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Restaurant- und Hotelterrassen mit Pergola planen

Restaurant- und Hotelterrassen mit Pergola planen
Blick auf eine Bloomcabin Pergola auf einem Patio
Eine Pergola kann einem Patio einen klaren räumlichen Rahmen geben.

Gastronomie im Aussenraum

Kurz gesagt: Terrasse als Betriebsraum planen

Für eine Restaurant- oder Hotelterrasse sollte die Pergola zuerst aus den Abläufen heraus entwickelt werden. Sie gliedert Aufenthaltsbereiche, schafft einen lesbaren Rahmen und unterstützt den Umgang mit wechselnder Witterung. Erst danach werden Tischbilder, Bepflanzung, Beleuchtung und dekorative Details festgelegt.

Ob eine bioklimatische oder eine reguläre Aluminium-Pergola passt, hängt vor allem von der gewünschten Anpassbarkeit, dem Standort und dem gastronomischen Konzept ab. Vor dem Entscheid lohnt sich eine genaue Bestandsaufnahme von Fläche, Untergrund, Anschlüssen und lokalen Vorgaben sowie eine Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen.

01

Gästewege

Der Zugang soll intuitiv sein, während Servicewege Küche, Ausgabe und Abräumstation direkt verbinden, ohne sitzende Gäste unnötig zu kreuzen.

02

Zonierung

Unterschiedlich geschützte Bereiche ermöglichen passende Tischsituationen für Frühstück, Aperitif, Dinner und ungezwungenen Aufenthalt, ohne dass die Terrasse zerstückelt erscheint.

03

Betriebsalltag

Möblierung, Reinigung, Beleuchtung und saisonale Anpassungen müssen von Beginn an mitgedacht werden, damit die Fläche im Alltag souverän funktioniert.

Restaurant- und Hotelterrassen mit einer Aluminium-Pergola planen

Für Gastronomiebetriebe und Hotels ist die Terrasse ein eigenständiger Betriebsbereich. Hier treffen Empfang, Aufenthalt, Bedienung, Reinigung und die Erwartungen unterschiedlichster Gäste aufeinander. Die Pergola sollte daher nicht als nachträgliches Dekorationselement betrachtet werden, sondern als Teil eines präzisen Aussenraumkonzepts. Entscheidend sind Blickbeziehungen, Bewegungsflächen, Zugänge und die tägliche Nutzbarkeit durch das Team.

Eine gute Planung beginnt mit dem tatsächlichen Ablauf eines Services. Wo treffen Gäste ein, wo werden Speisen abgestellt, wie gelangen Mitarbeitende zur Küche und wie wird die Fläche zwischen zwei Belegungen vorbereitet? Wer diese Fragen früh auf dem Grundriss beantwortet, schafft eine Terrasse, die auch bei hoher Auslastung ruhig und selbstverständlich wirkt.

Ebenso wichtig ist die gestalterische Einbindung. Eine Aluminium-Pergola kann einen historischen Innenhof, eine urbane Dachterrasse oder einen Gartenbereich fassen, ohne die Architektur zu überlagern. Materialität, Proportion und Möblierung sollten eine einheitliche Gastgeberhaltung vermitteln. So wird die Aussenfläche zu einem wiedererkennbaren Teil des Restaurant- oder Hotelerlebnisses.

01 · Grundriss zuerst

Fläche nach dem Serviceablauf gliedern

Zeichnen Sie nicht zuerst Tischreihen ein, sondern kartieren Sie den Betrieb. Markieren Sie Eingänge, Flucht- und Durchgangsbereiche, Türen zur Küche, Lieferwege und mögliche Wartepunkte. Daraus entstehen die Zonen für Empfang, Essen und Rückzug. Eine Pergola kann diese Bereiche visuell ordnen, sollte jedoch nie dazu führen, dass zentrale Laufwege zu eng oder unübersichtlich werden.

Planen Sie bewusst verschiedene Aufenthaltsqualitäten. Gäste auf einen Kaffee suchen häufig eine andere Platzierung als Paare beim Abendessen oder Hotelgäste beim Frühstück. Randplätze mit Aussicht, ruhigere Nischen und grössere Tischgruppen profitieren von unterschiedlichen Abständen und Möblierungen. Eine klare Raumfigur erleichtert dem Service zudem die Orientierung und macht die Terrasse auch für Erstbesuchende verständlich.

