Bioklimatische Pergola mit verstellbaren Aluminiumlamellen – Sonne, Schatten, Luftzirkulation und Regenschutz flexibel regulieren
Die bioklimatische Pergola von Bloomcabin ist für Terrassen konzipiert, auf denen ein festes Dach die Nutzung zu stark einschränken würde. Ihre verstellbaren Aluminiumlamellen lassen sich je nach Sonnenstand und Wetter öffnen, neigen oder schließen. Dadurch bleibt der Platz nicht auf eine einzige Dachsituation festgelegt: Er kann offen und luftig wirken, gezielt verschattet oder bei Regen stärker geschützt werden. Diese Anpassungsfähigkeit ist besonders sinnvoll, wenn die Terrasse vom Frühstück bis zum Abendessen unterschiedlich genutzt wird.
Die aktuelle Produktreihe deckt 9–24 m² ab und hat eine Gesamthöhe von ungefähr 250 cm. Hochwertige Aluminiumprofile, eine integrierte Regenwasserführung und die Auswahl an RAL-Farben prägen das Produktkonzept. Optional erhältliche Automatisierung und Seitenlösungen ermöglichen es, die Pergola auf den gewünschten Bedienkomfort sowie auf Sicht-, Sonnen- oder Windschutz abzustimmen.
Vor der Konfiguration lohnt sich eine genaue Bestandsaufnahme der Terrasse. Neben dem Sonnenverlauf sind die vorherrschende Wetterseite, die Lage von Hauszugängen und Fenstern, die vorhandene Entwässerung und der benötigte Platz für Möbel entscheidend. Werden Motor und LED-Beleuchtung gewünscht, sollten auch Stromanschluss und Leitungsführung eingeplant sein, bevor Terrassenbelag oder angrenzende Flächen fertiggestellt werden. Bloomcabin Deutschland.

Mit verstellbaren Lamellen passt sich die Terrasse an Tageszeit und Wetter an
Im Unterschied zu einem festen Pergoladach lassen sich die Aluminiumlamellen öffnen, neigen oder schließen. Eine offene Stellung lässt Licht ein und erhält den freien Blick nach oben. Durch Neigen kann der direkte Lichteinfall reduziert werden, ohne das Dach vollständig zu schließen. Bei geschlossenen Lamellen entsteht ein stärker geschützter Bereich. Welche Stellung angenehm ist, hängt von Tageszeit, Sonnenwinkel, Temperatur und der aktuellen Nutzung der Terrasse ab.
Teilweise geöffnete Lamellen spenden Schatten und lassen erwärmte Luft nach oben entweichen. Das ist besonders für Sitz- und Essbereiche angenehm, in denen ein fest geschlossenes Dach an warmen Tagen schnell einengend wirken kann. Geschlossene Lamellen bieten mehr Schutz vor direkter Sonne und Regen. Da die Pergola eine Außenkonstruktion bleibt, sollten empfindliche Gegenstände dennoch wettergerecht aufbewahrt werden.
Eine optionale Motorisierung erleichtert die regelmäßige Anpassung des Lamellendachs. Je nach Konfiguration können auch ausgewählte Seitenelemente in die motorisierte Bedienung einbezogen werden.
Verstellbares Lamellendach
Sonne, Schatten, Luftzirkulation und Regenschutz flexibel einstellen
9–24 m²
Mehrere Konfigurationen für unterschiedlich große Terrassen
Optionale Automatisierung
Motorische Bedienung des Lamellendachs und ausgewählter Seitenelemente
Optionen für den Außenraum
LED-Beleuchtung, Screens, Seitenpaneele und Glaswände
Robuste Aluminiumprofile, integrierte Entwässerung und geradlinige Gestaltung
Die Pergola besteht aus hochwertigen Aluminiumprofilen und verbindet eine klare Linienführung mit einem überschaubaren Pflegeaufwand. Wartungsfrei ist die Konstruktion dennoch nicht: Oberflächen, Verbindungen und bewegliche Teile sollten regelmäßig kontrolliert und Verschmutzungen frühzeitig entfernt werden. Eine sorgfältige Standortplanung sorgt außerdem dafür, dass Rinnen, Lamellen und Seitenelemente später gut erreichbar bleiben.
