Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Auberginen blühen im Gewächshaus, doch Früchte bleiben aus

Auberginen blühen im Gewächshaus, doch Früchte bleiben aus

Pflanzenprobleme im Gewächshaus

Im Gewächshaus können Auberginen viele Blüten bilden, ohne dass daraus sichtbare Früchte werden. Das bedeutet nicht automatisch, dass eine zweite Pflanze oder ein spezielles Insekt fehlt: Auberginenblüten sind zwittrig und meist selbstfruchtbar. Trotzdem muss Pollen die Narbe erreichen, und die Pflanze muss den Fruchtansatz unter passenden Bedingungen weiterentwickeln können. Wer Blütenfall, Griffelstellung, Temperaturverlauf, Luftfeuchte und Wurzelzustand getrennt beobachtet, grenzt die Ursachen zuverlässiger ein als mit zusätzlichem Dünger oder einer einzigen Bestäubungshilfe.

Klassisches Aluminiumgewächshaus

01

Blüte und Fruchtansatz unterscheiden

Bei einer geöffneten Auberginenblüte sitzen Staubblätter und Griffel in derselben Blüte. Unter den Blütenblättern liegt der Fruchtknoten, aus dem sich später die Frucht entwickelt. Ein gelungener Fruchtansatz zeigt sich nicht daran, dass die Blüte lange offen bleibt, sondern daran, dass der Fruchtknoten nach dem Verblühen weiterwächst. Die Blütenblätter können welken und abfallen, während der grüne Ansatz am Kelch sitzen bleibt. Vergleichen Sie ihn von der Seite, denn die anfängliche Verdickung ist von oben oft schwer zu erkennen. So vermeiden Sie, normale Veränderungen der Blüte mit einem Ausfall zu verwechseln.

Bei einer Blüte ohne Fruchtansatz bleibt der Fruchtknoten klein, verfärbt sich mitunter gelblich, schrumpft oder fällt zusammen mit der Blüte ab. Ein Ansatz, der zunächst wächst und später weich wird oder nicht weiterwächst, weist dagegen auf einen Abbruch nach dem Beginn der Entwicklung hin. Diese Beobachtungen grenzen den Zeitpunkt ein, beweisen aber noch keine Ursache. Einzelne Blüten können ohne erkennbare Störung ausfallen; aussagekräftiger ist, ob sich dasselbe bei mehreren Blüten und Pflanzen wiederholt. Auch die Fruchtentwicklung verläuft nicht bei jeder Sorte gleich schnell. Vergleichen Sie deshalb ähnliche Blüten derselben Pflanze, statt sie an einer fremden Sorte zu messen.

Bestäubung bei Auberginen unterstützen

Die Blüte der Aubergine trägt männliche und weibliche Organe. Pollen und Narbe befinden sich also nicht auf getrennten männlichen und weiblichen Blüten, und eine zweite Auberginenpflanze ist für die Bestäubung normalerweise nicht nötig. Die Pflanze ist meist selbstfruchtbar: Pollen aus derselben Blüte oder von einer anderen Blüte derselben Pflanze kann zur Befruchtung führen. Trotzdem muss er aus den Staubbeuteln gelöst werden und die Narbe erreichen. In einem Gewächshaus mit wenig Insekten- und Pflanzenbewegung kann dieser Schritt weniger zuverlässig ablaufen. Fehlende fremde Pollenspender allein erklären die ausbleibenden Früchte jedoch nicht; auch nach der Pollenübertragung muss sich der Fruchtknoten weiterentwickeln.

Prüfen Sie eine frisch geöffnete, trockene Blüte zunächst vorsichtig: Ein leichtes Antippen des Blütenstiels kann Pollen lösen, ohne die Blütenblätter zu quetschen. Alternativ lässt sich mit einem weichen, trockenen Pinsel etwas Pollen von den Staubbeuteln auf die Narbe übertragen. Behandeln Sie zunächst nur einige Blüten und kennzeichnen Sie diese, während Sie andere unbehandelt lassen. Wenn nur die unterstützten Blüten anschwellen, spricht das dafür, dass die Pollenübertragung beteiligt war; es beweist es nicht, denn Blütenalter und Wetter können ebenfalls verschieden sein. Manuelles Bestäuben gleicht weder extreme Hitze noch ungeeignete Blütentypen oder Wurzelstress aus.

02

Blütenfall mit Fotos und Notizen verfolgen

Notieren Sie bei jeder markierten Blüte ungefähr den Öffnungstag und ihre Position im Gewächshaus, etwa nahe der Tür, an einer Wand oder in der Mitte. Ein Foto von vorne zeigt Blütenform und Griffel; ein seitliches Foto hält den Fruchtknoten fest. Machen Sie nach dem Verblühen eine weitere Aufnahme aus ähnlichem Abstand und Winkel. So erkennen Sie eher, ob der Ansatz wächst, verkümmert oder gar nicht sichtbar dicker wird. Fotografieren Sie auch den Kelch und einen Teil des Triebs, damit die Bilder später derselben Pflanze zugeordnet werden können. Fotos helfen beim Vergleich über die Zeit, beweisen aber nicht, ob eine Blüte bestäubt oder befruchtet wurde.

