Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Harte grüne Schultern bei Tomaten im Gewächshaus

Harte grüne Schultern bei Tomaten im Gewächshaus

Tomaten im Gewächshaus

Ein harter, grüner Bereich rund um den Stielansatz fällt besonders auf, wenn der übrige Teil der Gewächshaustomate bereits rot wird. Solche «grünen Schultern» werden auch als Grünkragen bezeichnet. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer sortentypischen grünen Färbung und einer Reifestörung mit dauerhaft festem Gewebe. Eine einzelne Frucht erlaubt noch keine sichere Zuordnung. Neben der Sortenanfälligkeit kommen starke Fruchterwärmung und eine unausgewogene Nährstoffversorgung als Einflussgrössen infrage. Vergleichen Sie deshalb Farbe und Festigkeit mehrerer Früchte, ihre Lage im Gewächshaus sowie den Verlauf der Reife. Zusätzliche Flecken, weiche Stellen oder auffällige Blätter müssen gesondert beurteilt werden.

Aussenansicht eines sechseckigen Gewächshauses

01

Woran Sie harte grüne Schultern erkennen

Als Schulter gilt der obere Fruchtbereich direkt unter dem Stielansatz. Auffällig ist ein grüner, manchmal gelblicher Kranz, während die Seiten und das Blütenende bereits die sortentypische Reifefarbe zeigen. Entscheidend ist nicht nur die Farbe: Bei einer Reifestörung bleibt dieser Bereich deutlich härter als das übrige Fruchtfleisch. Im Anschnitt kann sich die feste Zone unter der Schale fortsetzen. Für einen solchen Befund wird häufig die Bezeichnung Grünkragen verwendet; bei gelblicher Ausprägung ist auch von Gelbkragen die Rede. Während der normalen Reife verändern sich sowohl die Farbstoffe als auch die Festigkeit des Gewebes. Diese Vorgänge laufen nicht immer überall gleichmässig ab. Eine grüne Zeichnung ohne auffälligen Festigkeitsunterschied ist deshalb anders zu beurteilen als eine harte Schulter an einer ansonsten reifen Frucht. Halten Sie Farbe, Ausdehnung und Festigkeit getrennt fest, statt jede grüne Stelle gleich einzuordnen.

Bleibt nur ein klar begrenzter Bereich am Stiel grün, während die übrige Frucht reif wirkt, kommen Sorteneigenschaft und ungleichmässige Reifung zuerst infrage. Ist dagegen die ganze Tomate grün, kann sie noch unreif sein oder zu einer grün reifenden Sorte gehören. Dann helfen Sortenbeschreibung und Vergleich mit weiteren Früchten mehr als die Farbe allein. Manche grünfrüchtigen Sorten verändern beim Reifen ihren Farbton und ihre Festigkeit, ohne rot zu werden. Bei einer einzelnen Frucht ist die Unterscheidung schwierig. Ein längs aufgeschnittener Vergleich zeigt zwar, ob sich festes, grünliches Gewebe ins Innere fortsetzt, beweist aber weder einen Mangel noch eine bestimmte Sorteneigenschaft.

Die Sorte kann die grüne Zone erklären

Tomatensorten unterscheiden sich sowohl in ihrer Fruchtzeichnung als auch in ihrer Anfälligkeit für ungleichmässige Reife. Bei manchen ist ein dunklerer Bereich am Stiel schon an unreifen Früchten deutlich erkennbar. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass eine harte Schulter an der reifen Frucht ein normales Sortenmerkmal ist. Prüfen Sie deshalb zwei Dinge getrennt: Entspricht die Farbe dem beschriebenen Aussehen der Sorte, und wird das Gewebe bei der Reife ähnlich weich wie der restliche Fruchtkörper? Eine regelmässig auftretende grüne Zeichnung kann zur Sorte gehören; dauerhaft hartes Gewebe verdient eine zusätzliche Prüfung der Reifebedingungen. Wenn nur eine Sorte betroffen ist, während benachbarte Sorten gleichmässig ausreifen, spricht das für eine unterschiedliche Anfälligkeit. Es beweist aber nicht, dass Wärme oder Versorgung ohne Einfluss sind. Die Sortenwahl und die Bedingungen während der Fruchtreife können zusammenwirken.

