Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Eckfenster: Ganzglasecke oder Eckpfosten?

Eckfenster: Ganzglasecke oder Eckpfosten?

Fensterplanung für die Sanierung

Eine Ecke im Wohnraum wird oft erst beim Umbau wirklich sichtbar: Die alte Wand wird geöffnet, zwei Fensterseiten sollen mehr Licht bringen, und plötzlich entscheidet eine schmale Linie darüber, ob der Raum weit oder gegliedert wirkt. Bei einer Ganzglasecke treffen zwei Scheiben mit einer schmalen Fuge aufeinander; bei der Lösung mit Eckpfosten bleibt ein vertikales Rahmenelement als klarer Abschluss sichtbar. Beide Varianten können überzeugend sein, doch sie stellen andere Fragen an Grundriss, Tragwerk, Lüftung, Beschattung und Montageablauf. Gerade in der Sanierung sollte die Fensterentscheidung nicht vor dem Bestandsaufmaß und der Klärung des Wandaufbaus fallen. Wer zuerst die spätere Nutzung der Ecke, die Blickrichtungen und die nötigen Öffnungsflächen festlegt, kann die konstruktive Lösung danach gezielt vergleichen statt allein einer Fassadenansicht zu folgen.

Design eines runden Fixfensters

01 / Bestand aufnehmen

Die Ecke vom späteren Sitzplatz aus beurteilen

Die wichtigste Perspektive liegt im Raum, nicht auf der Straßenansicht. Stellen Sie sich an den Esstisch, auf das Sofa oder an den geplanten Arbeitsplatz und verfolgen Sie den Blick jeweils in beide Richtungen. Eine Ganzglasecke kann Garten, Terrasse und Himmel zu einem zusammenhängenden Bild verbinden. Ein Eckpfosten trennt diese Bilder bewusst und kann dadurch Orientierung schaffen. Liegt auf einer Seite eine schöne Aussicht, auf der anderen eine Grundstücksgrenze, ein Carport oder ein dichter Baum, muss die durchlaufende Sicht nicht automatisch die bessere Lösung sein. Markieren Sie im Grundriss Sitzplätze, Laufwege, Tischkanten und hohe Möbel. So zeigt sich früh, ob die Fensterecke als Aussichtspunkt frei bleiben soll oder ob sie im Alltag ohnehin teilweise verstellt wird.

Auch die Raumwirkung bei Dunkelheit gehört in den Vergleich. Tagsüber verschmilzt eine Glasecke leicht mit dem Außenraum; abends spiegeln sich Innenbeleuchtung, Vorhänge und Einrichtung in den Flächen. Ein sichtbarer Pfosten kann dann als klare Gliederung angenehmer wirken. Bitten Sie für beide Varianten um Innenansichten im gleichen Maßstab, mit den tatsächlichen Rahmenansichten und geplanten Brüstungen. Eine vereinfachte Fassadenzeichnung verschweigt häufig, wie dominant Profile aus der Sitzposition erscheinen. Für eine durchgehende, nicht zu öffnende Fläche sind Fixfenster ein naheliegender Ausgangspunkt. Ob sie sich an Ihrer Ecke sinnvoll kombinieren lassen, ist jedoch erst nach der Abstimmung von Feldgrößen, Anschluss und Tragwerk zu beurteilen.

Was sich konstruktiv an der Gebäudekante ändert

Eine Ganzglasecke ist kein gewöhnliches Fensterfeld, das erst auf der Baustelle an ein zweites Feld gestellt wird. Zwei Verglasungen treffen an der Gebäudekante aufeinander; die schmale Eckfuge, die Rahmenführung und die angrenzenden Bauteile müssen gemeinsam geplant werden. Der Wunsch nach einer möglichst zurückhaltenden Ecke ersetzt kein Konzept dafür, wie Lasten oberhalb der Öffnung abgetragen und Bauteilbewegungen aufgenommen werden. Die zuständige Tragwerks- und Ausführungsplanung klärt, welche Konstruktion die Öffnung erlaubt. Lassen Sie sich nicht allein eine Ansicht zeigen, sondern einen horizontalen Schnitt durch die Ecke sowie vertikale Schnitte durch Sturz und Brüstung. Darin sollten sichtbare Innenkanten, Rahmenlage und die Grenze zwischen Fenster und Wand eindeutig erkennbar sein.

