Braucht eine Gartensauna Wasseranschluss oder Ablauf?

Ratgeber Gartensauna
Bei der Planung einer Gartensauna werden Wasseranschluss und Ablauf oft zusammen gedacht. Tatsächlich geht es um verschiedene Fragen: Wasser für einen Aufguss, Reinigung, eine Dusche und die Entsorgung des Abwassers stellen unterschiedliche Anforderungen. Eine einfache Saunakabine braucht nicht automatisch dieselben Anschlüsse wie ein Duschbereich; zugleich lässt sich die Eignung nicht ohne Blick auf das gewählte Modell und dessen Unterlagen festlegen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Nutzung Sie zuerst klären, welche Angaben zum Produkt wichtig sind und wann eine Sanitärfachperson den Standort beurteilen sollte.

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Braucht die Saunakabine einen festen Wasseranschluss?
Ob eine Gartensauna einen festen Wasseranschluss oder einen Ablauf braucht, hängt von der gewählten Ausführung und davon ab, was Sie darin tun möchten. Eine Kabine ohne Dusche oder andere wasserführende Einbauten benötigt nicht automatisch eine Leitung. Wasser für einen Aufguss kann – sofern die Anleitung des Saunaofens dies vorsieht – in einem geeigneten Gefäss bereitstehen. Auch die Reinigung lässt sich je nach Bauart anders organisieren als in einem Badezimmer. Umgekehrt reicht die Bezeichnung «Sauna» nicht, um eine Ausführung mit Dusche oder Nassbereich ohne separate Wasser- und Abwasserplanung zu beurteilen. Das gilt auch, wenn Kabine und Duschplatz nebeneinander stehen: Die eine Ausstattung ist nicht automatisch Teil der anderen. Feste Anschlüsse sind eine Folge des geplanten Wassergebrauchs, kein Merkmal jeder Sauna.
Trennen Sie vier Fragen: Braucht der Saunabetrieb Wasser? Soll Wasser im Innenraum ablaufen? Wo wird geduscht oder gewaschen? Wohin darf das Abwasser geleitet werden? Ein Wasserhahn in der Nähe beantwortet die Ablauf-Frage nicht; ein fehlender Festanschluss schliesst mitgebrachtes Wasser nicht aus. Bevor Sie Standort und Anschlüsse festlegen, klären Sie mit Anbieter oder Hersteller, ob Kabinenboden, Ofen und allfällige Einbauten den vorgesehenen Umgang mit Wasser zulassen. Fehlen Angaben oder Zeichnungen, fragen Sie nach den Unterlagen für genau die bestellte Ausführung. So vermeiden Sie, einen Anschluss einzuplanen, den Sie gar nicht brauchen, oder einen Ablauf zu übersehen, den Ihre Nutzung voraussetzt. Bei individuell gewählter Zusatzausstattung ist diese Prüfung besonders wichtig.
Wie kommt das Wasser für den Aufguss zur Sauna?
Für einen Aufguss ist eine feste Wasserleitung nicht automatisch nötig: Das Wasser kann in einem geeigneten Gefäss vom Haus oder von einem nahen Wasserhahn zur Sauna getragen werden. Ob und in welcher Menge Wasser auf die Steine darf, bestimmt die Anleitung des konkreten Saunaofens. Stimmen Sie diese Vorgabe mit der gewählten Kabine und der tatsächlich angebotenen Ofenkonfiguration ab. Wenn Sie sich für die Fasssauna S-140 aus Thermoholz interessieren, fragen Sie nach dem vorgesehenen Ofen und der dazugehörigen Gebrauchsanleitung. Entscheidend ist, ob Aufgüsse bei dieser Kombination erlaubt sind und welche Vorgaben dafür gelten. Prüfen Sie auch, ob das Angebot bereits einen Ofen umfasst oder ob dieser separat ausgewählt werden muss. Eine Aussage zu einem anderen Ofen oder Modell ist nicht ohne Weiteres übertragbar.
