Pergolapfosten und Belag von Algen befreien

Pergola reinigen
Grünliche Beläge auf Terrassenplatten und Pergolapfosten sehen ähnlich aus, verlangen aber nicht dieselbe Reinigung. Beschichtetes Aluminium, Beton, Naturstein, Keramik, Holz und WPC reagieren unterschiedlich auf Werkzeuge und Mittel. Entscheidend sind eine sichere Materialbestimmung, getrennte Reinigungsutensilien und ein Ablauf, bei dem Reiniger vom Boden nicht an die Pergolapfosten gelangt.

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Warum Pfosten und Terrassenbelag getrennt gereinigt werden
Grüne oder schmierige Stellen treten oft dort auf, wo Feuchtigkeit länger bleibt: in schattigen Ecken, an Pflanzgefässen, unter einem Ablauf oder entlang einer Fuge. Auf dem Boden kann ein glatter Belag bei Nässe rutschig werden; am Pergolapfosten zeigen sich eher Schlieren oder ein matter Film. Doch nicht jede Verfärbung ist Algenbewuchs. Moos, Flechten, Staubablagerungen oder Veränderungen der Oberfläche können aus einiger Entfernung ähnlich aussehen. Wirkt eine Stelle nicht wie ein dünner, abwischbarer Belag, greifen Sie nicht automatisch zu einem stärkeren Algenreiniger. Eine vorsichtige Einschätzung vor dem Reinigen kann unnötiges Scheuern verhindern.
Pfosten und Terrasse sind zwei unterschiedliche Reinigungsbereiche. Bei beschichtetem Aluminium muss die Beschichtung vor ungeprüften Mitteln und scheuerndem Werkzeug geschützt werden; bei Stein, Beton, Keramik, Holz oder WPC zählen Werkstoff, Fugen und mögliche Versiegelungen. Ein Mittel für einen mineralischen Boden ist nicht automatisch für Metallbeschichtungen oder einen Holzbelag geeignet. Trennen Sie Bürsten, Tücher und Eimer und wählen Sie die Methode für jede Fläche einzeln. Besonders an Übergängen kann Spritzwasser Reiniger weitertragen als erwartet. Bleibt die Grünfärbung nach einer sanften Reinigung bestehen oder sieht die Oberfläche darunter verändert aus, beenden Sie die Behandlung, statt einfach länger oder kräftiger zu schrubben.
Belag und Material vor dem Reinigen bestimmen
Prüfen Sie die Fläche bei Tageslicht, möglichst trocken und vor der Reinigung. Notieren Sie, wo der Belag sitzt, ob er sich mit leichtem Wischen löst und ob er entlang einer Tropfkante, bei Pflanzgefässen oder in einer dauerhaft feuchten Fuge auftritt. Achten Sie auf Übergänge zwischen Pfosten, Fuss, Boden und Wand: Dort können sich Spritzwasser und Ablagerungen sammeln. Bestimmen Sie am Pfosten, ob tatsächlich beschichtetes Aluminium vorliegt oder etwa Holz, Stahl oder eine andere Oberfläche. Farbe und Glanz allein belegen das Material nicht; Rechnung, Typenschild, Pflegehinweis oder Montageunterlagen sind verlässlicher. Wischen Sie zuerst nur eine kleine, wenig sichtbare Stelle und vergleichen Sie sie mit einem unbehandelten Bereich.
Ein dünner grüner Film lässt sich häufig mit Wasser anlösen; fest sitzende, faserige oder krustige Stellen können Moos, Flechten oder mineralische Ablagerungen sein. Blasen, Abplatzungen, kreidige Stellen, Rostspuren an Übergängen oder ein deutlich veränderter Farbton sprechen dagegen, die Stelle einfach als oberflächlichen Bewuchs zu behandeln. Fotografieren Sie den Befund aus der Nähe und zusammen mit dem ganzen Pfosten, bevor Sie etwas auftragen. Halten Sie dabei auch fest, welche Seite betroffen ist und wie weit die Verfärbung reicht. So können Sie nach dem Trocknen dieselbe Stelle vergleichen, statt sich nur auf den Gesamteindruck zu verlassen. Bei der Zuordnung einer Bloomcabin-Anlage hilft der Modellname: Die Produktseite der Bloomcabin Wandpergola bietet dafür einen Bezugspunkt, ersetzt aber nicht die Materialangaben zur vorhandenen Ausführung. Trennen Sie bei Ihrer Bestandsaufnahme drei Fragen: Was liegt auf der Oberfläche, woraus besteht das Bauteil und ist seine Oberfläche intakt? Erst diese Unterscheidung erlaubt es, eine passende Reinigungsmethode auszuwählen. Bleibt der Befund unklar, behandeln Sie ihn nicht versuchsweise mit mehreren verschiedenen Mitteln.