Vergleichen Sie mehrere Blüten derselben Pflanze und, wenn möglich, Pflanzen in unterschiedlichen Bereichen. Fällt eine ganze Gruppe ungefähr gleichzeitig aus, passt das eher zu einer gemeinsamen Belastung wie einem Temperaturwechsel als zu einem einzelnen Blütenschaden. Sind dagegen nur Pflanzen an einer Stelle betroffen, kommen Licht, Luftbewegung oder lokale Feuchte als mögliche Ursachen stärker in Betracht. Zeichnen Sie die Pflanzenplätze in einen einfachen Grundriss ein und verwenden Sie dieselben Bezeichnungen für Fotos und Messwerte. So bleiben Beobachtungen von der Türseite und aus der Mitte auch später unterscheidbar. Wer zugleich ein neues Haus plant, findet bei den Aluminiumgewächshäusern Limited Edition Varianten von 3,77 bis 28,08 m². Übertragen Sie bei einem Grössenvergleich nicht einfach die bisherigen Pflanzenplätze auf die neue Fläche, sondern markieren Sie vorgesehene Beete und Zugänge gesondert. Für die Ursachenklärung im bestehenden Haus bleibt entscheidend, an welcher Pflanze eine Blüte ausgefallen ist und welche Bedingungen dort während ihrer Entwicklung herrschten.

Temperatur am Blütenstand kontrollieren

Auberginen sind wärmeliebend. Wiederholt kühle Nächte, besonders Werte um oder unter etwa 15 °C, können den Fruchtansatz erschweren; auch längere Hitzephasen von ungefähr 32 bis 35 °C und darüber können Blüten und Pollen belasten. Das sind grobe Orientierungsbereiche, keine scharfen Grenzen für jede Sorte: Dauer, Schwankungen, Luftfeuchtigkeit und Entwicklungsstand spielen mit. Ein kurzer Spitzenwert ist deshalb anders zu bewerten als mehrere Tage mit kühlen Nächten oder stark überhitzten Stunden. Achten Sie darauf, wann sich die betroffenen Blüten öffnen und ob ihre Entwicklung mit einer solchen Wetterphase zusammenfällt. Auch angenehme Wärme am Tag schliesst einen zu grossen Temperaturabfall in der Nacht nicht aus.

Verlassen Sie sich nicht auf eine einzelne Messung in der Mitte des Hauses oder auf die Aussentemperatur. Ein Minimum-Maximum-Thermometer oder ein Datenlogger gehört in den Schatten auf Höhe der Blüten, nicht direkt ans Glas oder in die Sonne. Wenn mehrere Pflanzen betroffen sind, vergleichen Sie zusätzlich einen weiteren Standort und notieren Sie Nachtminimum und Tagesmaximum während der Blüte. Ordnen Sie die Werte den markierten Blüten zu: Ein Messwert vom heutigen Tag erklärt nicht ohne Weiteres den Ausfall einer Blüte, die sich während einer früheren Wetterphase geöffnet hat. Notieren Sie deshalb auch das Datum und, soweit bekannt, die Dauer auffälliger Wärme- oder Kältephasen. Die Produktseite zum T-Modell Gewächshaus Orangerie nennt Flächen von 16,52 bis 30 m². Falls Sie diese Bauform für eine spätere Planung vergleichen, unterscheiden Sie die vorgesehene Beetlage vom Standort des Thermometers. Für die Diagnose brauchen Sie in jedem Fall Messwerte aus dem Bereich der betroffenen Blüten.

Klassisches Gewächshaus mit Glasflächen

03

Luftfeuchte und Lüftung gemeinsam beurteilen

Bestäubung ist auch eine Frage der Luftbedingungen. Bei dauerhaft sehr hoher Luftfeuchtigkeit kann Pollen schlechter aus den Staubbeuteln austreten oder zusammenhaften; feuchte Blüten nach Kondensation erschweren die Beurteilung zusätzlich. Bei geringer Luftbewegung kann sich zugleich Wärme im Bestand stauen. Prüfen Sie daher, ob morgens lange Feuchte auf Blättern und Blüten steht, ob an besonders heissen Tagen eine Temperaturspitze auftritt und ob die betroffenen Blüten immer an derselben Stelle sitzen. Hohe Luftfeuchte allein ist kein Beweis für eine Bestäubungsstörung, aber ein Hinweis, den Sie zusammen mit Temperatur und Pollenbewegung bewerten sollten.

