Ein Gewächshaus, das Anbau und Aufbewahrung von Anfang an verbindet
Wer Gemüse, Kräuter, Jungpflanzen oder Blumen geschützt anbauen möchte, braucht zugleich Platz für Töpfe, Pflanzstäbe, Pflanzerde, Etiketten und Werkzeug. Das Bloomcabin Aluminium-Gewächshaus mit integriertem Lagerraum vereint beides in einer durchgehenden Konstruktion: Der helle Bereich ist für den Anbau vorgesehen, das fest abgetrennte Abteil mit getönter Verglasung für die Aufbewahrung. So stehen Arbeitsmaterialien nicht zwischen empfindlichen Pflanzen, und Erde, leere Gefäße oder Geräte verstellen weder Beete noch Wege.
Der Vorteil zeigt sich bei jeder Gartenarbeit. Saatgut, Töpfe und Etiketten werden im Lager griffbereit aufbewahrt, am Arbeitstisch verwendet und anschließend wieder eingeräumt. Nasses oder verschmutztes Werkzeug lässt sich vor dem Verstauen reinigen, ohne dafür zu einem zweiten Gartengebäude gehen zu müssen. Gemeinsame Dachlinie und durchgehender Aluminiumrahmen ergeben außerdem ein ruhiges Gesamtbild. Das ist besonders praktisch, wenn die Gartenfläche gut genutzt werden soll und mehrere einzelne Gebäude zu viel Platz beanspruchen würden.
Mit 22 Konfigurationen zwischen 3,77 und 28,08 m² eignet sich die Storage-Ausführung für kompakte Stadtgärten ebenso wie für größere Grundstücke. Mehr über das Konzept erfahren Sie in unserem Beitrag über das Aluminium-Gewächshaus mit integriertem Stauraum.
Mehr als Anbaufläche: ein gut organisierter Arbeitsbereich
Die Storage-Ausführung richtet sich an alle, die das Gewächshaus nicht nur gelegentlich betreten, sondern darin regelmäßig säen, pikieren, umtopfen, pflegen und ernten. Im transparenten Teil können Beete, Pflanztische oder Topfkulturen eingerichtet werden. Das angrenzende Abteil nimmt jene Gegenstände auf, die zwar laufend gebraucht werden, aber weder Licht noch einen Platz zwischen den Pflanzen benötigen. Dadurch lässt sich die Innenfläche nach Funktionen gliedern, statt freie Ecken spontan mit Material zu füllen.
Die getönte Verglasung vermindert den direkten Einblick auf gelagerte Gegenstände, ohne den Lagerteil optisch von der übrigen Konstruktion abzulösen. Sie ersetzt allerdings keine sorgfältige Ordnung: Regale, Haken und geschlossene Behälter sollten so angeordnet sein, dass nichts gegen die Verglasung lehnt oder Türbewegungen behindert. Für sichtbar aufgestellte Gartenanlagen entsteht damit ein ruhigeres Erscheinungsbild, während die benötigten Utensilien am Einsatzort bleiben.
Wenn Sie verschiedene Bauformen vergleichen möchten, sehen Sie sich auch unsere Übersicht zu Gewächshäusern und Wintergärten sowie unsere Auswahl an Aluminium-Gewächshäusern ansehen.
Vier Vorteile der Kombination aus Anbau- und Lagerbereich
Entscheidend ist nicht nur der zusätzliche Stauraum, sondern seine Lage direkt neben dem Anbaubereich. Daraus ergeben sich praktische Vorteile für Wege, Einrichtung und tägliche Pflege.
Kurze Arbeitswege
Material lässt sich nach Arbeitsschritten zusammenstellen: Aussaatzubehör in einer Box, Bindematerial an einem festen Haken und häufig verwendetes Handwerkzeug in Griffhöhe. So muss während einer Tätigkeit nicht zwischen mehreren Aufbewahrungsorten gewechselt werden.
Mehr Platz für Pflanzen
Im hellen Anbaubereich können Durchgänge, Türbereich und Wege zu den Dachlüftern dauerhaft von Vorräten freigehalten werden. Das erleichtert die Pflanzenpflege ebenso wie das Tragen von Erntekisten und das Arbeiten mit der Gießkanne.