Regenwasser wird innerhalb der Konstruktion geführt, sodass sichtbare Rinnen die klare Gesamtgestaltung nicht unnötig unterbrechen. Die integrierte Führung löst jedoch nicht automatisch die Entwässerung des Grundstücks. Bereits bei der Planung muss feststehen, wo das Wasser am Ende austritt und wie es von Fassade, Fundamenten, Terrassenflächen und häufig genutzten Laufwegen weggeleitet wird. Der Übergang zum vorhandenen Entwässerungskonzept gehört deshalb zur Standortvorbereitung.
Mit RAL-Farben lässt sich der Rahmen auf Fenster, Türen, Fassade, Poolbereich oder Terrassenmaterial abstimmen. Für eine ruhige architektonische Wirkung kann die Farbe vorhandene Metallbauteile aufnehmen. Ein bewusster Kontrast hebt die Pergola dagegen als eigenständiges Gestaltungselement hervor. Bei der Auswahl sollten nicht nur kleine Farbmuster betrachtet werden: Licht, Schatten, angrenzende Oberflächen und die Größe der Konstruktion beeinflussen, wie hell oder dominant ein Farbton im Außenraum erscheint.

Zuerst das Lamellendach planen, dann den passenden Seitenschutz auswählen
Verstellbares Lamellendach
Das verstellbare Lamellendach bestimmt, wie viel Licht von oben einfällt und wie gut warme Luft entweichen kann. Klären Sie deshalb zunächst, wofür die Terrasse überwiegend genutzt wird und zu welchen Tageszeiten Schatten benötigt wird. Anschließend lässt sich gezielt entscheiden, an welchen Seiten zusätzlicher Sonnen-, Sicht- oder Windschutz einen tatsächlichen Vorteil bietet.
Optionen für den Außenraum
Optionale Screens, Seitenpaneele oder Glaswände erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Screens eignen sich für flexibel nutzbaren Sonnen- und Sichtschutz, während Glaswände den Ausblick erhalten und den seitlichen Windeinfall reduzieren können. Paneele schaffen stärker geschlossene Bereiche. Da jede Lösung Licht, Aussicht, Luftbewegung und Wege rund um die Pergola anders beeinflusst, sollte jede Seite einzeln betrachtet werden. Eine rundum identische Ausstattung ist nicht automatisch die funktionalste Wahl.
Technische Eckdaten der bioklimatischen Pergola von Bloomcabin
9–24 m²
Verfügbare Konfigurationen
ca. 250 cm
Höhenangabe für die Standortplanung
Hochwertige Aluminiumprofile
Geradlinige Außenkonstruktion mit überschaubarem Pflegeaufwand
Verstellbare Aluminiumlamellen
Öffnen, neigen oder schließen
Integriertes Regenrinnensystem
Anschluss an die Entwässerung vor Ort einplanen
12 Jahre Garantie
Gemäß den geltenden Garantiebedingungen

Für jede Nutzung die passende Dachstellung wählen
Für viel Tageslicht und einen freien Blick nach oben lassen sich die Lamellen weit öffnen. Wandert die Sonne auf den Sitzplatz, kann eine geneigte Stellung direkte Einstrahlung reduzieren, während die Luft weiterhin nach oben entweicht.
Bei einem Regenschauer können die Lamellen geschlossen werden. Stören tief stehende Sonne, Einblicke oder seitlicher Wind, ergänzen passend platzierte Seitenelemente das Dach, ohne die übrigen Seiten unnötig abzuschirmen.
Die Pergola erweitert den nutzbaren Außenbereich, bleibt aber auch mit geschlossenen Lamellen und Seitenelementen ein ungedämmter Außenraum.
Vier Nutzungsideen für einen flexibel gestalteten Terrassenbereich
Essbereich
Festen Essplatz mit steuerbarem Schatten und optionalem LED-Licht schaffen.
Gartenlounge
Eine Lounge mit niedrigen Sitzmöbeln einrichten und das Lamellendach je nach Licht und Wetter einstellen.
Wellnessbereich
Whirlpool oder Ruhebereich mit Screens oder Seitenelementen kombinieren.
