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Gewächshäuser und Orangerien für Gastgewerbe und Eventlokale

Gewächshäuser und Orangerien für Gastgewerbe und Eventlokale

GASTGEWERBE · PROJEKTBERICHT

Gewächshäuser und Orangerien als überzeugende Gästeräume

Ein gewerblich genutztes Gewächshaus oder eine Orangerie kann Küche, Terrasse und Veranstaltungskonzept sinnvoll verbinden. Entscheidend ist nicht allein die Optik, sondern ein Raumablauf, der Gäste, Mitarbeitende, Saison und Betriebspraxis gleichermassen berücksichtigt.

Kurz beurteilt

Für einen Gastronomiebetrieb eignet sich ein Gewächshaus oder eine Orangerie dann, wenn der Raum eine klar definierte Rolle im Gästeerlebnis erfüllt und gleichzeitig im Service effizient bleibt. Ein überzeugendes Konzept verbindet Lage, Möblierung, Licht, Klima, Sicherheit und den Übergang zu Küche, Terrasse oder Garten.

Vor der Produktauswahl lohnt sich eine betriebliche Prüfung: Wie viele Personen sollen sich gleichzeitig im Raum aufhalten, wann wird bedient und welche Arbeitsschritte entstehen? Erst danach lässt sich beurteilen, ob ein freistehender Raum oder eine Anlehnlösung das Grundstück und den gewünschten Ablauf besser unterstützt.

Orangerie-Gewächshaus mit Blick in den Garten
Eine Orangerie aus der Gartenperspektive: Transparente Architektur und umgebendes Grün prägen den Eindruck.

01

Nutzung zuerst

Legen Sie Hauptnutzung, Nebenzeiten und gewünschte Stimmung fest. Ein Frühstücksraum, eine Kräuterfläche und eine Hochzeitslocation stellen sehr unterschiedliche Anforderungen.

02

Betrieb mitdenken

Prüfen Sie Wege für Service, Abräumen, Reinigung und Anlieferung. Ein attraktiver Gästeraum verliert an Wert, wenn das Team umständlich arbeiten muss.

03

Projekt sauber abklären

Klären Sie Standort, Untergrund, örtliche Vorgaben, Entwässerung und Versicherungsfragen mit den zuständigen Stellen und anhand der konkreten Offerte.

Planungsansätze für Restaurants, Hotels und Eventlokale in der Schweiz.

Für Restaurants, Hotels und Eventlokale schafft ein transparenter Gartenraum eine besondere Nähe zum Aussenraum, ohne bloss als dekorativer Anbau zu wirken. Als Frühstücksort, Apérobereich, Veranstaltungsfläche oder ruhiger Rückzugsort kann er das Angebot räumlich erweitern. Damit diese Idee im Alltag trägt, müssen Atmosphäre, Kapazität, Servicewege und technische Abläufe von Beginn an zusammengedacht werden.

Im Gastgewerbe unterscheidet sich die Planung deutlich vom privaten Gewächshausprojekt. Gäste erwarten Orientierung, Komfort und einen gepflegten Eindruck; das Team braucht kurze Wege, robuste Oberflächen und verlässliche Abläufe. Auch die Frage, ob Pflanzenproduktion, Bewirtung oder wechselnde Anlässe im Vordergrund stehen, beeinflusst Grundriss, Möblierung und Standort erheblich.

Eine Orangerie oder ein Restaurant-Gewächshaus kann bewusst saisonal inszeniert werden, sollte aber nicht von einer einzigen Wetterlage oder Nutzungsart abhängen. Wer den Raum als Teil des Gesamterlebnisses plant, definiert früh Zielgruppen, Betriebszeiten, Anlieferung und Reinigung. So entsteht eine glaubwürdige Erweiterung des Hauses statt einer schönen Fläche mit ungeklärter Funktion.

Inspection 01 · NUTZUNGSPROFIL

Vom Gartenraum zur Gastgeberfläche

Ein Restaurant-Gewächshaus gewinnt seine Qualität durch eine präzise Aufgabe. Tagsüber kann es ein heller Ort für Kaffee und leichte Mahlzeiten sein, abends ein intimer Rahmen für Degustationen oder private Runden. Hotels nutzen vergleichbare Räume für Frühstück, Lounge oder Gartenprogramm. Wichtig ist, dass die Nutzung weder die Küche noch den Empfang überfordert und zum Charakter des Betriebs passt.