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Beschichtete Aluminiumpfosten schonend reinigen
Bei bestätigter und intakter Beschichtung beginnen Sie mit losem Schmutz. Entfernen Sie Blätter und Sand vorsichtig mit einem sauberen, weichen Tuch oder einer weichen Bürste, damit Körner nicht über die Oberfläche gezogen werden. Spülen Sie anschliessend mit klarem Wasser und wischen Sie in kleinen Abschnitten mit einem nicht scheuernden Schwamm oder Tuch. Für Rillen kann eine weiche Kunststoffbürste geeignet sein, sofern die Herstellerangaben das erlauben. Arbeiten Sie von oben nach unten und wechseln Sie verschmutzte Tücher, statt gelöste Partikel erneut zu verteilen. Verwenden Sie keine Metallbürste, Klinge oder Scheuerseite eines Schwamms. Ziel ist, den Belag zu lösen, nicht den Glanz der Beschichtung durch kräftiges Polieren zu verändern.
Reicht Wasser nicht aus, kommt nur ein milder Reiniger infrage, den der Hersteller für die konkrete Beschichtung zulässt. Halten Sie sich an Verdünnung, Einwirkzeit und Spülhinweise; ein neutraler pH-Wert allein bestätigt noch keine Verträglichkeit. Probieren Sie das Mittel zuerst an einer unauffälligen Stelle und lassen Sie es nicht antrocknen. Beurteilen Sie die Probefläche nach dem Abspülen und Trocknen: Vergleichen Sie Farbe und Glanz mit dem angrenzenden, unbehandelten Bereich. Eine noch nasse Fläche eignet sich schlecht für diesen Vergleich. Vermeiden Sie, dass sich Wasser oder Reiniger am Pfostenfuss sammelt. Wenn Angaben zur Pflege fehlen, formulieren Sie Ihre Frage möglichst genau: Nennen Sie das Bauteil, die vorhandene Beschichtung, den vorgesehenen Reiniger und den bisherigen Reinigungsversuch. Bezieht sich die Anfrage auf das Modell Bloomcabin Pergola, verwenden Sie diese Bezeichnung zusammen mit den Angaben zu Ihrer Ausführung. So bleibt klar, welche Oberfläche gereinigt werden soll und welche Verträglichkeit noch zu klären ist.
Bodenreiniger von Aluminiumpfosten fernhalten
Reiniger für den Boden können an die Pfosten spritzen oder mit dem Spülwasser daran entlanglaufen. Verwenden Sie deshalb getrennte Eimer, Bürsten und Tücher; ein Werkzeug, das mit einem stärkeren Bodenmittel in Kontakt war, gehört nicht anschliessend an die Aluminiumoberfläche. Tragen Sie einen zugelassenen Reiniger gezielt auf den vorgesehenen Belag auf und vermeiden Sie Sprühnebel in Richtung Pergola. Eine lose Abdeckung kann Spritzer abfangen, darf aber nicht an der Beschichtung scheuern oder mit Klebeband darauf befestigt werden. Legen Sie sie so, dass sich keine Flüssigkeit darunter am Sockel sammelt. Ein feuchtes Tuch oder ein Schwamm gibt bei der punktuellen Anwendung meist mehr Kontrolle als eine Sprühflasche.
