Orangerie-Gewächshaus Schweiz: Planung, Grösse, Design & Auswahl | Bloomcabin

Die Orangerie lebt von einer alten Idee, wird heute aber sehr modern interpretiert.
Orangerien entstanden als geschützte Häuser für wertvolle Pflanzen und waren gleichzeitig repräsentative Bestandteile grosser Gartenanlagen. Heute kann eine Orangerie ganz anders aussehen, doch der doppelte Anspruch bleibt spannend: Sie soll gärtnerisch funktionieren und zugleich ein Raum sein, den man gern betrachtet und betritt. Ein moderner Aluminiumrahmen mit grossen Glasflächen passt deshalb sehr gut zu dieser Tradition, ohne historisierend wirken zu müssen.
Für die private Nutzung ist weniger wichtig, ob ein Gebäude streng nach Lehrbuch „Orangerie“ heisst. Entscheidender ist, welche Eigenschaften Sie suchen. Wenn Pflanzen, Licht, Gartenbezug und ein bewusst gestalteter Aufenthaltsbereich zusammenkommen sollen, bewegt sich das Projekt klar in Richtung Orangerie. Wer ausschliesslich Gemüse produziert, ist mit einem traditionellen Gewächshaus oft effizienter bedient.
Eine Orangerie ist ein grosszügiger, verglaster Gartenraum, der Pflanzenfunktion und architektonischen Aufenthalt bewusst miteinander verbindet.
Sie kann als hochwertiges Gewächshaus, als Ort für Kübelpflanzen oder als saisonaler Gartenraum genutzt werden. Die genaue Ausprägung hängt stärker von Ihrer Nutzung als von einer starren Definition ab.
Gewächshaus, Orangerie und Wintergarten sind verwandt – aber nicht austauschbar.
Die Pflanzen bestimmen den Raum. Stellflächen, Beete, Lüftung und Arbeitswege werden primär für Gartenarbeit organisiert.
Die Pflanzennutzung bleibt zentral, doch der Raum erhält mehr Grosszügigkeit, Symmetrie und eine stärkere Bedeutung als Teil der Gartenarchitektur.
Der Wintergarten wird häufig stärker nach Aufenthaltskomfort und Nähe zum Haus geplant. Pflanzen können dazugehören, müssen den Raum aber nicht dominieren.
Zwischen Mittelland, Voralpen und höheren Lagen kann dieselbe Konstruktion sehr unterschiedliche Situationen erleben.
Sonnenstunden, Schneemengen, Wind und Frostperioden variieren erheblich. Eine Orangerie in einer geschützten Lage am Zürichsee wird anders genutzt als ein Glashaus in höherer Lage mit langer Schneesaison. Deshalb sollten technische Unterlagen, lokale Bauvorschriften und die konkrete Grundstückssituation immer zusammen betrachtet werden. Pauschale Aussagen zu „Schweizer Wetter“ sind für eine hochwertige Planung zu ungenau.
Gleichzeitig bietet die Orangerie gerade in der Schweiz einen grossen Vorteil: Sie schafft einen hellen Übergangsraum zwischen Haus und Garten, der das Frühjahr früher und den Herbst länger erlebbar macht. In sonnigen Lagen darf die sommerliche Wärme nicht unterschätzt werden. Dachlüftung, Türen und Beschattung müssen so geplant sein, dass sowohl Pflanzen als auch Menschen komfortabel bleiben.
Das Besondere ist nicht eine einzelne Funktion, sondern die Qualität, mehrere Funktionen elegant zu verbinden.
Ein Raum mit Aussicht
Eine transparente Orangerie lässt Garten, Berge, Himmel oder Bepflanzung optisch weiterwirken. Der Innenraum fühlt sich dadurch weniger abgeschlossen an als ein klassisches Gartenhaus.
Ein sichtbares Gestaltungselement
Auf gepflegten Grundstücken wird das Gewächshaus selbst Teil der Architektur. Eine klare Aluminiumkonstruktion kann sich zurücknehmen und gleichzeitig dem Garten einen markanten Mittelpunkt geben.
