Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Fertigsauna oder Eigenbau: Welcher Weg passt?

Fertigsauna oder Eigenbau: Welcher Weg passt?

Sauna-Ratgeber

Ob Sie eine Sauna als bereits entworfenes Produkt kaufen oder vollständig selbst planen und bauen, entscheidet nicht nur über die handwerkliche Arbeit. Die beiden Wege verteilen Planung, Materialbeschaffung, Abstimmung und Verantwortung unterschiedlich. Eine Fertigsauna ist zudem nicht automatisch fertig montiert oder angeschlossen. Dieser Ratgeber grenzt den Kauf eines geplanten Modells vom Eigenbau von Grund auf ab und erklärt, weshalb ein Bausatz eine eigene Zwischenform ist. So können Sie Aufwand, Gestaltungsspielraum und Zuständigkeiten vor der Wahl vergleichen.

Produktfoto einer Fasssauna aus Thermoholz.

Fertigsauna, Bausatz und Eigenbau unterscheiden

Die Bezeichnungen beschreiben vor allem, wer die Vorarbeit übernimmt. Bei einer Fertigsauna wählen Sie ein bereits entworfenes Modell. Grundidee und Baukonzept stehen damit grundsätzlich fest; Sie entwickeln nicht jedes Bauteil selbst. Was «fertig» im konkreten Angebot umfasst, ist damit noch nicht geklärt. Lieferung, Untergrundvorbereitung, Montage, Heizgerät, Steuerung und Anschlüsse können je nach Angebot unterschiedlich geregelt sein. Prüfen Sie deshalb die schriftliche Leistungsbeschreibung: Welche Teile kommen mit, welche Arbeit bleibt bei Ihnen und welche Ausführung ist ausdrücklich beschrieben? So vermeiden Sie, die Wahl eines Modells mit der Erwartung an einen vollständig montierten und betriebsbereiten Raum gleichzusetzen.

Beim Eigenbau von Grund auf bestimmen Sie Konzept, Masse, Materialauswahl, Einzelbeschaffung und Bauablauf selbst. Sie stimmen die Bauteile aufeinander ab und tragen die Verantwortung dafür, dass Entwurf, Beschaffung und Ausführung zusammenpassen. Ein Bausatz liegt dazwischen: Grundkonzept und bestimmte Komponenten sind vorgegeben, der Aufbau kann dennoch Ihre Aufgabe sein. Er ist deshalb weder eine vollständig montierte Sauna noch ein vollständiger Eigenentwurf. Ein konkretes Modell wie die Fasssauna S-140 aus Thermoholz kann als Vergleichspunkt dienen; klären Sie in den Produktunterlagen, welche Vorleistungen und Lieferbestandteile tatsächlich dazugehören. Die Modellbezeichnung allein beantwortet diese Frage nicht.

Gestaltungsfreiheit und feste Modellvorgaben

Ein gekauftes Modell nimmt Ihnen vor allem Entscheidungen ab, die bereits im Entwurf festgelegt sind. Das erleichtert den Vergleich, sofern für die wichtigen Punkte belastbare Angaben vorliegen; gleichzeitig ist der Spielraum für Änderungen begrenzt oder muss separat geklärt werden. Notieren Sie Ihre Muss-Kriterien, etwa die gewünschte Nutzung, den Zugang, die Innenaufteilung und den benötigten Platz für Sitzgelegenheiten. Prüfen Sie anschliessend, welche Kriterien in den Produktunterlagen mit Massangaben oder Zeichnungen belegt sind. Unterscheiden Sie dabei zwischen Wünschen zur Nutzung und konkreten Anforderungen an den Entwurf: Möchten Sie beispielsweise sitzen oder liegen, brauchen Sie dazu passende Angaben zu den nutzbaren Bankflächen. Eine allgemeine Flächenzahl beantwortet diese Frage nicht. Markieren Sie im Grundriss auch, wie Personen vom Eingang zu den Sitzplätzen gelangen. So beurteilen Sie die Aufteilung, ohne aus einem Produktfoto auf die tatsächlichen Platzverhältnisse zu schliessen. Fehlt eine entscheidende Angabe, fragen Sie nach. Je weniger ein Modell angepasst werden kann, desto wichtiger ist diese Prüfung vor der Bestellung.

