Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Kohlrabi im Gewächshaus: Aussaat, Abstand und Ernte

Kohlrabi im Gewächshaus: Aussaat, Abstand und Ernte

Gemüseanbau im Gewächshaus

Kohlrabi lässt sich im Gewächshaus besonders gut in die kühle Saison einfügen: im Frühjahr, wenn ein Beet früh frei wird, und nochmals im Spätsommer für die Herbsternte. Der geschützte Anbau kann den Start erleichtern, garantiert in einem unbeheizten Haus aber weder frostfreie Nächte noch gleichmässige Temperaturen. Mit passenden Abständen, kleinen Folgesaaten und einem Erntezeitpunkt nach Sortengrösse nutzen Sie die Fläche, ohne den Kohlrabi durch Hitze, Trockenheit oder zu langes Stehenlassen auszubremsen.

Orangerie-Gewächshaus von aussen

Kohlrabi als Frühjahrs- und Herbstkultur

Kohlrabi braucht im Gewächshaus nicht zwingend ganzjährig Wärme. Als Kultur für die kühlere Jahreszeit passt er in freie Frühjahrs- und Herbstbeete: Bei passenden Bedingungen wird er zügig erntereif und belegt ein Beet eher vorübergehend als über die ganze warme Saison. Die Abdeckung schützt vor Regen und Wind und kann den Start gegenüber dem Freiland erleichtern. Nachts hält ein unbeheiztes Haus die Wärme jedoch nicht zuverlässig genug, um es als frostfreien Raum zu behandeln. Bei wenig Tageslicht und kaltem Boden wächst Kohlrabi langsam; eine sehr frühe Aussaat führt deshalb nicht automatisch zu einer früheren Ernte. Achten Sie auf Boden und Nachttemperaturen, nicht allein auf das Datum auf dem Saatgutsäckchen.

Der grösste Nutzen entsteht, wenn ein Beet vor oder nach wärmebedürftigeren Kulturen frei ist. Für die heisseste Zeit des Sommers ist das Gewächshaus oft kein Vorteil: An sonnigen Tagen steigt die Temperatur im geschlossenen Haus rasch, während Kohlrabi weiter Wasser braucht. Lüften hilft, ersetzt aber weder einen passenden Saattermin noch eine Sorte für die betreffende Saison. Planen Sie Kohlrabi deshalb nicht als Dauerbelegung für das ganze Jahr. In kleinen Häusern sind eine oder zwei klar geplante Reihen oft zweckmässiger als ein grosses Beet, das später nur schwer für die nächste Kultur geräumt werden kann. Wenn die nächste Kultur schon feststeht, notieren Sie den spätesten Erntetermin vor der Saat.

Aussaattermine nach Saison und Standort richten

Ein fester Aussaatmonat ist für die unterschiedlichen Standorte in der Schweiz wenig hilfreich: Höhenlage, Ausrichtung, Wetter und unbeheizte Nächte beeinflussen den Kulturstart. Für eine frühe Ernte ziehen Sie Kohlrabi im Frühjahr an einem hellen, geschützten Ort vor. Direkt ins Gewächshaus säen Sie erst, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist und keine anhaltende Kälte bevorsteht. An einem milden, tief gelegenen Standort kann das früher passen als in einer höheren oder schattigen Lage. Für eine Herbsternte kommt eine weitere Aussaat im Spätsommer infrage, sofern die Sorte und die verbleibende Wachstumszeit dazu passen. In früh auskühlenden Lagen muss diese Partie entsprechend früher beginnen. Entscheidend ist, dass die Pflanzen vor der dunkleren und kälteren Zeit genügend Entwicklungszeit erhalten. Die Abdeckung allein macht aus einem kalten Beet noch keinen geeigneten Aussaatplatz.

