Pyramidengewächshaus mit markanter Dachform, großzügiger Höhe im Zentrum und vielseitigem Innenraum
Das Bloomcabin Oasis Pyramidengewächshaus verbindet geschützten Pflanzenanbau mit markanter Gartengestaltung. Die symmetrisch zur Mitte ansteigenden Dachflächen erinnern an einen kompakten Glaspavillon, während der Innenraum für Anzucht, Pflege und Ernte nutzbar bleibt. Dadurch kommt das Oasis sowohl in Hausnähe als auch zwischen Beeten, Wegen und Gehölzen wirkungsvoll zur Geltung.
Die aktuelle Produktreihe umfasst quadratische und längliche Grundmaße. Für Verglasung, Rahmenfarbe und Türanordnung stehen mehrere Konfigurationen zur Wahl. Diese Entscheidungen prägen nicht nur das Erscheinungsbild, sondern bestimmen auch Stellflächen, Laufwege, Lichtverhältnisse und die tägliche Arbeit im Gewächshaus. Angaben zu Konstruktion, Regenrinnen und Aluminiumbasis finden Sie in der technischen Übersicht.
Bei der Standortplanung sollten Sonnenverlauf, Blick vom Wohnhaus, Untergrund und Zugang gemeinsam berücksichtigt werden. Wichtig sind außerdem eine wirksame Sommerlüftung, ein kurzer Weg zur Wasserversorgung und ausreichend freie Fläche vor der Tür. Eine maßstäbliche Skizze hilft dabei, das passende Grundmaß zu wählen und Konflikte mit Gartenwegen, Beeten oder vorhandenen Entwässerungsleitungen frühzeitig zu erkennen. Oasis Pyramidengewächshaus bei Bloomcabin Deutschland entdecken.

Was das Oasis von einem Gewächshaus mit durchgehendem First unterscheidet
Die Dachflächen steigen von mehreren Seiten zu einer gemeinsamen Spitze an und verleihen dem Oasis seine unverwechselbare Form.
Die Dachsilhouette bleibt aus verschiedenen Blickrichtungen prägnant und eignet sich dadurch besonders für gut einsehbare Gartenbereiche.
Im Innenraum lenkt die gebündelte Dachgeometrie den Blick zum Zentrum, statt eine ausgeprägte Längsachse zu betonen.
Charakteristische Silhouette
Die klar gegliederte Form passt sowohl zu geradlinig angelegten als auch zu klassisch bepflanzten Gärten.
Hohe Mitte
Mehr Höhe im Zentrum als an den Seiten
Flexible Verglasung
Polycarbonat oder gehärtetes Sicherheitsglas
Breite Farbwahl
RAL-Farben für eine gezielte Abstimmung mit Haus und Garten
So verändert die Pyramidenform den Lichteinfall im Tagesverlauf
Die geneigten Dachflächen nehmen das Tageslicht aus wechselnden Richtungen auf. Dadurch verändert sich die Helligkeit im Innenraum mit dem Sonnenstand stärker als bei einer einzigen durchgehenden Dachneigung. Für die Bepflanzung bedeutet das, dass nicht jede Zone zu jeder Tageszeit gleich belichtet wird. Vor dem Einrichten lohnt es sich daher, morgens, mittags und am späten Nachmittag zu beobachten, welche Bereiche durch Haus, Bäume oder Hecken zeitweise verschattet werden.
Gehärtetes Klarglas schafft eine unmittelbare optische Verbindung zwischen Pflanzen und Garten: Konturen, Blüten und Blattstrukturen bleiben deutlich sichtbar. Polycarbonat streut das Licht anders und gewährt weniger direkte Einblicke. Entscheidend sind daher nicht nur die Außenwirkung, sondern auch die vorgesehenen Kulturen, der gewünschte Sichtschutz und die Frage, wie sichtbar Regale, Töpfe und Arbeitsmaterialien von außen sein sollen.
