Anbauen, arbeiten und verstauen: alles unter einem Dach
Dieses klassische Aluminium-Gewächshaus verbindet einen hellen Bereich für Pflanzen mit einem integrierten Stauraum im Fusion-Design mit Accoya-Holz. Beide Zonen sind direkt miteinander verbunden und bilden ein gemeinsames Gebäude. So bleiben Werkzeuge, Töpfe und Verbrauchsmaterialien dort, wo sie gebraucht werden, ohne Pflanz- und Arbeitsflächen zu belegen. Das erleichtert die tägliche Gartenarbeit und sorgt für eine klare Trennung zwischen Anbau und Aufbewahrung.
Zur Auswahl stehen 20 Grössenkonfigurationen in zwei Modellbreiten sowie eine Verglasung aus 4 mm gehärtetem Sicherheitsglas oder Polycarbonat. Aluminiumprofile, Dachfenster, integrierte Regenrinnen und ein eingebauter Aluminium-Sockel bilden die funktionale Grundlage. Accoya-Holz ergänzt die Konstruktion mit einer natürlichen Oberfläche. Weitere Einzelheiten finden Sie auf unserer Seite zum Aluminium-Gewächshaus mit integriertem Stauraum.
Kurze Wege bei jeder Gartenarbeit
Der direkte Übergang ist besonders bei Arbeiten mit mehreren Schritten hilfreich: Töpfe, Substrate und Werkzeuge werden vorbereitet, in der Anbauzone eingesetzt und danach wieder einsortiert. Dafür muss die dauerhafte Einrichtung nicht bei jedem Arbeitsschritt umgestellt werden. Auch kurze Pflegeeinsätze lassen sich so mit wenigen Handgriffen organisieren.
Beide Bereiche können dauerhaft nach ihrer jeweiligen Aufgabe eingerichtet werden. Im hellen Teil bestimmen Pflanzen, Pflanztische und Laufwege die Anordnung; im Stauraum richtet sie sich nach Form und Nutzungshäufigkeit der Gegenstände. Dadurch muss Gartenzubehör nicht bei jedem Wechsel zwischen verschiedenen Arbeiten neu platziert werden.
Auch gestalterisch hat die Verbindung einen Vorteil: Aluminium, transparente Flächen und Accoya-Holz gehören sichtbar zu derselben Konstruktion. Statt Gewächshaus und separatem Geräteraum stehen zwei Funktionen in einer ruhigen, einheitlichen Form im Garten.
Vier praktische Vorteile im täglichen Gebrauch
Wie gross der praktische Nutzen der Kombination ist, hängt nicht allein von der Gesamtfläche ab. Entscheidend ist, ob die gewählte Konfiguration zu Ihren typischen Arbeitsabläufen passt und genügend Raum für Bewegung, Anbau und Aufbewahrung bietet. Vergleichen Sie die folgenden Aspekte deshalb mit Ihren eigenen Gartengewohnheiten.
Direkt griffbereit
Scheren, Handschuhe, Giesszubehör, Töpfe und Gartenmaterial bleiben dort, wo sie regelmässig eingesetzt werden. Das erleichtert kurze Arbeitseinheiten ebenso wie einen ganzen Gartentag.
Freie Wege im Pflanzenbereich
Material ohne Lichtbedarf erhält einen eigenen Bereich. Damit können Laufwege, Beete und Arbeitsflächen konsequent für Pflanzenpflege und Anbau genutzt werden.
Einheitliche Gestaltung
Weil beide Zonen zu einem Gebäude gehören, lassen sich Standort, Zugang und umgebende Arbeitsfläche gemeinsam planen. Dadurch kann die Konstruktion gezielt auf vorhandene Gartenwege sowie ihre Lage zu Haus, Sitzplatz und Bepflanzung abgestimmt werden.
Anbau- und Stauraum passend aufteilen
Die verschiedenen Grössenkonfigurationen ermöglichen eine Aufteilung, die zum persönlichen Verhältnis von Anbaufläche, Arbeitsraum und Stauraum passt.
