Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Gerade oder gewölbte Gewächshauswände: den Nutzraum vergleichen

Gerade oder gewölbte Gewächshauswände: den Nutzraum vergleichen

Gewächshausplanung

Zwei Gewächshäuser mit derselben Grundfläche können am Rand sehr unterschiedlich viel Platz für Arbeitstische, Regale und hohe Pflanzen bieten. Entscheidend ist nicht allein, ob die Seiten gerade oder gewölbt wirken, sondern wie die Innenkontur im Querschnitt verläuft und ab welcher Höhe Dach oder Wand nach innen rücken. Hier erfahren Sie, welche Masse Sie für einen fairen Vergleich brauchen und wie Sie diese mit Ihrem Anbau- und Einrichtungsplan abgleichen.

Aussenansicht eines Orangerie-Gewächshauses.

Grundfläche und nutzbare Höhe am Rand

Die Grundfläche beschreibt den horizontalen Umriss am Boden. Sie sagt noch nicht, wie viel davon sich mit einem hohen Regal, einem Pflanztisch oder einer ausgewachsenen Pflanze nutzen lässt. Eine Fläche entlang der Wand kann auf Bodenniveau vollständig vorhanden sein, während die Seitenkontur darüber rasch nach innen läuft. Dann bleibt Platz für niedrige Töpfe oder ein schmales Beet, aber nicht zwingend für mehrere hohe Regalebenen. Auch ein hoher First macht diesen Randbereich nicht automatisch höher: Seine Höhe liegt in der Mitte und beschreibt nicht die lichte Höhe über der seitlichen Nutzfläche. Die Fläche ist damit nicht wertlos, aber je nach Nutzung anders einsetzbar; als Arbeits- oder Pflegeplatz kann sie weniger bequem sein als ein freier Mittelgang.

Teilen Sie die Fläche gedanklich in Zonen: freie Gehfläche, niedrige Randbeete, erhöhte Tische oder Regale und den zentralen Bereich für höhere Pflanzen. Entscheidend ist, welche Zone Sie wirklich brauchen, nicht ein theoretischer Anteil der Bodenfläche. Prüfen Sie zudem, ob eine angegebene Grundfläche Innen- oder Aussenmasse meint. Rahmen, Sockel und die reale Innenwand können die nutzbare Breite beeinflussen. Für die Planung zählen die Masse ab der fertigen Bodenoberfläche und entlang der inneren Kontur, weil Töpfe, Tische und Personen innerhalb des Hauses Platz beanspruchen. Markieren Sie auch Tätigkeiten wie Giessen, Umtopfen und Ernten, damit der Rand nicht nur auf dem Plan, sondern im Alltag erreichbar bleibt.

Was ein aussagekräftiger Querschnitt zeigen muss

Ein fairer Vergleich beginnt mit zwei Querschnitten, die sich auf dieselbe Richtung und dieselben Bezugspunkte beziehen: quer über die Breite, mit gleicher Bodenlinie und vergleichbarer Innenbreite. Notieren Sie Seiten- oder Traufhöhe, Firsthöhe und den Punkt, an dem die Wand in Dach oder Bogen übergeht. Bei gekrümmten Formen genügt die Angabe einer einzigen Seitenhöhe nicht; der Verlauf in mehreren Höhen zeigt, wie weit die Kontur nach innen rückt. Wenn Sie nur Aussenmasse erhalten, lassen sich daraus nicht ohne Weiteres die freien Innenabstände für Regale und Pflanzen ablesen. Haben die Zeichnungen unterschiedliche Massstäbe, vergleichen Sie anhand der Zahlen und nicht nach dem optischen Eindruck.

