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Kalkhaltiges Wasser im Gewächshaus: Tropfer vor Verstopfung schützen

Kalkhaltiges Wasser im Gewächshaus: Tropfer vor Verstopfung schützen

Wasserqualität und Gewächshausbewässerung

Wenn bei der Tropfbewässerung einzelne Pflanzen trockener bleiben, ist Kalk eine mögliche, aber nicht die einzige Ursache. Eine saubere Diagnose beginnt mit einem Vergleich der Tropfer, einer passenden Wasseranalyse und der Prüfung von Filter und Leitungen. Welche Reinigung zulässig ist, bestimmt die Anleitung des verbauten Systems.

Klassisches Aluminium-Gewächshaus

Woran Sie eine ungleichmässige Abgabe erkennen

Ein verstopfter Tropfer zeigt sich meist nicht dadurch, dass das ganze System ausfällt. Häufig werden einzelne Pflanzen ungleichmässig versorgt: An einem Ausgang erscheinen nur noch vereinzelte Tropfen, ein anderer bleibt trocken, während benachbarte Tropfer normal arbeiten. Das ist ein Hinweis, aber kein Beweis für Kalk. Mineralische Ablagerungen sind möglich; ebenso kommen Schmutzpartikel, Biofilm, geknickte Leitungen, ein zugesetzter Filter oder veränderter Versorgungsdruck infrage. Weisse Krusten am Auslass können den Verdacht stützen, aber auch eingetrocknete Wasser- oder Düngerreste sein. Notieren Sie, wann die Abweichung erstmals auffällt und ob zuvor Wasserquelle, Düngerzugabe oder Wartung verändert wurden. Ein einzelner trockener Pflanzenbereich beweist ebenfalls keine Störung am Tropfer: Prüfen Sie die Abgabe direkt am Auslass und betrachten Sie den Pflanzenstandort separat.

Vergleichen Sie mehrere Tropfer desselben Typs während eines üblichen Bewässerungslaufs. Stellen Sie identische Auffanggefässe unter ausgewählte Auslässe, sammeln Sie während derselben Zeit und notieren Sie die Mengen. Kennzeichnen Sie die geprüften Stellen auf einer Skizze, damit Sie später dieselben Auslässe wiederfinden. Halten Sie auch die Sammeldauer und die gleichzeitig betriebenen Bewässerungskreise fest. Eine kleine Tabelle mit Messstelle, Datum, Dauer und aufgefangener Menge genügt. Wiederholen Sie den Vergleich, falls das Ergebnis überraschend ist, und prüfen Sie dabei, ob alle Gefässe das austretende Wasser vollständig auffangen. Achten Sie darauf, ob ein einzelner Tropfer, ein ganzer Seitenstrang oder sämtliche Bereiche betroffen sind. Diese Verteilung hilft bei der Fehlersuche. Sie ersetzt keine Herstellerangaben zu Sollmenge oder Betriebsdruck; dafür gelten die Spezifikationen des eingebauten Systems. Wenn alle Auslässe ähnlich wenig abgeben, liegt die Ursache eher vor den einzelnen Tropfern als in mehreren gleichzeitig verstopften Öffnungen. Vergleichen Sie nach einer zulässigen Reinigung unter denselben Bedingungen erneut. Ändern Sie zwischen diesen Vergleichsmessungen nicht zugleich die Laufzeit oder die Auswahl der geprüften Tropfer, sonst lässt sich die Wirkung der Wartung schlechter beurteilen. Öffnen oder lösen Sie Bauteile für diese einfache Messung nicht.

Wasserhärte, Alkalinität und pH getrennt prüfen

Hartes Wasser enthält vor allem gelöste Calcium- und Magnesiumverbindungen. Die Gesamthärte beschreibt den Gehalt an diesen Härtebildnern, während die Alkalinität – oft als Säurebindungsvermögen oder Hydrogencarbonat angegeben – die Pufferwirkung des Wassers beschreibt. Der pH-Wert zeigt wiederum, wie sauer oder alkalisch eine Probe aktuell ist; er sagt allein nicht, wie viele Mineralien gelöst sind. Für Kalkablagerungen zählt deshalb nicht nur ein einzelner Härtewert. Hydrogencarbonat, pH, Erwärmung und Verdunstung können gemeinsam beeinflussen, ob Mineralien ausfallen. Auch eine auffällige Ablagerung am Tropfer lässt sich ohne Analyse nicht sicher einer bestimmten Wasserkomponente zuordnen. Begriffe wie Gesamthärte und Karbonathärte sollten nicht gleichgesetzt werden, wenn ein Laborbericht sie getrennt ausweist.

