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Holzfenster oder Holz-Alu-Fenster?

Holzfenster oder Holz-Alu-Fenster?

Fensterberatung für die Schweiz

Bei einem Umbau werden Fenster oft bestellt, sobald Masse und Öffnungsart feststehen. Für die Wahl zwischen Holz und Holz-Alu reicht das nicht: Der Entscheid greift in die Fassadenplanung, den Unterhalt, die Fensterbänke, den Sonnenschutz und den Ablauf der Montage ein. Reine Holzfenster zeigen Holz innen und aussen. Bei Holz-Alu bleibt Holz raumseitig sichtbar, während die Aussenseite mit Aluminium bekleidet ist. Das ist kein Wettbewerb zwischen «besser» und «schlechter», sondern zwischen zwei klar unterschiedlichen Prioritäten. Wer eine ruhige Aussenansicht, die Lage jeder Fassade und den Zugang für spätere Pflege früh erfasst, kann Angebote sinnvoll vergleichen. Entscheidend ist nicht das attraktivste Muster, sondern ob Material, Öffnungsart und Anschlussdetails über alle Fenster hinweg zusammenpassen.

Zweiflügeliges, nach innen öffnendes Fensterdesign

Den Entscheid als Teil des Gesamtprojekts treffen

Ein Fensterrahmen endet nicht an der sichtbaren Kante. Er trifft auf Laibung, Aussenputz oder Bekleidung, Fensterbank, Innenverkleidung und oft auf Beschattung. Darum beginnt ein sinnvoller Vergleich vor dem Einholen eines Schlussangebots mit einer Bestandsaufnahme. Halten Sie pro Öffnung Raum, Breite und Höhe, Brüstung, Öffnungsrichtung, Fassadenseite und geplante Arbeiten an der Gebäudehülle fest. Notieren Sie auch, welche Elemente bestehen bleiben: Eine vorhandene Eingangstür, ein Balkongeländer oder eine Holzverschalung beeinflussen die Wirkung der neuen Rahmen. Bei einer etappenweisen Sanierung sollte die geplante Endansicht massgebend sein, nicht nur der Zustand während der ersten Bauphase. So vermeiden Sie, dass ein heute stimmiges Detail später neben einer veränderten Fassade fremd wirkt.

Die Materialfrage lässt sich erst danach sauber beantworten. Auf einer geschützten Seite unter weitem Dachvorsprung stellt sich die Aussenoberfläche anders dar als an einer hohen, frei liegenden Giebelfassade. Das bedeutet nicht, dass jede Seite ein anderes System braucht. Es hilft aber, Besonderheiten sichtbar zu machen und eine bewusste einheitliche oder differenzierte Lösung zu wählen. Klären Sie zudem, wer Massaufnahme, Detailplanung und Koordination der Anschlüsse verantwortet. Im Angebot sollte ersichtlich sein, welche Positionen enthalten sind und welche Arbeiten durch andere Beteiligte erfolgen. Fragen Sie konkret nach dem Umgang mit bestehenden Laibungen, Fensterbänken, Demontage, Abdichtung und allfälligen Ausbesserungen. Ein vergleichbarer Leistungsumfang ist für die Materialwahl oft wichtiger als ein pauschaler Gesamtbetrag.

Was Holz und Holz-Alu an der Fassade ausdrücken

Ein Holzfenster führt das Material auf beiden Seiten weiter. Maserung, Farbton und Oberflächenbehandlung werden damit Teil der Fassadengestaltung. Diese direkte Materialwirkung kann bei einem Haus mit sichtbaren Holzelementen, gegliederten Öffnungen oder einer bewusst handwerklichen Erscheinung sehr überzeugend sein. Holz-Alu trennt die Betrachtung stärker: Innen prägt Holz den Raum, aussen ist eine Aluminiumverkleidung sichtbar. Diese kann eine klare, zurückhaltende Rahmenlinie bilden, ohne die Raumseite in eine metallische Gestaltung zu verwandeln. Weder wirkt Holz zwangsläufig traditionell noch Aluminium automatisch modern. Rahmenbreite, Teilungen, Fassadenfarbe und die Wiederholung der Öffnungen bestimmen den Eindruck mindestens ebenso stark. Stellen Sie für jede Fassadenseite eine kleine Vergleichsmatrix zusammen: gewünschte Fernwirkung, sichtbare Nachbarelemente, Rahmenfarbe und Bedeutung der Holzoberfläche. So lässt sich begründen, weshalb eine Variante zum Entwurf passt, statt den Entscheid nur mit persönlichem Geschmack zu erklären.

