Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Wie viel Zeit beansprucht ein Gewächshaus pro Woche?

Wie viel Zeit beansprucht ein Gewächshaus pro Woche?

Gewächshauspflege planen

Wie viel Zeit ein Gewächshaus beansprucht, lässt sich nicht allein an seiner Grundfläche ablesen. Jungpflanzen, dicht stehende Tomaten und ein paar Kräutertöpfe verlangen unterschiedliche Handgriffe; Wetter und Saison verändern zudem die Zahl der Besuche. Eine brauchbare Schätzung entsteht deshalb aus einem konkreten Anbauplan und einer ehrlichen Aufgabenliste. Das folgende Rechenbeispiel macht seine Annahmen sichtbar, statt einen vermeintlichen Durchschnitt zu behaupten. Es trennt wiederkehrende Pflege von saisonalen Spitzen und zeigt, welche Routinen Technik verkürzen kann – und welche Arbeit bei Ihnen bleibt.

T-Modell-Gewächshaus von aussen

Warum der Wochenaufwand unterschiedlich ausfällt

Eine Wochenzahl ist nur vergleichbar, wenn klar ist, was sie einschliesst. Zählen Sie die Minuten im Gewächshaus, aber entscheiden Sie auch, ob Anfahrt, Werkzeugholen, Giesswasser bereitstellen, das Reinigen von Töpfen oder das Verarbeiten der Ernte dazugehören. Wer Material griffbereit hat, kommt auf eine andere Zeitbilanz als jemand, der für jeden Besuch erst Wege zurücklegt. Trennen Sie regelmässige Pflege von einmaligen Arbeiten wie dem Vorbereiten der Beete. Sonst erscheint eine Pflanzwoche als normaler Wochenaufwand, oder ein wichtiger Saisonhöhepunkt verschwindet im Jahresdurchschnitt.

Die Grundfläche ist höchstens ein Ausgangspunkt. Beim klassischen Aluminium-Gewächshaus sind Varianten von 3,77 bis 28,08 m² angegeben; diese Zahl beschreibt die Produktfläche, nicht Ihre bepflanzte Fläche und schon gar nicht die Pflegezeit. Skizzieren Sie deshalb Beete, Töpfe und freie Wege getrennt. Ein teilweise leerer Raum kann weniger Pflanzenpflege verursachen als ein dicht bepflanzter, während zusätzliche Fläche für Wege und Reinigung trotzdem berücksichtigt werden sollte. Für einen fairen Vergleich müssen auch die Arbeitsgrenzen übereinstimmen: Die Ernte im Gewächshaus und das Einkochen in der Küche sind zwei verschiedene Tätigkeiten. Sie können beide in Ihr persönliches Zeitbudget aufnehmen, sollten sie aber getrennt ausweisen.

Welche Aufgaben der Anbauplan mit sich bringt

Schreiben Sie zuerst auf, was tatsächlich wachsen soll: Kultur, ungefähre Stückzahl, Beet- oder Topfkultur sowie Start- und Endzeit. Bei hochwachsenden Tomaten können beispielsweise Anbinden, das Entfernen von Seitentrieben und Ernten anfallen; bei anderen Wuchsformen unterscheidet sich die Pflege. Salat, Kräuter und Jungpflanzen bringen andere Aussaat-, Schnitt- und Umsetzarbeiten mit sich. Entscheidend ist nicht die Zahl der Sortennamen, sondern die Zahl der Pflanzen, die regelmässig Aufmerksamkeit verlangen. Notieren Sie für jede Kultur, was während des Wachstums anfällt und was nur beim Säen, Pflanzen oder Abräumen dazukommt. Berücksichtigen Sie auch aufeinanderfolgende Aussaaten: Drei kleine Salatsätze verteilen die Arbeit anders als eine einzige grössere Pflanzung. Wenn Jungpflanzen nach der Anzucht ins Freiland wechseln, endet ein Teil ihres Pflegeaufwands im Gewächshaus. Solche Übergänge gehören mit einem ungefähren Datum in den Plan, damit Sie nicht alle Kulturen für die gesamte Saison mitzählen.

