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Gewächshaus oder Orangerie für Gastronomie und Events

Gewächshaus oder Orangerie für Gastronomie und Events
Galerieansicht eines Gewächshauses in T-Form
Die Galerieansicht zeigt ein Gewächshaus in T-Form als architektonischen Blickfang.

Betriebskonzept & Gästeräume

Kurz gesagt: erst den Betrieb, dann den Raum planen

Ein gewerblich genutztes Gewächshaus oder eine Orangerie kann Restaurant, Hotel oder Veranstaltungsort um einen atmosphärischen Gästebereich erweitern. Besonders überzeugend wird das Konzept, wenn der Raum eine klar definierte Rolle erfüllt: etwa als Gartenrestaurant, Frühstückslounge, Veranstaltungsraum oder ruhiger Rückzugsort für kleinere Gesellschaften.

Vor der Produktauswahl sollten Sie Nutzung, Gästezahl, Saison, Servicewege und Standort festlegen. Prüfen Sie anschließend mit den zuständigen Stellen, welche baulichen, gewerblichen und sicherheitsrelevanten Anforderungen für Ihr konkretes Vorhaben gelten. Auch die Abstimmung mit Fachplanung und Versicherung gehört früh auf die Projektliste.

01

Konzept

Formulieren Sie einen konkreten Anlass für den Raum. Ein Frühstücksbereich braucht andere Abläufe, Anschlüsse und Möblierung als eine Location für Empfänge oder Dinner.

02

Betrieb

Planen Sie Wege für Personal, Geschirr, Speisen, Abfall und Reinigung gleichwertig mit der Gästeansicht. Gute Abläufe schützen Atmosphäre und Servicequalität im täglichen Einsatz.

03

Standort

Beobachten Sie Licht, Einsehbarkeit, Zugang und die Beziehung zu Küche, Hotel und Garten. Daraus ergeben sich Größe, Ausrichtung und die passende Nutzungsintensität.

Gewächshaus oder Orangerie: ein besonderer Rahmen für Gastronomie, Hotels und Veranstaltungen

Wer einen zusätzlichen Gästeraum plant, sucht meist keine beliebige Überdachung, sondern einen Ort mit Charakter. Ein transparent gestaltetes Gewächshaus kann Frühstück im Grünen, ein privates Dinner, Verkostungen oder kleine Feiern räumlich fassen. Für Hotels und Restaurants entsteht dadurch eine sichtbare Verbindung zwischen Haus, Garten und Angebot. Damit diese Verbindung glaubwürdig wirkt, sollte der Raum aus dem eigenen Konzept heraus entwickelt werden.

Die Bezeichnung Orangerie wird häufig für einen repräsentativen, lichtdurchfluteten Gartenraum verwendet; ein Gewächshaus betont stärker die Nähe zu Pflanzen und Kultur. In der Praxis zählt jedoch weniger das Etikett als die geplante Nutzung. Wie viele Gäste sollen sich gleichzeitig wohlfühlen? Welche Speisen und Servicewege sind vorgesehen? Und wann soll der Raum bewusst geschlossen, ruhig oder exklusiv bleiben?

Für gewerbliche Vorhaben lohnt es sich, Architektur, Küche, Service, Haustechnik und Außenbereich gemeinsam zu betrachten. Ein stimmiges Projekt berücksichtigt Ankunft, Garderobe, Möblierung, Reinigung, Lagerung und Wetterszenarien ebenso wie Atmosphäre. So wird aus einer fotogenen Idee ein belastbarer Baustein für den Alltag Ihres Betriebs – und nicht bloß eine Fläche, die nur zu besonderen Anlässen funktioniert.

01 · Positionierung

Ein Raum mit eigener Aufgabe

Der stärkste gewerbliche Gartenraum beantwortet eine klare betriebliche Frage. Vielleicht fehlt Ihrem Restaurant ein Ort für private Gesellschaften, Ihrem Hotel ein besonderer Frühstücksplatz oder Ihrer Location ein wetterunabhängiger Rahmen für Begrüßungen. Definieren Sie daher nicht nur die Fläche, sondern auch das gewünschte Gefühl und den Anlass. Gäste merken rasch, ob ein Raum als eigenständiger Teil des Hauses gedacht wurde oder nur als nachträglicher Zubau wirkt.