Betrachten Sie deshalb nicht nur ein Muster in der Hand, sondern eine gesamte Fassadenansicht. Zeichnen Sie die Rahmenfarbe und allfällige Sprossen in ein Foto ein oder legen Sie Muster an die betreffende Wand. Tageslicht, Schatten unter dem Dach und der Kontrast zu Putz oder Verschalung verändern die Wahrnehmung deutlich. Bei Fenstern mit Teilungen ist zu unterscheiden, ob Sprossen nur aufgesetzt oder glasteilend geplant sind; diese Entscheidung betrifft Erscheinung, Reinigung und Glasaufteilung. Auch ein schlichtes Festfenster ohne Öffnung kann die Materialwirkung konzentriert zeigen, weil keine Griffseite oder Flügelteilung das Bild unterbricht. Prüfen Sie bei solchen Elementen besonders die gemeinsame Linienführung mit den benachbarten öffenbaren Fenstern.

Die Innenansicht unabhängig von der Wetterseite bewerten

Im Wohnraum ist bei beiden Varianten Holz sichtbar. Entscheiden Sie daher innen nicht voreilig anhand des Arguments, Holz-Alu sei weniger «hölzern». Wichtiger sind Holzart, Farbgebung, Oberflächenwirkung, Rahmenproportion und die Beziehung zu Boden, Möbeln und Wandfarben. Eine helle, ruhige Innenfläche kann grosse Glasflächen begleiten, während eine kräftigere Holzzeichnung bewusst als Teil des Interieurs eingesetzt wird. Nehmen Sie Muster in den Raum mit und beurteilen Sie sie morgens, bei diffusem Licht und abends mit künstlicher Beleuchtung. Die Laibung gehört ebenfalls dazu: Je nachdem, wie sie ausgebildet wird, erscheint der Rahmen optisch breiter oder tiefer. Diese Entscheidung sollte nicht erst nach der Bestellung fallen.

Bei einer Renovation lohnt sich ein Rundgang mit einer einfachen Prioritätenliste. In Schlafräumen zählt vielleicht eine unaufdringliche Ansicht, im Wohnbereich soll das Fenster als Möbelstück wirken, und in der Küche müssen Griff, Arbeitsfläche und Reinigungsweg zusammenspielen. Für Fenster, die nach innen öffnen, planen Sie den Schwenkbereich realistisch: Vorhänge, Leuchten, Möbel und tiefe Fensterbänke können die Bedienung beeinflussen. Ein zweiflügeliges Fenster, nach innen öffnend zeigt diesen Zusammenhang besonders deutlich, weil beide Flügel Platz benötigen und die Nutzung des Fensterbretts mitgeplant werden muss. Der Rahmenwerkstoff löst solche Fragen nicht, aber er soll die gewünschte Innenwirkung unterstützen, statt sie nachträglich zu begrenzen.

Unterhalt als wiederkehrende Eigentümeraufgabe planen

Bei Holzfenstern liegt die sichtbare Aussenoberfläche aus Holz. Ihre Pflege sollte deshalb nicht als unbestimmter Punkt für später behandelt werden, sondern als Teil des Eigentümeralltags eingeplant sein. Welche Fassaden sind erreichbar? Gibt es hohe Fenster über einem Geländeabfall, oberhalb eines Vordachs oder hinter einer Bepflanzung? Wie lassen sich die Aussenflächen prüfen, ohne jedes Mal aufwendige Zugänge zu organisieren? Fragen Sie den Anbieter nach den für die gewählte Oberfläche vorgesehenen Pflege- und Kontrollhinweisen und lassen Sie diese zum Auftrag dokumentieren. Entscheidend ist, die tatsächliche Lage des Hauses und den Zugang zu bewerten, nicht aus einzelnen Erfahrungen eine allgemeine Regel abzuleiten.

