Robustes Hochtunnel-Gewächshaus mit viel geschützter Anbaufläche für Gemüse, Jungpflanzen und eine längere Gartensaison
Unser Bloomcabin Hochtunnel-Gewächshaus aus Polycarbonat ist für Gärtner gedacht, die einen großzügigen, dauerhaft geschützten Anbaubereich für Gemüse, Jungpflanzen und wärmeliebende Kulturen benötigen. Die drei Meter breite Tunnelform bietet eine gut nutzbare Grundfläche, auf der sich Beete, Arbeitsweg und Bewässerung übersichtlich anordnen lassen. Im Unterschied zu einer flexiblen Folienabdeckung bilden sechs Millimeter starke Polycarbonatplatten eine feste Abdeckung auf der verzinkten Stahlkonstruktion.
Die Grundlänge beträgt 4 Meter und lässt sich mit passenden Erweiterungsabschnitten an den benötigten Anbauraum anpassen. Der verzinkte Stahlrahmen wird über die Bögen im Boden verankert. Zusammen mit der fest montierten Polycarbonatabdeckung entsteht ein stabiler, geschützter Anbauraum. Entdecken Sie auch unsere Gewächshäuser und Wintergärten sowie unsere Ratgeber und Planungshinweise.
Aufbau und exakte Ausrichtung des verzinkten Stahlrahmens
Der Rahmen besteht aus verzinktem Stahl. Seine 56 mm breiten und 1 mm starken Omega-Profile bilden die tragende Struktur des Tunnels. Beim Aufbau sollten die Bauteile zunächst vollständig sortiert und anhand der Montagefolge ausgelegt werden. So lassen sich Bögen, Längsverbindungen und Verstärkungen zuordnen, bevor die Konstruktion verschraubt wird. Verzinkte Oberflächen bieten Korrosionsschutz, sollten jedoch nicht unnötig zerkratzt oder mit ungeeigneten Werkzeugen bearbeitet werden.
Die Bögen stehen im Abstand von 1 m. Die vorgesehenen Verstärkungen tragen dazu bei, Lasten über den Rahmen zu verteilen. Richten Sie den Tunnel über die gesamte Länge exakt aus: Fehler am ersten Abschnitt setzen sich bei Erweiterungen fort und können die spätere Montage von Platten, Tür und Fenstern erschweren. Prüfen Sie daher vor dem endgültigen Festziehen nochmals Breite, Flucht und die gleichmäßige Ausrichtung aller Bögen.
Jeder Bogen wird etwa 35 cm tief im Boden verankert. Dafür braucht es einen tragfähigen Untergrund, der diese Einbautiefe zulässt. Lockere Auffüllungen, verdeckte Leitungen und dauerhaft vernässte Stellen müssen vor dem Aufbau geprüft werden. Die Verankerung wirkt nur zusammen mit dem vollständig montierten Rahmen und der korrekt befestigten Abdeckung. Das Gewächshaus ist für Windgeschwindigkeiten bis 30 m/s ausgelegt. Voraussetzung dafür ist, dass alle vorgesehenen Bauteile verwendet und die Montagehinweise eingehalten werden.
Mehr Schutz als ein einfacher Folientunnel – und deutlich mehr Anbaufläche als viele kompakte Gartengewächshäuser
Dieses Modell eignet sich für alle, die die Fläche regelmäßig für den Gemüse- und Pflanzenanbau nutzen möchten. Es bietet genügend Raum für feste Beete und Arbeitswege, lässt sich durch die wählbare Länge aber weiterhin an das Grundstück und den tatsächlichen Flächenbedarf anpassen.
3 m Breite
Die Breite ermöglicht eine klare Aufteilung in Kulturflächen und einen durchgehenden Arbeitsweg. So bleiben die Beete bei Pflege und Ernte weitgehend unbetreten.
Modular verlängerbar
Das Grundmodell beginnt bei 4 m. Weitere Abschnitte von jeweils 2 m ermöglichen eine Länge, die zum verfügbaren Platz und zum tatsächlichen Pflegeumfang passt.
Auch bei einer erweiterten Ausführung müssen sämtliche vorgesehenen Rahmen-, Verankerungs- und Befestigungsteile vollständig montiert sein.
6 mm Polycarbonat
Die UV-beständige Abdeckung hält direkten Niederschlag von den Kulturen fern und schafft einen lichtdurchlässigen, geschützten Anbauraum.