Diskrete Aufbewahrung
Vorräte und Geräte treten hinter der getönten Verglasung optisch zurück. Trotzdem sollte der Inhalt vom Eingang aus rasch erfassbar bleiben, damit benötigte Teile gefunden werden, ohne Kisten umzustapeln oder den Durchgang zu blockieren.
Passend zur Gartengröße
Kompakte Varianten eignen sich für klar begrenzte Kulturen und einen überschaubaren Materialbestand. Bei größeren Ausführungen können zusätzliche Pflanzenreihen, eine Arbeitsfläche und umfangreicheres Zubehör berücksichtigt werden. Entscheidend ist daher nicht allein die Außenfläche, sondern die geplante Verteilung der beiden Nutzungsbereiche.
Praktische Abläufe vom Frühjahr bis zum Winter
Im März und April liegen Aussaat, Pikieren, Umtopfen und die Vorbereitung der Beete oft eng beieinander. Saatgutkisten, kleine Töpfe und Etiketten können nach Kultur oder Aussaattermin sortiert bereitstehen, während die helle Seite den Jungpflanzen gehört. Eine Arbeitsbank nahe dem Lager verkürzt den Weg zwischen Vorrat und Pflanze. Empfindliche Aussaaten sollten dennoch nicht so platziert werden, dass eine häufig geöffnete Tür oder abgestellte Behälter ihre Licht- und Luftverhältnisse beeinträchtigen.
Im Sommer stehen Bewässerung, Aufbinden und regelmäßiges Ernten im Mittelpunkt. Die Dachlüfter unterstützen den Luftaustausch im Anbaubereich und müssen deshalb trotz hoher Kulturen erreichbar bleiben. Tomaten, Gurken oder andere hoch wachsende Pflanzen werden am besten bereits beim Setzen so verteilt, dass sie weder Lüftungsöffnungen noch Hauptwege verdecken. Feuchtes Gießzubehör sollte vor dem Einräumen abtropfen können, damit im Lager nicht unnötig Nässe eingebracht wird.
Im Herbst werden abgeerntete Flächen geräumt und Materialien für die nächste Saison vorbereitet. Pflanzstäbe, Töpfe und wiederverwendbare Etiketten sollten vor dem Einlagern von Erde und Pflanzenresten befreit werden; beschädigte Gefäße und verschlissene Schnüre werden dabei aussortiert. Vor dem Winter empfiehlt sich eine Kontrolle von Türen, Dachlüftern, Regenrinnen und Verglasung. Frostempfindliche Produkte bleiben nur dann im Lagerteil, wenn ihre jeweiligen Herstellerangaben eine solche Aufbewahrung zulassen. Auch während der kalten Monate sollte das Gewächshaus nach starkem Wind oder Schneefall von außen kontrolliert werden.
Ausstattung und Abmessungen im Überblick
Für die Vorauswahl sind vor allem Grundfläche, Breite, Innenhöhe, Türöffnung und die geplante Nutzung entscheidend. Wer hohe Kulturen anbauen möchte, beurteilt die verfügbare Höhe anders als jemand, der hauptsächlich auf Pflanztischen aussät. Für einen Arbeitstisch muss davor genügend Bewegungsraum bleiben. Sperrige Töpfe, Kisten oder Säcke stellen wiederum andere Anforderungen an die Tür. Zeichnen Sie deshalb die gewünschte Einrichtung bereits vor der Modellauswahl in einen Grundriss ein und berücksichtigen Sie dabei auch die ausgewachsene Breite Ihrer Pflanzen.
Breite 2,35 m
Bei diesen Modellen beträgt die ungefähre Firsthöhe 2,32 m. Die Türhöhe liegt bei rund 1,65 m.
Breite 3,10 m
Die breiteren Modelle erreichen eine ungefähre Firsthöhe von 2,67 m und eine Türhöhe von rund 1,85 m.
Verglasungswahl
Für den Anbaubereich stehen Polycarbonat oder 4 mm gehärtetes Sicherheitsglas zur Wahl. Der Lagerbereich erhält unabhängig davon eine getönte Verglasung.
Integrierte Elemente
Aluminiumprofile, Dachlüfter, Regenrinnen und die eingebaute Aluminiumbasis bilden die funktionale Grundausstattung. Die Profile verbinden Anbau- und Lagerbereich zu einer gemeinsamen Konstruktion. Die Dachlüfter unterstützen den Luftaustausch im Pflanzenbereich, während die Regenrinnen Niederschlag gezielt ableiten. Die Basis bildet den unteren Abschluss der Konstruktion, ersetzt aber weder eine ebene Auflage noch eine passende Verankerung.
