Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Wenn Keimlinge umkippen: Umfallkrankheit erkennen

Wenn Keimlinge umkippen: Umfallkrankheit erkennen

Pflanzengesundheit im Gewächshaus

Wenn Keimlinge in einer Aussaatschale umkippen, ist eine Umfallkrankheit möglich, aber nicht automatisch die Ursache. Typisch ist eine geschwächte, häufig eingeschnürte Stängelbasis direkt an der Substratoberfläche; auch Ausfälle, bevor die Pflanzen auflaufen, können mit verwandten Auflaufkrankheiten zusammenhängen. Ähnliche Bilder entstehen jedoch durch zu viel oder zu wenig Wasser, ungeeignete Temperaturen, Lichtmangel oder mechanische Verletzungen. Entscheidend sind mehrere Beobachtungen zusammen: Zustand von Stängelbasis und Wurzeln, Verlauf innerhalb der Schale sowie die Bedingungen der Anzucht. Hygiene kann das Risiko senken. Bei wiederkehrenden oder schweren Fällen ist eine fachliche Abklärung sinnvoll, denn das Erscheinungsbild allein benennt keinen Erreger.

Klassisches Gewächshaus aus Aluminium

Anzuchthygiene und Platzplanung 1

Was unter Umfallkrankheit verstanden wird

Unter Umfallkrankheit versteht man Erkrankungen junger Pflanzen, bei denen Erreger Samen, Wurzeln oder die Stängelbasis schädigen. Verschiedene bodenbürtige Pilze und pilzähnliche Organismen, darunter Oomyceten, können beteiligt sein. Der Begriff bezeichnet daher keine Erkrankung mit einem einzigen, eindeutig bestimmbaren Erreger. Je nach Entwicklungsstadium sterben Pflanzen schon während der Keimung ab oder verlieren nach dem Auflaufen ihre Standfestigkeit. Welche Erregergruppe dahintersteht, lässt sich mit blossem Auge nicht zuverlässig feststellen. In eng besetzten Aussaatschalen können mehrere Keimlinge kurz nacheinander betroffen sein. Allerdings verursachen auch ungünstige Anzuchtbedingungen ähnliche Schäden. Das Umkippen allein genügt deshalb nicht, um eine Umfallkrankheit festzustellen. Ein genauer Blick auf die betroffenen Pflanzenteile und den zeitlichen Verlauf hilft, den Verdacht einzugrenzen.

Bei der Anzucht unterscheidet man Ausfälle vor und nach dem Auflaufen. Bei einem Befall vor dem Auflaufen erreicht der Keimling die Substratoberfläche nicht; Samen oder junge Wurzeln können bereits im Substrat absterben. Nach dem Auflaufen ist die Pflanze zunächst sichtbar, wird später am Stängelansatz geschädigt und kippt um. Beide Formen können durch bodenbürtige Erreger verursacht werden. Lücken in einer Aussaat haben jedoch auch andere Gründe, etwa eine geringe Keimfähigkeit oder ungeeignete Keimbedingungen. Notieren Sie deshalb, ob Samen gar nicht aufliefen oder ob zunächst sichtbare Keimlinge einknickten. Berücksichtigen Sie dabei die für die Pflanzenart übliche Keimdauer und die Hinweise auf der Saatgutpackung. Eine noch nicht abgeschlossene Keimung sollte nicht vorschnell als Verlust gewertet werden. Diese Unterscheidung ist auch für eine spätere fachliche Abklärung hilfreich.

Typische Zeichen an Stängel und Wurzeln

Am auffälligsten ist oft die Stelle, an der der Stängel direkt aus dem Substrat kommt. Das Gewebe kann dort wässrig oder glasig wirken, sich bräunlich verfärben, weich werden oder sichtbar einschnüren. Der obere Teil des Keimlings sieht anfangs mitunter noch grün und kräftig aus, während die geschädigte Basis ihn nicht mehr aufrecht hält. Kurz darauf liegt die Pflanze auf dem Substrat oder knickt genau an dessen Oberfläche ab. Betrachten Sie die Stängelbasis von mehreren betroffenen Pflanzen; ein einzelner abgeknickter Stängel kann durch Anfassen oder einen kräftigen Wasserstrahl beschädigt worden sein. Eine fortschreitende Schwächung an derselben Stelle ist aussagekräftiger als die blosse Schräglage. Auch der Abstand zwischen Schadstelle und Substratoberfläche ist ein wichtiger Hinweis.

