Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Thermoholzsauna im ersten Jahr: Pflegeplan

Thermoholzsauna im ersten Jahr: Pflegeplan

SAUNA-PFLEGE

Im ersten Jahr hilft ein Pflegekalender, die Thermoholzsauna kennenzulernen und Veränderungen rechtzeitig zu bemerken. Er verbindet die Vorbereitung vor dem ersten Betrieb mit der Pflege nach jeder Nutzung, geplanten Reinigungen und saisonalen Sichtkontrollen. Welche Arbeiten tatsächlich anfallen, bestimmen die Anleitungen der gelieferten Sauna, des Ofens und des Zubehörs. Die Bezeichnung Thermoholz allein legt weder Reinigungsmittel noch Beschichtung oder Wartungsfrist fest. Der Kalender unten bietet deshalb eine zeitliche Orientierung: Übernehmen Sie verbindliche Herstellertermine und ergänzen Sie eigene Erinnerungen passend zu Nutzung und Standort. So bleibt er für Ihre Anlage brauchbar, ohne einen pauschalen Wartungsplan vorzutäuschen.

Produktaufnahme einer Fasssauna aus Thermoholz, HC-180.

Vor der ersten Nutzung: Unterlagen und Ausstattung erfassen

Besorgen Sie vor dem ersten Aufheizen die Anleitung der konkret gelieferten Sauna sowie separate Unterlagen für Ofen, Steuerung und vorhandenes Zubehör. Legen Sie alles an einem Ort ab und notieren Sie Modellbezeichnung, Ausführung und Komponenten. Achten Sie darauf, dass die Dokumente zur Lieferung passen: Eine allgemeine Anleitung für eine andere Fasssauna kann abweichende Vorgaben enthalten. Wenn Sie den Kauf noch vorbereiten, fragen Sie bei der Fasssauna HC-150 aus Thermoholz nach den Unterlagen zur gewünschten Ausführung. So können Sie bereits vorab erkennen, welche Pflegeaufgaben beschrieben sind und welche Fragen offenbleiben. Bewahren Sie auch Montage- und Übergabehinweise auf. Die Modellbezeichnung und gegebenenfalls eine Kennzeichnung an der Anlage helfen später, bei Rückfragen die richtigen Unterlagen zuzuordnen.

Markieren Sie in den Unterlagen, welche Schritte vor der ersten Nutzung, nach jeder Nutzung, bei einer gründlichen Reinigung, an einem saisonalen Übergang oder durch eine Fachperson fällig werden. Übernehmen Sie nur Termine, die dort ausdrücklich genannt sind, und unterscheiden Sie diese von selbst gesetzten Erinnerungen. Für den Kalender genügt eine Zeile mit Anlass, Aufgabe, Fundstelle in der Anleitung, Datum und Befund. So sehen Sie später, ob eine Aufgabe überfällig ist oder ob Sie bloss eine Sichtkontrolle geplant hatten. Tragen Sie zudem ein, wie häufig Sie die Sauna voraussichtlich nutzen und ob sie im Freien steht. Diese Ausgangslage hilft, spätere Kontrollen sinnvoll zu legen, ohne daraus eine allgemeine Vorschrift abzuleiten. Legen Sie auch Kontaktangaben des Lieferanten oder Installateurs neben den Plan.

Vor dem ersten Aufheizen: Sichtprüfung ohne Eingriff

Nutzen Sie vor dem ersten Aufheizen die im Handbuch oder bei der Übergabe genannte Prüfliste. Vergleichen Sie die sichtbaren Teile und das vorhandene Zubehör mit der Liefer- und Montageübersicht. Achten Sie auf offensichtliche Transportschäden und darauf, ob Türen oder andere bewegliche Teile gemäss Vorgabe bedient werden können. Halten Sie den Ausgangszustand mit datierten Fotos fest, besonders an Stellen, die Sie später wieder kontrollieren möchten. Bei einer Bestellung der Fasssauna HC-225 aus Thermoholz sollten Sie klären, welche Unterlagen zur Übergabe gehören und wer offene Punkte bearbeitet. Dokumentieren Sie Fehlendes oder Abweichendes vor dem ersten Betrieb. Ein Foto der gesamten Anlage und zusätzliche Aufnahmen auffälliger Stellen erleichtern die spätere Zuordnung.