Accoya-Holz als natürlicher Kontrast zu Aluminium und Glas
Accoya wird aus Holz der Radiata-Kiefer hergestellt. Bei der Acetylierung wird die Holzstruktur bis in den Kern verändert. Dadurch nimmt das Material deutlich weniger Feuchtigkeit auf als unbehandeltes Holz, bleibt formstabil und weist eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Fäulnis auf. Accoya erreicht die Dauerhaftigkeitsklasse 1. Die Holzoberfläche ist damit nicht nur ein gestalterisches Detail, sondern ein gezielt gewählter Bestandteil der Konstruktion für den langfristigen Einsatz im Garten.
Im Fusion-Design setzt das Holz einen warmen Akzent zwischen den präzisen Aluminiumprofilen und den transparenten Gewächshausflächen. Die natürliche Oberfläche wirkt einladend, ohne die klassische, klare Form des Gewächshauses zu überladen.
Mehr über die Materialeigenschaften erfahren Sie in unserem Beitrag darüber, was Accoya-Holz auszeichnet.
Welche Modellbreite passt in Ihren Garten?
Beginnen Sie mit der am Standort verfügbaren Breite und dem benötigten Bewegungs- und Arbeitsraum. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur den Grundriss des Gebäudes, sondern auch den Zugang und die freie Fläche rundherum. Beide Modellfamilien behalten die klassische Gewächshausform und den direkt angeschlossenen Stauraum bei.
Modellbreite 235 cm
Firsthöhe: 232 cm
Türhöhe: 165 cm
Die kompaktere Modellfamilie eignet sich für schmalere Standorte, an denen jeder Teil der Grundfläche gut genutzt werden muss. Prüfen Sie vor der Auswahl, wie Pflanztische, Beete und der tägliche Durchgang innerhalb der verfügbaren Breite angeordnet werden können. Beziehen Sie auch die freie Fläche vor der Tür ein. So lässt sich die schmalere Ausführung an bestehenden Wegen oder in engeren Gartenbereichen platzieren, ohne den Zugang unnötig einzuschränken.
Modellbreite 310 cm
Firsthöhe: 267 cm
Türhöhe: 185 cm
Die breitere Modellfamilie bietet mehr Bewegungsraum und kann je nach Ausführung mit einer Doppelschiebetür konfiguriert werden. Die zusätzliche Breite eröffnet mehr Möglichkeiten für gegenüberliegende Pflanz- oder Arbeitsbereiche und einen dazwischenliegenden Hauptweg. Entscheidend bleibt die gesamte verfügbare Fläche: Neben dem Gebäude selbst muss genügend Platz für Zugang, Pflege und Arbeiten rund um das Gewächshaus vorhanden sein.
Wählen Sie die Konfiguration nicht allein nach der gewünschten Pflanzenzahl. Berücksichtigen Sie auch Pflanztische, Laufwege sowie den Umfang Ihrer Werkzeuge, Töpfe und Substrate. Bei intensivem Anbau darf der helle Bereich grosszügiger ausfallen; bei umfangreichem Gartenzubehör sollte genügend gut zugänglicher Stauraum eingeplant werden.
Weitere Bauformen und Nutzungsmöglichkeiten finden Sie bei unseren Gewächshäusern und Wintergärten .
So nutzen Sie den integrierten Stauraum sinnvoll
Betrachten Sie das Gebäude als zwei direkt verbundene Arbeitsbereiche. In die helle Zone gehören Aussaat, Pflanzenpflege, Bewässerung, Umtopfen sowie der Anbau von Gemüse und Kletterpflanzen. Der angrenzende Stauraum nimmt Werkzeuge und Materialien auf, die für diese Arbeiten benötigt werden, selbst aber kein Licht brauchen.
Anbauzone
Gemüsebeete, Pflanzgefässe, Anzuchtflächen und Arbeitstische werden nach Lichtbedarf und Pflegewegen angeordnet. Tomaten, Gurken und andere Kletterpflanzen erhalten den erforderlichen Raum in der Höhe.
Werkzeugzone
Handwerkzeuge, Giesszubehör und Langstielwerkzeuge lassen sich nach Zugriffshäufigkeit sortieren. Häufig Benötigtes gehört in die Nähe des Übergangs zur Anbaufläche.
Topf- und Materialzone
Töpfe, Schalen, Etiketten, Substrate und Dünger lassen sich in zusammengehörigen Gruppen aufbewahren. So sehen Sie auf einen Blick, was vorhanden ist und was vor der nächsten Pflanzarbeit bereitgelegt werden muss.
