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Wie lange dauert ein Fensterersatz und wie störend ist er?

Wie lange dauert ein Fensterersatz und wie störend ist er?

Fensterersatz planen

Wer ein eigenes Haus oder eine Wohnung koordiniert, fragt selten nur nach dem Montagetermin. Entscheidend ist, wann Räume geräumt sein müssen, ob der Zugang über Treppenhaus, Garten oder Balkon funktioniert und wann Küche, Arbeitszimmer oder Schlafzimmer wieder normal nutzbar sind. Ein Fensterersatz ist deshalb weniger ein einzelner Handwerkerbesuch als eine Abfolge von Entscheidungen: Bestand aufnehmen, Ausführung freigeben, Lieferung und Einbau abstimmen, Räume schützen und die fertigen Öffnungen kontrollieren. Die Kalenderdauer eines Projekts und die Zeit, in der an einem bestimmten Fenster gearbeitet wird, sind dabei nicht dasselbe. Dieser Ratgeber hilft Ihnen, ein Angebot auf seinen tatsächlichen Ablauf zu prüfen und Beeinträchtigungen im Haushalt sinnvoll einzuplanen, ohne sich auf pauschale Stundenangaben zu verlassen.

Alternative Gestaltung eines zweiflügeligen Fensters nach innen öffnend

Check vor der Bestellung 1

Nicht nach Tagen fragen, sondern nach Projektphasen

Die Frage «Wie lange dauert es?» braucht zunächst eine präzisere Gegenfrage: Meinen Sie den Zeitraum von der ersten Besprechung bis zur Abnahme oder die Zeit, in der Monteure im Gebäude arbeiten? Zum Projekt gehören Aufmass, technische Klärungen, Auswahl und Freigabe, Bestellung, Anlieferung, Montage sowie allenfalls Arbeiten an Laibungen, Fensterbänken oder angrenzenden Oberflächen. Die angegebene Lieferzeit von 4–6 Wochen gilt vorbehaltlich der Auftragsbestätigung. Sie beschreibt keine feste Zusage für einen Einbautag. Lassen Sie im Angebot oder im Ablaufprotokoll deshalb Lieferfenster, bestätigten Montagestart, vorgesehene Raumfolge und allfällige Restarbeiten getrennt aufführen. So vermeiden Sie, dass ein Liefertermin mit einer vollständigen Fertigstellung verwechselt wird.

Die Baustellenzeit wiederum ist nicht automatisch die Zeit, in der die ganze Wohnung stillsteht. Arbeiten können sich abschnittsweise von Raum zu Raum bewegen. Für Ihren Alltag ist wichtiger, welches Zimmer morgens vorbereitet werden muss, welche Wege tagsüber belegt sind und ob ein Raum am Abend wieder übergeben wird. Fragen Sie nach der geplanten Anzahl gleichzeitig bearbeiteter Öffnungen und danach, welche Tätigkeiten vor oder nach dem eigentlichen Einsetzen stattfinden. Bei einem bewohnten Objekt kann eine Etappierung nach Wohnbereichen sinnvoller sein als eine rein numerische Reihenfolge. Wer die Reihenfolge früh festlegt, kann Arbeitsplätze, Schlafplätze und empfindliche Bereiche besser organisieren, statt erst am Montagetag improvisieren zu müssen.

Warum gleiche Fensterzahlen sehr unterschiedliche Abläufe ergeben

Zehn leicht zugängliche Fenster auf einer Ebene sind kein verlässlicher Vergleich für zehn Öffnungen in mehreren Geschossen. Massgeblich sind die Wege vom Fahrzeug zum Gebäude und von dort zur Öffnung, die Breite von Durchgängen, Treppen, Lift oder Aussenflächen sowie verfügbare Abstellplätze für Elemente, Werkzeug und ausgebautes Material. Ebenso prägt der Bestand den Aufwand: Verkleidungen, tiefe Laibungen, Fensterbänke, Rollläden, Vorhänge, Einbaumöbel oder unklare Anschlüsse können zusätzliche Abklärungen auslösen. Ein Besichtigungstermin ist deshalb nicht nur ein Massnehmen. Zeigen Sie dem Fachbetrieb auch Kellerzugänge, Parkmöglichkeiten, Innenwege und die Aussenansicht jeder Öffnung. Fotos aus Distanz und Nahaufnahme helfen, Fragen vor dem Montagetermin sichtbar zu machen.