Ob ein Wasserhahn in der Nähe den Alltag erleichtert, hängt von den Wegen und der Häufigkeit der Nutzung ab. Treppen oder ein weiter Weg vom Haus können das Tragen eines gefüllten Eimers umständlich machen; daraus folgt jedoch nicht, dass Wasser im Saunaraum abgeleitet werden muss. Legen Sie Eimer und Kelle so bereit, dass sie den Zugang nicht blockieren. Die mitgebrachte Wassermenge ist von der Menge zu unterscheiden, die gemäss Ofenanleitung bei einem Aufguss verwendet werden darf. Nehmen Sie verschüttetes Wasser auf, statt es über Bodenflächen laufen zu lassen, deren Eignung dafür nicht bestätigt ist. Ein Hahn ausserhalb der Kabine und ein Anschluss im Innenraum sind verschiedene Entscheidungen. Für die Versorgung mit Aufgusswasser kann ein gut zugänglicher Befüllungsort genügen, ohne dass Leitungen bis in die Kabine geführt werden.
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Reinigung ohne Bodenablauf
Für die Reinigung braucht eine Kabine nicht automatisch einen Bodenablauf. Trockene oder leicht feuchte Methoden können je nach Ausführung ausreichen; was zulässig ist, steht in der passenden Pflegeanleitung. Lassen Sie sich beim Vergleich der Fasssauna HC-150 aus Thermoholz die Pflegeangaben zur angebotenen Ausführung geben. Daraus sollte hervorgehen, welche Flächen wie gereinigt werden dürfen, ob bestimmte Reinigungsmittel ausgeschlossen sind und wie der Innenraum danach trocknen soll. Fragen Sie auch nach der Zugänglichkeit des Bodens: Lassen sich die Bereiche unter den Bänken erreichen, und sind eventuell vorhandene Bodenroste zum Reinigen herausnehmbar? Solche Angaben helfen, den tatsächlichen Reinigungsaufwand einzuschätzen. Sitzflächen, Boden und Türbereich müssen nicht dieselbe Behandlung vertragen. Bewahren Sie die Pflegeangaben bei den Montageunterlagen auf, damit die spätere Reinigung nicht von Vermutungen abhängt.
Ohne Ablauf sollte Reinigungswasser nicht am Boden stehen bleiben oder unkontrolliert aus der Kabine laufen. Arbeiten Sie mit wenig Wasser, nehmen Sie Spritzer und feuchte Stellen direkt auf und lüften beziehungsweise trocknen Sie den Innenraum gemäss Anleitung. Entfernen Sie verwendete Tücher und Behälter anschliessend, statt Wasser im Raum stehen zu lassen. Wenn Sie regelmässig grössere Mengen einsetzen möchten, ist das keine blosse Reinigungsfrage mehr, sondern eine Anforderung an Boden, Oberflächen und Entwässerung. Ein Ablauf allein löst sie nicht: Bauteile und Anschluss müssen zur vorgesehenen Nutzung passen. Legen Sie vor dem Kauf fest, ob Sie trocken reinigen, feucht wischen oder einen Bereich tatsächlich abspülen wollen. Für Letzteres muss die Herstellerfreigabe vorliegen.
Dusche in oder neben der Gartensauna?
Eine Dusche innerhalb der Saunakabine verändert den Wasserbedarf grundlegend. Wasserzufuhr, gewünschte Warmwasserbereitung, Armaturen, Bodenaufbau und Entwässerung müssen als zusammengehörige Lösung geplant werden. Eine Kabine, die als Saunaraum vorgesehen ist, darf nicht allein wegen ihrer Grösse oder einer freien Ecke als Duschraum behandelt werden. Fragen Sie bei Interesse an der Fasssauna HC-225 aus Thermoholz ausdrücklich, ob die angebotene Ausführung einen Duschbereich vorsieht oder dafür freigegeben ist. Falls ja, benötigen Sie die zugehörigen Zeichnungen und eine klare Aufstellung der enthaltenen Komponenten. Darin sollte erkennbar sein, wo der Nassbereich liegt und welche Anschlüsse vorbereitet werden müssen. Auch die Anordnung von Dusche und Saunaofen muss anhand der Herstellerangaben von Fachleuten beurteilt werden.
