Ein grosszügiger, heller Gartenraum für Pflanzen und erholsame Stunden
Die T-förmige Bloomcabin Orangerie kombiniert einen länglichen Hauptteil mit einem Querflügel. Dadurch entsteht ein offener Grundriss, der Pflanzenkultur und Aufenthalt räumlich ordnet. Die Form prägt die Ansicht von aussen und eröffnet im Innern unterschiedliche Möglichkeiten für Bepflanzung und Möblierung.
Der bauseits erstellte Mauersockel bindet das freistehende Aluminium-Glashaus in die Gartengestaltung ein. Höhe, Abdeckung, Fugenbild und Anschluss an den Aussenbelag lassen sich auf Haus, Terrasse und bestehende Gartenmauern abstimmen.
Einen Überblick über die verfügbaren Ausführungen bietet das T-Design und seine Konfigurationsmöglichkeiten.
Pflanzen- und Aufenthaltsbereiche klar anordnen
Am Schnittpunkt der beiden Gebäudeteile treffen die wichtigsten Wege zusammen. Dieser Bereich sollte deshalb nicht mit grossen Kübeln, Pflanztischen oder tiefen Möbeln verstellt werden. Bleibt er frei, lassen sich Giesskannen, Pflanzgefässe und Gartengeräte bequem zwischen Eingang und den einzelnen Flügeln bewegen.
Für diese Aufteilung sind keine zusätzlichen Innenwände nötig. Der Raum bleibt offen und lichtdurchflutet, während die einzelnen Bereiche dennoch klar voneinander getrennt wirken. Das ist besonders attraktiv an einem gut sichtbaren Gartenplatz, an dem Gewächshaus und Aufenthaltsraum gleichermassen zur Geltung kommen sollen.
Ein Gewächshaus, das dem Garten Struktur gibt
Die T-Orangerie verbindet einen gegliederten Grundriss mit einem individuell geplanten Mauersockel und einer transparenten Aluminium-Glas-Konstruktion.
Zwei Zonen in einem Raum
Der Querflügel schafft Platz für Esstisch oder Lounge ausserhalb des wichtigsten Durchgangs. Dadurch bleibt der Weg zwischen Eingang, Arbeitsbereich und Pflanzen auch bei möbliertem Aufenthaltsbereich frei.
Individueller Mauersockel
Der bauseitige Sockel verbindet die Orangerie optisch mit dem Grundstück. Material, Fugenbild und Höhe können passend zur Fassade, zum Vorplatz, zu bestehenden Gartenmauern und zum gewünschten Innenboden geplant werden.
Langlebige Aluminium-Glas-Konstruktion
Für die Konstruktion gilt eine Garantie von 12 Jahren; massgebend sind die Garantiebedingungen.
Saisonale Vielseitigkeit
Von der Anzucht im Frühjahr über sommerliche Gemüse- und Kübelkulturen bis zum geschützten Sitzplatz im Herbst lassen sich die verschiedenen Bereiche der T-Orangerie im Jahresverlauf flexibel nutzen.
Standort, Höhenlage und Witterung früh berücksichtigen
Ein geschützter Garten in Tallage stellt andere Anforderungen als ein exponierter Platz am Hang oder ein höher gelegener Standort. Sonne, vorherrschende Windrichtung, Gelände, örtliche Frostverhältnisse, Schattenwurf und Erreichbarkeit sollten deshalb früh geprüft werden. Die Konstruktion ist für eine Windgeschwindigkeit von 30 m/s und eine Schneelast von 210 kg/m² ausgelegt. Ob diese Werte für den vorgesehenen Standort und dessen besondere Einwirkungen ausreichen, muss im Rahmen der Projektplanung geklärt werden. Neben der Region spielen auch Geländeform, der Schutz durch Gebäude, mögliche Schneeverwehungen und die fachgerechte Verankerung auf dem bauseitigen Sockel eine Rolle. So wird die Orangerie nicht nur passend platziert, sondern auch zuverlässig in das Grundstück eingebunden.
Auch die Wirkung im Garten hängt von der Platzierung ab. Von Haus, Terrasse oder einem häufig genutzten Gartenweg aus sollte die charakteristische T-Form gut sichtbar sein. Beobachten Sie den vorgesehenen Standort zu verschiedenen Tageszeiten: Morgensonne, intensive Nachmittagssonne und Schatten von Bäumen oder Nachbargebäuden beeinflussen sowohl die Pflanzenwahl als auch den Komfort im Aufenthaltsbereich.