Beim Eckpfosten bildet ein vertikales Element die konstruktive und optische Mitte zwischen den beiden Fensterseiten. Das ist nicht bloß eine gestalterische Einschränkung. Der Pfosten kann die Aufteilung in handhabbare Felder strukturieren und unterschiedliche Öffnungsarten auf beiden Seiten ordnen. Besonders bei einer Sanierung mit unregelmäßigem Bestand kann eine klar definierte Rahmenlinie die Abstimmung erleichtern, ohne dass sie im Raum störend wirken muss. Vergleichen Sie die Profile nicht abstrakt, sondern in der vorgesehenen Farbe und aus Innen- wie Außenansicht. Fragen Sie konkret: Wo endet jedes Glas, welche Kante bleibt sichtbar, und welche Bauteile liegen hinter Verkleidungen? Erst diese Antworten machen den Unterschied zwischen „schlanker Ecke“ und nachvollziehbarer Konstruktion greifbar.

02 / Raumnutzung prüfen

Lüftung nicht an die schönste Ansicht delegieren

Eine spektakuläre Ecke wird häufig mit großen Festfeldern geplant. Das maximiert die ruhige Glasfläche, löst aber noch nicht die Frage, wie der Raum gelüftet wird. Prüfen Sie den täglichen Ablauf: Soll morgens kurz quer gelüftet werden, wird in der Küche oder im Wohnbereich Feuchte erzeugt, und sind die Fenster auch erreichbar, wenn Möbel davorstehen? Öffnungsflügel neben oder gegenüber der Ecke können praktischer sein als ein Flügel direkt an der Gebäudekante. Die gewünschte Lüftungsstrategie gehört in den Grundriss, bevor Ansichtsproportionen fixiert werden. Öffnungen brauchen außerdem freien Schwenkraum und dürfen weder mit Vorhängen noch mit Heizkörpern oder einer Sitzbank kollidieren.

Ein Eckpfosten bietet oft eine klare Trennung, um ein Festfeld mit einem bedienbaren Fenster zu kombinieren. Eine solche Anordnung kann die Ecke als Blickfeld bewahren und die Bedienung an eine zugängliche Wandseite verlegen. Kombinationsfenster sind als Produktkategorie relevant, wenn feste und zu öffnende Teile in einer gemeinsamen Fensterplanung zusammenkommen sollen. Fragen Sie beim Variantenvergleich nicht nur nach der Größe des Öffnungsflügels, sondern nach Griffposition, Öffnungsrichtung, Reinigungsmöglichkeit und dem Platzbedarf im Raum. Bei einer Ganzglasecke kann die Lüftung ebenfalls gut funktionieren, wenn die Öffnungsfelder bewusst anderswo liegen. Entscheidend ist, dass sie nicht als Restentscheidung nach der Auswahl der Eckoptik behandelt wird.

Möblierung und Reinigung als reale Planungsmasse

Die Fläche vor einer Eckverglasung ist wertvoll, aber nicht beliebig nutzbar. Ein niedriges Sofa kann den Blick rahmen, ein hoher Schrank nimmt ihm die Wirkung. Ein Esstisch nahe der Ecke braucht genügend Abstand für Stühle und Wege; bei einem nach innen öffnenden Fenster kommt der Schwenkbereich hinzu. Zeichnen Sie Möbel nicht nur als Rechtecke, sondern mit benutztem Raum: ausgezogene Stühle, geöffnete Flügel, Vorhänge und der Weg zum Griff. So lässt sich entscheiden, ob ein Pfosten eine nützliche Grenze für eine Bank oder ein Regal bildet oder ob gerade seine Abwesenheit die gewünschte Offenheit schafft. Auch Steckdosen, Lichtschalter und Heizflächen sollten vor der endgültigen Fensterteilung einen Platz haben.