Bei Eventlokalen lohnt sich ein flexibler Blick: Ein Raum für Zeremonien, Ausstellungen oder Apéros benötigt offene Zonen und eine klare Besucherführung. Für regelmässige Bewirtung sind dagegen Tischrhythmus, Servicestationen und Stauraum zentral. Beschreiben Sie einen typischen Betriebstag ebenso genau wie einen Anlass mit hoher Auslastung. Daraus werden Anforderungen an Zugänge, Möblierung und Reservierbarkeit sichtbar.

  • Definieren Sie eine Hauptfunktion, damit Gestaltung und Investitionsentscheide nicht zwischen Gartenkulisse, Produktion und Veranstaltungsraum pendeln.
  • Planen Sie Nebenfunktionen bewusst als Ergänzung, etwa Empfang, Wartebereich oder saisonale Verkostung, statt jede Nutzung gleichzeitig erzwingen zu wollen.

Für einen eigenständigen, flexibel möblierbaren Gartenraum bieten Standard-Classic-Gewächshäuser für Gastronomiebetriebe einen nachvollziehbaren Ausgangspunkt.

Inspection 02 · STANDORT

Lage, Zugang und Gästeweg prüfen

Der beste Standort liegt nicht automatisch dort, wo der Garten am schönsten wirkt. Für Gäste zählen ein verständlicher Zugang, ein angenehmer Weg und die Beziehung zu Eingang, Terrasse und Sanitäranlagen. Für den Betrieb zählt zudem die Nähe zu Küche, Lager und Abräumfläche. Beobachten Sie das Gelände zu verschiedenen Tageszeiten: Licht, Einblicke, Wind und Geräusche prägen die Aufenthaltsqualität unmittelbar.

Eine an ein bestehendes Gebäude angelehnte Lösung kann Abläufe verdichten, wenn sie logisch an interne Wege anschliesst. Gleichzeitig braucht der Übergang zwischen Innenraum und Garten eine klare Funktion, damit keine Engstelle entsteht. Prüfen Sie Gefälle, Fundament, Regenwasserführung und den Raum für Türen und Servicebewegungen. Die konkreten Anforderungen sollten mit Fachpersonen und den zuständigen kommunalen Stellen abgeklärt werden.

  • Zeichnen Sie den Weg eines Gastes vom Parkplatz oder Eingang bis zum Tisch und markieren Sie unübersichtliche Kreuzungen.
  • Messen Sie Servicewege mit Tabletts, Mobiliar und Reinigungsgerät nach, bevor Sie Sitzplätze oder Pflanzgefässe festlegen.

Bei direktem Bezug zum Gebäude können vollformatige reguläre Anlehngewächshäuser für Hotels die räumliche Verbindung gezielt unterstützen.

Inspection 03 · GÄSTEKOMFORT

Atmosphäre ohne betriebliche Reibung

Transparente Flächen machen Tageslicht, Himmel und Bepflanzung zum Teil des Aufenthalts. Gerade deshalb braucht ein Gästeraum eine ruhige Ordnung. Wählen Sie Blickachsen, die den Garten einbeziehen, und platzieren Sie Arbeitszonen nicht im Zentrum. Unterschiedliche Sitzbereiche helfen, einem Paar, einer kleinen Gruppe und einer Gesellschaft jeweils einen passenden Platz anzubieten, ohne dass der Raum unruhig wirkt.

Komfort entsteht auch durch Details, die Gästen kaum bewusst auffallen: eine eindeutige Türsituation, ein sauberer Bodenübergang, ausreichend Bewegungsfläche und ein stimmiges Lichtbild nach Einbruch der Dunkelheit. Pflanzen sollten das Konzept unterstützen, aber keine Wege einengen oder auf Tischen pflegeintensiv werden. Planen Sie zudem einen überzeugenden Anblick in der vegetationsärmeren Jahreszeit, wenn der Garten weniger Farbe liefert.

  • Gliedern Sie offene Flächen mit mobilen Elementen, damit Gruppen einen Rahmen erhalten und Servicegänge frei bleiben.
  • Entwickeln Sie ein Lichtkonzept für Ankunft, Tischatmosphäre und sichere Orientierung, statt nur einzelne dekorative Leuchten zu ergänzen.