Gelangen Spritzer auf den Pfosten, wischen Sie sie nicht trocken über die Fläche und setzen Sie kein zweites Mittel zum Neutralisieren ein. Spülen Sie den Bereich möglichst rasch mit klarem Wasser ab, sofern die Produktkennzeichnung keine andere Vorgehensweise vorgibt. Unterbrechen Sie dabei die Bodenreinigung, damit nicht laufend weitere Spritzer hinzukommen. Prüfen Sie die Oberfläche erst nach dem Trocknen. Bei einer sichtbaren Veränderung notieren Sie Produkt, Verdünnung und Kontaktzeit und fotografieren die Stelle. Halten Sie auch fest, ob der Reiniger direkt aufgesprüht wurde oder mit dem Spülwasser an den Pfosten gelangte. Bei einer Pflegeanfrage zur Bloomcabin Bioklimatischen Pergola ist dieser Ablauf aussagekräftiger als die blosse Angabe «Fleck am Pfosten». Bewahren Sie die Produktkennzeichnung auf, damit die verwendete Zusammensetzung nicht aus dem Gedächtnis beschrieben werden muss. Setzen Sie die Behandlung der betroffenen Stelle erst fort, wenn das weitere Vorgehen geklärt ist.

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Beton, Naturstein und Keramik passend reinigen
Bei Betonplatten und Betonpflaster entfernen Sie zunächst Laub und lockeren Bewuchs mit Besen, Wasser und einer materialverträglichen Kunststoffbürste. Prüfen Sie, ob der Beton eingefärbt, versiegelt oder anderweitig behandelt ist; ein Spezialreiniger sollte ausdrücklich für diesen Belag und für Algen geeignet sein. Bei Naturstein zählt die genaue Steinart. Kalkhaltige Steine können auf Säuren empfindlich reagieren, weshalb Essig, Entkalker und andere saure Hausmittel keine allgemein sichere Wahl sind. Auch eine Imprägnierung oder ein Fugenmörtel kann anders reagieren als die Steinoberfläche. Fehlt die Materialangabe, bleiben Sie zunächst bei Wasser und sanfter mechanischer Reinigung, statt ein unbekanntes Mittel grossflächig aufzutragen. Bearbeiten Sie erst einen kleinen Abschnitt und prüfen Sie ihn nach dem Trocknen.
Keramikplatten und Feinsteinzeug haben je nach Oberfläche und Verlegung unterschiedliche Anforderungen. Ein Reiniger sollte nicht nur allgemein für Aussenflächen beworben sein, sondern für die konkrete Platte geeignet sein; prüfen Sie ebenfalls, ob Fugen und Randabschlüsse das Mittel vertragen. Beginnen Sie mit Wasser und einer passenden Kunststoffbürste, ohne Metallwerkzeuge oder Scheuermittel. Testen Sie ein zugelassenes Mittel an einer unauffälligen Ecke und achten Sie nach dem Abspülen auf Veränderungen von Glanz oder Farbe. An offenen Kanten, Fugen und Übergängen zu Pfostenfüssen kann Flüssigkeit länger stehen oder auf ein anderes Material laufen. Arbeiten Sie dort mit wenig Wasser und gezielten Wischbewegungen, statt den Reiniger über mehrere Belagsarten zu verteilen.
Holz, WPC und Fugen gesondert behandeln
Auf Holz und Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffen (WPC) gilt die Pflegeanleitung des Belags, nicht die des angrenzenden Steins. Kehren Sie trockene Blätter und Erde ab und verwenden Sie für den grünen Film nur die dort zugelassene Kombination aus Wasser, Bürste und Reiniger. Bei echtem Holz kann die Richtung der Maserung wichtig sein; verwenden Sie eine weiche Bürste und keine Drahtbürste, Klinge oder grobe Scheuerseite. WPC-Oberflächen unterscheiden sich in Aufbau und Finish, deshalb ist ein vermeintlich mildes Hausmittel nicht automatisch geeignet. Ein Hochdruckstrahl kann Fasern, Beschichtung oder Oberfläche beeinträchtigen und sollte nur zum Einsatz kommen, wenn die Anleitung des Belags es zulässt. Lassen Sie Wasser nicht unnötig lange auf einer unbekannten Oberfläche stehen.