Ordnen Sie die Arbeiten danach, wie oft sie anfallen: kurze Sichtkontrolle, Giessen, Lüften, Anbinden, Ernten sowie Unkraut entfernen und Aufräumen. Tragen Sie bei jeder Aufgabe ein, ob sie alle Pflanzen betrifft oder nur eine bestimmte Kultur. Dadurch wird sichtbar, welche Tätigkeiten sich bei einem Besuch verbinden lassen. Bei der Flächenwahl bietet die Produktseite zum Wandgewächshaus einen Grössenrahmen von 3,69 bis 14,34 m². Vergleichen Sie Ihre geplante Belegung mit der gewählten Variante, ohne daraus einen festen Stundenwert abzuleiten. Mehrere kleine Töpfe können etwa mehr einzelne Giess- und Umsetzhandgriffe erfordern als wenige grössere Gefässe. Für die Aufgabenliste ist diese Aufteilung daher ebenso wichtig wie die gesamte Anbaufläche.

Ein Rechenbeispiel für eine normale Wachstumswoche

Für eine erste Zahl hilft ein klar abgegrenztes Beispiel. Nehmen wir fünf Tomatenpflanzen, ein kleines Beet mit Salat und Kräutern sowie einige Jungpflanzen in einer Schale. Gegossen und gelüftet wird von Hand; eine Überwinterung ist nicht eingeplant. Betrachtet wird eine gewöhnliche Wachstumswoche, nicht die Pflanzwoche, eine Hitzespitze oder der Haupttag einer grossen Ernte. Die Zahlen sind bewusst gewählte Rechenannahmen und keine gemessenen Kundendaten. Andere Pflanzenmengen, Gefässe, Wege und Arbeitsabläufe verändern das Ergebnis. Sie können dieselbe Rechnung mit Ihrer eigenen Kulturliste wiederholen.

In dieser Annahme dauert ein kurzer Kontrollgang fünf Minuten pro Tag, also 35 Minuten pro Woche. Darin sind die Sichtkontrolle und kurze Handgriffe zum manuellen Lüften enthalten; ein gesonderter Besuch nur zum Schliessen der Fenster ist nicht vorgesehen. Drei Giessgänge à zehn Minuten ergeben weitere 30 Minuten. Für zwei Blöcke mit Pflanzenpflege und Ernte rechnen wir je 20 Minuten, für Unkraut und Ordnung einmal 25 Minuten. Zusammen sind das 130 Minuten oder 2 Stunden 10 Minuten. In einer heissen, erntestarken Woche kommen im Rechenbeispiel zwei Giessgänge und zwei zusätzliche Pflege- oder Ernteblöcke dazu: 20 plus 40 zusätzliche Minuten ergeben insgesamt 190 Minuten, also 3 Stunden 10 Minuten. Diese Häufigkeiten sind keine Pflegeempfehlung; der tatsächliche Bedarf der Pflanzen entscheidet. Erfordert das Lüften zusätzliche Wege, kommen deren Minuten ebenfalls hinzu. Umtopfen und gründliche Reinigung sind noch nicht berücksichtigt. Findet ein Kontrollgang während eines Giessgangs statt, zählen Sie nur die tatsächlich benötigte Gesamtzeit, nicht beide Ansätze vollständig.

Aussaat, Ernte und Saisonwechsel verschieben den Aufwand

Die Wochenbilanz sieht je nach Saison anders aus. Bei der Anzucht können Aussaat, Pikieren, Beschriften und Umtopfen in kurzer Zeit anfallen. Vor dem Pflanzen kommen das Vorbereiten der Beete und das Einräumen der Jungpflanzen hinzu. Während der Wachstumsphase verteilen sich Pflege und Kontrolle regelmässiger; sobald Früchte oder Kräuter erntereif sind, können zusätzliche Erntegänge anstehen. Rechnen Sie solche Arbeiten als eigene Blöcke. Wer sie in eine Durchschnittswoche einmischt, unterschätzt leicht die besonders arbeitsreichen Phasen. Ein einfacher Saisonkalender hilft: Tragen Sie geplante Aussaaten, Pflanzungen und das voraussichtliche Abräumen ein und ergänzen Sie die dazugehörigen Vorbereitungen. Dazu können das Bereitstellen von Erde, das Reinigen wiederverwendeter Gefässe und das Einrichten von Pflanzenstützen gehören. Prüfen Sie dann, welche Arbeiten in derselben Woche zusammenkommen. Nicht jede Aufgabe lässt sich beliebig verschieben; für die Planung ist deshalb die zeitliche Verteilung ebenso wichtig wie die Summe der Minuten.