Diese erste Sichtprüfung ist keine technische Abnahme. Öffnen Sie keine Verkleidungen und nehmen Sie keine Arbeiten an Ofen, Steuerung oder Anschlüssen vor. Wenn Bauteile fehlen, etwas sichtbar beschädigt ist oder sich eine Tür entgegen der Anleitung nicht normal bedienen lässt, dokumentieren Sie den Befund und wenden Sie sich an Lieferant, Montagebetrieb oder Hersteller, statt selbst nachzustellen. Fragen Sie bei der Übergabe, welche Kontrollen später zum normalen Aufgabenbereich gehören und welche Störungen Fachleute beurteilen müssen. Notieren Sie Datum, Rückmeldung und vereinbarte Folgearbeit. Damit entsteht ein Ausgangsprotokoll, mit dem Sie Veränderungen während des ersten Jahres vergleichen können. Einstufungen wie normal oder unbedenklich sollten Sie bei unklaren Abweichungen nicht selbst vornehmen.

Nach jeder Nutzung: Aufräumen und Lüften nach Anleitung

Nach jeder Nutzung beginnt die Routine mit dem, was im Raum zurückbleibt: Handtücher, Trinkgefässe, persönliche Gegenstände und sichtbare Rückstände. Entfernen Sie diese und führen Sie die Lüftungs- oder Trocknungsschritte so aus, wie sie in der Sauna-Anleitung beschrieben sind. Ob dafür Tür, Fenster oder eine bestimmte Lüftungsstellung vorgesehen ist, hängt von der konkreten Ausstattung ab. Wenn Sie sich für die Thermoholz-Fasssauna N-210 interessieren, gehört der vorgesehene Ablauf nach der Nutzung zu den sinnvollen Fragen vor dem Kauf. Übertragen Sie ihn später in eine kurze, gut lesbare Checkliste. Wird die Sauna von mehreren Personen genutzt, legen Sie fest, wer diese Abschlussroutine übernimmt; sonst kann dieselbe Aufgabe mehrfach erledigt werden oder ganz liegen bleiben.

Entfernen Sie sichtbare Tropfen oder Verschmutzungen nur nach der zugelassenen Methode und zu dem Zeitpunkt, den die Anleitung erlaubt. Setzen Sie den Ofen nicht ohne ausdrückliche Freigabe als Trocknungshilfe ein und geben Sie kein Wasser oder Reinigungsmittel an Stellen, die nicht dafür vorgesehen sind. Taucht Feuchtigkeit an einer unerwarteten Stelle auf, halten Sie Ort und Zeitpunkt fest und klären Sie den Befund, statt verschiedene Reinigungsmethoden auszuprobieren. Für die gewöhnliche Abschlussroutine genügt im Kalender ein Häkchen mit Datum; Auffälligkeiten benötigen eine eigene Notiz. Vermerken Sie gegebenenfalls auch, ob sie nach besonders häufiger Nutzung oder nach einer bestimmten Reinigung auftraten. Das hält den täglichen Ablauf kurz und liefert bei Rückfragen dennoch brauchbare Informationen.

Gründliche Reinigung: Flächen, Mittel und Termine

Die Reinigung nach jedem Einsatz ist nicht automatisch dasselbe wie eine gründliche Innenreinigung. Lesen Sie nach, welche Flächen, Bänke oder Bodenbereiche dazugehören und ob die Anleitung einen Auslöser oder einen festen Zeitraum nennt. Trennen Sie diese Aufgaben im Kalender von der kurzen Abschlussroutine. Bei der Kaufvorbereitung für die Thermoholz-Fasssauna N-250 können Sie nachfragen, welche Reinigungshinweise für die gewünschte Ausstattung gelten. Für den späteren Eintrag sind vier Angaben hilfreich: Anlass, betroffene Fläche, erlaubte Methode und Datum der Ausführung. Ein eigener Eintrag für Bänke und Boden verhindert, dass eine kurze Reinigung nach der Nutzung als vollständige Grundreinigung gilt. Planen Sie den Termin so, dass auch die in der Anleitung beschriebenen Schritte nach dem Reinigen abgeschlossen werden können.

