Ein robuster Hochtunnel für übersichtliche Beete und eine flexibel wählbare Länge
Das Bloomcabin Hochtunnel-Gewächshaus bietet viel geschützten Platz für Gemüse, Jungpflanzen und wärmeliebende Kulturen. Die feste Polycarbonatabdeckung, der robuste Stahlrahmen und die modulare Länge machen es zur langfristigen Lösung für Gärtnerinnen und Gärtner, die ihre Anbaufläche sinnvoll organisieren möchten.
Mit 3,00 m Breite und 2,10 m Höhe bleibt genügend Platz für mehrere Beetreihen, einen bequemen Arbeitsweg und hoch wachsende Pflanzen. Das Grundmodell beginnt bei 4 m Länge und lässt sich in 2-m-Schritten erweitern. So können Sie passend zu Ihrer heutigen Gartenfläche beginnen und später zusätzlichen Anbauraum schaffen. Alle Varianten finden Sie auf der Produktseite für das Bloomcabin High Tunnel Gewächshaus.
Ein dauerhaft nutzbarer Anbauraum für den Garten
Die Bogenform nutzt die Grundfläche effizient und vermeidet schwer zugängliche Ecken. Entlang der Seiten bleibt Platz für Kulturreihen, während in der Mitte ein gerader Arbeitsweg angelegt werden kann. Dank der grosszügigen Höhe arbeiten Sie aufrecht und können auch Tomaten, Gurken und andere rankende Pflanzen gut einplanen. Skizzieren Sie vor dem Anlegen der Beete die Wegbreite, Pflanzabstände und Bewässerungsleitungen. Überlegen Sie dabei, von welcher Seite aus Sie ernten, ausgeizen und Pflanzen anbinden möchten. Kulturen, die häufig gepflegt werden, sollten vom Hauptweg aus leicht erreichbar sein; weniger arbeitsintensive Reihen können näher an den Seiten stehen. So bleibt der Innenraum auch bei dichtem Sommerbewuchs übersichtlich.
Im Unterschied zu einem einfachen Folientunnel bilden fest montierte Polycarbonatplatten eine stabile, lichtdurchlässige Aussenhaut. Natürlicher Regen erreicht die Beete dadurch kaum. Planen Sie die Wasserversorgung deshalb von Anfang an; auch Pflanzfolge und Pflegearbeiten lassen sich unter der festen Abdeckung gezielt organisieren. Kontrollieren Sie regelmässig Blätter, Bodenfeuchte und Befestigungen. Tür, Fenster und Mittelweg sollten stets frei bleiben, damit Sie alle Bereiche gut erreichen und Veränderungen an Pflanzen oder Bauteilen früh erkennen.
Durchdachte Details für den regelmässigen Gemüseanbau
Die Konstruktion schafft gut nutzbare Beetflächen, schützt die Kulturen vor direktem Niederschlag und erleichtert die täglichen Arbeiten vom Pflanzen bis zur Ernte.
Platz für Beete und Mittelweg
Planen Sie zwei grosszügige Seitenbeete mit einem Mittelweg oder drei schmalere Kulturzonen. Eine klare Aufteilung erleichtert gleichmässige Pflanzabstände und eine gezielte Bewässerung.
Modulare Länge
Die Länge lässt sich mit zusätzlichen Modulen an Grundstück, Kulturwahl und gewünschte Erntemenge anpassen.
Robuster Stahlrahmen
Verzinkte Omega-Profile, dicht gesetzte Bögen, zusätzliche Verstärkungen und die Verankerung im Boden bilden eine belastbare Einheit.
Tür und Fenster für den Luftaustausch
Die Fronttür ermöglicht einen direkten Zugang. Über die beiden Seitenfenster regulieren Sie Luftaustausch, Wärme und Feuchtigkeit im Alltag.
Die Beete sinnvoll gliedern und bei Bedarf zusätzlichen Raum schaffen
Teilen Sie den Hochtunnel in klar erkennbare Abschnitte ein. Ein Bereich kann für Kulturen mit langer Standzeit reserviert werden, ein anderer für Reihen, die während der Saison mehrmals neu bepflanzt oder ausgesät werden. So müssen Sie bei einem Kulturwechsel nicht die gesamte Fläche gleichzeitig räumen. Notieren Sie, welche Pflanzenfamilie in welchem Abschnitt angebaut wurde, und planen Sie die nächste Belegung entsprechend. Auch Kompostgaben, Bodenlockerung und Anpassungen an der Bewässerung lassen sich abschnittsweise erledigen. Das vereinfacht Aussaat, Pflege und Ernte; freie Reihen können vorbereitet werden, ohne die übrigen Kulturen zu beeinträchtigen.