Eine gute Aufgabenbeschreibung hilft bei allen weiteren Entscheidungen. Soll der Bereich täglich offen sein, nur auf Reservierung bespielt werden oder als buchbare Ergänzung dienen? Braucht er Blickbeziehungen in den Garten, Nähe zur Bar oder Abstand zum lebhaften Restaurant? Je genauer Sie Prioritäten festhalten, desto leichter lassen sich Einrichtung, Beleuchtung und Betriebsorganisation aufeinander abstimmen. Das schützt auch vor Kompromissen, die den Raum später schwer nutzbar machen.

Beschreiben Sie den Hauptanlass in einem Satz: Genuss, Empfang, Feier, Frühstück oder stiller Aufenthalt.

Legen Sie fest, welche Nutzung bei hoher Auslastung Vorrang hat und welche nur ergänzend stattfinden darf.

Für einen frei stehenden Gartenraum mit vielseitiger Möblierung können Standard Classic Gewächshäuser einen passenden Ausgangspunkt für Ihre Konzeptskizze bieten.

02 · Gästeerlebnis

Atmosphäre beginnt vor dem ersten Gang

In der Gastronomie entsteht Qualität nicht allein am Tisch. Der Weg zum Raum, der erste Blick durch das Glas und die Nähe zu Pflanzen prägen die Erwartung Ihrer Gäste. Ein Gewächshaus kann diese Ankunft bewusst inszenieren: als Übergang vom Haus in den Garten, als heller Treffpunkt oder als ruhige Kulisse. Wichtig ist eine nachvollziehbare Orientierung, damit niemand unsicher nach Eingang, Sanitärbereich oder Servicepersonal suchen muss.

Gestalten Sie den Raum nicht ausschließlich für Bilder, sondern für echte Aufenthaltsdauer. Bequeme Sitzabstände, eine angenehme Akustik und ein stimmiges Lichtkonzept sind für Frühstück, Lunch und Abendservice unterschiedlich wichtig. Berücksichtigen Sie außerdem, wie sich Garderobe, Taschen, Kinderwägen oder Mobilitätshilfen einfügen. Gerade im Hotelbereich wird eine entspannte, unkomplizierte Nutzbarkeit oft nachhaltiger erinnert als eine spektakuläre Einzelidee.

Planen Sie Sichtachsen auf Garten, Küche oder Landschaft, ohne wichtige Arbeitswege und Zugänge zu verstellen.

Staffeln Sie Licht nach Tageszeit, damit der Raum morgens klar und abends dennoch einladend wirkt.

Wenn eine Gebäudeseite aktiv in das Gästeerlebnis eingebunden werden soll, betrachten Sie großformatige wandangebaute Lean-To-Gewächshäuser als räumliche Verbindung zwischen Innenbereich und Garten.

03 · Kulinarik

Pflanzenbezug glaubwürdig einbinden

Ein Restaurant-Gewächshaus gewinnt an Profil, wenn Pflanzen nicht als bloße Dekoration erscheinen. Kräuter, essbare Blüten oder saisonale Kulturen können Gespräche am Tisch anregen und die Handschrift der Küche sichtbar machen. Das bedeutet nicht, dass der Raum zur Produktionsfläche werden muss. Oft reichen sorgfältig ausgewählte Pflanzinseln, ein kleiner sichtbarer Anzuchtbereich oder ein Menübezug, der sich an Jahreszeiten und Garten orientiert.

Klären Sie im Team, wer Pflanzenpflege, Bewässerung und das Erscheinungsbild im laufenden Betrieb verantwortet. Ein üppiger Gartenraum verlangt andere Aufmerksamkeit als eine zurückhaltende Orangerie mit wenigen großen Kübeln. Auch Gerüche, Allergien, herabfallendes Pflanzenmaterial und die hygienische Trennung von Gästebereich und Küchenabläufen verdienen eine praktische Betrachtung. Ein pflegeleichtes Konzept, das regelmäßig gut aussieht, ist meist überzeugender als eine überladene Bepflanzung.

Wählen Sie Pflanzen nach Pflegeaufwand, Licht und gewünschter Wirkung statt ausschließlich nach kurzfristiger Saisonoptik.

Stimmen Sie Menüs, Tischdekoration und Pflanzthemen dezent aufeinander ab, ohne den Raum dekorativ zu überfrachten.