Übernehmen Sie aus der Anleitung die erlaubten Mittel, Tücher und Vorgehensweisen, nicht bloss Gewohnheiten aus dem Haushalt. Verwenden Sie keine Scheuermittel, Lösungsmittel, Öle, Lacke, Desinfektionsmittel oder Imprägnierungen, wenn sie nicht ausdrücklich freigegeben sind; eine Holzbezeichnung allein ist kein Pflegehinweis. Beachten Sie, ob die Flächen feucht oder trocken gereinigt werden dürfen und ob Wasser an bestimmte Bereiche nicht gelangen soll. Sprühen Sie nicht in Richtung von Ofen oder Steuerung. Notieren Sie bei einer gründlichen Reinigung Datum und verwendetes, zugelassenes Mittel. Wenn sich eine Oberfläche dabei auffällig verändert, pausieren Sie weitere Versuche und fragen Sie nach. So können Sie später nachvollziehen, ob eine Veränderung zeitlich mit einem Pflegemittel zusammenfiel.

Produktaufnahme einer Fasssauna aus Thermoholz, HC-225.

Nach den ersten Nutzungen: Veränderungen festhalten

Nach den ersten Nutzungen lohnt sich ein kurzer Abgleich mit dem Ausgangsprotokoll. Halten Sie fest, ob Feuchte, Verfärbungen, ungewöhnliche Spuren oder Veränderungen bei der Bedienung auftreten und wann Sie diese bemerkt haben. Ergänzen Sie die Nutzungs- und Reinigungssituation, ohne daraus gleich eine Ursache abzuleiten. Für einen nachvollziehbaren Vergleich fotografieren Sie dieselben Stellen aus ähnlicher Entfernung und Perspektive. Wenn Sie vor dem Kauf der Fasssauna LC-260 aus Thermoholz Fragen zu möglichen Veränderungen haben, bitten Sie um die entsprechenden Hinweise für diese Ausführung. Eine dort beschriebene Veränderung lässt sich später gezielter mit Ihrer Beobachtung vergleichen. Notieren Sie auch, wenn eine Auffälligkeit nach der nächsten Nutzung unverändert bleibt, zunimmt oder nicht mehr sichtbar ist.

Ein einzelner Fleck oder ein Geräusch sagt für sich allein nicht, welche Massnahme richtig ist. Vergleichen Sie den Verlauf mit den Hinweisen der Anleitung und geben Sie bei einer Rückfrage die betroffene Stelle, den Zeitpunkt und die bisherigen Beobachtungen an. Schleifen, Nachdichten, Überstreichen oder Nachziehen auf Verdacht kann eine Beurteilung erschweren und den ursprünglichen Zustand verändern. Bei sichtbarer Beschädigung, zunehmender Feuchte, lockeren Teilen oder einer nicht normal funktionierenden Tür klären Sie vor der weiteren Nutzung, wie vorzugehen ist. Ansprechpartner sind je nach Befund Lieferant, Hersteller oder Montagebetrieb. Das Protokoll liefert dafür Fakten, keine Diagnose. Vermerken Sie die erhaltene Antwort und lassen Sie einen ungeklärten Punkt offen, statt ihn mit der nächsten Routinekontrolle als erledigt zu betrachten.

Regelmässige Sichtkontrollen im laufenden Betrieb

Im laufenden Betrieb helfen eigene Erinnerungen, den sichtbaren Zustand regelmässig mit dem Ausgangsprotokoll zu vergleichen. Bei häufiger Nutzung kann dafür beispielsweise der Monatswechsel passen; bei seltener Nutzung lässt sich die Kontrolle mit dem nächsten Besuch verbinden. Solche Termine sind Organisationshilfen, keine allgemeinen Wartungsintervalle. Kennzeichnen Sie im Kalender ausdrücklich, ob ein Datum aus der Anleitung stammt oder von Ihnen gewählt wurde. Wenn Sie eine Fasssauna HCF-300 aus Thermoholz in Betracht ziehen, lassen Sie sich vorab erklären, welche Kontrollen für die gewünschte Ausführung vorgesehen sind. Richten Sie eigene Erinnerungen später nach Ihrer tatsächlichen Nutzung aus. Werden sie ständig verschoben, wählen Sie einen praktikableren Zeitpunkt; vorgeschriebene Termine bleiben davon unberührt.