Wenn Sie später mehr Reihen, getrennte Pflanzbereiche oder eine grössere Erntefläche benötigen, ergänzen Sie weitere Module. Die unveränderte Breite ermöglicht es, die bestehende Beet- und Wegeaufteilung fortzuführen. Das ist besonders praktisch, wenn der Garten etappenweise entsteht oder der Gemüseanbau mit der Zeit mehr Platz beansprucht.
Halten Sie die mögliche Erweiterungsseite von Anfang an frei. So bleiben Kompostplatz, angrenzende Beete, Wasserleitungen und Hauptwege auch bei einer späteren Verlängerung sinnvoll angeordnet. Mehr zur Bauform erfahren Sie in unserem Beitrag über Hochtunnel für Schweizer Gärten.
Masse, Materialien und Ausstattung auf einen Blick
Abmessungen
Breite: 3,00 m
Höhe: 2,10 m
Grundlänge: 4 m
Erweiterung: jeweils 2 m
Rahmen
Verzinkter Stahl mit einer Materialstärke von 1 mm. Die Omega-Profile sind 56 mm breit; der Abstand zwischen den einzelnen Bögen beträgt 1 m.
Aussenhaut
6 mm starkes Polycarbonat mit UV-Schutz. Die Platten werden mit M5-Schrauben und D40-Kunststofflaschen am Rahmen befestigt.
Belastbarkeit, Verankerung und Zugang
Ausgelegt für eine Schneelast von 210 kg/m² und eine Windgeschwindigkeit von 30 m/s. Die Bögen werden ungefähr 35 cm tief im Boden verankert. Zur Ausstattung gehören eine Fronttür und zwei Seitenfenster.
Bloomcabin gewährt auf dieses Produkt 12 Jahre Garantie. Es gelten die Garantiebedingungen von Bloomcabin.
Sonne, Gelände und Wind am vorgesehenen Platz berücksichtigen
Die Bedingungen können sich je nach Region und Grundstück deutlich unterscheiden. Im Mittelland prägen Nebelphasen, Sommerwärme und wechselnde Niederschläge den Garten, während die Vegetationszeit in höheren Lagen oft später beginnt. Sonnige Hang- und Tallagen weisen wiederum sehr unterschiedliche Wind- und Schattenverhältnisse auf. Beobachten Sie die vorgesehene Fläche deshalb zu mehreren Tageszeiten. Achten Sie darauf, wann die direkte Sonne einsetzt, wie Gebäudeschatten wandern und wie lange sich der Standort am Nachmittag erwärmt. Prüfen Sie zudem, wohin Wasser nach starken Niederschlägen abfliesst. In einer Senke kann stehendes Wasser die Bewirtschaftung erschweren, obwohl die Beete überdacht sind. An einem Hang muss eine ebene Fläche vorbereitet werden, damit die Konstruktion gerade steht und Wasser nicht unkontrolliert durch die Beete fliesst.
Eine gute Belichtung von Süden und Westen ist besonders im Frühjahr und Herbst wertvoll. Gleichzeitig sollte genügend Abstand zu Hecken, Mauern und Nebengebäuden bleiben, damit die Seitenfenster erreichbar sind und die Luft ungehindert zirkulieren kann. Vermeiden Sie nach Möglichkeit ausgeprägte Windkanäle zwischen Gebäuden.
Achten Sie in schneereichen oder windoffenen Lagen zudem darauf, wo Verwehungen entstehen und ob angrenzende Hindernisse zu einseitigen Schneeansammlungen führen. Ein geeigneter Standort bietet gutes Licht, eine eben vorbereitete Aufstellfläche und kurze Wege für Bewässerung und tägliche Pflege.
Die Fläche vom Frühjahr bis in den Herbst sinnvoll belegen
Breite, Höhe und modulare Länge ermöglichen eine Kulturplanung mit mehreren aufeinanderfolgenden Erntephasen.
Frühjahr: Platz für Jungpflanzen und schnelle Kulturen
Salate, Radieschen, Kohlrabi, Kräuter und robuste Jungpflanzen profitieren davon, dass Niederschlag und kalter Wind weniger direkt auf sie einwirken. Säen Sie einzelne Abschnitte zeitlich versetzt aus, statt alle Beete gleichzeitig zu belegen. So verteilt sich auch die Ernte über einen längeren Zeitraum. Ein Thermometer hilft, Pflanztermine an die tatsächlichen Bedingungen im Tunnel anzupassen. Prüfen Sie zusätzlich Bodentemperatur und Feuchtigkeit, denn an hellen Tagen kann sich die Luft deutlich schneller erwärmen als der Boden. Pflanzschalen dürfen den Mittelweg und die Bedienung der Fenster nicht behindern. Vorgezogene Pflanzen sollten schrittweise an den geschützten Anbauraum gewöhnt werden.