Für ein eigenständiges Gartenambiente mit sichtbarem Grün eignen sich Classic-Standardgewächshäuser für Gastronomiegärten als Grundlage einer klar abgegrenzten Genusszone.

04 · Abläufe

Servicewege von Anfang an mitdenken

Der schönste Gästeraum verliert an Wirkung, wenn Personal mit Tabletts lange Umwege gehen muss. Zeichnen Sie daher reale Wege zwischen Küche, Bar, Lager, Abräumstation und Gewächshaus ein. Berücksichtigen Sie auch Stoßzeiten: Wo warten Gäste, wohin mit benutztem Geschirr und wie erreicht der Service Tische, ohne ständig durch eine zentrale Blickachse zu gehen? Solche Fragen bestimmen oft mehr über die Alltagstauglichkeit als die reine Grundfläche.

Neben dem Service benötigt auch die Reinigung einen klaren Ablauf. Boden, Glasflächen, Pflanzen und Möblierung bringen unterschiedliche Anforderungen mit sich. Planen Sie geeignete Abstellmöglichkeiten für Arbeitsmittel, ohne dass diese das Gästeerlebnis beeinträchtigen. Bei Veranstaltungen können zusätzliche Punkte wie Technik, Dekoration oder Catering dazukommen. Ein gemeinsamer Rundgang mit Serviceleitung und Betriebsverantwortlichen macht viele Anforderungen sichtbar, bevor sie teuer oder umständlich werden.

Markieren Sie auf einem Plan getrennte Wege für Gäste, Speisenservice, Abräumen und Reinigung.

Reservieren Sie unauffällige Stellflächen für Geschirr, Getränkenachschub und Arbeitsmittel nahe beim Einsatzort.

Bei kurzen Wegen aus einem bestehenden Gebäude heraus können wandangebaute Lean-To-Gewächshäuser in voller Größe die betriebliche Verbindung besonders klar unterstützen.

05 · Veranstaltungen

Vom Dinner bis zum kleinen Empfang

Für Eventlocations liegt der Reiz eines transparenten Raums in seiner Wandelbarkeit. Ein gesetztes Dinner, eine Trauung, ein Empfang oder eine Präsentation brauchen jedoch unterschiedliche Raumordnungen. Entwickeln Sie einige konkrete Szenarien und spielen Sie sie mit Tischen, Stehbereichen, Technik und Personal durch. So erkennen Sie früh, ob Durchgänge, Blickrichtungen und Flächenreserven wirklich zu den Veranstaltungen passen, die Sie künftig anbieten möchten.

Besonders bei privaten Feiern zählt das Zusammenspiel von Intimität und Offenheit. Gäste sollen sich als Gesellschaft wahrnehmen und zugleich den Garten erleben können. Flexible Möblierung hilft, ersetzt aber kein schlüssiges Grundkonzept. Denken Sie auch an Anlieferung, Aufbauzeiten und Rückbau nach dem Event. Wenn diese Prozesse ruhig und getrennt vom Gästebereich ablaufen, bleibt der Anlass für Besucher ebenso angenehm wie für Ihr Team.

Erstellen Sie beispielhafte Bestuhlungspläne für Dinner, Empfang und Vortrag, jeweils mit nachvollziehbaren Bewegungsflächen.

Definieren Sie, wo Dekoration, Technik und Catering vor sowie nach einer Veranstaltung zwischengelagert werden.

Für separat inszenierte Empfänge oder Gartenfeiern bieten Classic-Standardgewächshäuser für Eventflächen eine charaktervolle, klar erkennbare Raumidee.

06 · Standort

Licht, Zugang und Nachbarschaft prüfen

Der Standort prägt den Nutzen eines Gewächshauses oder einer Orangerie stärker als eine Skizze vermuten lässt. Beobachten Sie den Garten zu verschiedenen Tageszeiten und Jahreszeiten: Wo liegt der Zugang, wie verändert sich die Sonne und welche Bereiche sind einsehbar? Prüfen Sie auch, ob Gäste bei Regen gut ankommen und ob das Personal den Bereich unkompliziert erreicht. Eine attraktive Lage nützt wenig, wenn sie den Betrieb isoliert oder Wege unnötig verlängert.