Für eine belastbare Wahl empfiehlt es sich, den tatsächlichen Standort statt einer idealisierten Sonnensituation zugrunde zu legen. Südlich ausgerichtete Flächen, reflektierende Mauern und geschützte Innenhöfe können an klaren Tagen viel Wärme eintragen. Teilweise beschattete Lagen benötigen dagegen eine sorgfältige Zuordnung der Pflanzen. Die Verglasung ist deshalb zusammen mit Lüftungsroutine, möglicher Beschattung und der geplanten Innenaufteilung zu beurteilen.

Diese vier Punkte sind bei der Standortwahl besonders wichtig
Da das Oasis im Garten deutlich sichtbar ist, sollten gute Wachstumsbedingungen und eine stimmige Platzierung zusammenpassen.
Blick vom Haus
Markieren Sie die geplante Grundfläche zunächst im Garten. Prüfen Sie anschließend, wie die Dachspitze aus häufig genutzten Räumen, von der Terrasse und entlang wichtiger Wege wirkt. Eine schöne Blickachse ist ein Vorteil, sollte aber nicht zulasten von Lichtverhältnissen, Zugang oder Pflanzenwachstum gehen.
Sonne
Beurteilen Sie nicht nur die Himmelsrichtung, sondern den tatsächlichen Lichtverlauf zu verschiedenen Tageszeiten. Laubgehölze verändern den Schatten im Jahreslauf, während Gebäude und immergrüne Hecken dauerhaft abschirmen. Welche Lage geeignet ist, hängt daher auch von den vorgesehenen Pflanzen ab.
Türseite
Richten Sie die Schiebetür so aus, dass Erde, Töpfe, Erntekisten und Gießausrüstung ohne enge Kurven transportiert werden können. Der Weg sollte auch bei nassem Wetter gut begehbar sein. Vor dem Eingang ist ausreichend freie Fläche zum Öffnen, Abstellen und Rangieren sinnvoll.
Regenwasser
Erfassen Sie die Position der Rinnenausläufe bereits beim Aufmaß. Reservieren Sie daneben Platz für Leitungen oder einen geeigneten Speicher, ohne den Zugang zur Konstruktion zu verstellen. Die anschließende Entwässerung sollte gemeinsam mit Unterbau und Geländeverlauf geplant werden.
Die wichtigsten Maße und Ausstattungsmerkmale im Überblick
14 Größen
Ungefähr 5,6–14,2 m²
Ca. 2,35 × 2,35 m
Dachspitze: 2,69 m; Wandhöhe: 1,93 m; Türhöhe: 1,85 m
Ca. 3,10 × 3,10 m
Dachspitze: 2,64 m; Wandhöhe: 1,93 m; Türhöhe: 1,85 m
Ca. 3,10 × 3,85 m
Ca. 3,10 × 4,60 m
Verstärktes, pulverbeschichtetes Aluminium
Zur Ausstattung gehören integrierte Regenrinnen, eine eingebaute Aluminiumbasis und unterschiedliche Schiebetürvarianten. Bei der Konfiguration ist zu prüfen, welche Türlösung zur gewählten Wandbreite passt und wie sie mit dem geplanten Hauptweg zusammenspielt. Die pulverbeschichteten Profile können über die RAL-Farbwahl gezielt auf Fassaden, Fensterrahmen oder andere dauerhafte Gartenelemente abgestimmt werden.

Die ansteigenden Dachflächen schaffen in der Mitte besonders viel nutzbare Höhe
Teilen Sie den Grundriss vom Zentrum zu den Seiten in Höhenzonen ein. So lassen sich Rankhilfen und höhere Kulturen dort vorsehen, wo die Dachgeometrie genügend Freiraum bietet, während niedrigere Bereiche für kompaktere Pflanzen oder Arbeitsflächen verfügbar bleiben.
Tomaten, rankende Kulturen oder größere Zitruspflanzen kommen für die zentralen Zonen infrage. Stellen Sie Gefäße und Stützen so auf, dass Früchte, Triebe und Gießstellen vom Hauptgang aus erreichbar bleiben und benachbarte Kulturen nicht dauerhaft verschattet werden.