Je nach Ausführung ist eine einzelne Schiebetür vorgesehen; bei geeigneten Modellen mit 3,10 m Breite kann eine Doppelschiebetür gewählt werden. Überlegen Sie vor der Auswahl, welche Gegenstände tatsächlich durch die Öffnung transportiert werden. Neben ihrer Breite ist entscheidend, ob sie gerade durch die Tür passen oder davor gedreht werden müssen. Prüfen Sie außerdem, ob Regale, Pflanzen oder Gegenstände vor dem Eingang den Schiebeweg beeinträchtigen könnten. Wenn Sie mehr über Material und Verarbeitung erfahren möchten, können Sie unsere Seite zur Bloomcabin Premiumqualität besuchen.
Für dieses Gewächshaus gilt gemäß den anwendbaren Garantiebedingungen eine Garantie von 12 Jahren. Einzelheiten finden Sie in unserer Garantieübersicht.
Gut vorbereitet auf wechselhaftes Wetter
Die Bedingungen im österreichischen Gartenjahr unterscheiden sich je nach Höhenlage, Ausrichtung und unmittelbarer Umgebung des Grundstücks. Beobachten Sie daher die Verhältnisse am konkreten Standort: Im Frühjahr kann sich das Gewächshaus an sonnigen Tagen rasch erwärmen, obwohl es draußen noch kühl ist. Im Sommer steigt bei dichtem Pflanzenbestand und feuchter Erde der Lüftungsbedarf. Halten Sie die Dachlüfter erreichbar und nutzen Sie sie entsprechend der Witterung und dem Pflanzenbestand.
Über die integrierten Regenrinnen lässt sich Wasser zu einer geeigneten Regentonne oder einem Speicher neben dem Gewächshaus leiten. Vor dem Anschluss sollten Leitungsweg, Gefälle und Überlauf festgelegt werden. Wählen Sie einen stabilen Standort, an dem der Behälter weder den Eingang noch die Kontrolle der Außenflächen behindert. Der Überlauf wird so geführt, dass Wasser nicht am Zugang stehen bleibt und den Untergrund an der Basis nicht ausspült. Ob das gesammelte Wasser für eine Kultur geeignet ist, hängt auch von möglichen Verunreinigungen in Rinne und Behälter ab.
In alpinen und frostgefährdeten Lagen verdient die Vorbereitung des Standorts besondere Aufmerksamkeit. Bodenbeschaffenheit und Frostverhältnisse sollten vor dem Aufbau geklärt werden. Das Gewächshaus ist für eine Windgeschwindigkeit von 30 m/s und eine Schneelast von 210 kg/m² ausgelegt. Voraussetzung dafür sind eine fachgerecht vorbereitete Auflage, eine passende Verankerung und ein dauerhaft stabiler Untergrund. Berücksichtigen Sie bei der Standortwahl außerdem mögliche Windkanäle zwischen Gebäuden, abrutschenden Schnee von benachbarten Dächern und Bereiche, in denen sich Schnee verwehen kann. Auch im Winter sollte der Zugang für regelmäßige Kontrollen erreichbar bleiben.
Standort, Zugang und Arbeitsraum gemeinsam planen
Ein geeigneter Standort verbindet Licht für die Kulturen mit sicherem Zugang und funktionierenden Versorgungswegen. Beobachten Sie vor der Festlegung, wie Gebäude, Mauern und größere Gehölze den Sonnenverlauf beeinflussen. Zeichnen Sie anschließend Außenmaße, Türöffnung und Schiebeweg sowie die Wege vom Haus, von der Wasserstelle und vom Kompost ein. Gießkanne, Topfkiste oder Substratsack sollten sich ohne enge Wendemanöver bis zum vorgesehenen Platz transportieren lassen. Rund um die Konstruktion ist außerdem Arbeitsraum für die Reinigung, die Kontrolle der Rinnen und die Pflege der Außenflächen erforderlich.