Beim Eigenbau können Sie Abmessungen und Innenaufteilung an einen besonderen Raum anpassen, statt ein vorhandenes Modell unverändert zu übernehmen. Dafür müssen Sie Zielkonflikte selbst auflösen: Mehr Sitzfläche beansprucht Raum, ein anderer Zugang verändert den Grundriss, und jede Abweichung verlangt eine aktualisierte Zeichnung. Legen Sie zuerst fest, welche Anforderungen wirklich unverzichtbar sind und welche lediglich angenehm wären; sonst wächst die Planung mit jedem Einfall. Als Vergleichspunkt kann die Fasssauna HC-150 aus Thermoholz dienen: Prüfen Sie, welche Eigenschaften auf der Produktseite tatsächlich ausgewiesen sind, und trennen Sie diese von Ihren eigenen Anforderungen. Technische und sicherheitsrelevante Änderungen müssen Sie mit den dafür qualifizierten Fachpersonen abstimmen; Gestaltungsfreiheit ersetzt keine fachliche Planung.

Standort, Untergrund und Zugang einplanen

Erfassen Sie am vorgesehenen Ort nicht nur die Fläche, sondern auch den Weg dorthin: Wie kommt das Produkt oder späteres Baumaterial vom Abladepunkt zum Standort, wo können Teile gelagert und bearbeitet werden, und bleibt der Zugang für die Montage frei? Zeichnen Sie Türöffnung, Wege und Bewegungsraum in den Grundriss ein. Berücksichtigen Sie ausserdem den Zugang für Reinigung und Wartung. Für die Standfläche zählen die konkrete Unterlage und die örtlichen Verhältnisse. Bei Fragen zur Tragfähigkeit oder zu baulichen Anpassungen sollte eine Fachperson die Situation beurteilen, statt dass Sie Werte aus einer allgemeinen Skizze ableiten.

Eine Flächenangabe ersetzt weder Aussenmasse noch einen Plan für Türbereich und nötigen Bewegungsraum. Bei der Fasssauna HC-225 aus Thermoholz ist als Produktangabe eine Fläche von 4,4 m² ausgewiesen. Diese einzelne Zahl ist kein vollständiges Aufstellmass und zeigt nicht automatisch den benötigten Platz für Zugang oder Wartung. Vergleichen Sie Innen- und Aussenmasse anhand der tatsächlichen Zeichnung und fragen Sie bei fehlenden Angaben nach. Übertragen Sie die Aussenkontur in eine Skizze des Standorts und kennzeichnen Sie vorhandene Hindernisse, etwa Mauern, Stufen oder andere Gebäude. Halten Sie die dauerhaft benötigte Standfläche und vorübergehende Arbeits- oder Lagerflächen getrennt fest. Auch wenn nach dem Aufbau alles Platz hat, kann während der Arbeiten zusätzlicher Raum nötig sein. Für einen Eigenbau erstellen Sie dieselbe Übersicht aus Ihrem eigenen Entwurf.

Zeitbedarf und Ablauf realistisch einschätzen

Auch beim Kauf eines geplanten Modells bleiben mehrere Arbeitsschritte zu koordinieren. Sie vergleichen die verfügbaren Angaben, klären Ausführung und Lieferumfang, bereiten den Standort vor und stimmen nötige Montage- oder Anschlussarbeiten ab. Halten Sie Abhängigkeiten fest: Bestellungen und Vorarbeiten sollten zusammenpassen, damit nicht ein Teil bereitsteht, während eine notwendige Voraussetzung noch fehlt. Prüfen Sie zudem, welche Termine von Ihnen, dem Anbieter oder beigezogenen Fachleuten abhängen. Unterscheiden Sie im Ablaufplan zwischen eigener Arbeitszeit und verstrichener Kalenderzeit. Eine Rückfrage kann wenig Arbeit verursachen und dennoch den nächsten Schritt verzögern, solange die Antwort fehlt. Vereinbaren Sie deshalb, bis wann wichtige Entscheidungen getroffen sein müssen und wer die Informationen dazu liefert. Halten Sie offene Punkte getrennt von bestätigten Terminen fest. Planen Sie auch Zeit für die Kontrolle der Lieferung ein, bevor darauf aufbauende Arbeiten beginnen. Ein klarer Umfang erleichtert die Planung, ist aber keine Bestätigung für eine bestimmte Lieferdauer oder Montagezeit.