Gegen Saisonende kommen das Entfernen abgeernteter Pflanzen, das Aufräumen und eine gründlichere Reinigung dazu. Wenn das Gewächshaus ungenutzt bleibt, fällt die Pflanzenpflege zwar weg; Kontroll- oder Aufräumarbeiten können trotzdem anstehen. Überwintern dort Pflanzen, gelten andere Anforderungen als bei einem leeren Haus. Für das T-Modell-Gewächshaus nennt die Produktseite Varianten von 16,52 bis 30 m². Bei Ihrer Saisonbilanz lohnt es sich, Pflanzenpflege und Reinigung der Konstruktion getrennt zu erfassen: Auch unbepflanzte Bereiche können gereinigt werden müssen. Notieren Sie, welche Flächen und Einrichtungen Sie tatsächlich reinigen und wie lange Sie dafür brauchen. Hinweise zu geeigneten Reinigungsmitteln und zur Pflege der jeweiligen Bauteile sollten aus den Unterlagen des Anbieters stammen, nicht aus einer pauschalen Zeitschätzung.

T-Modell-Gewächshaus im Garten

Giessen und Lüften verursachen wiederkehrende Besuche

Beim Giessen zählt nicht nur die Dauer eines einzelnen Vorgangs, sondern auch, wie oft Sie dafür ins Gewächshaus gehen. Der Bedarf verändert sich mit Kultur, Pflanzgefäss, Witterung und dem Zustand des Substrats; ein fixer Wochenrhythmus passt deshalb nicht zu jedem Anbauplan. Erfassen Sie neben der eigentlichen Bewässerung auch das Bereitstellen des Wassers und die Zeit für Kontrollen. Unterscheiden Sie dabei zwischen dem Prüfen der Feuchtigkeit und dem anschliessenden Giessen: Eine Kontrolle kann ergeben, dass einzelne Gefässe noch kein Wasser benötigen. Viele unterschiedlich bepflanzte Töpfe lassen sich möglicherweise nicht in einem einheitlichen Durchgang versorgen. Halten Sie deshalb fest, welche Gruppen Sie getrennt behandeln. Wenn Sie mehrere Aufgaben bei einem Besuch verbinden, erfassen Sie die tatsächliche Arbeitszeit, statt die Besuchszeit mehrfach zu zählen.

Manuelles Lüften kann weitere kurze Handgriffe oder Besuche bedeuten. Bei automatischen Öffnern bleibt zu kontrollieren, ob sie funktionieren und die Lüftung für die aktuellen Bedingungen ausreicht. Die Produktseite des Pyramidengewächshauses weist Varianten von 5,53 bis 18,9 m² aus, enthält in den vorliegenden Angaben aber keine Grundlage für eine bestimmte Lüftungs- oder Bewässerungsleistung. Für Ihre Zeitplanung ist zudem der Weg zur Wasserversorgung wichtig: Liegt der Anschluss nahe, oder müssen Sie Kannen mehrfach füllen und tragen? Erfassen Sie diesen Ablauf einmal vollständig. So unterscheiden Sie die Zeit zum Versorgen der Pflanzen von den Wegen, die eine andere Anordnung möglicherweise verkürzen könnte.

Ernte und Pflanzenpflege bleiben Handarbeit

Technik übernimmt nicht die Arbeit an den Pflanzen. Je nach Kultur müssen Sie sie anbinden oder ausdünnen, reife Früchte ernten, verwelkte Pflanzenteile entfernen und Unkraut beseitigen. Auch Jungpflanzen umsetzen, Töpfe ordnen und Arbeitsflächen freihalten kostet Zeit. Überlegen Sie, welche dieser Aufgaben zu Ihrem Anbau gehören und ob Sie sie wöchentlich, nur in bestimmten Phasen oder als einzelne Saisonarbeit erfassen. Manche Handgriffe werden mit zunehmender Pflanzengrösse aufwendiger: Das Anbinden einer jungen Pflanze ist nicht derselbe Arbeitsblock wie die Pflege mehrerer dicht gewachsener Reihen. Auch die Erntemenge schwankt. Erfassen Sie deshalb bei einem Pflegeblock zusätzlich, wie viele Pflanzen Sie bearbeitet haben oder welche Ernte angefallen ist. So können Sie später erklären, warum zwei gleich lange Besuche unterschiedlich viel Arbeit abgedeckt haben. Wenn Sie die Ernte anschliessend sortieren oder verarbeiten, führen Sie diese Zeit getrennt auf, sofern sie nicht zum Gewächshausaufwand zählen soll.