Die eingebaute Aluminiumbasis benötigt eine dauerhaft stabile, ebene und passend verankerte Auflage. Vor dem Aufbau werden Höhenunterschiede über die gesamte Länge sowie beide Diagonalen kontrolliert. Bereits kleine Abweichungen können sich bei längeren Modellen auf die Ausrichtung der Profile und den Lauf der Schiebetüren auswirken. Planen Sie auch die Entwässerung rund um die Konstruktion: Wasser soll vom Gewächshaus weggeführt werden, ohne die Auflage auszuspülen oder den angrenzenden Boden aufzuweichen. Welche Ausführung dafür geeignet ist, hängt von den tatsächlichen Boden- und Frostverhältnissen am Standort ab.
Nutzen Sie für die Vorbereitung auch unsere Informationen zur Planung Ihres Gewächshauses. Wenn eine freistehende Lösung nicht zum Grundstück passt, können Sie ergänzend ein Wandgewächshaus als alternative Bauform vergleichen.
So nutzen Sie den Lagerraum sinnvoll
Die Innenorganisation beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Häufig genutzte Scheren, Schnüre, Handschuhe und Etiketten kommen in Griffhöhe, schwere Substratsäcke bodennah und leichte Töpfe weiter oben. Regale dürfen weder an die Verglasung drücken noch die Luftbewegung, den Türlauf oder notwendige Kontrollen behindern. Geschlossene, eindeutig beschriftete Boxen eignen sich für Kleinteile, die sonst leicht verloren gehen. Schmutzige und saubere Gegenstände werden getrennt, damit frisch gereinigte Töpfe nicht erneut mit Pflanzenresten oder feuchter Erde in Kontakt kommen.
Ein Arbeitstisch zum Umtopfen nahe dem Übergang zwischen beiden Bereichen schafft einen festen Platz für diese Tätigkeit. Höhe und Tiefe sollten auf die üblichen Arbeiten abgestimmt sein, ohne den Durchgang einzuengen. Eine abwischbare Arbeitsfläche erleichtert das Entfernen von Pflanzerde. Darunter kann Platz für den aktuell verwendeten Substratsack und einen Behälter für Pflanzenreste vorgesehen werden. Wenn Werkzeuge und leere Gefäße nach jeder Arbeit an ihren festen Platz zurückgestellt werden, bleibt die Fläche auch in arbeitsreichen Wochen nutzbar.
Dünger, Pflanzenschutzmittel und andere kennzeichnungspflichtige Produkte werden ausschließlich nach den Herstellerangaben aufbewahrt. Unverträgliche Stoffe gehören nicht gemeinsam in offene Behälter, und Lebensmittel haben im Lagerbereich keinen Platz. Kinder und Haustiere dürfen gefährliche Produkte nicht erreichen können. Kontrollieren Sie Vorräte regelmäßig auf beschädigte Verpackungen, ausgelaufene Flüssigkeiten und überschrittene Verwendungsfristen. Der integrierte Lagerraum verbessert die Verfügbarkeit, entbindet aber nicht von einer sicheren und produktspezifischen Aufbewahrung.
Die passende Verglasung für den Anbaubereich
4 mm gehärtetes Sicherheitsglas ermöglicht eine klare Sicht auf die Pflanzen und verleiht dem Gewächshaus eine klassische, transparente Optik. Schmutz und Kondenswasser sind auf den durchsichtigen Flächen gut erkennbar und können gezielt entfernt werden. Harte Werkzeuge, hohe Pflanzstäbe und schwere Gefäße sollten in der Nähe der Verglasung trotzdem vorsichtig bewegt werden. Glas passt besonders gut, wenn freie Durchsicht und das traditionelle Erscheinungsbild eines Gewächshauses im Vordergrund stehen.
Polycarbonat ist eine Alternative, wenn eine vollkommen klare Durchsicht nicht im Vordergrund steht. Vergleichen Sie beide Varianten anhand des Standorts, der vorgesehenen Kulturen und der gewünschten Optik. Der Lagerbereich bleibt in beiden Fällen getönt verglast. So ist von außen erkennbar, welcher Teil für den Anbau und welcher für die Aufbewahrung vorgesehen ist.
Wenn für Sie ein besonders klassisches Erscheinungsbild im Vordergrund steht, können Sie zum Vergleich auch das Bloomcabin Prestige-Gewächshaus heranziehen.
