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Was kosten Schiebetüren für die Terrasse?

Was kosten Schiebetüren für die Terrasse?

Ratgeber zur Kostenplanung

Die alte Terrassentür soll ersetzt werden, der neue Boden ist bereits ausgewählt – und nun liegen Angebote vor, die trotz ähnlicher Ansichten kaum vergleichbar wirken. Ein Betrieb kalkuliert nur das Element, ein anderer zusätzlich Ausbau, Schwelle, Lieferung und Anschlussarbeiten. Gerade bei großen Glasöffnungen erklärt deshalb nicht ein einzelner Betrag, was eine Terrassen-Schiebetür tatsächlich kostet. Für eine belastbare Planung müssen Maße, Öffnungssystem, Elementaufteilung, Verglasung und Einbauumfang eindeutig beschrieben sein. Erfassen Sie dabei nicht nur die Öffnung zwischen den Laibungen, sondern auch Wandaufbau, fertige Bodenhöhen, Terrasse und Einbringweg. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben den Preisrahmen bestimmen, wie Sie Angebote in EUR auf dieselbe Grundlage bringen und welche Entscheidungen bei einer Sanierung vor dem verbindlichen Aufmaß fallen sollten.

Ansicht einer verglasten Terrassen-Schiebetür

Prüfliste vor dem Kauf 1

Mit einer vollständigen Öffnungsbeschreibung beginnen

Der beste Start für die Kostenplanung ist kein Produktname, sondern ein Datenblatt zur vorhandenen oder geplanten Wandöffnung. Notieren Sie Rohbaubreite und Rohbauhöhe in Millimetern, Wanddicke, Lage des Elements in der Wand sowie Innen- und Außenansicht. Entscheidend sind außerdem die geplanten fertigen Fußbodenhöhen auf beiden Seiten. Eine Tür kann nur passend kalkuliert und eingebaut werden, wenn feststeht, wo Oberkante Belag, Abdichtung, Gefälle und Entwässerung liegen. Bei einer Sanierung ist zusätzlich zu klären, ob der bestehende Rahmen vollständig entfernt wird und in welchem Zustand Laibung, Sturz und unterer Anschluss sind.

Zeichnen Sie die Ansicht mit Blickrichtung vom Raum zur Terrasse: festes Feld links oder rechts, beweglicher Flügel, gewünschte Schieberichtung und vorgesehener Durchgang. Vermerken Sie auch Möbel, Heizkörper, Vorhänge, Beschattung oder Geländer, die Bedienung und Flügelweg beeinflussen könnten. Fotos von innen, außen, Laibung und Bodenanschluss sind für eine Vorprüfung hilfreich, ersetzen aber kein fachgerechtes Aufmaß. Schreiben Sie ausdrücklich dazu, welche Abmessungen bereits fixiert sind und welche sich durch Boden- oder Fassadenarbeiten noch ändern können. Erst auf dieser Grundlage wird ein Angebot zu einer belastbaren Budgetposition statt zu einem Richtwert mit zahlreichen offenen Annahmen.

Das Öffnungssystem verändert Bedienung und Kalkulation

Eine Schiebetür benötigt im Raum keinen Schwenkbereich wie ein Drehflügel. Das kann bei einem Esstisch nahe der Fassade, in einer schmalen Wohnküche oder entlang eines häufig genutzten Durchgangs entscheidend sein. Schiebetürsysteme unterscheiden sich jedoch darin, wie der bewegliche Flügel geführt, geschlossen und an die Dichtung gebracht wird. Fragen Sie deshalb nicht nur nach einer „Schiebetür“, sondern nach der konkreten Funktionsweise, der Anzahl beweglicher Elemente und der vorgesehenen Bedienung. Ein breiter, regelmäßig genutzter Flügel stellt andere Anforderungen an Planung und Beschläge als eine kleinere Öffnung für gelegentlichen Terrassenzugang.