Reinigung wird bei einer Ecke selten am Tag der Bestellung mitgedacht, später aber regelmäßig relevant. Fragen Sie sich, welche Scheibenflächen von innen erreichbar sind und ob außen eine sichere, praktikable Reinigung vorgesehen werden kann. Öffnungsarten verändern diese Frage, ebenso Geländer, Terrasse, Dachvorsprünge oder ein Niveauunterschied außen. Für Fenster in einer Wandseite können einflügelige, nach innen öffnende Fenster eine Option sein, wenn innen ausreichend Bewegungsraum vorhanden ist. Sie sind aber nicht automatisch die passende Ergänzung zu jeder Ecklösung. Halten Sie für das Beratungsgespräch fest, welche Seiten zugänglich sind, wo sich die Fenster befinden und wie die Außenreinigung später organisiert werden soll. Das verhindert, dass eine elegante Ansicht einen unnötig schwierigen Alltag erzeugt.

Fensterdesign mit Festfeld und Öffnungsflügel mit Sprossen

03 / Details abstimmen

Bestandsaufnahme vor dem Ausbau organisieren

Bei einer Renovierung beginnt die Eckfensterplanung mit dem Bestand, nicht mit dem Katalogmaß. Dokumentieren Sie Wandstärken, sichtbare Risse, Stürze, Deckenanschlüsse, Außenkanten, Bodenaufbauten und vorhandene Leitungen. Fotos aus größerer Entfernung zeigen die Lage in der Fassade; Detailfotos helfen bei Anschlüssen und Verkleidungen. Notieren Sie außerdem, welche Bauteile erhalten bleiben und welche tatsächlich entfernt werden. Gerade an einer Gebäudeecke kann hinter einer Verkleidung etwas anderes liegen, als der erste Eindruck vermuten lässt. Das Aufmaß für die Bestellung erfolgt erst, wenn die relevante Öffnung und der geplante Aufbau eindeutig sind. Vorher sind Maße eine Planungsgrundlage, aber keine belastbaren Bestellmaße.

Die Reihenfolge reduziert spätere Konflikte: Zuerst Bestand und gewünschte Öffnung aufnehmen, dann Tragwerk und Detailplanung klären, anschließend Fensterteilung, Beschattung und Innenausbau darauf abstimmen. Wer bereits Boden, Laibungen oder Trockenbau fertigstellt, bevor die endgültigen Rahmenpositionen feststehen, nimmt sich Spielraum für saubere Anschlüsse. Ein Eckpfosten kann bei ungleichen Bestandsmaßen eine gestalterisch nachvollziehbare Teilung ermöglichen; eine Ganzglasecke verlangt dagegen besondere Genauigkeit an der Schnittstelle. Legen Sie bei der Besprechung eine einfache Checkliste vor: Rohbauöffnung, fertige Bodenhöhe, Außenputz oder Fassade, Innenlaibung, Abdichtungsebene und geplante Verkleidung. Die verantwortlichen Fachleute können daraus die Ausführung entwickeln, die zum konkreten Gebäude passt.

Sonne, Einblicke und Beschattung gemeinsam planen

Zwei verglaste Seiten bringen nicht nur zwei Blickrichtungen, sondern auch wechselnden Lichteinfall. Beobachten Sie den Raum vor dem Umbau zu verschiedenen Tageszeiten, wenn möglich auch bei tief stehender Sonne. Eine Ganzglasecke ohne sichtbaren Unterbruch kann den Lichteindruck intensivieren; ein Pfosten verändert ihn nicht grundsätzlich, kann aber die Flächen in klarer getrennte Bereiche gliedern. Für die Entscheidung zählt, wo Menschen sitzen, wo Bildschirme stehen und ob ein Essplatz am Nachmittag genutzt wird. Auch Einblicke von Nachbargrundstücken oder Wegen sollten Sie direkt vor Ort bewerten. Eine schöne Zeichnung ersetzt diese Beobachtung nicht, weil Vegetation, Gelände und gegenüberliegende Öffnungen im Alltag entscheidend sind.

