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Bodenschwellen: bündig oder erhöht planen

Bodenschwellen: bündig oder erhöht planen

Planung von Türübergängen

Bei einem Umbau wird die Türöffnung oft bestellt, bevor Terrasse, Estrich und Innenbelag definitiv festgelegt sind. Genau dort entstehen spätere Konflikte: Die neue Hebe-Schiebetür soll möglichst eben in den Wohnraum führen, doch der Aussenbelag erhält noch einen anderen Aufbau; oder eine erhöhte Schwelle wirkt zunächst unattraktiv, schafft an einer exponierten Fassade aber einen klareren Übergang. Entscheidend ist nicht, ob eine Schwelle möglichst unsichtbar ist, sondern ob alle Beteiligten dieselben fertigen Höhen und den vorgesehenen Wasserweg kennen. Eigentümerschaft, Planungsleitung, Fensterbau, Abdichtung und Gartenbau sollten die Öffnung als gemeinsame Schnittstelle behandeln. Dieser Ratgeber ordnet die Wahl zwischen bündiger und erhöhter Schwelle nach Nutzung, Wetterexposition, Türart, Bodenaufbau und Ausschreibung. So lässt sich vor dem Aufmass klären, welche Angaben ins Angebot und welche Details in die Ausführungsplanung gehören.

Patio Life Schiebetür-Design

Die Schwelle beginnt mit dem gemeinsamen Schnitt

Eine Aussentür steht zwischen mehreren Aufbauten, die selten gleichzeitig ausgeführt werden: Rohboden, Dämmung, Estrich und Innenbelag treffen auf Rahmen, Abdichtung, Terrassenunterbau und Aussenbelag. Die sichtbare Schwellenkante ist daher nur ein Teil eines grösseren Anschlusses. Für die Entscheidung braucht es einen einfachen, bemassten Schnitt durch die Öffnung. Er zeigt eine gemeinsame Bezugshöhe sowie die fertige Oberkante innen und aussen, nicht nur Rohbaumasse. Ergänzen Sie, wo sich der Belag verändert, welche Zone Wasser aufnimmt und wohin die Fläche fällt. Ohne diesen Schnitt kann ein Türmass zwar korrekt sein, während der Anschluss später nicht zum gewählten Platten-, Holz- oder Kiesaufbau passt.

Bei einer grossen Öffnung wie einer Patio Life Hebe-Schiebetür beeinflusst der Bodenanschluss die gesamte Wirkung des Raums. Die Produktbezeichnung beschreibt die Hebe-Schiebe-Konfiguration, nicht die Eignung eines bestimmten Anschlussdetails. Bitten Sie deshalb nicht bloss um einen möglichst flachen Übergang, sondern geben Sie die projektierte fertige Bodenhöhe auf beiden Seiten an. Kennzeichnen Sie zudem, ob die Angaben verbindlich oder noch abhängig von Materialwahl und Aufbau sind. Wer die Höhenkette schriftlich dem Angebot beilegt, reduziert Missverständnisse zwischen Türlieferung und Ausbau. Das ist besonders wertvoll, wenn verschiedene Unternehmen die Innenfläche, Abdichtung und Umgebung separat vergeben bekommen.

Bündig ist ein Nutzungsziel, keine verkleinerte erhöhte Schwelle

Ein bündiger oder nahezu bündiger Übergang wird meist gewählt, weil er die Blickachse nicht unterbricht und das tägliche Passieren mit Tablett, Kinderwagen oder Gartenmöbeln angenehmer erscheinen lässt. Er kann Innenraum und Terrasse als zusammenhängende Fläche wirken lassen. Konstruktiv verschwinden dadurch aber weder Rahmen noch Anschlussfugen noch die Aufgabe, Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Wenig sichtbarer Höhenunterschied bedeutet vielmehr, dass die Ebenen darunter präziser aufeinander abgestimmt werden müssen. Prüfen Sie getrennt, was Sie meinen: eine optisch ruhige Linie, eine geringe Kante beim Gehen oder tatsächlich gleiche Oberflächenhöhen. Diese drei Ziele fallen nicht in jeder Einbausituation zusammen.