Prüfen Sie den Sortennamen auf Samentüte, Etikett oder Bestellnotiz und vergleichen Sie ihn mit einer Sortenbeschreibung oder Abbildung einer reifen Frucht. Ein Hinweis wie «grün abreifend» betrifft die ganze Tomate; eine grüne Schulter bezeichnet nur den oberen Teil. Bei fehlender Beschriftung beobachten Sie mehrere Früchte derselben Pflanze. Bleibt die obere Zone bei reifen Früchten regelmässig grün, ohne deutlich härter zu sein, ist eine sortentypische Färbung eine naheliegende Erklärung. Bleibt das Gewebe dagegen hart, spricht das für eine Reifestörung, für die Sorten unterschiedlich anfällig sein können. Zeigt sich das Muster vor allem nach einer Hitzephase, gewinnen Standort und Wetter als Einflussfaktoren an Gewicht. Sortenanfälligkeit und Wachstumsbedingungen können gleichzeitig eine Rolle spielen.

02

Hitze und direkte Sonne beeinflussen die Ausfärbung

Hohe Temperaturen während der Fruchtreife können die Bildung roter Farbstoffe beeinträchtigen. Das erklärt eine ungleichmässige Ausfärbung, reicht aber allein nicht aus, um jede harte grüne Schulter zu diagnostizieren. Im Gewächshaus können sich besonnte Früchte stärker erwärmen als die umgebende Luft, besonders wenn schützendes Laub fehlt. Starkes Entlauben kann diese direkte Erwärmung verstärken. Die Frucht muss nicht in voller Sonne hängen, um ihre Reifefarbe zu entwickeln; gesundes Laub ist deshalb nicht grundsätzlich ein Hindernis für die Ausfärbung. Achten Sie auf die zeitliche Abfolge: Waren die Früchte bereits auffällig, bevor Blätter entfernt wurden, oder trat das Muster erst danach auf? Eine solche Beobachtung hilft, mögliche Zusammenhänge zu erkennen. Sie ersetzt allerdings keinen Vergleich mit Früchten derselben Sorte, die im gleichen Zeitraum geschützter hingen.

Beobachten Sie, ob vor allem Früchte auf der sonnigen Hausseite oder oberhalb des schützenden Laubs betroffen sind. Bei der Planung lässt sich ein möglicher Bedarf an Beschattung besser beurteilen, wenn Sie den Sonnenverlauf und die künftige Höhe der Pflanzen einzeichnen. Als Grössenvergleich führt die Produktseite der Aluminium-Gewächshäuser mit integriertem Lager Varianten von 5,52 bis 28,08 m² auf. Trennen Sie dabei die gesamte Grundfläche von der tatsächlich vorgesehenen Anbaufläche und prüfen Sie die Aufteilung der gewählten Ausführung. Ein Lagerbereich muss im Pflanzplan berücksichtigt werden; aus der Flächenangabe lässt sich seine Grösse nicht ableiten. Für vorhandene Tomaten ist zunächst wichtiger, welche Früchte ungeschützt in der Sonne hängen, als welche Gesamtfläche das Haus hat.

Im Gewächshaus gibt es unterschiedliche Reifebedingungen

Die Lufttemperatur ist im ganzen Gewächshaus nicht zwingend gleich. Direkt unter dem Dach, nahe einer sonnigen Seitenwand, neben einer Tür oder in einem dichten Pflanzenbestand können andere Bedingungen herrschen als in der Mitte des Beets. Auch die Fruchtseite, die Sonne abbekommt, kann sich stärker erwärmen als die umgebende Luft. Deshalb ist die Angabe «im Gewächshaus war es warm» für eine Diagnose wenig genau. Notieren Sie, wo die betroffenen Früchte sitzen und wann sie sich verfärben. Prüfen Sie das Muster an mehreren Tagen: Eine wiederkehrend heisse Lage ist aussagekräftiger als eine einzelne Beobachtung zur Mittagszeit.