Eine Dusche neben der Kabine hält die Funktionen getrennt, verlangt aber weiterhin eine abgestimmte Wasserzufuhr und eine passende Lösung für das Abwasser. Prüfen Sie den Weg zwischen Saunatür und Duschplatz, die Privatsphäre, Spritzwasser und die Beschaffenheit des Untergrunds; nach dem Duschen soll Wasser nicht einfach zur Kabine oder in einen unerwünschten Bereich laufen. Ob die Dusche saisonal genutzt wird, ist ebenfalls relevant, weil Leitungen und Armaturen im Aussenbereich eigene Schutz- und Stilllegungsfragen aufwerfen. Lassen Sie vor der Einrichtung klären, wohin das Wasser geleitet werden darf und welche Anschlüsse nötig sind. Halten Sie im Angebot getrennt fest, welche Arbeiten zur Sauna und welche zum Duschplatz gehören. So bleibt auch bei einer gemeinsamen Bestellung erkennbar, wer die Anschlüsse und die Entwässerung der Dusche plant.

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Wann ist ein Bodenablauf nötig?
Ein Bodenablauf ist vor allem dann zu prüfen, wenn eine Dusche oder regelmässig grössere Wassermengen auf dem Kabinenboden vorgesehen sind. Ein Waschbecken braucht ebenfalls eine geregelte Abwasserableitung, aber nicht allein deshalb einen Bodenablauf. Für Aufgüsse und eine Reinigung mit wenig, sofort aufgenommenem Wasser ist ein Bodenablauf nicht automatisch erforderlich. Entscheidend ist, ob der Boden der konkreten Ausführung für den vorgesehenen Gebrauch gedacht ist. Fragen Sie nicht nur, ob es «einen Ablauf» gibt, sondern auch, ob damit eine Öffnung im Boden, eine vorbereitete Anschlussstelle oder der vollständige Ablauf eines Duschbereichs gemeint ist. Diese Angaben bezeichnen unterschiedliche Dinge und ersetzen einander nicht. Ein eingezeichneter Abfluss beantwortet zudem noch nicht, wohin das Wasser ausserhalb der Kabine geleitet wird.
Prüfen Sie bei der Fasssauna N-210 aus Thermoholz die zum Modell gehörende Zeichnung zusammen mit den Ausstattungshinweisen. Lassen Sie sich zeigen, ob ein Bodenablauf enthalten, optional oder nicht vorgesehen ist und wie ein allfälliger Anschluss unter oder neben der Kabine zugänglich bleibt. Für einen geplanten Nassbereich braucht es ausserdem Angaben zur Eignung des Bodens und zum Übergang zwischen Bodenfläche und Ablauf. Ein einzelnes Anschlussstück bestätigt diese Eignung noch nicht. Öffnen oder verändern Sie Bodenflächen nicht auf eigene Faust, um nachträglich einen Ablauf einzusetzen. Wasser kann dadurch in Bauteile gelangen, die dafür nicht vorgesehen sind; eine allfällige Änderung müssen Hersteller und qualifizierte Fachperson beurteilen. Wenn kein Bodenablauf erforderlich ist, halten Sie fest, wie Putzwasser aufgenommen und entfernt werden soll.
Wasser- und Abwasserwege am Standort
Zeichnen Sie für den Standort beide Wege ein: vom Wasserpunkt zur Kabine und vom vorgesehenen Ablauf zum passenden Entsorgungsweg. Notieren Sie, welche Strecke im Freien liegt, wo Leitungen zugänglich bleiben müssen und ob ein bestehender Anschluss für die geplante Nutzung taugt. Ein Hahn neben dem Haus sagt nichts darüber aus, ob die Kabine angeschlossen werden kann; ebenso ist ein vorhandener Abfluss nicht automatisch der richtige Empfänger für Dusch- oder Reinigungswasser. Der Produkteintrag zur Fasssauna N-250 aus Thermoholz nennt eine Fläche von 5,27 m²; diese Produktangabe ersetzt weder Aussenmasse noch Installationszeichnung. Planen Sie Platz für Anschlüsse und Wege anhand der konkreten Massangaben, nicht allein nach der Flächenzahl.