Beschattung darf nicht erst nach dem Fenstereinbau als Zubehörfrage auftauchen. Innenliegende Lösungen, außenliegende Systeme und feststehende Bauteile stellen jeweils andere Anforderungen an Platz, Führung und Anschluss. An einer Ganzglasecke ist besonders zu klären, wie zwei Fassadenseiten gestalterisch und funktional zusammenkommen. Bei einem Eckpfosten kann die Teilung die Führung zweier Beschattungselemente sichtbarer strukturieren. Fragen Sie früh, wo Kästen, Schienen, Bedienung und elektrische Zuleitungen vorgesehen werden, ohne die Fensteranschlüsse zu beeinträchtigen. Klären Sie außerdem, ob einzelne Seiten unabhängig bedient werden sollen und welche Bauteile für Wartung oder Austausch zugänglich bleiben müssen. Formulieren Sie die Priorität offen: Soll Beschattung vor allem Blendung mindern, Privatsphäre schaffen oder den Raum verdunkeln? Halten Sie auch fest, ob Vorhänge vorgesehen sind und wo deren Schienen enden. Mit dieser Reihenfolge kann die Fachplanung eine passende Alternative entwickeln, statt die Verglasung später mit improvisierten Lösungen zu überlagern.

04 / Maße bestätigen

Teilung, Öffnungsrichtung und Fassadenrhythmus abstimmen

Ein Eckpfosten kann die vertikale Ordnung einer Fassade aufnehmen: etwa wenn andere Fensterachsen, Sprossen oder Geschosshöhen eine klare Gliederung vorgeben. Die Ganzglasecke setzt dagegen ein bewusstes Gegenzeichen und lässt die Gebäudekante optisch zurücktreten. Keine der Varianten ist von sich aus moderner oder hochwertiger. Entscheidend ist, ob die Ecke mit den übrigen Öffnungen, Wandflächen und der Innenarchitektur eine verständliche Gesamtfigur bildet. Legen Sie Ansichten aller relevanten Fassadenseiten nebeneinander. So fällt auf, ob die Teilung an der Ecke einen bestehenden Rhythmus fortsetzt oder ob sie ohne Bezug bleibt. Bei Sanierungen kann gerade ein zurückhaltender Pfosten helfen, neue Fenster in ein uneinheitliches Bestandsbild einzuordnen.

Wenn zwei Fensterseiten bedienbar sein sollen, prägt die Öffnungsrichtung zusätzlich den Raum. Zwei nach innen öffnende Flügel benötigen freie Zonen; nach außen öffnende Varianten verlagern den Schwenkbereich, werfen aber andere Fragen für Außenraum und Nutzung auf. zweiflügelige, nach innen öffnende Fenster können dort in Betracht kommen, wo eine breitere Öffnung an einer Wandseite gewünscht ist und der Innenraum dies zulässt. Die Produktbezeichnung beschreibt jedoch nicht die Eignung für eine bestimmte Eckkonstruktion. Prüfen Sie die Flügel in einer Möblierungszeichnung und fragen Sie nach der genauen Lage von Griffen und Pfosten. Die beste Fassadenteilung ist nur dann gut, wenn sie beim Lüften und Einrichten nicht ständig im Weg ist.

Übergänge zu Terrasse und Bodenhöhe mitdenken

Eckfenster stehen oft neben einer Terrasse oder an einem Wohnbereich mit Zugang nach außen. Dann sollte die Ecke nicht isoliert geplant werden: Fensterbrüstung, Türschwelle, Bodenbelag, Entwässerung im Außenbereich und die Fuge zwischen Innen- und Außenraum beeinflussen einander. Eine Ganzglasecke kann neben einer breiten Öffnung besonders großzügig wirken, doch die unterschiedlichen Bauteile brauchen abgestimmte Ansichten und Anschlüsse. Ein Eckpfosten kann eine klare Grenze zwischen Festverglasung und Türzone setzen. Zeichnen Sie die gesamte Wandabwicklung, nicht nur die Ecke. Dazu gehören Türflügel oder Schiebeelemente, Wandreste, Beschattung und die Position von Fallrohren oder Leuchten außen.

Als Alternative zu einer klassischen Drehtür kann eine Patio Life Hebe-Schiebetür für Terrasse und Balkon in einer angrenzenden Öffnung erwogen werden. Ob diese Lösung mit der Eckverglasung harmoniert, hängt von Planung, verfügbaren Maßen und dem Wandaufbau ab. Wichtig ist die Nutzung: Wo tragen Personen Tabletts hinaus, wo stehen Pflanzen, und welche Schwelle soll barrierearm wirken, ohne dass Details vorweggenommen werden? Halten Sie die fertige Innenbodenhöhe sowie die geplante Außenfläche fest, bevor Fenster und Tür bestellt werden. Die Ausführungsplanung muss die Übergänge am konkreten Bauvorhaben lösen. Ein Mustergrundriss mit Laufwegen ist hierfür oft aussagekräftiger als eine isolierte Produktansicht.