Praktisch ist eine gedachte horizontale Linie auf Höhe der obersten Regalablage oder der geplanten Pflanzenspitze. Vergleichen Sie, wie viel freie Breite auf dieser Höhe bleibt, und prüfen Sie den Platz über der Einrichtung ebenso wie davor. Begriffe wie Wandhöhe, Seitenhöhe, Traufhöhe und Firsthöhe werden nicht immer für denselben Messpunkt verwendet; fragen Sie deshalb nach einer bemassten Innenansicht, statt einzelne Zahlen gleichzusetzen. Das T-Modell Gewächshaus Orangerie kann als benannter Kandidat in Ihrer Vergleichsliste stehen; aus Modellname oder Flächenangabe allein lässt sich keine Aussage über die nutzbare Randhöhe ableiten. Achten Sie darauf, dass Zeichnung und Angebot dieselbe Variante zeigen.

Senkrechte Seitenwände und der Übergang zum Dach

Bei einer senkrechten Seitenwand bleibt die Innenbreite bis zum Übergang zur Dachfläche annähernd gleich. Dadurch lässt sich die Randzone oft einfacher über mehrere Höhen nutzen: Ein Regal kann nahe an der Wand stehen, ohne dass seine oberen Ablagen bereits unter eine nach innen verlaufende Kontur geraten. Auch beim Umtopfen oder Ernten ist ein ausreichend hoher senkrechter Wandabschnitt praktisch, weil über dem Arbeitstisch Bewegungsraum bleibt. Das ist ein geometrischer Vorteil, aber keine Zusage, dass jede Wandhöhe für jedes Regal reicht. Die konkrete lichte Höhe und die Tiefe des Möbelstücks bleiben massgebend. Sobald das Dach beginnt, muss auch bei dieser Bauform der Freiraum über der gesamten Ablage geprüft werden.

Gerade bedeutet nicht automatisch senkrecht: Eine ebene, nach innen geneigte Wand begrenzt die Breite mit zunehmender Höhe ebenfalls. Unterscheiden Sie deshalb in der Zeichnung senkrechte Wandabschnitte, gerade Schrägen und Bögen. Wenn Sie das Pyramidengewächshaus Bloomcabin Oasis in den Vergleich aufnehmen, benötigen Sie auch dafür einen Innenquerschnitt; die Formbezeichnung liefert noch keine nutzbaren Höhenmasse. Tragen Sie ein Regal als Rechteck mit seiner tatsächlichen Höhe und Tiefe ein. Ergänzen Sie darüber die Gefässe und Pflanzen, statt nur die leere Ablage zu betrachten. Berührt dieses gesamte Profil die Dach- oder Wandkontur, muss die Einrichtung niedriger werden oder weiter zur Mitte rücken. Im zweiten Fall prüfen Sie im Grundriss, wie viel Gangbreite dadurch verloren geht. So wird sichtbar, ob ein hoher First tatsächlich Ihrer Einrichtung zugutekommt oder hauptsächlich über dem ohnehin freien Mittelgang liegt.

Gewölbte Seitenwände: Verlauf der Innenkontur

Bei einer gewölbten Seitenkontur, die vom Boden aus nach innen ansteigt, wandert die Begrenzung über der Randzone früher zur Mitte. Die Bodenfläche bleibt vorhanden, doch die lichte Breite nimmt mit zunehmender Höhe ab. Ein niedriger Pflanztisch kann deshalb passen, während ein hohes Regal oder eine aufrecht wachsende Pflanze die Kurve erreicht. Manche Querschnitte haben unten einen kurzen senkrechten Wandabschnitt, bevor der Bogen beginnt; andere gehen früher in die Rundung über. Der Begriff gewölbt allein beschreibt nicht, wie stark oder ab welcher Höhe der Platz eingeschränkt ist.