Schauen Sie nur auf zugängliche und sichtbare Bereiche: neue Feuchte- oder Schmutzspuren, sichtbare Beschädigungen, Veränderungen an Türen und Verschlüssen sowie Abweichungen vom Ausgangszustand. Prüfen Sie bewegliche Elemente ausschliesslich so, wie es die Anleitung vorsieht; eine Sichtkontrolle gibt keinen Anlass, Schrauben, elektrische Teile oder Heizkomponenten zu öffnen oder nachzuziehen. Halten Sie Datum und Befund fest und setzen Sie die nächste Erinnerung nur dann unverändert, wenn die Kontrolle unauffällig war. Bei einem wiederkehrenden oder zunehmenden Befund handeln Sie früher, statt den nächsten Kalendertermin abzuwarten. Auch eine unauffällige Sichtprüfung sagt nichts über verborgene Teile aus. Besitzerkontrolle und technische Wartung bleiben getrennte Aufgaben.

Bei einer Sauna im Freien: Zustand nach Wetterperioden prüfen

Steht die Sauna im Freien, ergänzen Sie den Kalender um wetterbezogene Sichtkontrollen. Ein saisonaler Wechsel ist eine mögliche Erinnerung; eine auffällige Veränderung nach einer Wetterperiode ist ein Anlass, früher hinzusehen. Betrachten Sie die von aussen sicher erreichbaren Flächen und das Umfeld: Gibt es Laubansammlungen, neue Wasser- oder Feuchtespuren oder sichtbare Veränderungen am Aufstellort? Wenn Sie die Fasssauna LCF-300 aus Thermoholz für einen konkreten Standort prüfen, klären Sie anhand der Unterlagen, welche Aussenflächen und Bauteile dort kontrolliert werden sollen. Notieren Sie im Plan die relevanten Stellen, damit spätere Vergleiche nicht dem Zufall überlassen bleiben. Bei einer Innenaufstellung entfallen Wetterkontrollen; dort richten sich die Beobachtungen nach den Raum- und Nutzungsbedingungen.

Entfernen Sie lose Ablagerungen nur mit der beschriebenen Methode und kontrollieren Sie schwer erreichbare Stellen nicht durch Klettern oder Demontage. Hochdruckreinigung, Abdeckung und Beschichtung sind keine automatisch passenden Saisonmassnahmen. Notieren Sie, wenn Wasser sichtbar stehen bleibt, Feuchte ins Innere gelangt oder sich der Bereich der Aufstellung verändert hat. Ergänzen Sie, wo die Spur liegt und ob sie nach dem Ende der Wetterperiode weiterhin sichtbar ist. Solche Angaben helfen, eine einmalige Beobachtung von einem wiederkehrenden Befund zu unterscheiden. Bei eindringender Feuchte oder Schäden genügt Putzen nicht: Lassen Sie den Befund vom Montagebetrieb oder Hersteller beurteilen, bevor Sie etwas verschieben oder abdichten. Im Innenbereich dokumentieren Sie neue Feuchtespuren ebenso, ohne deren Ursache vorwegzunehmen.

Vor der kalten Jahreszeit: Hinweise zum Winterschutz prüfen

Vor der kalten oder nassen Jahreszeit prüfen Sie, ob die Unterlagen besondere Hinweise für den Weiterbetrieb oder eine Nutzungspause enthalten. Winterbetrieb und Stilllegung sind nicht dasselbe; wählen Sie im Kalender die Aufgaben, die zu Ihrer geplanten Nutzung passen. Lesen Sie die Hinweise für Ofen und Steuerung separat. Falls Wasserbehälter, Leitungen, Abdeckungen oder weitere Zubehörteile vorhanden sind, können dafür eigene Vorgaben gelten. Beim Vergleich der Thermoholz-Fasssauna S-140 lohnt sich deshalb die Frage, welche Dokumente die bestellte Ausstattung abdecken. Setzen Sie für ausdrücklich vorgesehene Saisonmassnahmen eine Erinnerung vor den geplanten Nutzungswechsel. Die kalte Jahreszeit allein begründet weder eine zusätzliche Oberflächenbehandlung noch einen technischen Wartungstermin.