Halten Sie zwischen Eingang, Servicepunkt und Küche einen direkten, hindernisarmen Weg frei, der auch bei besetzten Tischen lesbar bleibt.

Setzen Sie die Pergola dort ein, wo sie Sitzinseln fasst, statt die gesamte Fläche ohne Hierarchie zu überdecken.

Für wandelbare Zonen mit einem klaren architektonischen Rahmen eignen sich bioklimatische Aluminium-Pergolen für Gastronomieflächen als Ausgangspunkt der Flächenstudie.

02 · Kapazität mit Qualität

Sitzplätze nicht maximal verdichten

Mehr Plätze bedeuten nicht automatisch mehr Wertschöpfung. Wenn Stühle ständig verschoben werden müssen, Tabletts keinen sicheren Weg finden oder Gespräche zu eng beieinander liegen, verliert die Terrasse an Qualität. Legen Sie für jede Tischform genügend Bewegungsraum fest und berücksichtigen Sie, wie Gäste tatsächlich sitzen, aufstehen und persönliche Gegenstände ablegen. Besonders an Kanten und bei Säulen entstehen schnell problematische Engstellen.

Für Hotels lohnt es sich, die Nutzung über den Tag hinweg zu betrachten. Die gleiche Fläche kann morgens ruhig und funktional, am Nachmittag entspannt und abends atmosphärisch sein. Flexible Tischbilder helfen, ohne dass die Grundordnung jedes Mal neu erfunden werden muss. Die Pergola bildet dabei einen konstanten räumlichen Rahmen, in dem sich die Möblierung kontrolliert anpassen lässt.

Reservieren Sie grosszügige Wendebereiche an Kreuzungen, damit Mitarbeitende mit Geschirr sicher agieren und Gäste komfortabel passieren können.

Prüfen Sie Tischabstände mit realen Stühlen und Serviceabläufen, nicht nur mit schematischen Symbolen im Plan.

Für dauerhaft gefasste Essbereiche lohnt ein Blick auf reguläre Aluminium-Pergolen für Restaurantterrassen mit einer ruhigen, klaren Erscheinung.

03 · Wetter und Komfort

Schutz als abgestimmtes Gesamtkonzept

Witterungsschutz beginnt nicht erst am Dach. Beobachten Sie Sonnenverlauf, Windrichtungen, Reflexionen von Fassaden und die Wirkung der umliegenden Bepflanzung. Daraus lässt sich ableiten, welche Tische zu welchen Tageszeiten besonders angenehm liegen und wo zusätzliche seitliche Abschirmung sinnvoll sein kann. Der gewünschte Schutz muss zum Standort, zur Betriebszeit und zur Art des gastronomischen Angebots passen.

Eine anpassbare Überdachung ist besonders interessant, wenn sich Licht und Luft im Tagesverlauf bewusst steuern lassen sollen. Dennoch ersetzt das Produkt keine sorgfältige Detailplanung: Entwässerung, Anschlüsse, Bodenaufbau und die Führung elektrischer Leitungen gehören früh auf den Tisch. Lassen Sie die konkrete Ausführung durch geeignete Fachpersonen prüfen und klären Sie Anforderungen vor Ort mit der zuständigen Behörde.

Beurteilen Sie Schatten nicht nur am Mittag, sondern auch während Frühstück, Apérozeit und Abendservice im jeweiligen Saisonverlauf.

Verorten Sie Wärmequellen, Textilien und mobile Elemente so, dass sie Wege, Rettungszugänge und die Arbeit des Teams nicht beeinträchtigen.

Wenn Licht und Luft Teil des Tageskonzepts sind, bieten bioklimatische Pergolen für Hotelterrassen eine differenzierte Planungsoption.