Sommer: Höhe für Tomaten und Gurken einsetzen
Tomaten, Gurken und Paprika erhalten einen klar abgegrenzten, vor direktem Niederschlag geschützten Bereich. Platzieren Sie hohe Kulturen so, dass sie niedrigere Reihen möglichst wenig beschatten. Rankhilfen und Bindeschnüre sollten bereits bei der Beetaufteilung berücksichtigt werden. Ein ausreichend breiter Mittelweg erleichtert Pflege, Ausgeizen und Ernte.
Herbst: freie Reihen direkt neu nutzen
Sobald frühe Sommerkulturen abgeerntet sind, können geeignete Blattgemüse, Kräuter oder andere saisonale Pflanzen nachrücken. Entfernen Sie zunächst Pflanzenreste, Bindematerial, Etiketten und beschädigte Bewässerungsteile aus dem betreffenden Abschnitt. Anschliessend lässt sich der Boden lockern und für die nächste Aussaat vorbereiten, ohne benachbarte Kulturen zu stören. Berücksichtigen Sie im späteren Jahresverlauf die abnehmende Tageslänge und wählen Sie nur Kulturen, deren Entwicklungszeit noch ausreicht. Eine sauber vorbereitete, vorübergehend freie Reihe ist sinnvoller als eine späte Aussaat, die sich vor dem Winter kaum noch entwickelt.
Ein Innenraum, der sich im Alltag einfach bewirtschaften lässt
Die Fronttür bildet den Ausgangspunkt für die Wegeplanung. Ein gerader Mittelweg erschliesst beide Seitenbeete und bietet Platz für Pflanzschalen, Erntekisten und Werkzeug während der Arbeit. Legen Sie ihn trittfest und klar begrenzt an, damit keine Erde aus den Beeten in den Durchgang rutscht und nach dem Giessen keine schlammigen Stellen entstehen. Prüfen Sie vor dem Bau der Beetbegrenzungen, ob sich eine gefüllte Kiste bequem hinaustragen und eine Schubkarre problemlos wenden lässt. In längeren Ausführungen erleichtern gut sichtbare Abschnittsmarkierungen die Zuordnung von Aussaat-, Pflege- und Erntenotizen. So finden auch weitere Personen rasch die richtige Reihe.
Da die Abdeckung den natürlichen Regen weitgehend von den Beeten fernhält, können Sie die Wassermenge gezielt steuern. Tropfschläuche oder eine punktuelle Bewässerung bringen Feuchtigkeit direkt in den Wurzelbereich und halten die Blätter trockener. Entscheidend sind Bodenart, Pflanzenmasse, Temperatur und Jahreszeit. Prüfen Sie vor dem nächsten Giessen nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Feuchtigkeit im durchwurzelten Boden. Bei längeren Reihen sind getrennte Bewässerungsabschnitte sinnvoll, damit junge Pflanzen nicht dieselbe Wassermenge erhalten wie grosse Sommerkulturen. Kontrollieren Sie Anschlüsse und Austrittsstellen regelmässig. Undichte oder verstopfte Leitungen versorgen die Pflanzen ungleichmässig und können den Mittelweg aufweichen.
Die beiden Seitenfenster helfen, Wärme und Luftfeuchtigkeit zu regulieren. Öffnen Sie sie an sonnigen Tagen frühzeitig, damit sich die Hitze nicht bereits vor dem Mittag staut. Auch nach dem Giessen ist ein guter Luftaustausch hilfreich. Orientieren Sie sich nicht allein an der Aussentemperatur: Sonneneinstrahlung, Pflanzenmasse und feuchter Boden beeinflussen das Innenklima ebenfalls. Kontrollieren Sie morgens Kondenswasser, Blattzustand und Temperatur, bevor Sie über Fensterstellung und Bewässerung entscheiden. Bei kühler, feuchter Witterung kann kurzes gezieltes Lüften geeigneter sein als dauerhaft weit geöffnete Fenster. Prüfen Sie nach der Bedienung, ob Tür und Fenster sicher in der gewählten Position stehen. So entsteht ein verlässlicher Tagesrhythmus, der sich an den Pflanzen und den aktuellen Bedingungen orientiert.