Beim Eigenbau kommen Entwurf, Rückfragen, Materiallisten, Beschaffung und Bauarbeiten zusammen. Fehlt ein Teil oder passt eine Lieferung nicht zum Plan, können nachfolgende Schritte warten; Änderungen am Entwurf wirken sich möglicherweise auf weitere Teile aus. Erstellen Sie deshalb einen Ablauf mit Entscheidungspunkten und zeitlichen Reserven, auch wenn Sie zunächst nur schrittweise arbeiten möchten. Wenn Sie die Fasssauna N-210 aus Thermoholz als konkretes Kaufmodell prüfen, lassen Sie benötigte Arbeiten und bestätigte Termine separat ausweisen. Im Eigenbau müssen Sie die entsprechenden Beschaffungs- und Arbeitsschritte selbst zusammenführen; eine pauschale Zeitangabe wäre dafür wenig aussagekräftig.

Abbildung einer Fasssauna aus Thermoholz.

Materialbeschaffung und Abstimmung der Teile

Für den Eigenbau entsteht die Materialliste aus dem konkreten Entwurf, nicht aus einer allgemeinen Einkaufsliste. Je nach Planung können etwa Konstruktionsholz, Befestigungsmittel, Innenverkleidung, Sitzflächen, Tür und Teile der Heizungsanlage dazugehören. Welche Ausführung geeignet ist, müssen Sie anhand der vorgesehenen Nutzung und der Herstellerangaben der jeweiligen Komponenten klären. Achten Sie darauf, dass Masse, Anschlussstellen und vorgesehene Funktionen zusammenpassen. Beschaffen Sie wichtige Teile nicht allein nach einer ungefähren Beschreibung; unklare Masse oder wechselnde Ausführungen erschweren später den Vergleich und die Abstimmung.

Mit mehreren Lieferanten steigt der Aufwand für Rückfragen, Liefertermine und die Kontrolle, ob die bestellten Teile dem Plan entsprechen. Überlegen Sie auch, wo Material bis zur Verarbeitung gelagert werden kann und wie Sie Änderungen dokumentieren, falls ein Artikel ersetzt werden muss. Ordnen Sie jeder Position Ihrer Materialliste die Bestellung, die gelieferte Ausführung und den vorgesehenen Einbauort zu. Prüfen Sie nach dem Erhalt Mengen, Kennzeichnungen und erkennbare Beschädigungen, bevor Sie Teile verarbeiten. Eine Ersatzlieferung sollte nicht unbemerkt zu einer Änderung des Entwurfs führen: Weichen Masse oder Ausführung ab, klären Sie zuerst die Auswirkungen auf benachbarte Bauteile. Bewahren Sie Bestellangaben, technische Unterlagen und allfällige Pflegehinweise gemeinsam auf. Stellen Sie eine Option wie die Thermoholz-Fasssauna N-250 daneben, vergleichen Sie deren ausgewiesenen Lieferumfang mit Ihrer Materialliste. Markieren Sie, welche Positionen damit abgedeckt wären und welche Sie weiterhin selbst beschaffen müssten. So erkennen Sie konkret, welche Beschaffungsaufgaben beim Kauf entfallen könnten und welche offenbleiben.

Technische Schnittstellen und Verantwortung klären

Eine Sauna besteht nicht nur aus einer Kabine. Wärmeerzeuger, Steuerung, Lüftung, Schutzabstände, Brandschutz und elektrische Versorgung müssen mit dem gewählten Aufbau zusammenpassen. Die konkreten Anforderungen hängen von der Anlage, dem Raum und den zugehörigen Herstellerangaben ab. Übernehmen Sie deshalb keine Masse oder Lösungen aus einem fremden Bauplan, ohne deren Gültigkeit für Ihr Vorhaben zu klären. Ziehen Sie für elektrische Anschlüsse, Fragen zum Feuerungssystem und bauliche Punkte, die Sie nicht selbst beurteilen können, entsprechend qualifizierte Fachpersonen hinzu. Es geht nicht darum, jedes Detail selbst zu berechnen, sondern die nötigen Abklärungen rechtzeitig in die Planung aufzunehmen.