Seltener benötigte Dinge
Geeignete saisonale Gartenutensilien und Kissen können weiter hinten oder in höheren Fächern untergebracht werden. Dadurch bleiben die leicht erreichbaren Plätze für Werkzeuge und Material frei, die während der Gartensaison regelmässig gebraucht werden.
Mit Regalen und Wandhalterungen lässt sich auch die Höhe des Stauraums nutzen. Richten Sie die Aufbewahrung nach Ihrem tatsächlichen Bestand ein und halten Sie Türen, Durchgänge sowie genügend Bodenfläche für grössere Gegenstände frei. So unterstützt die Einrichtung Ihre Arbeitsweise, anstatt unnötige Hindernisse zu schaffen.
Weitere Ausführungen finden Sie in unserem Sortiment an Gewächshäusern aus Aluminium.
Ein heller Standort mit gutem Zugang
In der Schweiz reicht die Auswahl möglicher Standorte vom geschützten Hausgarten bis zum offenen Grundstück in erhöhter Lage. Beurteilen Sie deshalb Licht, Windlage, Zugänglichkeit und die Einbindung in den bestehenden Garten gemeinsam. Nicht nur die freie Grundfläche ist wichtig: Bäume, Mauern, Nachbargebäude und vorhandene Bepflanzung können Licht oder Bewegungswege rund um das Gewächshaus einschränken. Ein gut gewählter Standort unterstützt den Anbau und sorgt dafür, dass der Stauraum zu jeder Jahreszeit auf kurzem Weg erreichbar bleibt.
Beobachten Sie den vorgesehenen Platz nach Möglichkeit zu verschiedenen Tageszeiten. Die Anbauzone sollte genügend Licht erhalten. Halten Sie die Öffnungsbereiche von Türen und Dachfenstern frei von Ästen, Einfassungen und anderen Gartenelementen. Ideal ist eine direkte Verbindung zu den wichtigsten Gartenwegen, zu Gemüsebeeten, zur Wasserstelle und zum Kompost. Lassen Sie vor dem Eingang ausserdem Platz, um eine Schubkarre zu wenden, Töpfe abzustellen oder Material kurz bereitzulegen.
In höheren oder stark exponierten Lagen verdienen die konkreten Wind- und Schneeverhältnisse bereits während der Standort- und Fundamentplanung besondere Aufmerksamkeit. Das Gewächshaus ist für eine Windgeschwindigkeit von 30 m/s und eine Schneelast von 210 kg/m² ausgelegt; zudem gilt eine Garantie von 12 Jahren. Diese technischen Werte ersetzen weder eine standortgerechte Basis noch die fachgerechte Montage. Beziehen Sie deshalb Ausrichtung, Umgebung, Untergrund und gewählte Konfiguration in die Planung ein. Wo die örtliche Situation besondere Anforderungen stellt, sollte sie vor der Bestellung und nicht erst während des Aufbaus geklärt werden.
Prüfen Sie frühzeitig, ob am vorgesehenen Standort Abstände, unterirdische Leitungen, Entwässerungswege oder örtliche Vorgaben zu berücksichtigen sind. Was für das konkrete Grundstück gilt, sollte vor der Bestellung geklärt werden. Die Hinweise zur Planung und Vorbereitung helfen Ihnen, die nächsten Schritte geordnet vorzubereiten.
Verglasung und Konfiguration passend zur Nutzung wählen
Stimmen Sie Grösse, Verglasung, Zugang und Farbe auf die geplante Nutzung ab. Entscheidend ist, wie diese Auswahl am tatsächlichen Standort und im täglichen Gartenbetrieb zusammenspielt.
4 mm Sicherheitsglas
Das 4 mm starke, gehärtete Sicherheitsglas sorgt für die klassische, transparente Erscheinung eines Gewächshauses. Pflanzen, Konstruktion und Garten bleiben optisch eng miteinander verbunden. Da klare Scheiben den Blick in den Innenraum freigeben, beeinflusst die Anordnung von Wegen, Tischen und Pflanzen auch die Ansicht vom Haus oder Sitzplatz aus.