Terrasse für gesellige Runden
Einen flexibel beschatteten Ess- und Sitzbereich für gemeinsame Mahlzeiten und entspannte Abende gestalten.
Lamellenstellung, Seitenelemente und Ausrichtung sollten aus der tatsächlichen Situation auf der Terrasse abgeleitet werden. Beobachten Sie, wann direktes Licht auf den Sitzplatz fällt, aus welcher Richtung Regen und Wind häufig kommen und welche Aussicht erhalten bleiben soll. Auch Reflexionen heller Fassaden oder großer Glasflächen können den empfundenen Lichteinfall verändern. Eine solche Standortanalyse ist aussagekräftiger als eine Konfiguration, die sich ausschließlich an der Himmelsrichtung orientiert.
Wechselhaftes Wetter
Im Frühling und Herbst können Sonne, Wind und Regenschauer rasch wechseln. Das verstellbare Lamellendach ermöglicht eine kurzfristige Anpassung, ohne dass ein separater Sonnenschutz umgestellt werden muss. Für dauerhaft exponierte Seiten ist jedoch eine gezielte Seitenlösung oft sinnvoller als eine vollständige Abschirmung der Pergola.
Berücksichtigen Sie bei der Ausrichtung außerdem Türen, bodentiefe Fenster, Dachüberstände und die üblichen Laufwege zwischen Haus, Garten und Terrasse. Pfosten und Seitenelemente sollten weder einen wichtigen Durchgang verengen noch den Blick aus häufig genutzten Innenräumen unnötig stören. Bei einer hausnahen Platzierung ist auch zu prüfen, ob sich Fenster und Türen weiterhin vollständig bedienen lassen und ob Fassadenbereiche für spätere Pflegearbeiten erreichbar bleiben.
Planen Sie Seitenelemente dort ein, wo sie eine klar erkennbare Aufgabe erfüllen. Auf der Wetterseite kann der seitliche Schutz im Vordergrund stehen, zur Nachbarseite die Privatsphäre und auf einer sonnigen Seite der Schutz vor tief einfallendem Licht. Bewusst offene Seiten erhalten dagegen die Verbindung zum Garten, freie Wege und die natürliche Luftbewegung.
Süd- und Westterrassen
Auf Süd- und Westterrassen sollte die bevorzugte Nutzungszeit die Konfiguration bestimmen. Prüfen Sie am konkreten Standort, wie das Licht am Vormittag, Nachmittag und Abend auf Sitzplätze und angrenzende Glasflächen trifft. Daraus ergibt sich, welche Lamellenstellung den genutzten Bereich von oben verschattet und wo gegebenenfalls zusätzlicher seitlicher Sonnenschutz sinnvoll ist.
Beurteilen Sie die Schattenwirkung nicht nur in der Mitte der Pergola. Tischfläche, einzelne Sitzplätze und Laufwege können je nach Sonnenwinkel unterschiedlich betroffen sein. Entscheidend ist daher die Verschattung der tatsächlich genutzten Flächen und nicht allein die Stellung der Lamellen über der gesamten Dachfläche.
Beziehen Sie auch die angrenzenden Innenräume in die Prüfung ein. Licht kann trotz verschattetem Sitzplatz auf bodentiefe Fenster treffen oder dort Reflexionen verursachen. Vergleichen Sie die Wirkung deshalb sowohl von der Terrasse als auch aus häufig genutzten Räumen, bevor Sie die Ausrichtung und seitliche Ausstattung festlegen.
Stromanschluss und LED-Beleuchtung
Für Motorisierung und integrierte Beleuchtung müssen Anschlussort und Leitungsweg frühzeitig festgelegt werden. Die Leitungen sollten zur gewählten Ausstattung und zur endgültigen Pfostenanordnung passen, damit sie später nicht sichtbar über den fertigen Terrassenbelag geführt werden müssen.
Anschluss- und Übergangspunkte müssen trotz unauffälliger Leitungsführung für Kontrollen und Service zugänglich bleiben. Stimmen Sie deren Position mit Fundamenten, Entwässerung, Seitenelementen und der geplanten Möblierung ab, bevor Terrasse oder Fassade fertiggestellt werden.