Als Ausgangspunkt für den Vergleich eignen sich Schiebetüren für Terrassenöffnungen. Soll eine Hebe-Schiebe-Ausführung geprüft werden, sind Patio Life Hebe-Schiebetüren für Terrasse und Balkon eine gesondert zu kalkulierende Alternative und nicht automatisch dieselbe Leistung. Lassen Sie für jede Variante Gesamtbreite, tatsächliche lichte Öffnung, Griffposition, Verriegelung sowie feste und bewegliche Felder angeben. Fragen Sie auch, ob die dargestellte Öffnungsweite im vollständig geöffneten Zustand oder lediglich die Breite eines Flügels bezeichnet. Eine einfache Ansichtszeichnung mit Öffnungspfeilen verhindert, dass ähnlich aussehende Angebote unterschiedliche Bewegungsabläufe und nutzbare Durchgänge enthalten. Definieren Sie zusätzlich, ob die Anlage der tägliche Hauptzugang zum Außenbereich oder eine nur gelegentlich geöffnete Verbindung sein soll. Bei häufiger Nutzung sind Bedienkraft, Griffhöhe und das Überfahren der Schwelle praktisch zu beurteilen; bei seltenem Öffnen können Aussicht und eine einfache Feldaufteilung stärker gewichtet werden. Lassen Sie sich beide Systeme im vorgesehenen Format erklären, denn die Bedienung eines Schauelements lässt sich nicht ohne Weiteres auf andere Abmessungen übertragen. Notieren Sie ferner, welcher Flügel zuerst bedient wird, ob eine Öffnung von innen und außen vorgesehen ist und welche Position der Griff bei möblierter Terrasse tatsächlich erreichbar macht. Für den Kostenvergleich sollte jede Systemalternative eine eigene Zeile mit identischer Öffnungsgröße, gleicher Verglasungsanforderung und klar abgegrenztem Montageumfang erhalten.

Prüfliste vor dem Kauf 2

Die Elementaufteilung setzt den Kostenrahmen mit

Bei gleicher Gesamtbreite kann eine Anlage sehr unterschiedlich aufgeteilt sein: ein beweglicher Flügel vor einem Festfeld, zwei bewegliche Flügel oder mehrere Felder mit getrennten Aufgaben. Jedes zusätzliche Feld beeinflusst Rahmenanteile, Glasformate, Beschläge und Montageablauf. Eine großzügige Glasfläche muss nicht bedeuten, dass alle Teile geöffnet werden können. Bestimmen Sie zuerst, welche Durchgangsbreite Sie im Alltag tatsächlich benötigen – etwa für den Weg mit einem Servierwagen, für Gartenmöbel oder für häufiges Lüften. Danach lässt sich festlegen, welche Bereiche dauerhaft geschlossen bleiben dürfen und wo ein beweglicher Flügel einen echten Nutzen bringt.

Ein festes Element kann eine ruhige Ansicht und viel Licht schaffen, während nur der benötigte Bereich geöffnet wird. Fixfenster als Teil einer abgestimmten Glasfront kommen als Ergänzung infrage, wenn nicht die gesamte Breite beweglich sein muss. Auch einteilige verglaste Türseitenteile sind als alternative Ergänzung gesondert nach Anschluss und Gesamtansicht zu prüfen. Verlangen Sie eine bemaßte Zeichnung, in der Festfelder, Schiebeflügel und Durchgang eindeutig markiert sind. Kontrollieren Sie außerdem, ob Rahmenbreiten und Kopplungen in der gezeichneten Gesamtbreite enthalten sind. So wird eine breite verglaste Ansicht nicht irrtümlich mit einer ebenso breiten nutzbaren Öffnung gleichgesetzt.

Verglasung nach Lage und Nutzung auswählen

Die Verglasung beeinflusst Tageslicht, Durchsicht, Gewicht und das Verhalten der Anlage im täglichen Gebrauch. Für eine aussagekräftige Anfrage reicht die Angabe „Isolierglas“ daher nicht aus. Beschreiben Sie Himmelsrichtung, Verschattung durch Dachvorsprünge oder Bäume, Größe der zusammenhängenden Glasfläche und eine geplante außen liegende Beschattung. Bei einer stark besonnten Terrasse muss der Wunsch nach möglichst viel Glas gemeinsam mit dem sommerlichen Raumkomfort betrachtet werden. In einer exponierten Lage können wiederum die Gesamtplanung des Elements und die fachgerechte Ausbildung seiner Anschlüsse besondere Aufmerksamkeit verlangen. Solche Bedingungen gehören bereits in die Anfrage, nicht erst in die Nachbesprechung des Angebots.