Besonders bei seitlich verschiebbaren Türelementen sollte die gewünschte Nutzung früh beschrieben werden. Eine Schiebetür kann einen breiten Austritt schaffen; die Ausführung des Aussenbereichs entscheidet jedoch mit darüber, wie der Übergang im Alltag genutzt und gereinigt wird. Fragen Sie beim Planungsstand nach dem vorgesehenen Abstand der Belagskante zur Tür, der Reinigungsmöglichkeit der Anschlusszone und der Lage des Entwässerungselements. Auch Möbel, Pflanzgefässe oder ein dichter Teppich direkt an der Öffnung können später den vorgesehenen Wasserweg beeinträchtigen. Ein flacher Übergang ist deshalb keine Einzelbestellung, sondern ein abgestimmtes Detail von Tür, Boden und Umgebung. Lassen Sie in vergleichbaren Offerten separat ausweisen, was zur Tür gehört und welche Rinnen, Abdichtungen oder Belagsarbeiten bauseits bleiben. Klären Sie zudem, ob eine Darstellung der Schwellengeometrie, ein Anschlussdetail oder lediglich ein schematisches Produktblatt angeboten wird. Erst mit derselben Planungsgrundlage erkennen Sie, ob zwei Angebote tatsächlich dieselbe Aufgabe abdecken oder nur ähnlich formulierte Wünsche unterschiedlich interpretieren.

Eine erhöhte Schwelle schafft erkennbare Ebenen

Eine erhöhte Schwelle bildet zwischen Innenboden und Aussenfläche einen klar lesbaren Versatz. Das kann gestalterisch bewusst erwünscht sein, etwa wenn Terrasse und Wohnraum unterschiedliche Materialien oder Höhen haben. Praktisch schafft der erkennbare Übergang mehr Spielraum, wenn der Aussenaufbau noch nicht bis nahe an die Innenbodenhöhe geführt werden kann oder wenn sich Belagsstärken verändern. Die höhere Kante ist aber beim täglichen Durchgang spürbar. Überlegen Sie daher nicht nur, wie sie auf einer Zeichnung aussieht, sondern wie häufig die Tür benutzt wird, wer sie nutzt und ob Gegenstände regelmässig nach draussen getragen werden. Eine Lösung, die für den seltenen Gartenzugang passt, kann am Hauptaustritt störend sein.

Bei einer einflügeligen Balkontür, nach innen öffnend kommt zur Schwellenfrage die Bewegungsfläche des Türflügels hinzu. Innen darf weder ein Teppich noch ein Möbelstück den Öffnungsbereich blockieren; aussen muss der Belag so geplant sein, dass Pflege und Reinigung am Rahmen möglich bleiben. Der Höhenversatz kann dabei eine eindeutige Grenze bilden, ersetzt aber keine Anschlussplanung. Lassen Sie sich im Angebot benennen, welche Höhe sich auf den Rahmen bezieht und welche Bodenhöhe dafür vorausgesetzt wird. Wenn der Innenbelag erst nach dem Aufmass gewählt wird, sollte diese Unsicherheit ausdrücklich festgehalten werden, statt sie stillschweigend mit einem geschätzten Mass zu überbrücken.

Wetterseite anhand des tatsächlichen Wasserwegs beurteilen

Die Wetterexposition lässt sich nicht allein aus der Himmelsrichtung ableiten. Entscheidend ist, wie Regen und Schmelzwasser tatsächlich an die Tür gelangen können: durch offene Lage, Dachüberstand, zurückspringende Fassade, Balkon darüber, Geländegefälle oder Wasser, das von einer angrenzenden Fläche zur Öffnung läuft. Beobachten Sie den Bestand bei kräftigem Regen, wenn möglich, und fotografieren Sie problematische Pfützen oder Spritzbereiche. Bei Neubauten helfen Geländeplan und Fassadenansicht. Eine überdachte, geschützte Nische stellt andere Fragen als eine bodentiefe Öffnung an einer frei angeströmten Terrasse. Diese Beobachtung gehört in die Besprechung mit den Fachpersonen, nicht nur in die eigene Wunschliste.

