Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Fenster für exponierte Lagen richtig vergleichen

Fenster für exponierte Lagen richtig vergleichen

Fensterplanung für exponierte Wetterseiten

Noch vor dem Naturmaß lohnt es sich, die alten Fenster an zwei oder drei Wettertagen gezielt zu beobachten. Markieren Sie in einer Positionsliste, an welchem Flügel bei Böen Geräusche auftreten, wo schräger Regen auftrifft und an welcher Fensterbank Wasser nur langsam abläuft. Solche Hinweise sind bei der Sanierung wertvoller als die pauschale Angabe „Haus in windiger Lage“. Für exponierte Fenster genügt es nicht, Verglasung, Rahmenfarbe und Wärmedämmung zu vergleichen. Relevant sind die Leistungsangaben zur Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit und Widerstandsfähigkeit gegen Windlast – jeweils bezogen auf Elementgröße, Öffnungsart und Einbausituation. Dieser Ratgeber ordnet die drei Eigenschaften ein und zeigt, welche Fragen vor Bestellung, Ausbau und Anschlussplanung geklärt werden sollten.

Fenster mit einem Fixfeld und einem durch Sprossen unterteilten Öffnungsflügel

Die Wetterseite am Gebäude erfassen, nicht nur den Standort benennen

Eine exponierte Lage ist keine einheitliche Produktkategorie. Ein freistehendes Wohnhaus kann auf einer Seite durch Gelände, Nebengebäude oder einen tiefen Dachüberstand geschützt sein, während die Giebelseite wiederholt Böen und schrägem Regen ausgesetzt ist. Auch innerhalb einer Fassade unterscheiden sich die Bedingungen: Oben gelegene Elemente, Eckbereiche, breite Öffnungen und Fenster nahe der Dachkante können anders beansprucht werden als ein kleines Fenster im geschützten Erdgeschoß. Für die erste Bestandsaufnahme helfen Fotos bei trockenem und bei nassem Wetter. Notieren Sie, aus welcher Richtung Regen auf die Scheibe trifft, wo Wasser abläuft, ob Pflanzen oder Bauteile Schutz bieten und ob die Fensterbank freie Entwässerungswege hat. Diese Beobachtungen ersetzen keine technische Beurteilung, machen eine Anfrage aber wesentlich konkreter.

Beschreiben Sie jede kritische Position einzeln: Fassadenseite, Geschoß, ungefähre Breite und Höhe, Öffnungsrichtung, angrenzenden Balkon oder Dachvorsprung sowie den Wandaufbau, soweit er bekannt ist. Bei einer Sanierung zählt auch der Zustand der vorhandenen Laibung. Abplatzungen, gerissene Anschlüsse oder eine nach außen fallende beziehungsweise ungünstig geneigte Fensterbank sind Hinweise, die vor dem Ausbau besprochen gehören. Ein geschlossenes Fixfenster hat weniger bewegliche Fugen als ein zu öffnender Flügel, doch daraus folgt noch keine pauschale Eignung für jede Wetterseite. Das Festfeld muss ebenso hinsichtlich Größe, Glasaufbau, Rahmen und Anschluss zur Beanspruchung passen. Die Positionsliste sollte daher nicht nur Fenstertypen sammeln, sondern die Unterschiede der Fassadenlage sichtbar machen.

Drei Leistungsangaben, drei verschiedene Fragen

Der Widerstand gegen Windlast beantwortet, wie ein Fensterelement unter angesetzten Druck- und Sogbeanspruchungen reagiert. Dabei geht es um Rahmen, Verglasung, Beschläge und die zulässige Verformung. Schlagregendichtheit beschreibt dagegen, wie gut ein geschlossenes Element dem Eindringen von windgetriebenem Wasser unter Prüfbedingungen widersteht. Luftdurchlässigkeit bezieht sich auf die Luftmenge, die bei einer Druckdifferenz durch ein geschlossenes Fenster strömen kann. Die Begriffe hängen im Alltag zusammen, sind aber nicht austauschbar. Ein Element mit geringer Luftdurchlässigkeit ist nicht allein deswegen auf hohe Windbeanspruchung ausgelegt. Ebenso sagt die Windlastangabe für sich genommen nichts darüber aus, wie die Anschlussfuge zwischen Rahmen und Wand ausgeführt wird.