Für gewerbliche Projekte sollten Sie die örtlichen Rahmenbedingungen früh mit der zuständigen Gemeinde oder Behörde abklären. Je nach Standort und Vorhaben können baurechtliche, gewerbliche, brandschutzbezogene oder nachbarschaftliche Fragen relevant sein. Treffen Sie keine Annahmen allein aufgrund ähnlicher Projekte. Auch Ihre Versicherung sollte die geplante Nutzung und Veranstaltungsszenarien kennen, damit Sie den erforderlichen Schutz anhand der konkreten Bedingungen prüfen können.

Dokumentieren Sie Sonne, Wind, Zugang und Einsehbarkeit über mehrere typische Betriebstage hinweg.

Besprechen Sie Standort und Nutzung frühzeitig mit Fachleuten sowie den jeweils zuständigen lokalen Stellen.

Wo ein vorhandenes Haus den geschützten Zugang erleichtert, können großzügige wandangebaute Lean-To-Gewächshäuser in die Standortprüfung einbezogen werden.

07 · Wirtschaftlichkeit

Kapazität nicht mit Erfolg verwechseln

Ein zusätzlicher Gästeraum kann neue Anlässe ermöglichen, doch seine wirtschaftliche Rolle sollte nüchtern geplant werden. Fragen Sie, welche Nachfrage bereits besteht und welche Angebote Sie tatsächlich dauerhaft betreiben können. Ein exklusiver Bereich für kleine Gesellschaften folgt anderen Regeln als ein täglich bespieltes Frühstücksangebot. Rechnen Sie nicht nur mit Sitzplätzen, sondern auch mit Personal, Pflege, Energie, Reinigung, Möblierung und möglichen Leerzeiten.

Sinnvoll ist ein einfaches Betriebsszenario für ruhige und starke Monate. Welche Öffnungszeiten sind realistisch, wer übernimmt Reservierungen und wie wird der Raum bei geringer Nachfrage genutzt? Legen Sie Qualitätsstandards fest, statt Flächen maximal auszulasten. Für eine belastbare Investitionsentscheidung sollten Sie aktuelle Angebote und projektbezogene Kosten mit Ihren Fachleuten prüfen; pauschale Erwartungen an Ertrag oder Amortisation ersetzen keine betriebliche Kalkulation.

Ordnen Sie jeder geplanten Nutzung Verantwortlichkeiten, Personalaufwand und wiederkehrende Pflegeaufgaben klar zu.

Vergleichen Sie mehrere Auslastungsszenarien, bevor Sie Größe und Ausstattung als fix betrachten.

Für ein saisonal eigenständig buchbares Angebot können Classic-Standardgewächshäuser für Hotelgärten als markanter Mittelpunkt der Gästefläche dienen.

08 · Umsetzung

Ein Projektteam mit klaren Entscheidungen

Bei einem Hotel, Restaurant oder Veranstaltungsbetrieb betrifft ein neuer Gartenraum mehrere Gewerke und Verantwortliche. Binden Sie Küche, Service, Haustechnik, Gartenpflege und Geschäftsführung rechtzeitig ein. Ergänzend können Architektur, Statik, Elektroplanung oder weitere Fachdisziplinen erforderlich sein. Eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage verhindert, dass Gestaltung, Nutzbarkeit und technische Fragen getrennt voneinander gelöst werden und später aufwendig zusammenfinden müssen.

Halten Sie Entscheidungen in einer kompakten Projektmappe fest: Nutzungsszenarien, Lageplan, Materialstimmung, Möblierung, Anschlüsse und offene Behördenfragen. Diese Unterlagen erleichtern Gespräche mit Planenden und Lieferanten und machen Änderungswünsche nachvollziehbar. Prüfen Sie außerdem die schriftlichen Produktunterlagen für die gewählte Ausführung sorgfältig. Anforderungen an Montage, Betrieb und Pflege müssen zu Ihrem Standort und zum gewerblichen Alltag passen.

Benennen Sie eine Person, die Entscheidungen bündelt und Rückmeldungen aus Betrieb, Planung und Gestaltung zusammenführt.

Führen Sie offene Punkte mit Zuständigkeit und Termin, damit Genehmigungs- und Planungsfragen nicht verloren gehen.

Für eine direkte Erweiterung von Lounge, Frühstücksraum oder Restaurant prüfen Sie vollformatige wandangebaute Lean-To-Gewächshäuser im Zusammenhang mit Zugang und Innenraumablauf.