An Fugen und Rändern entfernen Sie lose Rückstände mit Handfeger oder weicher Bürste, statt Fugenmaterial mit einem spitzen Werkzeug herauszukratzen. Unterscheiden Sie dabei zwischen Bewuchs auf der Fuge und losem oder fehlendem Fugenmaterial: Eine Reinigung soll Ablagerungen entfernen, nicht die Fuge vertiefen. Spülen Sie nicht so, dass Schmutz und Reiniger unter den Belag, in einen Ablauf oder an den Pfostenfuss gedrückt werden. Prüfen Sie anschliessend, ob Rückstände in Ecken stehen bleiben. Reinigen Sie Übergänge zwischen Holzdeck, Platten und Pergola einzeln, weil dort unterschiedliche Werkstoffe zusammentreffen. Bei einer Wandpergola von Bloomcabin können Sie Wandanschluss, Pfostenfüsse und angrenzenden Belag für Ihre Pflegeübersicht getrennt erfassen. Welche dieser Bereiche bei Ihrer Ausführung vorhanden und zugänglich sind, beurteilen Sie an der bestehenden Anlage. Lösen Sie keine Befestigungen, um darunter zu reinigen; beschränken Sie sich auf die zugänglichen Oberflächen.
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Die Reihenfolge beim Reinigen planen
Planen Sie den Ablauf, bevor Sie den Boden nass machen. Kehren Sie zuerst lose Blätter und Erde weg und legen Sie fest, welche Fläche Sie als Erstes bearbeiten. Wählen Sie Abschnitte so, dass Sie benachbarte Pfosten und die Richtung des ablaufenden Wassers im Blick behalten. Stellen Sie die jeweils benötigten Werkzeuge bereit, bevor Sie einen Reiniger auftragen; während der Einwirkzeit sollte keine Suche nach Tuch oder Spülwasser nötig sein. Arbeiten Sie mit einem chemischen Bodenreiniger abschnittweise und halten Sie ihn auf dem vorgesehenen Belag. Spülen Sie jeden Abschnitt gemäss Produktvorgabe, bevor Sie zum nächsten wechseln, und führen Sie das Wasser kontrolliert von Stützen und Anschlussfugen weg. So trocknet das Mittel nicht unerwartet auf benachbarten Flächen und bleibt nicht in einer Ecke konzentriert. Halten Sie Etikett und Pflegehinweise während der Arbeit griffbereit.
Nach der Bodenreinigung folgt die Kontrolle der geschützten Pfostenbereiche. Entfernen Sie eine Abdeckung erst, wenn keine konzentrierte Lösung mehr darauf steht, und ziehen Sie sie nicht über die Beschichtung. Prüfen Sie, ob sich an ihrem Rand Flüssigkeit gesammelt hat oder ob einzelne Spritzer dahinter gelangt sind. Reinigen Sie solche Stellen mit frischem Wasser und dem für den Pfosten vorgesehenen Tuch. Halten Sie den frisch gereinigten Laufweg frei, bis Wasser und gelöster Bewuchs abgespült sind; eine nasse Fläche kann rutschig sein. Für wiederkehrende Pflegearbeiten an Ihrer Pergola von Bloomcabin können Sie den bewährten Ablauf kurz festhalten: Welche Fläche wurde zuerst gereinigt, welches Werkzeug gehörte zu welchem Material und wo war besonderer Spritzschutz nötig? Eine solche Notiz erleichtert die nächste Reinigung, ohne die Herstellerangaben zu ersetzen. Übernehmen Sie dabei nur Methoden, die sich auf der jeweiligen Oberfläche als geeignet erwiesen haben.
Hochdruck und Hausmittel nicht pauschal einsetzen
Ein Hochdruckreiniger ist keine automatische Abkürzung. Ein konzentrierter Wasserstrahl kann empfindliche Oberflächen, Beschichtungen, Fugen oder Anschlussstellen beschädigen und Wasser in Bereiche treiben, die nicht gereinigt werden sollen. An beschichtetem Aluminium sollte er nur eingesetzt werden, wenn die Anleitung der konkreten Anlage dies ausdrücklich zulässt und die dort genannten Bedingungen eingehalten werden. Allgemeine Tipps zu Abstand oder Druck ersetzen diese Freigabe nicht. Auch ein robust wirkender Boden kann empfindliche Fugen oder Randabschlüsse haben. Bei Algen an Pfosten und vielen Bodenbelägen ist die manuelle Reinigung mit Wasser und geeigneter Bürste der besser kontrollierbare erste Versuch. Richten Sie keinen Strahl in Ritzen oder direkt auf den Pfostenfuss.
