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Fenster- und Türenlieferung: Checkliste für Annahme und Lagerung

Fenster- und Türenlieferung: Checkliste für Annahme und Lagerung

Baustellen-Checkliste

Der Liefertag ist der Moment, in dem aus einer Bestellung greifbare Bauteile werden – und an dem sich kleine organisatorische Lücken rasch auswirken können. Ein Fenster darf nicht im Weg des Gipsermaterials stehen, eine Tür nicht ohne Zuordnung in einem feuchten Raum warten, und ein sichtbarer Schaden sollte nicht erst auffallen, wenn die Verpackung Wochen später entfernt wird. Für Bauherrschaft, Bauleitung und Montagebetrieb lohnt es sich deshalb, die Anlieferung als klaren Übergabepunkt zu organisieren. Diese Checkliste hilft Ihnen, Zufahrt, Abladen, Kontrolle, Dokumentation und Zwischenlagerung auf Ihr Projekt abzustimmen. Sie ersetzt keine produktspezifischen Vorgaben und keine Fachbeurteilung beim Einbau. Sie schafft aber eine ruhige Reihenfolge, klare Zuständigkeiten und eine nachvollziehbare Grundlage, falls bei Lieferung oder Montage Fragen entstehen.

Verglaste Falttür-Konfiguration

Die Lieferung als koordinierte Übergabe planen

Beginnen Sie mit einer Elementliste, die nicht nur die Bestellung abbildet, sondern den Bauablauf unterstützt. Für jede Position gehören eine Positionsnummer, der vorgesehene Raum oder die Fassadenseite, Elementart, Flügelzahl, Öffnungsrichtung, Sonderform und der geplante Montagezeitpunkt hinein. Ergänzen Sie den Grundriss mit denselben Nummern. So kann die annehmende Person beim Abladen zuordnen, welches Element direkt zur Öffnung, in welchen Lagerbereich oder erst später ins Gebäude soll. Das verhindert, dass ein passendes Element zwar vorhanden ist, aber hinter anderen Bauteilen steht. Bei Festfenstern, die nicht zu öffnen sind ist die Zuordnung zur richtigen Öffnung besonders wichtig, weil die Form allein bei mehreren ähnlichen Positionen kaum genügt. Halten Sie auch fest, welche Verpackung bis zur Montage geschlossen bleiben soll und wer die Liste führt.

Prüfen Sie parallel, wo der vereinbarte Leistungsumfang der Lieferung endet. Aus Offerte und Auftragsbestätigung sollte hervorgehen, ob nur bis zu einem zugänglichen Abladepunkt geliefert wird oder welche weitere Unterstützung ausdrücklich vereinbart ist. Klären Sie, wer Abladehilfe, geeignete Transportmittel und genügend Personen organisiert; verlassen Sie sich nicht auf unausgesprochene Erwartungen an Fahrer oder Montagebetrieb. Planen Sie auch für getrennte Bestandteile eine eindeutige Zuordnung. Bei einflügeligen verglasten Türseitenteilen müssen beispielsweise Packstück, Haupttür und vorgesehene Eingangssituation zusammen auffindbar bleiben. Notieren Sie den Übergabepunkt in der Ablaufplanung und informieren Sie alle Beteiligten. So lässt sich am Liefertag rasch erkennen, welche Aufgabe zur Lieferung, zur internen Baustellenlogistik oder zur späteren Montage gehört.

Liefertermin, Verantwortlichkeit und Unterlagen abstimmen

Die Lieferzeit für Fenster und Türen beträgt 4–6 Wochen, vorbehaltlich der Auftragsbestätigung. Stimmen Sie das bestätigte Lieferfenster mit dem tatsächlichen Bauzustand ab: Sind Zufahrt und Lagerraum zugänglich, ist der Weg frei, und lässt sich die Ware sinnvoll schützen, wenn sie nicht direkt montiert wird? Ein Termin ist erst praktikabel, wenn diese Fragen beantwortet sind. Falls der Baufortschritt unsicher ist, sprechen Sie frühzeitig mit den beteiligten Stellen, statt am Liefertag einen ungeeigneten Abladeort suchen zu müssen. Planen Sie ausserdem genügend Zeit für die Annahme ein; Abladen, erste Kontrolle und Einräumen sind unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht nebenbei zwischen anderen Arbeiten stattfinden.