Ordnen Sie die Winterhinweise im Kalender den jeweiligen Komponenten zu, statt alles unter einem allgemeinen Eintrag «winterfest machen» zusammenzufassen. Halten Sie etwa getrennt fest, welche Aufgabe die Sauna selbst und welche ein tatsächlich vorhandenes Zubehörteil betrifft. So lässt sich nachsehen, ob alle vorgesehenen Schritte erledigt wurden. Verwenden Sie Schutzmittel und Abdeckungen nur gemäss den Vorgaben für die konkrete Ausführung. Wenn die Unterlagen keine klare Antwort auf Ihre geplante Winter­nutzung geben, klären Sie die offene Frage vor dem Wechsel. Bei einer Stilllegung halten Sie zusätzlich fest, welche Hinweise für die Wiederaufnahme gelten. Bleibt die Sauna in Nutzung, läuft die gewöhnliche Abschlussroutine weiter; ein saisonaler Kalendereintrag ersetzt sie nicht.

Produktaufnahme einer Fasssauna aus Thermoholz, HC-150.

Bei längerer Pause: Ausserbetriebnahme dokumentieren

Eine längere Nutzungspause muss nicht mit einem Jahreszeitenwechsel zusammenfallen: Ferien, Umbau oder eine andere Unterbrechung können einen eigenen Kalendereintrag rechtfertigen. Notieren Sie den Beginn und, soweit bekannt, die geplante Dauer. Folgen Sie für die Ausserbetriebnahme den Unterlagen der Sauna und ihrer Komponenten, entfernen Sie persönliche Dinge und führen Sie die vorgesehene Reinigung aus. Ob Lüftungsöffnungen, Türen, Wasserteile oder Steuerungen in einer bestimmten Stellung bleiben sollen, muss die konkrete Anleitung klären. Eine pauschale Regel wie «Tür immer offen lassen» eignet sich dafür nicht. Hält während Ihrer Abwesenheit jemand nach der Anlage Ausschau, hinterlassen Sie die Kontaktangaben und eine kurze Beschreibung des dokumentierten Zustands. Daraus darf kein Auftrag zu technischen Eingriffen entstehen.

Vor der Rückkehr zum Betrieb vergleichen Sie den sichtbaren Zustand mit dem letzten Eintrag und lesen die Hinweise zur Wiederinbetriebnahme erneut, besonders nach einer sehr langen Unterbrechung oder äusseren Einwirkung. Achten Sie auf neue Feuchtigkeit, Beschädigungen, ungewöhnliche Veränderungen oder Probleme an sichtbaren Bauteilen. Wenn etwas nicht dem Ausgangszustand entspricht, lassen Sie den Befund erst beurteilen, statt durch Aufheizen, Reinigen oder Nachstellen eine mögliche Ursache zu verdecken. Notieren Sie, wann Sie die Abweichung bemerkt haben und wen Sie dazu angefragt haben. Ein fehlender Kalendertermin ist kein Grund, eine vorgeschriebene technische Prüfung selbst zu ersetzen. Die Anleitung entscheidet, welche Schritte vor dem nächsten Betrieb nötig sind.

Nach einem Jahr: Pflegejournal auswerten

Rund um den Jahrestag oder nach einem vollständigen saisonalen Zyklus werten Sie das Pflegejournal aus. Welche Aufgaben fielen tatsächlich an, welche Befunde kehrten wieder, und welche Erinnerungen passten zu Ihrem Alltag? Prüfen Sie auch, ob Änderungen an Ausstattung oder Nutzung im Plan berücksichtigt sind. Ein jährlicher Rückblick ist Ihre Auswertung, nicht automatisch ein vorgeschriebener Jahresservice. Für das zweite Jahr können Sie eigene Erinnerungen zusammenlegen oder auf günstigere Tage verschieben, sofern dadurch keine Herstellervorgabe verändert wird. Wiederkehrende Auffälligkeiten gehören dagegen auf eine Liste offener Fragen. Eine zusätzliche Reinigung oder Behandlung ist nicht allein deshalb nötig, weil ein Jahr vergangen ist. Ziel ist ein übersichtlicher Kalender, der die Erfahrungen des ersten Jahres nutzt und verbindliche Aufgaben weiterhin klar erkennen lässt.