Elektroarbeiten im Außenbereich müssen fachgerecht und nach den am Standort geltenden Vorschriften ausgeführt werden. Klären Sie vorab, welche Ausstattung angeschlossen wird und wo die Bedienelemente im Alltag gut erreichbar sind. So lässt sich die elektrische Vorbereitung passend zur tatsächlichen Konfiguration ausführen.
Entwässerung und Untergrund
Bei geschlossenem Dach wird das Regenwasser innerhalb der Konstruktion abgeleitet. Für die Standortplanung muss der gesamte Wasserweg betrachtet werden: vom Lamellendach über die integrierte Führung bis zu der Stelle, an der das Wasser in die vorhandene Terrassenentwässerung, Versickerung oder eine andere vorgesehene Lösung übergeht.
Prüfen Sie am geplanten Austritt das Gefälle, angrenzende Belagskanten, Beete und mögliche Hindernisse. Wasser darf dort nicht stehen bleiben, zur Fassade zurücklaufen oder einen häufig genutzten Weg queren. Der weitere Ablauf sollte deshalb vor der Montage eindeutig festgelegt sein.
Für die Montage wird eine ebene und für die Konstruktion geeignete Befestigungsfläche benötigt. Ein fertiger Terrassenbelag allein zeigt nicht, wie der Untergrund aufgebaut ist. Prüfen Sie deshalb Aufbau, Befestigungspunkte und Höhen sowie vorhandene Leitungen oder Entwässerungselemente, bevor die endgültigen Bohr- und Montagepositionen festgelegt werden.
Größe, Möblierung, Seitenelemente und technische Ausstattung sollten gemeinsam geplant werden. Auch eine großzügige Fläche kann beengt wirken, wenn Stühle, Türen, Screens und Laufwege denselben Bereich beanspruchen. Entscheidend ist daher nicht nur das Außenmaß der Pergola, sondern die tatsächlich nutzbare Fläche zwischen Pfosten, Möbeln und beweglichen Elementen.
Möbel im richtigen Maßstab
Ein Esstisch benötigt nicht nur seine eigene Stellfläche, sondern auch Raum für zurückgezogene Stühle und Personen, die dahinter vorbeigehen. Eine Lounge beansprucht durch tiefe Sitzmöbel häufig mehr zusammenhängende Bodenfläche, benötigt aber andere Laufwege. Berücksichtigen Sie außerdem Servierwege vom Haus, den Zugang zum Garten und die Bedienung möglicher Seitenelemente. Möbel sollten bequem nutzbar sein, ohne Pfosten, Glasflächen oder Screens zu berühren.
Ein maßstäblicher Grundriss zeigt, ob sich Stühle vollständig zurückziehen lassen, Durchgänge frei bleiben und Türen oder Seitenelemente ohne Konflikte bedient werden können. Zeichnen Sie neben den Möbelkonturen auch die Flächen ein, die bei ihrer Nutzung benötigt werden. So werden Überschneidungen sichtbar, bevor die Pergolagröße festgelegt wird.
Erfassen Sie neben Tisch, Stühlen, Lounge oder Whirlpool auch Pflanzgefäße, Grill und Aufbewahrungsmöbel, die dauerhaft unter oder unmittelbar neben der Pergola stehen sollen. Prüfen Sie anschließend, welche Bereiche für den Zugang zum Haus, zum Garten und zu technischen Bauteilen frei bleiben müssen.
Sonnenwinkel statt nur Himmelsrichtung
Die Dachlamellen beeinflussen vor allem den Lichteinfall von oben. Tief stehende Morgen- oder Abendsonne kann dagegen unterhalb der Dachkante auf Sitzplätze oder in angrenzende Räume treffen. Berücksichtigen Sie deshalb nicht nur die Himmelsrichtung, sondern auch Sitzpositionen, Blickrichtungen und die Tageszeiten, zu denen die Terrasse tatsächlich genutzt wird.
Lamellendach und Screens erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Das Dach spendet Schatten von oben und lässt sich für den Luftaustausch öffnen; ein Screen kann seitlich einfallendes Licht oder Einblicke reduzieren. Eine gezielte Kombination ist sinnvoller, als das Dach wegen seitlicher Blendung dauerhaft geschlossen zu halten.