Bitten Sie bei einer Untersuchung um Werte für Gesamthärte, Alkalinität beziehungsweise Hydrogencarbonat und pH; elektrische Leitfähigkeit und Angaben zu Schwebstoffen helfen, andere Ursachen einzuordnen. Welche zusätzlichen Parameter sinnvoll sind, hängt von der Quelle ab: Bei Brunnen- oder gespeichertem Regenwasser kann ein Labor weitere mögliche Bestandteile prüfen. Entnehmen Sie die Probe nach dessen Vorgaben und halten Sie fest, ob sie vor oder nach einem Filter beziehungsweise einer Behandlung genommen wurde. Benennen Sie die Entnahmestelle eindeutig, etwa als Zulauf vor dem Filter oder als Wasser aus dem Vorratsbehälter. So bleibt später nachvollziehbar, welchen Abschnitt der Anlage das Ergebnis beschreibt. Achten Sie auf Einheiten und Datum, denn Angaben in unterschiedlichen Einheiten lassen sich nicht ohne Umrechnung vergleichen. Übertragen Sie die Werte zusammen mit ihren Einheiten in Ihre Unterlagen, statt nur die Einstufung «hart» zu notieren. Bei Düngerzugabe ist zudem zu klären, ob sich erst im fertigen Giesswasser Ausfällungen bilden. Besprechen Sie mit dem Labor, welche Probe diese Frage beantworten kann. Ein Wasserbericht sollte zur tatsächlich verwendeten Quelle gehören und nicht zu einem anderen Wasserhahn. Für Rückfragen sollten sowohl der Bericht als auch die Angaben zur Probenahme verfügbar bleiben.

Den Fehler Schritt für Schritt eingrenzen

Beginnen Sie an der Wasserquelle und verfolgen Sie den Weg bis zu den Tropfern: Absperrung, Vorfilter, Hauptleitung, Abzweige, Spülenden und die betroffenen Auslässe gehören auf eine einfache Skizze. Markieren Sie, ob die Abgabe in allen Zonen oder nur an einem Abschnitt nachlässt. Ein Fehler vor der Verteilung wirkt sich oft breiter aus als eine Blockade am einzelnen Ausgang; geknickte oder beschädigte Leitungen können dagegen einen lokalen Bereich betreffen. Wenn Sie die Bewässerung für ein Bloomcabin Prestige Gewächshaus mit Metallfundament planen, können Sie die angebotenen Flächen von 3,77 bis 28,08 m² zur ersten Orientierung nutzen. Zeichnen Sie für die Fehlersuche jedoch den tatsächlich vermessenen Beet- und Rohrverlauf ein. Die Hausfläche allein ersetzt diesen Leitungsplan nicht.

Nutzen Sie vorhandene Messstellen, um Durchfluss und – sofern vorgesehen – Druck an geeigneten Punkten zu vergleichen, etwa vor und nach einem Filter oder an verschiedenen Leitungsabschnitten. Messen Sie bei laufender Bewässerung und nach der im Systemhandbuch beschriebenen Methode; ein statischer Wert bei geschlossenem Wasser sagt wenig über die Abgabe im Betrieb aus. Druck- und Durchflusswerte können einen zugesetzten Filter, ein Leck, eine unpassende Versorgung oder einen Knick sichtbar machen, beweisen aber keine Kalkablagerung. Fehlen Messpunkte oder ist die Installation unklar, sollte ein Bewässerungsfachbetrieb die Messung übernehmen, statt Bauteile provisorisch zu öffnen oder Leitungen zu verändern.

