Kurze Wege, geschützte Pflanzen und eine klare Verbindung zum Haus
Ein Bloomcabin Wandgewächshaus schafft an einer geeigneten Hauswand, Garagenwand oder Gartenmauer einen hellen Bereich für die tägliche Gartenarbeit. Es nutzt die Fläche entlang der bestehenden Wand, statt wertvollen Platz in der Mitte des Grundstücks zu beanspruchen. So bleiben Anzucht, Arbeitsflächen und Ernte angenehm nahe bei Küche, Terrasse oder Gartenzugang, während sich das Gewächshaus klar in die vorhandene Architektur einfügt.
Gerade in österreichischen Stadtgärten, Innenhöfen und schmalen Seitenbereichen eröffnet diese Bauweise neue Möglichkeiten. Kräuter sind rasch zur Hand, Jungpflanzen bleiben gut im Blick und Gießkanne, Gartengeräte oder Stromanschluss befinden sich häufig in bequemer Nähe. Schlanke Aluminiumprofile und große transparente Flächen verbinden dabei praktische Gartennutzung mit einem klaren Erscheinungsbild. Einen Überblick über die verfügbaren Bauformen finden Sie in unserem Sortiment an Wandgewächshäusern für Haus und Terrasse.
Ein Platz für die tägliche Pflanzenpflege
Die Nähe zum Wohnbereich verändert, wie selbstverständlich ein Gewächshaus genutzt wird. Beim Frühstück lässt sich kurz nach den Jungpflanzen sehen, am Abend werden Kräuter direkt für die Küche geerntet und zwischendurch ist rasch gelüftet oder gegossen. Diese kurzen Wege machen aus einem gelegentlich besuchten Gartenprojekt einen festen Bestandteil des Tages.
Da das Gewächshaus direkt an einer vorhandenen Wand steht, bleibt die Gartenmitte für Rasen, Beete, Wege oder einen Sitzplatz frei. Gleichzeitig entsteht am Gebäude eine ruhige, klare Linie, die zu modernen ebenso wie zu klassischen Häusern passt.
Je nach gewählter Größe lässt sich der Innenraum als kompakter Pflanzenbereich, als bequemer Arbeitsplatz oder als Kombination aus Pflanztischen und kleiner Sitzgelegenheit einrichten. Die Aufteilung kann später an neue Kulturen und veränderte Gartenroutinen angepasst werden.
Warum diese Bauform am Haus besonders sinnvoll ist
Das Bloomcabin Wandgewächshaus verbindet eine hochwertige Gestaltung mit praktischen Vorteilen, die sich bei der täglichen Gartenarbeit bemerkbar machen.
Fläche effizient nutzen
Terrassenränder, Innenhöfe und schmale Gartenstreifen werden sinnvoll genutzt, ohne die freie Gartenfläche unnötig zu verkleinern.
Pflanzen rasch versorgen
Der kurze Weg erleichtert regelmäßiges Gießen, Lüften und Ernten. Davon profitieren besonders Jungpflanzen und Kräuter, die häufig gebraucht werden.
Viel Licht für Ihre Pflanzen
Große Verglasungsflächen schaffen einen hellen Innenraum. Sicherheitsglas sorgt für klare Sicht, Polycarbonat verteilt das einfallende Licht diffuser.
Klare Verbindung zum Gebäude
Schlanke Aluminiumprofile und eine klare Linienführung lassen das Gewächshaus wie eine bewusste Erweiterung von Haus und Garten wirken.
Ein Raum, der sich mit der Gartensaison verändert
Im zeitigen Frühjahr dient das Wandgewächshaus als übersichtlicher Platz für die Anzucht. Aussaatschalen, kleine Töpfe und Arbeitsmaterial finden auf Regalen und Pflanztischen ihren festen Platz. Durch die Nähe zum Haus lassen sich Feuchtigkeit, Pflanzenentwicklung und Lüftung ohne großen Aufwand regelmäßig kontrollieren.
Mit steigenden Temperaturen ziehen Tomaten, Paprika, Gurken, Salate und Küchenkräuter ein. Hohe Kulturen benötigen geeignete Rankhilfen und ausreichend Raum nach oben; niedrigere oder häufig geerntete Pflanzen sollten gut erreichbar bleiben. Ein freier Laufweg erleichtert Pflege, Ernte und den Transport von Gießkannen oder Töpfen.