Nutzen Sie vorhandene Lüftungsöffnungen so, dass überschüssige Wärme und Feuchte entweichen können, ohne die Pflanzen bei kühler Witterung abrupt einem starken Luftzug auszusetzen. Es gibt keine Öffnungsregel, die unabhängig von Wetter, Gewächshaus und Pflanzenbestand immer passt. Notieren Sie bei auffälligen Messwerten daher auch, welche Öffnungen offen waren und ob der Pflanzenbestand die Lüftungswege versperrte. Vergleichen Sie möglichst ähnliche Wetterlagen, damit eine kühlere Tageswitterung nicht versehentlich als Erfolg einer veränderten Lüftung gilt. Beim Vergleich verschiedener Bauformen, etwa des pyramidenförmigen Gewächshauses mit Varianten von 5,53 bis 18,9 m², sind die tatsächlichen Lüftungsmöglichkeiten eine eigene Frage neben Form und Fläche. Für die Auberginen im vorhandenen Haus ist dagegen zunächst wichtig, ob die Luftwege frei sind und wie sich Temperatur und sichtbare Feuchte im Tagesverlauf verändern. Prüfen Sie nach einer Anpassung diese Beobachtungen erneut, statt allein aus der geöffneten Tür auf ausreichenden Luftaustausch zu schliessen.

Griffelstellung und Pflanzenreife berücksichtigen

Bei Auberginen können Blüten unterschiedliche Griffellängen haben. Bei langgriffeligen Blüten ragt die Narbe über den Kegel der Staubbeutel hinaus; bei kurzgriffeligen liegt sie innerhalb oder etwa auf Höhe der Staubbeutel. Kurzgriffelige Blüten setzen im Allgemeinen seltener Früchte an, auch wenn Pollen vorhanden ist. Betrachten Sie mehrere frisch geöffnete Blüten von der Seite und vergleichen Sie sie innerhalb der Pflanze. Die Griffellänge ist kein zuverlässiger Einzeltest für die ganze Pflanze: Die Blütenform kann variieren, und eine unklare Nahaufnahme lässt sich leicht falsch lesen. Handbestäubung ist bei einer kurzgriffeligen Blüte deshalb nicht automatisch die Lösung.

Auch der Entwicklungsstand zählt. Eine frisch ausgepflanzte, kleine oder durch das Umpflanzen geschwächte Aubergine kann Blüten abwerfen, bevor Wurzeln und Blattmasse genügend entwickelt sind. Das ist nicht gleichbedeutend mit einem dauerhaften Bestäubungsfehler. Halten Sie fest, ob nur die ersten Blüten ausfallen oder ob auch neue Blüten nach kräftigerem Wachstum ohne Ansatz bleiben. Trennen Sie diese Beobachtung von der Griffelstellung: Vergleichen Sie nicht eine frühe kurzgriffelige Blüte mit einer späteren langgriffeligen, wenn Sie die Wirkung einer Bestäubungshilfe beurteilen möchten. Achten Sie ausserdem darauf, ob Pflanzen im dichten Bestand stark beschattet oder schwer erreichbar sind. Bei der Planung mit den Aluminiumgewächshäusern mit Stauraum Limited Edition stehen Gesamtflächen von 5,52 bis 28,08 m² zur Auswahl. Unterscheiden Sie im konkreten Grundriss zwischen Stauraum, Wegen und nutzbarer Beetfläche. Für den Pflanzenabstand zählt die Anbaufläche; für die laufende Beobachtung sollten Sie die Blüten erreichen können, ohne benachbarte Triebe beiseitezudrücken oder zu beschädigen.

04

Wasser, Wurzeln und Dünger als Stressfaktoren

Der Fruchtansatz kann auch leiden, wenn der Wurzelbereich wiederholt austrocknet oder lange vernässt ist. Auberginen brauchen eine gleichmässige Wasserversorgung, aber der Boden soll nicht dauerhaft nass sein. Prüfen Sie die Feuchte im Wurzelbereich statt nur die Oberfläche zu betrachten, und vergleichen Sie Beetpflanzen nicht direkt mit Pflanzen in Töpfen: Deren Substrat trocknet anders aus. Welke Blätter an einem heissen Nachmittag beweisen noch keinen Wassermangel, denn Hitze kann ein ähnliches Bild hervorrufen. Prüfen Sie, ob sich die Pflanze später erholt und wie feucht der Boden tatsächlich ist, bevor Sie die Giessmenge ändern. Achten Sie auch darauf, ob die Auffälligkeit nur einzelne Pflanzen betrifft.