Mehr Nutzungszeit
Frühling und Herbst werden angenehmer, empfindliche Pflanzen stehen geschützter und kurze Wetterwechsel beeinflussen den Aufenthalt weniger. Diese zusätzliche Nutzbarkeit ist für viele Besitzer wichtiger als reine Quadratmeter.
Die richtige Fläche hängt davon ab, wie viel freie Luft Sie zwischen den Dingen behalten möchten.
In einem reinen Gewächshaus lässt sich die Fläche dicht nutzen. In einer Orangerie soll der Blick atmen können. Grosse Kübel brauchen Abstand, ein Tisch braucht Bewegungsraum und eine schöne Achse verliert ihre Wirkung, wenn sie mit Werkzeug oder Möbeln zugestellt wird. Zeichnen Sie daher nicht nur Gegenstände ein, sondern auch die Flächen, die frei bleiben müssen.
Die Bloomcabin Orangerie bietet einen klaren, grosszügigen Grundriss und eignet sich besonders für eine ruhige Zonierung. Eine T-Modell Orangerie zur Wandmontage ist interessant, wenn eine bestehende Fassade Teil des Projekts werden soll. Bei jeder Variante gilt: Lieber wenige Funktionen gut planen als zu viele Wünsche in einen zu kleinen Raum pressen.
Pflanzen mit kleinem Ruhebereich
Ideal, wenn die Gartenarbeit klar im Vordergrund steht, aber eine Bank oder ein kleiner Tisch die Nutzung angenehmer machen soll.
Vielseitige Privatorangerie
Genug Raum für Pflanzenzonen, Durchgänge und einen echten Aufenthaltsbereich. Diese Grösse ist häufig besonders ausgewogen.
Eigenständiger Gartenpavillon
Mehrere Funktionsbereiche und grosse Pflanzen werden möglich. Gleichzeitig steigen Anforderungen an Basis, Lüftung, Beschattung und architektonische Einbindung.
Die Form beeinflusst, wie man den Raum betritt, durchquert und von aussen wahrnimmt.
Rechteckige Orangerien lassen sich sehr klar organisieren. Pflanzbereiche können entlang der Längsseiten liegen, während die Mitte als Weg oder Aufenthaltszone dient. Diese Geometrie wirkt auf modernen und traditionellen Grundstücken gleichermaßen ruhig. Sie ist ausserdem flexibel, wenn sich die Nutzung später verändert.
Die T-Form erzeugt einen stärker betonten Mittelpunkt. Innen entsteht eine Zone, die sich für Sitzplatz, grossen Pflanztisch oder eine besondere Pflanzengruppe eignet. Aussen erhält das Gebäude mehr Tiefe und wirkt pavillonartiger. Eine solche Form sollte genügend Raum um sich haben oder gezielt an eine Wand angebunden werden, damit ihre Geometrie lesbar bleibt.
Je hochwertiger die Architektur wirken soll, desto sichtbarer werden Details.
Aluminium ist für eine Orangerie besonders geeignet, weil es robust, pflegeleicht und präzise ist. Schlanke Profile unterstützen die Transparenz und lassen das Gebäude leichter wirken. Farbe und Oberflächenqualität beeinflussen dabei stark, ob die Konstruktion eher klassisch, zurückhaltend oder modern erscheint.
Grossflächiges Sicherheitsglas gibt dem Raum seine besondere Lichtqualität. Es erlaubt Ausblicke und macht Pflanzen auch von aussen sichtbar. Gleichzeitig sollte ein Orangerie-Gewächshaus nicht nur gut aussehen. Öffnungen, Dachfenster, Türen und Regenwasserführung müssen im täglichen Gebrauch praktisch sein. Ein wirklich hochwertiges Design verbindet diese technischen Aufgaben so selbstverständlich mit der Architektur, dass nichts nachträglich angefügt wirkt.
Der Raum gewinnt Qualität, wenn Pflanzen und Möbel eigene Zonen erhalten.
Eine Orangerie kann ernsthafte Gartenarbeit aufnehmen. Tomaten, Gurken, Kräuter, Zitrus oder empfindliche Kübelpflanzen sind möglich, solange Licht, Belüftung und Pflegewege stimmen. Gleichzeitig sollte der Aufenthaltsbereich nicht ständig von Giesskannen oder Töpfen blockiert werden. Ein klarer Grundriss hilft, beide Welten nebeneinander zu organisieren.