Zeichnen Sie die seitlichen Beete, Tische und Regale mit ihrer Höhe und Tiefe in den Querschnitt ein. Ergänzen Sie den Platzbedarf der Bepflanzung darüber. Bei einer Rundung kann ein niedriger Tisch zwar unter die Kontur passen, die Pflanze am wandseitigen Ende aber deutlich weniger Höhe zur Verfügung haben als eine Pflanze an der gangseitigen Kante. Betrachten Sie deshalb nicht nur einen Messpunkt über der Tischmitte. Ein schmaleres oder von der Wand abgerücktes Regal kann mehr Freiraum nach oben gewinnen; es beansprucht dann jedoch einen anderen Teil der Grundfläche. Für niedrige Randbeete kann die Rundung gut nutzbar sein, während höhere Kulturen weiter innen stehen. Halten Sie im Plan fest, welche Pflanzplätze niedrigen Kulturen vorbehalten bleiben. Das ist aussagekräftiger, als die ganze seitliche Bodenfläche pauschal als unbrauchbar abzuziehen.

Orangerie-Gewächshaus in einer Gartenansicht.

Regale und Arbeitstische im Querschnitt planen

Messen Sie zuerst die Einrichtung aus: Höhe, Tiefe und geplante oberste Ebene von Regal oder Arbeitstisch. Bei einer gewölbten Wand reicht es nicht, nur die Tischplatte in den Grundriss einzutragen; die Regalkante und das höchste darauf stehende Gefäss brauchen ebenfalls Abstand zur Innenkontur. An einer senkrechten Wand bleibt die verfügbare Breite bis zum Dachansatz annähernd gleich, darüber begrenzt auch dort die Dachneigung den Platz. Beachten Sie zusätzlich vorstehende Tischbeine, Füsse und überhängende Platten, die im Grundriss mehr Raum beanspruchen können als die Ablage selbst. Wandmontierte Ablagen benötigen für die jeweilige Konstruktion vorgesehene Befestigungen; deren Eignung und zulässige Belastung müssen bestätigt sein. Freistehende Regale lassen sich unabhängig davon einzeichnen. Markieren Sie, welche Ablagen dauerhaft bleiben und welche Sie saisonal entfernen möchten.

Planen Sie neben der Ablage auch den Zugriff auf jedes Fach. Ein tiefer Tisch kann hinten schlecht erreichbar sein, selbst wenn er vollständig unter die Wandkontur passt. Prüfen Sie mit Ihrer vorhandenen Einrichtung, ob Sie Töpfe herausnehmen und die hintere Reihe giessen können, ohne sich über andere Pflanzen zu beugen. Beim Aluminium-Limited-Edition-Gewächshaus mit eingebautem Lager gehört ausserdem die Trennung von Kultur- und Lagerbereich in den Grundriss. Lassen Sie sich deren jeweilige Innenmasse und Zugänge zeigen. Ein Lagerbereich kann Geräte aufnehmen, ist aber nicht mit frei bepflanzbarer Fläche gleichzusetzen. Auch der Weg dorthin muss bei gefüllten Regalen benutzbar bleiben. Vergleichen Sie daher die tatsächlich verfügbare Länge für Pflanztische und nicht nur die Gesamtfläche der angebotenen Ausführung.

Pflanzenhöhe und Wuchsbreite berücksichtigen

Bei Pflanzen zählt die Höhe ab Beet- oder Topfoberkante, nicht ab Gewächshausboden. Eine Stabtomate, eine Gurkenpflanze oder eine andere aufrecht geführte Kultur kann daher in einem Randbeet früher an die Seitenkontur geraten, als es der freie Raum auf dem Papier vermuten lässt. Berücksichtigen Sie auch die spätere Wuchsbreite: Blätter und Seitentriebe brauchen Platz neben dem Stamm, und ein enger Standort erschwert das Pflegen. Eine niedrige Schale mit Jungpflanzen stellt andere Anforderungen als eine Kultur, die während der Saison deutlich in die Höhe wächst. Die Form muss also zu den ausgewachsenen Pflanzen passen, nicht nur zur Anfangsphase.