Prüfen Sie Wurzeln und Substrat vorsichtig, ohne gleich alle Schalen auseinanderzunehmen. Braune, weiche oder auffällig geschädigte Wurzeln können den Verdacht auf Fäulnis stützen; ihre Farbe allein klärt die Ursache aber nicht. Ein weisser Belag auf der Oberfläche ist weder nötig noch beweisend: Er kann auf Schimmel an organischen Resten hindeuten, muss aber nicht den Stängelschaden verursachen. Vorauflaufverluste zeigen sich eher als fehlende Keimlinge oder verfärbte Samen. Fotografieren Sie betroffene Zellen und eine gesunde Vergleichspflanze, am besten mit einer Nahaufnahme der Stängelbasis. So bleibt der Verlauf nachvollziehbar, auch wenn Sie später Pflanzen entfernen oder die Schale reinigen.

Anzuchthygiene und Platzplanung 2

Andere Ursachen für umkippende Keimlinge erkennen

Nicht jeder Keimling, der umfällt, hat einen erkrankten Stängelansatz. Bei trockenem Substrat kann die Pflanze welken; bei dauerhaft nassem Substrat können Wurzeln ebenfalls geschädigt werden, ohne dass eine typische Einschnürung vorliegt. Zu wenig Licht macht junge Pflanzen oft lang und dünn, sodass sie umknicken, während der Stängel am Boden fest bleibt. Stösse beim Giessen, beim Pikieren oder durch ein umgestossenes Etikett verursachen eher einzelne Brüche. Auch für die Pflanzenart unpassende Temperaturen oder ein hoher Salzgehalt im Substrat können die Entwicklung stören. Achten Sie darauf, wo der Schaden beginnt und ob mehrere Pflanzen gleich betroffen sind. Eine intakte Stängelbasis verändert die Einschätzung, schliesst andere Probleme aber nicht aus.

Vergleichen Sie das Muster: Sind nur Zellen am Rand trocken, stehen Keimlinge an einer schattigen Seite besonders lang oder häufen sich Schäden dort, wo Wasser stehen bleibt? Solche Hinweise lenken die Suche, beweisen aber nichts, denn auch ein Erreger kann einzelne Bereiche zuerst erfassen. Halten Sie fest, welche Sorte und Saatpartie betroffen sind und wann Sie zuletzt gegossen oder gelüftet haben. Falls wiederkehrende Probleme Anlass sind, den Anzuchtort neu zu planen, erfassen Sie Licht und Temperaturen auf Höhe der Schalen. Beim Vergleich mit dem Bloomcabin Prestige Gewächshaus können Sie die angegebenen Flächen von 3,77 bis 28,08 m² als Ausgangspunkt verwenden. Entscheidend für den Bankstandort sind daneben die tatsächliche Beschattung, die geplante Einrichtung und der Zugang zu jeder Schale. Übertragen Sie problematische Standortbedingungen nicht unverändert in eine neue Anlage.

Feuchtigkeit und Gewächshausklima beurteilen

Viele Erreger profitieren von Bedingungen, die Keimlinge ohnehin brauchen: gleichmässiger Feuchtigkeit und Wärme. Dauerhaft gesättigtes, schlecht drainiertes oder verdichtetes Substrat bietet den Wurzeln wenig Luft; dicht gesäte Pflanzen trocknen langsamer ab. Längere Nässe an der Oberfläche und am Stängelansatz kann das Risiko erhöhen, während starke Schwankungen oder für die Kultur unpassende Temperaturen das Wachstum schwächen. Welches Temperaturfenster günstig ist, hängt von Pflanzenart und Erreger ab. Eine pauschale Gradzahl, mit der sich Umfallkrankheit verhindern lässt, gibt es deshalb nicht. Kondenswasser an einer Gewächshauswand zeigt zudem nicht genau, wie feucht die Erde in einer einzelnen Aussaatschale ist.