Für die Planung zählt die verfügbare Höhe am tatsächlichen Pflanzenstandort, nicht allein das Maß an der Dachspitze. Zeichnen Sie hohe Kulturen deshalb zusammen mit Gefäß und Rankhilfe in einen Querschnitt ein; zu den Seiten nimmt der nutzbare Freiraum entsprechend der Dachneigung ab.
Vier passende Nutzungsideen
Mittelpunkt im Küchengarten
Als Mittelpunkt eines Küchengartens kann das Oasis kurze Verbindungen zu Hochbeeten, Kräuterflächen, Kompost und Wasserstelle schaffen. Im Inneren lassen sich wärmebedürftige Kulturen konzentrieren, während robuste Gemüsearten draußen wachsen. Eine klare Wegeführung erleichtert es, Ernte, Pflanzenreste und Gartengeräte zwischen den Bereichen zu bewegen.
Bereich für hohe Kulturen
Unter der Dachmitte lassen sich Kletterpflanzen und größere Kübel so arrangieren, dass ihr Höhenwachstum nicht früh begrenzt wird. Die Randzonen bleiben für niedrigere Kulturen, Anzuchtschalen oder Arbeitsflächen verfügbar. Entscheidend ist eine stabile Pflanzenführung, die nicht provisorisch in Tür- oder Lüftungsbereiche hineinragt.
Blühpflanzen hinter Glas
Blühende und strukturstarke Pflanzen können hinter Klarglas zu einem von außen sichtbaren Gartenbild zusammengestellt werden. Dabei sollte die Präsentation nicht zulasten der Pflege gehen: Verblühtes, Gießstellen und Rückseiten der Gefäße müssen erreichbar bleiben. Eine abgestufte Anordnung verhindert, dass große Exemplare kleinere vollständig verdecken.
Flexible Reservefläche
Eine bewusst freigehaltene Zone erleichtert den Wechsel zwischen Anzucht, Hauptsaison und Überwinterung. Dort können zeitweise Jungpflanzen, Erntekisten oder zusätzliche Kübel stehen. So bleibt das Gewächshaus anpassungsfähig, ohne dass die dauerhaften Pflanzbereiche ständig umgebaut werden müssen.
Die Anordnung im Oasis sollte sich mit dem Pflanzenbestand verändern können. Planen Sie feste Elemente deshalb nur dort, wo sie weder die Bedienung von Tür und Dachlüftern noch saisonale Anpassungen der Einrichtung erschweren.
Lüften und beschatten
An sonnigen Tagen kann die Temperatur hinter der Verglasung rasch steigen, selbst wenn die Außenluft noch angenehm ist. Richten Sie Lüftung und gegebenenfalls Beschattung nach den Bedingungen im Gewächshaus aus, statt allein nach der Außentemperatur. Ein heller Standort bleibt wertvoll; eine dauerhaft zu starke Verschattung würde jedoch das für das Wachstum benötigte Licht reduzieren.
Dachlüfter ermöglichen es warmer Luft, im oberen Bereich zu entweichen; die Schiebetür unterstützt die Zufuhr von Außenluft. Damit daraus ein wirksamer Luftwechsel entsteht, dürfen hohe Pflanzen und Rankhilfen die Öffnungen nicht versperren. Regelmäßige Kontrolle ist besonders wichtig, wenn sich das Wetter innerhalb eines Tages deutlich ändert. Während Abwesenheiten sollte vorab geklärt werden, wie Lüftung und Bewässerung zuverlässig organisiert bleiben.
Eine flexibel einsetzbare Beschattung lässt sich an Sonnenstand, Wachstumsphase und aktuelle Belegung anpassen. Sie sollte so montiert und bedient werden, dass Dachlüfter frei arbeiten können und keine Teile an Verglasung oder Rahmen scheuern. Für einen kleinen Sitzplatz kann dabei eine andere Schattenzone sinnvoll sein als für lichthungrige Fruchtgemüse.