Zeichnen Sie für jede geplante Kultur die erwartete Höhe und ungefähre Breite ein; stützen Sie sich dabei auf Ihre Anbauplanung und nicht nur auf die Höhe des leeren Hauses. Hohe Pflanzen können im höheren Mittelbereich stehen, sofern Licht, Zugriff und geeignete Stützen dort vorgesehen sind. Beim Vergleich mit dem Bloomcabin Prestige Gewächshaus setzen Sie die Pflanzenprofile auf die Oberkante des vorgesehenen Beets oder Tisches im Innenquerschnitt. Ein höherer Topf verschiebt den gesamten benötigten Raum nach oben. Berücksichtigen Sie auch den Platz für das Binden und Schneiden seitlicher Triebe. Müssen hohe Kulturen wegen der Wandkontur weiter zur Mitte rücken, sollte ihr späteres Blattwerk nicht den einzigen Durchgang versperren. Eine Reihe niedriger Pflanzen am Rand kann deshalb sinnvoller sein als eine durchgehend gleich hohe Bepflanzung.

Gangbreite und seitliche Arbeitsfläche abgleichen

Eine grosse Grundfläche nützt wenig, wenn Regale auf beiden Seiten den Durchgang auf eine für Sie unpraktische Breite reduzieren. Zeichnen Sie daher den Weg von der Tür bis zu den hinteren Beeten ein und ergänzen Sie die Tiefe der Tische und Regale. Senkrechte Wände können das Aufstellen hoher Möbel am Rand vereinfachen, machen den Gang aber nicht automatisch breiter. Bei gewölbten Wänden kann dieselbe Bodenfläche für niedrige Randbeete verfügbar bleiben. Beurteilen Sie getrennt, ob Sie vorbeigehen, einen Topf wenden oder mit einer Giesskanne arbeiten können. Berücksichtigen Sie auch einen Platz zum Umtopfen und vorübergehenden Abstellen, damit diese Tätigkeiten nicht den einzigen Laufweg blockieren.

Prüfen Sie den schmalsten Punkt sowie den Platz vor Türen und zwischen gegenüberliegenden Ablagen. Für das geräumige Orangerie-Gewächshaus lässt sich die tatsächliche Gangbreite erst mit Innenplan und Einrichtung beurteilen. Es gibt keine für jeden Haushalt passende Breite: Entscheidend sind Ihre Geräte, die Art der Arbeit und gegebenenfalls der gemeinsame Zugang mehrerer Personen. Übertragen Sie einen besonders engen Planabschnitt mit Klebeband auf eine freie Bodenfläche. Stellen Sie einen Tisch oder Kartons als seitliche Begrenzung auf und testen Sie die üblichen Bewegungen mit Ihren Töpfen oder Transporthilfen. Diese Probe bildet die Dachkontur nicht ab, zeigt aber, ob die geplante Gangbreite im Alltag genügt. Ergänzen Sie im Querschnitt den Platz für Oberkörper und Kopf, besonders dort, wo Sie seitlich an einem Tisch arbeiten möchten.

Türen und Lüftungsflügel freihalten

Auch eine durchgehend hohe Seitenwand nützt wenig, wenn ein Zugang oder ein Lüftungsflügel genau dort Platz beansprucht, wo Sie ein Regal vorsehen. Kontrollieren Sie in den Ansichten, auf welcher Seite und in welcher Höhe Öffnungen sitzen, in welche Richtung Türen öffnen und ob die vorgesehene Einrichtung diese Bereiche verdecken würde. Für den Zugang brauchen Sie vor der Tür Raum zum Eintreten und Drehen; eine gezeichnete Bodenfläche bildet diesen Bewegungsraum nicht ab. Bei gewölbten Konturen sind auch seitliche Fenster oder Klappen im jeweiligen Abschnitt mitzudenken. Eine Öffnung kann also gerade die Zone unterbrechen, die im Querschnitt zunächst passend wirkt.