Vergleichen Sie die Feuchtigkeit in mehreren Schalen und berücksichtigen Sie dabei auch tiefere Substratschichten. Eine trockene Oberfläche kann verdecken, dass das Substrat darunter noch sehr nass ist. Beobachten Sie die Anzucht zu unterschiedlichen Tageszeiten und halten Sie fest, ob einzelne Bereiche länger feucht bleiben. Notieren Sie auch die Stellung von Abdeckhauben und Lüftungsöffnungen, damit Veränderungen nachvollziehbar sind. Bei vielen parallel geführten Partien sollte der Grundriss einen Vergleich verschiedener Stellplätze ermöglichen. Das geräumige Gewächshaus wird mit Flächen von 47 bis 70 m² angeboten. Zeichnen Sie Bänke und Arbeitswege ein und prüfen Sie, welche Stellplätze Sie ohne Umräumen erreichen können. Eine grössere Gesamtfläche hilft bei der Organisation nur dann, wenn auch die hinteren Schalen regelmässig kontrolliert werden.

Klassisches Gewächshaus mit Glasverkleidung

Anzuchthygiene und Platzplanung 3

Saatgut, Substrat und Gefässe hygienisch behandeln

Anzuchtsubstrat und Gefässe können Pflanzenreste oder Erreger aus einer früheren Aussaat mitbringen. Für neue Aussaaten ist frisches, für die Aussaat vorgesehenes Substrat aus einer sauberen Packung meist besser kontrollierbar als unbekannte, lange offen gelagerte Reste; es garantiert aber keine gesunden Keimlinge. In Gartenboden, alten Wurzelballen und ungewaschenen Töpfen lässt sich die Herkunft möglicher Erreger schwer beurteilen. Auch ein Saatgutposten kann bei wiederholten Ausfällen relevant sein, doch eine schlechte Keimrate allein beweist keine Infektion. Bewahren Sie Verpackungen und Chargenangaben auf. Damit können Sie später vergleichen, ob Ausfälle bei einer bestimmten Sorte, Saatpartie oder Mischung gehäuft vorkommen.

Vor dem Säen entfernen Sie alte Erde von Gefässen, Abdeckungen und Werkzeugen. Lagern Sie gereinigte Gefässe getrennt von noch benutzten Materialien und verwenden Sie eine saubere Schaufel für frisches Substrat. Legen Sie diese nicht auf eine verschmutzte Arbeitsfläche zurück. Verschliessen Sie angebrochene Substratpackungen und lagern Sie Saatgut nach den Angaben auf der Verpackung. Für die Organisation solcher Vorräte lässt sich das Aluminium-Gewächshaus mit eingebautem Lager in einen Modellvergleich aufnehmen. Prüfen Sie dafür die Innenmasse und die Bedingungen am vorgesehenen Lagerort: Passen geschlossene Behälter hinein, bleiben saubere Gefässe von gebrauchtem Material getrennt und ist das Saatgut dort passend aufgehoben? Ein Lagerbereich ist vor allem dann nützlich, wenn Materialien übersichtlich beschriftet und ohne Kontakt zu verschmutzten Geräten entnommen werden können.

Giessen und Lüften bei der Anzucht

Giessen Sie nach Kultur und Substrat, nicht nach einem starren Gewächshauskalender. Lassen Sie überschüssiges Wasser ablaufen und leeren Sie Untersetzer, wenn Wasser lange stehen bleibt. Wird von unten gegossen, sollte Wasser nicht von einer verdächtigen Schale zur nächsten wandern; auch beim Giessen von oben ist es sinnvoll, Spritzer zwischen den Partien zu vermeiden. Abdeckhauben können die Oberfläche feucht halten. Sobald Keimlinge erscheinen, lüften oder entfernen Sie eine Abdeckung schrittweise und nach den Anforderungen der Pflanzenart, statt sie automatisch geschlossen zu lassen. Dauernde Nässe ist zu vermeiden, ein abruptes Austrocknen schadet ebenfalls. Kontrollieren Sie auch, ob Abzugslöcher frei und Untersetzer sauber sind.