Montage, Kontrolle und schonende Reinigung der festen Polycarbonatplatten
Unter der festen Abdeckung können Temperatur und Luftfeuchte rasch wechseln. Kontrollieren Sie deshalb das Innenklima regelmäßig und nutzen Sie die Seitenfenster bedarfsgerecht. Feuchtigkeit an der Innenseite der Platten kann bei entsprechenden Temperatur- und Feuchteunterschieden entstehen. Sie ist ein Anlass, Lüftung und Gießpraxis zu überprüfen.
Die Platten werden mit M5-Schrauben und D40-Kunststoffscheiben am Rahmen befestigt. Montieren Sie sie in der vorgesehenen Ausrichtung und spannungsfrei. Ziehen Sie die Verbindungen gleichmäßig an, anstatt einzelne Schrauben sofort vollständig festzuziehen. Kontrollieren Sie anschließend alle Befestigungspunkte und korrigieren Sie fehlende Scheiben, schräg sitzende Schrauben oder nicht sauber anliegende Platten.
Für die laufende Pflege genügt in der Regel eine schonende Reinigung mit Wasser, einem weichen Tuch oder einem nicht scheuernden Schwamm. Harte Bürsten, scharfkantige Werkzeuge und aggressive Mittel können die Oberfläche beschädigen. Entfernen Sie anhaftende Erde, Pflanzenreste und Algenansätze, ohne die Platten zu verkratzen. Eine saubere Außenfläche verbessert den Lichteinfall; saubere Übergänge und Befestigungen erleichtern zugleich die Sichtkontrolle.
Die wichtigsten Daten des Bloomcabin Hochtunnel-Gewächshauses
Breite: 3,00 m.
Höhe: 2,10 m.
Länge: Grundmodell 4 m; Erweiterungen in 2-m-Schritten.
Rahmen: Verzinkter Stahl, 1 mm Materialstärke.
Profil: Omega-Profil, 56 mm breit.
Bogenabstand: 1 m zwischen den Bögen.
Schneelast: 210 kg/m².
Bodenverankerung: Jeder Bogen reicht ca. 35 cm in den Boden.
Abdeckung: 6 mm Polycarbonat mit UV-Schutz.
Zugang: Eine Tür an der Vorderseite.
Belüftung: Zwei Seitenfenster zur Regelung von Temperatur und Luftaustausch.
Garantie: 12 Jahre gemäß den geltenden Garantiebedingungen.
Eine Fronttür und zwei Seitenfenster erleichtern den Zugang und die Regulierung des Innenklimas
Die Innenhöhe erleichtert aufrechtes Arbeiten und bietet Platz für hoch wachsende Kulturen wie Tomaten oder Gurken. Die Fronttür dient als Hauptzugang. Halten Sie den Bereich unmittelbar hinter dem Eingang frei, damit sich Gießkannen, Erntebehälter und Gartenwerkzeug hinein- und hinaustragen lassen, ohne Pflanzen zu beschädigen.
Die beiden Seitenfenster müssen innen und außen frei zugänglich bleiben. Platzieren Sie Pflanzen, Rankhilfen und abgestellte Gegenstände so, dass sich die Fenster vollständig bedienen lassen. Prüfen Sie bei der Beetplanung außerdem, ob die Fenster auch bei ausgewachsenen Kulturen noch erreichbar sind.
Öffnen und schließen Sie Tür und Fenster regelmäßig, um ihre einwandfreie Funktion zu kontrollieren. Entfernen Sie Erde und Pflanzenreste aus den Bewegungsbereichen. Wenn ein Bauteil klemmt, sollte zunächst die Ursache geprüft werden, statt es mit Kraft zu bewegen.
So ordnen Sie Kulturen für kurze Wege und gute Erreichbarkeit an
Berücksichtigen Sie bei der Innenaufteilung nicht nur die Pflanzenart, sondern auch Wuchshöhe, Kontrollbedarf und Erntehäufigkeit. Dadurch lassen sich die vorhandene Fläche und der Zugang zu allen Kulturen sinnvoll nutzen.
Hoch wachsende Kulturen
Nutzen Sie die Innenhöhe für aufgeleitete Pflanzen und ordnen Sie Rankhilfen so an, dass Seitenfenster und benachbarte Reihen zugänglich bleiben.