Beim Kauf klären Sie schriftlich, welche technischen Unterlagen verfügbar sind, welche Komponenten dazugehören und welche Arbeiten ausserhalb des Angebots liegen. Die Bezeichnung eines Modells sagt noch nichts darüber aus, wer die Montage oder Anschlüsse übernimmt. Im Eigenbau liegt die Abstimmung zwischen Entwurf, ausgewählten Komponenten und Ausführung zunächst bei Ihnen; beigezogene Fachleute brauchen dafür vollständige und aktuelle Angaben. Fragen Sie bei der Fasssauna LC-260 vor einer Kaufentscheidung nach den Unterlagen und dem tatsächlichen Leistungsumfang, statt deren Verfügbarkeit vorauszusetzen. Halten Sie auch fest, wer Änderungen freigibt und wer für die jeweils vereinbarte Arbeit zuständig ist.

Eigene Fähigkeiten, Werkzeuge und Hilfe einschätzen

Ein Eigenbau verlangt mehr als handwerkliches Interesse. Sie müssen Masse sorgfältig übertragen, Zeichnungen lesen, Arbeitsschritte geordnet ausführen und erkennen können, wann eine Abweichung vom Plan weitere Anpassungen nötig macht. Dazu kommen passende Werkzeuge, Platz zum Arbeiten und eine sichere Möglichkeit, sperrige Teile zu bewegen. Schätzen Sie Ihre Erfahrung anhand vergleichbarer Projekte ein: Haben Sie schon Konstruktionen nach Plan umgesetzt, Materiallisten erstellt und Unstimmigkeiten gelöst? Teilen Sie die Aufgaben danach in Arbeiten ein, die Sie sicher beherrschen, Arbeiten mit Unterstützungsbedarf und Leistungen für Fachpersonen. Berücksichtigen Sie bei Hilfe aus dem privaten Umfeld nicht nur die Bereitschaft, sondern auch die tatsächliche Verfügbarkeit. Manche Aufgaben lassen sich nicht beliebig in kurze Feierabendabschnitte aufteilen. Klären Sie ausserdem vorab, ob benötigte Werkzeuge vorhanden sind oder beschafft werden müssen und ob Sie damit umgehen können. Eine ehrliche Einschätzung verhindert, dass der Eigenbau allein wegen vorhandener Freizeit machbar erscheint. Zeitdruck oder fehlende Arbeitsfläche lassen sich nicht durch eine detailliertere Einkaufsliste ausgleichen.

Externe Unterstützung kann einzelne Aufgaben abdecken, überträgt aber nicht automatisch die gesamte Projektkoordination. Vereinbaren Sie klar, wer den Plan liefert, wer Masse prüft, welche Arbeiten ausgeführt werden und wie Änderungen abgestimmt werden. Wenn Sie die Fasssauna HCF-300 aus Thermoholz als Kaufoption ansehen, fragen Sie konkret, welche Montage- oder Vorarbeiten bei Ihnen bleiben. Diese Frage ist ebenso wichtig wie bei einem Eigenbau, denn auch dort können Fachleute Teilaufgaben übernehmen. Entscheidend ist, dass zwischen eigener Arbeit und beauftragter Leistung keine ungeklärte Schnittstelle bleibt.

Gesamtkosten statt Einzelpreise vergleichen

Vergleichen Sie nicht nur den ausgewiesenen Kaufpreis mit einer groben Summe für Holz und andere Materialien. Erfassen Sie beim Kauf, welche Bestandteile und Leistungen im konkreten Angebot enthalten sind und welche separat zu organisieren wären. Für den Eigenbau gehören neben Material auch Transport, Werkzeuge, Lagerung, Verschnitt und mögliche Ersatzbeschaffungen in die Übersicht. Führen Sie Fachleistungen, Standortvorbereitung und Anschlussarbeiten als eigene Positionen. So sehen Sie, ob die verglichenen Varianten tatsächlich denselben Umfang abdecken. Eine scheinbar einfache Gegenüberstellung wird sonst ungenau, weil auf der einen Seite Leistungen eingerechnet sind, die auf der anderen noch fehlen.