Filter kontrollieren, ohne das System zu beschädigen

Ein Filter kann je nach Bauart und Filterfeinheit Sand, Rostpartikel und andere feste Teilchen zurückhalten. Gelöste Calcium- oder Magnesiumionen entfernt ein gewöhnlicher Partikelfilter dagegen nicht. Deshalb ist ein sauberer Filter kein Beleg dafür, dass hartes Wasser keine Rolle spielt; umgekehrt kann ein zugesetztes Sieb den Durchfluss bremsen, obwohl die Tropfer selbst frei sind. Prüfen Sie zuerst, welcher Filtertyp eingebaut ist und welche Filterfeinheit das Tropfsystem verlangt. Die nötige Auslegung richtet sich nach den Herstellerangaben der Tropfer und der tatsächlichen Anlage, nicht nach einer allgemeinen Empfehlung.

Öffnen Sie ein Filtergehäuse nur, wenn die Betriebsanleitung den Ablauf beschreibt: Sperren Sie die Wasserzufuhr ab und bauen Sie Druck so ab, wie es der Hersteller vorgibt. Reinigen oder wechseln Sie das Element mit dem freigegebenen Verfahren. Achten Sie beim Zusammenbau auf die Einbaurichtung und den richtigen Sitz der Dichtungen; verwenden Sie die vorgeschriebenen Ersatzteile. Die Produktangaben zur Bloomcabin Orangerie führen Flächen von 47 bis 70 m². Zeichnen Sie bei der Planung einer solchen Anlage auch ein, welche Leitungsabschnitte gleichzeitig versorgt werden sollen. Für die Filterauslegung braucht es die Daten dieser Bewässerungsanlage; Druckbedarf und Filterfeinheit lassen sich nicht aus der Gewächshausfläche ablesen. Vergleichen Sie nach der Wartung erneut die Abgabe an denselben Messpunkten.

Klassisches Gewächshaus mit Glasflächen

Leitungen nur nach Systemvorgabe spülen

Viele Leitungen lassen sich nur dann spülen, wenn das System dafür vorgesehene Enden oder einen bestimmten Ablauf hat. Folgen Sie der dokumentierten Reihenfolge und lösen Sie keine Endkappen unter Druck. Beobachten Sie, ob sich sichtbare Partikel lösen und ob die Durchflussabweichung anschliessend geringer wird. Spülen ist eine mechanische Wartung, aber keine sichere Entfernung fest anhaftender Kalkkrusten. Leiten Sie das Spülwasser so ab, wie es die Anleitung vorsieht, und verhindern Sie, dass Schmutz wieder in offene Leitungsenden gelangt. Fehlen zugängliche Spülstellen, ist das kein Grund, eigenmächtig Verbindungen umzubauen; klären Sie die passende Methode mit dem Hersteller oder einem Fachbetrieb.

Kontrollieren Sie nach einem gemäss Anleitung durchgeführten Spülgang erneut dieselben Tropfer unter vergleichbaren Bedingungen. Eine Verbesserung spricht dafür, dass bewegliche Partikel beteiligt waren, beweist aber nicht, dass alle Ablagerungen entfernt sind. Bleibt ein Strang schwach, obwohl Filter und Versorgung unauffällig sind, kann der Fehler in der Leitung oder an einzelnen Tropfern liegen. Wenn Sie eines der klassischen Gewächshäuser aus Aluminium mit angebotenen Flächen von 3,77 bis 28,08 m² planen, tragen Sie die vorgesehenen Spülenden in den Leitungsplan ein. Ordnen Sie jedem Ende den zugehörigen Leitungsabschnitt zu, damit die Reihenfolge bei der späteren Wartung nachvollziehbar bleibt. Halten Sie nach dem Spülen fest, welcher Abschnitt gereinigt wurde und wie sich die gemessene Abgabe verändert hat.

Tropfer nur mit freigegebenen Mitteln reinigen

Ein Tropfer sollte nicht mit einer Nadel, einem Draht oder anderem Werkzeug freigestochert werden, sofern die Anleitung das nicht ausdrücklich erlaubt. Eine kleine Öffnung kann dadurch verändert werden, und die Abgabe ist danach womöglich nicht mehr mit der Vorgabe vergleichbar. Auch Druckluft, Essig, Entkalker oder andere Hausmittel sind keine allgemeingültige Reinigung: Material, Dichtungen und Wasserchemie unterscheiden sich. Verwenden Sie nur Verfahren und Mittel, die für genau dieses Modell freigegeben sind, und halten Sie Konzentration, Einwirkzeit und Spülfolge exakt gemäss Anleitung ein. Gibt der Hersteller keine Reinigung frei, klären Sie, ob das Bauteil ersetzt werden muss.