Vergleichen Sie deshalb vollständige Angaben statt werblicher Kurzformeln. Fragen Sie, welche Werte für das konkret angebotene Maß, die Teilung und die Öffnungsart gelten. Eine breite Kombination mit mehreren Flügeln ist konstruktiv etwas anderes als ein kleines einflügeliges Fenster, selbst wenn beide dieselbe Rahmenserie verwenden. Fordern Sie zudem eine klare Trennung zwischen Eigenschaften des Elements und Eigenschaften des Einbaus. Das Fenster kann im Prüfaufbau eine bestimmte Leistung nachweisen; Wasser kann dennoch über eine fehlerhafte äußere Abdichtung, eine unterbrochene Entwässerung oder einen ungeeigneten Fensterbankanschluss in den Baukörper gelangen. Für die Auswahl ist die richtige Frage daher nicht „Welche Klasse ist die beste?“, sondern „Welche Leistung braucht diese Position und wie wird sie im gesamten Anschluss erhalten?“

Das gesamte Element zählt

Windlast: Druck und Sog an der tatsächlichen Fenstergröße prüfen

Wind wirkt nicht ausschließlich als Druck auf die Scheibe. An Gebäudekanten, in Eckzonen und in Dachnähe können Sogkräfte wesentlich sein. Die Widerstandsfähigkeit gegen Windlast wird üblicherweise als Kombination aus einer Druckstufe und einer Verformungsklasse angegeben. Beide Bestandteile gehören in die Angebotsprüfung: Die Druckstufe bezieht sich auf die geprüfte Beanspruchung, die Verformungsklasse auf die Begrenzung der Verformung bestimmter Teile. Eine unvollständige Einzelangabe hilft beim Vergleich wenig. Besonders sorgfältig ist bei großen oder schlanken Flügeln, bei hohen Elementen, bei asymmetrischen Teilungen und bei Fenstern mit mehreren beweglichen Teilen zu fragen. Nicht die Optik eines kräftig wirkenden Rahmens, sondern die bestätigte Ausführung für das gewählte Format ist entscheidend.

Legen Sie der Fachplanung oder dem Anbieter eine bemaßte Ansicht jeder abweichenden Fenstergruppe vor. Dazu gehören lichte Öffnung, geplante Rahmenansicht, Teilung, Öffnungsflügel und Lage im Gebäude. Wird während der Sanierung ein kleines Fenster zu einem breiten Element zusammengefasst, verändert sich die Fragestellung deutlich. Eine Lösung mit festem Mittelteil und zwei Bedienflügeln kann andere Anforderungen haben als ein durchgehend zu öffnendes Kombinationsfenster. Lassen Sie nicht nur die Gesamtbreite beurteilen, sondern auch einzelne Flügel und Pfosten. Wer später Sonnenschutz, Insektenschutz oder außenliegende Elemente ergänzt, sollte deren Befestigung und die Wechselwirkung mit der Fassade ebenfalls früh ansprechen. Diese Bauteile ersetzen keine Beurteilung des Fensters und dürfen dessen Wasserführung nicht behindern.

Schlagregen beginnt an Scheibe und Falz, endet aber am Fensterbankanschluss

Schräg auftreffender Regen stellt andere Anforderungen als ein kurzer, senkrechter Schauer. Bei Schlagregendichtheit wird geprüft, wie ein geschlossenes Fensterelement widersteht, wenn Wasser und Druck zusammenwirken. Für den Vergleich ist wichtig, dass die ausgewiesene Klasse nicht losgelöst von Größe und Konstruktion gelesen wird. Bewegliche Flügel, Stöße und Übergänge benötigen eine sorgfältige Konstruktion; dennoch ist ein zu öffnendes Fenster nicht grundsätzlich ungeeignet. Entscheidend ist die für das konkrete Element bestätigte Leistung. Vermeiden Sie den Umkehrschluss, ein höherer Wert löse automatisch jedes Regenproblem. Die Prüfung beschreibt die Eigenschaft des Elements unter festgelegten Bedingungen, nicht die gesamte Fassade mit jeder späteren Anbausituation und jeder Ausführungsvariante.