Beobachten Sie den Sonnenverlauf zu den üblichen Nutzungszeiten. Fotos vom Standort am Morgen, Mittag und Abend helfen, Schattenkanten, Reflexionen und seitlichen Lichteinfall festzuhalten. So lässt sich genauer bestimmen, an welcher Seite ein Screen tatsächlich benötigt wird und welche Aussicht bewusst frei bleiben soll.
Screens oder Glaswände?
Screens bieten flexibel bedienbaren Sonnen- und Sichtschutz. Glaswände erhalten den Ausblick und können den seitlichen Windeinfall reduzieren, bleiben jedoch dauerhaft vorhanden und müssen für die Reinigung gut zugänglich sein. Berücksichtigen Sie bei der Wahl daher Schutzwirkung, Offenheit, Pflegeaufwand und die gewünschte Verbindung zwischen Terrasse und Garten.
Nicht jede Seite benötigt dieselbe Ausstattung. Zur Straße oder zum Nachbargrundstück kann mehr Privatsphäre sinnvoll sein, während eine geschützte Gartenseite besser offen bleibt. Achten Sie darauf, dass Seitenelemente keine wichtigen Wege, Ausblicke oder die gewünschte Luftbewegung beeinträchtigen.
Notieren Sie für jede Seite, welches Problem gelöst werden soll, wann es auftritt und ob eine dauerhafte, transparente oder flexibel bedienbare Lösung gewünscht ist. Auf dieser Grundlage lassen sich Screens, Glaswände und Paneele gezielt vergleichen, ohne mehrere Elemente für denselben Zweck einzuplanen.
Motorisierung und Bedienung
Ein motorisiertes Dach sollte von einer Stelle aus bedient werden können, an der die Lamellen gut sichtbar sind. Auch die LED-Beleuchtung sollte sich an der geplanten Nutzung orientieren: Licht über einem Esstisch erfüllt eine andere Aufgabe als eine gleichmäßige Beleuchtung des gesamten Pergolabereichs.
Legen Sie vor der Bestellung fest, welche Komponenten motorisiert und welche manuell bedient werden sollen. Dadurch kann die Stromversorgung auf die gewählte Ausstattung abgestimmt werden. Beziehen Sie Dach, Beleuchtung und automatisierte Seitenelemente in ein gemeinsames Bedienkonzept ein.
Bedienelemente sollten vom üblichen Aufenthaltsbereich aus bequem erreichbar und eindeutig zugeordnet sein. Geöffnete Türen, Stühle oder Seitenelemente dürfen den Zugang nicht blockieren. Die endgültige Position lässt sich daher erst sinnvoll festlegen, wenn Möblierung und Laufwege geplant sind.
Fundament, Entwässerung und Wartungszugang sind später deutlich schwieriger zu verändern als Möbel oder Dekoration. Diese Punkte sollten deshalb früh feststehen. Lassen Sie Rinnen, Lamellen, Oberflächen und Seitenelemente erreichbar, damit Kontrolle, Reinigung und Service ohne unnötige Hindernisse möglich bleiben.
Entwässerung kontrollierbar halten
Laub, Blütenstaub und andere Ablagerungen können die integrierten Wasserwege beeinträchtigen. Rinnen und Abläufe sollten deshalb zugänglich bleiben und regelmäßig kontrolliert werden, besonders bei Bäumen in unmittelbarer Nähe. Lose Verschmutzungen lassen sich leichter entfernen, bevor sie sich verdichten und den Ablauf behindern.
Beobachten Sie, wohin das Wasser nach dem Austritt tatsächlich fließt. Gefälle, Belagsfugen, Kanten oder niedrige Stellen können den geplanten Weg verändern. Der Übergang zur Entwässerung sollte so angelegt sein, dass Spritzwasser an der Fassade und dauerhafte Feuchtigkeit an Pfosten oder Befestigungen vermieden werden.
Kontrollieren Sie nach der Montage bei geeigneter Witterung, ob die vorgesehene Ableitung praktisch funktioniert. Spätere Änderungen an Terrassenbelag, Beeten oder Einfassungen können den Wasserweg beeinflussen und sollten daher nicht vorgenommen werden, ohne die Folgen für den Ablauf zu berücksichtigen.