Jungpflanzen im Blick behalten
Fassen Sie Jungpflanzen in einem gut erreichbaren Bereich zusammen. So lassen sich Entwicklung und Feuchtigkeitsbedarf kontrollieren, ohne andere Beetabschnitte unnötig zu betreten.
Häufig zu erntendes Gemüse
Kulturen, die regelmäßig gepflegt oder beerntet werden, sind in der Nähe des Eingangs besonders praktisch untergebracht. Erntebehälter müssen dann nicht durch den gesamten Tunnel getragen werden.
Weniger pflegeintensive Kulturen
Weiter hinten können Pflanzen stehen, die seltener kontrolliert werden müssen. Der Zugang sollte dennoch frei bleiben, damit Pflegearbeiten und die Ernte ohne Umräumen möglich sind.
Standort, Untergrund und spätere Nutzung vor der Montage planen
Vermessen Sie die Grundfläche entsprechend der gewählten Tunnellänge und bereiten Sie eine möglichst ebene Fläche vor. Für die Montage muss rund um die Konstruktion genügend Arbeitsraum vorhanden sein, damit Bögen und Polycarbonatplatten sicher positioniert werden können. Planen Sie außerdem den Abfluss von Oberflächenwasser: Niederschlag von der festen Abdeckung darf sich weder am Rand der Konstruktion noch vor der Tür sammeln.
Da die Bögen ungefähr 35 cm in den Boden reichen, ist der Verlauf unterirdischer Strom-, Wasser- und Entwässerungsleitungen vor Beginn der Arbeiten zu klären. Entfernen Sie größere Steine oder andere Hindernisse nicht erst während der Montage. Bei ungleichmäßigem Gelände sollte die Fläche vorbereitet werden, damit alle Bögen auf derselben Linie stehen und die vorgesehenen Einbautiefen erreicht werden können.
Planen Sie, wie die Bauteile vom Anlieferort zur vorbereiteten Fläche gelangen. Der Zugang muss während der Montage frei bleiben; Erde, Kompost und Gartengeräte dürfen den Arbeitsbereich nicht blockieren. Berücksichtigen Sie außerdem, dass beide Längsseiten nach dem Aufbau für Kontrollen und Pflegearbeiten von außen erreichbar sein müssen.
Weitere Hinweise zur Planung und Bestellung finden Sie in unseren Ratgebern und Planungshinweisen.
Wann ist ein Hochtunnel die bessere Wahl als ein klassisches Aluminiumgewächshaus?
Ein klassisches Aluminiumgewächshaus bietet eine geradlinige Optik, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und kann als sichtbares Gestaltungselement in den Garten eingebunden werden.
Beim Hochtunnel stehen dagegen eine große zusammenhängende Anbaufläche, die robuste Konstruktion und die Möglichkeit einer modularen Verlängerung im Vordergrund.
Wählen Sie den Hochtunnel, wenn möglichst viel geschützter Platz für den produktiven Anbau gefragt ist. Ein klassisches Gewächshaus passt besser, wenn eine geradlinige Bauform und die gestalterische Einbindung in den Garten wichtiger sind.
Nutzung und Pflege an den Standort und die örtlichen Wetterbedingungen anpassen
Die Bedingungen für den Gartenbau unterscheiden sich je nach Region und Grundstück deutlich. In küstennahen Lagen spielen häufig Wind, feuchte Luft und wechselhaftes Wetter eine wichtige Rolle. Geschützte oder stärker kontinental geprägte Standorte können dagegen sehr warme Sommertage und kältere Winter erleben. Nutzen Sie den Hochtunnel deshalb nicht nach einem starren Kalender, sondern entsprechend dem Mikroklima Ihres Gartens.
Für frühe Kulturen kann der geschützte Raum bereits im Frühjahr einen deutlichen Vorteil bieten. Später im Jahr profitieren wärmeliebende Pflanzen davon, dass Niederschlag und Wind weniger direkt auf Blätter und Früchte treffen. Im Herbst lässt sich die Ernte vieler Kulturen länger fortsetzen, solange Licht und Temperatur noch ausreichend sind.
Dokumentieren Sie während der ersten Saison auffällige Temperaturverläufe, besonders feuchte Phasen und Bereiche mit schwächerem Pflanzenwachstum. Diese Aufzeichnungen helfen, Belegung und Pflegeroutine im Folgejahr gezielter an den Standort anzupassen.