Im Herbst eignet sich der Innenraum für spätere Kulturen, Pflegearbeiten, Umtopfen und die geordnete Unterbringung ausgewählter Kübelpflanzen. Bewegliche Tische oder Regale unterstützen diesen saisonalen Wechsel. So bleibt der Raum flexibel, statt nur für eine einzige Kultur eingerichtet zu sein.
Aluminium, passende Verglasung und genügend Platz zum Arbeiten
Der Rahmen besteht aus hochwertigen Aluminiumprofilen. Das formstabile, korrosionsbeständige und pflegeleichte Material eignet sich für eine dauerhaft im Freien stehende Konstruktion. Die schlanken Profile unterstreichen den modernen, transparenten Eindruck des Wandgewächshauses. Rahmenflächen lassen sich einfach abwischen und benötigen keine regelmäßig erneuerte Oberflächenbehandlung, wie sie bei manchen natürlichen Werkstoffen erforderlich ist. Planen Sie Regale, Rankhilfen und Pflanztische dennoch mit etwas Abstand, damit Profile und Verglasung für Reinigung und Kontrolle zugänglich bleiben.
4 mm gehärtetes Sicherheitsglas
Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn eine besonders klare und hochwertige Optik gewünscht ist. Das Glas lässt viel natürliches Licht ein und ermöglicht freie Sicht auf Pflanzen und Garten. Direkt am Wohnhaus entsteht dadurch ein heller, transparent wirkender Raum. Fingerabdrücke, Spritzwasser und Ablagerungen fallen auf der klaren Fläche allerdings stärker auf als auf einer diffusen Verglasung. Neben Terrasse oder Sitzplatz sollten Sie deshalb abwägen, wie wichtig Ihnen freie Sicht und ein möglichst geringer Reinigungsaufwand sind.
Ideal für: freie Sicht, hohe Transparenz und eine enge optische Verbindung zu Terrasse oder Garten.
Wirkung: transparent, hochwertig und optisch leicht.
Polycarbonat
Polycarbonat ist leicht, schlagfest und streut das einfallende Licht. Das ist besonders interessant, wenn Aussaat und Pflanzenanzucht im Mittelpunkt stehen. Konturen hinter der Verglasung sind weniger deutlich zu erkennen als bei klarem Sicherheitsglas, wodurch der Innenraum von außen etwas geschlossener wirkt. Beziehen Sie daher auch die Lage am Gebäude ein: Neben einem Wohn- oder Essbereich kann freie Sicht wichtiger sein, während an einer seitlichen Hauswand häufig die leichte, robuste Ausführung bevorzugt wird.
Ideal für: Aussaat, Jungpflanzen und einen vorwiegend gärtnerisch genutzten Innenraum.
Wirkung: Lichtstreuung sowie eine leichte und robuste Verglasung.
Platzsparende Schiebetüren kommen ohne ausschwingenden Türflügel aus und eignen sich daher gut für Terrassen und schmale Durchgänge. Vor der Öffnung sollte dennoch genügend Bewegungsfläche bleiben, damit sich Gießkannen abstellen und größere Töpfe bequem transportieren lassen. Das integrierte Rinnensystem leitet Regenwasser vom Dach ab; die eingebaute Aluminiumbasis unterstützt die Montage auf einem entsprechend vorbereiteten Untergrund. Alle Details zur Bauweise finden Sie auf der Produktseite zum Aluminium-Wandgewächshaus.
So richten Sie den Innenraum praktisch ein
Die passende Außenform ist nur der erste Schritt. Für den täglichen Komfort braucht es innen genügend Platz für Pflanzenpflege und Bewegung. Zeichnen Sie vor der Konfiguration einen einfachen Grundriss mit Eingang, Laufweg, Pflanztischen, Regalen und Stellflächen für hohe Kulturen. Berücksichtigen Sie auch Arbeiten, die zusätzlichen Platz benötigen: Substratsäcke öffnen, Aussaatschalen drehen, Kübel anheben oder Pflanzen von allen Seiten kontrollieren. Ein maßstäblicher Plan zeigt, ob Tischkanten den Durchgang einengen und ob Türen oder Lüftungselemente auch bei voller Bepflanzung erreichbar bleiben. Planen Sie dabei für den Hochsommer, wenn viele Kulturen deutlich mehr Raum beanspruchen als zu Saisonbeginn.