Benennen Sie eine Person, die die Lieferung entgegennimmt, und eine erreichbare Vertretung. Beide benötigen Bestell- oder Auftragsunterlagen, die Positionsliste, ein Telefon für Rückfragen und eine Möglichkeit, Notizen sowie Fotos geordnet abzulegen. Klären Sie vorab, wer über eine sichtbare Abweichung entscheidet und wer den Kontakt zum Lieferanten oder Montagebetrieb übernimmt. Die unterschriebene Übergabe sollte nicht die einzige Dokumentation bleiben: Bewahren Sie Lieferschein, Fotos, Vermerke und Korrespondenz zusammen mit der Positionsliste auf. Trennen Sie dabei drei Dinge sauber: die Sichtprüfung bei Ankunft, eine allfällige spätere detaillierte Prüfung und die Funktionsprüfung nach dem Einbau. Das vermeidet voreilige Aussagen zur Ursache eines Problems.

Lieferung von Fenstern und Türen vorbereiten

Zufahrt und Abladepunkt realistisch beurteilen

Begehen Sie den Weg vom möglichen Haltepunkt des Lieferfahrzeugs bis zum vorgesehenen Lagerplatz einige Tage vorher. Relevant sind nicht allein Strassenbreite und Einfahrt, sondern auch Kurven, Tore, abgestellte Fahrzeuge, Gerüste, Container, lose Abdeckungen, Gefälle und weiche Flächen. Prüfen Sie, ob beim Entladen genügend Raum bleibt, ohne Fusswege, Nachbarzufahrten oder andere Baustellenlogistik zu blockieren. Wo öffentliche Flächen, gemeinsame Zufahrten oder enge Zufahrtsverhältnisse betroffen sind, klären Sie die erforderliche Organisation projektbezogen mit Bauleitung und zuständigen lokalen Stellen. Dieser Artikel macht dazu keine kantons- oder gemeindeweiten Vorgaben. Entscheidend ist, dass die Fahrzeugzufahrt und der tatsächliche Entladeablauf vor dem Termin zusammenpassen.

Gehen Sie anschliessend den Transportweg im Gebäude ab. Messen Sie kritische Durchgänge, Podeste und Kurven, wenn breite oder lange Elemente durch bestehende Räume bewegt werden müssen. Beachten Sie nicht nur die lichte Breite, sondern auch Schutzverkleidungen, Treppengeländer, frisch bearbeitete Oberflächen und die Frage, wo ein Element kurz sicher abgestellt werden kann. Für Patio Life Hebe-Schiebetüren ist ein vorab geplanter Weg besonders sinnvoll, weil grosse verglaste Türelemente nicht spontan über einen alternativen Korridor manövriert werden sollten. Besprechen Sie mit dem Montagebetrieb, welche Handhabung für die konkrete Bestellung vorgesehen ist. Improvisierte Hilfen oder ungeklärte Hebevorgänge erhöhen unnötig das Risiko für Personen, Bauteile und Umgebung.

Den Lagerplatz vor der Ankunft einrichten

Ein brauchbarer Lagerplatz ist trocken, eben, vor Niederschlag und Baustellenverkehr geschützt und so gelegen, dass die Elemente nicht mehrmals verschoben werden müssen. Räumen Sie ihn vollständig frei, markieren Sie die Bereiche nach Positionsgruppen und halten Sie den Zugang zu den zuerst einzubauenden Elementen offen. Ein Lagerraum darf nicht zugleich Durchgang für Schubkarren, Lager für schwere Materialien oder Abstellfläche für Werkzeuge sein. Schutz vor unbefugtem Zugriff gehört ebenso zur Planung wie Schutz vor mechanischen Einwirkungen. Wenn die Gebäudehülle noch offen ist, prüfen Sie besonders sorgfältig, ob die vorgesehenen Bedingungen bis zum Montagetermin tatsächlich aufrechterhalten werden können. Andernfalls ist ein anderer geschützter Ort die bessere Alternative.