Die Produktbezeichnung Gewächshaus mit eingebautem Lager macht das Lager als Teil der angebotenen Ausführung sichtbar; die Produktseite nennt Varianten von 5,52 bis 28,08 m². Ob eine solche Aufteilung in Ihrem Alltag Wege spart, hängt davon ab, was Sie wo aufbewahren und wie Sie die Fläche einrichten. Planen Sie daher Werkzeuge, Töpfe und Arbeitsabläufe auf einer Skizze, statt eine Zeitersparnis allein aus dem Produktnamen abzuleiten. So merken Sie auch, ob Sie Material bei den Pflanzen oder an einem anderen Ort holen müssten.

Automatisierung nimmt einzelne Routinen ab

Bewässerungssteuerungen oder automatische Lüftungsöffner können wiederkehrende Handgriffe reduzieren. Für die Zeitrechnung zählt aber nicht nur, was ein Gerät übernimmt: Auch Einrichtung, Nachfüllen, Überprüfen und das Beheben einer Störung beanspruchen Zeit. Schätzen Sie den möglichen Gewinn als vermiedene Wiederholungen ab und stellen Sie ihm die zusätzliche Kontrolle gegenüber. Trennen Sie einmalige Einrichtung und laufende Betreuung, damit die erste Woche mit neuer Technik nicht als Dauerzustand erscheint. Für einen späteren Vergleich sind Wochen mit ähnlicher Pflanzenbelegung und ähnlichen Wetterbedingungen sinnvoller als ein Vergleich zwischen Frühjahr und Hochsommer. Notieren Sie ausserdem, ob die Technik ganze Besuche erspart oder nur einzelne Minuten während eines ohnehin nötigen Kontrollgangs. Das sind zwei unterschiedliche Entlastungen. Ein Gerät, das einen häufigen Handgriff ersetzt, kann nützlich sein; Pflanzenpflege und Beobachtung bleiben dennoch erforderlich.

Prüfen Sie die Ausstattung immer für die konkrete Konfiguration, statt sie aus einem Modellnamen abzuleiten. Für das Prestige-Gewächshaus sind Produktvarianten von 3,77 bis 28,08 m² aufgeführt. Diese Flächenangabe macht keine Aussage darüber, ob Bewässerung, Lüftungsöffner oder Sensoren enthalten sind. Listen Sie für Ihr Vorhaben die tatsächlich benötigten Geräte separat auf und klären Sie, welche davon zum gewählten Angebot gehören. So beruht die Zeitschätzung auf realen Abläufen und nicht auf einer angenommenen Automatisierung.

Wege und Fläche beeinflussen den Ablauf

Nicht jede Minute entfällt auf eine einzelne Kultur. Werkzeuge holen, Giesswasser bereitstellen, Töpfe verschieben und Abfälle wegräumen gehören ebenfalls zum Ablauf. Notieren Sie, ob solche Wege innerhalb des Gewächshauses, im Garten oder zwischen Haus und Gewächshaus anfallen. Eine übersichtliche Anordnung kann unnötige Laufwege vermeiden, ersetzt aber keine Pflanzenpflege. Besonders wenn Sie mehrere Kulturen in getrennten Bereichen planen, sollten Sie die Wege bei Ihrer Skizze mitdenken und nicht nur die bepflanzte Fläche eintragen. Achten Sie darauf, ob Sie die Pflanzen zur Pflege erreichen, ohne jedes Mal andere Gefässe umzuräumen. Freie Zugänge erleichtern auch das Aufnehmen von Pflanzenresten und das Reinigen des Bodens. Werden Wege später als zusätzliche Stellfläche genutzt, verändert sich der Ablauf erneut. Erfassen Sie solche Umräumarbeiten im Protokoll, damit sie nicht unsichtbar unter «Pflanzenpflege» verschwinden.