Weitere Formen finden Sie in unserer Übersicht über Gewächshäuser und Wintergärten .
Grosszügige Masse für Pflanzen- und Aufenthaltsbereiche
Die aktuelle Grössenspanne umfasst ungefähr 16,5 bis 30,0 m². Die Hauptbreite beträgt rund 3,10 m, die Firsthöhe etwa 2,67 m und die Türhöhe ungefähr 1,85 m. Diese Proportionen bieten hohen Kübelpflanzen Platz und ermöglichen zugleich eine komfortable Möblierung, sofern Möbel und Laufwege gemeinsam geplant werden. Für die Auswahl zählt nicht nur die Gesamtfläche, sondern vor allem die Verteilung der gewünschten Nutzung auf die einzelnen Bereiche der T-Form. Eine massstäbliche Skizze mit eingezeichneten Möbeln, Pflanztischen, Kübeln und freien Wegen zeigt früh, ob die bevorzugte Grösse im Alltag funktioniert. Planen Sie auch genügend Bewegungsraum zum Umtopfen, Giessen und Einbringen grösserer Pflanzen ein.
Der pulverbeschichtete Aluminiumrahmen wird mit 4 mm gehärtetem Sicherheitsglas verglast. Je nach gewählter Konfiguration stehen Einzel- oder Doppelschiebetüren zur Verfügung. Die Türwahl bestimmt nicht nur den Zugang, sondern auch, wie bequem Möbel, Pflanzgefässe und Arbeitsmaterial in die Orangerie gebracht werden können. Dachlüfter unterstützen den Luftaustausch. Die integrierte Regenwasserableitung sammelt das Wasser der verschiedenen Dachflächen und führt es zu den vorgesehenen Ausläufen. Da bei der T-Form mehrere Dachrichtungen zusammentreffen, sollten Lüftung und Entwässerung für das gesamte Gebäude geplant werden.
Weitere Informationen zu Aufbau und Nutzung bietet die Bloomcabin Orangerie im T-Design.
Den T-Grundriss flexibel einrichten
Eine vollständig feste Einrichtung ist in der T-Orangerie nicht immer die praktischste Lösung. Verschiebbare Tische, leichte Sitzmöbel und mobile Pflanzgefässe ermöglichen es, den Raum für Umtopfarbeiten, Ernte oder Gäste rasch neu zu ordnen. Häufig benötigte Gefässe und Geräte lassen sich nahe beim Arbeitsbereich aufbewahren, ohne den Hauptweg zu verengen. Wasserempfindliche Gegenstände sollten genügend Abstand zu Giess- und Umtopfflächen haben. Unterschiede in Material oder Farbe des Bodenbelags können die Bereiche optisch markieren, ohne die offene Raumwirkung zu beeinträchtigen.
Auch die Pflanzenhöhen sollten bewusst verteilt werden. Zitruspflanzen, Feigen oder hohe Rankkulturen können den Raum bis zum First nutzen, während niedrigere Gruppen gut an Übergänge und entlang der Hauptwege passen. Rankhilfen dürfen Glas und Rahmen nicht belasten oder den Zugang zu Lüftern, Rinnen und Verbindungen versperren. Schiebetüren und Dachlüfter müssen vollständig bedienbar bleiben. Eine abgestufte Bepflanzung erleichtert ausserdem die Pflege, weil Blätter, Triebe und Gefässe erreichbar bleiben und sich keine schwer zugänglichen Bereiche unter dem Dach bilden.
Wie sich derselbe T-Grundriss ohne bauseitigen Mauersockel umsetzen lässt, zeigt die freistehende T-Orangerie aus Aluminium.
Licht und Luft passend zur Jahreszeit nutzen
Im Frühjahr bietet die Orangerie geschützten Platz für Jungpflanzen, frühe Kulturen und empfindliche Kübel. Robuste und besonders wärmebedürftige Pflanzen sollten dabei nicht automatisch gleich behandelt werden. Klar abgegrenzte Anzuchtbereiche erleichtern ein bedarfsgerechtes Giessen, Lüften und Abhärten. Im Sommer unterstützen frei zugängliche Dachlüfter und Schiebetüren den Luftwechsel. An sonnigen Tagen sollte rechtzeitig gelüftet werden, bevor sich die Wärme im Innenraum staut. Im Aufenthaltsflügel kann eine geeignete saisonale Beschattung den Komfort erhöhen, während sich die Pflanzenzone weiterhin nach den Lichtbedürfnissen der Kulturen richtet. Beschattungselemente dürfen die Bedienung der Öffnungen und die Luftzirkulation nicht behindern.