Für eine freistehende Gästekulisse lassen sich Classic-Gewächshäuser in Standardausführung in ein eigenständiges Gartenbild einordnen.

Inspection 04 · KÜCHE UND SERVICE

Abläufe hinter der Kulisse gestalten

Ein schöner Gastraum funktioniert nur, wenn das Personal ihn ohne Umwege bedienen kann. Analysieren Sie daher Speiseangebot und Taktung: Werden Getränke, Frühstückselemente oder ganze Menüs serviert? Braucht es eine nahe Abräumstelle, einen Platz für Geschirr oder eine diskrete Station für Wasser und Besteck? Die Antworten bestimmen, wie offen oder kompakt die Möblierung und die Verbindung zum Hauptgebäude ausfallen sollen.

Auch Reinigung und Pflege gehören in den Grundriss. Nach Regen, Gartenarbeiten oder einem gut besuchten Anlass entstehen andere Anforderungen als in einem klassischen Innenraum. Legen Sie Verantwortlichkeiten für Pflanzen, Mobiliar und Boden fest und reservieren Sie praktische Abstellmöglichkeiten. Bei Veranstaltungen ist ein klarer Aufbauplan besonders hilfreich: Er verhindert, dass Dekoration, Technik und Service sich im entscheidenden Moment gegenseitig blockieren.

  • Erstellen Sie eine einfache Wegekarte für Mise en place, Service, Abräumen und Rücklauf, jeweils mit realistischen Spitzenzeiten.
  • Vermeiden Sie fixe Einbauten an Orten, an denen für Bankette, Reinigung oder Lieferungen regelmässig freie Fläche nötig ist.

Wo die Nähe zur Küche Priorität hat, können reguläre vollformatige Lean-To-Gewächshäuser in die betriebliche Wegeplanung einbezogen werden.

Inspection 05 · PFLANZEN UND INSZENIERUNG

Grün als Teil des Markenbildes

Pflanzen geben einer Orangerie im Hotel oder einem gastronomischen Gewächshaus Identität, doch sie ersetzen kein Raumkonzept. Entscheiden Sie, ob Bepflanzung vor allem Atmosphäre schaffen, Speisen thematisch begleiten oder tatsächlich für die Küche genutzt werden soll. Bei essbaren Kulturen sind Pflege, Ernte, Hygieneabläufe und saisonale Schwankungen realistisch einzuplanen. Ein kleiner, gut betreuter Bereich wirkt oft glaubwürdiger als eine ambitionierte, aber unruhige Mischung.

Die Gestaltung darf den Anlass mittragen, ohne jeden Monat komplett neu erfunden zu werden. Wiederkehrende Gefässe, robuste Grundpflanzen und saisonale Akzente schaffen Kontinuität. Für Hochzeiten oder Firmenanlässe braucht es ausserdem Flächen, die Dekoration aufnehmen können, ohne dass die Pflanzen dauerhaft verdrängt werden. Besprechen Sie früh, wer Gestaltung, Giessen, Rückschnitt und Ersatz während Ferien oder intensiven Veranstaltungstagen verantwortet.

  • Wählen Sie Pflanzen nach Licht, Pflegeaufwand und gewünschter Raumwirkung, nicht nur nach einem attraktiven Bild zur Eröffnung.
  • Trennen Sie dekorative und kulinarisch genutzte Zonen klar, damit Mitarbeitende die jeweiligen Pflege- und Arbeitsabläufe einfach verstehen.

Für ein klar gerahmtes Pflanz- und Gastgeberkonzept eignen sich Standard-Classic-Gewächshäuser als Orangerie als räumliche Basis.

Inspection 06 · VERANSTALTUNGEN

Flexibilität für Anlässe schaffen

Ein Eventlokal profitiert von Räumen, die unterschiedliche Gruppengrössen aufnehmen können, ohne beliebig zu wirken. Definieren Sie deshalb einige wiederkehrende Szenarien: gesetztes Essen, Stehapéro, Workshop, freie Trauung oder Präsentation. Für jedes Szenario sollten Gäste eintreten, sich orientieren und das Personal arbeiten können. Die maximale Bestuhlung allein ist kein gutes Planungskriterium, wenn Garderobe, Zugang und Bewegungsflächen dabei untergehen.