Für eine ruhigere, luxuriöse Wirkung ist Freiraum besonders wichtig. Ein grosser Pflanztopf kann stärker wirken als zehn kleine. Eine Bank braucht nicht viele Dekorationen, wenn der Blick in den Garten bereits die Hauptrolle übernimmt. Diese Zurückhaltung unterscheidet einen bewusst gestalteten Gartenraum von einem vollgestellten Gewächshaus.
Eine Orangerie sollte aus mehreren Blickrichtungen überzeugen und zugleich praktisch erreichbar bleiben.
Prüfen Sie die Sicht vom Haus, von der Terrasse und von den wichtigsten Wegen. Eine Orangerie kann ein Zielpunkt im Garten sein, aber sie sollte nicht so weit entfernt liegen, dass tägliche Pflanzenpflege umständlich wird. Auch Wasser, Strom, Lagerung und Regenzugang können für den Alltag relevant sein.
Das Fundament muss eben, tragfähig und für den Standort geeignet sein. Die Umgebung sollte zugleich optisch fertig wirken. Pflaster, Kies, Naturstein oder Beete können den Übergang zwischen Glasbau und Garten gestalten. In der Schweiz kommen lokale baurechtliche Anforderungen hinzu, die je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich sein können. Diese sollten vor der Bestellung abgeklärt werden.
Sonne ist der grösste Vorteil einer Orangerie und zugleich die grösste Planungsaufgabe.
Im Frühjahr kann Sonneneinstrahlung den Innenraum sehr angenehm erwärmen. Im Sommer kann dieselbe Wirkung zu hohen Temperaturen führen. Eine gute Lüftungsstrategie ist daher unverzichtbar. Dachfenster, Türöffnungen und gegebenenfalls Beschattung werden am besten bereits bei der Nutzungskonzeption berücksichtigt.
Im Winter ist ein unbeheiztes Glashaus kein Wohnraum. Wer empfindliche Pflanzen frostfrei halten möchte, muss die gewünschte Temperatur, Heizleistung und Energieeffizienz realistisch einschätzen. Schnee und Eis sind ebenso wichtige Faktoren. Verwenden Sie für Belastungsgrenzen und Betrieb immer die technischen Angaben des konkreten Produkts, insbesondere in exponierten oder höheren Lagen.
Nicht jeder Premiumgarten braucht eine Orangerie – aber für bestimmte Wünsche gibt es kaum eine überzeugendere Lösung.
Wenn Sie hauptsächlich Nutzpflanzen anbauen und jeden Quadratmeter dafür benötigen, ist ein Aluminium Classic Gewächshaus sehr logisch. Wenn Sie dagegen Wert auf Raumgefühl, einen sichtbaren Gartenmittelpunkt und eine kombinierte Nutzung legen, bietet die Orangerie mehr. Das zusätzliche Volumen wird dann nicht als Luxus um des Luxus willen gekauft, sondern als funktionaler Teil des Lebens im Garten.
Ein Prestige Gewächshaus kann eine Alternative sein, wenn Sie hochwertige Gestaltung suchen, aber die strengere Gewächshauslogik bevorzugen. Vergleichen Sie deshalb nicht nur Modelle, sondern auch Szenarien: Wie sieht ein typischer Frühlingstag aus? Wer nutzt den Raum? Welche Pflanzen stehen dauerhaft darin? Diese Fragen sind oft hilfreicher als reine Produktdaten.
Ein starkes Projekt verbindet Gebäude, Grundstück und Nutzung von Anfang an.
Beginnen Sie auf der Ebene des Gebäudes: Welche Form, welche Türposition und welche Innenhöhe passen zu den Pflanzen und zur gewünschten Atmosphäre? Danach kommt das Grundstück. Prüfen Sie Gelände, Entwässerung, Sonneneinstrahlung, Wind und die Beziehung zu Haus und Terrasse. Erst die Kombination beider Ebenen zeigt, ob ein Modell wirklich passt oder nur auf dem Plan gut aussieht.