Klassisches Gewächshaus aus Glas
Ein klassisches Gewächshaus aus Glas kann Gartenräume optisch klar strukturieren.
Außenansicht eines Gewächshauses in T-Form
Die Außenansicht macht die eigenständige Form des T-Modell-Gewächshauses sichtbar.
Galerieansicht eines sechseckigen Gewächshauses
Ein sechseckiges Gewächshaus wird in dieser Galerieansicht aus verschiedenen Blickwinkeln gezeigt.

Welche Raumidee passt zu Ihrem Betrieb?

Diese Gegenüberstellung ersetzt keine Standort- oder Fachplanung, hilft aber dabei, die Rolle des geplanten Gästeraums zu schärfen. Entscheidend sind immer Ihr Angebot, die Nähe zum Hauptgebäude, die gewünschte Atmosphäre und die organisatorische Nutzbarkeit im Tagesgeschäft.

Typische Rolle

Eigenständiger Gartenpavillon für besondere Anlässe.

Erweiterung eines bestehenden Innenraums mit kurzen Wegen.

Gästeankunft

Kann als bewusster Weg durch den Garten inszeniert werden.

Beginnt häufig direkt beim Restaurant, Hotel oder Lounge-Bereich.

Serviceorganisation

Benötigt sorgfältig geplante Wege für Speisen und Abräumen.

Kann bei passender Lage an bestehende Abläufe anschließen.

Atmosphäre

Betont Gartenbezug, Eigenständigkeit und einen kleinen Ortswechsel.

Verbindet Innenraum und Außenbereich zu einem zusammenhängenden Erlebnis.

Geeignete Anlässe

Private Dinner, Verkostungen, Gartenempfänge und exklusive Reservierungen.

Frühstück, Tagesgastronomie, Lounge-Nutzung und ergänzende Gruppenbereiche.

Projektplanung für einen gewerblichen Gartenraum

Ein strukturierter Ablauf verhindert, dass die optische Idee den praktischen Betrieb überholt. Beginnen Sie mit dem Nutzungskonzept und konkretisieren Sie erst danach Lage, Ausstattung und Produktauswahl. So bleiben Entscheidungen nachvollziehbar und auf Ihren Betrieb ausgerichtet.

01

Nutzung definieren

Beschreiben Sie Anlässe, Zielgruppen, Öffnungszeiten und die gewünschte Stimmung. Legen Sie fest, welche Nutzung den Raum im Alltag hauptsächlich trägt.

02

Betrieb abbilden

Gehen Sie Service, Reinigung, Warenwege und Gästeführung praktisch durch. Beziehen Sie Personen ein, die später tatsächlich im Raum arbeiten.

03

Standort bewerten

Prüfen Sie Zugang, Licht, Gartenbezug, Einsehbarkeit und Anschlüsse. Dokumentieren Sie Anforderungen, die sich aus Gelände und bestehendem Gebäude ergeben.

04

Rahmenbedingungen klären

Besprechen Sie das Vorhaben mit zuständigen lokalen Stellen, Fachplanenden und gegebenenfalls Ihrer Versicherung. Klären Sie projektspezifische Vorgaben rechtzeitig.

05

Ausstattung abstimmen

Entwickeln Sie Möblierung, Beleuchtung, Pflanzen und Lagerung gemeinsam. Wählen Sie erst dann eine Raumlösung, die Konzept und Abläufe unterstützt.

Checkliste vor der Angebotsanfrage

Mit einer klaren Unterlage erhalten Sie passendere Rückmeldungen und können Angebote besser einordnen. Ergänzen Sie diese Punkte um Besonderheiten Ihres Hauses, Grundstücks und gastronomischen Konzepts.

01. Die Hauptnutzung und die wichtigsten alternativen Nutzungsszenarien sind schriftlich beschrieben.
02. Der gewünschte Standort wurde hinsichtlich Zugang, Gartenbezug, Licht und Betriebswegen beurteilt.
03. Küche, Service, Housekeeping und Geschäftsführung haben ihre Anforderungen eingebracht.
04. Sitzordnung, Stehbereiche und Bewegungsflächen wurden anhand realistischer Abläufe getestet.
05. Anschlüsse, Beleuchtung, Reinigung und Lagerbedarf sind als Planungsfragen erfasst.
06. Lokale bauliche und gewerbliche Rahmenbedingungen werden mit zuständigen Stellen abgeklärt.
07. Die geplante Nutzung wurde mit dem Versicherer als konkretes Szenario besprochen.
08. Aktuelle Unterlagen, Ausführung, Montagevorgaben und Leistungsumfang werden vor Entscheidung geprüft.