04 · Architektur und Identität

Den Aussenraum als Teil des Hauses lesen

Eine Terrasse sollte die Sprache des Hauses weiterführen. Bei einem Stadthotel kann eine präzise, zurückhaltende Struktur zur Fassade passen, während ein Landgasthof möglicherweise von einer warmen, gartenbezogenen Inszenierung profitiert. Entscheidend ist nicht ein modischer Stil, sondern die Beziehung von Pergola, Gebäude, Bodenbelag und Umgebung. Auch von innen betrachtet muss der Aussenraum ein stimmiges Bild ergeben.

Achten Sie besonders auf Massstab und Rhythmus. Eine zu dominante Konstruktion kann kleine Terrassen beschweren, eine zu kleinteilige Anordnung grosse Flächen unruhig machen. Wiederkehrende Achsen, passende Pflanzgefässe und eine konzentrierte Materialpalette schaffen Ruhe. Die Möblierung darf dabei individuell wirken, sollte aber die räumliche Ordnung unterstützen und die Orientierung nicht erschweren.

Nehmen Sie Fassadenlinien, Fensterachsen und bestehende Belagsraster als Hinweise für Positionierung und Proportion der Pergola auf.

Definieren Sie wenige, belastbare Materialien für Boden, Möbel und Begrünung, damit die Terrasse auch saisonal geschlossen wirkt.

Eine reduzierte Struktur für ein konsistentes Terrassenbild finden Sie bei klassischen Aluminium-Pergolen für Hotels in unterschiedlichen Planungsansätzen.

05 · Service präzise organisieren

Wege, Stationen und Sichtachsen abstimmen

Der beste Tischplatz verliert an Reiz, wenn sich Mitarbeitende permanent dahinter vorbeibewegen. Trennen Sie deshalb Gästebewegung und Service, wo es der Grundriss zulässt. Eine diskret platzierte Station für Besteck, Wasser oder Abräummaterial kann Wege verkürzen, ohne den Charakter einer gepflegten Terrasse zu stören. Wichtig ist auch der Blick vom Servicepunkt: freie Sicht erleichtert das Erkennen leerer Gläser und ankommender Gäste.

Denken Sie an die weniger sichtbaren Arbeitsgänge. Wo werden Möbel morgens bereitgestellt, wohin gelangen Textilien bei einem Wetterwechsel, und wie kann gereinigt werden, ohne den Betrieb zu blockieren? Diese Abläufe verlangen ausreichend freie Flächen und nachvollziehbare Lagerorte. Die Pergola darf Service und Unterhalt nicht komplizierter machen; gut positioniert unterstützt sie die Ordnung und räumliche Orientierung.

Legen Sie Nebenstationen nahe an den Bedarfsorten an, jedoch ausserhalb prominenter Blickachsen und fern von Hauptzugängen.

Testen Sie den Plan mit typischen Abläufen: Ankunft, Bestellaufnahme, Abräumen, Reinigung und Umstellung vor dem Abendservice.

Für Bereiche mit wechselnder Belegung können bioklimatische Pergolen für flexible Sitzbereiche die räumliche Gliederung unterstützen.

06 · Möblierung und Atmosphäre

Komfort im Detail konsequent denken

Möbel entscheiden mit darüber, wie lange Gäste bleiben und wie leicht eine Terrasse bewirtschaftet werden kann. Wählen Sie Tischformate, die zum Angebot und zur gewünschten Aufenthaltsdauer passen. Ein Frühstücksbuffet verlangt andere Übergänge als ein Fine-Dining-Service. Stühle müssen bequem sein, zugleich aber so platziert werden können, dass Servicepersonal und Gäste nicht ständig aneinander vorbeidrängen.

Atmosphäre entsteht aus mehreren zurückhaltend abgestimmten Ebenen: Licht, Pflanzen, Textilien, Akustik und Blickschutz. Unter einer Pergola sollten Leuchten den Tisch und den Weg lesbar machen, ohne den gesamten Aussenraum grell auszuleuchten. Bepflanzung kann Zonen weich trennen, darf aber weder Sicht noch Luftzirkulation unbedacht beeinträchtigen. Planen Sie Pflege und saisonale Veränderungen von Anfang an ein.

Kombinieren Sie feste Orientierungspunkte mit mobilen Möbeln, damit Gruppen und Einzelgäste ohne improvisierte Unruhe Platz finden.

