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Hebe-Schiebetür oder Schiebetür: der Unterschied

Hebe-Schiebetür oder Schiebetür: der Unterschied

Terrassentüren vergleichen

Die Wahl der Terrassentür wird oft von mehreren Personen geprägt: Eigentümerschaft, Architektur, Bauleitung, Bodenleger und Fassadenplanung arbeiten mit demselben Wanddurchbruch, aber nicht zwingend mit derselben Zeichnung. Genau hier lohnt sich die Unterscheidung zwischen Hebe-Schiebetür und Standard-Schiebetür. Beide können eine grosszügige Glasöffnung mit seitlichem Ausgang schaffen, doch sie folgen nicht demselben Bedienprinzip. Eine Hebe-Schiebetür wird über den Griff zum Verschieben angehoben und beim Schliessen wieder in ihre vorgesehene Dichtposition abgesenkt. Bei einer Standard-Schiebetür hängen Bewegung und Verriegelung vom jeweiligen System ab. Für den Kauf zählen deshalb nicht Produktnamen oder eine Gesamtbreite allein, sondern die dokumentierte Flügelteilung, der reale Durchgang, die Schwellenplanung und ein klar abgegrenzter Angebotsumfang.

Verglaste Schiebetür zum Aussenbereich

Prüfung vor dem Kauf 1

Die Begriffe vor dem Angebotsvergleich klären

Im Alltag bezeichnet «Schiebetür» häufig jede verglaste Tür, die seitlich öffnet. Für eine Bestellung ist das zu unpräzise. Hebe-Schiebetür beschreibt einen bestimmten Ablauf: Der Griff hebt den beweglichen Flügel aus seiner geschlossenen Position an, danach lässt er sich seitlich bewegen; beim Schliessen senkt der Beschlag ihn wieder ab. «Standard-Schiebetür» ist dagegen ein weiter Begriff für eine seitlich verschiebbare Tür, deren Details vom angebotenen System abhängen. Weder die Bezeichnung noch ein Foto legt automatisch Gesamtmass, Zahl der beweglichen Flügel, Glasaufbau, Griff, Schwelle oder Ausstattung fest. Bitten Sie daher um die exakte Systembezeichnung und eine Ausführungsbeschreibung, statt Eigenschaften aus dem Namen abzuleiten.

Als Ausgangspunkt für eine Ausführung mit Hebe-Schiebe-Prinzip können Patio Life Hebe-Schiebetüren betrachtet werden. Sie ersetzen aber nicht die Klärung des konkreten Elements. Lassen Sie sich für jede Variante eine Innenansicht zeigen: Welche Felder sind fest, welcher Flügel bewegt sich und auf welcher Seite liegt der Griff? Ergänzen Sie eine Aussenansicht, wenn die Teilung von dort ebenfalls wichtig ist. Die gleiche Skizze sollte Öffnungsrichtung, Gesamtbreite und lichte Durchgangsbreite nennen. Damit wird erkennbar, ob zwei Angebote tatsächlich vergleichbar sind. Eine Bezeichnung wie «zweiteilige Schiebetür» genügt nicht, wenn sich die Lage des beweglichen Flügels oder die nutzbare Öffnung unterscheidet. Diese frühe Klärung verhindert, dass später über ein anderes Element gesprochen wird als ursprünglich kalkuliert.

Den Bedienablauf im täglichen Gebrauch beurteilen

Bei einer Hebe-Schiebetür ist der Griff Teil der Bewegungskette, nicht nur ein Schlossgriff. Nutzerinnen und Nutzer bedienen zuerst den Griff, verschieben den angehobenen Flügel und bringen ihn zum Schliessen wieder in die vorgesehene Position. Das kann sich bewusst und wertig anfühlen, verlangt aber, dass die Abfolge allen regelmässigen Nutzern vertraut ist. Wie angenehm eine Tür im Einzelfall bedient wird, hängt von ihrer konkreten Dimensionierung, dem Beschlag, der Einstellung, der Griffposition und dem Zustand des Elements ab. Pauschale Aussagen, ein System sei grundsätzlich leichter oder schwerer, helfen deshalb nicht weiter. Falls möglich, testen Sie die vorgesehene Bedienart an einem vergleichbaren Element und achten Sie auf den gesamten Ablauf, nicht nur auf die erste Bewegung.