Den Abwasserweg sollten Sie mit einer Sanitärfachperson und, falls nötig, der zuständigen lokalen Stelle abklären. Leiten Sie Wasser nicht ohne Prüfung in den Boden, eine Regenwasseranlage oder irgendeinen bestehenden Ablauf; für diese Möglichkeiten können am Standort unterschiedliche Bedingungen gelten. Wichtig ist, zwischen Regenwasser, Spritzwasser und gezielt anfallendem Dusch- oder Putzwasser zu unterscheiden. Sagen Sie bei der Anfrage, ob Sie nur Wasser in Gefässen verwenden, regelmässig duschen oder die Kabine mit grösseren Wassermengen reinigen wollen. Eine Fachperson kann daraufhin die geeignete Anschlusslösung und die nötige Zugänglichkeit beurteilen, ohne dass Sie selbst Gefälle, Rohrdimensionen oder technische Details festlegen müssen. Klären Sie die Route, bevor Wege oder Flächen endgültig gestaltet werden.
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Frostschutz für Leitungen im Aussenbereich
Bei einer festen Leitung im Freien gehört Frostschutz in die Planung, besonders wenn die Sauna während kalter Perioden betrieben oder zeitweise ausser Betrieb genommen wird. Wie exponiert eine Leitung liegt und welche Lösung passt, hängt vom Standort und der Installation ab; eine pauschale Entleerungsanweisung wäre deshalb nicht zuverlässig. Wenn Sie die Fasssauna LC-260 aus Thermoholz mit einem Wasseranschluss oder einem separaten Duschplatz planen, beschreiben Sie dem Anbieter auch die gewünschte Nutzung im Winter. Dabei muss klar sein, welche wasserführenden Komponenten zur Lieferung gehören und welche vor Ort ergänzt werden. Lassen Sie sich von einer Sanitärfachperson erklären, welche Leitungen, Armaturen und Abläufe geschützt, abgesperrt oder für eine Nutzungspause vorbereitet werden müssen. Diese Abstimmung betrifft die gesamte Wasseranlage, nicht nur den Anschluss an der Kabine.
Unterscheiden Sie zwischen Sauna und Wasseranlage: Die Nutzung der Kabine und die Betriebsbereitschaft eines fest installierten Duschanschlusses sind getrennt zu beurteilen. Ein abgesperrter Zulauf bedeutet nicht, dass Armaturen, Ablauf oder übrige wasserführende Teile bereits gegen Frost geschützt sind. Vereinbaren Sie für die tatsächliche Anlage eine verständliche Vorgehensweise zum Ausserbetriebnehmen und Wiederinbetriebnehmen und sorgen Sie dafür, dass nötige Bedienelemente erreichbar bleiben. Klären Sie dabei auch, wer diese Arbeiten ausführt und welche Kontrollen vor der erneuten Nutzung vorgesehen sind. Wenn Sie ohne fest verlegte Wasserleitungen planen und Wasser in Gefässen mitbringen, entfällt die Frostschutzplanung für solche Leitungen. Die Nutzungsvorgaben für Kabine und Ofen sowie die Hinweise zur Reinigung gelten dennoch. Ob die Sauna im Winter genutzt werden kann, ist anhand ihrer eigenen Unterlagen zu prüfen.
Welche Unterlagen zur gewählten Ausführung gehören
Produktseiten und Modellnamen reichen für den Anschlussentscheid nicht aus. Prüfen Sie für die exakte Ausführung, welche Kabine, welcher Ofen und welche allfälligen Zusatzteile im Angebot enthalten sind und welche Dokumente dazugehören. Beim Vergleich eines Angebots für die Fasssauna HCF-300 aus Thermoholz sollten Modellbezeichnung, Ausstattungsliste und Zeichnungen dieselbe Konfiguration beschreiben. Unterscheiden Sie zwischen mitgelieferten Bauteilen, vorbereiteten Anschlussstellen und Leistungen, die ein Sanitärbetrieb vor Ort erbringen muss. Ein Hinweis auf eine Anschlussmöglichkeit bedeutet nicht, dass Leitung, Armatur oder Abwasseranschluss bereits enthalten sind. Bitten Sie um Zeichnung und Anleitung für die bestellte Konfiguration, nicht für eine ähnlich benannte Variante. Stimmen Komponenten und Unterlagen nicht überein, sollte die Abweichung vor der Bestellung geklärt werden.