Fordern Sie für jedes Feld eine genaue Verglasungsbeschreibung statt einer allgemeinen Sammelangabe. Wenn Sichtschutz, eine bestimmte Durchsicht, reduzierte Spiegelung, Sicherheitsaspekte oder eine spezielle Optik projektentscheidend sind, müssen diese Anforderungen ausdrücklich besprochen und in der gewählten Ausführung festgehalten werden. Technische Kennwerte lassen sich nur vergleichen, wenn sie sich auf dieselbe Konstruktion, Größe und Verglasung beziehen. Ein qualifizierter Planer oder Fachbetrieb sollte beurteilen, welche Lösung zum Gebäude, zur Einbausituation und zur Nutzung passt. Behandeln Sie einen einzelnen Wert nicht als vollständige Qualitätsrangliste: Rahmen, Glas, Dichtungen, Beschläge, Abmessungen und Einbau wirken als Gesamtsystem zusammen.

Ansicht einer einflügeligen, nach innen öffnenden Terrassentür

Prüfliste vor dem Kauf 3

Die Schwelle mit Terrasse und Innenboden koordinieren

An der Schwelle treffen Innenboden, Rahmen, Außenbelag, Abdichtung und Wasserführung aufeinander. Deshalb gehört dieses Detail vor der Bestellung in den Bauzeitenplan. Klären Sie, welche Beläge innen und auf der Terrasse vorgesehen sind, wie hoch die jeweiligen Schichten aufbauen und wie Wasser an der Außenseite abgeführt werden soll. Eine nachträglich geänderte Plattenstärke, zusätzliche Unterkonstruktion oder ein anderes Gefälle kann die Anschlusssituation verändern. Die später sichtbare Schwellenhöhe ist außerdem nicht mit der konstruktiv benötigten Einbauhöhe gleichzusetzen. Aussagen wie „möglichst eben“ reichen für Angebot und Fertigung nicht aus. Messen Sie daher nicht nur den Höhenunterschied zwischen Raum und Terrasse. Dokumentieren Sie getrennt Rohboden, fertige Belagsoberkante, Stärke der geplanten Schichten und Position des vorhandenen Rahmens. Prüfen Sie bei einem Austausch, ob unter der alten Schwelle unbekannte Ausgleichslagen, Hohlräume oder beschädigte Bereiche sichtbar werden könnten; ihre Behandlung sollte nicht stillschweigend als Bestandteil des Elementpreises angenommen werden. Besprechen Sie auch, ob Außentüren, Entwässerungsrinnen, Beschattungsschienen oder angrenzende Platten die Zugänglichkeit des Anschlusses einschränken. Für zwei vergleichbare Angebote braucht es dasselbe Schnittdetail und dieselben Annahmen darüber, welche Vorleistungen bauseits fertig sind. Bleibt ein Aufbau noch offen, sollte das Angebot diesen Punkt als Annahme kennzeichnen und eine erneute Prüfung vor der Fertigungsfreigabe vorsehen. So vermeiden Sie, dass ein optisch niedriger Anschluss mit ungeklärten Zusatzarbeiten erkauft wird.

Bitten Sie um einen Schnitt durch den unteren Anschluss mit Bezug auf die geplanten fertigen Höhen. Dieser sollte mit Bodenleger, Terrassenplanung, Abdichtung und Fassadenarbeiten abgestimmt werden. Bei einer Bestandssanierung ist eine gemeinsame Baustellenbesprechung sinnvoll, bevor das alte Element entfernt oder ein neuer Bodenaufbau hergestellt wird. Halten Sie fest, wer die Bezugshöhen vorgibt, wer das Anschlussdetail plant und welche Arbeiten im Türangebot enthalten sind. Fragen Sie konkret nach Unterbau, Befestigung, innerem und äußerem Anschluss sowie verbleibenden Arbeiten anderer Gewerke. Erst mit klaren Leistungsgrenzen erkennen Sie, ob eine ausgewiesene Schwellenposition das gesamte Detail oder nur einen Bestandteil davon abdeckt.

Den Einbau als eigene Angebotsposition lesen

Der Produktpreis beantwortet nicht automatisch, was die fertige Terrassenöffnung kostet. Beim Austausch können Ausbau und Entsorgung des alten Elements, Schutz angrenzender Flächen, Anpassungen der Laibung, Transportwege und die Herstellung der Anschlüsse relevant sein. Im Neubau spielen dagegen Baufortschritt, Zugänglichkeit, Trage- oder Hebeweg und die Abstimmung mit Folgegewerken eine wichtige Rolle. Verlangen Sie eine nachvollziehbare Aufteilung: Was wird geliefert, was wird montiert, welche Vorarbeiten müssen abgeschlossen sein und welche Leistungen verbleiben bei anderen Betrieben? Pauschale Formulierungen wie „Montage inklusive“ sollten durch eine genaue Leistungsbeschreibung ergänzt werden.