Am Bau ist die kontrollierte Wasserführung mindestens ebenso wichtig. Prüfen Sie, wo Wasser von der Scheibe, dem Rahmen und der Laibung weggeleitet wird. Die äußere Ebene des Anschlusses muss Wasser nach außen führen können; eine Fensterbank, seitliche Abschlüsse und darunterliegende Fassadenschichten dürfen diesen Weg nicht sperren. Bei einem Austausch sollten alte Fensterbänke nicht bloß als Restdetail behandelt werden. Fragen Sie vor dem Ausbau, ob Höhen, Gefälle, seitliche Anschlüsse und die Einbindung in den Wandaufbau neu abgestimmt werden müssen. Bei einer Patio Life Hebe-Schiebetür für Terrasse und Balkon kommt zusätzlich der Übergang zum Außenbelag ins Spiel. Hier sollten Schwelle, Entwässerung und Anschluss an den Bodenaufbau als gemeinsame Detailplanung betrachtet werden, nicht als getrennte Gewerkeentscheidungen.

Kombinationsfenster in traditioneller Gestaltung

Luftdurchlässigkeit richtig einordnen: geschlossen dicht, bewusst lüften

Die Luftdurchlässigkeitsklasse beschreibt den Luftstrom durch ein geschlossenes Fenster bei einer Prüfdruckdifferenz. Für zugige Räume ist sie deshalb eine relevante Vergleichsangabe, insbesondere auf einer wetterbeanspruchten Fassade. Sie ist jedoch kein Maß für die notwendige Raumlüftung und kein Ersatz für ein Lüftungskonzept. Ein dicht schließendes Fenster soll im geschlossenen Zustand ungewollte Luftbewegungen begrenzen. Feuchte, Nutzung, Kochen, Duschen und Schlafräume verlangen trotzdem ein bewusstes Lüftungsverhalten oder eine dafür geplante Lösung. Wer im Zuge der Sanierung nur einzelne Fenster austauscht, sollte die Veränderung des bisherigen Luftaustauschs mitdenken, statt alte Undichtheiten stillschweigend als Lüftungsweg einzuplanen.

Praktisch lohnt sich eine Bestandsaufnahme vor dem Ausbau. Tritt Zugluft am Griff, an der unteren Ecke oder an der Laibung auf? Ist sie bei Böen stärker? Solche Beobachtungen unterscheiden nicht zuverlässig zwischen einer Undichtheit im Flügel und einem Problem des Bauanschlusses, helfen aber bei der Fehlersuche. Bitten Sie um Angabe der Luftdurchlässigkeitsklasse für die angebotene Konfiguration und fragen Sie, welche Einstellungen und Kontrollen nach der Montage vorgesehen sind. Ein einflügeliges, nach innen öffnendes Fenster wird im Alltag anders bedient und gereinigt als eine nach außen öffnende Alternative; die gewünschte Bedienung darf jedoch nicht allein über die Dichtheit entscheiden. Für die wetterseitige Position müssen Öffnungsart, Abmessung, Beschläge, Dichtungen und Befestigung zusammen beurteilt werden.

Die Öffnungsart nach Nutzung und Wetterbeanspruchung auswählen

Die Öffnungsart beeinflusst Reinigung, Möblierung, Lüftungsverhalten und die Zahl der beweglichen Anschlüsse. Nach innen öffnende Fenster benötigen freien Raum im Zimmer, sind aber von innen bedienbar. Nach außen öffnende Varianten beanspruchen den Außenbereich beim Öffnen und müssen mit Wegen, Balkonen, Geländern oder Beschattung abgestimmt sein. Schwing- und Wendefenster können bei der Reinigung Vorteile bieten, bringen jedoch ihre eigene Bedienlogik mit. Für eine offen gelegene Fassade sollte die Wahl nie allein an der vorhandenen Altöffnung hängen. Klären Sie, ob der Flügel bei Wind sicher und sinnvoll bedient werden kann, ob Möbel die Öffnung behindern und ob der gewünschte Lüftungszustand bei plötzlichem Regen realistisch handhabbar ist. Ein häufig genutztes Küchenfenster braucht etwa eine andere Bedienlösung als ein Flügel im Stiegenhaus, der hauptsächlich der Reinigung dient. Berücksichtigen Sie auch Vorhänge, Innenbeschattung, Pflanzen und tiefe Arbeitsplatten. Eine technisch mögliche Öffnungsart ist im Alltag wenig hilfreich, wenn der Griff schlecht erreichbar ist oder der Flügel regelmäßig mit der Einrichtung kollidiert.