Einen sonnigen Platz wählen und genügend Raum für den Luftaustausch lassen
Ein sonniger Standort bietet besonders im Frühjahr und Herbst Vorteile. Beobachten Sie deshalb, wann Gebäude, Hecken und Bäume Schatten auf die vorgesehene Fläche werfen. Halten Sie zugleich ausreichend Abstand zu Hindernissen, damit die beiden Seitenfenster wirksam lüften können.
In windoffenen Lagen lohnt es sich, die Hauptwindrichtung zu beobachten und unnötige Windkanäle zwischen Gebäuden zu vermeiden. Ein natürlicher Windschutz in angemessenem Abstand kann helfen, darf den Tunnel aber nicht dauerhaft verschatten oder die Luftzirkulation blockieren.
Berücksichtigen Sie bei der Platzwahl außerdem die spätere Pflege. Die Fronttür muss gut erreichbar sein, und entlang beider Seiten sollte genügend Raum bleiben, um Fenster, Polycarbonatplatten und Befestigungen von außen zu kontrollieren.
Tomaten, Gurken, Paprika und frühe Salate sinnvoll auf 3 m Breite verteilen
Die feste Breite von 3 m eignet sich gut für zwei seitliche Beetreihen mit einem mittleren Arbeitsweg oder für drei schmalere Kulturzonen. Hohe Pflanzen wie Tomaten und Gurken sollten so platziert werden, dass sie niedrigere Kulturen nicht unnötig beschatten. Wer Bindeschnüre oder Rankhilfen nutzt, sollte deren Befestigung bereits vor dem Pflanzen einplanen.
Im Frühjahr können Salate, Kohlrabi, Radieschen, Kräuter und Jungpflanzen den geschützten Raum nutzen, bevor wärmeliebende Sommerkulturen die Fläche übernehmen. Nach der Hauptsaison lässt sich ein Teil des Tunnels wieder für robuste Blattgemüse oder späte Kräuter verwenden.
Kennzeichnen Sie die belegten Beetabschnitte und halten Sie fest, welche Kulturen dort standen. Das erleichtert die Planung der nächsten Belegung, ohne Wege oder Lüftungsbereiche neu ordnen zu müssen.
An heißen Tagen frühzeitig reagieren, bevor sich Hitze und hohe Luftfeuchte aufbauen
Auch in Deutschland kann sich der Innenraum eines geschlossenen Tunnels an sonnigen Tagen schnell aufheizen. Öffnen Sie die Seitenfenster deshalb möglichst, bevor die Pflanzen Anzeichen von Hitzestress zeigen. Frühes Lüften mildert Temperaturspitzen und führt feuchte Luft aus einem dichten Pflanzenbestand ab.
Besonders bei Tomaten ist es sinnvoll, Blätter möglichst trocken zu halten und Kondensation nicht unnötig zu fördern. Lüften Sie deshalb auch an milden Tagen, wenn die Außenluft einen guten Austausch erlaubt. Nach dem Gießen sollte überschüssige Feuchtigkeit möglichst aus dem Bestand entweichen können.
Bei längeren Hitzeperioden können angepasste Bewässerungszeiten und bei Bedarf eine vorübergehende Schattierung helfen. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von Region, Ausrichtung und Pflanzenbestand ab.
Wasser direkt an die Wurzeln bringen statt den gesamten Innenraum zu befeuchten
Die Polycarbonatabdeckung hält natürlichen Regen weitgehend von den Beeten fern. Deshalb muss die Wasserversorgung gezielt übernommen werden. Tropfschläuche oder eine punktuelle Bewässerung sind besonders praktisch, weil sie das Wasser direkt in den Wurzelbereich bringen und die Blätter trockener halten.
Wie oft gegossen werden muss, hängt stark von Bodenart, Temperatur, Größe und Dichte des Pflanzenbestands sowie der Jahreszeit ab. Schwerer Boden speichert Wasser anders als ein sandiger Untergrund oder ein Hochbeet. Gießen Sie deshalb nicht nach einem starren Wochenplan, sondern kontrollieren Sie die tatsächliche Bodenfeuchte.
Gesammeltes Regenwasser kann für die Bewässerung der Beete genutzt werden. Stellen Sie Behälter und verlegen Sie Leitungen so, dass die Wege und der Zugang zur Fronttür frei bleiben.