Ein Gewächshaus braucht einen Luftaustausch, der Feuchtigkeit abführt, ohne die Aussaaten stark auszutrocknen. Beobachten Sie, ob Kondenswasser lange stehen bleibt, die Luft zwischen dicht platzierten Schalen kaum zirkuliert oder einzelne Bereiche deutlich wärmer sind. Prüfen Sie die Schalen selbst: Der Eindruck im Gang entspricht nicht immer den Bedingungen auf einer Bank. Wenn Sie das klassische Gewächshaus aus Aluminium für einen neuen Anzuchtplatz vergleichen, lassen Sie sich die Lage und Bedienung der vorgesehenen Lüftungsöffnungen erläutern. Prüfen Sie im Einrichtungsplan, ob hohe Regale den Luftaustausch behindern könnten und ob Sie die Öffnungen bei belegten Bänken erreichen. Ebenso wichtig ist ein Giessweg, auf dem Schlauch oder Giesskanne nicht über empfindliche Aussaaten gezogen werden müssen.

Anzuchthygiene und Platzplanung 4

Verdächtige Aussaatschalen getrennt halten

Bei einem Verdacht schützen Sie zunächst gesunde Schalen vor Kontakt mit Erde, Spritzwasser und Werkzeugen aus der betroffenen Partie. Stellen Sie die verdächtige Schale separat, sofern das ohne Verschleppen möglich ist, und giessen Sie nicht durch gemeinsam stehendes Wasser. Berühren Sie danach möglichst keine gesunden Pflanzen mit denselben ungewaschenen Händen oder Handschuhen. Fotografieren Sie die Symptome, bevor Sie stark betroffene Keimlinge entfernen. Wenn eine Fachperson die Ursache bestimmen soll, klären Sie vorher, welche Pflanze oder welches Material als Probe gebraucht wird; so vermeiden Sie, dass wichtige Hinweise verloren gehen.

Beschriften Sie die Schale mit Sorte, Aussaatdatum, Substrat und Saatgutposten. Schreiben Sie dazu, wann die ersten Schäden auftraten, ob mehrere Pflanzenarten betroffen sind und welche Änderungen beim Giessen oder Lüften kurz davor stattfanden. Diese Angaben helfen, eine gemeinsame Umweltursache von einem Problem in einer einzelnen Charge abzugrenzen. Für die räumliche Trennung braucht es einen eindeutig gekennzeichneten Stellplatz mit eigenem Untersetzer und gutem Zugang. Wenn Sie dafür ein Wandgewächshaus vergleichen, berücksichtigen Sie die angebotenen Flächen von 3,69 bis 14,34 m² und die konkrete Anordnung Ihrer Bänke. Prüfen Sie im Grundriss, ob Sie die verdächtige Schale betreuen können, ohne über gesunde Aussaaten zu greifen oder Wasser darüber zu tragen. Ein kleiner Abstand allein verhindert keine Übertragung durch Hände, Geräte oder Spritzwasser.

Anzuchtgefässe und Arbeitsflächen reinigen

Nach dem Entfernen betroffener Pflanzen nehmen Sie Substratreste und Pflanzenmaterial von Aussaatschalen, Untersetzern, Arbeitsplatten und Werkzeugen weg. Waschen Sie die Flächen zuerst gründlich, damit Erde und organische Rückstände nicht unter einer späteren Behandlung liegen bleiben; spülen Sie nach Bedarf und lassen Sie alles vollständig trocknen. Prüfen Sie Rillen, Ecken und Abzugslöcher, denn dort bleiben feuchte Reste leicht hängen. Stark befallenes Substrat gehört nicht zurück in die Anzucht. Halten Sie es getrennt von frischem Material und entsorgen Sie es so, dass es nicht erneut an Saatgefässe oder saubere Arbeitsflächen gelangt. Reinigen Sie benutzte Werkzeuge ebenfalls, bevor Sie sie an einer neuen Partie einsetzen.