Beim Ersatz genügt es nicht, dass ein neuer Tropfer auf den Schlauch passt. Durchflussklasse, zulässiger Arbeitsdruck, Anschlussform, Filteranforderung und Material müssen zur Anlage passen; vergleichen Sie die Kennzeichnung oder fragen Sie beim Systemhersteller nach. Für eine Bewässerungsanlage in einem Wandgewächshaus wie dem Aluminium-Wandgewächshaus mit ausgewiesenen Varianten von 3,69 bis 14,34 m² sollte der Wartungszugang am tatsächlichen Standort mitgeplant werden. Die Flächenangabe sagt nichts über Bewässerungsanschlüsse aus. Ist die Kennzeichnung unleserlich oder fehlt ein Datenblatt, lassen Sie die Kompatibilität vor dem Einbau bestätigen.

Filter und Wasserbehandlung passend auswählen

Wenn die Wasseranalyse gelöste Härtebildner bestätigt, löst ein feineres Sieb das Problem nicht. Ein Partikelfilter kann Feststoffe abfangen, aber keine gelösten Mineralien entfernen. Eine Wasserbehandlung kann je nach Anlage eine eigene technische Lösung erfordern; sie muss mit Tropfern, Leitungen, Dichtungen und allfälliger Düngerzugabe vereinbar sein. Entscheidend sind die freigegebenen Wasserwerte und Anschlüsse des Bewässerungssystems, nicht die pauschale Annahme, ein beliebiger Filter oder Enthärter passe dazu. Lassen Sie sich bei Bedarf die konkreten Anforderungen vom Anlagenhersteller oder einem qualifizierten Bewässerungsfachbetrieb geben. Planen Sie den Filter ausserdem so, dass seine vorgeschriebene Kontrolle und Wartung erreichbar bleiben.

Für die mechanische Filterung vergleichen Sie die vom Tropferhersteller verlangte Filterfeinheit und den erforderlichen Durchsatz mit dem Datenblatt des Filters. Eine besonders feine Ausführung ist nicht automatisch besser, wenn die Anlage den passenden Durchfluss nicht erreicht. Prüfen Sie auch, ob der Filter für das gewählte Wasser und eine allfällige Nährstofflösung vorgesehen ist. Die Produktübersicht der Aluminiumgewächshäuser Limited Edition führt Varianten von 3,77 bis 28,08 m². Halten Sie bei einer Kaufanfrage getrennt fest, welche Gewächshausvariante Sie wählen und welche Bewässerungskomponenten Sie benötigen. Aus der Flächenangabe geht nicht hervor, ob ein Filter oder eine bestimmte Tropfbewässerung eingebaut ist. So bleibt auch beim Vergleich mehrerer Angebote erkennbar, welche Ausstattung tatsächlich beschrieben wird.

Regenwasser als eigene Wasserquelle beurteilen

Eine andere Wasserquelle kann die Mineralbelastung verändern, beseitigt aber nicht automatisch die Gefahr verstopfter Tropfer. Regenwasser kann weniger gelöste Härtebildner als mineralreiches Leitungswasser aufweisen, aber Staub, Pollen, Dachabrieb, organische Teilchen oder Biofilm aus Tank und Leitung mitbringen. Brunnenwasser kann wiederum eine andere Zusammensetzung haben. Beurteilen Sie daher jede Quelle separat, bevor Sie sie ans Tropfsystem anschliessen. Besonders bei einem Wechsel zwischen Leitungs-, Regen- und Brunnenwasser lohnt sich eine Probe. Vergleichen Sie das Ergebnis anschliessend mit den Anforderungen des Herstellers an Wasserqualität und Filterung.

Auch das Mischen von Wasser oder die Zugabe von Dünger kann die Zusammensetzung verändern; sichtbare Trübung nach dem Mischen ist ein Anlass, die Kombination fachlich prüfen zu lassen, nicht ein Signal für einen Säurezusatz. Für die Regenwassernutzung zählen zudem die tatsächliche Einzugsfläche und eine dafür geeignete Sammlung. Die Produktseite des T-Modell Gewächshauses Orangerie nennt Varianten von 16,52 bis 30 m². Für die Planung der Sammlung benötigen Sie jedoch die Dach- und Rinnenmasse sowie Angaben zu kompatiblem Zubehör. Diese lassen sich nicht aus der Grundfläche ableiten. Klären Sie deshalb, wie das Wasser vom Dach in den Speicher gelangen soll und welches Zubehör dafür angeboten wird, bevor Sie Regenwasser als verlässliche Quelle einplanen.