Technik und Möblierung verdienen eine ebenso frühe Betrachtung wie die Architektur. Wo werden Beschilderung, kleine Musikanlagen, Präsentationsmaterial oder Dekoration platziert? Welche Elemente müssen rasch verschwinden können? Ein einfaches Betriebsdossier mit Raumskizzen und Aufbauvarianten erleichtert Übergaben im Team. Es hilft auch externen Veranstaltenden, die Möglichkeiten des Ortes zu verstehen, ohne unrealistische Erwartungen an Ablauf oder Ausstattung zu wecken.

  • Entwickeln Sie für häufige Anlässe Möblierungspläne, die Rettungswege, Servicezugang und Gästeorientierung sichtbar lassen.
  • Kalkulieren Sie Umstellzeiten personell mit ein, denn ein flexibler Raum braucht klare Handgriffe und einen definierten Lagerort.

Bei veranstaltungsnahen Innen-Aussen-Übergängen können vollformatige Lean-To-Gewächshäuser in regulärer Ausführung eine schlüssige Erweiterung darstellen.

Inspection 07 · WIRTSCHAFTLICHER RAHMEN

Entscheide über den Kauf hinaus

Die Wirtschaftlichkeit eines gewerblichen Gewächshauses oder einer Orangerie zeigt sich nicht nur beim Erwerb. Berücksichtigen Sie Fundament, Erschliessung, Möblierung, Beleuchtung, Pflanzkonzept, Reinigung und die Zeit des Teams. Ebenso wichtig ist die Frage, ob der Raum zusätzliche Angebote ermöglicht oder bestehende Abläufe lediglich verlagert. Eine nüchterne Projektrechnung mit mehreren Nutzungsannahmen bietet eine bessere Grundlage als ein pauschales Ertragsversprechen.

Holen Sie für die konkrete Ausführung eine aktuelle Offerte ein und vergleichen Sie Positionen auf gleicher Basis. Notieren Sie, was im Projektumfang enthalten ist und welche Arbeiten vor Ort separat organisiert werden. Bei Pachtobjekten sollten Zuständigkeiten mit Eigentümerschaft und Verwaltung geklärt sein. Für Versicherungsfragen ist die individuelle Beurteilung durch den eigenen Versicherer massgebend, insbesondere bei Nutzung durch Gäste und Veranstaltungen.

  • Erfassen Sie einmalige Projektkosten und wiederkehrende Betriebsaufwände getrennt, damit spätere Entscheide nicht auf unvollständigen Annahmen beruhen.
  • Bewerten Sie den Raum anhand konkreter Angebote, Gästesegmente und Betriebsabläufe statt anhand einer pauschalen Auslastungserwartung.

Als freistehende Erweiterung eines bestehenden Angebots können klassische Standard-Gewächshäuser für Eventlokale in die Variantenprüfung aufgenommen werden.

Inspection 08 · UMSETZUNG

Vom Konzept zur belastbaren Eröffnung

Vor der Bestellung sollte ein abgestimmtes Projektbild vorliegen: Nutzung, Lageplan, Fundament, Anschlüsse, Möblierung, Betrieb und Verantwortlichkeiten. Prüfen Sie mit der zuständigen Gemeinde, welche lokalen Vorgaben für Ihr Vorhaben gelten können. Bei denkmalgeschützten, dicht bebauten oder besonderen Lagen können zusätzliche Fragen entstehen. Verlassen Sie sich nicht auf Erfahrungen eines anderen Betriebs, sondern klären Sie Ihr konkretes Grundstück und Nutzungskonzept ab.

Planen Sie die Eröffnung als Betriebsprobe, nicht als blossen Fototermin. Das Team sollte Servicewege, Reinigung, Tischanordnung und Gästeführung vor dem ersten Anlass testen. Laden Sie bei Bedarf eine kleine Gruppe für einen realistischen Durchlauf ein und dokumentieren Sie, was angepasst werden muss. So lassen sich Schwachstellen bei Beschilderung, Ablage, Licht oder Möblierung erkennen, bevor sie den Alltag und die Wahrnehmung der Gäste prägen.

  • Bestimmen Sie eine projektverantwortliche Person, die Entscheidungen zwischen Betrieb, Planung, Lieferanten und Eigentümerschaft nachvollziehbar koordiniert.
  • Führen Sie vor der regulären Nutzung einen Testbetrieb durch und halten Sie Anpassungen in einer kurzen, verbindlichen Aufgabenliste fest.