Falls Sie ein Desinfektionsmittel verwenden, wählen Sie eines, dessen Herstellerangaben die vorgesehene Oberfläche und Anwendung abdecken, und halten Sie sich an Etikett und Einwirkzeit. Mischen Sie keine Reinigungs- oder Desinfektionsmittel und beachten Sie, ob Nachspülen nötig ist. Ein Mittel ersetzt das vorherige Entfernen von Erde und Pflanzenresten nicht. Für eine gut zu reinigende Einrichtung sind herausnehmbare Schalen, erreichbare Ecken und freie Flächen unter den Bänken praktisch. Beim Vergleich mit dem Limited-Edition-Gewächshaus aus Aluminium sollten Sie deshalb die vorgesehene Bankeinrichtung und deren Materialien gesondert prüfen. Klären Sie, ob Sie Ablagen leerräumen, Unterseiten erreichen und benutzte Gefässe zum Waschplatz bringen können, ohne sie durch den sauberen Arbeitsbereich zu tragen. So wird die Reinigung Teil der Einrichtung und nicht erst nach einem Befall zum Platzproblem.

Gewächshaus mit Accoya-Lagerbereich

Anzuchthygiene und Platzplanung 5

Die nächste Aussaat sauber organisieren

Vor der nächsten Aussaat prüfen Sie, welche Kultur welche Anforderungen an Saattiefe, Temperatur und Feuchtigkeit hat; sie richten sich nach der Pflanzenart und den Angaben zur Aussaat. Säen Sie nicht dichter, als Sie die Keimlinge später auseinanderhalten und ausreichend lüften können. Sehr dichte Bestände halten Feuchtigkeit fest und erschweren es, einzelne Schadstellen früh zu entdecken. Beschriften Sie jede Partie mit Art, Sorte und Datum und mischen Sie Saatgut verschiedener Chargen nicht in einer Schale, wenn Sie Ausfälle nachvollziehen wollen. So bleibt eine Auffälligkeit zuordenbar, statt dass Sie nachträglich mehrere mögliche Quellen gleichzeitig prüfen müssen.

Organisieren Sie den Arbeitsbereich so, dass gereinigte Aussaatschalen nicht unter tropfenden oder dauerhaft kondensierenden Stellen stehen. Planen Sie bei gestaffelten Aussaaten die Tage, an denen sich die meisten Schalen überschneiden; genau dann werden Ablagefläche und Zugang zum Giessen knapp. Für das T-Modell Gewächshaus Orangerie werden Varianten von 16,52 bis 30 m² genannt. Legen Sie für einen Vergleich die Aussenmasse Ihrer Schalen zugrunde und zeichnen Sie deren Stellplätze auf den geplanten Bänken ein. Berücksichtigen Sie dabei auch Schalen, die länger als erwartet stehen bleiben, und Gefässe für bereits pikierte Pflanzen. Eine frei gehaltene Reservefläche verhindert, dass zusätzliche Aussaaten sofort eng zusammengeschoben werden müssen. Planen Sie nur Plätze ein, die Sie zum Beobachten und Pflegen tatsächlich erreichen.

Wann eine fachliche Diagnose sinnvoll ist

Eine fachliche Abklärung ist sinnvoll, wenn Ausfälle rasch auf weitere Schalen übergreifen, in mehreren Saatgut- oder Substratchargen auftreten oder trotz verbesserter Hygiene und angepasster Feuchtigkeit wiederkehren. Holen Sie ebenfalls Rat, wenn eine grössere oder besonders wertvolle Anzucht betroffen ist und eine falsche Behandlung zusätzliche Verluste verursachen könnte. Wenden Sie sich an eine pflanzenkundige Beratungsstelle oder ein pflanzenpathologisches Labor und fragen Sie, welche Proben angenommen werden. Dort lässt sich eher unterscheiden, ob ein Erreger beteiligt ist oder Pflege- und Umweltbedingungen wahrscheinlicher sind. Eine sichtbare Schädigung allein liefert diese Unterscheidung nicht.