Rechnen Sie vom gewünschten Erntefenster zurück. Bis zur üblichen Erntegrösse können unter günstigen Bedingungen ungefähr zwölf Wochen ab Aussaat vergehen; für sehr kleine Knollen ist eine frühere Ernte möglich. Kühle Wochen oder wenig Licht verlängern die Kulturzeit. Die Sortenbeschreibung auf der Saatgutpackung ist deshalb ein besserer Anhaltspunkt als eine allgemeine Zahl. Für eine frühe Kultur können Sie zuerst in Modulen vorziehen und später auspflanzen; die nächste Partie folgt nur, wenn sie noch in den geeigneten Saisonabschnitt passt. Bei Herbstkohlrabi dürfen die letzten Aussaaten nicht so spät erfolgen, dass die Knollen bei kurzer Tageslänge kaum noch zulegen. Notieren Sie Aussaat- und Pflanzdatum zusammen mit dem tatsächlichen Erntebeginn. Damit können Sie im nächsten Jahr nicht nur den Starttermin, sondern auch die benötigte Belegungsdauer des Beets genauer einschätzen.

Sorte, Ernteziel und Beetfläche gemeinsam planen

Vergleichen Sie bei der Sortenwahl zunächst Kulturzeit und Ernteziel. Frühe Sorten sind auf eine zügige Frühjahrskultur ausgelegt; andere werden für spätere Aussaaten oder grössere Knollen angeboten. Die Angaben zu Aussaatmonat, Entwicklungsdauer und Erntegrösse auf dem Saatgutsäckchen helfen mehr als die Sortenfarbe oder eine allgemeine Empfehlung. Nicht jede Sorte wird gleich gross, und eine möglichst grosse Knolle ist nicht zwingend das beste Ziel für ein kleines Gewächshausbeet. Für mehrere Sätze halten Sie Sorte und Datum getrennt fest. So können Sie beim Ernten unterscheiden, welche Pflanzen zuerst an der Reihe sind und wann das Beet wieder frei wird.

Für die Mengenplanung zählt die nutzbare Beetfläche nach Abzug von Wegen, Anzuchttisch und anderen Kulturen. Die Produktseite zum T-Modell-Gewächshaus Orangerie führt Varianten mit Grundflächen von 16,52 bis 30 m² auf. Vergleichen Sie diese Grössen anhand einer massstäblichen Skizze Ihrer geplanten Einrichtung: Wo stehen bereits Pflanzen, welche Bereiche bleiben erreichbar und wo ist eine zusammenhängende Kohlrabireihe möglich? Bei einer frühen Kultur darf die Reihe nicht den Platz blockieren, an dem später eine andere Kultur gepflanzt werden soll. Berücksichtigen Sie deshalb neben der Fläche auch den vorgesehenen Räumungstermin. Für die erste Partie hilft die gewünschte Erntemenge als Ausgangspunkt: Planen Sie nur so viele Pflanzen ein, wie Sie innerhalb eines kurzen Erntefensters tatsächlich verwenden können.

Direktsaat oder Jungpflanzenanzucht

Für eine kleine Menge ist die Aussaat in Anzuchtplatten oder Einzeltöpfen übersichtlich; die Pflanzen lassen sich später mit ihrem Wurzelballen setzen. Säen Sie ein bis zwei Samen pro Modul etwa 1,5 cm tief in lockere, feuchte Aussaaterde. Keimen beide, bleibt nach dem Auflaufen der kräftigere Sämling stehen. Schneiden Sie den schwächeren vorsichtig an der Substratoberfläche ab, damit Sie die Wurzeln der verbleibenden Pflanze nicht stören. Das Substrat soll gleichmässig feucht bleiben, aber nicht im Wasser stehen. Nach der Keimung brauchen Kohlrabipflanzen viel Licht und eher mässige Temperaturen. An einem warmen, dunklen Platz wachsen sie leicht lang und dünn und werden instabil. Beschriften Sie Sorte und Datum jeder Partie.