Bei einer Standard-Schiebetür muss der Anbieter erklären, wie der Flügel läuft, in welchen Stellungen er verriegelt und welche Griffbewegung dazu gehört. Fragen Sie konkret: Muss der Flügel zuerst entriegelt werden? Wie wird er am Ende des Laufwegs geschlossen? Gibt es eine definierte Stellung für das tägliche Lüften? Diese Fragen sind besonders sinnvoll, wenn Kinder, ältere Personen oder wechselnde Gäste die Tür nutzen. Auch ein selten genutzter Ausgang benötigt einen nachvollziehbaren Ablauf, damit er nach längerer Pause intuitiv funktioniert. Schreiben Sie die gewünschte Bedienung als Anforderung in die Anfrage, etwa «seitlich verschiebbarer Flügel mit klar beschriebener Schliessfolge». Das ist aussagekräftiger als die Vorgabe, eine Tür müsse bloss «leichtgängig» sein, denn dieses Wort definiert weder das System noch den Prüfpunkt.

Prüfung vor dem Kauf 2

Gesamtbreite ist nicht gleich Durchgang

Eine breite Glasfront kann viel Tageslicht und Ausblick schaffen, doch für den Weg auf Terrasse oder Balkon ist die lichte Öffnung entscheidend. Sie ergibt sich aus der Elementteilung und daraus, welcher Flügel tatsächlich verschoben wird. Zeichnen Sie den geöffneten Zustand in den Grundriss ein. Wo beginnt die Gehlinie im Raum, wo endet sie draussen, und wie breit soll sie im Alltag frei bleiben? Ein Essplatz neben der Tür, ein Grillausgang oder ein Weg zum Garten führt zu anderen Prioritäten als ein gelegentlich genutzter Balkonzugang. Prüfen Sie auch, ob die Öffnung nur für Personen gedacht ist oder regelmässig Tabletts, Pflanzen oder grössere Gegenstände passieren. Daraus ergibt sich eine sinnvolle Frage an die Planung: Welche lichte Breite bleibt in der gewählten Stellung wirklich nutzbar?

Für eine allgemeine Alternative im seitlich verschiebbaren Bereich bietet Schiebetüren einen Anhaltspunkt, doch die konkrete Teilung bleibt entscheidend. Lassen Sie nicht die Gesamtbreite mit der Öffnungsbreite ersetzen. Ein Element mit grossen festen Feldern kann eine andere Raumwirkung und einen anderen Ausgang ergeben als eines mit mehreren beweglichen Teilen. Legen Sie zudem fest, ob der Hauptweg auf der linken oder rechten Seite liegen soll. Das beeinflusst die Möblierung, die Platzierung von Vorhängen und den Zugang zu einem aussenliegenden Sonnenschutz. Bei einer Sanierung kann eine bestehende Türöffnung den Spielraum zusätzlich einengen. Erst nach Aufmass und Prüfung des vorhandenen Anschlusses sollten Masse verbindlich werden. Eine sauber bemasste Ansicht ermöglicht es allen Beteiligten, denselben Durchgang zu beurteilen, bevor Material bestellt wird.

Die Flügelteilung als Raumentscheidung sehen

Die Teilung einer Schiebetür prägt mehr als die Fassade. Von innen bestimmt sie, wo vertikale Rahmenlinien im Blickfeld liegen, wo der Griff sitzt und welcher Bereich der Verglasung dauerhaft fest bleibt. Von aussen beeinflusst sie, wie die Tür mit Fenstern, Geländer, Pfosten oder Fassadenachsen zusammenwirkt. Beginnen Sie deshalb nicht mit einer abstrakten Vorliebe für möglichst wenig Rahmen, sondern mit einer Ansicht des gesamten Wandabschnitts. Markieren Sie angrenzende Fenster, die Brüstung, die Höhe des fertigen Bodens und eventuell vorhandene Stützen. Bei einem Wohnraum mit Sitzgruppe kann ein fester Glasbereich am gewünschten Aussichtspunkt sinnvoll sein; bei einem häufigen Ausgang kann die Lage des beweglichen Flügels wichtiger werden. Es gibt keine universell bessere Teilung, nur eine Teilung mit nachvollziehbarer Priorität.