Berücksichtigen Sie ausserdem den Wert Ihrer Arbeitszeit und mögliche Nacharbeiten, ohne dafür einen beliebigen Pauschalbetrag anzusetzen. Führen Sie die geschätzten eigenen Arbeitsstunden zunächst getrennt von den tatsächlichen Ausgaben auf. So bleibt sichtbar, welche Variante weniger Geld verlangt und welche mehr persönliche Zeit bindet. Kennzeichnen Sie Kostenpositionen als bestätigt, geschätzt oder noch offen; eine unvollständige Summe sollte nicht wie ein belastbares Budget aussehen. Reserven für ungeklärte Arbeiten können Sie erst sinnvoll einordnen, wenn deren Umfang bekannt ist. Bei selbst beschafften Komponenten können Rückfragen, Anpassungen oder zusätzliche Fahrten anfallen; auch ein gekauftes Modell kann weitere Vorarbeiten am Standort erfordern. Nutzen Sie die Fasssauna LCF-300 aus Thermoholz als konkrete Zeile in Ihrer Vergleichsübersicht und übernehmen Sie nur Leistungen, die für das Angebot tatsächlich ausgewiesen sind. Ergänzen Sie notwendige Arbeiten separat. Entscheidend ist eine nachvollziehbare Gegenüberstellung von Ausgaben, eigener Zeit und offenen Positionen bei vergleichbarem Leistungsumfang.

Produktaufnahme einer Fasssauna aus Thermoholz.

Nutzung, Pflege und spätere Änderungen berücksichtigen

Denken Sie bei der Auswahl nicht nur an die Bauphase. Überlegen Sie, wer die Sauna nutzt, wie viel Platz für den Zugang gebraucht wird und welche Bereiche für Reinigung oder Wartung erreichbar sein müssen. Bei einem geplanten Produkt sollten Sie verfügbare Pflegehinweise und Unterlagen dauerhaft aufbewahren. So können Sie später nachvollziehen, auf welche Ausführung sich eine Frage zu einem Bauteil bezieht. Fragen Sie ausserdem vor dem Kauf, welche Informationen es zu möglichen Ersatzteilen oder Reparaturen gibt, ohne daraus eine gesicherte Verfügbarkeit abzuleiten. Klären Sie, an wen Sie sich bei Fragen zur Kabine und bei Fragen zu separat beschafften Komponenten wenden können. Ein gekauftes Modell bedeutet nicht zwingend, dass alle Teile über dieselbe Ansprechstelle betreut werden. Bewahren Sie deshalb die Modell- und Komponentenbezeichnungen sowie die zugehörigen Bestellunterlagen zusammen auf. Das erleichtert eine präzise Anfrage, ohne spätere Unterstützung vorauszusetzen.

Beim Eigenbau erstellen Sie diese Dokumentation selbst: Bewahren Sie Zeichnungen, Materialangaben, Änderungen und die Unterlagen der eingebauten Komponenten geordnet auf. Das hilft, wenn Sie etwas ersetzen oder eine frühere Entscheidung nachvollziehen müssen. Planen Sie auch genügend Zugang zu den Bereichen ein, die laut Herstellerunterlagen kontrolliert oder gepflegt werden sollen. Eine spätere Änderung kann mehr Arbeit auslösen, wenn wichtige Masse oder verwendete Teile nicht dokumentiert sind. Wer die Sauna von Grund auf baut, übernimmt deshalb nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Aufgabe, das Projekt für spätere Pflege und Reparaturen nachvollziehbar zu halten.

Wann sind Fertigsauna und Eigenbau sinnvoll?

Eine Fertigsauna ist eher passend, wenn ein vorhandenes Modell Ihre Anforderungen abdeckt und Sie die Planung auf Auswahl, Lieferumfang und nötige Arbeiten begrenzen möchten. Das setzt voraus, dass die entscheidenden Masse und Ausstattungsangaben verfügbar sind und der Standort zum gewählten Produkt passt. Wenn Sie ein aussergewöhnliches Raumkonzept oder bestimmte Abmessungen benötigen, prüfen Sie früh, ob eine angebotene Ausführung diese Wünsche erfüllt. Lassen Sie die Wahl nicht allein von der Darstellung oder einem Modellnamen abhängen. Ein klar beschriebenes Angebot ist wichtiger als die Annahme, mit einem fertigen Produkt entfalle jede eigene Koordination.