Direktsaat ist möglich, wenn der Beetboden fein vorbereitet, ausreichend warm und nicht vernässt ist. Ziehen Sie flache Reihen, geben Sie die Samen etwa 1,5 cm tief hinein und dünnen Sie nach dem Auflaufen auf den endgültigen Pflanzabstand aus. Vorgezogene Pflanzen setzen Sie noch jung und kompakt ins Beet, möglichst bevor sie höher als etwa 5 cm sind. Lassen Sie den Wurzelballen beim Herausnehmen aus dem Modul zusammen und pflanzen Sie auf derselben Tiefe wie vorher. Gewöhnen Sie die Jungpflanzen schrittweise an die Bedingungen im Gewächshaus, besonders wenn die Anzucht wärmer stand. Sie benötigt vorübergehend einen eigenen hellen Stellplatz. Wenn Sie dafür das pyramidenförmige Gewächshaus in Betracht ziehen, zeichnen Sie die Anzuchtfläche zusätzlich zum späteren Beet ein. Prüfen Sie am Grundriss der gewählten Variante, ob Sie die Module zum Giessen erreichen können, ohne über die Beetpflanzen greifen zu müssen.

Orangerie-Gewächshaus in einer Gartenansicht

Pflanzabstand und Reihen im Beet

Als Orientierung für jung geernteten Kohlrabi dienen 15 cm zwischen den Pflanzen und 30 cm zwischen den Reihen. Prüfen Sie dazu die Sortenangabe auf dem Saatgutsäckchen: Für grössere Knollen kann mehr Platz erforderlich sein. Auch ein etwas weiterer Abstand für den Zugang zur Ernte lässt sich im Beetplan berücksichtigen. Zu dicht stehende Pflanzen konkurrieren um Licht, Wasser und Nährstoffe. Ihre Blätter beschatten einander, und der Zugang wird schwieriger. Ein sehr grosser Abstand verschenkt dagegen Beetfläche, ohne die Knollen automatisch besser zu machen. Planen Sie auch die Beetkanten ein: Randpflanzen sollten nicht unmittelbar an den Weg gedrängt werden. Entscheidend ist der Platzbedarf bis zur Ernte, nicht die geringe Grösse der frisch gesetzten Jungpflanzen.

Ein Rechenbeispiel macht die Planung greifbar: Auf einem ein Meter breiten Beet lassen sich drei Reihen mit rund 30 cm Reihenabstand anordnen. In einer zwei Meter langen Reihe ergeben Abstände von 25 cm ungefähr acht Pflanzen. Das sind bei drei Reihen etwa 24 Plätze; die genaue Anordnung hängt von Randabständen und Sortengrösse ab. Laufwege kommen separat hinzu. Beim Aluminium-Gewächshaus mit eingebautem Lager gehört auch die Aufteilung zwischen Anbau und Lagerung in die Planung. Klären Sie anhand des Grundrisses, wie viel zusammenhängende Beetfläche verbleibt und wo der Zugang zum Lager verläuft. Eine Kohlrabireihe sollte diesen Zugang auch mit ausgewachsenen Blättern nicht versperren. Zeichnen Sie deshalb nicht nur die Pflanzstellen, sondern auch die benötigten Wege ein.

Folgesaaten in kurzen Abständen staffeln

Für eine gleichmässigere Ernte säen Sie nicht das ganze Saatgut gleichzeitig. Teilen Sie es in kleine Partien und wiederholen Sie die Aussaat im Abstand von ungefähr zwei bis drei Wochen, solange die Temperaturen für das Wachstum passen und noch genügend Zeit vor der nächsten Kälte bleibt. So verteilen Sie die voraussichtlichen Erntetermine, statt viele Knollen gleichzeitig verwenden zu müssen. Das Intervall ist ein Startwert, keine starre Regel: Eine langsam wachsende Frühjahrspartie kann zusammen mit der nächsten erntereif werden; Hitze oder abnehmendes Tageslicht können den Zeitplan ebenfalls verändern. Schreiben Sie zu jeder Partie Sorte, Aussaat und Pflanzung auf. Vergleichen Sie vor einer weiteren Aussaat den Entwicklungsstand der vorhandenen Pflanzen mit Ihrem Bedarf.