Übertragen Sie Türen, Flügel und Öffnungen in den Grundriss und, wo es für ein Regal wichtig ist, in die Seitenansicht. Wenn Sie das klassische Aluminium-Gewächshaus prüfen, verwenden Sie dafür die Öffnungspositionen der konkret angebotenen Ausführung. Kennzeichnen Sie bewegliche Teile sowohl geschlossen als auch geöffnet. Ein nach innen öffnender Flügel kann oberhalb eines Tisches Platz beanspruchen; bei einer nach aussen öffnenden Tür ist der Bereich davor ebenfalls zu berücksichtigen. Welche Bewegung tatsächlich vorkommt, muss aus den Unterlagen hervorgehen. Halten Sie ausserdem den Zugang zu Griffen und zur Reinigung frei. So unterscheiden Sie eine durch Öffnungen unterbrochene Regalfläche von einem Wandabschnitt, der durchgehend nutzbar ist. Ein Foto mit geschlossenen Türen und Fenstern zeigt diese Unterschiede oft nicht.

Weitere Ansicht eines Orangerie-Gewächshauses.

Wandgewächshäuser gesondert vergleichen

Bei einem Wandgewächshaus müssen Sie die Gebäudeseite und die gegenüberliegende Aussenwand getrennt betrachten. Anders als bei einem symmetrischen freistehenden Querschnitt sind die beiden Randbereiche nicht ohne Weiteres austauschbar. Entscheidend sind die tatsächlichen Innenhöhen an beiden Seiten und der Verlauf des Dachs dazwischen. Prüfen Sie zudem, welche Flächen an der Gebäudeseite frei bleiben: Vorhandene Öffnungen oder vorspringende Bauteile können die Einrichtung begrenzen, sofern sie im Anschlussbereich liegen. Grundriss und Ansichten sollten diese Situation abbilden. Die Hauswand ist dabei nicht automatisch als Befestigungsfläche für Regale verfügbar. Für die Raumplanung können Sie zunächst freistehende Tische einzeichnen und feststellen, wie viel Platz zwischen ihnen, der Aussenwand und dem Zugang verbleibt.

Vergleichen Sie das Aluminium-Wandgewächshaus mit freistehenden Varianten anhand derselben Einrichtung, aber nicht zwingend mit derselben Anordnung. Prüfen Sie etwa einen Tisch an der Gebäudeseite und einen an der gegenüberliegenden Wand als zwei getrennte Möglichkeiten. Welche Position bietet genügend Höhe über den Pflanzen, welche lässt einen besser erreichbaren Gang frei? Markieren Sie im Querschnitt beide Tischprofile und im Grundriss den Weg von der Tür. Bei unterschiedlichen Höhen links und rechts kann eine asymmetrische Einrichtung den vorhandenen Raum besser nutzen als zwei identische Regalreihen. Stellen Sie abschliessend die gleiche Frage wie bei einem freistehenden Haus: Lassen sich Ihre benötigten Pflanzplätze und Arbeitsflächen unterbringen, ohne den Zugang oder die Pflege zu erschweren?

Welche Wandform passt zum Anbauplan?

Am Ende helfen zwei oder drei feste Nutzungspunkte mehr als ein allgemeines Urteil über die Bauform. Legen Sie etwa die Oberkante des höchsten Regals, die Höhe Ihrer Kulturen ab Beetniveau und die freie Gangzone fest. Prüfen Sie jede Innenkontur an diesen Höhen: Wie weit können Sie ein Regal seitlich stellen, wie viel Platz bleibt über den Pflanzen, und wo müssen niedrige Kulturen vorgesehen werden? Wenn fast der ganze Rand als hohe Ablage dienen soll, spricht die Geometrie eher für einen langen senkrechten Seitenbereich. Für niedrige Randbeete kann ein früher einziehender Bogen ausreichen, sofern die gewünschte Pflanzenhöhe darunter bleibt.