Auch eine einflügelige Balkontür, nach aussen öffnend verändert den Bereich unmittelbar vor der Tür, weil der Flügel nach draussen schwenkt. Der geplante Aussenbelag, die Neigung und die freie Fläche müssen diese Bewegung berücksichtigen. Bei Nässe sollte niemand gezwungen sein, auf einer ungünstig geneigten oder ständig feuchten Stelle zu stehen, um die Tür zu bedienen. Fragen Sie konkret: Wo sammelt sich Wasser vor dem Flügel? Wohin wird es weitergeleitet? Bleibt die Bedienzone frei von festen Einbauten? Solche Fragen bewerten die Einbausituation, ohne aus der Öffnungsart selbst eine Aussage über Wetterdichtheit oder Entwässerungsleistung abzuleiten.

Verglastes Schiebetür-Design für die Terrasse

Entwässerung als Kette statt als einzelnes Bauteil planen

Eine Entwässerungsrinne kann Teil eines Anschlusses sein, ist jedoch keine universelle Antwort auf jede bündige Türschwelle. Sie muss in eine vollständige Wasserführung eingebunden sein: Wasser soll die Fläche erreichen können, aufgenommen werden, weiterlaufen oder versickern und die Reinigungszone soll zugänglich bleiben. Ebenso wichtig ist, dass Oberflächengefälle, Fugen, Belagsränder und angrenzendes Gelände nicht gegen die Tür arbeiten. Beschreiben Sie im Projekt, ob der Belag fest gebunden, auf Stelzlagern, auf einer Unterkonstruktion oder anders aufgebaut wird. Jede Variante kann andere Höhen, Randdetails und Wartungszugänge mitbringen. Der qualifizierte Planungs- oder Ausführungsfachmann muss prüfen, wie diese Ebenen zusammenpassen.

Vermeiden Sie die verbreitete Reihenfolge, zuerst die Tür zu bestellen und danach einen Platz für Rinne und Belag zu suchen. Besser ist ein Koordinationsgespräch mit einem Schnitt und einer Zuständigkeitsliste: Wer definiert die fertigen Höhen? Wer erstellt die Abdichtung? Wer baut die Entwässerung ein? Wer kontrolliert vor dem Verlegen des Aussenbelags die tatsächliche Rahmenhöhe? Halten Sie auch fest, wer den Anschluss bei späteren Änderungen schützt. Wenn beispielsweise die Terrasse nachträglich stärker aufgebaut wird, kann dies die zuvor vorhandene Freihaltung am Rahmen verändern. Die beste Schwellenwahl verliert ihren Vorteil, wenn der Wasserweg durch eine spätere Umgebungsgestaltung verdeckt wird.

Innen- und Aussenbelag dürfen nicht unabhängig gewählt werden

Grossformatige Platten, Holzroste, Naturstein, Keramik oder mineralische Beläge erzeugen unterschiedliche Kanten und Aufbauhöhen. Innen können Parkett, Fliesen oder fugenlose Oberflächen ebenfalls anders enden als zunächst angenommen. Damit wird die Materialwahl zu einer Höhenfrage. Erstellen Sie vor der Bestellung eine Materialliste mit den vorgesehenen Schichtstärken und markieren Sie, welche Werte bereits definitiv sind. Falls Muster noch ausstehen, planen Sie eine Entscheidungsschleife vor dem verbindlichen Aufmass ein. Es ist hilfreicher, eine offene Höhe klar als offen zu benennen, als eine bündige Linie zu versprechen, die mit dem endgültigen Belag nicht mehr erreichbar ist. Ergänzen Sie zur Freigabe nicht nur den Namen des Oberbelags, sondern den gesamten vorgesehenen Aufbau bis zum tragenden Untergrund. Halten Sie fest, wer Änderungen an Kleberbett, Unterkonstruktion oder Ausgleichsschicht an die Planungsleitung meldet. Eine Materialalternative kann optisch gleichwertig erscheinen und trotzdem eine andere Aufbauhöhe erzeugen. Mit einer schriftlichen Freigabe bleibt nachvollziehbar, auf welcher Variante das Türmass beruht und wann eine erneute Höhenkontrolle nötig wird.