Bei einem grossen Gewächshaus kann der Zeitbedarf je nach Nutzung stark auseinandergehen: Ein weitgehend leerer Raum verlangt nicht dieselbe Pflanzenarbeit wie eine dicht bepflanzte Fläche. Für das geräumige Gewächshaus nennt die Produktseite Varianten von 47 bis 70 m². Die Quadratmeterzahl ist keine Angabe zur nötigen Pflegezeit. Entscheidend bleibt, wie viele Pflanzen Sie dort unterbringen, welche wiederkehrenden Arbeiten sie brauchen und ob Sie die Fläche regelmässig nutzen oder nur einen Teil davon bepflanzen.

Weitere Ansicht des T-Modell-Gewächshauses

Mit einem Zeitprotokoll wird die Schätzung belastbar

Ein einfaches Zeitprotokoll zeigt, ob Ihre Planung stimmt. Notieren Sie bei jedem Besuch Datum, Aufgabe, Dauer und – wenn es hilfreich ist – Kultur, Wetter und besondere Arbeiten. Erfassen Sie auch kurze Handgriffe, denn viele kleine Einsätze können sich summieren. Beobachten Sie nicht nur eine ruhige Woche: Für ein aussagekräftiges Bild gehören mindestens eine normale Wachstumswoche und eine arbeitsreiche Pflanz- oder Erntephase dazu. Wenn Sie ausserhalb der Saison Pflanzen pflegen, nehmen Sie auch diese Zeit auf. Für eine Gesamtbilanz können Sie Anfahrt oder Materialholen als getrennte Posten führen.

Addieren Sie zuerst die tatsächlich erfassten Minuten für wiederkehrende Aufgaben. Bei einer vorläufigen Schätzung multiplizieren Sie dagegen die erwartete Häufigkeit jeder Aufgabe mit ihrer Dauer; beide Verfahren sollten Sie nicht vermischen. Saisonarbeiten bleiben separate Posten, damit die arbeitsreichste Woche sichtbar ist. Für einen Jahresdurchschnitt teilen Sie die gesamte Jahresarbeitszeit durch 52 und nennen ausdrücklich diese Bezugsgrösse. Ein Durchschnitt nur über die bewirtschafteten Wochen beantwortet eine andere Frage und fällt entsprechend anders aus. Halten Sie neben dem Protokoll auch Ihre geplante oder tatsächliche Konfiguration fest. Für das Aluminium-Gewächshaus der Limited Edition sind beispielsweise Varianten von 3,77 bis 28,08 m² angegeben. Wenn Sie später eine grössere Variante anders belegen, lässt sich das bisherige Protokoll nicht unverändert übertragen. Es zeigt aber, welche Aufgaben mit der Pflanzenzahl wachsen und welche bisher überwiegend Wege oder Vorbereitung betrafen.

Der Pflegeplan muss zur verfügbaren Zeit passen

Vergleichen Sie den errechneten Aufwand mit den Zeitfenstern, die Sie tatsächlich für das Gewächshaus haben. Massgeblich ist nicht nur eine durchschnittliche Woche, sondern auch, ob Sie in arbeitsreichen Phasen ausreichend Zeit für Ernte, Pflege und saisonale Aufgaben einplanen können. Zwei freie Stunden am Stück sind dabei nicht dasselbe wie mehrere kurze Zeitfenster über die Woche verteilt. Ordnen Sie Ihre Aufgaben deshalb den verfügbaren Tagen zu und prüfen Sie, ob auch wetterabhängige Tätigkeiten Platz finden. Lassen Sie etwas Spielraum für unerwartete Arbeiten, statt jede verfügbare Minute fest zu verplanen. Wie gross dieser Spielraum sein muss, lässt sich später aus Ihrem Protokoll besser beurteilen. Wenn die Liste zu umfangreich wird, lässt sich oft zuerst die Zahl der Pflanzen oder Kulturen anpassen. Wählen Sie technische Hilfen erst dann aus, wenn klar ist, welche wiederkehrende Tätigkeit Sie damit verkürzen möchten.