Planen Sie Wege, Pflanzen und Stauraum gemeinsam
Erstellen Sie für jede infrage kommende Konfiguration einen maßstäblichen Grundriss. Tragen Sie zuerst feste Elemente wie Türen, mögliche Beete und eine Arbeitsbank ein. Danach folgen Pflanztische, Kübel und die erwartete Wuchsbreite größerer Kulturen. Im Lager werden Regaltiefen, Hakenbereiche und Stellplätze für hohe Gegenstände markiert. Freie Bewegungsflächen bleiben als eigene Zone sichtbar. Diese Methode zeigt frühzeitig, ob ein auf dem Papier großzügiges Modell im eingerichteten Zustand noch ausreichend Platz zum Arbeiten bietet.
Berücksichtigen Sie neben Ihrem heutigen Bestand auch absehbare Veränderungen. Wer zunächst nur wenige Kulturen anbaut, benötigt später möglicherweise mehr Töpfe, Pflanzstäbe oder Erntebehälter. Zusätzliche Fläche ist jedoch nur sinnvoll, wenn sie dauerhaft freigehalten und gepflegt werden kann. Vergleichen Sie daher zwei benachbarte Größen mit derselben eingezeichneten Einrichtung. So erkennen Sie, ob die größere Variante tatsächlich besser nutzbare Wege oder Lagerflächen bietet oder lediglich ungenutzten Raum schafft.
Wenn Sie zwischen zwei Größen schwanken, übertragen Sie den geplanten Grundriss versuchsweise in den Garten. Markieren Sie Außenkanten, Türbereich, Arbeitstisch und Hauptweg mit einer Schnur oder einer anderen leicht entfernbaren Markierung. Stellen Sie anschließend einige typische Töpfe, Kisten oder Gartengeräte an die vorgesehenen Plätze. Dieser einfache Praxistest zeigt oft deutlicher als eine reine Flächenangabe, ob sich Gegenstände bequem bewegen lassen und genügend Platz für die Pflanzen bleibt.
Was vor dem Montagetermin geklärt sein sollte
Planen Sie zuerst den Weg vom Abladeort bis zum Aufbauplatz. Kontrollieren Sie Tore, enge Kurven, Stufen, niedrige Äste und andere Stellen, die den Transport langer oder unhandlicher Teile erschweren könnten. Der Zugangsweg sollte am Montagetermin frei sein, damit Profile und Verglasung nicht zwischen Gartengeräten, Pflanzgefäßen oder anderem Material hindurchgetragen werden müssen. Legen Sie außerdem fest, wo die Pakete geöffnet und die Bauteile übersichtlich sortiert werden können.
Reservieren Sie getrennte Flächen für ungeöffnete Pakete, sortierte Profile und die geschützte Ablage der Verglasung. Türen, Dachlüfter und Verbindungsteile sollten entsprechend der vorgesehenen Montagereihenfolge bereitliegen, ohne Wege zu blockieren. Halten Sie Verpackungsmaterial von den Arbeitsflächen fern und sorgen Sie dafür, dass der vorbereitete Untergrund bis zum Aufbau nicht wieder verstellt oder beschädigt wird. So bleibt erkennbar, welche Teile bereits geprüft wurden und welche für den nächsten Arbeitsschritt benötigt werden.
Planen Sie stattdessen eine wandgebundene Lösung, führen Sie die Zugangskontrolle anhand des konkret gewählten Modells erneut durch. In unserem Sortiment finden Sie dafür das spezialisierte Aluminium-Wandgewächshaus. Planen Sie dessen Anlieferung und Aufbau separat anhand der zugehörigen Produktangaben.
Konkrete Antworten zu Nutzung und Pflege
Wie gehe ich mit Kondenswasser im Gewächshaus um?
Kondensat entsteht, wenn feuchte Innenluft auf kühlere Flächen trifft. Einzelne Tropfen sind daher zunächst ein Hinweis auf Temperatur- und Feuchteunterschiede, nicht automatisch auf einen Mangel. Beobachten Sie, wann und wo Feuchtigkeit auftritt, und nutzen Sie die Dachlüfter passend zur Witterung und zum Pflanzenbestand. Sehr dicht gestellte Kulturen, nasse Böden und abgestelltes, feuchtes Material erhöhen die Luftfeuchte. Wasser sollte nicht dauerhaft auf Werkzeugen, Regalböden oder Verpackungen stehen bleiben.
Wie werden Verglasung und Aluminiumprofile gereinigt?