Planen Sie für jede Partie einen Platz vom Auspflanzen bis zur Ernte. Junge Pflanzen brauchen zunächst wenig Raum, ihre Blätter werden aber bald breiter. Setzen Sie die nächste Partie nicht einfach in Lücken zwischen kräftige Pflanzen, wenn dadurch der empfohlene Abstand verloren geht. Für den Flächenvergleich beim Prestige-Gewächshaus können Sie zwei oder drei getrennte Beetabschnitte in den Grundriss eintragen und jedem Abschnitt eine Partie zuordnen. Tragen Sie daneben ein, wann der Abschnitt voraussichtlich frei wird. Bleibt die erste Ernte hinter dem Zeitplan zurück, muss für die nächste Pflanzung trotzdem genügend Platz vorhanden sein. Eine weitere Aussaat zu verschieben ist dann sinnvoller, als die Pflanzen später zu dicht zu setzen.

Boden, Wasser und Fruchtfolge

Kohlrabi wächst am zuverlässigsten in lockerem, fruchtbarem Boden, der Wasser hält, aber überschüssiges Wasser ablaufen lässt. Arbeiten Sie nach Bedarf gut verrotteten Kompost in die obere Bodenschicht ein; frischer, stark wirkender Dünger ist keine Abkürzung zu rascheren Knollen. Ein Überschuss an Nährstoffen macht Trockenheit nicht wett und kann das Wachstum aus dem Gleichgewicht bringen. Lockern Sie den Boden vor der Pflanzung, wenn er verdichtet ist, und treten Sie feuchte Erde nicht fest. In Hochbeeten oder Pflanzgefässen trocknet das Substrat schneller als im tiefen Gartenboden. Dort lohnt es sich, die Feuchtigkeit regelmässig auch unter der Oberfläche zu prüfen.

Besonders während sich die Knollen verdicken, sollte der Boden gleichmässig feucht bleiben. Lassen Sie ihn nicht völlig austrocknen: Wassermangel kann das Wachstum bremsen und holzige Knollen begünstigen. Giessen Sie nach dem tatsächlichen Feuchtigkeitszustand des Bodens, statt nur nach einem festen Zeitplan. Kohlrabi gehört zu den Kreuzblütlern. Bauen Sie ihn deshalb nicht laufend nach Kohl, Brokkoli, Rettich oder Radieschen im gleichen Beet an, sondern wechseln Sie mit Kulturen anderer Pflanzenfamilien ab. Auch beim geräumigen Gewächshaus mit den angegebenen Grundflächen von 47 bis 70 m² braucht es dafür einen Beetplan. Notieren Sie die Pflanzenfamilie der Vor- und Nachkultur für jeden Abschnitt und bewahren Sie diese Aufzeichnungen über die Saison hinaus auf. Mehrere Kohlrabipartien nacheinander sind zwar zeitlich gestaffelt, bilden aber keinen Fruchtwechsel. Die räumliche Aufteilung auf verschiedene Beete hilft nur, wenn auch deren bisherige Belegung berücksichtigt wird.

Temperatur, Licht und Lüftung im Gewächshaus

Kohlrabi bevorzugt gleichmässige, eher kühle bis mässig warme Bedingungen. Ein Gewächshaus kann sich an sonnigen Tagen im Frühling rasch aufheizen, auch wenn die Aussenluft noch kühl ist. Öffnen Sie die Lüftungsmöglichkeiten rechtzeitig, damit sich keine stehende Hitze staut. Messen oder prüfen Sie die Bedingungen möglichst auf Pflanzenhöhe und nicht nur am Mittag neben der Tür. In der Nacht kühlt ein unbeheiztes Haus wieder ab; grosse Temperaturschwankungen belasten junge Pflanzen. Bei längeren warmen Phasen wächst Kohlrabi unter Umständen ungleichmässig, und Trockenheit verstärkt den Stress. Eine leichte Schattierung kann bei Hitze helfen, sollte aber nicht dauerhaft zu wenig Licht verursachen.