Das Angebot sollte außerdem nennen, auf welchen Maßen und baulichen Annahmen es beruht. Hilfreich ist eine Übergabeliste: Öffnung geprüft, fertige Höhen bestätigt, Einbringweg kontrolliert, Schutzmaßnahmen vereinbart und Anschlussdetails abgestimmt. Klären Sie, ob Ausbesserungen an Putz, Boden, Fassade oder Beschattung enthalten sind oder danach separat organisiert werden müssen. Bei Bloomcabin beträgt die Garantie für Fenster und Türen fünf Jahre. Die Lieferung ist mit vier bis sechs Wochen angegeben, vorbehaltlich der Auftragsbestätigung. Leiten Sie daraus keinen fixen Einbautermin ab. Ausbau, Montage und Folgegewerke sollten erst verbindlich angesetzt werden, wenn Auftrag, Ausführung, Lieferzeit und Baustellenbereitschaft abgestimmt sind.

Prüfliste vor dem Kauf 4

Oberflächen, Griffe und Teilungen eindeutig festlegen

Sichtbare Ausstattungsentscheidungen wirken einzeln oft nebensächlich, können die Angebotsbasis aber deutlich verändern. Dazu zählen Farbe oder Oberflächenausführung innen und außen, Griffart, Griffposition, sichtbare Rahmenbreiten und Sprossen. Beschreiben Sie Sprossen präzise: Eine Sprosse kann als Gestaltungselement ausgeführt sein, während eine glasteilende Sprosse die Glasfläche tatsächlich unterteilt. Diese Varianten dürfen in der Anfrage nicht unter demselben unbestimmten Begriff zusammengefasst werden. Lassen Sie eine Ansicht bestätigen und prüfen Sie, ob die Darstellung von innen oder außen erfolgt. Das ist besonders bei asymmetrischer Aufteilung und unterschiedlichen Oberflächen wichtig. Legen Sie vor der Kalkulation fest, ob innen und außen derselbe Farbton gewünscht ist oder eine zweifarbige Ausführung verglichen werden soll. Erfassen Sie Griffe und Beschläge nicht nur nach Farbe, sondern nach Bedienseite, Anzahl und gewünschter Anordnung. Bei einer Glasfront mit benachbarten Elementen sollten horizontale und vertikale Linien in einer gemeinsamen Ansicht kontrolliert werden; kleine Abweichungen fallen auf dem Papier leichter auf als nach dem Einbau. Fragen Sie bei dekorativen Teilungen, ob sie auf dem Glas liegen, im Scheibenzwischenraum angeordnet sind oder die Verglasung konstruktiv teilen. Diese Beschreibung ist für einen fairen Preisvergleich aussagekräftiger als die bloße Anzahl der Felder. Dokumentieren Sie abschließend die gewählte Variante mit Farbdefinition, Ansichtsseite, Griffposition und Teilungsmaßen und lassen Sie Abweichungen als ausdrücklich bezeichnete Alternative ausweisen.

Auch die Verbindung zu benachbarten Fenstern bestimmt die Fassadenwirkung. Kombinationsfenster für abgestimmte Fensterfelder können eine Alternative sein, wenn neben der Tür weitere verglaste Bereiche vorgesehen sind und Rahmenlinien zusammenpassen sollen. Besprechen Sie Tür und Nebenfelder daher als gemeinsame Ansicht und nicht als voneinander unabhängige Einzelprodukte. Markieren Sie gewünschte Achsen, Brüstungshöhen, Oberkanten und Teilungen. Muster oder Visualisierungen helfen bei der Auswahl, ersetzen jedoch keine genaue Auftragsbeschreibung. Jede wichtige Eigenschaft gehört mit eindeutiger Bezeichnung in die finale Angebots- und Zeichnungsversion. Formulierungen wie „ähnlich dem Foto“ lassen offen, welche Farbe, Teilung oder Rahmenwirkung tatsächlich bestellt wird.