Ein Thermometer auf Höhe der Fruchtstände hilft beim Vergleich, sofern es vor direkter Sonne geschützt ist und weder Glas noch Metall berührt. Notieren Sie Tageshöchstwerte zusammen mit Wetter, geöffneten Lüftungsöffnungen und Pflanzenposition. Für einen Vergleich zweier Plätze sollten Sie möglichst gleichzeitig messen oder über mehrere ähnliche Tage beobachten; ein sonniger Mittag lässt sich nicht sinnvoll mit einem bewölkten Morgen vergleichen. Die Luftmessung zeigt dabei nicht die genaue Temperatur der Fruchtoberfläche. Wer ein Gewächshaus plant, kann die Varianten des Prestige Gewächshauses mit Metallfundament mit 3,77 bis 28,08 m² für einen massstäblichen Grundrissvergleich nutzen. Zeichnen Sie darin die vorgesehenen Fruchtstände und Messplätze ein. So wird sichtbar, wo Sie Bedingungen später vergleichen können. Angaben zu Öffnungen und deren Lage müssen Sie anhand der gewählten Ausführung ergänzen.

Sechseckiges Gewächshaus in einer Gartenansicht

03

Nährstoffversorgung und mögliche Ungleichgewichte

Eine grüne Schulter ist kein eindeutiges Mangelsymptom. Eine unausgewogene Nährstoffversorgung kann die Entwicklung und Reife beeinflussen; ein Überangebot an Stickstoff fördert zudem oft viel Blattmasse. Ein dichter, kräftig wachsender Bestand kann Früchte beschatten und den Luftaustausch erschweren. Die Royal Horticultural Society nennt eine unzureichende Kaliumversorgung als möglichen Mitverursacher von Grünkragen. Aus einer grünen Stelle allein lässt sich jedoch kein Kaliummangel ableiten: Starke Wärme und Sonneneinstrahlung können ebenfalls mitwirken, und eine blosse Farbzeichnung kann sortentypisch sein. Sehr üppiger Wuchs ist ein Anlass, die bisherige Düngung zu prüfen, aber kein Nachweis eines bestimmten Nährstoffungleichgewichts. Beziehen Sie deshalb Wuchs, Blätter und Pflegegeschichte in die Beurteilung ein.

Erhöhen Sie die Düngergabe nicht allein wegen grüner Schultern. Sammeln Sie zunächst die Angaben zu Kulturmedium, verwendetem Dünger, Dosierung und Häufigkeit der Anwendung. Bei Flüssigdüngern gehören auch die angesetzte Konzentration und die ausgebrachte Menge dazu. Eine Boden- oder Substratanalyse kann helfen, wenn ihre Ergebnisse für das jeweilige Kulturmedium fachlich interpretiert werden. Für eine grössere Anlage wie die Bloomcabin Orangerie mit 47 bis 70 m² ist zudem eine getrennte Dokumentation der Beete oder Kulturgefässe sinnvoll. Unterschiedlich versorgte Bereiche sollten nicht als einheitlicher Bestand beurteilt werden. Die aufgeführte Gesamtfläche ist keine Grundlage für eine pauschale Düngermenge. Entscheidend ist, welche Fläche tatsächlich bepflanzt wird beziehungsweise welches Substratvolumen versorgt werden muss. So lässt sich ein vermutetes Versorgungsproblem gezielter untersuchen.

Grüne Schultern von Sonnenbrand und Fruchtschäden unterscheiden

Ein grüner, fester Kranz am Stiel unterscheidet sich meist von Sonnenbrand. Sonnenbrand zeigt sich eher als helle, gelblich-weisse Stelle an der stark exponierten Seite; später kann das Gewebe trocken, papierartig oder eingesunken wirken. Druckstellen, Risse und Fäulnis verändern Oberfläche und Festigkeit ebenfalls. Blütenendfäule sitzt typischerweise am gegenüberliegenden Blütenende, nicht direkt unter dem Stiel. Solche Merkmale helfen, die Beobachtungen zu sortieren, ersetzen aber keine Diagnose, wenn Flecken zunehmen oder weitere Pflanzenteile betroffen sind. Marmorierte Blätter, ungewöhnliche Triebe oder Schäden an mehreren Früchten gehören ebenfalls in die Gesamtbeurteilung.