Wenn eine seitlich verschiebbare Lösung mit konkret benanntem Beschlagkonzept verglichen wird, kann Siegenia Schiebetüren, seitlich verschiebbar als eigene Produktgruppe in die Anfrage aufgenommen werden. Vergleichen Sie sie nicht anhand der Produktüberschrift, sondern anhand derselben Zeichnungsgrundlage wie die Hebe-Schiebetür. Fordern Sie für beide Varianten eine Ansicht mit festen und beweglichen Feldern sowie eine Darstellung im geöffneten Zustand. Fragen Sie, wo sich die überdeckten Bereiche befinden und welche Glasfläche beim Öffnen sichtbar bleibt. Entscheiden Sie danach, ob die Priorität beim Blick nach draussen, beim Zugang oder bei der Fassadenordnung liegt. Diese Reihenfolge ist hilfreich, weil eine spätere Änderung der Flügelteilung oft weitere Folgen für Griffseite, Beschattung, Elektroanschlüsse und die Innenraumplanung haben kann.

Einflügelige, nach innen öffnende verglaste Terrassentür

Prüfung vor dem Kauf 3

Schwelle und Bodenaufbau gemeinsam planen

Der Übergang am Boden ist keine nachträgliche Detailfrage. Innenbelag, Unterkonstruktion, Abdichtung, Aussenbelag, Entwässerung und Türschwelle treffen auf engem Raum zusammen. Ob eine Hebe-Schiebetür oder Standard-Schiebetür in Frage kommt, entscheidet sich daher nicht allein in der Ansicht. Verlangen Sie früh einen Schnitt durch den unteren Anschluss mit klaren Bezugshöhen: Rohboden, fertiger Innenboden, Terrassenoberfläche und Türunterkante müssen für alle Projektbeteiligten lesbar sein. Sprechen Sie insbesondere über den geplanten Wasserablauf und über die Reinigbarkeit des Bereichs. Die Tür darf nicht isoliert ausgewählt werden, wenn der Belag draussen, die Fassade oder die Abdichtung noch offen sind. Änderungen der Bodenhöhe nach der Bestellung können die geplante Anschlusslösung grundlegend verändern.

Im Bestand braucht die Koordination noch mehr Aufmerksamkeit. Entfernen Sie die alte Tür nicht, bevor die tatsächlichen Laibungen, der vorhandene Bodenaufbau und der Zustand des Anschlussbereichs aufgenommen sind. Eine optisch ähnliche Schwelle kann andere Einbauvoraussetzungen verlangen als das bestehende Element. Halten Sie fest, wer die Masse vor Ort kontrolliert, wer die Detailzeichnung freigibt und wer die Schnittstelle zwischen Tür, Abdichtung und Belag verantwortet. Fachpersonen der jeweiligen Gewerke sollten die projektspezifische Ausführung beurteilen. Vermeiden Sie Forderungen wie «bodenbündig» ohne Schnittzeichnung: Der Begriff beschreibt ein gewünschtes Erscheinungsbild, aber keine vollständige technische Lösung. Eine belastbare Anfrage benennt stattdessen die vorhandenen und gewünschten Höhen und verlangt einen abgestimmten Vorschlag für den Anschluss.

Bei Sanierungen zuerst den Bestand lesen

Im Neubau lassen sich Wandöffnung und Bodenhöhen parallel entwickeln; in der Sanierung geben bestehende Verhältnisse oft die Reihenfolge vor. Messen Sie die Öffnung nicht nur an einer Stelle. Relevant sind Breite und Höhe an mehreren Punkten, die Tiefe der Laibung, mögliche Unebenheiten, der Platz für Rahmen und Anschlüsse sowie Hindernisse im Aussenbereich. Fotos mit Massstab und eine Skizze des Wandaufbaus helfen, wenn Angebote vorbereitet werden. Notieren Sie, ob das Projekt während der Arbeiten gegen Witterung geschützt werden muss und ob der Zugang zur Öffnung eingeschränkt ist. Diese Informationen betreffen die Projektorganisation und sollten nicht stillschweigend als Montageumfang vorausgesetzt werden. Ein Angebot ist nur dann verständlich, wenn Lieferung, Ausbau, Einbau, Anschlussarbeiten und Entsorgung eindeutig abgegrenzt sind.