Laufweg freihalten
Ein freier Weg von der Schiebetür zu den wichtigsten Pflanzen erleichtert das Gießen, Ernten und Transportieren von Töpfen.
Höhe ausnutzen
Schmale Regale, Hängeelemente und Rankhilfen schaffen zusätzliche Stellfläche, ohne den Boden oder den Laufweg unnötig zuzustellen.
Pflanzen gruppieren
Stellen Sie Pflanzen mit ähnlichem Pflegebedarf zusammen. Hohe Kulturen gehören an Plätze, an denen sie kleinere Pflanzen weder beschatten noch den Zugang zu ihnen erschweren.
Sonnenverlauf und jahreszeitliche Veränderungen richtig einschätzen
Für die Standortwahl zählt der tatsächliche Tages- und Jahresverlauf des Lichts mehr als eine pauschale Empfehlung zur Himmelsrichtung. Beobachten Sie den vorgesehenen Platz morgens, zu Mittag und am späten Nachmittag. Halten Sie fest, wann Haus, Nachbargebäude, Balkone, Dachüberstände oder Bäume Schatten werfen. Wiederholen Sie die Einschätzung für verschiedene Jahreszeiten, denn belaubte Bäume können einen im Frühjahr hellen Bereich im Sommer deutlich stärker beschatten. Gleichen Sie diese Beobachtungen mit den geplanten Kulturen ab, bevor Sie Größe, Verglasung und Lüftung wählen.
Beurteilen Sie zusätzlich das Mikroklima unmittelbar am Gebäude. Helle Fassaden und Bodenbeläge können Licht und Wärme reflektieren, während enge Innenhöfe den Luftaustausch einschränken und geschützte Gebäudeecken weniger Wind abbekommen. Entscheidend ist deshalb ein Standort, an dem sich Sonneneintrag, Belüftung und Bedienbarkeit gut ausbalancieren lassen. Lüftungselemente und eine gegebenenfalls vorgesehene Beschattung müssen auch bei voller Bepflanzung erreichbar bleiben.
Die Nähe zum Gebäude macht eine sorgfältige Entwässerungsplanung besonders wichtig. Das integrierte Rinnensystem nimmt Niederschlag vom Gewächshausdach auf; bereits vor dem Aufbau sollte feststehen, wohin das Wasser weitergeleitet wird. Prüfen Sie das natürliche Gefälle und vermeiden Sie, dass sich Wasser am Sockel, vor der Schiebetür oder unmittelbar an der Hauswand sammelt. Vorgesehene Sammelbehälter müssen stabil und erreichbar stehen, ohne den Durchgang zu verengen. Rinne und Ablauf sollten frei zugänglich bleiben, damit sich Laub und Pflanzenreste einfach entfernen lassen.
Weitere Hinweise zu dieser platzsparenden Bauform finden Sie in unserem Ratgeber zum Aluminium-Wandgewächshaus für österreichische Gärten.
Sechs Punkte, die Sie vor der Auswahl klären sollten
Betrachten Sie Wandfläche, Zugang und geplante Kulturen gemeinsam. So wählen Sie nicht nur die passende Größe, sondern schaffen einen Innenraum, der sich im Alltag gut nutzen lässt.
1. Wand ausmessen
Breite, verfügbare Höhe und Tiefe mehrmals prüfen. Fenster, Türen, Außenleuchten, Leitungen, Fallrohre und Dachüberstände in die Skizze eintragen.
2. Zugang festlegen
Die Türposition sollte zum üblichen Weg zwischen Haus, Terrasse und Garten passen und einen direkten Zugang zu den Arbeitsflächen ermöglichen.
3. Verglasung wählen
Sicherheitsglas eignet sich für freie Sicht und hohe Transparenz. Polycarbonat streut das Licht und bietet eine leichte, robuste Alternative für die Pflanzenanzucht.
4. Lüftung mitdenken
Planen Sie Tür und Lüftungselemente so ein, dass sie auch bei voller Bepflanzung erreichbar bleiben. Pflanztische, Rankhilfen und überhängende Triebe dürfen die Bedienung nicht behindern. Berücksichtigen Sie bei der Anordnung außerdem eine gegebenenfalls vorgesehene Beschattung. Wenn das Gewächshaus während Ihrer Abwesenheit betreut wird, sollte die zuständige Person alle Öffnungen ohne Umräumen erreichen können.