Wählen Sie Beleuchtung in mehreren Ebenen: Orientierung an Wegen, angenehmes Licht am Tisch und zurückhaltende Akzente für Tiefe.

Als beständiger Rahmen für sorgfältig möblierte Plätze passen reguläre Pergolen für gastronomische Aussenbereiche zu einem klaren Einrichtungskonzept.

07 · Technik und Betrieb

Anschlüsse früh in den Entwurf integrieren

Elektrische Versorgung, Lichtsteuerung und allfällige Beschallung sollten nicht erst nach der Montage diskutiert werden. Erarbeiten Sie mit qualifizierten Fachpersonen eine saubere Leitungsführung, die zugänglich bleibt und die Gestaltung nicht stört. Auch die Lage von Schaltern und Bedienpunkten verlangt einen betrieblichen Blick: Sie sollen für autorisierte Mitarbeitende erreichbar sein, aber nicht den Aufenthalt der Gäste beeinträchtigen.

Der Untergrund verdient die gleiche Aufmerksamkeit wie die sichtbare Konstruktion. Bestehende Beläge, Gefälle, Fundamentierung und Wasserführung beeinflussen, welche Lösung vor Ort sinnvoll ist. Prüfen Sie die örtlichen Gegebenheiten fachgerecht, bevor Masse oder Positionen festgelegt werden. Für bauliche Massnahmen, Nutzung und Sicherheitsanforderungen sind je nach Gemeinde unterschiedliche Abklärungen nötig; klären Sie diese rechtzeitig mit den zuständigen Stellen.

Erstellen Sie einen Plan für Strom, Licht und Wartungszugang, bevor Bodenarbeiten, Fundamente oder feste Einbauten beschlossen werden.

Dokumentieren Sie Material- und Bedienentscheide für das Team, damit Saisonkräfte die Terrasse einheitlich vorbereiten und schliessen können.

Für technisch integrierte und anpassbar geplante Bereiche sind bioklimatische Aluminium-Pergolen für die Hotellerie eine relevante Kategorie.

08 · Entscheid und Umsetzung

Vom Konzept zur belastbaren Ausschreibung

Fassen Sie das Projekt in einem verständlichen Anforderungsprofil zusammen, bevor Sie konkrete Angebote vergleichen. Darin stehen gewünschte Nutzung, Abmessungen, Standortbedingungen, Gestaltung, technische Anschlüsse und betriebliche Prioritäten. So vergleichen Sie nicht bloss einzelne Positionen, sondern Lösungen mit derselben Aufgabenstellung. Fragen Sie gezielt nach den Annahmen, die einer Offerte zugrunde liegen, und lassen Sie Unklarheiten schriftlich präzisieren.

Binden Sie Betriebsleitung, Küche, Service, Architektur und gegebenenfalls Eigentümerschaft rechtzeitig ein. Jede Perspektive deckt andere Anforderungen auf, etwa Reinigungswege, Gästeankunft oder Fassadenschutz. Prüfen Sie vor einer Bestellung auch Zuständigkeiten für Unterhalt und die lokale Bewilligungssituation. Eine transparente Abstimmung verhindert, dass die fertige Terrasse optisch überzeugt, im täglichen Betrieb jedoch Kompromisse verlangt.

Vergleichen Sie Angebote anhand desselben Raumprogramms, derselben Standortannahmen und klar definierter Nebenleistungen, statt nur Endbeträge gegenüberzustellen.

Legen Sie Verantwortlichkeiten für Reinigung, Bedienung, saisonale Umstellung und laufende Kontrolle bereits in der Projektphase fest.

Für ein klar umrissenes, langlebig wirkendes Konzept empfehlen sich reguläre Aluminium-Pergolen für Terrassenprojekte als Basis für die weitere Beratung.

Bloomcabin Pergola in einer Galerieansicht
Galerieansicht einer Bloomcabin Pergola mit Fokus auf ihre Gestaltung.
Terrassenansicht mit einer Bloomcabin Pergola
Eine Bloomcabin Pergola als prägendes Element in einer Terrassenansicht.
Lifestyle-Ansicht einer Bloomcabin Pergola
Lifestyle-Ansicht, die eine Bloomcabin Pergola im Aussenraum zeigt.