Die Fensterart beeinflusst die Logistik ebenfalls, ohne dass sich daraus eine pauschale Dauer ableiten lässt. Ein kompaktes, gut erreichbares Element wird anders bewegt und ausgerichtet als eine breite Türanlage, ein Dachfenster oder eine Sonderform. Bei Festfenstern ohne Öffnungsfunktion entfällt zwar die tägliche Flügelbewegung, der Transport und der Anschluss an die bestehende Öffnung bleiben aber dennoch projektspezifisch. Halten Sie in einer Positionsliste fest, welche Elemente Festfelder, Drehfenster, Balkontüren oder besondere Formen sind. Ergänzen Sie je Position Geschoss, Innenzugang, Aussenzugang und sichtbare Hindernisse. Diese Liste ist für eine realistische Montagetaktung oft nützlicher als eine Gesamtzahl ohne Lageangaben.

Check vor der Bestellung 2

Der typische Ablauf an einer einzelnen Öffnung

Am Montagetag beginnt die Arbeit nicht zwingend mit dem Ausbau. Zuerst werden Laufwege und Arbeitsbereich vorbereitet und die betreffende Position nochmals zugeordnet. Danach werden alte Flügel, Rahmen oder weitere Bestandteile entfernt; wie sich der Bestand lösen lässt und wie angrenzende Flächen reagieren, zeigt sich häufig erst vor Ort. Die Öffnung wird kontrolliert und für das neue Element vorbereitet. Anschliessend wird der neue Rahmen positioniert, ausgerichtet und befestigt. Danach folgen die Arbeiten an der Verbindung zwischen Rahmen und Baukörper. Je nach vereinbartem Umfang kommen innen oder aussen Abdeckungen, Fensterbänke, Verkleidungen oder Oberflächenarbeiten hinzu. Genau diese letzten Schritte entscheiden oft darüber, wann ein Raum optisch und praktisch wieder als fertig gilt.

Bitten Sie nicht bloss um die Aussage «Montage inklusive», sondern um eine klare Beschreibung der Schnittstellen. Wer entfernt und entsorgt alte Teile? Welche vorhandenen Vorhänge, Storen, Fensterbänke oder Einbauten werden vorab durch Sie oder durch andere Beteiligte demontiert? Sind Schutz, Reinigung und das Wiederanbringen bestimmter Teile enthalten oder separat zu organisieren? Besonders sinnvoll ist eine positionsbezogene Übergabe: Öffnen und schliessen, sichtbare Anschlüsse, Glas und Rahmen sowie die unmittelbaren Flächen werden kontrolliert, solange die zuständige Person noch vor Ort ist. Das ist keine technische Abnahme durch den Eigentümer, sondern eine praktische Möglichkeit, offensichtliche Fragen unmittelbar festzuhalten.

Räume vorbereiten, ohne mehr auszuräumen als nötig

Der wirksamste Beitrag gegen unnötige Beeinträchtigung ist ein freier Arbeitskorridor. Entfernen Sie zerbrechliche Gegenstände von Fensterbänken, Regalen und Bildern in Fensternähe. Rücken Sie Möbel so weit ab, dass das Team arbeiten kann, und sichern Sie Teppiche, Pflanzen und Geräte nach Absprache. Wichtig sind nicht nur die unmittelbaren Quadratmeter vor dem Fenster: Auch der Weg von der Wohnungstür bis zum Arbeitsbereich muss frei sein. Legen Sie empfindliche Elektronik und lose Dokumente nicht auf Möbel, die im Raum bleiben. Wenn einzelne Schränke nicht bewegt werden können, teilen Sie dies beim Aufmass mit, damit der Ablauf nicht an einer unerwarteten Engstelle scheitert.