Essig, Chlorbleiche, chlorhaltige Reiniger, starke Laugen, Säuren und Lösemittel sind ebenfalls keine universelle Algenlösung. Je nach Beschichtung, Stein, Fuge, Holzschutz oder Versiegelung können sie Verfärbungen oder Materialschäden verursachen; Rückstände erreichen ausserdem leicht die benachbarte Pergola oder Pflanzen. Ein Algenentferner kommt nur infrage, wenn seine Kennzeichnung den konkreten Belag nennt und die Pfosten vor Spritzern geschützt werden können. Lesen Sie deshalb nicht nur die Bezeichnung auf der Vorderseite, sondern auch Anwendungshinweise und Materialausschlüsse. Die Angabe «für aussen» beantwortet die Frage nach der Verträglichkeit noch nicht. Mischen Sie keine Reinigungsmittel und wechseln Sie nicht ohne gründliches Spülen von einem Mittel zum nächsten. Auch die Modellangabe Bloomcabin Bioklimatische Pergola allein erlaubt keine Auswahl eines bestimmten Reinigers: Entscheidend bleiben die Angaben zur tatsächlich behandelten Oberfläche. Fehlt diese Zuordnung, ist ein weiterer Versuch mit einem anderen Hausmittel keine sinnvolle Abkürzung.

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Nach der Reinigung Oberfläche und Feuchtigkeit prüfen
Spülen Sie den Belag und die Pfosten materialgerecht ab, bis keine sichtbaren Schaum- oder Reinigerrückstände bleiben; Etikett und Pflegeanleitung haben Vorrang. Benutzen Sie am Aluminium frisches Wasser und ein sauberes Tuch, falls Spritzer oder ein Film zurückgeblieben sind. Lassen Sie die Flächen trocknen und vergleichen Sie sie mit den Fotos vom Ausgangszustand. Betrachten Sie dabei nicht nur die zuvor grüne Stelle, sondern auch deren Ränder und den Pfostenfuss. Ist der Belag verschwunden, oder sind matte Stellen, Blasen und Verfärbungen sichtbar geworden? Halten Sie das Ergebnis getrennt vom Reinigungserfolg fest: «Bewuchs entfernt» und «Oberfläche unverändert» sind zwei unterschiedliche Beobachtungen. Wenn Sie eine Pflegeübersicht für die Bloomcabin Wandpergola im Produktkatalog führen, ordnen Sie die Bilder Ihrer vorhandenen Anlage und dem jeweiligen Bauteil zu. Ergänzen Sie das Datum und das verwendete Verfahren. Damit lässt sich bei der nächsten Kontrolle erkennen, ob derselbe Belag zurückkehrt oder eine andere Veränderung vorliegt.
Kehrt der Belag schnell zurück, prüfen Sie zuerst die Feuchtequelle, statt die Konzentration des Reinigers zu erhöhen. Laub, das dauerhaft liegen bleibt, ein überlaufender Ablauf, Spritzwasser von Pflanzgefässen oder Wasser, das in einer Fuge steht, können die Stelle wiederholt feucht halten. Kehren Sie organische Rückstände regelmässig ab und beobachten Sie, ob der Bewuchs einem Ablauf oder einer schattigen Ecke folgt. Wenn Wasser sichtbar nicht abläuft oder ein Anschluss undicht wirkt, lassen Sie die Ursache beurteilen; bohren, verändern oder lösen Sie dafür keine Bauteile der Pergola. Wiederkehrender Bewuchs ist ein Pflegehinweis, aber allein kein Beleg für einen Schaden am Gestell.
Wann Reinigung nicht mehr ausreicht
Reinigung ist keine Reparatur. Stoppen Sie, wenn die Beschichtung abblättert, Blasen wirft, sich sichtbar verfärbt oder sich darunter Korrosion zeigt. Gleiches gilt bei Verformungen, ungewöhnlicher Bewegung eines Pfostens, gelösten Anschlüssen oder anhaltendem Wasser, dessen Herkunft unklar ist. Scheuern oder weiteres Einweichen kann die Ursache verdecken und die Fläche zusätzlich belasten. Machen Sie eine Übersicht der Pergola und Nahaufnahmen der betroffenen Stellen; notieren Sie, wann die Veränderung aufgefallen ist und welche Mittel bereits verwendet wurden. Schleifen, Ausbessern oder Demontieren gehört nicht zur normalen Algenreinigung. Lassen Sie bauliche oder elektrische Arbeiten nach den Vorgaben des Herstellers von qualifiziertem Fachpersonal beurteilen.