Bei Falttüren, nach aussen öffnend erweitert sich die Öffnung, wenn die Flügel geöffnet sind. Deshalb verdient nicht nur die Schwellenlinie, sondern auch die gesamte Vorzone Aufmerksamkeit. Ein Wechsel zwischen Innen- und Aussenmaterial kann schön gerahmt sein, sollte aber keine lose oder schwer reinigbare Belagskante genau im Bewegungsbereich erzeugen. Legen Sie fest, ob die Fuge optisch auf Teilungen der Tür, auf eine Raumachse oder bewusst unabhängig davon ausgerichtet wird. Das ist eine Gestaltungsentscheidung, die sich früh und mit geringem Aufwand klären lässt. Nach Fertigstellung sind Korrekturen an Belag, Unterbau und Anschluss in der Regel deutlich aufwendiger.

Türart und tägliche Bedienung verändern die Prioritäten

Die Schwelle wird anders erlebt, je nachdem ob die Tür morgens zum Lüften, täglich als Hauptweg zum Sitzplatz oder nur gelegentlich zum Garten geöffnet wird. Fragen Sie beim Grundriss: Wer geht hier durch, mit welchen Gegenständen und in welcher Richtung? Soll ein Rollwagen, ein Essservice oder ein Pflanzenkübel hindurch? Wo wird der Flügel beim Öffnen abgestellt, und wie viel freie Fläche bleibt innen und aussen? Diese Nutzungsbeschreibung ist nützlicher als das pauschale Ziel «barrierefrei», wenn dafür noch keine geprüfte Projektlösung vorliegt. Sie macht sichtbar, ob die geringe Kante im Alltag Vorrang hat oder ein klarer Höhenabsatz besser zum Raum und zur Aussenfläche passt.

Eine Aussentür, nach aussen öffnend ist eine Alternative für Zugänge, bei denen der Aussenraum vor der Tür ausreichend frei geplant werden kann. Ihr nach aussen öffnender Flügel sollte mit Treppenstufe, Podest, Geländer, Bepflanzung und Laufweg koordiniert werden. Notieren Sie in der Anfrage Anschlagseite, Öffnungswinkel und die gewünschte freie Fläche, statt nur ein Mass der Maueröffnung zu übermitteln. Die Schwelle muss zur Nutzung des Zugangs passen, nicht umgekehrt. Bei einem Nebeneingang kann ein robuster, klar gegliederter Bodenwechsel sinnvoll erscheinen; bei einer oft genutzten Verbindung zwischen Küche und Terrasse fällt derselbe Versatz stärker ins Gewicht.

Die Fassade und die Anschlusszonen mitdenken

Die Schwelle funktioniert nicht isoliert vom seitlichen und oberen Anschluss. Fassadenbekleidung, Putz, Sockelbereich, Laibung und Rahmen treffen an der Öffnung aufeinander. Wenn sich der Aussenbelag nahe an den Rahmen bewegt, bleibt weniger sichtbare Reserve für diese Schnittstellen. Deshalb sollte der Fassadenaufbau im Detailplan erscheinen, auch wenn die Fassadenarbeiten zeitlich später erfolgen. Bei einer Sanierung ist zusätzlich zu klären, ob bestehende Sockelhöhen, alte Terrassenplatten oder Gefälle übernommen, angepasst oder vollständig ersetzt werden. Ein einzelnes Foto der Türöffnung reicht für diese Beurteilung meist nicht; hilfreich sind Masse, Ansichten und Bilder der angrenzenden Fläche.