Bei zweiflügeligen Fenstern nach innen öffnend sollte die Planung zusätzlich den Platz berücksichtigen, den die geöffneten Flügel später im Zimmer beanspruchen. Das ist kein Detail erst nach der Montage: Vorhänge, Leuchten, Pflanzen, Möbelkanten und Heizkörperverkleidungen können die Bedienung beeinflussen. Markieren Sie bei der Vorbereitung nicht nur die Baustellenzone, sondern auch Bereiche, die für Kinder, Haustiere oder Personen mit eingeschränkter Mobilität tabu sein sollen. Vereinbaren Sie eine geschlossene Zimmertür oder einen alternativen Weg durch die Wohnung, wenn das möglich ist. Wer einen Raum nicht komplett räumen kann, sollte dies offen ansprechen, statt Schutz- und Bewegungsflächen stillschweigend vorauszusetzen.

Rundes Festfenster

Check vor der Bestellung 3

Staub, Lärm und Zugluft im Alltag einordnen

Ein Fensterersatz ist im jeweiligen Arbeitsraum spürbar. Ausbau, Bearbeitung von Anschlüssen, Tragen und Verpacken verursachen Geräusche, Staub und wiederholte Wege. Während eine Öffnung bearbeitet wird, kann sie zeitweise nicht geschlossen sein; Temperatur, Wetter und die Lage des Raums machen diesen Moment unterschiedlich relevant. Planen Sie deshalb keine konzentrierte Videokonferenz, Schlafenszeit oder geräuschempfindliche Tätigkeit im direkt betroffenen Zimmer. Auch Haustiere brauchen einen ruhigen, gesicherten Rückzugsort. Es ist sinnvoll, mit dem Fachbetrieb zu besprechen, wie Arbeitsbereiche und Wege geschützt werden und wann eine Öffnung voraussichtlich wieder geschlossen werden kann. Eine Zusage für konkrete Bedingungen sollte jedoch nur gelten, wenn sie für Ihr Projekt vereinbart wurde.

Statt den gesamten Haushalt für die volle Projektzeit auszuräumen, richten Sie eine funktionsfähige Zone ein: Getränke, Medikamente, Ladegeräte, wichtige Unterlagen und Arbeitsmaterial gehören dorthin, wo keine Montage stattfindet. Schliessen Sie Türen zu angrenzenden Räumen, sofern dies mit der Arbeit vereinbar ist, und informieren Sie Nachbarn oder die Verwaltung rechtzeitig über Geräusch- und Transportphasen. In einer Wohnung mit gemeinsamem Treppenhaus ist die Abstimmung der Materialwege besonders wichtig. Fragen Sie, wo das Team Material zwischenlagert und wie Zugänge frei bleiben. Damit wird aus der allgemeinen Erwartung «Es wird etwas staubig» eine konkrete Vorbereitung, die Konflikte und Unterbrüche reduziert.

Öffnungsart und Nutzung vor der Bestellung klären

Die Wahl eines Fensters bestimmt nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch Bewegungsabläufe bei Montage und späterer Nutzung. Ein nach innen öffnender Flügel benötigt freien Raum im Zimmer; ein nach aussen öffnendes Modell beeinflusst dagegen die Nutzung auf Balkon, Terrasse oder Aussenweg. Bei einflügeligen Drehfenstern nach aussen öffnend lohnt sich ein Blick auf Pflanzen, Geländer, Sonnenschutz und die tägliche Reinigungs- oder Lüftungssituation. Die Produktbezeichnung beschreibt die Konfiguration, nicht die Eignung für jede bestehende Öffnung. Klären Sie daher beim Aufmass Anschlagseite, Öffnungsrichtung, Griffseite und den tatsächlich verfügbaren Bewegungsraum. Eine nachträgliche Änderung kann weitere Abstimmung und einen anderen Ablauf auslösen.

Bei Türen sind diese Fragen noch stärker mit dem Alltag verbunden. Eine einflügelige Balkontür nach innen öffnend kann im Raum einen anderen Möblierungsbereich verlangen als die bisherige Lösung. Prüfen Sie auch, ob während der Arbeiten ein alternativer Zugang zu Balkon, Terrasse oder Garten benötigt wird. Für Haushalte, die einzelne Räume unbedingt täglich nutzen müssen, kann die Montageabfolge wichtiger sein als das Aussehen einer Position allein. Besprechen Sie offen, welche Öffnungen nur tagsüber entbehrlich sind und welche Flucht-, Zugangs- oder Nutzungswege Sie nicht ohne Abstimmung beeinträchtigen möchten. Anforderungen an Sicherheit und die Ausführung im konkreten Gebäude beurteilt der dafür zuständige qualifizierte Fachplaner oder Fachbetrieb.