Bioklimatisch oder regulär: welche Pergola unterstützt Ihr Konzept?

Die Wahl sollte nicht allein über die Optik erfolgen. Vergleichen Sie, wie die Terrasse im Tagesverlauf genutzt wird, welche Aufenthaltsqualität gefragt ist und wie viel Anpassbarkeit der Betrieb tatsächlich benötigt. Die folgende Übersicht dient als Gesprächsgrundlage für die konkrete Standortplanung.

Nutzungsprofil

Für wechselnde Licht- und Luftsituationen konzipierbar.

Für klar definierte, dauerhaft gefasste Terrassenbereiche geeignet.

Gestalterischer Ausdruck

Technisch präzise, flexibel und zeitgemäss interpretierbar.

Ruhig, geradlinig und gut in konstante Raumbilder integrierbar.

Betriebliche Frage

Wenn unterschiedliche Tagesphasen gezielt begleitet werden sollen.

Wenn eine eindeutige Grundordnung im Vordergrund steht.

Planungsfokus

Bedienung, Anschlüsse und Ablauf im Team früh klären.

Proportion, Position und Verbindung zur Möblierung sorgfältig abstimmen.

Standortentscheid

Sonnenverlauf und gewünschte Anpassung genau analysieren.

Architektur, Blickachsen und dauerhaft gewünschte Zonierung prüfen.

In fünf Schritten zur gastfreundlichen Terrasse

Eine belastbare Planung verbindet Gestaltung und Betrieb. Gehen Sie in einer nachvollziehbaren Reihenfolge vor, damit spätere Entscheide auf überprüften Grundlagen beruhen und nicht aus einzelnen Stimmungsbildern entstehen.

01

Bestand aufnehmen

Vermessen Sie Fläche, Höhen, Zugänge, Fassadenanschlüsse und bestehende Beläge. Ergänzen Sie Beobachtungen zu Sonne, Wind, Aussicht, Lärm und den täglichen Bewegungen des Personals.

02

Betriebsabläufe kartieren

Zeichnen Sie Ankunft, Platzierung, Bedienung, Abräumen, Reinigung und Möbellagerung ein. Identifizieren Sie Kreuzungen und Konfliktpunkte, bevor Sitzbereiche definitiv positioniert werden.

03

Zonen definieren

Ordnen Sie dem Grundriss unterschiedliche Aufenthaltsarten zu: Frühstück, Essen, Aperitif, Gruppen und Rückzug. Jede Zone benötigt eine erkennbare Beziehung zu Wegen und Service.

04

Pergola passend wählen

Vergleichen Sie reguläre und bioklimatische Ausführungen anhand Ihres Nutzungsprofils. Berücksichtigen Sie Gestaltung, gewünschte Anpassbarkeit, technische Integration und die Gegebenheiten am Standort.

05

Projekt absichern

Klären Sie Ausführung, Untergrund, Leitungen und Zuständigkeiten mit geeigneten Fachpersonen. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Gemeinde nach den für Ihr Vorhaben relevanten Anforderungen.

Checkliste für Restaurant- und Hotelterrassen

Nutzen Sie diese Punkte vor dem Erstgespräch oder der Angebotsanfrage. Je klarer die Ausgangslage, desto besser lässt sich beurteilen, welche Pergolenlösung zum Betrieb und zum Ort passt.

01. Servicewege von Küche, Ausgabe und Abräumstation sind eingezeichnet und mit der geplanten Möblierung überprüft.
02. Eingänge, Durchgänge und notwendige Zugänge bleiben auch bei voller Belegung klar erkennbar und frei nutzbar.
03. Sitzbereiche unterscheiden sich sinnvoll nach Frühstück, Essen, Getränkeservice, Gruppen und ruhigeren Aufenthaltsmomenten.
04. Sonnenverlauf, Wind, Einblicke und gewünschte Blickrichtungen wurden zu den relevanten Betriebszeiten beobachtet.
05. Untergrund, Gefälle, Wasserführung und mögliche Anschlüsse sind vor der Produktwahl fachlich abgeklärt.
06. Beleuchtung unterstützt Orientierung und Atmosphäre, ohne Servicewege oder einzelne Tische unangenehm zu überstrahlen.
07. Pflege von Pflanzen, Reinigung, Möbellagerung und saisonale Anpassungen haben definierte Abläufe und Verantwortlichkeiten.
08. Lokale Vorgaben sowie Fragen zu baulichen Massnahmen werden frühzeitig mit den zuständigen Stellen abgeklärt.