Mit 4 m beginnen und Erweiterungen am tatsächlichen Flächenbedarf ausrichten
Die Grundlänge reicht in vielen Privatgärten bereits für mehrere Kulturen aus. Zusätzliche Abschnitte sind sinnvoll, wenn dauerhaft mehr bewirtschaftbare Beetfläche benötigt wird. So kann der Hochtunnel mit dem Gemüseanbau oder der schrittweisen Gestaltung des Grundstücks mitwachsen.
Vor der ersten Montage sollte trotzdem über die mögliche Endlänge nachgedacht werden. Wege, Bewässerungsleitungen, Kompostplatz und angrenzende Beete lassen sich leichter planen, wenn eine spätere Erweiterungsrichtung frei bleibt.
Für kleinere Selbstversorgergärten kann eine längere Variante interessant sein, wenn mehrere Kulturgruppen getrennt werden sollen. Die zusätzliche Fläche sollte aber nur gewählt werden, wenn sie tatsächlich gepflegt, bewässert und bepflanzt werden kann.
Rahmen und Befestigungen vor dem Winter sowie nach Unwettern kontrollieren
Schnee kann je nach Feuchte, Windverfrachtung und Temperatur sehr unterschiedlich schwer werden und sich ungleichmäßig auf dem Dach sammeln.
Kontrollieren Sie den Tunnel nach stärkeren Schneefällen und Sturmperioden von außen. Ungewöhnliche Verformungen, gelockerte Befestigungen oder einseitige Schneeansammlungen sollten zeitnah geprüft und behoben werden. Entfernen Sie Schnee nur auf eine Weise, die weder Polycarbonatplatten noch Stahlrahmen beschädigt. Verwenden Sie keine scharfkantigen Geräte und betreten Sie die Abdeckung nicht. Achten Sie beim Räumen darauf, keine stark einseitige Belastung zu erzeugen.
Vor der kalten Jahreszeit sollten M5-Schrauben, D40-Kunststoffscheiben, Seitenfenster, Tür und Bodenverankerung systematisch geprüft werden. Reinigen Sie die Übergänge zwischen Rahmen und Platten, entfernen Sie Pflanzenreste und stellen Sie sicher, dass alle beweglichen Teile schließen. Lose Töpfe, Geräte oder Rankelemente dürfen im Inneren nicht so stehen, dass sie gegen die Platten schlagen können. Gehen Sie bei der Kontrolle vom Eingang bis zum Tunnelende vor, damit auch weniger gut sichtbare Stellen erfasst werden.
Beete geordnet neu belegen und den geräumten Tunnel für die Kontrolle nutzen
Legen Sie die Reihenfolge der geplanten Kulturen frühzeitig fest. So lässt sich ein Beet nach der Ernte gezielt für die nächste Bepflanzung vorbereiten, ohne benachbarte Kulturen oder den Arbeitsweg zu beeinträchtigen.
Räumen Sie abgeerntete Abschnitte vollständig, bevor die nächste Kultur einzieht. Entfernen Sie kranke Pflanzenteile aus dem Tunnel und bereiten Sie den Boden entsprechend der vorgesehenen Folgekultur vor. Prüfen Sie dabei auch Rankhilfen und Bewässerungskomponenten im jeweiligen Beetbereich.
Nach der letzten Räumung sollten Bindematerial, leere Töpfe und Etiketten entfernt sowie Arbeitsflächen gereinigt werden. Kontrollieren Sie die Bewässerung auf Verstopfungen oder Schäden. Nutzen Sie den freien Innenraum anschließend für eine gründliche Sichtprüfung von Rahmen, Befestigungen und Platten, da diese Bereiche ohne dichtes Laub besser zugänglich sind.
Viel geschützte Anbaufläche für Kleingarten und Hausgarten
Der Hochtunnel eignet sich für größere Hausgärten ebenso wie für Flächen, auf denen die effiziente Nutzung des vorhandenen Anbauraums wichtiger ist als die repräsentative Optik eines klassischen Gewächshauses. Seine funktionale Form stellt den geschützten Platz für Pflanzen in den Vordergrund.
In Kleingartenanlagen sollten vor dem Aufbau die dort geltenden Regeln geprüft werden. Klären Sie insbesondere, ob für Größe, Standort oder Abstände Vorgaben bestehen, bevor Sie eine längere Tunnelvariante bestellen.
Die gleichbleibende Breite erleichtert eine übersichtliche, wiederholbare Aufteilung von Wegen, Beeten und Bewässerung – auch bei einer späteren Verlängerung.