Arbeitswege und Einrichtung
Der Hauptgang sollte von der Schiebetür aus geradlinig in den Innenraum führen. Pflanzflächen, Regale und Bedienelemente müssen erreichbar sein, ohne über empfindliche Kulturen greifen zu müssen. Auf Bodenhöhe wird außerdem Platz zum Drehen, Abstellen von Kisten und Arbeiten mit Gießkanne oder Schlauch benötigt.
Stellen Sie Regale und Pflanztische vor der endgültigen Positionierung probeweise mit den vorgesehenen Töpfen oder Schalen auf. Prüfen Sie den verbleibenden Gang nicht nur bei leerer Arbeitsfläche, sondern auch mit überstehenden Pflanzen und abgestellten Arbeitskisten.
Freistehende Ausstattung muss auf dem gewählten Boden kippsicher stehen und darf nicht in die Laufbereiche hineinragen. Prüfen Sie bei Regalen und Arbeitstischen auch die Nutzung mit gefüllten Schalen oder Töpfen. Schwere Kübel sollten von Beginn an einen dauerhaft gut erreichbaren Platz erhalten.
Saisonwechsel
Im Frühjahr werden freie Arbeitsflächen für Aussaatschalen, Pikieren und das schrittweise Umsetzen von Jungpflanzen gebraucht. Unterschiedliche Entwicklungsstadien sollten so gruppiert werden, dass Gießen und Kontrolle übersichtlich bleiben. Vor dem dauerhaften Auspflanzen größerer Kulturen ist festzulegen, welche Tische später entfernt oder anderweitig genutzt werden.
Im Sommer rücken Luftaustausch, Wasserversorgung und Erntezugang in den Mittelpunkt. Stark wachsende Triebe sind regelmäßig aus Lauf- und Lüftungsbereichen zurückzuführen. Gießarbeiten lassen sich effizienter organisieren, wenn Pflanzen mit ähnlichem Bedarf zusammenstehen und Ventile oder Schlauchanschlüsse erreichbar bleiben, ohne den Gang zu blockieren.
Im Herbst kann die Belegung zugunsten empfindlicher Kübelpflanzen verändert werden. Vor dem Einräumen sollten kranke Blätter, Schädlinge und unnötig feuchte Materialien nicht in den Bestand gelangen. Bewegliche Ausstattung schafft Platz, ersetzt aber keine Auswahl: Nur Pflanzen, die hinsichtlich Größe und Pflegebedarf in das geplante Winterquartier passen, sollten den wertvollen Innenraum belegen.
Ordnen Sie Pflanzen und Arbeitsflächen danach, wie häufig sie gepflegt, gegossen oder bewegt werden. Empfindliche Jungpflanzen und regelmäßig benötigte Werkzeuge gehören in gut erreichbare Zonen; größere, dauerhaft platzierte Gefäße benötigen dagegen eine stabile Stellfläche mit freiem Pflegezugang. So funktioniert die Einrichtung auch bei vollem Pflanzenbestand.
Beete und Pflanzgefäße
Ob direkt im Beet oder in Gefäßen angebaut wird, hängt von den vorgesehenen Kulturen und der gewünschten Flexibilität ab. Feste Pflanzbereiche eignen sich für dauerhaft geplante Kulturen, während Töpfe und Kübel leichter neu angeordnet werden können. Die Aufteilung sollte vor dem Einrichten zusammen mit Hauptgang und Bewässerung festgelegt werden.
Pflanzgefäße benötigen stabile Standflächen und einen kontrollierten Wasserablauf. Untersetzer, Abläufe und Gießstellen sollten so angeordnet sein, dass austretendes Wasser schnell erkannt und entfernt werden kann. Unter Gefäßen oder unmittelbar an der Aluminiumbasis darf sich keine dauerhafte Nässe sammeln.