Die dritte Ebene ist der Alltag. Stellen Sie sich vor, Sie betreten die Orangerie mit Giesskanne, tragen einen grossen Kübel hinein oder sitzen zu zweit an einem Tisch. Wo entstehen Engstellen? Wo wird Werkzeug abgelegt? Wie weit ist der Weg zum Wasser? Diese kleinen Abläufe werden später hundertfach wiederholt und sind deshalb wichtiger als viele dekorative Entscheidungen.
Für Schweizer Standorte ist zudem eine technische Vorprüfung sinnvoll. Lokale Schneesituation, Wind, Fundament und baurechtliche Fragen sollten geklärt sein, bevor die Umgebung fertig gestaltet wird. Wer zuerst den schönen Endzustand plant und technische Anforderungen nachträglich hineinzwängt, riskiert unnötige Kompromisse. Eine sorgfältige Reihenfolge erhält dagegen sowohl die architektonische Wirkung als auch die praktische Sicherheit des Projekts.
Die Orangerie muss zum Mikroklima des konkreten Standorts passen.
In der Schweiz können wenige Kilometer grosse Unterschiede bei Höhe, Sonnenscheindauer, Wind und Schneeverhältnissen bedeuten. Deshalb ist es sinnvoll, nicht von einem landesweiten Standard auszugehen. Ein geschützter Garten im Mittelland stellt andere Anforderungen als ein exponierter Standort in höherer Lage. Beobachten Sie den vorgesehenen Platz über den Tagesverlauf und berücksichtigen Sie auch Schatten durch Gebäude, Hänge und grosse Bäume.
Im Frühling kann eine verglaste Orangerie einen sehr angenehmen Vorsprung schaffen. Sie bietet Jungpflanzen Licht und Schutz und macht den Aufenthalt im Garten an kühlen Tagen attraktiver. Mit zunehmender Sonneneinstrahlung rückt jedoch die Lüftung in den Mittelpunkt. Türen, Dachfenster und freie Luftwege müssen auch dann funktionieren, wenn die Pflanzen grösser geworden sind.
Im Herbst wird der geschützte Charakter wieder besonders wertvoll. Kübelpflanzen können länger draussen bleiben, Ernten werden verlängert und der Raum bleibt nutzbar, wenn Wind oder kurze Regenschauer die Terrasse ungemütlich machen. Im Winter darf die Orangerie aber nicht mit einem beheizten Innenraum verwechselt werden. Frostfreiheit ist ohne entsprechende technische Lösung nicht automatisch gegeben.
Für Schnee- und Windthemen gelten ausschliesslich die Angaben des jeweiligen Modells und die Anforderungen des Standorts. Allgemeine Aussagen in einem Ratgeber ersetzen keine technische Prüfung. Gerade in der Schweiz ist diese Trennung wichtig, weil lokale Bedingungen aussergewöhnlich stark variieren können.
Ein hochwertiger Grundriss braucht freie Flächen ebenso wie Nutzflächen.
Eine Orangerie wirkt grosszügig, wenn Bewegungszonen klar bleiben. Zeichnen Sie deshalb zuerst Wege und erst danach Möbel. Der Haupteingang sollte auf einen freien Bereich treffen und nicht direkt auf eine Pflanzbank oder einen grossen Topf. Eine solche Sichtachse macht den Raum optisch ruhiger und erleichtert gleichzeitig den Alltag.
Für Mischformen aus Pflanzen und Aufenthalt eignet sich eine Zonierung. Eine Seite kann stärker gärtnerisch genutzt werden, mit Arbeitsfläche, Regalen und Bewässerung. Auf der anderen Seite bleibt Platz für Sitzmöbel oder einen kleinen Tisch. Wer grosse Solitärpflanzen besitzt, kann diese bewusst als Raumteiler einsetzen, sollte aber Lüftungsöffnungen und Durchgänge freihalten.
Weniger sichtbarer Stauraum verbessert die Wirkung enorm. Substrate, Dünger, Werkzeug und leere Töpfe sollten einen definierten Platz haben. Ohne diese Planung entsteht selbst in einer teuren Orangerie rasch ein provisorischer Eindruck. Geschlossene Behälter oder eine kleine, diskrete Arbeitszone können helfen, den repräsentativen Charakter zu erhalten.