5. Untergrund vorbereiten
Ein ebener, tragfähiger und passend dimensionierter Untergrund unterstützt die korrekte Ausrichtung der Konstruktion und der Schiebetüren.
6. Einrichtung planen
Regale, Pflanztische, Kletterhilfen, Bewässerung und Beschattung bereits bei der Größenwahl berücksichtigen, damit der Laufweg komfortabel bleibt.
Wandgewächshaus oder eine andere Gartenlösung?
Ein Wandgewächshaus ist besonders geeignet, wenn kurze Wege zum Haus wichtig sind und möglichst viel freie Gartenfläche erhalten bleiben soll. Es nutzt Randflächen entlang der Fassade und passt daher gut an Terrassen sowie in schmale Seitenbereiche.
Ein freistehendes Gewächshaus bietet dagegen freie Wahl bei der Position im Garten und einen Zugang von mehreren Seiten. Welche Form besser passt, entscheidet sich daher nicht allein über die Größe, sondern über Sonnenverlauf, Laufwege, gewünschte Nutzung und architektonische Wirkung. Unsere gesamte Auswahl finden Sie unter Gewächshäuser und Wintergärten.
Für eine besonders repräsentative Erweiterung kommt auch ein T-förmiges Wandgewächshaus oder ein Pyramiden-Wandgewächshaus Für eine geradlinige und platzsparende Lösung bietet sich dagegen das klassische Aluminium-Wandgewächshaus an.
Gute Vorbereitung sorgt für einen sauberen Aufbau
Eine genaue Bestandsaufnahme bildet die Grundlage für die Konfiguration. Messen Sie die vorgesehene Wandfläche an mehreren Punkten, da Sockel, Putz und Dachabschlüsse voneinander abweichen können. Tragen Sie Fenster, Türen, Außenleuchten, Steckdosen, Leitungen, Lüftungsöffnungen, Fallrohre und Vorsprünge in eine maßstäbliche Skizze ein. Fensterflügel müssen sich weiterhin öffnen lassen, und Wartungsstellen am Gebäude dürfen nicht unzugänglich werden. Die Wand muss für den vorgesehenen Anschluss geeignet sein; Aufbau und Befestigung erfolgen nach den produktspezifischen Montagevorgaben. Halten Sie rund um den Montagebereich genügend Bewegungsraum frei. Auch nach der Fertigstellung sollten Verglasung, Rinne und sichtbare Verbindungen für Reinigung und Kontrolle erreichbar bleiben.
Die Basis muss eben, stabil und auf die gewählte Ausführung abgestimmt sein, damit sich Aluminiumrahmen und Schiebetüren korrekt ausrichten lassen. Gleichen Sie Unebenheiten nicht aus, indem Sie einzelne Rahmenteile unter Spannung montieren. Halten Sie die vorgesehene Montagereihenfolge ein und lassen Sie sich beim Einsetzen großer Verglasungselemente ausreichend helfen. Geeignete Schutzausrüstung und ein freier Arbeitsbereich sind dabei unerlässlich. Da die Konstruktion direkt an einem Gebäude befestigt wird, müssen Wandaufbau, Anschlussdetails und die örtlich geltenden baurechtlichen Vorgaben vorab geklärt werden. Für Bloomcabin Gewächshäuser gelten eine Windbelastbarkeit von 30 m/s, eine Schneelast von 210 kg/m² und eine Garantie von 12 Jahren. Diese Werte ersetzen weder die fachgerechte Verankerung noch die Prüfung von Untergrund und Gebäudewand.
Wenn bereits ein geeigneter Wandsockel vorhanden ist oder Sie unterschiedliche Anschlussarten vergleichen möchten, finden Sie weitere passende Ausführungen in unserer Kategorie Gewächshäuser mit Wandsockel.
Mit wenigen Handgriffen bleiben Rahmen und Verglasung gepflegt
Aluminiumrahmen und Verglasung lassen sich mit milden Reinigungsmitteln säubern. Entfernen Sie zunächst lose Erde, Blätter und Staub, damit diese beim Wischen nicht über die Oberflächen gezogen werden. Verwenden Sie weiche Tücher oder Schwämme und spülen Sie Rückstände des Reinigungsmittels sorgfältig ab. Aggressive oder scheuernde Mittel sind für die regelmäßige Pflege nicht erforderlich. Arbeiten Sie abschnittsweise und achten Sie darauf, dass Wasser nicht unnötig in Türschienen oder schwer zugänglichen Ecken stehen bleibt. Saubere transparente Flächen unterstützen den Lichteinfall und machen Veränderungen an Dichtungen, Befestigungen oder Anschlüssen leichter erkennbar. Der günstigste Zeitpunkt ist vor dem Einräumen im Frühjahr oder bei einem Kulturwechsel, wenn Tische und Töpfe ohnehin bewegt werden.