Bei der Anordnung ist nicht nur die freie Bodenfläche entscheidend. Überhängende Blätter, breite Kübel und geöffnete Arbeitskisten beanspruchen zusätzlichen Raum. Eine klare Trennung zwischen Pflanzzonen und Hauptweg erleichtert Pflege, Ernte und Reinigung während der gesamten Saison.
Pflege hoher Kulturen
Tomaten, Kletterpflanzen und größere Zitrusgewächse benötigen nicht nur Höhe, sondern auch ausreichend seitlichen Pflegezugang. Triebe, Blätter und Früchte sollten erreichbar bleiben, ohne benachbarte Pflanzen beiseitezudrücken. Deshalb ist die spätere Breite bereits bei der Platzierung junger Pflanzen zu berücksichtigen.
Rankhilfen, Bindematerial und Stützen sollten regelmäßig kontrolliert werden, damit sie wachsende Triebe nicht einschnüren. Pflanzen, die häufig ausgegeizt, geschnitten oder geerntet werden, gehören an gut zugängliche Stellen.
Niedrigere Kulturen können Randzonen nutzen, sofern sie dort ausreichend Licht erhalten und beim Gießen nicht hinter hohen Gefäßen verborgen bleiben.
Arbeitsplatz zum Säen und Umtopfen
Ein kompakter Pflanztisch schafft eine feste Arbeitsfläche für Aussaat, Pikieren und Umtopfen. Seine Tiefe und Position sollten so gewählt werden, dass der Hauptgang frei bleibt und darunter abgestellte Gefäße weiterhin erreichbar sind.
Die Arbeitsfläche sollte gut zu reinigen sein und genügend Platz für Schalen, Töpfe und das gerade verwendete Werkzeug bieten. Nicht benötigtes Material gehört anschließend zurück an einen trockenen, leicht zugänglichen Platz.
Ein beweglicher Tisch erhält die Flexibilität des Innenraums und kann entfernt oder versetzt werden, wenn ausgewachsene Pflanzen oder überwinternde Kübel mehr Platz benötigen.
Ordnen Sie Wasseranschluss, Schlauchführung und Werkzeugablage als zusammenhängenden Arbeitsbereich an. Dadurch müssen Laufwege beim Gießen nicht mehrfach gekreuzt werden, und Bedienelemente bleiben sichtbar. Regenrinnen, Rahmen und Öffnungselemente benötigen unabhängig davon freien Zugang für Kontrolle und Reinigung.
Ordnung im Arbeitsbereich
Kleine Werkzeuge, Bindematerial und Pflanzetiketten sollten an einem festen, gut erreichbaren Platz aufbewahrt werden. So bleiben Arbeitsflächen frei und benötigte Dinge sind schnell zur Hand.
Regale, Behälter und Gartengeräte sollten kippsicher stehen, nicht an der Verglasung lehnen und nicht in den Hauptgang hineinragen. Häufig benötigte Ausstattung gehört in Griffnähe des Arbeitsbereichs; selten verwendete Teile können weiter hinten untergebracht werden, sofern Wartungszugänge frei bleiben.
Zwischen Ausstattung und Konstruktion sollte genügend Abstand für Reinigung und Sichtkontrolle bleiben. Das erleichtert außerdem das Entfernen von Laub, Erde und Pflanzenresten.
Bewässerung
Planen Sie besonders bei den größeren Varianten vorab, wo Wasser entnommen und verteilt wird. Der Anschluss sollte ohne Verrücken schwerer Kübel erreichbar sein. Für einen Schlauch ist eine Führung oder Ablage sinnvoll, die Knicke verhindert und Pflanzen vor Beschädigungen schützt. Elektrische Komponenten und Wasserinstallationen sind getrennt und fachgerecht zu planen.
Getrennte Tropfzonen können Kulturen mit unterschiedlichem Bedarf gezielter versorgen. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn große Kübel neben flacheren Pflanzgefäßen stehen. Leitungen sollten sichtbar genug bleiben, um Undichtigkeiten zu erkennen, zugleich aber keine Stolperstellen bilden. Tropfer und Auslässe müssen regelmäßig geprüft werden, weil Verschmutzungen eine ungleichmäßige Versorgung verursachen können.