Kombinationsfenster-Design im traditionellen Stil

05 / Bestellung freigeben

Angebote nach Details statt nach Schlagworten vergleichen

Ein Vergleich „Ganzglasecke gegen Eckpfosten“ bleibt zu grob, wenn Angebote unterschiedliche Feldteilungen oder Anschlussleistungen enthalten. Bitten Sie um eindeutig bezeichnete Zeichnungen und vergleichen Sie dieselben Grundlagen: Gesamtbreite und -höhe, Anzahl der Festfelder und Flügel, sichtbare Teilungen, Öffnungsrichtungen, Innen- und Außenansicht sowie die Lage der Ecke. Lassen Sie unklare Begriffe wie rahmenarm oder großzügig erläutern. Ein schmaler Glasstoß ist etwas anderes als ein unsichtbares Bauteil; ein Eckpfosten kann unterschiedlich breit wahrgenommen werden, je nach Ansicht und Einbauposition. Wenn seitlich verschiebbare Türlösungen Teil derselben Fassade sind, kann die Produktkategorie seitlich verschiebbare Siegenia-Schiebetüren als eigene Angebotsposition verglichen werden. Daraus folgt noch keine Eignung für den vorhandenen Anschluss. Prüfen Sie vielmehr, ob Türrahmen, Eckfeld und verbleibender Wandstreifen in allen Zeichnungen mit identischen Bezugsmaßen dargestellt sind. Eine Tabelle mit „enthalten“, „bauseits“ und „noch zu klären“ deckt Lücken besser auf als unterschiedlich formulierte Leistungsbeschreibungen.

Fragen Sie auch, wer welche Schnittstelle plant und ausführt: Rohbauöffnung, Befestigung, innere und äußere Anschlüsse, Laibungsverkleidung, Beschattung und Ausbesserungen. Diese Punkte sollten nicht stillschweigend zwischen Gewerken verschwinden. Schiebetüren können als angrenzende Öffnung eine weitere Schnittstelle in der Wandabwicklung bilden und gehören daher in dieselbe Zeichnung wie die Eckverglasung. Fragen Sie für jede Variante nach den Unterlagen, die vor der Freigabe benötigt werden, und danach, welche Maße erst nach Baustellenfortschritt bestätigt werden können. Bloomcabin gewährt auf Fenster und Türen fünf Jahre Garantie. Die Lieferzeit liegt bei vier bis sechs Wochen, vorbehaltlich der Auftragsbestätigung; sie sollte deshalb in den tatsächlichen Sanierungsablauf eingeordnet werden.

Vom Vorentwurf zur bestellreifen Ecklösung

Eine belastbare Entscheidung entsteht schrittweise. Im Vorentwurf genügt es, zwei oder drei realistische Varianten zu vergleichen: Ganzglasecke mit seitlichen Öffnungsfeldern, Eckpfosten mit einem oder mehreren bedienbaren Feldern oder eine bewusst anders platzierte Öffnung. Danach werden die bevorzugte Raumansicht, Möblierung, Lüftung und Beschattung festgelegt. Erst wenn Wandaufbau, tragende Bauteile und fertige Höhen geklärt sind, sollten die Details zur Bestellung freigegeben werden. Bewahren Sie alle Zeichnungen mit Versionsstand auf. Eine Änderung der Bodenhöhe oder der Terrassentür kann den Anschluss der Ecke beeinflussen, auch wenn die Glasfläche selbst unverändert bleibt. Klare Unterlagen schützen vor Annahmen zwischen Planung und Montage.