Für gebäudenahe Konzepte stehen reguläre Lean-To-Gewächshäuser in Vollformat als Produktvariante zur weiteren Prüfung bereit.

Galerieansicht eines Orangerie-Gewächshauses im Garten
Die Galerieansicht zeigt das Orangerie-Gewächshaus als architektonischen Gartenraum.

Comparison

Welche Raumidee passt zum Betrieb?

Die Wahl zwischen freistehendem Gewächshaus, angelehnter Lösung und klassischer Innenfläche beginnt mit dem Betriebsablauf. Diese Übersicht ersetzt keine Standortprüfung, hilft aber, die entscheidenden Fragen im Projektteam strukturiert zu diskutieren.

RaumansatzStarke EinsatzideeFrühe Planungsfrage
Freistehendes GewächshausGartenlounge, Degustation oder separater AnlassWie erreichen Gäste und Service den Raum unkompliziert?
Angelehnte OrangerieFrühstück, Lounge oder Erweiterung nahe der KücheWo liegen Übergang, Türbereich und interne Arbeitswege?
Bestehender InnenraumGanzjähriger Standardbetrieb mit eingespielten AbläufenWie erhält das Angebot dennoch einen Gartenbezug?
Kombiniertes KonzeptTerrasse, Gartenraum und Saal für wechselnde GruppenWelche Zone übernimmt bei jeder Wetterlage welche Aufgabe?
Pflanzenorientierter RaumKräutererlebnis und ruhige AufenthaltsqualitätWer pflegt Pflanzen während hoher Auslastung?

Planung in fünf Arbeitsschritten

Ein belastbares Konzept entsteht, wenn Gastgeberperspektive und Bauprojekt nicht getrennt bearbeitet werden. Diese Schritte helfen, Entscheidungen in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen.

01

Nutzung definieren

Beschreiben Sie Hauptangebote, Zielgruppen, Saison und wiederkehrende Anlässe. Ergänzen Sie einen typischen Betriebstag sowie ein Szenario mit hoher Gästezahl.

02

Standort aufnehmen

Prüfen Sie Wege, Licht, Einblicke, Terrain, bestehende Anschlüsse und Nähe zu Küche oder Empfang. Dokumentieren Sie Engstellen direkt auf einem Lageplan.

03

Raumablauf skizzieren

Zeichnen Sie Möblierung, Eingänge, Servicepunkte, Abräumen und Reinigungswege ein. Testen Sie, ob sich Gäste und Personal ohne Konflikte bewegen können.

04

Vorgaben abklären

Klären Sie örtliche Anforderungen mit der zuständigen Behörde. Besprechen Sie Zuständigkeiten, Nutzung und mögliche Auswirkungen auch mit Eigentümerschaft und Versicherer.

05

Betrieb erproben

Planen Sie einen Testlauf vor dem offiziellen Start. Sammeln Sie Rückmeldungen des Teams und passen Sie Beschilderung, Ausstattung und Arbeitsroutinen gezielt an.

Prüfliste für Gastronomieprojekte

Diese Punkte eignen sich für das erste Gespräch zwischen Betriebsleitung, Planung und Eigentümerschaft. Nicht jeder Punkt ist gleich wichtig, doch alle beeinflussen die spätere Alltagstauglichkeit.

01. Hauptnutzung, Zielgruppen und saisonale Nebenfunktionen schriftlich festgelegt.
02. Gästezugang, Serviceweg und Abräumweg im Grundriss nachvollziehbar eingezeichnet.
03. Sitzplätze mit genügend Bewegungsraum für Mitarbeitende und Besuchende geplant.
04. Standort bezüglich Licht, Einblicken, Lärm, Terrain und Gartenbezug beurteilt.
05. Fundament, Entwässerung und erforderliche Anschlüsse projektbezogen geprüft.
06. Pflanzkonzept mit Pflegeverantwortung, Lagerung und saisonaler Wirkung abgestimmt.
07. Kommunale Vorgaben, Eigentümerfragen und Versicherungsaspekte individuell abgeklärt.
08. Testbetrieb, Reinigungsroutine und Aufgabenliste vor der Eröffnung vorbereitet.
Aussenansicht eines T-Modell-Gewächshauses im Garten
Das T-Modell-Gewächshaus ist in dieser Aufnahme von aussen zu sehen.
T-Modell-Gewächshaus mit Blick in den Garten
Gartenansicht eines T-Modell-Gewächshauses in einer üppig grünen Umgebung.