Im Herbst verlängert das Glas die Zeit, in der Pflanzen und Gartenmöbel geschützt genutzt werden können. Falllaub sollte aus Rinnen, von Dachanschlüssen und aus der unmittelbaren Umgebung entfernt werden, damit Regenwasser ungehindert abläuft. Für eine Nutzung im Winter müssen Pflanzenwahl und ein allfälliges Heizkonzept zum Standort passen. Ein ungeheiztes Glashaus ist nicht automatisch frostfrei, weshalb empfindliche Pflanzen einen artgerechten und auf die örtlichen Temperaturen abgestimmten Winterschutz benötigen. Ist eine Wärmequelle vorgesehen, sollten deren Position sowie Bodenaufbau, Möblierung und Leitungsführung bereits bei der Konfiguration aufeinander abgestimmt werden.
Sockel, Rahmen und Innenboden aufeinander abstimmen
Klinker kann Farbtöne der Hausfassade aufnehmen, Naturstein an bestehende Gartenmauern anknüpfen und eine glatte Beton- oder Putzoberfläche einen modernen Eindruck schaffen. Rahmenfarbe, Sockelmaterial, Fugen und Bodenbelag bestimmen das Gesamtbild gemeinsam. Bei der Auswahl zählt jedoch nicht nur die Optik. Spritzwasser, Erde, Algenbelag und regelmässige Reinigung beanspruchen besonders die Flächen nahe am Sockel. Eine Oberfläche, die sich am gewählten Standort gut reinigen und bei Bedarf ausbessern lässt, erleichtert den langfristigen Unterhalt. Bei porösen oder stark strukturierten Materialien sollte zudem früh geklärt werden, wie Abdeckungen, Anschlüsse und Übergänge ausgeführt werden, damit sich dort kein Wasser sammelt.
In der Pflanzenzone sollte der Boden auf Umtopfen, Giessen und häufige Reinigung abgestimmt sein; im Aufenthaltsbereich kann die gestalterische Wirkung stärker gewichtet werden. Wichtig ist ein durchgehend abgestimmtes Höhenniveau an den Schiebetüren. Schwellen, Fugen, Gefälle und Wasserführung werden daher vor dem Bau des Sockels festgelegt. Der Innenboden darf Regen- oder Giesswasser nicht zu den Rahmenanschlüssen leiten. Gleichzeitig ist zu klären, wie der Aussenbelag an die Türbereiche anschliesst. Diese Details entscheiden darüber, ob Pflanzenwagen, Möbel und grosse Kübel später ohne unnötige Hindernisse bewegt werden können.
Stromanschlüsse und Beleuchtung früh planen
Eine passende Beleuchtung und sinnvoll platzierte Steckdosen machen den Aufenthalts- und Arbeitsbereich vielseitiger nutzbar. Leerrohre lassen sich unauffällig in den Sockel oder Bodenaufbau integrieren. Dadurch bleiben Leitungen verborgen, während Leuchten, Bewässerungshilfen und Arbeitsgeräte an geeigneten Stellen angeschlossen werden können. Vor der Festlegung sollte klar sein, wo später gearbeitet, gesessen und gegossen wird. Anschlüsse hinter grossen Kübeln oder an schwer erreichbaren Stellen sind wenig praktisch, und Kabel sollten weder Türöffnungen noch Laufwege kreuzen. Elektrische Installationen müssen fachkundig geplant und ausgeführt werden, da Feuchtigkeit, Kondensat und Temperaturschwankungen zur normalen Nutzung eines Gewächshauses gehören können.
Wer eine kompaktere Lösung an einem bestehenden Gebäude erwägt, kann zusätzlich unsere Wandgewächshäuser für geschützte Hauslagen vergleichen.