Bei Holz-Alu schützt die aussenliegende Aluminiumverkleidung das Holz auf der Wetterseite und verändert damit die sichtbare Aussenoberfläche. Auch diese Variante ist kein Grund, Reinigung, Dichtungen, Beschläge, Entwässerungswege und Verglasung aus dem Blick zu verlieren. Ein Fenster bleibt ein bewegliches Bauteil mit Fugen und Bedienpunkten. Der praktische Unterschied liegt vor allem darin, welche Oberfläche aussen gestalterisch und pflegerisch im Vordergrund steht. Erstellen Sie für beide Optionen einen realistischen Unterhaltsplan: Wer kontrolliert die Elemente, von wo aus und in welchen Bereichen ist ein Zugang schwierig? Bei einem Mehrfamilienhaus oder Stockwerkeigentum gehört auch die Zuständigkeit in die frühe Koordination, damit die spätere Pflege nicht zwischen verschiedenen Parteien offenbleibt.

Alternative Ausführung eines zweiflügeligen, nach innen öffnenden Fensterdesigns

Wetterlage und Bauform positionsweise lesen

Statt die Lage pauschal als «schlechtwetterexponiert» zu bezeichnen, beschreiben Sie konkret, was am Gebäude vorliegt. Eine Fassade kann über mehrere Geschosse offen sein, durch einen Balkon geschützt werden, starken Temperaturwechseln ausgesetzt sein oder an einer Ecke besonders sichtbar liegen. Auch Dachüberstände, Rücksprünge und die Tiefe der Laibung verändern die Situation. Fotografieren Sie jede Seite und ergänzen Sie den Fensterplan um solche Beobachtungen. Daraus entsteht eine belastbare Gesprächsgrundlage für die Ausführung. Das Ziel ist nicht, aus der Orientierung allein eine Materialentscheidung abzuleiten, sondern zu erkennen, wo Gestaltung, Zugänglichkeit und Anschlussdetails besonders sorgfältig abgestimmt werden müssen.

Komplexere Formen verdienen dieselbe Aufmerksamkeit wie die grossen Wohnraumfenster. Ein dreieckiges oder schräges Festfenster kann etwa an einem Giebel eine starke architektonische Rolle übernehmen, obwohl es nicht geöffnet wird. Ein rundes Festfenster ohne Öffnung stellt eine weitere gestalterische Alternative dar, bei der Rahmenverlauf und Anschluss rundum lesbar sein müssen. Die Einbindung solcher Formen in die Fassade, die sichtbaren Rahmenlinien und die Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen sollten im Plan eindeutig dargestellt sein. Ein ans Haus gehaltenes Muster ist besonders aufschlussreich, weil ein gebogener oder schräger Rahmen anders gelesen wird als ein Rechteck. Fragen Sie, ob Ansichten und Schnittdetails die gewünschte Geometrie nachvollziehbar zeigen. So wird die Wahl Holz oder Holz-Alu nicht durch ein Standardfenster entschieden, das wenig über die anspruchsvollsten Positionen des Projekts aussagt.

Öffnungsarten vor der Rahmenwahl festlegen

Die Öffnungsart bestimmt Luftführung, Möblierung, Reinigung und Alltag. Erst wenn sie pro Raum geklärt ist, lässt sich beurteilen, welche Fenster zu einer zusammenhängenden Serie gehören. Ein Arbeitszimmer benötigt vielleicht einen unkomplizierten Lüftungsweg, während bei einer hohen Treppenhausöffnung der Bedienzugang im Mittelpunkt steht. Nach aussen öffnende Flügel brauchen freien Raum auf der Aussenseite; nach innen öffnende Flügel beanspruchen Raum im Zimmer. Definieren Sie den Hauptzweck jeder Öffnung: lüften, Ausblick schaffen, Tageslicht einbringen, Zugang geben oder eine Fassade gliedern. Spielen Sie anschliessend typische Handgriffe durch. Kann der Flügel bei möbliertem Raum vollständig bewegt werden? Bleibt der Griff erreichbar, wenn später ein Vorhang montiert wird? Lässt sich die Aussenseite mit dem vorgesehenen Zugang reinigen? Diese Prüfung trennt unverzichtbare Funktionen von blossen Gewohnheiten und verhindert, dass ein optisch passender Fenstertyp später im Gebrauch unpraktisch wird.