Wo Tageslicht und Aussicht im Vordergrund stehen, kann eine bewusste Kombination aus festem und öffenbarem Anteil sinnvoller sein als möglichst viele große Flügel. Ein nach außen öffnendes Ausstellfenster ist beispielsweise eine andere Bedienlösung als ein Drehflügel; seine Eignung hängt aber weiterhin von Position, Format und bestätigten Leistungswerten ab. Vermeiden Sie dabei pauschale Regeln wie „außen öffnend ist bei Wind immer besser“ oder das Gegenteil. Entscheidend sind die konkrete Konstruktion und Nutzung. Halten Sie in der Anfrage fest, welche Flügel täglich geöffnet werden, welche nur zur Reinigung dienen und welche dauerhaft geschlossen bleiben können. So lässt sich das Element nicht nur nach Ansichtsbreite, sondern nach tatsächlicher Funktion planen.

Das gesamte Element zählt

Sanierungsablauf: Erst Öffnung und Anschluss klären, dann Fenster bestellen

Bei einem Fenstertausch in bewohntem Zustand entsteht Zeitdruck schnell erst am Ausbautag. Besser ist eine Sequenz, in der vor der Bestellung die Wandöffnung, die Laibung, der vorhandene Sturz, die Fensterbank und der geplante Fassadenaufbau geprüft werden. Wenn später eine Dämmung, ein Putzaufbau oder eine Verkleidung folgt, verändert das die Lage des Fensters in der Wand und die Ausbildung der Anschlüsse. Auch Rollladenkästen, außenliegende Beschattung und Innenfensterbänke gehören auf den Plan. Die Fensterbestellung sollte erst erfolgen, wenn Maße und Bezugsflächen eindeutig sind und feststeht, wer welche Anschlussarbeit ausführt. Ein Maß aus der alten Rahmenlichte ist keine ausreichende Grundlage für die neue Konstruktion.

Erstellen Sie für jedes Element eine einfache Sanierungskarte: Foto innen und außen, Maße, gewünschte Öffnungsrichtung, geplanter Ausbauzeitpunkt, Zustand des Untergrunds und besondere Wetterbelastung. Ergänzen Sie Schnittstellen, etwa Elektrik für Beschattung oder Änderungen am Bodenaufbau bei Türen. Bei einer einflügeligen, nach außen öffnenden Terrassentür sollte auch geprüft werden, wohin der Flügel schwenkt, ob sich dort Schnee, Laub oder Möbel sammeln können und wie die Türschwelle an die Terrasse anschließt. Vereinbaren Sie eine Prüfung des tragfähigen Untergrunds für Befestigungen. Schäume, Dichtbänder oder Dichtstoffe können eine fehlende mechanische Befestigung oder einen beschädigten Baugrund nicht ausgleichen.

Das Angebot elementweise lesbar machen

Ein belastbares Angebot ordnet die relevanten Angaben nachvollziehbar einzelnen Positionen oder eindeutig definierten Elementgruppen zu. Lassen Sie Fenster nicht nur mit einer Gesamtanzahl und einer Kurzbezeichnung aufführen. Sichtbar sein sollten Maße, Flügelzahl, Öffnungsrichtung, Teilung, Farbe beziehungsweise Oberfläche, Glasaufbau nach Planung sowie die abgefragten Leistungsangaben. Wenn sich eine Klasse nur auf ein bestimmtes Referenzformat bezieht, fragen Sie, ob sie für Ihr Format gilt. Bei einer Kombination aus unterschiedlichen Breiten oder Höhen genügt es nicht, einen Wert des kleinsten Standardfensters auf alle Positionen zu übertragen. Dasselbe gilt für Sonderformen und besonders breite Öffnungen.