FAQ – Bloomcabin Hochtunnel-Gewächshaus
Was ist vor der Anlieferung und Montage vorzubereiten?
Sorgen Sie vor der Anlieferung für einen freien Transportweg und einen trockenen, geschützten Lagerplatz für die Bauteile. Vor Montagebeginn muss die Aufstellfläche vorbereitet sein. Sortieren Sie anschließend alle Komponenten und gleichen Sie sie mit den mitgelieferten Unterlagen ab.
Kann der Tunnel ohne vorherige Beetplanung aufgebaut werden?
Ja. Die Beete können auch nach der Montage angelegt werden. Legen Sie vorher zumindest fest, wie der Zugang von der Fronttür zu den Seitenfenstern frei bleibt; die übrige Einteilung kann anschließend an die gewählten Kulturen angepasst werden.
Ist das Gewächshaus im Winter automatisch frostfrei?
Nein. Die Polycarbonatabdeckung schützt vor direkter Witterung, garantiert aber keine frostfreien Innentemperaturen. Empfindliche Pflanzen müssen nach den gemessenen Bedingungen geschützt, umgestellt oder rechtzeitig abgeerntet werden.
Ist Kondenswasser an der Innenseite der Platten ein Mangel?
Nicht zwangsläufig. Bei Unterschieden zwischen Temperatur und Luftfeuchtigkeit kann sich Kondenswasser bilden. Prüfen Sie in diesem Fall Bodenfeuchte, Gießmenge und Luftaustausch. Vermeiden Sie dauerhaft nasse Blätter und halten Sie einen dichten Pflanzenbestand ausreichend luftig.
Bleibt die Polycarbonatabdeckung das ganze Jahr montiert?
Ja. Die festen Polycarbonatplatten bleiben über die Jahreszeiten am Rahmen befestigt. Reinigen Sie die Abdeckung schonend und kontrollieren Sie regelmäßig Plattenränder, Kunststoffscheiben und Schraubverbindungen.
Wie bleibt der hintere Bereich bei einer längeren Ausführung gut erreichbar?
Planen Sie einen durchgehenden Arbeitsweg von der Fronttür bis zum Tunnelende. Beete, Bewässerungsleitungen und Rankhilfen sollten so angeordnet sein, dass jede Kultur erreichbar bleibt und weder Fenster noch Weg blockiert werden.
Was ist zu prüfen, wenn Tür oder Fenster nicht mehr sauber schließen?
Prüfen Sie zuerst, ob der Rahmen weiterhin gerade ausgerichtet ist und ob Schrauben, Befestigungsscheiben oder angrenzende Platten locker sitzen. Kontrollieren Sie außerdem, ob Pflanzen, Rankhilfen oder abgestellte Gegenstände die beweglichen Teile behindern. Beheben Sie die Ursache, bevor Sie Tür oder Fenster erneut bewegen.
Welche Unterlagen brauche ich für einen Garantieanspruch?
Bewahren Sie den Kaufbeleg und die produktbezogenen Unterlagen auf. Beachten Sie außerdem die darin beschriebenen Voraussetzungen, Ausschlüsse und Schritte für die Geltendmachung eines Anspruchs.
Wählen Sie die Länge so, dass Aufbau, Zugang und laufende Pflege dauerhaft praktikabel bleiben
Gleichen Sie vor der Bestellung den verfügbaren Platz mit der gewünschten Anbaufläche ab. Berücksichtigen Sie dabei den Transport der Bauteile, den freien Zugang zur Fronttür und ausreichend Arbeitsraum rund um die Konstruktion. Die folgende Checkliste unterstützt die abschließende Vorbereitung.
Vergleichen Sie den Hochtunnel auch mit unseren weiteren Gewächshäuser und Wintergärten.
Checkliste vor Bestellung und Aufbau
✓ Gewählte Tunnellänge vor Abschluss der Bestellung nochmals abgleichen
✓ Anlieferungs- und Transportweg bis zum Aufbauplatz freihalten
✓ Bauteile vor Montagebeginn anhand der Unterlagen vollständig sortieren
✓ Montagereihenfolge für Rahmen, Platten, Tür und Fenster gemäß Anleitung festlegen
✓ Ausreichend freie Arbeitsfläche zum Positionieren der Platten vorsehen
✓ Nach dem Aufbau alle Verbindungen und beweglichen Teile kontrollieren
Hochtunnel planen