Wartungszugang
Lamellen, Rinnen, Screens und Glasflächen sollten für Kontrolle und Reinigung gut erreichbar sein. Verwenden Sie für Aluminiumoberflächen geeignete, schonende Reinigungsmethoden und keine Werkzeuge, die die Beschichtung beschädigen könnten. Blockierte bewegliche Teile dürfen nicht mit Gewalt betätigt werden.
Große Möbel und schwere Pflanzgefäße sollten Wartungs- und Servicebereiche nicht dauerhaft versperren. Vor Screens, an Pfosten und unter Entwässerungspunkten muss genügend Platz für gelegentliche Arbeiten bleiben. Berücksichtigen Sie diesen Zugang bereits bei der Möblierungsplanung.
Regelmäßige Sichtkontrollen helfen, Laub und andere Ablagerungen in der Wasserführung oder in den Bewegungsbereichen von Lamellen und Seitenelementen frühzeitig zu erkennen. Nach längerer Nichtbenutzung oder außergewöhnlicher Belastung empfiehlt sich eine zusätzliche Prüfung, bevor bewegliche Komponenten wieder bedient werden.
Konfiguration vor der Bestellung prüfen
Vergleichen Sie zum Abschluss Außenmaß, nutzbare Innenfläche und vorgesehenen Standort. Tragen Sie im Grundriss neben der Dachfläche auch Pfosten, Möbel und die benötigten Bewegungsflächen ein. So erkennen Sie, ob die Pergola den gewünschten Terrassenbereich abdeckt, ohne Hauszugänge oder Gartenwege einzuengen.
Gleichen Sie die gewählte Ausführung mit allen festen Gegebenheiten am Standort ab: Fassade, Türen, Fenster, Dachüberstände, Belagskanten, Entwässerung und Stromzuführung. Abweichungen lassen sich vor der Bestellung wesentlich einfacher berücksichtigen als nach der Vorbereitung des Untergrunds.
Halten Sie anschließend die gewählte RAL-Farbe, Dachbedienung, Seitenelemente, Beleuchtung und Automatisierung gemeinsam fest. Diese Übersicht erleichtert die Abstimmung zwischen Gestaltung, technischer Vorbereitung und späterer Nutzung und verhindert, dass einzelne Optionen isoliert geplant werden.
Spätere Änderungen mitdenken
Außenmöbel und Nutzungsgewohnheiten können sich im Laufe der Zeit ändern. Eine klar gegliederte und nicht zu eng möblierte Fläche erleichtert es, später einen Esstisch durch eine Lounge zu ersetzen oder zusätzliche Sitzplätze unterzubringen. Laufwege und Wartungsbereiche sollten unabhängig von der jeweiligen Einrichtung frei bleiben.
Wenn die gewählte Ausstattung verschiedene Möblierungen zulässt, sollten Stromanschlüsse und Beleuchtung nicht ausschließlich auf ein einziges Möbelstück ausgerichtet werden. Eine flexibel nutzbare Grundfläche erleichtert spätere Änderungen zwischen Sitz- und Essbereich, ohne dass die Pergolakonstruktion angepasst werden muss.
Dauerhafte Elemente wie Glaswände sollten sorgfältiger geplant werden als mobile Möbel. Prüfen Sie, wie sie Aussicht, Reinigung, Laufwege und Luftbewegung beeinflussen. Screens reagieren flexibler auf wechselnden Sonnen- oder Sichtschutzbedarf, erfüllen jedoch eine andere Aufgabe. Entscheidend ist der konkrete Bedarf an der jeweiligen Seite.
Ratgeber zu Größe, Fundament, Pergola-Vergleich und Bestellung
FAQ – Bioklimatische Pergola
Was macht eine Pergola bioklimatisch?
Kennzeichnend ist das verstellbare Lamellendach. Durch unterschiedliche Lamellenstellungen lässt sich beeinflussen, wie viel direktes Licht auf die Terrasse fällt und wie offen das Dach für den Luftaustausch bleibt. Bei geschlossener Stellung bietet es mehr Schutz vor Sonne und Regen. Der Begriff beschreibt damit nicht einen vollständig klimatisierten Raum, sondern eine Außenkonstruktion, deren Dach aktiv an verschiedene Nutzungssituationen angepasst werden kann.