Häufige Fragen von Gastronomie- und Hotelbetrieben

Ist ein Gewächshaus für ein Restaurant eher Dekoration oder nutzbarer Gästeraum?

Es kann beides sein, sollte aber vorrangig als funktionierender Gästeraum geplant werden. Dekorative Wirkung entsteht dann durch Gartenbezug, Licht und sorgfältige Einrichtung. Entscheidend sind bequeme Aufenthaltsqualität, nachvollziehbare Wege und ein Serviceablauf, der den Raum nicht zur Kulisse ohne Alltagstauglichkeit macht.

Wann passt eine Orangerie besser als ein klassischer Gartenraum?

Eine Orangerie passt häufig, wenn ein ruhiger, repräsentativer Übergang zwischen Architektur und Garten gewünscht ist. Ein stärker gärtnerisch geprägtes Gewächshaus kann hingegen für saisonale Kulinarik, sichtbare Pflanzen und eigenständige Erlebnisse sinnvoll sein. Die Begriffe sind weniger wichtig als die konkrete Rolle im Betrieb.

Kann der Raum für private Feiern genutzt werden?

Private Feiern sind ein mögliches Nutzungsszenario, wenn Fläche, Möblierung, Service und lokale Rahmenbedingungen dazu passen. Planen Sie Aufbau, Anlieferung, Sanitärzugang und Rückbau ebenso wie die Gästeatmosphäre. Klären Sie erforderliche Vorgaben für Ihre konkrete Nutzung mit den zuständigen Stellen und beteiligten Fachleuten.

Wie wichtig ist die Nähe zur Küche?

Sie ist besonders wichtig, wenn Speisen regelmäßig serviert werden. Kurze, übersichtliche Wege unterstützen einen ruhigen Ablauf und erleichtern das Abräumen. Ein weiter entfernter Gartenraum kann dennoch funktionieren, braucht dann aber ein sehr bewusstes Servicekonzept, geeignete Zwischenstationen und realistische Zeitabläufe für das Team.

Welche Rolle spielt die Bepflanzung im Gästebereich?

Pflanzen schaffen Stimmung und können die kulinarische Geschichte eines Hauses sichtbar machen. Wählen Sie sie jedoch nach Licht, Pflege und Alltagstauglichkeit aus. Verantwortlichkeiten für Bewässerung, Reinigung und saisonale Anpassungen sollten klar sein, damit der Raum dauerhaft gepflegt wirkt und den Betrieb nicht unnötig belastet.

Was sollte vor einer Bestellung unbedingt geklärt sein?

Klären Sie Nutzung, Standort, Wege, Ausstattung und die projektspezifischen Rahmenbedingungen. Holen Sie interne Anforderungen aus Küche, Service und Technik ein und prüfen Sie die schriftlichen Unterlagen der gewählten Lösung. Eine frühe Abstimmung mit lokalen Stellen, Fachplanenden und Versicherung schafft eine verlässlichere Entscheidungsbasis.

Raumideen entdecken

Ein Gartenraum, der zum Haus passt

Ein Gewächshaus oder eine Orangerie für Gastronomie und Events kann das Profil Ihres Betriebs sichtbar erweitern: als ruhiger Frühstücksort, als kulinarischer Gartenraum oder als besondere Bühne für kleine Gesellschaften. Sein Wert entsteht nicht durch Größe allein, sondern durch eine Rolle, die Gäste verstehen und Ihr Team zuverlässig umsetzen kann.

Nehmen Sie sich Zeit für Nutzungsszenarien, Wege und Standort. Wenn Konzept, Gestaltung und Betrieb gemeinsam geplant werden, entsteht ein Bereich, der den Garten nicht nur zeigt, sondern in das Gastgeben einbindet. Bloomcabin kann dabei als Ausgangspunkt dienen, um passende Raumideen für Ihr Vorhaben zu vergleichen.

Vergleichen Sie Gewächshauslösungen mit Blick auf Ihr gastronomisches Konzept, Ihre Wege und den Charakter Ihres Gartens.

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