Verwenden Sie eine saubere, tragfähige Unterlage, damit Verpackung und Kanten nicht direkt auf dem Boden stehen. Stellen Sie die Elemente so ab, wie es die Herstellerhinweise für das jeweilige Produkt verlangen, und sichern Sie sie gegen Kippen oder Verrutschen. Lehnen Sie nichts Schweres dagegen und stapeln Sie nicht nach eigenem Ermessen. Bei nach aussen öffnenden Falttüren können mehrere bewegliche Teile, Beschläge und grosse Glasflächen eine besonders eindeutige Lagerzone rechtfertigen. Belassen Sie Schutzmaterial grundsätzlich so lange, wie es für Transport und Lagerung vorgesehen ist. Wird Verpackung für eine Sichtkontrolle geöffnet, halten Sie fest, was geöffnet wurde, und sorgen Sie anschliessend für einen angemessenen Schutz bis zum Einbau.

Alternative Konfiguration einer verglasten Falttür

Lieferschein und Kennzeichnungen zuerst abgleichen

Beginnen Sie die Annahme mit Unterlagen und Kennzeichnungen, nicht mit dem Auspacken einzelner Elemente. Vergleichen Sie die Zahl der Packstücke mit dem Lieferschein und gleichen Sie die Positionsnummern mit Ihrer Elementliste ab. Kontrollieren Sie, ob die Lieferung erkennbar die bestellten Gruppen enthält: Fenster, Türen, Seitenteile, Sonderformen oder ergänzende Positionen. Prüfen Sie keine nicht sichtbaren Eigenschaften durch Vermutung; bei Unklarheiten ist eine Rückfrage mit Positionsnummer, Foto und Lieferscheinangabe hilfreicher als ein allgemeiner Hinweis wie «falsches Fenster». Ordnen Sie jedes Packstück nach Möglichkeit bereits beim Einräumen seinem Lagerbereich zu. Damit bleibt nachvollziehbar, was angekommen ist und welche Position später an welche Öffnung gehört.

Achten Sie beim Abgleich besonders auf Unterscheidungen, die sich bei ähnlichen Formaten leicht verwechseln lassen: innen oder aussen öffnend, ein- oder zweiflügelig, links oder rechts angeschlagen sowie fest oder beweglich. Bei einflügeligen Balkontüren, nach innen öffnend sollte die Öffnungsrichtung mit Plan und Bestellung abgeglichen werden, bevor das Element im falschen Gebäudeteil eingelagert wird. Kontrollieren Sie auch, ob ausdrücklich erwartete Begleitunterlagen oder getrennt verpackte Teile in den Unterlagen ausgewiesen sind. Fehlt eine Kennzeichnung oder ist sie nicht lesbar, markieren Sie den Sachverhalt als offen und trennen Sie die betreffende Position räumlich nicht von der Dokumentation. So geht die Frage nicht im späteren Bauablauf verloren.

Die Sichtprüfung bei Übergabe sachlich durchführen

Die erste Prüfung ist eine Sichtprüfung unter den Bedingungen der Anlieferung. Schauen Sie sich Verpackung, sichtbare Kanten, Rahmenbereiche, Glasflächen und erkennbare Verformungen an, ohne Bauteile unnötig zu zerlegen oder voreilig eine Ursache festzulegen. Achten Sie auf nasse oder eingerissene Verpackung, Stossstellen, Druckspuren, gebrochene Schutzteile, sichtbare Risse oder deutlich beschädigte Ecken. Fotografieren Sie Auffälligkeiten möglichst aus etwas Abstand zur Zuordnung und zusätzlich nah genug, um die Stelle zu erkennen. Nehmen Sie eine Positionsnummer, ein Etikett oder eine andere eindeutige Referenz mit ins Bild auf. Prüfen Sie bei wechselndem Licht aus mehr als einem Blickwinkel, ohne Verpackungen eigenmächtig vollständig zu entfernen. Gute Fotos beschreiben den sichtbaren Zustand; sie ersetzen weder eine technische Diagnose noch eine spätere Prüfung verdeckter Bereiche.