Alternativen nach derselben Nutzungsfrage vergleichen

Eine Schiebetür ist nicht für jede Terrasse die einzige geeignete Lösung. Soll die Fassade im Sommer möglichst weit geöffnet werden und ist außen ausreichend Bewegungsraum vorhanden, können nach außen öffnende Falttüren als Alternative geprüft werden. Sie verändern jedoch Flügelanordnung, Bedienungsablauf und Platzbedarf auf der Terrasse. Eine klassische Dreh-Terrassentür kann bei einer kleineren Öffnung besser zum gewünschten Durchgang passen, beansprucht aber Schwenkraum. Entscheiden Sie daher zuerst nach Möblierung, Laufwegen, Lüftungsgewohnheiten und gewünschter Öffnungsbreite. Erst danach ist ein Preisvergleich sinnvoll, denn unterschiedliche Türarten erfüllen nicht automatisch dieselbe Aufgabe.

Eine einflügelige, nach innen öffnende Terrassentür kann dort sinnvoll sein, wo ein einzelner Durchgang genügt und der notwendige Platz im Raum frei bleibt. Sie ist jedoch kein funktionsgleicher Ersatz für eine breite Schiebeanlage. Stellen Sie jeder Variante dieselben Fragen: Wie breit ist der reale Durchgang? Wo befinden sich die Flügel im geöffneten Zustand? Welche Glasflächen bleiben fest? Wie lassen sich Griff und Verriegelung erreichen? Kann die vorgesehene Möblierung bestehen bleiben? Vergleichen Sie danach Produkt, Verglasung, Schwelle und Montageumfang. So erscheint ein niedrigerer Endbetrag nicht fälschlich als Ersparnis, obwohl das günstigere Angebot eine wesentlich andere Öffnung und Nutzung vorsieht.

Konfiguration einer verglasten Falttür

Prüfliste vor dem Kauf 5

Den Bestandsumbau in richtiger Reihenfolge organisieren

Bei einer Sanierung entscheidet die Reihenfolge häufig darüber, ob geplante Leistungen ohne improvisierte Anpassungen ausgeführt werden können. Dokumentieren Sie zunächst die vorhandene Öffnung, Unebenheiten, sichtbare Schäden, Bodenanschlüsse und Leitungen im Bereich der Laibung. Danach werden Zielmaße, Öffnungssystem und Schwellenanschluss abgestimmt. Das verbindliche Aufmaß sollte erst erfolgen, wenn alle dafür relevanten Höhen und Aufbauten feststehen. Innenausbau, Terrassenplatten oder Fassadenarbeiten dürfen nicht so weit vorgezogen werden, dass der Anschluss des neuen Elements nur noch an bereits fertige, aber unpassende Bauteile angepasst werden kann. Halten Sie Änderungen nach dem Aufmaß unverzüglich schriftlich fest.

Prüfen Sie zusätzlich den gesamten Einbringweg vom Abladeort bis zur Öffnung. Stiegenhaus, Tore, schmale Durchgänge, Kurven, Gerüst, Hebemöglichkeiten und bereits fertige Oberflächen können den Ablauf beeinflussen. Messen Sie Engstellen, statt ihre Eignung nur anhand von Fotos zu vermuten. Beim Austausch einer breiten Anlage ist außerdem zu besprechen, wie lange die Öffnung zwischen Ausbau und funktionsfähigem Verschluss offen bleibt und wer den Arbeitsbereich schützt. Stimmen Sie Bodenarbeiten, Beschattung, Elektroarbeiten und Möbellieferungen erst danach terminlich ab. Diese Vorbereitung macht Verantwortlichkeiten und mögliche Zusatzleistungen sichtbar, bevor mehrere Gewerke gleichzeitig auf bereits festgelegte Termine angewiesen sind.

Angebote mit einer Vergleichstabelle entscheiden

Übertragen Sie jedes Angebot in eine gemeinsame Tabelle, statt nur die Endbeträge in EUR zu vergleichen. Sinnvolle Zeilen sind Elementmaß, Aufteilung, bewegliche Felder, Öffnungsrichtung, lichte Durchgangsbreite, Verglasung, Schwelle, Oberflächen, Griffe, Sprossen, Lieferung, Ausbau, Montage, Anschlüsse und ausdrücklich nicht enthaltene Leistungen. Ergänzen Sie den Stand des Aufmaßes sowie Annahmen zu Bodenhöhen und Einbringweg. Fehlt eine Angabe, fragen Sie nach, ob sie enthalten, ausgeschlossen oder noch offen ist. Auch seitlich verschiebbare Siegenia-Schiebetüren sollten als eigene Konfiguration erfasst und nicht ohne Abgleich der Funktionen mit anderen Schiebesystemen gleichgesetzt werden.