Schauen Sie nicht nur auf die Farbe: Ist die Stelle glatt oder eingesunken, trocken oder weich, auf den Stielbereich begrenzt oder unregelmässig verteilt? Fotografieren Sie die ganze Frucht, den Stielbereich und gegebenenfalls einen Anschnitt bei neutralem Licht. Legen Sie eine unauffällige Frucht derselben Sorte daneben, damit der Vergleich nachvollziehbar bleibt. Für solche Kontrollen brauchen Sie Zugang zu den Fruchtständen, ohne Pflanzen oder Früchte gegen die Verglasung zu drücken. Bei einem Grundrissvergleich bietet das klassische Aluminium-Gewächshaus Flächenvarianten von 3,77 bis 28,08 m². Zeichnen Sie neben den Beeten auch Arbeitswege ein und berücksichtigen Sie die spätere Breite des Bestands. Das verbessert die Möglichkeit, Schäden früh zu bemerken und zu dokumentieren; eine bestimmte Fläche verhindert Sonnenbrand oder Reifestörungen jedoch nicht.

04

Früchte derselben Sorte miteinander vergleichen

Ein Vergleich mehrerer Früchte ist oft hilfreicher als die Betrachtung des auffälligsten Exemplars. Vergleichen Sie Früchte derselben Sorte und möglichst aus einer ähnlichen Reifephase: eine mit grüner Schulter und eine ohne. Achten Sie darauf, ob das Muster an allen Fruchtständen vorkommt, nur auf einer Hausseite erscheint oder vor allem an Früchten ohne schützendes Laub. Eine wiederkehrende grüne Zeichnung ohne auffälligen Festigkeitsunterschied kann ein Sortenmerkmal sein. Wiederkehrend hartes Gewebe spricht dagegen für eine Reifestörung; auch dafür kann die Sorte unterschiedlich anfällig sein. Ein enger Bezug zu einer Lage oder Hitzeperiode macht einen Einfluss der Reifebedingungen plausibler. Berücksichtigen Sie auch das Alter der Früchte. Ein grüner Bereich an einer deutlich jüngeren Frucht eignet sich nicht als direkter Vergleich.

Führen Sie für einige betroffene und unauffällige Früchte kurz Buch: Sorte, Datum, Fruchtstand, Pflanzenposition und vorausgegangener Wetterverlauf. Fotografieren Sie möglichst dieselben Früchte erneut, bis der übrige Fruchtkörper reif ist. So unterscheiden Sie eine vorübergehende Verzögerung von einem dauerhaft festen Bereich. Bei einem Wandgewächshaus aus Aluminium mit den aufgeführten Flächenvarianten von 3,69 bis 14,34 m² lohnt sich im Lageplan eine Kennzeichnung der wandnahen und der äusseren Pflanzenreihe. Beobachten Sie dort den tatsächlichen Schattenverlauf, statt aus der Nähe zur Wand automatisch auf bessere oder schlechtere Reifebedingungen zu schliessen. Wand, Ausrichtung und benachbarte Gebäude können die Besonnung verändern. Ergänzen Sie ein Bild des ganzen Bestands, damit auch die Laubverteilung und die Lage der betroffenen Früchte erkennbar bleiben.

Während der Reife Laub erhalten und Versorgung stabil halten

Bei der laufenden Pflege geht es zunächst darum, zusätzliche Belastungen nicht zu verschärfen. Entfernen Sie nicht routinemässig viele Blätter rund um die Frucht, um sie stärker zu besonnen; gesundes Laub schützt vor direkter Erwärmung und bleibt für die Pflanze wichtig. Gleichzeitig sollte der Bestand nicht so dicht werden, dass Pflege und Luftaustausch kaum möglich sind. Halten Sie die Wasser- und Nährstoffversorgung möglichst gleichmässig und richten Sie sie nach Kultur und Substrat. Das unterstützt eine stabile Kultur, färbt eine genetisch grüne Schulter aber nicht zuverlässig rot. Änderungen an der Pflege sollten deshalb zum beobachteten Problem passen und nicht mehrere Ursachen zugleich voraussetzen.