Denken Sie in drei Dimensionen. Pflanzen wachsen nicht nur in der Breite, sondern auch in der Höhe. Ein Zitrusbaum oder eine Kletterpflanze kann später wichtige Blickrichtungen oder Dachfenster beeinflussen. Ein guter Grundriss lässt deshalb Reserve und kann sich mit den Pflanzen entwickeln.
Je präziser die Vorbereitung, desto weniger sichtbare Nachrüstung ist später nötig.
Wasser ist meist die erste technische Frage. Ein Anschluss in der Nähe spart Wege und macht die tägliche Pflege einfacher. Gleichzeitig muss klar sein, wohin überschüssiges Giesswasser und Dachwasser gelangen. Besonders bei befestigten Flächen oder einer Nähe zum Haus sollte die Entwässerung so gelöst sein, dass keine Feuchtigkeit in unerwünschte Bereiche geleitet wird.
Strom kann für Beleuchtung, geeignete Lüftungssteuerung oder andere zulässige Anwendungen sinnvoll sein. Arbeiten im Aussen- und Feuchtebereich müssen fachgerecht und gemäss lokalen Vorschriften ausgeführt werden. Idealerweise werden Leerrohre oder Leitungswege bereits mit dem Fundament beziehungsweise der Umgebungsgestaltung bedacht, damit später keine Kabel sichtbar über den Boden geführt werden müssen.
Lüftung ist sowohl für Pflanzen als auch für Personen wichtig. Eine Orangerie mit grossen Glasflächen kann sich bei Sonne schnell erwärmen. Die geplante Möblierung darf Dachfenster, Türen und Luftzirkulation nicht behindern. Auch hohe Pflanzen sollten so platziert werden, dass warme Luft aufsteigen und entweichen kann.
Solche technischen Punkte erscheinen weniger emotional als Form oder Farbe, bestimmen aber den täglichen Komfort. Eine Orangerie fühlt sich hochwertig an, wenn Wasser, Licht, Luft und Bewegung selbstverständlich funktionieren und nicht bei jeder Nutzung improvisiert werden müssen.
Der Standort sollte aus dem Haus, vom Sitzplatz und beim Betreten des Gartens funktionieren.
Die Orangerie ist meist eines der markantesten Objekte im Garten. Prüfen Sie deshalb die Sicht aus Wohnraum, Küche und Terrasse. Manchmal ist ein leicht versetzter Standort interessanter als eine streng mittige Position, weil dadurch ein besseres Zusammenspiel mit Bepflanzung und Wegen entsteht. Auf anderen Grundstücken kann gerade eine klare Symmetrie die Architektur des Hauses überzeugend fortsetzen.
Bei Höhenunterschieden ist die Gestaltung des Sockels besonders wichtig. Ein technisch ebenes Fundament kann landschaftlich trotzdem schwer wirken, wenn es auf einer Seite stark sichtbar wird. Stufen, Mauern, Kiesflächen oder bepflanzte Übergänge sollten deshalb von Anfang an Teil des Projekts sein und nicht erst nach der Montage improvisiert werden.
Halten Sie Pflegeabstand zu Gehölzen ein. Glasflächen müssen erreichbar bleiben, Dachrinnen beziehungsweise Entwässerungsbereiche sollen nicht permanent mit Laub gefüllt werden, und Äste dürfen bei Wind nicht an der Konstruktion reiben. Niedrigere Bepflanzung kann den Bau besser einrahmen, ohne ihn zu verdecken.
Wiederkehrende Materialien verbinden die Orangerie mit dem Grundstück. Naturstein, Belagsformat, Holzton oder Pflanzgefässe können Elemente des Hauses aufnehmen. Dadurch entsteht eine ruhigere Gesamtwirkung, selbst wenn die Orangerie als eigenständiger Blickfang gedacht ist.
Eine gute Orangerie bleibt flexibel, pflegeleicht und passend zur tatsächlichen Nutzung.