Im Frühjahr und Herbst empfiehlt sich eine gründliche Sichtkontrolle. Entfernen Sie Laub, Erde und Pflanzenreste aus Rinne und Ablauf. Reinigen Sie anschließend die Türschienen und prüfen Sie, ob die Schiebetüren ohne ungewöhnlichen Widerstand laufen. Kontrollieren Sie Dichtungen, sichtbare Befestigungen, Lüftungselemente und erreichbare Wandanschlüsse, ohne Bauteile eigenmächtig zu verstellen. Rankpflanzen dürfen Öffnungen und bewegliche Teile nicht blockieren. Nach starkem Wind oder größeren Schneemengen ist eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll. Auffälligkeiten an Verglasung, Rahmen oder Anschluss sollten geklärt werden, bevor der betroffene Bereich wieder dicht mit Pflanzen oder Ausstattung verstellt wird.
Diese überschaubaren Arbeiten lassen sich gut mit dem saisonalen Einräumen verbinden. Wenn Sie Töpfe, Tische und Regale dabei neu ordnen, können Sie den Innenraum zugleich an die nächsten Kulturen anpassen. Weitere Informationen zu den Materialeigenschaften finden Sie in unserer Übersicht über Gewächshäuser aus Aluminium.
Ideen für Anzucht, Ernte und Pflanzenpräsentation
Für eine ernteorientierte Einrichtung kommen häufig benötigte Kräuter nahe an den Eingang. Salate und Jungpflanzen stehen auf gut erreichbaren Ebenen, während Tomaten oder Gurken in Bereichen mit genügend Höhe und passenden Rankhilfen Platz finden. Ein stabiler Pflanztisch schafft eine bequeme Arbeitsfläche für Aussaat, Pikieren und Umtopfen.
Wer Pflanzen gerne sichtbar präsentiert, kann Zitruspflanzen, Blüher, Kletterpflanzen und ausgewählte Kübelpflanzen zu einer übersichtlichen Sammlung arrangieren. Bei einer entsprechend gewählten Ausführung bleibt zusätzlich Platz für eine kleine Sitzmöglichkeit. Eine transparente Verglasung hält dabei die optische Verbindung zum Garten offen.
Richten Sie den Innenraum nach den Tätigkeiten ein, die tatsächlich häufig vorkommen. Ein gut erreichbarer Kräuterbereich und eine freie Arbeitsfläche sind meist praktischer als möglichst viele Stellplätze. Bewegliche Tische oder Regale erleichtern spätere Anpassungen an neue Kulturen.
Klare Antworten zu Auswahl, Nutzung und Vorbereitung
Kann das Wandgewächshaus vor Fenstern oder Haustechnik stehen?
Nur wenn Fenster, Lüftungsöffnungen, Leitungen, Fallrohre und andere Wartungsstellen weiterhin vollständig nutzbar und erreichbar bleiben. Auch Dachvorsprünge und Außenleuchten dürfen Montage und Zugang nicht behindern. Zeichnen Sie sämtliche Elemente vor der Auswahl in eine maßstäbliche Skizze ein. Ist unklar, ob die Wand für den vorgesehenen Anschluss geeignet ist, sollte die bauliche Situation vor der Bestellung fachlich beurteilt werden.
Welche Verglasung bietet mehr Durchblick?
Gehärtetes Sicherheitsglas bietet die klarere Sicht auf Pflanzen und Garten. Bei Polycarbonat sind Konturen hinter der Verglasung weniger deutlich zu erkennen, weil das Licht diffuser verteilt wird. Das kann an einer seitlichen Hauswand angenehm sein, während neben Terrasse oder Wohnbereich häufig die freie Sicht wichtiger ist. Wählen Sie daher nach gewünschtem Durchblick und Lage am Gebäude.
Wie finde ich die richtige Größe?