Nicht jede bestehende Öffnung verlangt eine Schiebetür. Wenn ein klarer, begrenzter Durchgang genügt und der Schwenkbereich draussen frei bleibt, kann eine einflügelige Balkontür, nach aussen öffnend eine räumlich anders funktionierende Alternative sein. Sie ist nicht als vereinfachte Hebe-Schiebetür zu bewerten, sondern als andere Öffnungsart. Zeichnen Sie daher auch bei dieser Option die offene Tür in den Plan und prüfen Sie Wege, Möbel und Pflanzen. Ein direkter Vergleich ist nur fair, wenn jeweils dieselbe Nutzung zugrunde liegt: gewünschter Ausgang, Belichtung, Aussicht und verfügbare Fläche. So vermeiden Sie, dass eine Schiebetür wegen ihrer Glasfläche mit einer Drehtür verglichen wird, obwohl die eigentliche Frage eine andere ist: Wie soll der Raum mit dem Aussenbereich verbunden werden?

Prüfung vor dem Kauf 4

Lüften, Möblierung und Beschattung einbeziehen

Eine Terrassentür erfüllt im Alltag mehrere Aufgaben, die nicht immer dieselbe Türstellung verlangen. Der offene Durchgang für den Weg nach draussen unterscheidet sich von einer Position zum kurzen Lüften. Fragen Sie beim jeweiligen System, welche Stellungen vorgesehen sind und wie sie im Alltag genutzt werden. Stellen Sie sich einen regnerischen Abend, einen windigen Tag und das morgendliche Lüften vor: Welche Stellung wird dann gewählt, und bleibt der Weg im Raum frei? Planen Sie keine hohen Möbel direkt an der Griffseite, wenn sie das Bedienen oder Reinigen erschweren. Vorhänge, innenliegende Beschattung und Steckdosen brauchen ebenfalls einen abgestimmten Platz. Die beste Türteilung verliert an Nutzen, wenn ein Sofa den Zugang einengt oder ein Vorhang beim täglichen Öffnen im Weg hängt.

Eine einflügelige Balkontür, nach innen öffnend ist eine weitere Alternative, wenn der Aussenbereich keinen Türflügel aufnehmen soll, innen jedoch ausreichend Schwenkraum vorhanden ist. Sie löst andere Fragen als eine Schiebetür: Der Flügel beansprucht beim Öffnen Raum, dafür entsteht kein seitlich parkender Schiebeflügel in der Ansicht. Vergleichen Sie nicht nur die geschlossene Ansicht, sondern die Einrichtung bei vollständig geöffneter Tür. Prüfen Sie dabei Teppiche, Sitzmöbel, Heizkörper, Leuchten und den Weg zur Küche. Bei einer Schiebetür bleibt der Innenraum im Öffnungsvorgang grundsätzlich anders nutzbar; das kann in engen Räumen ein starker Grund sein, muss aber gegen den gewünschten Bedienablauf und die Teilung abgewogen werden. Dokumentieren Sie diese Nutzungsentscheidung im Raumplan.

Grosszügige Öffnung nicht mit der einzigen Lösung verwechseln

Wer eine breite Wandöffnung möglichst weit freigeben möchte, sollte neben beiden Schiebetürarten auch das Öffnungskonzept als Ganzes prüfen. Seitlich verschiebbare Flügel beanspruchen im geöffneten Zustand einen Bereich innerhalb der Verglasung. Das ist anders als bei einer mehrteiligen Faltlösung, bei der sich die geöffneten Elemente anders anordnen. Welche Variante sinnvoll ist, hängt davon ab, wie oft die maximale Öffnung gebraucht wird, ob die Elemente im geöffneten Zustand stören dürfen und wie die Fassade gegliedert werden soll. Ein einzelnes Ferienfest ist kein ausreichender Grund, den täglichen Bedienkomfort zu vernachlässigen; umgekehrt kann eine regelmässig genutzte, grosse Öffnung eine andere Priorität rechtfertigen. Beschreiben Sie deshalb konkrete Nutzungsszenarien statt nur «möglichst offen».