Gewächshaus mit Accoya-Stauraum

Messwerte als Grundlage für die Wartung

Ein Wartungsplan muss nicht aus einem starren Kalenderintervall bestehen. Legen Sie einen Ausgangswert fest, wenn Filter und Tropfer sauber sind: Dokumentieren Sie Wasserquelle, Analyse, Filterzustand und die Abgabe mehrerer markierter Tropfer. Vergleichen Sie diese Werte nach einem Quellenwechsel, nach Änderungen bei der Düngerzugabe und dann, wenn Pflanzen unerwartet weniger Wasser erhalten. So wird erkennbar, ob sich die Leistung schleichend verändert oder ein einzelnes Ereignis die Abweichung ausgelöst hat. Führen Sie Beobachtung und Massnahme getrennt auf: «Tropfer am Leitungsende gibt weniger ab» beschreibt das Ergebnis; «Filter gereinigt» dokumentiert die anschliessende Arbeit. Ergänzen Sie danach die Kontrollmessung. Damit bleibt nachvollziehbar, ob die Wartung tatsächlich etwas verändert hat. Wenn mehrere Arbeiten nötig sind, halten Sie deren Reihenfolge fest, statt am Ende nur «System gewartet» einzutragen. Notieren Sie auch unauffällige Kontrollen, damit die Aufzeichnung nicht ausschliesslich Störungen enthält. Die passende Häufigkeit richtet sich nach Wasserqualität, System und Herstellerangaben; eine für alle Gewächshäuser passende Wochen- oder Monatsregel gibt es nicht.

Beziehen Sie verschiedene Bereiche ein: einen Tropfer nahe der Einspeisung, einen in der Mitte und einen am Leitungsende, sofern das System diese Prüfung zulässt. Bei unterschiedlichen Kreisen vergleichen Sie jeweils nur gleichartige Tropfer und Betriebsbedingungen. Die Pyramidengewächshäuser Bloomcabin Oasis werden mit Flächen von 5,53 bis 18,9 m² geführt. Übertragen Sie bei der Planung die einzelnen Leitungszweige in eine Skizze und kennzeichnen Sie dort die Messstellen, statt deren Lage nur mit «vorne» oder «hinten» zu beschreiben. Eine eindeutige Zuordnung erleichtert es, dieselben Tropfer bei späteren Kontrollen wiederzufinden. Notieren Sie ebenfalls, ob Filter oder Wasserquelle seit der letzten Messung verändert wurden.

Vor dem Kauf oder Umbau die Kompatibilität klären

Vor dem Kauf eines Ersatzfilters, eines Tropfers oder einer Behandlungseinheit sammeln Sie Modellbezeichnung, Datenblatt und Anschlussangaben des vorhandenen Systems. Vergleichen Sie zulässigen Druck und Durchfluss, Filterfeinheit, Wasserqualitätsgrenzen, Materialverträglichkeit sowie Vorgaben für Dünger und Reinigung. Ein Anschluss, der mechanisch passt, ist noch kein Nachweis, dass die Komponente hydraulisch oder chemisch geeignet ist. Ordnen Sie die Angaben deshalb dem jeweiligen Bauteil zu: Welche Filterfeinheit fordert der Tropfer, welchen Durchsatz erlaubt der Filter, und für welche Wasserwerte ist eine Behandlungseinheit vorgesehen? Kennzeichnen Sie fehlende Angaben als offen, statt sie aus einem ähnlich aussehenden Modell zu übernehmen. Fragen Sie bei unklaren Werten den Hersteller oder den Fachbetrieb, der die Anlage installiert hat. Beschreiben Sie dabei die festgestellte Abweichung und nennen Sie die bisherigen Messwerte. So lässt sich gezielter klären, ob ein Ersatzteil benötigt wird oder zunächst eine andere Ursache untersucht werden sollte. Für Änderungen an Leitungsführung oder Versorgung sollte vorab eine fachkundige Beurteilung erfolgen; improvisierte Kombinationen können die Ursache schwerer erkennbar machen. Bewahren Sie die Angaben zum ausgewählten Ersatzteil bei den Unterlagen der Anlage auf.