Bei einer Fassade mit mehreren Fenstern können unterschiedliche Funktionen dennoch eine ruhige Gesamtansicht ergeben, wenn Achsen, Rahmenlinien und Teilungen abgestimmt sind. Ein einflügeliges Drehfenster, nach aussen öffnend ist beispielsweise eine konkrete Öffnungsart, nicht automatisch ein Ersatz für jedes innen öffnende Fenster. Prüfen Sie vor dem Vergleich, wo sich der Flügel bewegt, wie der Griff erreichbar bleibt und ob die Reinigung von innen oder aussen vorgesehen ist. Lassen Sie Anschlagseite und Öffnungsrichtung positionsweise im Plan markieren. Das ist auch beim Materialentscheid relevant: Eine sorgfältig geplante Bedienung schützt davor, dass die Diskussion über Holz oder Aluminiumbekleidung von ungelösten Nutzungsfragen überlagert wird.

Grosse Glasflächen und Türen als eigenes Thema behandeln

Bodentiefe Öffnungen verändern den Raum stärker als ein übliches Fenster. Sie verbinden Innenraum und Aussenbereich, stellen aber zugleich Fragen zu Laufwegen, Schwellen, Vorhängen, Beschattung und Möblierung. Vergleichen Sie hier nicht nur die sichtbare Rahmenoberfläche. Zeichnen Sie ein, wo Menschen stehen, wie sich ein Flügel bewegt und wie der Übergang zu Terrasse oder Balkon genutzt wird. Bei der Fassadenplanung muss zudem klar sein, wie die Fensterbank, der Bodenanschluss und ein eventuell vorhandener Sonnenschutz zusammenwirken. Die Materialwahl sollte dieses Detail nicht verdecken: Holz aussen oder Aluminiumverkleidung aussen sind jeweils Teil einer grösseren Ansicht mit Türblatt, Seitenteilen und angrenzender Wand.

Eine Patio Life Hebe-Schiebetür ist etwa als Hebe-Schiebetür zu beurteilen und nicht bloss als übergrosses Fenster. Klären Sie die gewünschte Öffnungsseite, die feste und die bewegliche Fläche sowie den Platz vor und hinter dem Element. Wenn daneben ein Fenster liegt, muss die Verglasungslinie nicht zwingend identisch sein; sie sollte aber bewusst abgestimmt werden. Fragen Sie im Angebot, ob die einzelnen Elemente mit ihren Öffnungsarten, Ansichten und relevanten Anschlussarbeiten eindeutig bezeichnet sind. So erkennen Sie, ob das gewählte Material durchgängig eingesetzt wird und wo bewusst eine Alternative vorgesehen ist. Eine grosse Öffnung verdient ein eigenes Detailgespräch, weil Fehler bei Proportion oder Bedienung später sehr präsent bleiben.

Details an Laibung, Fensterbank und Beschattung abstimmen

Die sichtbare Aussenansicht wird stark durch die Kanten rund um den Rahmen geprägt. Eine tiefe Laibung lässt ein Fenster anders erscheinen als ein bündiger Einbau; eine helle Fensterbank kann den Rahmen optisch absetzen, eine dunkle ihn betonen. Legen Sie nicht nur einen Rahmenfarbton fest, sondern sammeln Sie Muster von Fassade, Fensterbank, Beschattung und allfälligen Blechteilen. Bei Holz-Alu sollte die Aussenverkleidung in diese Farb- und Kantenplanung einbezogen werden. Bei Holzfenstern braucht auch die sichtbare Holzoberfläche einen klaren Platz im Gesamtbild. Entscheiden Sie an einer typischen Fassade und prüfen Sie anschliessend, ob die Lösung an allen Seiten stimmig bleibt.