Für eine Anfrage helfen Modellbezeichnung, Rechnung oder Montageunterlagen, Fotos aus der Nähe und aus etwas Abstand sowie Angaben zu Reiniger, Verdünnung und Einwirkzeit. Beschreiben Sie, ob nur der Belag wiederkehrt oder ob sich die Oberfläche verändert hat. Trennen Sie die Beobachtung von Ihrer Vermutung: «Grüner Film lässt sich abwischen» beschreibt etwas anderes als «Beschichtung löst sich». Geben Sie auch an, ob nur ein Pfosten oder mehrere Stellen betroffen sind. So lässt sich eher klären, ob eine weitere materialgerechte Reinigung genügt, eine Prüfung durch den Kundendienst nötig ist oder ein Ersatzteil angefragt werden muss. Falls Sie dafür die Bloomcabin Pergola im Katalog heranziehen, unterscheiden Sie den aktuellen Katalogeintrag von Ihrer vorhandenen Ausführung. Bestellen Sie ein Ersatzteil nicht allein nach Farbe oder Form. Bei einem erwogenen Austausch zählen die konkreten Daten und Anschlussbedingungen; ein ähnlicher Produktname bestätigt noch keine Kompatibilität. Damit endet die Algenreinigung dort, wo eine Beurteilung oder Reparatur des Bauteils erforderlich wird.
Häufige Fragen
Kann ich denselben Algenreiniger für Pfosten und Terrassenbelag verwenden?
Nicht ohne Prüfung. Ein Mittel muss ausdrücklich sowohl für den konkreten Bodenbelag als auch für die Beschichtung der Pfosten geeignet sein. Reinigen Sie die Flächen getrennt und verhindern Sie, dass Bodenreiniger an das Aluminium spritzt.
Ist Essig gegen Algen auf Terrassenplatten geeignet?
Essig ist keine pauschal sichere Lösung. Säure kann empfindliche, insbesondere kalkhaltige Natursteine angreifen; auch Fugen und Oberflächenbehandlungen können reagieren. Prüfen Sie zuerst die Materialangaben und verwenden Sie nur zugelassene Mittel.
Darf ich einen Hochdruckreiniger einsetzen?
Nur wenn die Anleitungen für die konkrete Pergola und den Bodenbelag den Einsatz zulassen. Ein Wasserstrahl kann Beschichtungen, Fugen oder Anschlüsse beeinträchtigen. Beginnen Sie mit Wasser und einer passenden Bürste statt mit Hochdruck.
Was kann ich tun, wenn die Algen schnell wiederkommen?
Prüfen Sie, ob Laub liegen bleibt, Wasser an der Stelle stehen bleibt oder ein Ablauf auf die Fläche tropft. Regelmässiges Kehren und das Beobachten feuchter Stellen helfen, die Ursache einzugrenzen. Verwenden Sie nicht automatisch einen stärkeren Reiniger.
Wann sollte ich eine Fachperson hinzuziehen?
Bei abblätternder Beschichtung, Blasen, Korrosionsspuren, Verformungen oder einem Pfosten, der sich ungewöhnlich bewegt, sollten Sie die Reinigung beenden. Halten Sie Modellangaben, Fotos und Informationen zu verwendeten Mitteln bereit und lassen Sie den Befund beurteilen.
Bei Pergolapfosten und Terrassenbelag ist nicht der stärkste Reiniger die beste Wahl. Bestimmen Sie zuerst das Material, halten Sie Bodenreiniger von der Beschichtung fern und entfernen Sie den Belag mit einer passenden, möglichst schonenden Methode. Kommt das Grün rasch wieder, lohnt sich der Blick auf Feuchtigkeit, Laub und Abläufe; zeigen sich dagegen Veränderungen an der Oberfläche, sollte die Reinigung enden und der Befund fachlich beurteilt werden.