Den Mauersockel exakt nach den bestätigten Massen bauen
Der Mauersockel wird bauseits nach den bestätigten Gewächshausmassen erstellt. Da die T-Form mehrere Innen- und Aussenecken besitzt, sollte der vollständige Grundriss auf dem Grundstück markiert und von einer gemeinsamen Bezugslinie aus kontrolliert werden. Längen, rechte Winkel, Diagonalen, Türöffnungen und die fertige Bodenhöhe müssen genau zusammenpassen. Kleine Abweichungen dürfen nicht für jeden Flügel einzeln ausgeglichen werden, weil sie sich über den gesamten Grundriss fortsetzen und die Montage des Aluminiumrahmens erschweren können. Vor Beginn der Mauerarbeiten müssen deshalb die gültigen Unterlagen eindeutig feststehen. Auch Abdeckungen und fertige Oberflächen müssen innerhalb der vorgegebenen Kontur bleiben und dürfen die vorgesehene Auflagefläche nicht nachträglich verändern.
Die Gründung richtet sich nach Untergrund, örtlicher Frostsituation, Exposition und den projektbezogenen Lasten. An Hanglagen sollten Gelände, Zugangsweg und Wasserführung gemeinsam beurteilt werden. Aufgeschüttete Bereiche, wechselnde Bodenschichten oder nahe Böschungen können eine projektspezifische Abklärung erfordern. Fundament, Sockel und Verankerung sind bauseits als aufeinander abgestimmtes System zu planen und auszuführen. Bestehende Leitungen im Boden sind vor Aushub- und Bohrarbeiten zu lokalisieren. Eine sorgfältig geplante Gründung fügt sich konstruktiv und optisch in den Garten ein und vermeidet spätere Korrekturen an bereits fertiggestellten Belägen oder Pflanzflächen.
Als geradlinige Alternative steht auch das Aluminium-Gewächshaus auf geradem Mauersockel zur Auswahl.
Regenwasser gezielt ableiten und nutzen
Die verschiedenen Dachrichtungen der T-Orangerie sammeln Regenwasser an mehreren Seiten. Noch vor der Gestaltung der Aussenflächen wird deshalb festgelegt, wohin die integrierten Abläufe führen. Geeignete Leitungen halten das Wasser von Sockel und Fundament fern und verhindern, dass es sich in den inneren Winkeln der T-Form sammelt. Auslässe und Anschlüsse müssen zugänglich bleiben, damit sie kontrolliert und gereinigt werden können. Wasser sollte weder auf häufig begangene Flächen noch direkt an Mauern, Böschungen oder empfindliche Bepflanzungen gelangen. Auch starke Niederschläge und ein möglicher Rückstau im anschliessenden Entwässerungssystem sollten berücksichtigt werden, ohne die vorgesehenen Abläufe des Produkts zu verändern.
Regentonnen oder grössere Speicher können das gesammelte Wasser für Gemüse, Kübelpflanzen und Beete nutzbar machen. Damit wird die Dachfläche zu einem praktischen Teil des Bewässerungskonzepts. Fundament, Mauersockel, Aussenbelag und Ableitung werden dafür als gemeinsames Detail geplant. Der Speicher steht auf einem dafür geeigneten, ebenen Untergrund und wird so platziert, dass Bedienung und Reinigung möglich bleiben. Ein Überlauf benötigt einen klar definierten Weg vom Gebäude weg. Vor längeren kalten Perioden ist zu prüfen, welche Leitungen, Behälter oder Armaturen entleert beziehungsweise geschützt werden müssen. Gesammeltes Wasser sollte passend zur jeweiligen Pflanzenkultur verwendet und nicht als Trinkwasser behandelt werden.
Anlieferung und Montageweg sorgfältig vorbereiten
Eine grosszügige Orangerie besteht aus zahlreichen präzise aufeinander abgestimmten Bauteilen. Deshalb sollte der gesamte Weg vom Abladepunkt bis zum Standort früh geprüft werden. Torbreiten, Kurven, Stufen, Mauerdurchgänge, Steigungen und empfindliche Gartenflächen bestimmen, wie Rahmen- und Glaselemente zum Montageplatz gelangen. Neben ausreichender Durchgangsbreite braucht es Platz zum Wenden, Zwischenlagern und geordneten Bereitstellen. Glas und lange Profile dürfen nicht so abgestellt werden, dass sie den Baustellenverkehr behindern oder instabil stehen. Schutzmassnahmen für Rasen, Natursteinbeläge und schmale Wege werden vor der Anlieferung vorbereitet. Zufahrt, Abladepunkt und Transportweg sollten mit allen beteiligten Personen abgestimmt sein.