Für eine Diagnose sind konkrete Unterlagen hilfreicher als die allgemeine Angabe, dass Keimlinge umkippen. Halten Sie Fotos gesunder und betroffener Pflanzen, Aussaatdatum, Pflanzenart, Saatgutetikett, Substratbezeichnung sowie Beobachtungen zum Giessen und zur Temperatur bereit. Waschen oder mischen Sie mögliche Proben nicht; fragen Sie vor dem Versand nach der gewünschten Verpackung und Aufbewahrung, denn Labore können unterschiedliche Vorgaben haben. Ergibt die Abklärung, dass eine veränderte Einrichtung sinnvoll ist, halten Sie die benötigten Verbesserungen schriftlich fest. Beim Vergleich mit dem Pyramidengewächshaus Bloomcabin Oasis stehen beispielsweise Flächen von 5,53 bis 18,9 m² zur Auswahl. Prüfen Sie anhand des konkreten Grundrisses, ob Ihre vorgesehenen Bänke und Kontrollwege hineinpassen. So richtet sich eine spätere Kaufentscheidung nach den erkannten Anforderungen und nicht allein nach den bisherigen Pflanzenverlusten.

Häufige Fragen zur Umfallkrankheit

Woran erkenne ich eine mögliche Umfallkrankheit?

Häufig wird der Stängel direkt an der Substratoberfläche weich, wässrig oder verfärbt und schnürt sich ein. Der Keimling knickt dann an dieser Stelle ab. Geschädigte Wurzeln oder gehäufte Ausfälle können den Verdacht stützen. Da auch Trockenheit, Staunässe und mechanische Schäden ähnlich wirken, ist das Erscheinungsbild allein keine sichere Diagnose.

Muss bei Umfallkrankheit weisser Schimmel sichtbar sein?

Nein. Ein sichtbarer Belag ist nicht nötig, damit eine Umfallkrankheit vorliegt. Weisser Bewuchs auf dem Substrat kann zudem Schimmel auf Pflanzenresten anzeigen und muss nicht die Ursache der geschädigten Stängelbasis sein. Prüfen Sie deshalb auch Stängel, Wurzeln und den Verlauf in der Aussaatschale.

Kann ich Substrat aus einer betroffenen Aussaatschale wiederverwenden?

Verwenden Sie Substrat aus einer verdächtigen oder befallenen Schale nicht für die nächste Aussaat und mischen Sie es nicht mit frischem Substrat. So vermeiden Sie, mögliche Erreger in einen sauberen Anzuchtbereich zurückzubringen. Falls Sie eine Probe zur Diagnose benötigen, fragen Sie vor dem Entsorgen nach den Vorgaben der Beratungsstelle.

Wie reinige ich wiederverwendbare Aussaatgefässe?

Entfernen Sie zuerst Erde und Pflanzenreste und waschen Sie die Gefässe gründlich. Ein geeignetes Desinfektionsmittel kommt nur nach Herstellerangaben und für das jeweilige Material infrage. Beachten Sie, ob ein Nachspülen nötig ist, und lassen Sie die Gefässe vollständig trocknen, bevor Sie sie wieder für eine Aussaat verwenden.

Wann sollte eine Fachperson die Keimlinge beurteilen?

Holen Sie Rat, wenn sich die Ausfälle rasch ausbreiten, mehrere Saatgut- oder Substratchargen betreffen oder trotz verbesserter Hygiene wiederkehren. Auch bei einer grossen oder besonders wertvollen Anzucht kann eine Abklärung sinnvoll sein. Eine Beratungsstelle oder ein pflanzenpathologisches Labor kann Ihnen sagen, ob eine Probe nötig ist und wie sie vorbereitet werden soll.

Wenn Keimlinge umkippen, prüfen Sie zuerst die Stängelbasis, die Wurzeln und das Substrat und vergleichen Sie mehrere Pflanzen miteinander. Das Muster kann auf eine Umfallkrankheit hindeuten, reicht aber nicht immer für eine sichere Zuordnung. Saubere Gefässe, getrennte Saatpartien und ein kontrollierter Wasserhaushalt senken vermeidbare Risiken. Kehren die Ausfälle wieder oder breiten sie sich rasch aus, ist eine fachliche Diagnose hilfreicher als eine Behandlung auf Verdacht.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+41
−
✖