Für ein klares Gespräch helfen konkrete Fragen: Ist Wasser im Innenraum beim Betrieb vorgesehen, und wo darf es verwendet werden? Wie wird die Kabine gereinigt und getrocknet? Sind Duscharmaturen, Wasserzufuhr, Ablauf oder nur Vorbereitungen enthalten? Welche Teile müsste ein Installateur ergänzen, und gibt es Einschränkungen für spätere Änderungen? Halten Sie die Antworten zur gelieferten Ausführung schriftlich fest und bewahren Sie sie bei den Montageunterlagen auf. Wenn ein Punkt offenbleibt, planen Sie ihn nicht als «wahrscheinlich vorhanden» ein. So setzen Sie beim Einrichten des Platzes keine Anschlussmöglichkeit voraus, die in der tatsächlichen Lieferung nicht beschrieben ist.

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Was bei einer späteren Nachrüstung zu klären ist
Wer zunächst ohne Dusche plant und später eine ergänzen möchte, sollte die Möglichkeit vor dem Kauf ansprechen. Leitungsführung, verfügbare Fläche, Zugang für die Montage und Abwasserweg lassen sich nach dem Aufstellen möglicherweise schwerer abstimmen; ob Änderungen an der Kabine überhaupt zulässig sind, muss der Hersteller beantworten. Beschreiben Sie bei einer Anfrage zur Fasssauna LCF-300 aus Thermoholz, ob die spätere Dusche innerhalb der Kabine oder daneben vorgesehen wäre. Für diese beiden Varianten sind unterschiedliche Unterlagen und Abklärungen nötig. Lassen Sie die gewünschte Nutzung anhand der konkreten Zeichnungen beurteilen, bevor Sie Leitungen verlegen oder Bauteile verändern. Bei einer separaten Aussendusche bleiben Platzbedarf und Abwasserweg unabhängig von der Kabine; bei einem Einbau muss zusätzlich die Eignung der Kabine nachgewiesen sein.
Eine Vorbereitung für später ist nicht automatisch sinnvoll, wenn Verlauf, Anschlusszweck oder Stilllegung ungeklärt sind. Besprechen Sie mit Installateur und Saunaanbieter, ob zunächst nur ein Leitungsweg freigehalten werden soll oder ob bereits eine Leitung verlegt wird, welche Teile zugänglich bleiben und wer spätere Änderungen beurteilt. Eine Skizze mit Kabine, Wasserpunkt, geplantem Duschort und Abwasserweg hilft dabei mehr als eine allgemeine Anfrage nach «Wasseranschluss». Arbeiten an Wasser und gegebenenfalls elektrischen Geräten gehören in qualifizierte Hände. Wenn die Dusche in der Nähe des Saunaofens liegen soll, muss die Anordnung anhand der Herstellerangaben fachlich geprüft werden. Eine frühe Abstimmung kann unnötige Eingriffe vermeiden, garantiert aber nicht, dass jede Kabine nachrüstbar ist.
Anschlussbedarf und Leistungen im Angebot vergleichen
Vergleichen Sie Angebote auf Grundlage derselben Nutzung. Bei einer Saunakabine ohne Dusche sind die Vorgaben zum Aufguss und zur Reinigung entscheidend; bei einer Aussendusche müssen deren Wasserzufuhr und Abwasserweg zusätzlich berücksichtigt werden. Für eine Dusche innerhalb der Kabine gehört die bestätigte Eignung der Ausführung dazu. Werden diese Unterschiede nicht festgehalten, können zwei Angebote vollständig wirken, obwohl sie ganz verschiedene Leistungen umfassen. Prüfen Sie deshalb, ob nur die Kabine angeboten wird oder auch Komponenten und Arbeiten für die Wasseranlage. Achten Sie besonders auf Formulierungen wie «vorbereitet» oder «Anschluss bauseits»: Lassen Sie erklären, welche Teile vorhanden sind und welche Arbeiten Sie separat beauftragen müssen. Erst mit demselben Leistungsumfang lässt sich der Aufwand für die Anschlüsse sinnvoll vergleichen.