Wie wähle ich die passende Pergolagröße?
Ausgangspunkt sind die tatsächlichen Maße der Terrasse und der vorgesehenen Möbel. Zeichnen Sie zusätzlich zurückgezogene Stühle, Laufwege, Türen, Pfosten und bewegliche Seitenelemente in einen maßstäblichen Grundriss ein. Die passende Größe ist die Ausführung, in der diese Bereiche ohne Überschneidungen bequem nutzbar bleiben.
Was ist bei einer Platzierung direkt am Haus zu beachten?
Prüfen Sie Fassadenöffnungen, Dachüberstände, Außenleuchten und die üblichen Wege zwischen Haus und Terrasse. Fenster und Türen müssen sich weiterhin vollständig bedienen lassen. Außerdem sollten die geplante Entwässerung, Stromzuführung und der Zugang für spätere Pflegearbeiten in die Standortwahl einbezogen werden.
Kann das Dach motorisiert werden?
Ja. Eine motorisierte Steuerung ist optional für das Lamellendach und ausgewählte Seitenelemente erhältlich. Stromversorgung, Leitungsweg und Bedienstelle sollten feststehen, bevor Terrassenbelag oder angrenzende Flächen fertiggestellt werden.
Muss jede Seite gleich ausgestattet werden?
Nein. Screens, Glaswände und Paneele sollten nur dort eingesetzt werden, wo sie eine konkrete Aufgabe erfüllen. Je nach Seite können Sonnenschutz, Privatsphäre, Ausblick oder die Verringerung seitlichen Windeinfalls unterschiedlich wichtig sein. Eine bewusst offene Seite kann Wege, Aussicht und Luftbewegung erhalten.
Was muss bei der Regenwasserableitung vor Ort geplant werden?
Die Wasserführung ist in die Pergolakonstruktion integriert, endet aber an einem Austritt am Standort. Von dort muss das Wasser passend zu Gefälle und vorhandener Entwässerung weitergeleitet werden. Es darf nicht zur Fassade, zu Befestigungspunkten oder über häufig genutzte Wege fließen. Rinnen und Abläufe sollten für Kontrollen erreichbar bleiben.
Wie werden Aluminiumrahmen und Lamellen gepflegt?
Entfernen Sie Laub und lose Verschmutzungen regelmäßig und verwenden Sie für die Aluminiumoberflächen geeignete, schonende Reinigungsmethoden. Kontrollieren Sie dabei auch Rinnen und Bewegungswege. Blockierte Lamellen oder Seitenelemente sollten nicht gewaltsam betätigt, sondern zunächst auf Schmutz, Eis oder andere Hindernisse geprüft werden.
Welche Angaben helfen bei der Vorbereitung einer Beratung?
Hilfreich sind die Terrassenmaße, die Position von Türen und Fenstern, die geplante Möblierung sowie Angaben zu Sonnenverlauf, Wetterseite und gewünschten Seitenelementen. Ergänzen Sie den vorgesehenen Wasserablauf, die Stromzuführung und die bevorzugte RAL-Farbe. Fotos und ein maßstäblicher Grundriss erleichtern die Abstimmung der Konfiguration.
Die Terrasse mit einem flexibel einstellbaren Lamellendach erweitern
Die bioklimatische Pergola von Bloomcabin kombiniert eine geradlinige Aluminiumkonstruktion mit verstellbaren Lamellen. So lässt sich das Dach je nach Sonne, gewünschter Luftzirkulation und Regen öffnen, neigen oder schließen.
Vor der Bestellung
✓ Passende Größe innerhalb von 9–24 m² wählen
✓ Möblierung maßstäblich planen
✓ Screens oder Glaswände nach Bedarf auswählen
✓ Ebenen, tragfähigen Untergrund für die Montage vorbereiten
✓ RAL-Farbe und Automatisierung festlegen
✓ LED-Beleuchtung und Stromversorgung frühzeitig planen