Check vor der Bestellung 4

Grosse, besondere und schwer erreichbare Elemente separat takten

Breite Schiebeelemente, mehrflügelige Türen, Dachfenster und geometrisch besondere Fenster sollten in der Ablaufplanung als eigene Positionen erkennbar sein. Der Grund ist nicht eine behauptete Standarddauer, sondern der höhere Koordinationsbedarf bei Anlieferung, Handling, freiem Arbeitsraum und Anschlussdetails. Eine Patio Life Hebe-Schiebetür ist beispielsweise eine andere Projektposition als ein kleines Fenster: Prüfen Sie früh, wie sie zum Einbauort gelangt, welche Flächen innen und aussen freizuhalten sind und ob gleichzeitig andere Arbeiten in diesem Bereich stattfinden. Ein gemeinsam abgestimmter Transportweg verhindert, dass Gartenmöbel, Gerüste oder frisch fertiggestellte Beläge den Termin unnötig erschweren. Lassen Sie dabei auch Wendepunkte, Türbreiten und Höhen entlang des gesamten Wegs betrachten, nicht nur den Platz direkt vor der Öffnung. Muss ein Bereich vorübergehend zugänglich gemacht werden, sollte geklärt sein, wer dies vorbereitet und wiederherstellt. Vereinbaren Sie zudem, wann die endgültige Zugangsprüfung erfolgt, damit eine frühere Annahme nicht erst bei der Anlieferung widerlegt wird.

Auch eine ungewöhnliche Form verlangt eine sorgfältige Zuordnung zwischen Bestellung und bestehender Öffnung. Bei dreieckigen und schrägen Festfenstern sollten Fotos, Masse und die geplanten Innen- und Aussenanschlüsse besonders eindeutig dokumentiert sein. Fragen Sie, welche Arbeiten unmittelbar beim Einbau erfolgen und welche Oberflächenarbeiten danach separat anfallen können. Legen Sie für solche Positionen nicht automatisch denselben Tag wie für die übrigen Räume fest, wenn dadurch wichtige Zugänge blockiert wären. Eine gute Taktung kann bedeuten, die anspruchsvollste Öffnung bewusst zu einem Zeitpunkt auszuführen, an dem genug Platz, Ansprechpartner und Entscheidungsfreiheit vorhanden sind. Kennzeichnen Sie bei asymmetrischen Formen zusätzlich, welche Seite innen, aussen, oben und unten ist. Gleichen Sie diese Zuordnung vor der Freigabe mit der Positionszeichnung ab. So wird nicht nur das Nennmass, sondern auch die Orientierung eindeutig. Fragen Sie ausserdem, ob für Handling und Anschluss mehr freie Fläche benötigt wird als bei den übrigen Positionen.

Renovierungsarbeiten in der richtigen Reihenfolge bündeln

Fensterersatz berührt oft weitere Arbeiten, auch wenn diese nicht Teil desselben Auftrags sind. Malerarbeiten, Bodenbeläge, Vorhangsysteme, Storen, Elektroinstallationen, Fassadenarbeiten oder eine Küchenanpassung können sich gegenseitig behindern. Erstellen Sie vor der Bestellung eine einfache Schnittstellenliste: Was muss vorher demontiert sein, was darf erst nach der Montage erfolgen, und wer schützt bereits fertige Oberflächen? Eine neue Wandgestaltung unmittelbar vor Arbeiten an der Laibung kann unpraktisch sein; umgekehrt möchten Sie keine lose Bauphase neben einem fertig eingerichteten Raum fortführen. Entscheidend ist eine abgestimmte Reihenfolge, nicht die Annahme, dass ein Gewerk alle anschliessenden Arbeiten automatisch übernimmt.