Häufige Fragen zur Pergola auf Gastronomie- und Hotelterrassen

Wie viele Sitzplätze passen unter eine Pergola?

Das ergibt sich nicht allein aus der überdachten Fläche. Tischformate, Stühle, Gästewege, Servicebewegungen und der gewünschte Komfort bestimmen die sinnvolle Belegung. Planen Sie zuerst ausreichend Bewegungsraum und testen Sie typische Betriebsabläufe. Eine geringere, gut organisierte Anzahl Plätze kann für Gäste und Team wertvoller sein als eine dichte Anordnung.

Wann ist eine bioklimatische Pergola sinnvoll?

Sie kann passend sein, wenn die Terrasse über den Tag hinweg unterschiedlich genutzt wird und Licht sowie Luft als Teil des Aufenthaltskonzepts behandelt werden sollen. Entscheidend bleiben jedoch Standort, Bedienung und die technische Planung. Prüfen Sie, ob diese Anpassbarkeit im Betrieb tatsächlich genutzt und zuverlässig organisiert werden kann.

Eignet sich eine reguläre Pergola für ein Hotel?

Ja, eine reguläre Aluminium-Pergola kann eine überzeugende Wahl sein, wenn das Hotel einen klar gefassten, dauerhaft ruhig wirkenden Aussenbereich schaffen möchte. Sie eignet sich besonders dort, wo Architektur, Möblierung und Zonierung eine konstante Ordnung verlangen. Die konkrete Eignung hängt von Fläche, Untergrund und dem betrieblichen Nutzungskonzept ab.

Muss für eine Pergola eine Bewilligung eingeholt werden?

Das kann je nach Gemeinde, Standort, Grösse, Gestaltung und Art des Vorhabens unterschiedlich beurteilt werden. Verlassen Sie sich nicht auf allgemeine Aussagen oder Erfahrungen von anderen Projekten. Klären Sie den konkreten Fall frühzeitig mit der zuständigen kommunalen Stelle und beziehen Sie bei Bedarf qualifizierte Planungsfachpersonen ein.

Wie beeinflusst die Pergola den Service auf der Terrasse?

Richtig positioniert, kann sie Sitzbereiche lesbar gliedern und dem Team Orientierung geben. Problematisch wird es, wenn Stützen, Kanten oder Möbel wichtige Wege einengen. Der Entwurf sollte deshalb mit realistischen Bewegungsabläufen geprüft werden: vom Eintreffen der Gäste über den Getränkeservice bis zu Reinigung und abendlichem Schliessen.

Was sollte in einer Angebotsanfrage stehen?

Beschreiben Sie Standort, gewünschte Nutzungszeiten, Masse, Fotos oder Pläne, Untergrund und gestalterische Ziele. Nennen Sie zudem Servicewege, technische Wünsche und besondere Anforderungen des Hotel- oder Restaurantbetriebs. Fragen Sie nach den zugrunde gelegten Annahmen und vergleichen Sie Angebote erst, wenn die Leistungen und Abgrenzungen transparent dargestellt sind.

Terrassenlösung planen

Eine Terrasse, die Gästen und Team dient

Eine Pergola für Restaurant- und Hotelterrassen ist vor allem ein Werkzeug der Raumorganisation. Wenn Gästewege, Service, Komfort und Architektur zusammengedacht werden, entsteht mehr als ein geschützter Aussenplatz: eine Terrasse mit eigener Adresse und verlässlicher Alltagslogik.

Beginnen Sie mit dem Betrieb, nicht mit dem Produktbild. Mit einem klaren Flächenprogramm und sorgfältig geklärten Standortfragen lässt sich entscheiden, ob eine bioklimatische oder reguläre Aluminium-Pergola den gewünschten Rahmen für Ihren Gastronomieaussenraum schafft.

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