Rahmen, Platten und Öffnungen regelmässig kontrollieren
Die feste Aussenhaut und der verzinkte Stahlrahmen sind für eine langfristige Nutzung im Garten ausgelegt. Kontrollieren Sie das Gewächshaus jeweils beim Saisonwechsel. Prüfen Sie insbesondere die M5-Befestigungen, D40-Laschen, Bogenverstärkungen, Fenster, Tür und die sichtbaren Bereiche der Bodenverankerung. Gehen Sie dabei in einer festen Reihenfolge vor: zuerst beide Längsseiten, dann die Stirnseiten und anschliessend den Innenraum. Achten Sie auf gelockerte Verbindungen, auffällige Spalten, Scheuerstellen und schwergängige Öffnungen. Entfernen Sie Verschmutzungen an den Beschlägen, bevor sie die Bedienung beeinträchtigen. Beheben Sie festgestellte Mängel gemäss den Produkthinweisen. Vermeiden Sie zusätzliche Bohrungen und ungeeignete Befestigungsmittel. Auch Pflanzen, Schnüre und Rankhilfen dürfen nicht an der Aussenhaut reiben.
Nach markanten Wetterereignissen empfiehlt sich ein Kontrollgang rund um das Gewächshaus. Kontrollieren Sie dabei, ob Tür und Fenster frei bedienbar sind und ob sich an der Aussenhaut Fremdkörper angesammelt haben. Falls Schnee entfernt werden muss, arbeiten Sie vom Boden aus und verwenden Sie keine scharfkantigen Geräte auf den Polycarbonatflächen. Entfernen Sie einseitige Ansammlungen vorsichtig und halten Sie die Zugänge frei. Reinigen Sie die Platten mit weichen, für Polycarbonat geeigneten Hilfsmitteln. Entfernen Sie losen Schmutz zuerst und spülen Sie anhaftende Partikel ab, statt sie trocken über die Oberfläche zu reiben. Beseitigen Sie auch Blätter und Pflanzenreste an den unteren Rändern, damit sich dort nicht dauerhaft Feuchtigkeit und Schmutz sammeln.
Am Saisonende entfernen Sie Pflanzenreste, ordnen die Bewässerungsleitungen und bereiten den Boden auf die nächste Belegung vor. So beginnen Sie das neue Gartenjahr in einem sauberen, übersichtlichen Innenraum. Weitere Hinweise zu Planung, Bestellung und Nutzung haben wir in unseren Informationen für Bloomcabin Kundinnen und Kunden zusammengestellt.
Standort, Untergrund und Zugang auf die gewählte Länge abstimmen
Eine möglichst ebene, sonnige Fläche erleichtert die Montage, Beetaufteilung und spätere Pflege. Der Untergrund muss für die Bodenverankerung geeignet sein. Klären Sie deshalb vor Beginn, wo Leitungen, Drainagen oder andere unterirdische Einbauten verlaufen. Prüfen Sie, ob sich der Platz über die gesamte Länge eben vorbereiten lässt und ob Bauteile, Werkzeuge und Aushub dorthin gelangen, ohne bestehende Beete zu beschädigen. Rund um die markierte Grundfläche wird genügend Arbeitsraum für die Montage benötigt. Lagern Sie die Bauteile geordnet und trocken und richten Sie Rahmen, Türen, Fenster und Platten sorgfältig nach der Montageanleitung aus. Eine gute Vorbereitung vermeidet spätere Korrekturen an Öffnungen und Plattenstössen.
Markieren Sie die geplanten Aussenmasse direkt im Garten. Gehen Sie den späteren Zugang ab und prüfen Sie, ob Schubkarre, Erntekisten und Wasserversorgung bequem bis zur Fronttür gelangen. Seitlich muss genügend Raum für die Bedienung der Fenster, die Pflege und Sichtkontrollen bleiben. Falls Sie später verlängern möchten, darf die entsprechende Stirnseite nicht durch dauerhafte Hindernisse blockiert sein.
Durch dieses Abstecken erkennen Sie, welche Länge zum Grundstück und zu Ihren täglichen Wegen passt. Zum Vergleich können Sie auch unsere Auswahl an Gewächshäusern und Wintergärten ansehen.
Hochtunnel oder klassisches Gewächshaus?
Der Hochtunnel eignet sich für alle, die eine grosse zusammenhängende Anbaufläche, eine robuste Konstruktion und eine erweiterbare Länge wünschen. Seine Form ermöglicht eine übersichtliche Aufteilung von Beeten, Wegen und Bewässerung. Damit passt er sowohl in Hausgärten als auch auf grössere Anbauflächen.