Eine Aussaat in sehr kaltem Boden bringt trotz geschützter Lage wenig: Das Saatgut keimt langsam, und Jungpflanzen können bei anhaltender Kälte leiden. Wenn die Nächte noch regelmässig sehr kalt sind, ziehen Sie die Saat an einem hellen, geschützten Ort vor oder warten Sie mit der Direktsaat. Setzen Sie dabei nicht voraus, dass jedes Gewächshaus beheizt ist. Beim Vergleich mit dem klassischen Aluminium-Gewächshaus sollten Sie neben der passenden Grösse die Lüftungsmöglichkeiten der konkreten Ausführung klären. Wichtig ist auch, ob Sie bei raschem Wetterwechsel rechtzeitig lüften können. Halten Sie während der ersten Kultur besonders kalte Nächte und heisse Tage in Ihren Anbaunotizen fest. Diese Beobachtungen helfen, den nächsten Saattermin an Ihren Standort anzupassen.

Weitere Ansicht eines Orangerie-Gewächshauses

Schossen, holzige Knollen und Schädlinge erkennen

Wenn Kohlrabi vorzeitig schiesst, streckt sich der Spross und bildet eine Blütenachse, statt die Knolle weiter auszubauen. Anhaltende Kälte kann das begünstigen; auch Hitze und Trockenheit erhöhen das Risiko. Wählen Sie eine zum Saatzeitpunkt passende Sorte und setzen Sie junge, kräftige Pflanzen, statt überständige Jungpflanzen lange in kleinen Modulen zu halten. Richten Sie die frühe Aussaat nach den tatsächlichen Bedingungen. Eine holzige oder faserige Knolle ist häufig überständig; auch Wassermangel kann dazu beitragen. Ernten Sie nicht erst, wenn jede Pflanze dieselbe Grösse erreicht hat, sondern prüfen Sie einzelne Knollen regelmässig. So können Sie die ersten erntereifen Pflanzen rechtzeitig aus dem Beet nehmen.

Kontrollieren Sie Blätter und Blattunterseiten auf Erdflöhe, Raupen des Kohlweisslings und Blattläuse. Kleine Frasslöcher an jungen Blättern fallen oft zuerst auf. Schädlinge gelangen auch durch Türen oder Lüftungen ins Gewächshaus; ein geeignetes Kulturschutznetz kann ihren Zugang erschweren, wenn es vor dem Befall angebracht wird. Werden Pflanzen trotz feuchtem Boden plötzlich welk, prüfen Sie beim Herausnehmen einer Pflanze auch Wurzeln und Wurzelhals auf Schäden, etwa durch Kohlfliegenlarven. Wenn Sie ein Wandgewächshaus planen, achten Sie besonders auf die Erreichbarkeit der wandseitigen Beetreihe. Sie sollten dort die Blattunterseiten ansehen und bei Bedarf eine einzelne Pflanze herausnehmen können. Ein tieferes Beet bietet wenig praktischen Nutzen, wenn der hintere Bereich für solche Kontrollen nicht zugänglich ist.

Kohlrabi im richtigen Stadium ernten

Die Kohlrabiknolle ist eine verdickte Sprossachse, keine Wurzel; sie wächst über dem Boden. Ernten Sie sie jung, sobald sie die für die Sorte empfohlene Grösse erreicht hat, statt sie möglichst gross werden zu lassen. Für viele als junges Gemüse geerntete Kohlrabi ist eine Grösse zwischen Golfball und Tennisball eine brauchbare Orientierung. Bei ausdrücklich grossknolligen Sorten gelten die jeweiligen Sortenangaben. Schneiden Sie die Pflanze knapp unter der Knolle ab, ohne deren Oberfläche zu verletzen. Kontrollieren Sie die Reihe regelmässig: Pflanzen aus derselben Aussaat können unterschiedlich schnell wachsen und müssen nicht alle am selben Tag geerntet werden.