Steht laut Unterlagen eine Fachwartung für Ofen, Steuerung oder andere Technik an, vereinbaren Sie diese innerhalb der genannten Frist mit dem zuständigen Fachbetrieb. Fehlt eine klare Angabe oder widersprechen sich Dokumente, holen Sie eine Klärung ein und halten Sie die Antwort bei der betreffenden Aufgabe fest. Bewahren Sie Kalender, Fotos, Reinigungsnotizen und Servicebelege zusammen mit den Anleitungen auf. Trennen Sie dabei eigene Sichtkontrollen von Arbeiten, die ein Fachbetrieb ausgeführt hat. Eine erledigte Erinnerung belegt nur die dokumentierte Aufgabe, nicht die Prüfung der gesamten Sauna. Halten Sie zum Jahresabschluss auch fest, welche Befunde noch bearbeitet werden, wer dafür zuständig ist und ob bereits eine Rückmeldung vorliegt. So gehen offene Punkte beim Übertrag ins zweite Jahr nicht verloren.

Häufige Fragen

Muss Thermoholz im ersten Jahr geölt oder gestrichen werden?

Nicht automatisch. Die Bezeichnung Thermoholz sagt nicht, ob eine Oberfläche unbehandelt bleiben muss oder ein Pflegemittel zulässig ist. Folgen Sie der Anleitung der konkreten Ausführung und verwenden Sie Öl, Lasur, Lack oder Imprägnierung nur, wenn der Hersteller das ausdrücklich vorsieht.

Wie oft soll ich die Sauna gründlich reinigen?

Für die Reinigung nach jeder Nutzung und für eine gründliche Reinigung können unterschiedliche Vorgaben gelten. Orientieren Sie sich an den genannten Auslösern und Reinigungsmitteln. Nutzungshäufigkeit und sichtbare Verschmutzung helfen bei der Planung, ersetzen aber keinen in der Anleitung vorgegebenen Rhythmus.

Ist eine monatliche Kontrolle vorgeschrieben?

Nein, ein monatlicher Termin ist hier nur eine optionale Erinnerung für die Sichtkontrolle bei regelmässiger Nutzung, keine allgemeine Wartungsvorschrift. Gilt laut Anleitung ein anderer Rhythmus, folgen Sie diesem. Bei seltener Nutzung kann eine Kontrolle vor der nächsten Nutzung passender sein.

Was gehört zur saisonalen Sichtkontrolle?

Bei einer aussen aufgestellten Sauna prüfen Sie zugängliche Aussenflächen, Wasser- oder Feuchtespuren, Ablagerungen im Umfeld, sichtbare Schäden und Veränderungen an bedienbaren Teilen. Halten Sie sich an die Anleitung und öffnen, verschieben oder behandeln Sie nichts auf Verdacht.

Muss ich den Saunaofen im ersten Jahr warten lassen?

Das lässt sich nicht allein am ersten Betriebsjahr festmachen. Massgeblich sind die separate Anleitung des Ofens und die Unterlagen zur Steuerung. Ist dort ein Wartungs- oder Servicetermin vorgesehen, planen Sie ihn mit einer qualifizierten Fachperson. Fehlt eine klare Angabe, fragen Sie nach, statt selbst ein Intervall festzulegen. Öffnen oder reparieren Sie technische Teile nicht selbst.

Nach dem ersten Jahr sollte Ihr Pflegekalender zeigen, welche Aufgaben nach jeder Nutzung anfallen, welche Termine die Anleitung vorgibt und welche saisonalen Erinnerungen sich für Ihren Standort bewährt haben. Die kurzen Abschlussroutinen bleiben von gründlicher Reinigung, Sichtkontrollen und Fachwartung getrennt. Übernehmen Sie ins zweite Jahr die passenden eigenen Erinnerungen, alle verbindlichen Termine und die noch offenen Befunde. So wird aus dem allgemeinen Zeitplan ein nachvollziehbares Pflegejournal für Ihre konkrete Thermoholzsauna.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