Vergleichen Sie Angebote zeilenweise und trennen Sie Produktlieferung, Ausbau, Befestigung, Abdichtung, Fensterbänke, Entsorgung und Wiederherstellung der Laibung. Nur so wird erkennbar, ob zwei Summen tatsächlich denselben Leistungsumfang meinen. Ein dreieckiges oder schräges Fixfenster sollte nicht wie ein rechteckiges Standardfeld beiläufig mitgeführt werden: Geometrie, Anschluss an den Baukörper und die erforderliche Bestätigung der Leistung gehören separat angesprochen. Bitten Sie um schriftliche Klärung offener Punkte vor Auftragserteilung, statt Annahmen in Zeichnungen oder Telefonnotizen zu verstecken. Für Bloomcabin Fenster und Türen gilt eine Garantie von fünf Jahren; die Lieferzeit beträgt, vorbehaltlich Auftragsbestätigung, vier bis sechs Wochen. Diese Angaben ersetzen keine projektbezogene Termin- und Montageplanung.

Nach innen öffnendes Fenster mit zwei Flügeln

Montagequalität entscheidet über die Wirkung der Fensterwerte

Ein geprüftes Fenster wird nicht automatisch durch den Einbau zu einem wetterfesten Bauteil. Der Rahmen muss passend befestigt sein, die Lasten müssen in den tragfähigen Untergrund eingeleitet werden und die Anschlussfugen müssen zur Bewegung zwischen Fenster und Wand passen. Innen, in der Fuge und außen erfüllen Anschlussbereiche unterschiedliche Aufgaben: Innen geht es um die Begrenzung von Raumluftströmungen, in der Fuge um Dämmung und Bewegungsaufnahme, außen um Wetterschutz und Wasserableitung. Die konkrete Materialwahl richtet sich nach Wand, Fassadensystem und Detail; ein allgemeines Rezept ist hierfür nicht seriös. Planen Sie den Anschluss als Schnittzeichnung für typische Fenster ebenso wie für Sonderstellen. Für wiederkehrende Fenster kann ein abgestimmtes Regeldetail genügen, Abweichungen wie Natursteinlaibungen, nachträgliche Verkleidungen oder wechselnde Parapethöhen müssen jedoch sichtbar gekennzeichnet sein. Halten Sie außerdem fest, welche Anschlussflächen vor Montage gereinigt, ausgebessert oder neu hergestellt werden. So wird nicht erst nach dem Ausbau entdeckt, dass ein vorgesehenes Dichtsystem keinen geeigneten Untergrund vorfindet.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen untere Ecken, Stöße, Befestigungszonen, seitliche Laibungen und Übergänge zu Fensterbank oder Schwelle. Fotos vor dem Verdecken sind bei einer Sanierung hilfreich, weil Anschlüsse später kaum sichtbar sind. Klären Sie, wer die Untergründe beurteilt, wer die Befestigung ausführt und wer für die äußere Oberfläche verantwortlich ist. Bei zweiflügeligen, nach außen öffnenden Terrassentüren sind neben der unteren Anschlusszone auch der Mittelbereich, die Bedienung beider Flügel und die Einbindung in den Außenraum zu koordinieren. Eine Abnahme bei ruhigem Wetter ist sinnvoll, ersetzt aber keine Sichtprüfung von Fugen, Entwässerungswegen und sauberer Flügelbetätigung. Werden Auffälligkeiten festgestellt, sollten sie dokumentiert und vor der endgültigen Verkleidung geklärt werden.

Die richtigen Fragen vor Freigabe der Bestellung stellen

Fassen Sie die Entscheidung in einer kurzen technischen Anfrage zusammen. Fragen Sie erstens nach den Angaben zur Widerstandsfähigkeit gegen Windlast, Schlagregendichtheit und Luftdurchlässigkeit für jedes relevante Maß und jede Öffnungsart. Zweitens: Welche Ausführung von Rahmen, Flügeln, Beschlägen und Teilung liegt dieser Bestätigung zugrunde? Drittens: Welche Voraussetzungen gelten für Befestigung und Anschluss, und welche Arbeiten sind nicht Teil der Lieferung? Viertens: Wie wird Wasser am unteren Anschluss weggeführt? Fünftens: Welche Details müssen vor dem Naturmaß durch Planung oder Montagebetrieb entschieden werden? Diese Fragen machen aus dem allgemeinen Wunsch nach einem „sturmfesten Fenster“ eine prüfbare Aufgabenstellung.