Sonnenschutz darf nicht als separates Zusatzprodukt betrachtet werden. Führungsschienen, Kästen und Befestigungspunkte können die Ansicht und die Zugänglichkeit beeinflussen. Gleiches gilt für Insektenschutz, Geländer und Aussenleuchten. Fragen Sie bei der Projektbesprechung: Wo enden die Oberflächen? Welche Kante bleibt sichtbar? Welche Arbeiten müssen in welcher Reihenfolge erfolgen? Eine massstäbliche Ansicht und ein Schnitt durch eine repräsentative Öffnung sind hilfreicher als eine verbale Zusage, dass alles «passt». Falls die Fassade später verändert wird, lassen Sie die vorgesehene Endschicht und die Einbautiefe festhalten. Damit vergleichen Sie Holz und Holz-Alu an derselben Einbausituation und nicht an zwei unterschiedlich gedachten Details.

Rundes Festfensterdesign

Historische Proportionen und neue Elemente zusammenbringen

Bei einem älteren Gebäude kann die Frage nach der richtigen Fensterwirkung stärker wiegen als eine allgemeine Materialvorliebe. Prüfen Sie zuerst die Proportionen der vorhandenen Öffnungen: Flügelteilung, Sprossen, Rahmenansicht, Bogenform und die Beziehung zur Fassade. Holz kann eine sichtbare materielle Kontinuität unterstützen, während Holz-Alu innen Holz zeigt und aussen eine andere Ablesbarkeit schafft. Welche Lösung angemessen ist, hängt vom Entwurf, vom Bestand und von den vereinbarten Projektzielen ab. Verlassen Sie sich nicht auf eine Produktbezeichnung allein. Fordern Sie Ansichten an, die Ihre Masse, Teilungen und Öffnungsrichtungen zeigen, damit der Vergleich nicht auf einem schematischen Standardbild beruht.

Ein einflügeliges Drehfenster im historischen Stil, nach aussen öffnend beschreibt eine bestimmte Form und Öffnungsart. Ob es zum konkreten Objekt passt, entscheidet sich erst an den geplanten Ansichten und Anschlüssen. Besonders bei Sprossen sollten Sie festhalten, welche Linien von aussen und innen sichtbar sind und ob sie zu vorhandenen Nachbarfenstern passen sollen. Bei einem Umbau kann es sinnvoll sein, alte und neue Bauteile bewusst unterscheidbar zu halten; in anderen Fällen steht eine möglichst ruhige Fortsetzung im Vordergrund. Diese gestalterische Richtung muss vom Projektteam definiert werden. Ziehen Sie bei anspruchsvollen Bestandsdetails die dafür zuständige qualifizierte Fachperson bei, statt die Materialwahl als Ersatz für eine Entwurfsentscheidung zu verwenden.

Angebote anhand gleicher Positionen vergleichen

Ein belastbarer Vergleich braucht dieselbe Grundlage für beide Varianten. Erstellen Sie eine Positionsliste mit Nummer, Raum, Rohmass oder Planmass, Öffnungsart, Anschlag, Teilung, Innenansicht, Aussenansicht und besonderen Anschlüssen. Ergänzen Sie, welche Leistungen Sie im Angebot erwarten: Massaufnahme, Lieferung, Montage, Demontage, Entsorgung, Abdichtungen und Arbeiten an Oberflächen müssen nachvollziehbar voneinander abgegrenzt sein. Bitten Sie nicht einfach um «Holz gegen Holz-Alu», sondern um zwei Ausführungen auf derselben Liste. Dann lässt sich erkennen, ob Unterschiede tatsächlich vom Material stammen oder ob Glasaufteilung, Beschläge, Einbaudetails oder Leistungen verändert wurden. Vergleichen Sie auch die ausgewiesenen Annahmen: Sind Gerüst oder Hebemittel berücksichtigt, wer schützt angrenzende Oberflächen, und wer übernimmt Ausbesserungen nach dem Einbau? Fehlt eine Position, lassen Sie sie ergänzen, statt einen tiefen Gesamtbetrag vorschnell als günstigere Materiallösung zu deuten.