Prüfen Sie vor der Freigabe die letzte Zeichnung gegen Ihre tatsächliche Nutzung: Blickrichtung, Schiebeseite, Griff, Festfelder, Durchgang und Bezug zu Boden und Terrasse. Lassen Sie jede Änderung in eine aktualisierte Angebots- oder Auftragsfassung übernehmen. Kontrollieren Sie außerdem, ob Nebenleistungen und Optionen in der Endsumme enthalten sind oder nur als Alternativen danebenstehen. Fragen Sie, welche Unterlagen für die Auftragsbestätigung noch benötigt werden und welche Terminabfolge anschließend realistisch geplant werden kann. Der niedrigste Betrag ist nur aussagekräftig, wenn Ausführung, Maße und Leistungsumfang übereinstimmen. Eine sauber geführte Vergleichstabelle wird damit zugleich zur Prüfliste für Bestellung, Baustellenvorbereitung und spätere Abnahme.

Häufige Fragen

Kann ich die Kosten einer Terrassen-Schiebetür nur nach der Breite schätzen?

Nein. Die Breite sagt nichts über Höhe, Anzahl und Bewegung der Flügel, Verglasung, Schwelle, Oberfläche oder Einbauumfang aus. Sie eignet sich höchstens für eine erste Einordnung. Für vergleichbare Angebote benötigen Sie Rohbaumaße, fertige Bodenhöhen, eine bemaßte Ansicht und dieselbe Beschreibung aller gewünschten Leistungen.

Was sollte ein Angebot für den Austausch enthalten?

Trennen Sie Türelement, Ausbau, Entsorgung, Lieferung, Montage und Anschlussarbeiten. Fragen Sie auch nach Schutzmaßnahmen, Einbringweg sowie Anpassungen an Laibung, Boden und Fassade. Nicht jede Leistung muss vom selben Betrieb kommen; entscheidend ist, dass enthaltene, ausgeschlossene und noch offene Arbeiten eindeutig bezeichnet und zugeordnet sind.

Ist ein großes Festfeld günstiger als ein beweglicher Flügel?

Festfeld und beweglicher Flügel erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht nur über den Endbetrag verglichen werden. Ein Festfeld schafft keine Öffnung, kann aber eine passende Gesamtaufteilung ermöglichen. Legen Sie zuerst die benötigte Durchgangsbreite fest. Anschließend kann der Anbieter alternative Aufteilungen auf derselben Maßgrundlage kalkulieren.

Wann müssen Terrasse und Innenboden geplant sein?

Spätestens vor dem verbindlichen Aufmaß müssen die relevanten Höhen und Schichtaufbauten abgestimmt sein. Innenbelag, Außenbelag, Gefälle, Unterbau und Anschlussdetails beeinflussen die Schwellenplanung. Werden diese später geändert, kann auch der Türanschluss betroffen sein. Koordinieren Sie die Angaben mit den beteiligten Fachleuten und dokumentieren Sie die Bezugshöhen schriftlich.

Wie lange sollte ich für Lieferung und Einbau einplanen?

Bei Bloomcabin ist die Lieferung mit vier bis sechs Wochen angegeben, vorbehaltlich der Auftragsbestätigung. Der gesamte Projektablauf umfasst zusätzlich Aufmaß, Baustellenvorbereitung, Zugänglichkeit, Montage und Folgearbeiten. Legen Sie Ausbau und nachfolgende Gewerke deshalb erst nach bestätigtem Auftrag und abgestimmtem Einbautermin verbindlich fest.

Nächster Schritt

Die Kosten einer Terrassen-Schiebetür werden nachvollziehbar, sobald aus dem Wunsch nach einer großen Glasöffnung eine eindeutig beschriebene Bauaufgabe wird. Beginnen Sie mit Maßen, fertigen Bodenhöhen und einer bemaßten Ansicht. Legen Sie danach Öffnungssystem, bewegliche Fläche, Verglasung, Optik und Schwellenanschluss fest. Vergleichen Sie Angebote zeilenweise in EUR und trennen Sie Produkt, Lieferung, Montage sowie Folgearbeiten. Bei einer Sanierung sollten außerdem Einbringweg, Ausbaufolge und Zuständigkeiten vor der Bestellung geklärt sein. So entscheiden Sie nicht nach einem unvollständigen Einstiegspreis, sondern nach einer Ausführung, die zu Raum, Terrasse und Bauablauf passt.

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