Für ein traditioneller gegliedertes Erscheinungsbild kann ein zweiflügeliges Drehfenster, nach außen öffnend eine relevante Option an einer angrenzenden Wandseite sein, sofern Außenraum, Bedienung und Gesamtplanung dazu passen. Es ersetzt keine technische Prüfung der Eckausbildung. Stellen Sie vor der Bestellung abschließend diese Fragen: Ist die gewählte Ecke im Grundriss zugänglich und möblierbar? Sind Öffnungsflächen und Reinigungswege festgelegt? Liegen Detailzeichnungen für Sturz, Brüstung und Eckanschluss vor? Sind Beschattung, Leitungen und Ausbaugewerke koordiniert? Und sind die endgültigen Maße nach dem erforderlichen Baustellenstand bestätigt? Wenn jede Frage eine eindeutige Antwort hat, ist die Entscheidung nicht nur optisch überzeugend, sondern auch für die Umsetzung vorbereitet.

Häufige Fragen

Ist eine Ganzglasecke immer ohne Rahmen sichtbar?

Nein. Gemeint ist üblicherweise ein Glasstoß an der Außenecke mit möglichst zurückhaltender Fuge, nicht das vollständige Verschwinden aller Bauteile. Rahmen, Anschlüsse und angrenzende Konstruktion bleiben planungsrelevant. Lassen Sie sich Innenansicht, Außenansicht und Schnitte zeigen, damit die tatsächlich sichtbaren Linien klar sind.

Kann ein Eckfenster geöffnet werden?

Ja, je nach Aufteilung können Öffnungsflügel vorgesehen werden. Häufig bleibt die Ecke selbst als Festverglasung ruhig, während bedienbare Fenster daneben liegen. Ob Flügel direkt an der Ecke sinnvoll sind, hängt von Konstruktion, Zugänglichkeit, Schwenkraum und dem Lüftungskonzept des konkreten Raums ab.

Welche Lösung ist bei einer Sanierung einfacher?

Das lässt sich ohne Bestandsprüfung nicht allgemein entscheiden. Ein Eckpfosten kann eine klarere Teilung und damit eine übersichtlichere Feldaufteilung bieten. Eine Ganzglasecke stellt hohe Anforderungen an die Abstimmung von Tragwerk und Anschluss. Maßgeblich sind Wandaufbau, Öffnung, Ausbauzustand und die vorgesehene Ausführung.

Wann sollte die Beschattung entschieden werden?

Vor der endgültigen Bestellung der Fenster. Beschattung braucht Platz, Führung und eine abgestimmte Lage an beiden Fassadenseiten. Klären Sie zuerst, ob Blendung, sommerlicher Lichteinfall oder Privatsphäre im Vordergrund stehen. Danach kann die passende Lösung mit Fensterteilung und Eckdetail koordiniert werden.

Welche Unterlagen helfen beim Beratungsgespräch?

Hilfreich sind ein bemaßter Grundriss, Fotos innen und außen, Angaben zu Wandstärken und Bodenhöhen sowie eine Skizze der gewünschten Möblierung. Ergänzen Sie Blickrichtungen, Öffnungswünsche, Beschattung und angrenzende Türen. Zeichnungen der bestehenden Öffnung und bekannter Bauteile erleichtern eine realistische Variantenprüfung.

Nächster Schritt

Eine Eckverglasung ist eine Raumentscheidung mit konstruktiven Folgen. Die Ganzglasecke überzeugt dort, wo zwei Blickrichtungen zu einem ruhigen Panorama werden sollen und die Detailplanung diesen Anspruch trägt. Der Eckpfosten ist sinnvoll, wenn Fensterteilung, Bedienung und Fassadenordnung eine sichtbare Mitte gewinnen. Für die Sanierung führt der sichere Weg über die richtige Reihenfolge: Bestand aufnehmen, Nutzung und Möblierung festlegen, Tragwerk und Anschlüsse klären, dann Fenster, Beschattung und angrenzende Türen gemeinsam freigeben. Vergleichen Sie keine Schlagwörter, sondern vollständige Zeichnungen und konkrete Alltagssituationen. So wird aus der Eckansicht eine Lösung, die beim Wohnen, Lüften und Umbauen nachvollziehbar funktioniert.

45% SPAREN BEI ONLINE-BESTELLUNG
Online einkaufen ist einfach und lohnt sich
Kontaktieren Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Jernbanegade 4 1, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+43