Bei einem Eingang mit Haustüren in Paneelausführung, nach aussen öffnend hat die Schwelle oft eine andere Aufgabe als an einer Terrassentür. Aussen können Vordach, Podest, Weg und Eingangsmatte die Nutzung prägen; innen kommen Garderobe, Schmutzfangzone und Bodenbelag hinzu. Beschreiben Sie im Angebot, ob eine vorhandene Stufe bleibt, ob das Podest erneuert wird und welche Oberkante des Innenbodens vorgesehen ist. So kann der Anbieter die Türkonfiguration auf nachvollziehbare Grundlagen beziehen. Aussagen zur projektspezifischen Abdichtung, Sicherheit oder normgerechten Ausführung gehören in die Prüfung durch die zuständigen qualifizierten Fachpersonen, nicht in eine Produktbezeichnung. Verlangen Sie ausserdem eine klare Grenze zwischen Lieferumfang und bauseitigen Arbeiten. Abdeckprofile, Anschlussbleche, Unterfütterung, Demontage, Entsorgung und Wiederherstellung angrenzender Oberflächen können je nach Offerte unterschiedlich behandelt werden. Der günstigere Türpreis ist nicht automatisch die günstigere Gesamtlösung, wenn wesentliche Anschlussarbeiten fehlen. Vergleichen Sie deshalb Position für Position und lassen Sie unklare Sammelbegriffe erläutern, bevor Sie den Auftrag bestätigen.

Einflügeliges, nach innen öffnendes Terrassentür-Design

Aufmass und Angebot müssen dieselben Annahmen enthalten

Vor dem verbindlichen Aufmass sollte klar sein, welche Masse Rohbaumasse und welche fertige Masse sind. Vereinbaren Sie einen eindeutigen Bezugspunkt, etwa die fertige Oberkante des Innenbodens, und tragen Sie ihn auf Plan und Aufmassblatt identisch ein. Dazu gehören die gewünschte Aussenhöhe, Belagsdicke, Gefällerichtung, Lage allfälliger Entwässerung und Öffnungsrichtung. Falls der Bodenaufbau noch nicht fertig definiert ist, sollten die offenen Punkte samt Entscheidtermin im Projekt stehen. Ein gut lesbares Detail verhindert nicht jede Baustellenfrage, verschiebt sie aber in einen Zeitpunkt, an dem Anpassungen noch möglich sind. Prüfen Sie den Plan gemeinsam mit allen Gewerken, die unmittelbar an der Öffnung arbeiten.

Für zweiflügelige Balkontüren, nach aussen öffnend sollten Sie zusätzlich festhalten, welcher Flügel üblicherweise genutzt wird und wie die Fläche vor beiden Flügeln aussieht. Bei geöffneter Tür darf der Anschluss nicht durch lose Beläge, Pflanzgefässe oder eine nachträglich geplante Stufe unpraktisch werden. Fragen Sie den Anbieter, welche Angaben er für die Bestellung benötigt und welche bauseitigen Voraussetzungen angenommen werden. Im Angebot sollten Tür, Anzahl und Lage der Öffnungen sowie die vereinbarten Höhenangaben von nicht enthaltenen Leistungen getrennt erkennbar sein. Das erleichtert den Vergleich von Offerten, weil nicht eine Türlösung mit einem vollständigen Anschlusskonzept verwechselt wird.

Übergabe, Reinigung und spätere Änderungen vorbereiten

Vor dem Einbau des endgültigen Aussenbelags lohnt sich eine Kontrolle vor Ort: Stimmen Rahmenlage, geplante Oberkanten, Anschlusszone und Gefällerichtung noch mit dem abgestimmten Schnitt überein? Fotografieren Sie den Zustand und bewahren Sie Plan, Aufmassblatt sowie Angaben zu verwendeten Belägen zusammen auf. Diese Dokumentation hilft auch dann, wenn Jahre später ein Holzrost, ein neuer Plattenbelag oder eine Beschattung ergänzt wird. Gerade bei flachen Übergängen kann eine kleine nachträgliche Aufhöhung den vorhandenen Abstand zur Tür verändern. Wer die Ausgangshöhen kennt, kann Änderungen gezielter mit einer Fachperson beurteilen lassen. Ergänzen Sie die Unterlagen um datierte Fotos verdeckter Anschlussbereiche, bevor Abdeckungen oder Beläge montiert werden. Notieren Sie Abweichungen vom Plan und wer sie fachlich freigegeben hat. Bei der Abnahme sollten Eigentümerschaft und Ausführung nicht nur die geschlossene Tür ansehen, sondern den üblichen Laufweg, beide Öffnungsstellungen und die Erreichbarkeit der Reinigungszonen gemeinsam prüfen. So werden Bedienungsprobleme sichtbar, solange Zuständigkeiten und Ausführungsstand noch eindeutig sind.