Als Alternative mit anderer Öffnungsbewegung können Falttüren, nach aussen öffnend in den Variantenvergleich gehören. Sie sind weder eine Hebe-Schiebetür noch eine Standard-Schiebetür und sollten nicht mit denselben Erwartungen bestellt werden. Zeichnen Sie ihre geöffneten Flügel nach aussen ein und klären Sie, ob dort genügend freie Fläche bleibt. Berücksichtigen Sie auch, wie die Faltpakete die Aussicht und den Zugang in geöffnetem Zustand beeinflussen. Ein Vergleich wird belastbar, wenn jede Option dieselbe Liste beantwortet: freie Durchgangsbreite, benötigter Platz im geöffneten Zustand, Bedienabfolge, gewünschte Glasansicht und Bodenanschluss. Damit wird sichtbar, ob die Wahl wirklich zwischen zwei Schiebesystemen fällt oder ob ein anderes Öffnungskonzept das Projektziel besser trifft.

Verglaste Falttür-Konfiguration

Prüfung vor dem Kauf 5

Verglasung und feste Felder getrennt entscheiden

Bei grossen Glasflächen wird die Tür oft als alleiniger Lichtbringer betrachtet. Dabei kann die Kombination aus Tür und festen Verglasungen gestalterisch und funktional sinnvoller sein als ein einziges maximales Schiebeelement. Ein festes Feld benötigt keinen Bediengriff und keinen Laufweg, bleibt aber nicht als Ausgang verfügbar. Setzen Sie feste Bereiche gezielt dort ein, wo Ausblick und Tageslicht Priorität haben, und bewegliche Bereiche dort, wo der Weg nach draussen tatsächlich liegt. Die Aufteilung kann auch helfen, eine Wand mit benachbarten Fenstern ruhiger zu ordnen. Fragen Sie in der Angebotsphase, welche Position jedes Feld erhält und ob sich die Ansicht bei geöffneter Tür verändert. So prüfen Sie die Innen- und Aussenwirkung, ohne Bedienfunktionen und Lichtplanung zu vermischen.

Für angrenzende, nicht zu öffnende Glasflächen kommen Festfenster ohne Öffnungsfunktion als eigenständige Ergänzung in Betracht. Sie sind keine Ersatzlösung für eine Tür, sondern erlauben die bewusste Trennung zwischen Durchgang und Verglasung. In einem Raum, in dem der Ausgang nur an einer Seite benötigt wird, kann diese Kombination die gewünschte Aussicht an anderer Stelle erhalten. Stimmen Sie Brüstungshöhe, Rahmenlinien und Ansichtsachsen mit der Tür ab, damit die Elemente zusammen geplant wirken. Auch Reinigung und Zugang zu den Glasflächen verdienen einen Blick in der frühen Planung. Die Anfrage sollte deshalb nicht nur die Türbreite nennen, sondern den gesamten verglasten Wandabschnitt als Ansicht zeigen. Erst dann lassen sich Schiebetür, Hebe-Schiebetür und feste Felder fair auf ihre jeweilige Aufgabe verteilen.

Die Bestellung mit einem prüfbaren Projektstand abschliessen

Vor der Freigabe braucht jede Partei denselben Stand von Grundriss, Ansicht und Anschlussschnitt. Die Unterlagen sollten Öffnungsseite, feste und bewegliche Felder, Gesamtmass, lichte Öffnung, Griffposition und Bezugshöhen enthalten. Ergänzen Sie den Umfang: Was gehört zur Lieferung, was zur Montage, und welche Arbeiten liegen bei anderen Gewerken? Fragen Sie nach dem Ablauf von Aufmass, technischer Prüfung und Auftragsbestätigung. Für Fenster und Türen gilt bei Bloomcabin eine Garantie von fünf Jahren. Die Lieferzeit beträgt vier bis sechs Wochen, vorbehaltlich Auftragsbestätigung. Diese Angaben ersetzen keine Projektkoordination; bestellen Sie erst, wenn Masse und Schnittstellen verbindlich geprüft sind. Besonders bei Umbauten ist eine nachträgliche Planänderung häufig teurer und komplizierter als eine zusätzliche Abstimmungsrunde vor der Bestellung.