Lesen Sie jede Offerte bis zur letzten Position. Unklare Sammelbezeichnungen erschweren die Koordination auf der Baustelle. Stellen Sie Rückfragen zu sichtbaren Innen- und Aussenseiten, zu den vorgesehenen Teilungen und zum Umgang mit Sonderformen. Ein Kombi-Fenster sollte beispielsweise als konkrete Kombination im Plan verständlich sein, damit nicht offenbleibt, welche Teile öffenbar sind und wie die Linien verlaufen. Halten Sie Änderungen nach der Bemusterung schriftlich fest. Für Fenster und Türen von Bloomcabin gilt eine Garantie von 5 Jahren; die Lieferung ist nach Auftragsbestätigung mit 4–6 Wochen vorgesehen. Verlassen Sie sich für den Projektablauf dennoch auf die schriftliche Auftragsbestätigung und stimmen Sie Montage, Folgearbeiten und Zugang zur Baustelle mit allen Beteiligten ab.

Häufige Fragen

Ist Holz-Alu immer die pflegeleichtere Wahl?

Holz-Alu verlegt die sichtbare Wetterseite auf eine Aluminiumverkleidung, während beim Holzfenster Holz aussen sichtbar bleibt. Daraus folgt aber kein Verzicht auf Unterhalt. Reinigung, Kontrolle von Dichtungen, Beschlägen und Verglasung bleiben bei beiden wichtig. Entscheidend sind Lage, Erreichbarkeit und die dokumentierten Pflegehinweise der gewählten Ausführung.

Kann ich Holzfenster und Holz-Alu-Fenster am selben Haus kombinieren?

Eine Kombination ist als gestalterische Alternative möglich, sollte aber nicht zufällig entstehen. Prüfen Sie Fassadenansichten, Rahmenfarben, sichtbare Kanten und die Übergänge zwischen Elementen. Eine positionsweise Planung zeigt, ob unterschiedliche Systeme eine nachvollziehbare Aufgabe erfüllen oder ob sie die Aussenansicht unnötig uneinheitlich machen.

Bleibt bei Holz-Alu im Innenraum Holz sichtbar?

Ja, die grundlegende Unterscheidung liegt gerade zwischen Raum- und Aussenseite: Holz-Alu verbindet eine Holzansicht innen mit einer Aluminiumverkleidung aussen. Beurteilen Sie dennoch Muster, Farbton, Rahmenproportion und Innenlaibung gemeinsam. Diese Faktoren bestimmen, wie stark das Holz im Raum tatsächlich wahrgenommen wird.

Welche Unterlagen helfen beim Angebotsvergleich?

Am hilfreichsten ist eine vollständige Fensterliste mit Position, Mass, Öffnungsrichtung, Teilung, Innen- und Aussenansicht sowie Anschlusshinweisen. Ergänzen Sie Fotos der Fassaden und eine Liste geplanter Arbeiten an Fensterbänken, Beschattung und Innenverkleidungen. Fordern Sie beide Materialvarianten auf derselben Positionsgrundlage an.

Muss ich vor der Bestellung zuerst den Sonnenschutz wählen?

Sie müssen nicht jedes Detail endgültig auswählen, aber Platzbedarf, Befestigung und sichtbare Führung sollten vor der Bestellung geklärt sein. Sonnenschutz kann Rahmenansicht und Anschluss beeinflussen. Legen Sie deshalb die vorgesehene Lösung, zumindest als Planungsannahme, zusammen mit Fassade und Fensterbank fest.

Nächste Schritte

Holzfenster und Holz-Alu-Fenster stehen für zwei unterschiedliche Arten, Innenraum und Fassade zu verbinden. Holz bringt den Werkstoff sichtbar nach aussen und macht dessen Pflege zu einem bewussten Teil der Eigentümerplanung. Holz-Alu bewahrt die Holzansicht im Raum und setzt aussen eine Aluminiumverkleidung ein. Die passende Wahl ergibt sich aus der gesamten Gebäudeansicht, nicht aus einem Einzelmuster. Arbeiten Sie mit einer Fensterliste, echten Mustern am Haus und klaren Details zu Laibung, Fensterbank, Beschattung und Öffnungsrichtung. Wenn Angebote auf derselben Grundlage aufgebaut sind, wird der Entscheid nachvollziehbar und lässt sich mit dem Bauablauf koordinieren.

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