Bleibt die Beanspruchung unklar, etwa bei einem hohen Gebäude, einer weit offenen Hanglage, einer ungewöhnlich großen Verglasung oder komplexen Fassadenanschlüssen, sollte eine entsprechend qualifizierte Fachplanung die Anforderungen festlegen. Das ist keine unnötige Formalität, sondern schützt vor einer Bestellung, deren ausgewiesene Werte nicht zur Einbausituation passen. Bewahren Sie Positionslisten, Zeichnungen, Angaben zur gewählten Ausführung und Montagedokumentation gemeinsam auf. Später lassen sich Wartung, Ersatzteile oder Änderungen am Sonnenschutz damit besser zuordnen. Wählen Sie am Ende nicht das Fenster mit der isoliert höchsten Zahl, sondern die Ausführung, deren bestätigte Eigenschaften, Bedienung, Einbauplanung und Wasserführung für genau diese Fassadenseite schlüssig zusammenpassen.

Häufige Fragen

Welche Angabe ist bei starkem Wind am wichtigsten?

Keine der drei Angaben steht allein. Windlastwiderstand betrifft die Beanspruchung von Rahmen, Verglasung und Beschlägen; Schlagregendichtheit den Widerstand gegen windgetriebenes Wasser; Luftdurchlässigkeit den Luftstrom im geschlossenen Zustand. Für die konkrete Fenstergröße, Teilung und Öffnungsart müssen die Werte gemeinsam beurteilt werden.

Ist ein Fixfenster für eine Wetterseite automatisch die beste Wahl?

Nicht automatisch. Ein Fixfenster hat keine zu öffnenden Flügel, muss aber weiterhin zur Größe, Windbeanspruchung, Verglasung und Anschlussplanung passen. Es kann sinnvoll sein, einen Festteil dort einzusetzen, wo keine tägliche Lüftung nötig ist. Die Entscheidung sollte aus Nutzung, Gestaltung und bestätigten Leistungsangaben entstehen.

Kann eine gute Schlagregendichtheitsklasse einen schlechten Fensterbankanschluss ausgleichen?

Nein. Die Klasse beschreibt das Fensterelement unter Prüfbedingungen. Wasser kann trotzdem über einen unzureichenden Anschluss, eine blockierte Entwässerung oder fehlerhafte Übergänge zur Fensterbank in den Baukörper gelangen. Planen Sie Fenster, äußere Abdichtung, Fensterbank und Fassadenaufbau als zusammenhängendes Detail und klären Sie Zuständigkeiten vor der Montage.

Muss ich für alle Fenster dieselben Klassen bestellen?

Nicht zwingend. Fenster auf unterschiedlichen Fassadenseiten, Geschoßen und in verschiedenen Größen können unterschiedlich beansprucht sein. Einheitliche Optik bedeutet nicht zwingend identische technische Anforderungen. Gruppieren Sie gleiche Positionen, dokumentieren Sie Abweichungen und lassen Sie für kritische Elemente die Eignung der konkreten Konfiguration bestätigen.

Was sollte beim Naturmaß eines Fenstertauschs fotografiert werden?

Fotografieren Sie jede Öffnung innen und außen, besonders Laibungen, untere Anschlüsse, Fensterbänke, sichtbare Risse, Beschattung und angrenzende Bodenbeläge. Ergänzen Sie Maße und Hinweise zur Wetterseite. Die Bilder helfen, Anschlussdetails und mögliche Hindernisse vor Bestellung zu besprechen; sie ersetzen aber nicht das fachgerechte Naturmaß vor Ort.

Der nächste Schritt

Fenster für eine exponierte Lage werden nicht durch einen einzelnen Spitzenwert richtig gewählt. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Windlastwiderstand, Schlagregendichtheit und Luftdurchlässigkeit für die konkrete Größe und Öffnungsart. Ebenso wichtig sind Wetterseite, Einbauhöhe, Befestigung und ein Anschluss, der Wasser kontrolliert nach außen führt. Beginnen Sie die Sanierung mit einer positionsgenauen Bestandsaufnahme und legen Sie erst danach Fensterart und Ausführung fest. Werden Leistungsangaben, Zeichnungen und Montagezuständigkeiten vor der Bestellung sauber abgeglichen, bleibt die Auswahl auch bei späteren Arbeiten an Fassade, Fensterbank oder Außenraum nachvollziehbar.

45% SPAREN BEI ONLINE-BESTELLUNG
Online einkaufen ist einfach und lohnt sich
Kontaktieren Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Jernbanegade 4 1, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+43