Wenn eine klassische zweiflügelige Öffnung als Vergleich mitläuft, kann eine zweiflügelige Balkontür, nach aussen öffnend die Diskussion über Schiebetür und Schwenktür erden. Sie benötigt für die geöffneten Flügel einen anderen Aussenraum und schafft eine andere Ansicht als seitlich verschiebbare Systeme. Halten Sie die Entscheidung in einer kurzen Freigabeliste fest: gewähltes System, Teilung, Öffnungsrichtung, Griffseite, Masse nach Aufmass, Bodenhöhen, Zuständigkeiten und vereinbarter Lieferumfang. Lassen Sie offene Punkte nicht in E-Mails verstreut stehen. Ein klarer Projektstand gibt der Eigentümerschaft eine verlässliche Vergleichsbasis und den ausführenden Fachpersonen eine konkrete Grundlage. So wird aus der Frage «Hebe-Schiebetür oder Schiebetür?» eine koordinierte Entscheidung über den gesamten Übergang zwischen Wohnraum und Aussenbereich.

Häufige Fragen

Ist eine Hebe-Schiebetür immer besser als eine Standard-Schiebetür?

Nein. Die Hebe-Schiebetür und die Standard-Schiebetür unterscheiden sich zunächst im Bedien- und Beschlagkonzept. Welche besser passt, hängt von der gewünschten Flügelteilung, dem Ausgang, der täglichen Nutzung und dem Anschluss ab. Vergleichen Sie konkrete Ausführungen mit derselben bemassten Ansicht, statt nur Produktnamen gegenüberzustellen.

Was bedeutet lichte Durchgangsbreite bei einer Schiebetür?

Sie bezeichnet den tatsächlich nutzbaren freien Durchgang bei geöffneter Tür. Sie ist nicht mit der Gesamtbreite der Verglasung gleichzusetzen. Die lichte Öffnung hängt von Teilung, Position und Beweglichkeit der Flügel ab. Lassen Sie sie in der Zeichnung ausweisen und prüfen Sie sie anhand Ihres geplanten Gehwegs.

Kann ich eine Schiebetür erst nach der Bodenplanung auswählen?

Das ist riskant, weil Schwelle, Innenboden, Aussenbelag und Anschlussbereich zusammenhängen. Legen Sie die Türart früh fest, sobald die wesentlichen Höhen bekannt sind. Die endgültige Ausführung sollte erst nach Aufmass und einem abgestimmten Schnitt durch den Bodenanschluss freigegeben werden.

Welche Unterlagen brauche ich für einen fairen Vergleich?

Mindestens hilfreich sind ein Grundriss mit Möblierung, eine Ansicht mit festen und beweglichen Feldern, die Öffnungsrichtung, Gesamtmasse, lichte Durchgangsbreite und ein Schnitt durch die Schwelle. Ergänzen Sie Angaben zum Bestand sowie eine klare Abgrenzung von Lieferung, Montage und anschliessenden Arbeiten.

Sind Falttüren eine Alternative zur Hebe-Schiebetür?

Ja, aber mit einem anderen Öffnungskonzept. Falttüren ordnen ihre Flügel beim Öffnen anders an und benötigen bei nach aussen öffnenden Varianten dort freie Fläche. Sie sollten daher anhand von Durchgang, offenem Flügelpaket, Bedienung, Aussicht und Fassadenteilung beurteilt werden, nicht als gleichartige Schiebetür.

Nächste Schritte

Hebe-Schiebetür und Standard-Schiebetür lassen sich nur sinnvoll vergleichen, wenn die konkrete Ausführung sichtbar wird. Die Hebe-Schiebetür folgt ihrem charakteristischen Anheben, Verschieben und Absenken; bei einer Standard-Schiebetür müssen Lauf- und Verriegelungsablauf ausdrücklich beschrieben werden. Beginnen Sie mit dem tatsächlichen Weg nach draussen, nicht mit der grössten Glasfläche. Danach bestimmen Teilung, Griffseite, Möblierung und die lichte Öffnung die passende Variante. Den Bodenanschluss sollten Türplanung, Belag und Abdichtung gemeinsam lösen. Eine bemasste Ansicht, ein Anschlussschnitt und ein abgegrenzter Angebotsumfang machen die Kaufentscheidung nachvollziehbar und geben dem gesamten Projekt einen koordinierten Stand.

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