Entlang aller Flügel muss während der Montage genügend Arbeitsraum bleiben, besonders in den inneren Ecken, an denen mehrere Fassaden- und Dachflächen zusammentreffen. Beete und Hecken können mit etwas Abstand dennoch eine natürliche Einfassung bilden. Stark wachsende oder dornige Pflanzen sollten so gewählt und geschnitten werden, dass sie Glas, Beschichtung und Rinnen nicht berühren. Bäume über dem Gewächshaus erhöhen durch Äste und Laub den Pflegeaufwand. Eine zurückhaltende Randbepflanzung hält die charakteristische Form sichtbar.
Als Alternative für eine markante Dachsilhouette lässt sich das Pyramiden-Gewächshaus für Mauersockel in den Formvergleich einbeziehen.
Freie Zugänge erleichtern Reinigung und Kontrolle
Der pulverbeschichtete Aluminiumrahmen und die Glasflächen lassen sich gut pflegen, wenn Rinnen, Lüfter und Anschlüsse erreichbar bleiben. Ein freier Streifen rund um die Orangerie erleichtert die regelmässige Reinigung und die Sichtkontrolle nach starkem Wind, Hagel oder Schneefall. Für Glas und beschichtete Profile eignen sich schonende Reinigungsmittel und weiche Hilfsmittel; scheuernde Werkzeuge können die Oberflächen beschädigen. Gereinigt wird von einem stabilen Standplatz aus, ohne sich gegen Glasfelder oder geöffnete Lüfter zu lehnen. Türen und andere bewegliche Teile werden vorher gesichert. Veränderungen an Befestigungen, Dichtungen oder Entwässerungswegen sollten früh abgeklärt und nicht bis zur nächsten Grundreinigung aufgeschoben werden.
Beim Wechsel der Kulturen empfiehlt sich eine gründliche Reinigung von Tischen, Gefässen und Werkzeugen. Pflanzenteile, Erde und stehendes Wasser sollten regelmässig aus den Randbereichen entfernt werden, damit Anschlüsse sichtbar bleiben. Gezieltes Reinigen ist sinnvoller als der unnötige Einsatz aggressiver Mittel im gesamten Innenraum. Planen Sie einen geeigneten Platz ein, an dem schwere Kübel während der Reinigung vorübergehend stehen können.
Als Alternative zur Ausführung auf Mauersockel steht das Prestige-Gewächshaus mit Metallfundament zur Auswahl.
Antworten zu Planung, Nutzung und Unterhalt
Was muss vor der Bestellung für den Standort geklärt werden?
Vor der Bestellung sollten der genaue Standort, die gewünschte Konfiguration und alle bauseitigen Arbeiten aufeinander abgestimmt sein. Zu klären sind insbesondere bestehende Leitungen, Grenzen und Geländeverhältnisse sowie die Zuständigkeiten für Fundament, Sockel, Entwässerung und technische Anschlüsse. Die örtlichen Anforderungen können sich je nach Gemeinde und Projekt unterscheiden und müssen deshalb für den konkreten Standort geprüft werden. Sind diese Punkte früh geklärt, lassen sich Gartenbau, Sockelherstellung und Montage zuverlässig koordinieren.
Warum bildet sich Kondenswasser, und was hilft dagegen?
Pflanzen, feuchte Erde, Bewässerung und Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Aussenluft geben Feuchtigkeit an den Raum ab. Kondensat an den Scheiben ist deshalb nicht automatisch ein Baumangel. Regelmässiges Lüften, abgestimmt auf Wetter und Pflanzen, unterstützt den Feuchteausgleich. Blätter und Möbel sollten nicht dauerhaft an der Verglasung anliegen, damit die Luft zirkulieren kann. Ebenso wichtig sind massvolles Giessen und ein Boden, auf dem sich kein Wasser staut. Treten ungewöhnlich grosse Wassermengen an einzelnen Anschlüssen auf, sollte geprüft werden, ob sie von Kondensat, Bewässerung oder der äusseren Entwässerung stammen.
Was sollte vor einer längeren Abwesenheit erledigt werden?
Kontrollieren Sie vor der Abreise Rinnen und Abläufe, entfernen Sie lose Gegenstände und stellen Sie sicher, dass die Schiebetüren ordnungsgemäss gesichert sind. Eine vorhandene Bewässerung sollte vorab getestet werden, damit Leitungen, Anschlüsse und Wassermengen zur Bepflanzung passen. Für empfindliche Kulturen ist eine zuverlässige Betreuung sinnvoll, die neben dem Giessen auch auf Welkeerscheinungen, Schädlinge und ungewöhnliche Feuchtigkeit achtet. Bewegliche Möbel und Beschattungselemente müssen so stehen, dass sie bei wechselnder Witterung keine Türen oder Lüfter blockieren.