Die Pflege sollte schon in der Planung möglich bleiben. Blätter, Erde, Splitt und andere Ablagerungen können sich an niedrig liegenden Zonen sammeln, weshalb eine zugängliche Reinigungsroute sinnvoll ist. Vereinbaren Sie bei der Übergabe, wer die Anschlussbereiche erklärt und welche Punkte bei der Sichtkontrolle festgehalten werden. Prüfen Sie die Türbewegung, die freien Flächen und den Übergang zwischen Belag und Rahmen bei normaler Nutzung. Bloomcabin gewährt auf Fenster und Türen eine Garantie von fünf Jahren. Die Lieferzeit beträgt nach Auftragsbestätigung in der Regel vier bis sechs Wochen. Diese Angaben ersetzen weder die Prüfung des bauseitigen Anschlusses noch die Koordination der Arbeiten vor Ort.

Häufige Fragen

Ist eine bündige Schwelle immer die bessere Wahl?

Nein. Sie kann für einen ruhigen, leicht begehbaren Übergang passend sein, verlangt aber eine sorgfältig abgestimmte Höhen- und Wasserführung. Eine erhöhte Schwelle kann sinnvoller sein, wenn der Aussenaufbau, die Wetterexposition oder bestehende Höhen einen klaren Versatz nahelegen. Entscheidend ist das gesamte Detail, nicht die Optik allein.

Wann müssen die fertigen Bodenhöhen feststehen?

Idealerweise vor dem verbindlichen Aufmass und vor der Bestellung. Innen- und Aussenbelag müssen nicht zwingend bereits eingebaut sein, ihre vorgesehenen Oberkanten und Schichtstärken sollten aber bekannt oder eindeutig als offen markiert sein. Änderungen nach der Türbestellung können den Anschluss und die gewünschte Übergangshöhe beeinflussen.

Reicht eine Entwässerungsrinne für einen flachen Türübergang?

Eine Rinne ist nur ein möglicher Bestandteil. Sie muss mit Gefälle, Belagsaufbau, Wasserweiterleitung, Anschlusszone und Reinigungszugang zusammenwirken. Ob und wie eine Lösung an Ihrem Gebäude funktioniert, sollte eine qualifizierte Fachperson anhand des konkreten Details und der örtlichen Situation beurteilen.

Welche Angaben gehören in eine Offertanfrage für die Tür?

Nennen Sie Türart, Öffnungsrichtung, Anschlagseite, Rohbauöffnung, fertige Bodenhöhe innen, vorgesehene Höhe und Aufbau aussen, Belagsart, Gefällerichtung sowie die Nutzung der Tür. Hilfreich sind ein Schnitt, Fotos der Einbausituation und der Hinweis, welche Höhen bereits verbindlich festgelegt wurden.

Kann ein bestehender Terrassenbelag bei einer neuen Tür bleiben?

Das ist möglich, aber nicht automatisch unproblematisch. Prüfen Sie seine Höhe am Rahmen, sein Gefälle, die Beschaffenheit der Anschlusszone und ob Wasser kontrolliert weggeführt wird. Messen Sie nicht nur die sichtbare Kante. Eine Fachperson sollte den Bestand zusammen mit der geplanten Tür und dem Wandanschluss beurteilen.

Nächster Schritt

Bündige und erhöhte Bodenschwellen sind keine gegensätzlichen Qualitätsstufen, sondern Antworten auf unterschiedliche Prioritäten. Der flache Übergang stellt hohe Anforderungen an die Abstimmung von fertigen Höhen, Belag und Wasserweg. Die erhöhte Variante macht Ebenen klarer und kann bei anspruchsvollen Aussenflächen mehr planerische Reserve bieten, verändert aber das Durchgehen spürbar. Beginnen Sie mit einem gemeinsamen Schnitt statt mit einer reinen Designvorgabe. Legen Sie die Bezugshöhe fest, beschreiben Sie die Nutzung und dokumentieren Sie Wetterseite, Gefälle sowie Zuständigkeiten. Erst dann lässt sich eine Türkonfiguration sinnvoll anfragen und das Angebot sauber vom bauseitigen Anschluss abgrenzen.

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