Entfernen Sie zuerst loses Laub, Erde und Pflanzenreste mit weichen Hilfsmitteln. Reinigen Sie Verglasung und Profile anschließend schonend mit Mitteln, die für das jeweilige Material geeignet sind. Scheuernde Werkzeuge oder aggressive Produkte können die Oberflächen beschädigen. Üben Sie bei der Reinigung keinen unnötigen Druck auf Türen oder Dachlüfter aus. Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit Anschlüsse, Befestigungen und schwer einsehbare Ecken. Die Hinweise der Produkt- und Reinigungsmittelhersteller haben Vorrang.
Wie bewahre ich nasses Gießzubehör im Lagerteil auf?
Lassen Sie Gießkannen, Schläuche und anderes feuchtes Zubehör zunächst abtropfen und entfernen Sie anhaftende Erde. Bewahren Sie es anschließend an einem festen, leicht zu reinigenden Platz auf, an dem kein Wasser auf Verpackungen oder andere empfindliche Vorräte gelangen kann. Nasse Gegenstände sollten weder in geschlossene Boxen gelegt werden noch dauerhaft an der Verglasung anliegen. Kontrollieren Sie den Bereich regelmäßig und trocknen Sie stehendes Wasser zeitnah auf.
Wie bleibt die Schiebetür leichtgängig?
Halten Sie den gesamten Laufbereich frei von Erde, kleinen Steinen, Pflanzenresten und losem Werkzeug. Töpfe, Regale und Schläuche dürfen weder die Öffnung noch den Schiebeweg blockieren. Entfernen Sie im Winter Eis und Schnee am Eingang, bevor die Tür bewegt wird. Kontrollieren Sie außerdem, ob Gegenstände aus angrenzenden Regalen in den Türbereich ragen oder hineinfallen können. Treten beim Öffnen ungewöhnliche Widerstände auf, sollte zuerst die Ursache gesucht werden, statt die Tür mit Kraft weiterzuschieben.
Wie halte ich die Regenrinnen funktionsfähig?
Entfernen Sie regelmäßig Laub, Pflanzenreste und Ablagerungen aus den Rinnen und kontrollieren Sie auch den Zulauf zum Sammelbehälter. Achten Sie darauf, dass das Wasser ungehindert abfließen kann und der Überlauf weiterhin vom Eingang und von der Basis wegführt. Besonders nach dem Laubfall und vor frostigen Perioden empfiehlt sich eine Sichtkontrolle. Prüfen Sie dabei auch, ob Behälter und Verbindungsteile für die bevorstehenden Bedingungen vorbereitet werden müssen.
Kann ich elektrische Geräte oder Beleuchtung einplanen?
Ja, sofern die Installation fachgerecht erfolgt und alle Geräte, Anschlüsse und Verlängerungen für die im Gewächshaus auftretende Feuchtigkeit geeignet sind. Sie dürfen weder im Türbereich noch auf häufig genutzten Wegen liegen. Legen Sie ihre Position vor der Einrichtung von Regalen und Arbeitstisch fest, damit Leitungen nicht nachträglich durch den Anbaubereich geführt werden müssen. Beachten Sie für jedes Gerät die jeweiligen Herstellerangaben.
Wo finde ich Details zu Umfang und Voraussetzungen der Garantie?
Die Garantieübersicht enthält die erfassten Bauteile, die geltenden Voraussetzungen und mögliche Ausschlüsse. Dort finden Sie die verbindlichen Einzelheiten für Ihr Gewächshaus. Bewahren Sie Bestellunterlagen und relevante Produktinformationen auf. Wichtig bleiben außerdem regelmäßige Kontrollen, sachgemäße Reinigung sowie ein Untergrund und eine Verankerung, die den vorgesehenen Anforderungen entsprechen.
So wählen Sie Ihr Bloomcabin Storage-Gewächshaus
Die passende Konfiguration richtet sich nach der verfügbaren Gartenfläche, der vorgesehenen Aufteilung zwischen Anbau und Lager sowie dem Zugang zum Standort.
Gehen Sie die folgenden Punkte in der angegebenen Reihenfolge durch und halten Sie dafür Ihre Maße sowie eine einfache Skizze bereit.
Vor der Konfiguration
1. Verfügbare Gartenfläche ausmessen
2. Pflanzen- und Lagerbedarf einzeichnen
3. Glas oder Polycarbonat wählen
4. Zugang, Türbereich und Untergrund prüfen
5. Geeignete Storage-Konfiguration auswählen