Die Blätter können Sie ebenfalls frisch verwenden. Sollen die Kohlrabi nicht gleich in die Küche, drehen oder schneiden Sie das Laub zeitnah ab; es entzieht der Knolle sonst Feuchtigkeit. Lagern Sie die Ernte kühl und vor dem Austrocknen geschützt, statt sie lange im Gewächshaus liegen zu lassen. Räumen Sie nach der letzten Ernte Wurzelreste und Pflanzenmaterial ab und planen Sie eine Folgekultur, die zu Saison und Fruchtfolge passt. Für die Nutzung eines Aluminium-Gewächshauses der Limited Edition lässt sich der Ernteplan mit einem Belegungsplan verbinden: Kennzeichnen Sie vollständig geräumte Abschnitte getrennt von Reihen, in denen noch einzelne Knollen stehen. So erkennen Sie, wo eine Nachkultur schon gepflanzt werden kann und wo die restlichen Kohlrabi weiterhin Abstand und Zugang benötigen.

Häufige Fragen

Kann Kohlrabi im unbeheizten Gewächshaus wachsen?

Ja, besonders als Frühjahrs- oder Herbstkultur. Ein unbeheiztes Gewächshaus schützt vor Wind und Regen, hält die Nächte aber nicht zuverlässig frostfrei. Bei kaltem Boden und wenig Licht keimt und wächst Kohlrabi langsam; eine sichere Winterernte sollten Sie daraus nicht ableiten.

Wann säe ich Kohlrabi im Gewächshaus aus?

Für eine frühe Ernte ziehen Sie Kohlrabi im Frühjahr an einem hellen, geschützten Ort vor. Direkt säen oder auspflanzen sollten Sie erst bei ausreichend erwärmtem Boden und ohne anhaltende Kälte. Eine weitere Aussaat im Spätsommer kann eine Herbsternte ermöglichen. Ob dafür noch genügend Zeit bleibt, hängt von Sorte, Höhenlage, Licht und den Temperaturen in Ihrem Gewächshaus ab.

Welcher Pflanzabstand ist bei Kohlrabi sinnvoll?

Für jung geernteten Kohlrabi dienen 15 cm zwischen den Pflanzen und 30 cm zwischen den Reihen als Orientierung. Grossknollige Sorten können mehr Platz benötigen; beachten Sie deshalb die Saatgutangaben. Ein weiterer Abstand kann auch den Zugang zur Ernte erleichtern. Rechnen Sie Wege nicht zur nutzbaren Beetfläche.

Warum bildet mein Kohlrabi keine Knolle?

Die Knolle ist eine verdickte Sprossachse. Wassermangel kann ihr Wachstum bremsen; Kälte, Hitze und Trockenheit können vorzeitiges Schossen begünstigen. Prüfen Sie auch Pflanzabstand und Lichtangebot. Die Ursache lässt sich nicht allein an einer kleinen oder fehlenden Knolle erkennen. Vergleichen Sie die Bedingungen und den Entwicklungsstand der Pflanzen, statt ohne geklärten Bedarf stärker zu düngen.

Wann ist Kohlrabi erntereif?

Ernten Sie Kohlrabi jung im für die Sorte empfohlenen Grössenbereich. Für viele jung geerntete Sorten ist eine Grösse zwischen Golfball und Tennisball eine brauchbare Orientierung; grossknollige Sorten können davon abweichen. Warten Sie nicht auf die maximal mögliche Grösse, denn überständige Kohlrabi werden eher holzig.

Kohlrabi passt vor allem dann ins Gewächshaus, wenn im Frühjahr oder Herbst ein Beet für eine überschaubare Kultur frei ist. Stimmen Sie die Grösse der einzelnen Partien auf Ihren Verbrauch ab und lassen Sie jeder Pflanze den zur Sorte passenden Abstand. Entscheidend für eine gute Ernte ist nicht die grösstmögliche Knolle: Ernten Sie einzelne Pflanzen rechtzeitig im empfohlenen Stadium. Mit Aufzeichnungen zu Aussaat, Pflanzung und Ernte lässt sich die nächste Partie genauer planen, ohne die Fläche für die nachfolgende Kultur unnötig lange zu belegen.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