Polycarbonat
Polycarbonat ist die zweite verfügbare Verglasungsoption. Vergleichen Sie ihre optische Wirkung mit dem klaren Sicherheitsglas aus den Blickrichtungen, die in Ihrem Garten wichtig sind. Beziehen Sie dabei die Rahmenfarbe, das Accoya-Holz und die geplante Innenaufteilung ein. So beurteilen Sie die Gebäudehülle als Ganzes und nicht nur anhand einer einzelnen Materialprobe.
Dachfenster und Rinnen
Dachfenster helfen, Temperatur und Feuchtigkeit in der Anbauzone zu regulieren. Hohe Pflanzen, Rankhilfen oder gelagerte Gegenstände dürfen ihre Bedienung daher nicht behindern. Die integrierten Rinnen führen Regenwasser entlang der Konstruktion ab. Halten Sie den Bereich, an dem das Wasser weitergeführt wird, für Kontrolle und Reinigung zugänglich.
Zugang und Farbe
Je nach Ausführung ist eine Einzel- oder Doppelschiebetür vorgesehen. Prüfen Sie bei der konkreten Konfiguration, welche Variante verfügbar ist, und beziehen Sie die Lage des anschliessenden Gartenwegs ein. Stimmen Sie die RAL-Farbe am geplanten Standort auf Haus, Gartenmöbel und Accoya-Holz ab, da benachbarte Materialien und die Umgebung die Farbwahrnehmung beeinflussen.
Gut vorbereitet zum Aufbau
Anbau- und Stauraum gehören zu einer durchgehenden Konstruktion. Deshalb muss die Grundlage über den gesamten Grundriss eben, stabil und masshaltig vorbereitet sein. Es genügt nicht, nur den transparenten Bereich auszurichten; auch der Übergang zum Stauraum braucht eine passende, durchgehende Basis. Der eingebaute Aluminium-Sockel ist Teil der Konstruktion, ersetzt jedoch keine fachgerecht geplante Grundlage. Legen Sie Höhenlage, Aussenmasse und Ausrichtung vor Beginn eindeutig fest.
Planen Sie auch den Weg von der Anlieferstelle bis zum Montageplatz. Prüfen Sie Gartentore, Treppen, Kurven, Gefälle und schmale Passagen. Lange Profile und Verglasung benötigen mehr Bewegungsraum als gewöhnliche Gartenwerkzeuge. Rund um die vorbereitete Fläche sollte genug Platz bleiben, um Bauteile geordnet abzulegen und zu handhaben. Empfindliche Pflanzen entlang des Zugangs können vor Arbeitsbeginn geschützt oder bei Bedarf vorübergehend zurückgeschnitten werden.
Wenn Sie eine Lösung an der Hauswand als Alternative prüfen, können Sie unsere Wandgewächshäuser vergleichen.
Einfache Routinen halten alle Bereiche gut nutzbar
Beginnen Sie die Gartensaison mit einer Bestandsaufnahme. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile, leeren Sie nicht mehr benötigte Gefässe und räumen Sie Wege sowie Arbeitsflächen frei. Im Pflanzenbereich sollten keine Gegenstände den Zugang zu Beeten, Dachfenstern oder Türen erschweren. Sortieren Sie nicht benötigtes Material direkt in den angrenzenden Stauraum ein, bevor Sie mit Reinigung und neuer Bepflanzung beginnen.
Prüfen Sie bei der Bestandsaufnahme auch angebrochene Verbrauchsmaterialien, leere Behälter und saisonale Vorräte. Fassen Sie zusammengehörige Inhalte zusammen und beschriften Sie undurchsichtige Behälter eindeutig. So bleibt erkennbar, was noch vorhanden ist und was vor dem nächsten Einsatz ersetzt werden muss. Flüssigkeiten und empfindliche Produkte sind weiterhin nach den jeweiligen Herstellerangaben aufzubewahren.
Verbinden Sie die Reinigung mit einer kurzen Funktionskontrolle. Bewegen Sie Dachfenster und Schiebetüren über ihren gesamten vorgesehenen Weg und entfernen Sie Ablagerungen aus den integrierten Regenrinnen. Reinigen Sie verschmutzte Glas- oder Polycarbonatflächen nach den jeweiligen Pflegehinweisen. Kontrollieren Sie dabei sichtbare Anschlüsse und Befestigungen, ohne konstruktive Teile selbst zu verändern. Früh erkannte Auffälligkeiten lassen sich gezielt beurteilen, bevor sie die Nutzung beeinträchtigen.