Wenn Ihnen bei der Gartengestaltung eine klassischere, hausähnliche Form wichtig ist, lohnt sich der Blick auf unsere Gewächshäuser aus Aluminium oder auf die geräumige Bloomcabin Orangerie. Wer hingegen eine zusammenhängende Anbaufläche mit flexibel planbarer Länge sucht, findet im Hochtunnel die passendere Lösung.
Antworten auf wichtige Fragen vor dem Kauf
Kann ich den Hochtunnel später verlängern?
Ja. Das Grundmodell beginnt bei 4 m und lässt sich mit 2-m-Modulen verlängern. Halten Sie die vorgesehene Erweiterungsseite frei und berücksichtigen Sie dort Wege, Wasserleitungen und angrenzende Beete.
Wie teile ich die verfügbare Breite auf?
Bewährt sind zwei seitliche Beete mit einem Mittelweg. Alternativ können drei schmalere Kulturzonen angelegt werden, sofern alle Pflanzen von den Wegen aus gut erreichbar bleiben. Platzieren Sie hohe Tomaten und Gurken so, dass niedrigere Kulturen genügend Licht erhalten. Diese Aufteilung kann bei einer späteren Verlängerung durchgehend fortgeführt werden.
Welche Pflanzen profitieren besonders vom Hochtunnel?
Besonders geeignet sind wärmeliebende Kulturen wie Tomaten, Gurken und Paprika, die von der verfügbaren Höhe und dem Schutz vor direktem Regen profitieren. Im Frühjahr können Salate, Radieschen, Kohlrabi, Kräuter und Jungpflanzen den Platz nutzen. Später übernehmen geeignete Blattgemüse oder Kräuter frei werdende Reihen.
Wie wird das Klima im Tunnel reguliert?
Die Fronttür und die beiden Seitenfenster sorgen für den Luftaustausch. Öffnen Sie die Fenster an sonnigen Tagen frühzeitig und lüften Sie auch nach dem Giessen. Kontrollieren Sie dabei Temperatur, Kondenswasser und Blattzustand, statt sich nur an der Aussentemperatur zu orientieren. Ein Thermometer erleichtert die tägliche Einschätzung.
Wie bewässere ich die Beete am besten?
Tropfschläuche oder eine punktuelle Bewässerung führen das Wasser direkt in den Wurzelbereich. Prüfen Sie die Bodenfeuchtigkeit, statt nach einem starren Zeitplan zu giessen, denn lehmige, humusreiche und sandige Böden speichern Wasser unterschiedlich. Verlegen Sie Leitungen und Anschlüsse so, dass Tür, Mittelweg und Seitenfenster frei zugänglich bleiben.
Bleibt die Polycarbonatabdeckung dauerhaft montiert?
Ja. Die feste Polycarbonatabdeckung ist als dauerhaft montierte Aussenhaut vorgesehen. Kontrollieren Sie beim Saisonwechsel die Plattenbefestigungen und Kunststofflaschen und achten Sie darauf, dass Rankhilfen oder Pflanzen nicht an der Oberfläche scheuern.
Welche Lösung passt besser an eine Hauswand?
Ein Wandgewächshaus nutzt die Nähe zum Gebäude und passt gut in kompakte Gartenbereiche. Wenn Sie eine Ausführung aus Aluminium bevorzugen, finden Sie passende Varianten bei den Aluminium-Wandgewächshäusern. Ein freistehender Hochtunnel ist dagegen die richtige Wahl, wenn eine zusammenhängende Anbaufläche mit erweiterbarer Länge im Vordergrund steht.
Planen Sie den Hochtunnel passend zu Ihren Kulturen und täglichen Wegen
Beginnen Sie mit Ihrer gewünschten Kulturfolge: Wie viele Reihen benötigen Tomaten, Gurken, Jungpflanzen und Herbstgemüse? Legen Sie danach fest, wie Sie Beete und Mittelweg innerhalb der verfügbaren Breite anordnen und welche Gesamtlänge dafür erforderlich ist. So lässt sich das Bloomcabin Hochtunnel-Gewächshaus gezielt auf Ihre Gartenfläche abstimmen.
Wählen Sie einen sonnigen, gut zugänglichen Standort, halten Sie Tür und Fenster frei und planen Sie die Bewässerung von Anfang an mit. Damit schaffen Sie verlässliche Abläufe für Pflege und Ernte über viele Gartensaisons.
In fünf Schritten zur passenden Ausführung
✓ Gesamtlänge bestimmen
✓ Sonne, Schatten und Windlage prüfen
✓ Bodenverankerung und Leitungsverlauf berücksichtigen
✓ Wege und Kulturreihen festlegen
✓ Bewässerung und Lüftung organisieren
Hochtunnel konfigurieren