Wenn Sie etwas feststellen, das vom erwarteten Zustand abweicht, vermerken Sie es sachlich auf dem Lieferschein oder in einer gemeinsam nachvollziehbaren Annahmenotiz. Formulierungen wie «Verpackung an Position X eingerissen, Foto erstellt» sind belastbarer als Mutmassungen über Transportweg oder Verantwortlichkeit. Bewahren Sie das betroffene Element geschützt auf und informieren Sie die zuständige Kontaktperson zeitnah mit allen Angaben. Ein pauschaler Vermerk wie «unter Vorbehalt» ohne Beschreibung hilft später oft wenig. Umgekehrt muss nicht jede kleine Unklarheit die gesamte Entladung stoppen. Entscheidend ist eine sichere Handhabung und eine klare Dokumentation. Detaillierte technische Beurteilungen, verdeckte Schäden oder die spätere Funktion gehören in den jeweils passenden Prüfschritt mit dem zuständigen Fachbetrieb.

Lieferung von Fenstern und Türen vorbereiten

Empfindliche Formen und Öffnungsarten getrennt behandeln

Nicht jedes Element stellt dieselben Anforderungen an Transportweg und Lagerordnung. Sonderformate, grosse Glasanteile und bewegliche Flügel verdienen eine eigene Kennzeichnung, damit niemand sie aus Platzmangel umstellt oder als einfache Standardposition behandelt. Dreieckige und schräge Festfenster, die nicht zu öffnen sind sollten anhand ihrer Positionsnummer und vorgesehenen Öffnung eindeutig gelagert werden; ihre Geometrie kann eine spontane Umplatzierung erschweren. Sorgen Sie für eine freie, geschützte Zone und vermeiden Sie, dass lange Materialien, Leitern oder Platten daran angelehnt werden. Fragen Sie bei Produkten mit besonderer Form oder Handhabung vorab nach den produktbezogenen Vorgaben, statt allgemeine Lagerregeln auf ein spezielles Element zu übertragen.

Auch die Öffnungsart beeinflusst, welche Information beim Wareneingang sofort auffindbar sein muss. Bei zweiflügeligen Balkontüren, nach aussen öffnend gehören etwa die eindeutige Position und die geplante Einbausituation zusammen, damit das Element nicht mit einer ähnlich aussehenden Tür verwechselt wird. Vergleichen Sie dabei auch, auf welcher Fassadenseite der spätere Bewegungsbereich liegt und ob die Beschriftung aus der in den Plänen verwendeten Blickrichtung gelesen wird. So vermeiden Sie eine Zuordnung allein nach einem vermeintlichen Links- oder Rechtsanschlag. Kontrollieren Sie nicht durch unkontrolliertes Betätigen von Flügeln oder Beschlägen, solange die Transportsicherung oder Verpackung dagegen spricht. Erst der Montagebetrieb kann im vorgesehenen Einbauzustand beurteilen, ob Bedienung und Einstellung stimmen. Für die Lieferung genügt es, sichtbare Auffälligkeiten zu erfassen, die Position zu sichern und die Unterlagen beim Einbau verfügbar zu halten.

Feuchte, Temperatur und Baustellenarbeiten berücksichtigen

Zwischenlagerung ist nicht bloss eine Frage von Quadratmetern. Berücksichtigen Sie, welche Arbeiten im selben Bereich stattfinden und wie sich die Bedingungen bis zur Montage ändern können. Frische Nassarbeiten, Spritzwasser, Reinigungsarbeiten, Staub, Schleifarbeiten oder Materialverkehr können eine anfänglich geeignete Ecke ungeeignet machen. Stimmen Sie deshalb mit der Bauleitung ab, wann der Lagerbereich geschützt bleibt und wann der Weg für den Weitertransport frei ist. Decken Sie Elemente nicht gedankenlos luftdicht mit beliebigen Materialien ab, wenn dadurch Feuchtigkeit eingeschlossen werden kann. Die konkreten Vorgaben des Herstellers und die Verpackungshinweise haben Vorrang. Bei Unsicherheit sollte der Lieferant oder Montagebetrieb für die betreffende Position befragt werden.