Weitere Modelle mit Aluminiumkonstruktion für die Hauswand finden Sie bei unseren Aluminium-Wandgewächshäusern .
Für wen eignet sich das Accoya-Storage-Modell?
Das Gewächshaus eignet sich für Menschen, die Pflanzenpflege und Vorbereitung an einem gemeinsamen Ort erledigen möchten. Besonders praktisch ist es, wenn häufig zwischen Anbaufläche und Material gewechselt wird oder im Haus kein geeigneter Platz für regelmässig benötigtes Gartenzubehör vorhanden ist. Werkzeuge und Vorräte bleiben am Einsatzort, während der helle Bereich konsequent für Pflanzen eingerichtet werden kann.
Vor der Entscheidung lohnt sich eine klare Abwägung: Ist ein direkt angeschlossener Stauraum wichtiger als die grösstmögliche reine Anbaufläche? Die kombinierte Lösung ist besonders sinnvoll, wenn ein separater Geräteraum zusätzlichen Platz beanspruchen oder die ruhige Gestaltung des Gartens unterbrechen würde.
Wer die gesamte Fläche ausschliesslich für Pflanzen nutzen möchte, sollte stattdessen ein klassisches Gewächshaus prüfen. Das Accoya-Storage-Modell passt, wenn der unmittelbar angeschlossene Stauraum im Alltag einen klaren Vorteil bietet. Als grosszügigere Gartenlösung können Sie auch unsere Bloomcabin Orangerie ansehen.
Testen Sie die gewünschte Aufteilung mit einer Grundrissskizze. Tragen Sie zuerst Türen, Hauptweg, Pflanztische und Beete ein. Ergänzen Sie anschliessend die Gegenstände, die dauerhaft im Stauraum Platz finden sollen. Bleiben Durchgänge und Zugänge gut nutzbar, passt die Konfiguration zu Ihrem Alltag. Zeigen sich bereits auf der Skizze Engstellen, sollten Sie eine andere Grösse oder Aufteilung prüfen.
In sechs Schritten zur passenden Konfiguration
1. Standort festlegen
Lichtverlauf, Gartenwege, Exposition und die Beziehung zu Haus, Beeten und Wasserstelle beurteilen. Zusätzlich den freien Raum vor Türen sowie mögliche Hindernisse für Dachfenster prüfen.
2. Breite bestimmen
Die verfügbare Fläche an mehreren Stellen messen und zwischen der 235 cm breiten und der 310 cm breiten Modellfamilie wählen. Dabei neben dem Gebäude auch den Platz für Zugang und Arbeiten rundherum berücksichtigen.
3. Fläche verteilen
Pflanztische, Beete, Hauptweg und Lagerbedarf in einer Grundrissskizze eintragen. Häufig verwendete Gegenstände nahe am Übergang vorsehen und sperrige Materialien massstäblich berücksichtigen.
4. Verglasung wählen
4 mm gehärtetes Sicherheitsglas oder Polycarbonat nach gewünschter Erscheinung auswählen. Die Wirkung der vollständigen Gebäudehülle und die Sichtbeziehung zum übrigen Garten gemeinsam beurteilen.
5. Design abstimmen
RAL-Farbe, Aluminium und Accoya-Holz mit den vorhandenen Fassaden-, Belags- und Gartenmaterialien vergleichen. Die Ansicht von den wichtigsten Aufenthaltsbereichen aus in die Entscheidung einbeziehen.
6. Basis vorbereiten
Fundament über den gesamten Grundriss fachgerecht planen, Höhen und Aussenmasse kontrollieren sowie Transportweg, Montagefläche und temporäre Materialablage vor Arbeitsbeginn freihalten.
Was Sie zu Planung, Einrichtung und Pflege wissen sollten
Sollte der Stauraum bereits vor der Montage geplant werden?
Ja. Eine einfache Liste der einzulagernden Gegenstände zeigt, welche Boden-, Regal- und Wandflächen später benötigt werden. Besonders lange, breite oder schwere Geräte sollten zuerst berücksichtigt werden. Dadurch lässt sich vermeiden, dass nachträglich eingebaute Ordnungselemente Türen, Durchgänge oder den Übergang zur Anbauzone behindern. Befestigungen und Einbauten müssen stets zur Konstruktion passen und dürfen deren Funktion nicht beeinträchtigen.