Filter, Ventile und Absperrhähne gehören an zugängliche Stellen, an denen austretendes Wasser keinen Schaden anrichtet. Eine übersichtliche Kennzeichnung erleichtert die Bedienung, wenn mehrere Zonen vorhanden sind. Vor Frostperioden ist zu prüfen, welche wasserführenden Teile entleert oder geschützt werden müssen. Maßgeblich sind dabei die verwendeten Komponenten und ihre jeweiligen Hinweise.
Wartung
Kontrollieren Sie Verglasung, Regenrinnen, Schiebetüren und Dachlüfter regelmäßig auf Verschmutzungen, freien Lauf und sichtbare Schäden. Entfernen Sie Blätter aus den Rinnen sowie Erde und kleine Steine aus den Türführungen, bevor Wasserablauf oder Bedienung beeinträchtigt werden.
Reinigen Sie Verglasung und pulverbeschichtete Profile mit materialgeeigneten Mitteln und weichen Werkzeugen. Scheuernde Verfahren können Oberflächen und Verglasung beschädigen.
Eine gründliche Reinigung vor dem Einräumen neuer Pflanzenbestände erleichtert die Kontrolle und verhindert, dass alte Pflanzenreste in schwer zugänglichen Bereichen liegen bleiben.
Stimmen Sie Bodenaufbau, Regenwassernutzung und Größenwahl in einer sinnvollen Reihenfolge aufeinander ab: Zuerst werden tragfähiger Untergrund und Entwässerung festgelegt, danach Speicher und Leitungswege positioniert und schließlich Grundmaß und vollständige Einrichtung abgeglichen. So kollidieren feste Einbauten später nicht mit Türbereich oder Wartungszugängen.
Regenwasser sammeln
Die integrierten Regenrinnen können Niederschlag zu einem geeigneten Speicher für Gemüsebeete und Kübelpflanzen führen. Kurze, kontrollierbare Leitungswege erleichtern die Kontrolle, und ein geschlossener oder passend abgedeckter Speicher begrenzt Verunreinigungen. Prüfen Sie vor der Verwendung, ob Wasserzustand und Pflanzenbedarf zueinander passen.
Die Dimensionierung eines Speichers richtet sich nach Dachfläche, örtlichem Niederschlag, verfügbarem Platz und tatsächlichem Verbrauch. Ein sehr großer Behälter ist nicht automatisch die sinnvollste Lösung, wenn er Wartungszugänge verstellt oder sich schlecht reinigen lässt. Ebenso sollte die Entnahmestelle so liegen, dass Gießkannen gefüllt oder Leitungen angeschlossen werden können, ohne den Hauptweg zu versperren.
Ein geeigneter Überlauf leitet überschüssiges Wasser kontrolliert vom Fundament weg.
Boden
Ein robuster, trittsicherer Innenboden erleichtert Gießen, Umtopfen und Reinigen. Auch mit feuchten Schuhen sollte er sicheren Halt bieten und mobile Tische oder Gefäße stabil tragen. Lose Erde im Hauptgang erhöht den Reinigungsaufwand und kann in die Führung der Schiebetür gelangen. Deshalb können Pflanz- und Verkehrsflächen unterschiedlich ausgeführt werden.
Je nach Nutzung eignen sich beispielsweise Steinbeläge, Kies oder andere geeignete wasserdurchlässige Oberflächen.
Der fertige Bodenaufbau muss auf die Türschwelle abgestimmt sein und darf die Entwässerung nicht behindern.
Größenwahl
Die passende Größe ergibt sich aus der vorgesehenen Pflanzenzahl, den Abmessungen von Regalen und Tischen, dem erforderlichen Bewegungsraum und möglichen saisonalen Veränderungen. Wer nur die Quadratmeter vergleicht, unterschätzt leicht den Platzbedarf breiter Kübel, überhängender Blätter und geöffneter Arbeitskisten. Außerdem muss entschieden werden, ob der Raum ausschließlich dem Anbau oder teilweise auch dem Aufenthalt dienen soll.