Ändern Sie möglichst nicht mehrere Pflegemassnahmen gleichzeitig. Wenn Sie stark entlauben, anders düngen und die Bewässerung umstellen, lässt sich ein späterer Unterschied kaum zuordnen. Notieren Sie eine begründete Anpassung und beurteilen Sie danach vor allem Früchte, die während der veränderten Bedingungen heranreifen. Bereits vorhandene harte Schultern sind kein verlässlicher Massstab für den Erfolg. Bei einer Neuplanung helfen getrennte Einzeichnungen für Beet, Kulturgefässe und Arbeitswege: Das Limited-Edition-Gewächshaus aus Aluminium wird mit Varianten von 3,77 bis 28,08 m² geführt. Planen Sie die Versorgung so, dass Sie jede Pflanzenreihe erreichen und die Feuchtigkeit im Wurzelbereich kontrollieren können. In Gefässen und im gewachsenen Boden kann sich der Wasserbedarf unterschiedlich entwickeln. Ein gemeinsamer Standort bedeutet daher nicht automatisch, dass alle Pflanzen dieselbe Bewässerung benötigen.

Galerieansicht eines sechseckigen Gewächshauses

05

Lüftung und Platzbedarf der Tomatenpflanzen

Für Tomaten im Gewächshaus sollten Lüftung, Pflanzenabstand und Zugang zusammen betrachtet werden. Lüften kann übermässige Wärme abführen, während ein sinnvoller Abstand die Pflege und Luftbewegung erleichtert. Kein einzelner Faktor garantiert gleichmässiges Reifen: Sorte, Wetter und Fruchtlage bleiben wichtig. Prüfen Sie bei einem bestehenden Haus, ob die vorgesehenen Öffnungen frei sind und ob die Lüftung zur Pflanzenhöhe und Nutzung passt. Bei baulichen oder elektrischen Änderungen richten Sie sich nach den Herstellerangaben und ziehen Sie bei Bedarf eine Fachperson bei. Eine Anpassung der Lüftung ist Teil der Kulturplanung, keine sichere Einzelmassnahme gegen grüne Schultern.

Wenn Sie neu kaufen, vergleichen Sie bei der konkreten Ausführung Art und Lage der Öffnungen sowie deren Bedienbarkeit bei ausgewachsenen Pflanzen. Das T-Modell-Gewächshaus mit 16,52 bis 30 m² lässt sich anhand der aufgeführten Flächen zunächst in den verfügbaren Gartenraum einordnen. Für die Beetaufteilung benötigen Sie zusätzlich die tatsächlichen Grundrissmasse. Berücksichtigen Sie insbesondere, wo Pflanzenreihen enden und wo Querwege für die Pflege nötig sind. Öffnungen müssen auch später zugänglich bleiben; hohe Triebe und Rankhilfen sollten bei der Planung mitgedacht werden. Fragen Sie bei der gewählten Ausführung nach, welche Lüftung vorgesehen ist und welche Bedienmöglichkeiten dazugehören. Der Modellname allein beantwortet diese Fragen nicht. Eine solche Prüfung betrifft die praktische Nutzung des Hauses und ist keine Zusage für eine bestimmte Fruchtqualität.

Wann eine andere Sorte oder fachliche Einschätzung sinnvoll ist

Für die nächste Saison kann eine weniger für Grünkragen anfällige Sorte sinnvoll sein, wenn Sie sich an harten grünen Schultern stören. Suchen Sie in Sortenbeschreibungen gezielt nach Angaben zur gleichmässigen Reife und zur Fruchtqualität, nicht nur nach einem Bild mit kräftiger Farbe. Ein Foto zeigt eine einzelne Frucht und kann die Bedingungen während ihres Wachstums nicht erklären. Eine grün abreifende Sorte muss zudem anders beurteilt werden als eine rote Sorte mit grünem Stielbereich. Falls Platz vorhanden ist, können Sie die bisherige und eine neue Sorte unter möglichst ähnlichen Bedingungen vergleichen. Bewahren Sie Etiketten und Beobachtungen auf. Auch eine weniger anfällige Sorte bietet keine Garantie für gleichmässige Reife bei ungünstigen Bedingungen, doch ein solcher Vergleich macht die Sortenwahl nachvollziehbarer.