Halten Sie vor Ihrer Auswahl fest, welche Kulturen Sie anbauen, wie viele Pflanzen Sie ungefähr planen und welche Arbeiten Sie selbst erledigen. Zeichnen Sie Beete und Wege ein und schätzen Sie anschliessend die Besuche und Arbeitsblöcke pro Saisonphase. Fragen Sie bei einer Konfiguration nach den Angaben, die Sie für diesen Plan noch benötigen, statt Ausstattung oder Zeitersparnis vorauszusetzen. Wenn das Ergebnis sowohl in einer gewöhnlichen Woche als auch in der arbeitsreichsten Phase in Ihren Alltag passt, ist Ihre Schätzung deutlich hilfreicher als eine pauschale Stundenzahl.

Häufige Fragen

Mit wie vielen Stunden pro Woche soll ich rechnen?

Im Rechenbeispiel mit fünf Tomatenpflanzen, einem kleinen Salat- und Kräuterbeet sowie einigen Jungpflanzen sind es bei Handpflege in einer normalen Wachstumswoche 2 Stunden 10 Minuten. Zwei zusätzliche Giessgänge und zwei weitere Pflege- oder Ernteblöcke erhöhen den Ansatz auf 3 Stunden 10 Minuten. Das sind Planungsannahmen, keine allgemeine Durchschnittszahl. Eigene Wege, weitere Lüftungsbesuche und saisonale Arbeiten können hinzukommen.

Muss ich täglich ins Gewächshaus?

Das hängt von den Kulturen, dem Wetter und Ihrer Ausstattung ab. Im Beispiel ist ein kurzer täglicher Kontrollgang eingerechnet, aber daraus folgt keine allgemeingültige Besuchsregel. Entscheidend ist, ob Giessen, Lüften und Ernten zu Ihrem Anbauplan passen. Technik kann einzelne Abläufe übernehmen, ersetzt aber nicht die Kontrolle der Pflanzen.

Welche Arbeiten kann ich automatisieren?

Je nach Ausstattung lassen sich wiederkehrende Abläufe wie Bewässerung oder das Öffnen von Lüftungsfenstern teilweise automatisieren. Zeit für Einrichtung, Kontrolle und allfällige Störungen bleibt trotzdem. Anbinden, Ernten, Unkraut entfernen und die Pflanzen beobachten sind weiterhin Handarbeit. Prüfen Sie bei einem konkreten Modell, welche Ausrüstung tatsächlich enthalten ist.

Macht ein grösseres Gewächshaus automatisch mehr Arbeit?

Nein. Für die Pflanzenpflege zählen vor allem bepflanzte Fläche, Pflanzendichte und Kulturen, nicht allein die Grundfläche. Zusätzlicher Platz kann Wege oder Reinigung beeinflussen, muss aber nicht mehr Pflanzenarbeit bedeuten. Zeichnen Sie Beete, Töpfe und freie Bereiche ein, statt die Quadratmeterzahl direkt in Stunden umzurechnen.

Wie rechne ich Pflanzzeit und Winterpflege ein?

Führen Sie Aussaat, Umtopfen, Pflanzung, Abräumen und gründliche Reinigung als saisonale Arbeiten separat auf. So verfälschen arbeitsreiche Wochen nicht die Schätzung für eine normale Wachstumsphase. Wenn Sie Pflanzen überwintern, nehmen Sie deren Pflege in den Winterplan auf. Ein Jahresdurchschnitt kann ergänzend nützlich sein, sollte die Spitzenwochen aber nicht verdecken.

Planen Sie den Wochenaufwand aus den Kulturen und Arbeiten, die Sie tatsächlich übernehmen, statt eine allgemeine Stundenzahl auf Ihr Gewächshaus zu übertragen. Das Rechenbeispiel mit 2 Stunden 10 Minuten in einer gewöhnlichen Woche und 3 Stunden 10 Minuten bei zusätzlichen Giess- und Erntegängen zeigt eine mögliche Rechnung, keine Garantie. Halten Sie saisonale Spitzen und regelmässige Pflege getrennt. Entscheidend ist, ob die nötigen Arbeitsblöcke und kurzen Kontrollen in Ihren Alltag passen – nicht nur, ob die Wochensumme auf dem Papier stimmt.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