Eine maßstäbliche Zeichnung mit den tatsächlichen Außenmaßen der Ausstattung ist aussagekräftiger als eine grobe Flächenschätzung. Tür, Hauptgang, Pflanztische, Wasserstelle und große Gefäße sollten eingezeichnet werden. Anschließend lässt sich prüfen, ob jede Zone erreichbar bleibt, ohne andere Gegenstände umzustellen. Auch die erwartete Breite ausgewachsener Pflanzen gehört in diese Betrachtung.
Bei der Wahl zwischen quadratischer und länglicher Grundfläche ist entscheidend, ob die Einrichtung eher um eine zentrale Zone oder entlang einer Achse organisiert werden soll.
Eine ebene, stabile Basis ist für die passgenaue Montage der gesamten Konstruktion entscheidend
Die eingebaute Aluminiumbasis ersetzt nicht die Vorbereitung eines flachen, stabilen Untergrunds. Dessen Ausführung muss zur Bodenart, zur örtlichen Frostsituation und zur vorgesehenen Entwässerung passen. Vor Beginn sind Außenmaße und Höhenbezug sorgfältig festzulegen. Der fertige Aufbau darf weder Wasser zur Konstruktion führen noch die Schiebetür durch einen ungeeigneten Bodenanschluss behindern.
Da mehrere Dachflächen über dem Zentrum zusammentreffen, ist eine exakt ausgerichtete und rechtwinklige Basis für die Montage besonders bedeutsam. Zunächst werden Ebenheit und Diagonalen geprüft; anschließend erfolgt der Aufbau entsprechend der vorgesehenen Reihenfolge. Bauteile und Verglasung müssen während der Arbeiten sicher gelagert werden. Für Montageschritte in der Höhe sind geeignete Arbeitsmittel und ausreichend Helfer einzuplanen.
Die Konstruktion ist für eine Windgeschwindigkeit von 30 m/s und eine Schneelast von 210 kg/m² ausgelegt. Dafür sind eine fachgerechte Verankerung und ein standortgeeigneter Untergrund erforderlich. Welche örtlichen Vorgaben für Fundament, Abstände oder eine Genehmigung gelten, ist vor der Montage vor Ort zu klären.
Nutzung definieren
Legen Sie zunächst fest, welche Pflanzen dauerhaft einziehen, welche Wuchshöhe zu erwarten ist und ob ein kleiner Sitzplatz gewünscht wird. Daraus ergeben sich die benötigte Grundfläche, passende Arbeitszonen und ausreichend Reserve für saisonale Veränderungen.
Standort testen
Dokumentieren Sie am vorgesehenen Platz, wann direkte Sonne auf die Fläche trifft und welche Schatten von Gebäuden, Hecken oder Laubgehölzen entstehen. Prüfen Sie zugleich, ob Zugang, Wasserweg und Blickbeziehungen zur gewählten Türseite passen.
Ausstattung wählen
Wählen Sie Grundmaß, Verglasung, passende Schiebetürvariante und RAL-Rahmenfarbe als zusammengehörige Konfiguration. Berücksichtigen Sie dabei die Wirkung vom Haus aus sowie vorhandene Fassaden-, Fenster- und Gartenfarben.
Basis vorbereiten
Klären Sie Untergrund, Verankerung, Entwässerung und Regenwasserführung vor dem Aufbau. Eine präzise vorbereitete Basis erleichtert das Zusammenfügen der Dachflächen und vermeidet aufwendige Korrekturen während der Montage.
FAQ – Bloomcabin Oasis Pyramidengewächshaus
Wie kann ich das Grundmaß vor der Bestellung im Garten prüfen?