Eine fachliche Einschätzung ist besonders nützlich, wenn sich Flecken verändern oder ausbreiten, Früchte weich werden oder gleichzeitig Triebe und Blätter auffällig sind. Stellen Sie Fotos, Sortenangabe und Pflegeaufzeichnungen zusammen; fragen Sie vorab, ob eine Frucht- oder Substratprobe benötigt wird. Den Kauf eines anderen Hauses sollten Sie davon getrennt beurteilen. Für ein Modell wie das pyramidenförmige Gewächshaus Bloomcabin Oasis brauchen Sie einen konkreten Aufstell- und Nutzungsplan, wenn Sie es mit Ihrem bisherigen Haus vergleichen möchten. Klären Sie dabei die nutzbaren Pflanzplätze, Zugänge und verfügbaren Öffnungen der Ausführung. Die Form allein erlaubt keine Aussage darüber, ob ein beobachtetes Reifeproblem seltener auftreten würde. Für die Diagnose bleiben die Früchte und ihr Entwicklungsverlauf entscheidend.

Häufige Fragen

Sind grüne Schultern bei reifen Tomaten normal?

Eine grüne Färbung am Stiel kann zur Sorte gehören. Bleibt der Bereich jedoch deutlich härter als der übrige reife Fruchtkörper, sollte er nicht allein als normale Farbzeichnung eingeordnet werden. Vergleichen Sie Farbe und Festigkeit mehrerer Früchte derselben Sorte. Ein grüner Ring beweist weder eine Krankheit noch einen bestimmten Nährstoffmangel.

Kann ich eine Tomate mit grüner Schulter essen?

Bei Grünkragen bleiben die betroffenen Schulterbereiche laut Royal Horticultural Society hart und wenig schmackhaft, während der Rest der Frucht reift. Das ist zunächst eine Beschreibung der Fruchtqualität, keine lebensmittelhygienische Freigabe. Ob eine einzelne Tomate zum Verzehr geeignet ist, lässt sich anhand der grünen Schulter allein nicht entscheiden. Ebenso wenig bedeutet eine grüne Farbe automatisch, dass die ganze Frucht unreif ist: Bei grün abreifenden Sorten müssen Sortenbeschreibung und weitere Reifemerkmale berücksichtigt werden. Zusätzliche Veränderungen wie Schimmel, Fäulnis oder auffälliger Geruch dürfen nicht als Teil des Grünkragens abgetan werden.

Hilft zusätzlicher Kaliumdünger gegen grüne Schultern?

Nicht unbedingt. Die Färbung kann durch Sorte oder Wärme entstehen, und die grüne Stelle beweist keinen Kaliummangel. Prüfen Sie zuerst bisherige Düngung und Boden oder Substrat. Eine Analyse ist aussagekräftiger als eine zusätzliche Gabe auf Verdacht.

Soll ich Blätter rund um die Tomaten entfernen?

Entfernen Sie nicht routinemässig viele gesunde Blätter, damit mehr Sonne auf die Früchte fällt. Laub schützt Früchte vor starker direkter Erwärmung. Ein zu dichter Bestand kann zwar Luftbewegung und Pflege erschweren, doch die Lösung ist eine ausgewogene Pflanzenführung, keine starke Entlaubung.

Reift eine grüne Schulter nach der Ernte noch aus?

Eine Tomate, die sich bereits umzufärben beginnt, kann nach der Ernte weiterreifen. Eine harte grüne Schulter kann dabei jedoch bestehen bleiben. Beobachten Sie Farbe und Festigkeit getrennt: Dass die Seiten röter werden, bedeutet nicht, dass auch der Bereich am Stiel gleichmässig ausreift. Für dauerhaft hart gebliebenes Gewebe lässt sich durch Nachreifen keine zuverlässige Verbesserung versprechen.

Eine grüne Schulter ohne auffälligen Festigkeitsunterschied kann zur Sorte gehören. Bleibt der Bereich an einer ansonsten reifen Tomate dagegen dauerhaft hart, spricht das für Grünkragen als Reifestörung. Sortenanfälligkeit, starke Erwärmung und die Versorgung können dabei zusammenwirken. Vergleichen Sie Früchte derselben Sorte und Reifephase und beziehen Sie ihre Lage im Gewächshaus ein. So lässt sich gezielter entscheiden, ob Beschattung, Kulturführung oder Nährstoffversorgung genauer geprüft werden sollten, statt allein wegen der Farbe zusätzlich zu düngen.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