Häufige Fragen aus dem Gastgewerbe

Eignet sich ein Gewächshaus als Restaurant-Gastraum?

Das kann sinnvoll sein, wenn Nutzung, Gästekomfort und Serviceablauf zusammenpassen. Entscheidend sind nicht nur Tische und Aussicht, sondern auch Zugang, Reinigung, Möblierung, Licht und die Verbindung zur Küche. Prüfen Sie das Konzept mit einem realistischen Betriebsablauf, bevor Sie sich auf eine Raumgrösse oder Ausstattung festlegen.

Was unterscheidet eine Hotel-Orangerie von einem privaten Gartenraum?

Im Hotel steht der Raum unter einem anderen Nutzungsdruck: Gäste kommen zu unterschiedlichen Zeiten, Mitarbeitende bedienen ihn täglich und das Erscheinungsbild muss zum Haus passen. Dazu können Frühstück, Lounge, kleine Veranstaltungen und saisonale Dekoration gehören. Deshalb braucht ein Hotelprojekt klarere Zuständigkeiten, robustere Abläufe und eine präzisere Planung der Wege.

Wie plant man einen Raum für Hochzeiten und Firmenanlässe?

Beginnen Sie mit einigen häufigen Veranstaltungsformaten statt mit einer abstrakten Maximalbelegung. Zeichnen Sie für jedes Format Ankunft, Garderobe, Bestuhlung, Service und Technik ein. Berücksichtigen Sie ausserdem Umstellzeiten und Lagerflächen. Ein flexibler Raum funktioniert dann gut, wenn Mitarbeitende ihn ohne improvisierte Hindernisse zwischen den Szenarien wechseln können.

Muss das Vorhaben behördlich abgeklärt werden?

Das hängt unter anderem von Standort, Ausführung, Nutzung und örtlichen Vorgaben ab. Gerade bei gewerblicher Bewirtung, einem Anbau oder einer besonderen Lage sollten Sie das konkrete Projekt früh mit der zuständigen Gemeinde besprechen. Eine individuelle Abklärung schafft mehr Sicherheit als allgemeine Aussagen oder Erfahrungen aus anderen Gemeinden.

Welche Rolle spielen Pflanzen im gastronomischen Konzept?

Pflanzen können Atmosphäre, Saisonalität und die kulinarische Geschichte eines Betriebs sichtbar machen. Sie sollten jedoch zu Licht, Pflegekapazität und Veranstaltungskalender passen. Definieren Sie, wer sie während Ferien, Events und arbeitsintensiven Phasen betreut. Für essbare Pflanzen empfiehlt sich zusätzlich ein klarer Ablauf für Pflege, Ernte und Verwendung.

Wie lässt sich der laufende Aufwand realistisch einschätzen?

Erfassen Sie neben dem Projekt selbst auch Reinigung, Pflege, Möblierungswechsel, Dekoration und die benötigte Arbeitszeit. Sprechen Sie im Team über Spitzenzeiten und Sonderanlässe, denn dort zeigen sich oft zusätzliche Handgriffe. Eine aktuelle Offerte und ein betriebsspezifischer Kostenrahmen liefern eine solidere Entscheidungsgrundlage als pauschale Erwartungen.

Projektidee weiterentwickeln

Ein Raum, der zum Betrieb gehört

Gewächshäuser und Orangerien können im Gastgewerbe einen eigenständigen Mehrwert schaffen: als atmosphärischer Treffpunkt, als Gartenbühne oder als variable Fläche für Anlässe. Entscheidend ist, dass das Konzept vom Betrieb her entwickelt wird. Wenn Gästeweg, Service, Pflanzen und Gestaltung ineinandergreifen, wird aus Glas und Grün ein glaubwürdiger Teil der Gastgeberkultur.

Nehmen Sie sich Zeit für Standortprüfung, Nutzungsvarianten und die Abstimmung mit den relevanten Stellen. Bloomcabin kann bei der Orientierung zu passenden Gewächshauslösungen unterstützen; die konkrete Planung sollte immer die Gegebenheiten Ihres Betriebs, Grundstücks und Angebots berücksichtigen.

Vergleichen Sie Gewächshauslösungen anhand Ihres Raumkonzepts und klären Sie offene Projektfragen frühzeitig.

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