Dachräume verdeutlichen diese Koordination gut. Bei Dachfenstern mit Schwingflügel können Innenausbau, Zugänglichkeit im Raum und Arbeiten auf der Aussenseite den Termin ebenso prägen wie das eigentliche Fenster. Klären Sie, wer Zugang bereitstellt, welche Räume geschützt werden und ob ein anderer Betrieb vor oder nach dem Fenstereinbau tätig wird. Vermeiden Sie es, mehrere Gewerke ohne klaren Ansprechpartner am selben Engpass einzuplanen. Ein kurzer gemeinsamer Terminplan mit Zuständigkeiten ist hilfreicher als mehrere lose Terminabsprachen. Wenn sich Ausführung oder Masse ändern, informieren Sie alle betroffenen Beteiligten, bevor Folgearbeiten bestellt oder Oberflächen fertiggestellt werden.

Fenstergestaltung mit Festfeld und unterteiltem Öffnungsflügel

Check vor der Bestellung 5

Kommunikation am Montagetag organisieren

Benennen Sie vor Beginn eine Person, die Entscheidungen zum Zugang, zur Raumfolge und zu sichtbaren Rückfragen treffen darf. Das ist besonders bei Stockwerkeigentum, vermieteten Objekten oder beruflich stark belegten Haushalten wichtig. Hinterlegen Sie eine erreichbare Telefonnummer und teilen Sie mit, welche Räume zu welchen Zeiten nicht betreten werden können. Notieren Sie ausserdem Besonderheiten wie Alarmanlagen, Haustiere, Parkplatzregeln, empfindliche Böden oder gemeinsame Zugänge. Diese Informationen ersetzen keine Objektbesichtigung, helfen aber, unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Wenn eine Verwaltung, Nachbarschaft oder weitere Eigentümer betroffen sind, koordinieren Sie Zutritt und Information frühzeitig, ohne den Fachbetrieb mit ungeklärten Zuständigkeiten am Tag selbst zu konfrontieren.

Machen Sie bei Arbeitsbeginn einen kurzen Rundgang: Welche Position startet zuerst, wo werden Material und ausgebautes Material bewegt, welche Bereiche bleiben frei, und wann soll die nächste Abstimmung stattfinden? Für eine zweiflügelige Balkontür nach aussen öffnend kann etwa die nutzbare Aussenfläche während der Arbeiten eine wichtige Rolle spielen. Halten Sie Abweichungen vom vereinbarten Ablauf schriftlich fest, insbesondere wenn eine Position wegen Zugang, Bestand oder anderen Gewerken verschoben wird. Das schützt nicht vor allen Überraschungen, schafft aber eine gemeinsame Grundlage für die weitere Planung. Ein sachlicher, rascher Austausch ist meist hilfreicher als die Erwartung, jedes Detail sei ohne Rückfrage vorhersehbar.

Übergabe und Nacharbeiten sauber voneinander trennen

Am Ende eines Arbeitstags sollten Sie wissen, welche Öffnungen fertig, welche nur gesichert und welche noch in Bearbeitung sind. Prüfen Sie die Bedienung der beweglichen Teile, die Vollständigkeit der sichtbaren Ausstattung, den Zustand von Glas und Rahmen sowie offensichtliche Beschädigungen an unmittelbar betroffenen Flächen. Notieren Sie Beobachtungen mit Positionsbezeichnung und Foto, statt sie später nur allgemein zu beschreiben. Fragen Sie auch, welche Schutzfolien, Hinweise zur Bedienung oder Reinigungsinformationen zu beachten sind. Eine geordnete Positionsliste verhindert, dass eine offene Frage aus Zimmer A am Ende fälschlich einer anderen Öffnung zugeordnet wird.