Fassen Sie die Ergebnisse in einer Tabelle zusammen: benötigte Regalplätze, nutzbare Tischlänge, Platz für hohe Kulturen und verbleibende Gangbreite. Ordnen Sie jede Einrichtungszeichnung einer konkreten Ausführung zu, auch wenn Sie das Gewächshaus aus der Aluminium Limited Edition berücksichtigen. So vergleichen Sie nicht versehentlich die Fläche einer Variante mit dem Querschnitt einer anderen. Unterscheiden Sie dabei zwischen nachgewiesen passenden Bereichen und offenen Punkten, für die Innenmasse fehlen. Gewichten Sie anschliessend nach Ihrer Nutzung: Für die Anzucht können mehrere gut erreichbare Ablagen wichtiger sein als die maximale Pflanzenhöhe; für hohe Kulturen kann es umgekehrt sein. Die bessere Form ist diejenige, die Ihre wichtigsten Anforderungen gleichzeitig erfüllt. Zusätzliche Bodenfläche ist erst dann ein Vorteil, wenn sie an der benötigten Stelle auch genügend Höhe und Zugang bietet.

Häufige Fragen

Welche Wandform bietet mehr nutzbaren Platz am Rand?

Ein ausreichend hoher senkrechter Wandabschnitt erleichtert die Aufstellung hoher Regale direkt am Rand. Bei einer nach innen verlaufenden gewölbten Kontur nimmt die freie Breite mit der Höhe ab. Welche Form mehr nutzbaren Platz bietet, hängt vom konkreten Innenquerschnitt und Ihrer Einrichtung ab. Auch eine gerade, aber geneigte Wand kann den Platz nach oben begrenzen.

Passen Regale auch an gewölbte Wände?

Ja. Niedrige Beete, Tische oder Regale können auch unter einer Rundung Platz finden. Prüfen Sie aber die lichte Höhe über der obersten Ablage und über ausgewachsenen Pflanzen. So erkennen Sie, ob nur die unteren Fächer passen oder die ganze geplante Einrichtung.

Welche Masse sind im Querschnitt wichtig?

Vergleichen Sie lichte Innenbreite, Seiten- oder Traufhöhe, Firsthöhe und den Verlauf der Innenkontur. Notieren Sie ausserdem, wo die Rundung beginnt und wie viel freie Breite auf Höhe Ihrer Regale bleibt. Klären Sie, ob die Zeichnung Innen- oder Aussenmasse zeigt und auf welche Bodenhöhe sich die Angaben beziehen; diese Werte sind nicht austauschbar.

Reicht die Grundfläche für einen Vergleich aus?

Nein. Sie beschreibt den horizontalen Umriss, aber nicht die Stehhöhe, den Platz über Beeten, die nutzbare Regalhöhe oder die freie Gangbreite. Grundriss und Querschnitt müssen zusammenpassen und mit der geplanten Einrichtung betrachtet werden.

Was mache ich, wenn keine bemassten Innenquerschnitte verfügbar sind?

Bitten Sie um einen bemassten Innenquerschnitt und einen Grundriss mit Tür- und Fensterpositionen. Lassen Sie Seitenhöhe, Firsthöhe, Innenbreite und Kurvenverlauf eindeutig zuordnen. Bis diese Angaben vorliegen, ist ein Vergleich anhand von Fotos oder Aussenmassen nur eingeschränkt verlässlich.

Ausreichend hohe senkrechte Seitenwände sind vor allem dann hilfreich, wenn Sie die Randzone mit hohen Regalen oder aufrecht wachsenden Pflanzen nutzen möchten. Eine gewölbte Kontur kann für niedrige Beete und Tische ebenso zweckmässig sein, sofern darüber genügend Platz für die ausgewachsene Bepflanzung bleibt. Entscheidend ist, ob Ihre Einrichtung samt Pflanzen und Bewegungsraum in den Innenquerschnitt passt. Betrachten Sie deshalb Grundriss und Querschnitt gemeinsam: Erst Höhe, Breite, Öffnungen und freie Laufwege zeigen, welche Wandform den tatsächlich benötigten Nutzraum bietet.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