Trennen Sie den Schutz der gelieferten Elemente von späteren Schutzmassnahmen am eingebauten Bauteil. Ein Fenster im Lager braucht vor allem einen passenden, sicheren Stand und Schutz vor schädlichen Baustelleneinflüssen; ein montiertes Fenster steht später vor anderen Belastungen durch Ausbauarbeiten. Die Reihenfolge ist relevant, wenn etwa Innenputz, Bodenarbeiten und der Fenstereinbau zeitlich eng aufeinanderfolgen. Vereinbaren Sie, wer Schutzmaterial anbringt, entfernt und kontrolliert, damit Klebebänder oder Abdeckungen nicht unkoordiniert an sichtbaren Oberflächen verbleiben. Notieren Sie, falls ein Lagerbereich durch einen Bauabschnitt vorübergehend nicht mehr nutzbar ist. Dann lässt sich die Umplatzierung geplant durchführen, statt unter Zeitdruck an eine ungeeignete Wand auszuweichen.

Patio Life Schiebetür-Design

Vom Lager zur Montage ohne Suchaufwand

Eine gute Lagerordnung reduziert nicht nur Schäden, sondern auch Wartezeiten am Montagetag. Ordnen Sie die Elemente nach Einbaureihenfolge und Gebäudeabschnitt, nicht nur danach, wo gerade Platz ist. Die zuerst benötigten Positionen müssen zugänglich sein, ohne dass andere Elemente verschoben werden. Legen Sie die Positionsliste beim Lagerbereich oder digital für alle Beteiligten verfügbar ab. Prüfen Sie vor dem Montagetermin nochmals, ob Transportwege, Öffnungen und Arbeitsflächen frei sind. Wenn sich Grundriss, Gerüststellung oder Innenausbau seit der Lieferung verändert haben, muss der Ablauf aktualisiert werden. Der Montagebetrieb sollte nicht erst bei Ankunft feststellen, dass die richtige Position hinter einer später einzubauenden Tür steht.

Für Haustüren in Paneelausführung, nach aussen öffnend empfiehlt sich eine klare Trennung von anderen Türpositionen, weil die Eingangssituation oft von mehreren Gewerken genutzt wird. Bewahren Sie zugehörige Unterlagen und allfällige getrennt gelagerte Bestandteile so auf, dass sie der Position eindeutig zugeordnet bleiben. Kontrollieren Sie unmittelbar vor dem Einbau nochmals, ob Kennzeichnung und Öffnung übereinstimmen. Diese Prüfung ist kein Ersatz für Aufmass oder Montageplanung; sie ist der letzte organisatorische Abgleich, bevor das Element an seinen Bestimmungsort geht. Halten Sie nach der Montage separat fest, wann eine Funktionsprüfung und die Abnahme mit dem zuständigen Fachbetrieb erfolgen. So vermischen sich Lagerfragen nicht mit Einbau- oder Einstellthemen.

Offene Punkte nachverfolgen und den Ablauf verbessern

Erstellen Sie nach der Annahme eine kurze Liste mit drei Kategorien: erledigt, offen und zu beobachten. Erledigt sind beispielsweise abgeglichene Positionen und dokumentierte Verpackungszustände. Offen sind fehlende Kennzeichnungen, sichtbare Auffälligkeiten oder Fragen zu einer Position. Zu beobachten sind Umstände, die erst beim vorgesehenen Auspacken oder Einbau beurteilt werden können. Jeder Eintrag braucht eine Positionsnummer, ein Datum, die zuständige Person und den nächsten Schritt. Vermeiden Sie lange, unklare Sammelnotizen. Eine kurze Liste ist nur dann nützlich, wenn eine andere Person sofort erkennt, welches Element gemeint ist und was noch fehlt. Informieren Sie betroffene Beteiligte mit genau dieser Zuordnung.