Wie plane ich den Weg für breite Pflanzgefässe oder Säcke?
Zeichnen Sie den Weg von der Schiebetür bis zum vorgesehenen Abstell- oder Arbeitsplatz in den Grundriss ein. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die Breite des Gegenstands, sondern auch Platz zum Wenden und kurzen Abstellen. Eine Markierung im Garten zeigt, ob Tische, Beete oder Regale den Transport behindern. So erkennen Sie frühzeitig, wo ein Durchgang breiter oder die Einrichtung anders angeordnet werden sollte.
Wie werden lange, schwere und empfindliche Dinge sinnvoll verstaut?
Lange Werkzeuge sollten so stehen, dass sie entnommen werden können, ohne Türen oder den Übergang zur Anbauzone zu blockieren. Schwere Gegenstände sollten standsicher auf dem Boden stehen und nicht in hohen oder instabilen Stapeln lagern. Für Flüssigkeiten und empfindliche Gartenprodukte gelten die jeweiligen Herstellerhinweise zu Temperatur, Feuchtigkeit, Belüftung und Aufbewahrung.
Welche Flächen sollten bei der Ableitung des Regenwassers frei bleiben?
Der weitere Wasserweg sollte weder vor der Schiebetür noch über häufig benutzte Gartenwege führen. Beziehen Sie auch den Fundamentbereich und angrenzende Pflanzflächen in die Planung ein. Da die integrierten Rinnen das Wasser entlang der Konstruktion sammeln, sollte der anschliessende Ablauf bereits bei der Standortplanung festgelegt werden und für Kontrolle sowie Reinigung zugänglich bleiben.
Wie bleiben Dachfenster und Türen trotz hoher Pflanzen gut nutzbar?
Halten Sie mit hohen Pflanzen und Rankhilfen genügend Abstand zu Dachfenstern, Türen und Hauptwegen. Pflanztische dürfen weder den Übergang zum Stauraum noch den Transport grösserer Gefässe einschränken. Prüfen Sie die Anordnung während der Wachstumsperiode erneut, da Pflanzen zunehmend mehr Platz beanspruchen. Binden Sie wachsende Triebe rechtzeitig auf, damit bewegliche Teile und Durchgänge zugänglich bleiben.
Welche Türlösung passt zu meinem Arbeitsalltag?
Entscheidend sind die grössten Gegenstände, die regelmässig durch den Eingang bewegt werden. Wenn breite Pflanzgefässe, Säcke oder Arbeitsmaterial häufig transportiert werden, prüfen Sie eine Ausführung mit Doppelschiebetür. Für den normalen Zugang kann eine Einzelschiebetür passend sein. Zeichnen Sie die Öffnung und den anschliessenden Bewegungsweg in den Grundriss ein und prüfen Sie, welche Tür für die gewünschte Konfiguration verfügbar ist.
Müssen Accoya, Aluminium und Verglasung gleich gepflegt werden?
Nein. Accoya-Holz, Aluminium und Verglasung benötigen eine auf das jeweilige Material abgestimmte Pflege. Verwenden Sie geeignete, schonende Reinigungsmittel und Hilfsmittel und beachten Sie die jeweiligen Pflegehinweise. Halten Sie Übergänge, Rinnen und bewegliche Teile frei. Eine regelmässige Sichtkontrolle hilft, Veränderungen früh zu erkennen und jedes Material passend zu behandeln.
Wählen Sie eine Ausführung, die zu Ihrem Gartenalltag passt
Stellen Sie die infrage kommenden Ausführungen direkt gegenüber: Modellbreite, Verglasung, verfügbare Türlösung und Farbe. Streichen Sie Varianten, die am ausgemessenen Standort oder mit der vorgesehenen Flächenaufteilung nicht funktionieren. Übrig bleibt eine Auswahl, die sowohl zum Garten als auch zu den geplanten Arbeitsabläufen passt.
Kontrollieren Sie für die verbleibende Ausführung die vorbereitete Grundlage, den Montagezugang und den vorgesehenen Wasserweg. Sind diese Punkte geklärt, können Sie die gewählte Konfiguration anhand der konkreten Produktangaben abschliessend prüfen.