Beim Kauf ist es sinnvoll, nicht nur auf die Grundfläche zu schauen. Entscheidend ist, wie viel davon nach Einbau von Bänken, Pflanzen und Möbeln als echte Bewegungsfläche übrig bleibt. Ein etwas grösseres Modell kann wirtschaftlich sinnvoller sein, wenn es verhindert, dass das Gebäude nach kurzer Zeit zu eng wird oder seinen gemischten Nutzungsanspruch nicht erfüllen kann.
Formulieren Sie vor der Bestellung klare Prioritäten. Wenn intensiver Anbau an erster Stelle steht, sollte die Raumplanung darauf optimiert werden. Wenn die Orangerie auch für Gäste oder ruhige Aufenthalte gedacht ist, braucht dieser Bereich eine echte Fläche und nicht nur einen symbolischen Stuhl zwischen Pflanzgefässen. Ehrliche Prioritäten führen zu einer besseren Modellwahl.
Zur Besitzphase gehören Reinigung und Sichtkontrolle. Glas, Profile, Türen, Lüftungselemente, Dichtungen und Entwässerung sollten in regelmässigen Abständen kontrolliert werden. Nach aussergewöhnlichem Wind, starkem Schnee oder anderen Wetterereignissen kann eine zusätzliche Prüfung sinnvoll sein. Massgeblich sind immer die Herstellerangaben des konkreten Modells.
Der langfristige Wert entsteht nicht allein durch ein schönes Foto nach der Montage. Er entsteht, wenn die Orangerie nach Jahren noch gerne genutzt wird, weil die Wege stimmen, das Mikroklima beherrschbar bleibt und die Konstruktion als selbstverständlicher Teil von Haus und Garten wirkt.
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Zu knappe Wege und zu viele Möbel sind häufig. Ein weiterer Fehler ist eine ungünstige Ausrichtung, die im Sommer zu extremen Temperaturen oder im Winter zu wenig Licht führt. Auch eine zu kleine Tür oder ein unpraktischer Zugang kann bei grossen Kübeln schnell stören.
Ebenfalls problematisch ist ein Fundament, das erst nach der Produktentscheidung irgendwie angepasst wird. Besser ist eine gemeinsame Planung von Gebäude, Basis, Entwässerung und Umgebung. Schliesslich sollte das Projekt nicht mit pauschalen Klimaversprechen geplant werden. Schweizer Standorte unterscheiden sich stark, weshalb technische Grenzen und lokale Bedingungen konkret geprüft werden müssen.
Häufige Fragen zur Orangerie in der Schweiz
Ist eine Orangerie dasselbe wie ein Wintergarten?
Nein. Die Orangerie behält meist einen stärkeren Bezug zu Pflanzen und Garten. Ein Wintergarten wird häufiger als Aufenthalts- oder Wohnraumerweiterung verstanden.
Kann eine Orangerie in einer schneereichen Region stehen?
Das hängt vom konkreten Modell, seiner technischen Auslegung und dem Standort ab. Schnee- und Windanforderungen müssen anhand der Produktunterlagen und lokalen Bedingungen geprüft werden.
Wie wichtig ist Beschattung?
In sonnigen Lagen sehr wichtig. Grosse Glasflächen können sich stark erwärmen. Lüftung und bei Bedarf Beschattung schützen Pflanzen und verbessern den Komfort.
Welche Form ist platzsparender?
Ein Rechteck lässt sich meist effizienter auf einem begrenzten Grundstück platzieren. T-Formen benötigen mehr räumliche Präsenz, schaffen dafür einen stärkeren Mittelpunkt.
Kann ich eine Orangerie als Sitzraum nutzen?
Ja, sofern genügend Fläche für Möbel und Bewegungsraum eingeplant ist. Für ganzjährigen Wohnkomfort wären jedoch zusätzliche technische Lösungen erforderlich.
Welche Pflanzen eignen sich?
Viele Gemüsearten, Kräuter, Kübelpflanzen und mediterrane Pflanzen können profitieren. Die Auswahl richtet sich nach Temperatur, Licht und gewünschter Winterführung.
Was muss vor dem Kauf geklärt werden?
Standort, Fundament, Zufahrt, lokale Bauvorschriften, Nutzungsziel, Belüftung und die realen Innenraummasse sollten vor Bestellung feststehen.
Wo finde ich weitere Modelle?
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