Halten Sie vor der Bestellung in einem einfachen Anschlusskonzept fest, wo Wasser gebraucht wird, wie es dorthin gelangt und wohin gebrauchtes Wasser fliesst. Ordnen Sie jeder vorgesehenen Anschlussstelle die passenden Herstellerunterlagen und die zuständige Fachperson zu. Bei einer Planung ohne feste Leitung genügt es, den Befüllungsort und den Umgang mit Reinigungswasser zu beschreiben; dafür braucht es keinen künstlich erweiterten Installationsplan. Bei einer Dusche sollten dagegen die Schnittstellen zwischen Kabinenlieferung und Sanitärarbeiten eindeutig sein. Lassen Sie offene Punkte im Angebot ergänzen, bevor Anschlüsse oder die nähere Umgebung endgültig vorbereitet werden. So wird sichtbar, welche Ausstattung Ihre Nutzung tatsächlich verlangt und welche Arbeiten noch fehlen. Eine vollständige Planung zeichnet sich durch klare Zuständigkeiten aus, nicht durch möglichst viele Anschlüsse.
Häufige Fragen
Braucht jede Gartensauna einen Wasseranschluss?
Nein, nicht automatisch. Eine Kabine ohne Dusche oder andere wasserführende Einbauten kann je nach Anleitung ohne feste Leitung auskommen; Wasser für erlaubte Aufgüsse lässt sich beispielsweise in einem Gefäss bereitstellen. Entscheidend sind die Unterlagen der konkreten Kabine und des Saunaofens. Mit einer Dusche oder einem regelmässigen Nassbereich kommen zusätzliche Fragen zur Wasserzufuhr und zum Abwasser hinzu.
Braucht es für Aufgüsse eine feste Wasserleitung?
Nicht zwingend. Wasser kann in einem Eimer zur Sauna gebracht werden. Ob und wie viel Wasser auf die Steine darf, richtet sich nach der Anleitung des gewählten Saunaofens. Ein Wasseranschluss in der Nähe kann das Befüllen erleichtern, ist aber nicht dasselbe wie eine Leitung in der Kabine und ersetzt keinen Ablauf.
Kann ich eine Gartensauna ohne Bodenablauf reinigen?
Das kann je nach Ausführung möglich sein, wenn Sie nach der Pflegeanleitung mit wenig Wasser reinigen und feuchte Stellen direkt aufnehmen. Verwenden Sie Schlauch, Hochdruckreiniger oder Reinigungsmittel nur, wenn die Herstellerangaben das ausdrücklich zulassen. Soll regelmässig viel Wasser zum Einsatz kommen, klären Sie Boden und Entwässerung vor dem Kauf.
Wie plane ich eine Dusche neben der Gartensauna?
Behandeln Sie den Duschplatz als eigene Nutzung mit geplanter Wasserzufuhr und einer passenden Lösung für das Abwasser. Prüfen Sie auch den Weg zur Sauna, Spritzwasser und den Winterbetrieb. Leiten Sie Wasser nicht ohne Abklärung in den Boden oder einen bestehenden Ablauf. Eine Sanitärfachperson kann die Möglichkeiten am Standort beurteilen.
Was ist bei einer Dusche in der Saunakabine zu prüfen?
Klären Sie, ob die konkrete Ausführung für eine Dusche vorgesehen oder dafür freigegeben ist. Fragen Sie nach Wasserzufuhr, Warmwasserbereitung, Armaturen, Boden und Ablauf sowie nach den passenden Plänen. Auch die Anordnung im Verhältnis zum Saunaofen muss anhand der Herstellerangaben fachlich beurteilt werden. Aus einer freien Ecke oder der Kabinengrösse lässt sich die Eignung nicht ableiten.
Am Ende ist die passende Lösung weder pauschal «mit Anschluss» noch «ohne Anschluss». Wenn die gewählte Sauna keine Dusche oder andere wasserführende Einbauten vorsieht, prüfen Sie zuerst die Vorgaben zu Ofen und Reinigung und planen Sie nur, was Ihre Nutzung verlangt. Sobald Wasser regelmässig auf den Boden kommt, in einer Dusche anfällt oder dauerhaft zugeführt werden soll, müssen Kabine, Ablauf und Abwasserweg gemeinsam beurteilt werden. Halten Sie Modell, Ausstattung, geplante Nutzung und Standort in derselben Planung fest; offene Fragen klären Sie mit Hersteller und qualifizierter Sanitärfachperson. Diese Abklärung ist besonders hilfreich, bevor der Untergrund vorbereitet und eine Leitung festgelegt wird.