Markieren Sie die Außenkontur der gewünschten Variante auf dem vorgesehenen Standort. Zeichnen oder stellen Sie anschließend Hauptgang, Pflanztische, große Gefäße und den freien Türbereich innerhalb dieser Fläche nach. So lässt sich besser beurteilen, ob Wege und Arbeitsbereiche im bepflanzten Zustand ausreichen.
Worauf sollte ich bei der Ausrichtung der Tür achten?
Die Tür sollte zum wichtigsten Gartenweg zeigen und einen möglichst geraden Transport von Erde, Töpfen und Erntekisten ermöglichen. Vor dem Eingang wird freie Fläche zum Öffnen, Abstellen und Rangieren benötigt. Auch der Hauptgang im Gewächshaus sollte ohne Engstelle anschließen.
Welche Verglasung eignet sich für einen freien Blick auf die Pflanzen?
Gehärtetes Klarglas bietet die deutlichste Sicht auf Pflanzen, Gefäße und Einrichtung. Polycarbonat streut das Licht stärker und wirkt von außen geschlossener. Die Wahl hängt daher davon ab, wie transparent das Gewächshaus erscheinen soll und welche Lichtwirkung für die vorgesehenen Kulturen gewünscht ist.
Sind doppelte Schiebetüren möglich?
Ja. Doppelte Schiebetüren sind an kompatiblen Wandseiten ab etwa 3,10 m Breite möglich. Prüfen Sie vor der Auswahl, ob der breitere Zugang zum vorgesehenen Gartenweg und zur geplanten Innenaufteilung passt.
Wie sollte der Überlauf eines Regenwasserspeichers geplant werden?
Der Überlauf sollte überschüssiges Wasser kontrolliert vom Unterbau des Gewächshauses wegführen. Speicher und Leitungen sind zugleich so anzuordnen, dass Regenrinnen, Verglasung und Wartungsbereiche erreichbar bleiben.
Ersetzt die eingebaute Aluminiumbasis einen vorbereiteten Untergrund?
Nein. Die integrierte Aluminiumbasis benötigt einen ebenen, tragfähigen und passend entwässerten Untergrund. Eine sorgfältige Ausrichtung ist besonders wichtig, damit Schiebetüren, Rahmen und die in der Mitte zusammentreffenden Dachflächen korrekt montiert werden können.
Lässt sich der Pflanzenanbau mit einem kleinen Sitzplatz verbinden?
Ja, sofern das gewählte Grundmaß nach dem Einrichten noch genügend Platz bietet. Eine kleine Bank oder ein kompakter Tisch sollte weder den Hauptgang noch die Pflege der Pflanzen behindern und sich bei saisonalem Platzbedarf leicht umstellen lassen.
Welche Garantie gilt?
Auf die Gewächshauskonstruktion gewährt Bloomcabin 12 Jahre Garantie. Es gelten die jeweiligen Garantiebedingungen; bitte prüfen Sie vor dem Kauf deren Umfang, Voraussetzungen und Ausschlüsse.
Ein markanter Mittelpunkt für den Garten
Das Oasis eignet sich besonders, wenn ein Gewächshaus nicht nur funktional platziert, sondern bewusst in die Gartengestaltung einbezogen werden soll. Sind Grundmaß, Standort, Verglasung, Türseite und Einrichtung sorgfältig aufeinander abgestimmt, entsteht ein geschützter Pflanzenraum, der im täglichen Gebrauch überzeugt.
Vor der Konfiguration
✓ Außenkontur der gewählten Größe am Standort markieren und den freien Türbereich ergänzen
✓ Morgen-, Mittags- und Nachmittagsschatten in die Standortskizze eintragen
✓ Rahmenfarbe bei Tageslicht mit Fassade und Fensterrahmen vergleichen
✓ Breite von Kübeln, Pflanztischen und ausgewachsenen Pflanzen in den Innenplan übernehmen
✓ Standort von Regenspeicher und kontrolliertem Überlauf festlegen
✓ Fertige Bodenhöhe, Entwässerung und Verankerung gemeinsam abstimmen