Übertragen Sie die Außenmaße der infrage kommenden Ausführung mit Kreide, Schnur oder ablösbarem Markierband auf den vorgesehenen Platz. So erkennen Sie unmittelbar, wie viel Terrassen- oder Wegfläche verbleibt und ob der Zugang gut funktioniert. Stellen Sie anschließend testweise Kisten oder vorhandene Tische in den markierten Bereich. Diese einfache Probe zeigt oft besser als eine reine Maßliste, ob Sie sich mit Gießkanne, Pflanzschale oder größerem Topf bequem bewegen können. Planen Sie dabei nicht nur für kleine Jungpflanzen, sondern auch für einen vollen Pflanzenbestand in der Hauptsaison.
Wie teile ich unterschiedliche Pflanzen sinnvoll auf?
Gruppieren Sie Kulturen mit ähnlichem Bedarf an Wasser, Licht und Luftaustausch. Planen Sie für hohe oder stark wachsende Pflanzen frühzeitig ausreichend Platz und passende Rankhilfen ein. Häufig geerntete Kräuter sollten nahe am Eingang stehen; kleinere Pflanzen dürfen nicht hinter großen Blättern verschwinden. Unterscheiden Sie außerdem zwischen Kulturen, die nur vorübergehend im Gewächshaus bleiben, und solchen, die während der gesamten Saison Stellfläche benötigen.
Wie bleiben die Schiebetüren auch im Sommer gut zugänglich?
Halten Sie den Bereich vor und unmittelbar hinter der Öffnung frei. Töpfe, Schlauchleitungen und Tischkanten dürfen den Eintritt nicht behindern. Reinigen Sie die Führung regelmäßig und leiten Sie herabhängende Triebe rechtzeitig aus dem Bewegungsbereich. So bleibt der platzsparende Zugang auch bei dichtem Pflanzenbestand bequem nutzbar.
Was ist zu tun, wenn Wandaufbau oder Leitungsverlauf unklar sind?
Lassen Sie die Situation vor Montagebeginn fachlich beurteilen. Bekannte Leitungsverläufe sollten eindeutig markiert und die Anschlussfähigkeit der Wand geklärt werden. Aufbau und Befestigung müssen anschließend nach den produktspezifischen Montagevorgaben erfolgen. So werden ungeeignete Anschlussstellen nicht erst während der Montage sichtbar.
Woran erkenne ich, dass gelüftet werden sollte?
Kondenswasser, spürbarer Wärmestau oder Veränderungen an den Blättern zeigen, dass Sie die Lüftung anpassen sollten. Kontrollieren Sie besonders an sonnigen Tagen und nach dem Gießen, ob genügend Luft ausgetauscht wird. Frisch pikierte Jungpflanzen und dicht belaubte Sommerkulturen haben unterschiedliche Anforderungen an die Belüftung. Achten Sie außerdem darauf, dass eine Beschattung vorhandene Lüftungsöffnungen nicht verdeckt.
Welche Ausstattung sollte zuerst eingeplant werden?
Beginnen Sie mit Pflanztischen, Regalen und Rankhilfen, weil sie feste Stellflächen oder Befestigungspunkte benötigen. Verteilen Sie danach bewegliche Töpfe, Saatkisten und kleinere Arbeitsmittel. Bewässerungsleitungen dürfen im Eingang nicht zur Stolperstelle werden, und Beschattung muss gut bedienbar bleiben. Reservieren Sie außerdem eine freie Fläche, auf der Substrat, leere Töpfe oder Erntegefäße während der Arbeit kurzfristig abgestellt werden können.
Konfigurieren Sie einen Gartenraum, der zu Ihrem Alltag passt
Wählen Sie Ihr Bloomcabin Wandgewächshaus passend zur verfügbaren Wandfläche, zur gewünschten Verglasung und zu Ihren bevorzugten Kulturen. Achten Sie dabei auf einen freien Laufweg, gut erreichbare Arbeitsflächen und bedienbare Lüftungselemente.
Messen Sie den Standort sorgfältig aus und übertragen Sie die geplante Einrichtung in eine Skizze. So erkennen Sie, welche Ausführung an der vorgesehenen Hauswand bequem nutzbar ist.
Passende Ausführung finden
Prüfen Sie auf der Produktseite, welche Verglasung, Größe und Ausführung für Ihren vorgesehenen Standort infrage kommt.
Aluminium-Wandgewächshaus konfigurieren