Wenn Sie gleichzeitig ein Gewächshaus planen, halten Sie Produktangaben und Bewässerungsdaten getrennt. Das Aluminiumgewächshaus mit integriertem Lager wird in Flächenvarianten von 5,52 bis 28,08 m² geführt; die Bezeichnung «mit Lager» sagt jedoch nicht aus, ob der Bereich als Wasserlager oder Technikraum geeignet ist. Klären Sie die vorgesehene Nutzung anhand der tatsächlichen Masse, nutzbaren Flächen, Leitungswege und ausdrücklich bestätigten Anschlüsse. Entscheiden Sie, welche Wasserquelle und welche Tropfer eingesetzt werden sollen, und prüfen Sie danach, ob alle Komponenten zueinander passen. Halten Sie im Plan fest, wo Filter, Absperrungen und wartungsbedürftige Bauteile zugänglich bleiben müssen. So wird aus der Produktauswahl eine konkrete räumliche Planung, ohne dem Lagerbereich eine unbestätigte technische Eignung zuzuschreiben.

Häufige Fragen

Verstopft hartes Wasser automatisch die Tropfer?

Nein. Hartes Wasser kann mineralische Ablagerungen begünstigen, aber die Wasserhärte allein beweist nicht, dass Kalk die Ursache ist. Auch Schmutz, Biofilm, geknickte Leitungen, ein zugesetzter Filter oder veränderter Druck können die Abgabe mindern. Vergleichen Sie zuerst die Tropfer und lassen Sie die Wasserwerte beurteilen.

Welche Wasserwerte sollte ich untersuchen lassen?

Sinnvoll sind zunächst Gesamthärte, Alkalinität beziehungsweise Hydrogencarbonat und pH. Elektrische Leitfähigkeit und Schwebstoffe können weitere Hinweise geben. Welche zusätzlichen Werte wichtig sind, hängt von der Wasserquelle ab. Das Labor sollte wissen, ob die Probe vor oder nach einem Filter oder einer Behandlung entnommen wurde.

Reicht ein feinerer Filter gegen Kalk?

Ein gewöhnlicher Partikelfilter hält feste Teilchen zurück, aber keine gelösten Calcium- oder Magnesiumverbindungen. Wählen Sie Filterfeinheit und Durchsatz nach den Vorgaben des Tropfsystems. Ein besonders feines Element ist nicht automatisch passend; klären Sie auch, ob es mit Wasserquelle und allfälliger Düngerzugabe vereinbar ist.

Kann ich Tropfer mit Essig oder Entkalker reinigen?

Nur wenn die Anleitung des konkreten Systems das Mittel und das Verfahren ausdrücklich freigibt. Material und Dichtungen können unterschiedlich reagieren; auch Konzentration und Einwirkzeit sind entscheidend. Verwenden Sie keine Hausmittel auf Verdacht. Fehlt eine zugelassene Reinigungsmethode, fragen Sie beim Hersteller nach einem passenden Ersatz.

Ist Regenwasser eine sichere Alternative?

Nicht automatisch. Regenwasser kann weniger Härtebildner enthalten, aber Staub, organische Teilchen oder Rückstände aus Sammlung und Speicher mitbringen. Prüfen Sie die Quelle und die Anforderungen des Bewässerungssystems, bevor Sie sie anschliessen. Ein Wechsel der Wasserquelle kann eine neue Wasseranalyse und eine erneute Kontrolle der Filterung sinnvoll machen.

Ein zuverlässiger Schutz vor verstopften Tropfern beginnt nicht mit einem Mittel, sondern mit einer nachvollziehbaren Diagnose: Erfassen Sie die Wasserwerte, vergleichen Sie die Abgabe an gleichen Messpunkten und prüfen Sie den Weg über Filter und Leitungen. Erst wenn klarer ist, ob Feststoffe, Mineralien, Druck oder ein einzelnes Bauteil beteiligt sind, lässt sich eine passende Wartung auswählen. Halten Sie sich beim Spülen, Reinigen und Ersetzen an die Vorgaben des konkreten Systems. So vermeiden Sie eine Behandlung auf Verdacht und behalten im Blick, ob die Bewässerung gleichmässig arbeitet.

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