Nutzen Sie die erste Lieferung als Lernpunkt für weitere Bauabschnitte. Vielleicht war die Zufahrt enger als erwartet, die Lagerkennzeichnung zu klein oder die Zeit für die Sichtprüfung knapp. Halten Sie solche Erkenntnisse fest, bevor die nächste Teillieferung kommt. Prüfen Sie bei einer Bestellung ausserdem die vereinbarte Unterstützung und die Unterlagen zur Lieferung; für Fenster und Türen von Bloomcabin gilt eine Garantie von fünf Jahren. Die Garantieangabe ersetzt weder eine sorgfältige Annahme noch die produktbezogenen Hinweise für Lagerung und Montage. Ein geordneter Ablauf schützt vor allem die Nachvollziehbarkeit: Was wurde wann geliefert, in welchem sichtbaren Zustand übernommen, wo gelagert und wann an den Montagebetrieb übergeben?

Häufige Fragen

Muss ich jedes Fenster am Liefertag vollständig auspacken?

Nein. Prüfen Sie zunächst Lieferschein, Anzahl, Kennzeichnung und den von aussen erkennbaren Zustand. Öffnen Sie Verpackung nur, wenn dies für eine sinnvolle Sichtprüfung erforderlich ist und den Herstellerhinweisen nicht widerspricht. Dokumentieren Sie, was Sie geöffnet haben. Eine umfassende technische oder funktionale Prüfung gehört üblicherweise in den passenden Schritt mit dem Montagebetrieb.

Was soll bei beschädigter Verpackung auf dem Lieferschein stehen?

Beschreiben Sie beobachtbare Tatsachen präzise: Positionsnummer, Ort und Art der Auffälligkeit sowie gegebenenfalls die Anzahl Fotos. Ein Beispiel wäre «Position 12, Verpackung an unterer Ecke eingerissen, sichtbare Druckspur, Fotos erstellt». Vermeiden Sie Aussagen über Ursache oder Verantwortlichkeit, wenn diese bei der Übergabe nicht sicher feststehen.

Kann ich Fenster und Türen in einer Garage zwischenlagern?

Das hängt von den tatsächlichen Bedingungen und den Herstellerhinweisen ab. Der Bereich muss trocken, standsicher, vor Baustellenverkehr geschützt und für die vorgesehene Lagerdauer geeignet sein. Prüfen Sie auch, ob dort Nassarbeiten, Kondensat, schweres Material oder häufige Durchgänge vorkommen. Wenn diese Voraussetzungen nicht verlässlich erfüllt sind, wählen Sie einen geeigneteren Lagerort.

Wer kontrolliert die Öffnungsrichtung?

Die annehmende Person kann die Kennzeichnung mit Bestellung und Positionsliste abgleichen. Die endgültige Zuordnung zur Öffnung sollte jedoch mit der Montageplanung abgestimmt sein. Besonders bei ähnlichen Tür- oder Fensterformaten helfen Positionsnummern auf Grundriss und Packstück. Lassen Sie sich nicht allein von einer schnellen optischen Einschätzung leiten.

Was passiert, wenn die Montage erst Wochen nach der Lieferung stattfindet?

Dann wird die Zwischenlagerung zum eigenen Bauabschnitt. Kontrollieren Sie den Lagerbereich regelmässig auf Feuchte, Beschädigungsrisiken, blockierte Zugänge und Veränderungen durch andere Gewerke. Bewahren Sie Verpackung, Kennzeichnung und Dokumentation geordnet auf. Vor der Montage prüfen Sie nochmals Einbaureihenfolge, Transportweg und die eindeutige Zuordnung jeder Position.

Nächste Schritte

Eine verlässliche Fenster- und Türenlieferung entsteht nicht durch Eile beim Abladen, sondern durch eine vorbereitete Übergabe. Elementliste, freie Wege, geeigneter Lagerplatz und klar benannte Verantwortliche geben dem Liefertag eine einfache Struktur. Gleichen Sie Kennzeichnungen und Mengen ab, dokumentieren Sie sichtbare Auffälligkeiten sachlich und lagern Sie jedes Element nach den jeweiligen Herstellerhinweisen geschützt und eindeutig zugeordnet. Behalten Sie Lieferung, detaillierte Prüfung, Montage und Funktionskontrolle als getrennte Schritte. So finden Montagebetrieb und Bauleitung die richtigen Elemente zur richtigen Zeit vor, während offene Punkte nachvollziehbar bleiben und nicht zwischen anderen Baustellenaufgaben verloren gehen.

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