Eigenbau von Grund auf ist eher sinnvoll, wenn Sie besonderen Gestaltungsspielraum brauchen und genügend Zeit, Erfahrung, Arbeitsfläche und Bereitschaft zur Abstimmung mitbringen. Seien Sie dabei auch bereit, Verantwortung für Planung, Beschaffung und Dokumentation zu übernehmen oder einzelne Aufgaben gezielt an Fachleute zu vergeben. Fehlt diese Grundlage, ist ein vollständig eigener Entwurf nicht automatisch die bessere oder günstigere Lösung. Ein Bausatz kann eine Zwischenform sein, ersetzt aber nicht die Prüfung des tatsächlichen Umfangs. Entscheiden Sie nach dem Arbeitsanteil, den Sie realistisch übernehmen können, und nicht nach einem pauschalen Versprechen von Einfachheit oder Ersparnis.

Häufige Fragen

Ist eine Fertigsauna automatisch betriebsbereit?

Nein. «Fertigsauna» bezeichnet nicht zwingend eine vollständig montierte oder angeschlossene Anlage. Klären Sie anhand der Leistungsbeschreibung, was geliefert wird und ob Standortvorbereitung, Montage, Heizgerät, Steuerung und Anschlüsse dazugehören. Technische Arbeiten sollten Sie mit den zuständigen Fachleuten abstimmen.

Ist eine Sauna im Eigenbau günstiger?

Das lässt sich nicht allein am Preis der Materialien beurteilen. Rechnen Sie auch Werkzeuge, Transport, Verschnitt, Ersatzlieferungen, mögliche Nacharbeiten und externe Fachleistungen ein. Ein sinnvoller Vergleich mit einem Kaufmodell ist nur möglich, wenn Sie bei beiden Varianten denselben Leistungsumfang gegenüberstellen.

Wie lange dauert es, eine Sauna selbst zu bauen?

Eine allgemeingültige Dauer gibt es nicht. Planung, Materialbeschaffung, Liefertermine, verfügbare Arbeitszeit und notwendige Korrekturen unterscheiden sich je nach Projekt. Erstellen Sie einen Ablaufplan mit Abhängigkeiten und Reserven, statt nur die Zeit für die eigentliche Montage einzuschätzen.

Zählt ein Bausatz als Eigenbau?

Ein Bausatz erfordert meist eigene Montagearbeit, doch Konzept und bestimmte Bauteile sind bereits vorgegeben. Beim Eigenbau von Grund auf übernehmen Sie zusätzlich Planung und Beschaffung. Entscheidend ist daher, welche Entscheidungen, Arbeiten und technischen Abstimmungen Sie selbst tragen.

Welche Unterlagen sollte ich vor der Entscheidung verlangen?

Hilfreich sind eine aktuelle Masszeichnung, Angaben zum Lieferumfang und zu ausgeschlossenen Arbeiten sowie verfügbare Herstellerunterlagen und Montagehinweise. Für den Eigenbau brauchen Sie einen abgestimmten Entwurf und eine vollständige Materialübersicht. Klären Sie fehlende Angaben, bevor Sie bestellen oder Teile beschaffen.

Der entscheidende Unterschied liegt darin, wer die Planung und Abstimmung trägt. Mit einer Fertigsauna wählen Sie ein bestehendes Konzept, müssen aber den konkreten Liefer- und Arbeitsumfang klären. Beim Eigenbau gewinnen Sie Spielraum und übernehmen entsprechend mehr Aufgaben und Verantwortung. Ein Bausatz nimmt bestimmte Vorentscheidungen ab, ohne Ihre Montagearbeit zwingend zu ersetzen. Vergleichen Sie deshalb Ihre Anforderungen mit den verfügbaren Unterlagen und wählen Sie den Weg, dessen offene Arbeiten Sie zeitlich und fachlich realistisch abdecken können.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