Wie wähle ich zwischen Einzel- und Doppelschiebetür?
Eine Einzelschiebetür eignet sich, wenn der Zugang hauptsächlich zu Fuss erfolgt und keine besonders breiten Gegenstände bewegt werden. Eine Doppelschiebetür ist praktischer, wenn regelmässig grosse Kübel, Möbel oder umfangreiches Arbeitsmaterial in die Orangerie gebracht werden. Berücksichtigen Sie bei der Wahl auch den direkten Weg vom Garten zur Tür und den verfügbaren Platz vor der Öffnung. Eine massstäbliche Einrichtungsskizze zeigt, ob die gewählte Türlösung zu Laufwegen, Pflanztischen und Sitzbereich passt.
Was ist bei beschädigtem Glas oder auffälligen Bauteilen zu tun?
Gehärtetes Sicherheitsglas ist auf die vorgesehene Konstruktion abgestimmt, kann bei Beschädigung oder starker punktueller Einwirkung jedoch brechen. Sperren Sie den betroffenen Bereich ab und entfernen Sie Bruchstücke nicht mit blossen Händen. Provisorische Reparaturen an Glas, Rahmen oder tragenden Verbindungen sollten vermieden werden. Dokumentieren Sie die Schadstelle mit Fotos und notieren Sie Ihre Beobachtungen zum Ereignis, damit der Schaden beurteilt werden kann. Auch schwergängige Türen, nicht richtig schliessende Lüfter oder gelockerte Teile sollten vor der weiteren Nutzung geprüft werden. Nachträgliche Anbauten dürfen weder die ursprüngliche Konstruktion noch die Entwässerungswege beeinträchtigen.
Was sollte nach Sturm, starkem Schneefall oder Hagel kontrolliert werden?
Sobald die Umgebung wieder sicher zugänglich ist, sollten Glasflächen, Türen, Lüfter, Rinnen, Ablaufstellen und sichtbare Befestigungen vom Boden aus kontrolliert werden. Achten Sie auf erkennbare Schäden, verstopfte Abläufe, Äste oder andere Fremdkörper sowie ungewöhnliche Verformungen. Die Dachflächen dürfen nicht betreten werden. Schnee und Fremdkörper sollten zudem nicht mit Werkzeugen entfernt werden, die Glas oder Rahmen beschädigen könnten. Bei Unsicherheit ist eine fachkundige Beurteilung sinnvoll. Treten am Standort wiederholt konzentrierte Schneeansammlungen oder auffällige Windwirkungen auf, sollten diese Beobachtungen beim weiteren Unterhalt berücksichtigt werden.
Welche Unterlagen sollte ich für den späteren Unterhalt aufbewahren?
Bewahren Sie die bestätigte Konfiguration, Unterlagen zum Mauersockel, Angaben zu den Entwässerungswegen sowie Informationen zu eingebauten Leitungen und Anschlüssen auf. Fotos, die vor der Fertigstellung des Bodenaufbaus aufgenommen wurden, zeigen später den Verlauf von Leerrohren und anderen verdeckten Elementen. Hilfreich ist auch eine kurze Liste der verwendeten Oberflächen und geeigneten Pflegemittel. Bei einer späteren Übergabe lassen sich Bedienung, Wasserführung und saisonale Aufgaben damit verständlich erklären. Eine geordnete Dokumentation verhindert ausserdem, dass bei Wartungsarbeiten oder Änderungen im Garten versehentlich verdeckte Installationen beschädigt werden.
Konfigurieren Sie einen Gartenraum für Pflanzen und gemeinsame Stunden
Starten Sie mit der Wahl von Grösse, Türlösung und Rahmenausführung. Gleichen Sie die gewünschte Konfiguration anschliessend mit den vorhandenen Standortmassen und dem vorbereiteten Montageweg ab. Danach können Sockel, Bodenaufbau und Anschlüsse im Detail geplant werden.
Legen Sie vor der Auswahl fest, welche Kulturen vorwiegend im Hauptteil stehen sollen und für wie viele Personen der Querflügel eingerichtet wird. Diese Angaben helfen, Flächenbedarf, Türlösung und Möblierung gemeinsam zu beurteilen.