Nicht jede sichtbare Restarbeit bedeutet, dass das Fenster selbst unvollständig ist. Anschlussverkleidungen, Malerarbeiten, Fensterbänke oder Arbeiten eines anderen Gewerks können bewusst nachgelagert sein. Lassen Sie daher eindeutig festhalten, was zum Fensterauftrag gehört, was noch terminiert werden muss und wer jeweils zuständig ist. Die Fenster und Türen von Bloomcabin haben eine Garantie von 5 Jahren. Bewahren Sie Auftragsbestätigung, Positionsliste, Unterlagen zur Bedienung und die Dokumentation der Übergabe gemeinsam auf. Ergänzen Sie für jeden offenen Punkt die betroffene Position, eine kurze Beschreibung, die zuständige Kontaktperson und den vereinbarten nächsten Klärungsschritt. Trennen Sie Fragen zur Bedienung von sichtbaren Nacharbeiten und von Leistungen anderer Gewerke. Dadurch bleibt auch bei mehreren Beteiligten erkennbar, welche Rückmeldung noch aussteht. Prüfen Sie nach Abschluss der Nacharbeiten die betreffende Position erneut und ergänzen Sie das Datum in Ihrer Dokumentation. Damit bleibt die Abnahme nachvollziehbar, auch wenn einzelne Nacharbeiten erst später abgeschlossen werden.

Häufige Fragen

Muss ich für den Fensterersatz Ferien nehmen?

Nicht zwingend. Entscheidend sind die vereinbarte Raumfolge, Ihre Anwesenheitspflicht und die Frage, wer Zugang geben und Rückfragen beantworten kann. Vereinbaren Sie erst nach bestätigtem Ablauf verbindliche Abwesenheiten. Wenn Sie nicht vor Ort sein können, braucht der Fachbetrieb eine klar erreichbare bevollmächtigte Kontaktperson und geregelten Zugang.

Kann ich während der Arbeiten in der Wohnung bleiben?

In vielen Fällen lassen sich nicht betroffene Räume weiter nutzen. Rechnen Sie im Arbeitsbereich jedoch mit Lärm, Staub, Materialwegen und zeitweise eingeschränkter Nutzung. Planen Sie besonders sensible Tätigkeiten, Haustiere und kleine Kinder ausserhalb dieses Bereichs. Ob ein Raum am selben Tag wieder nutzbar ist, sollte positionsbezogen besprochen werden.

Wann sollte ich Möbel und Vorhänge wegräumen?

Klären Sie dies vor dem Montagetermin anhand der vorgesehenen Raumfolge. Räumen Sie Fensterbänke leer, schützen Sie empfindliche Gegenstände und schaffen Sie einen freien Weg zur Öffnung. Bei schweren oder fest eingebauten Möbeln ist eine frühzeitige Besichtigung wichtig. Entfernen Sie nicht ungefragt Bauteile, deren Demontage im Auftrag des Fachbetriebs vorgesehen sein könnte.

Ist die Lieferzeit gleich der Einbaudauer?

Nein. Die Lieferung erfolgt in 4–6 Wochen, vorbehaltlich der Auftragsbestätigung. Dieses Zeitfenster ist von der Baustellenplanung zu unterscheiden. Der konkrete Einbau hängt unter anderem von bestätigter Ausführung, Zugang, Montagekapazität, Raumvorbereitung und der Abstimmung weiterer Arbeiten ab. Lassen Sie Lieferung und Montagestart als separate Termine festhalten.

Was sollte in einem Angebot zum Ablauf stehen?

Sinnvoll sind eine Positionsliste, der Umfang von Ausbau und Entsorgung, vorgesehene Anschluss- und Oberflächenarbeiten, Anforderungen an Zugänge sowie die Reihenfolge der Räume. Fragen Sie nach Schutzmassnahmen, Materialwegen, Ansprechperson und Übergabe. Wichtig ist auch die Abgrenzung: Welche Nacharbeiten gehören zum Auftrag und welche müssen mit anderen Beteiligten organisiert werden?

Nächster Schritt

Ein gut geplanter Fensterersatz wird nicht durch eine pauschale Tageszahl überschaubar, sondern durch klare Etappen. Trennen Sie Lieferfenster, bestätigten Montagetermin, Arbeiten je Raum und mögliche Nacharbeiten. Erfassen Sie jede Öffnung mit Nutzung, Öffnungsart, Zugang und Hindernissen; legen Sie dann fest, welche Räume wann freigeräumt und wieder benötigt werden. Besondere Elemente und weitere Renovierungsarbeiten verdienen eigene Abstimmung. Fragen Sie den Fachbetrieb konkret nach Materialwegen, Schutz, Anschlüssen und der positionsweisen Übergabe. So bleibt die Beeinträchtigung zwar realistisch eingeschätzt, aber im eigenen Haushalt steuerbar.

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