Bei sehr üppigem Blatt- und Triebwachstum, aber schwachem Fruchtansatz, ist ein Überschuss an Stickstoff eine Möglichkeit, jedoch keine sichere Diagnose. Fehlende Früchte allein lassen auch keinen Nährstoffmangel erkennen. Stellen Sie die bisherigen Düngergaben zusammen und prüfen Sie bei anhaltenden Auffälligkeiten Boden oder Substrat, statt vorsorglich mehrere Nährstoffe nachzudosieren. Notieren Sie dabei, welche Pflanzen dieselbe Versorgung erhalten haben und ob sie trotzdem unterschiedlich reagieren. Ein Vergleich zwischen einer Topfpflanze und einer Beetpflanze ist nur eingeschränkt aussagekräftig, weil sich ihre Wurzelbedingungen unterscheiden. Beim Bloomcabin Prestige Gewächshaus sind Flächen von 3,77 bis 28,08 m² und ein Metallfundament angegeben. Unterscheiden Sie bei der Planung zwischen diesen Angaben zur Konstruktion und den Bedingungen im vorgesehenen Beet: Feuchte, pH-Wert und Nährstoffversorgung müssen gesondert beurteilt werden. Für die aktuelle Fehlersuche hilft eine nachvollziehbare Pflegeübersicht mehr als eine zusätzliche Düngergabe ohne erkennbaren Bedarf. So lässt sich eine spätere Veränderung des Fruchtansatzes besser mit der bisherigen Versorgung vergleichen.

Licht und Pflanzenabstand im ganzen Haus prüfen

Zu wenig Licht oder stark beschattete Blüten können die Entwicklung der Pflanze und den Fruchtansatz beeinträchtigen. Beobachten Sie den Bestand zu verschiedenen Tageszeiten: Wird die Aubergine von benachbarten Pflanzen, einer Hauswand, hohen Konstruktionsteilen oder ihrem eigenen dichten Laub beschattet? Vergleichen Sie untere und obere Blüten sowie Pflanzen am Rand und in der Mitte. Eine einzelne sonnige Stunde sagt wenig darüber aus, wie lange die Blüte tatsächlich Licht erhält. Ebenso beweist dichter Wuchs nicht automatisch, dass Licht die alleinige Ursache ist; Temperatur und Pflanzengesundheit können gleichzeitig eine Rolle spielen.

Ein dichter Bestand kann zusätzlich den Luftaustausch im Blattwerk mindern. Entfernen Sie deshalb nicht wahllos gesunde Blätter, sondern prüfen Sie zuerst, wo eine klare Beschattung besteht und ob die Pflanzen tatsächlich zu eng stehen. Halten Sie für auffällige Pflanzen fest, welche Nachbarpflanze oder Konstruktion den Schatten verursacht und zu welcher Tageszeit er auftritt. Wiederholen Sie diese Beobachtung, bevor Sie den Bestand verändern. Auch bei einer grossen Anbaufläche lohnt sich diese Unterscheidung: Die Bloomcabin Orangerie ist mit Grundflächen von 47 bis 70 m² angegeben, doch die Lichtverhältnisse müssen für die einzelnen Beete betrachtet werden. Gebäude, Nachbarpflanzen und die Anordnung der Kultur verändern die Verhältnisse innerhalb des Hauses. Vergleichen Sie deshalb nicht nur die Gesamtgrösse, sondern auch die Lage der geplanten Auberginen zu höheren Kulturen und bestehenden Schattenquellen. Im aktuellen Bestand sind Fotos aus derselben Blickrichtung hilfreich, um die Beschattung einer betroffenen Pflanze zu verschiedenen Tageszeiten gegenüberzustellen.

Gewächshaus mit Accoya-Stauraum

05

Schädlinge und Blütenschäden gezielt suchen

Untersuchen Sie Blütenknospen, Kelch und die jüngsten Blätter auf sichtbare Schäden, bevor Sie die Ursache allein bei der Bestäubung suchen. Sehr kleine Insekten in den Blüten, verformte Triebspitzen, punktierte Blätter, Gespinste oder klebrige Stellen können Hinweise auf Schädlinge sein. Jeder Hinweis muss aber eingeordnet werden: Einzelne Flecken oder ein beschädigtes Blatt erklären nicht automatisch alle fehlenden Früchte. Ein Vergrösserungsglas hilft, winzige Tiere zu erkennen. Vergleichen Sie betroffene und unauffällige Pflanzen und achten Sie darauf, ob Schäden an Knospen und jungen Trieben wiederkehren. So lässt sich besser beurteilen, ob das Problem nur einzelne Blüten oder den ganzen Bestand betrifft.

Bei deutlichen Spuren sollte der Schädling zuerst bestimmt werden, statt beliebig Mittel einzusetzen. Fotografieren Sie erkennbare Tiere und Schäden getrennt und halten Sie fest, an welchem Pflanzenteil sie vorkommen. So bleibt unterscheidbar, ob Sie einen Befund an der Blüte oder lediglich an einem älteren Blatt dokumentiert haben. Wenn keine Schäden erkennbar sind, richten Sie den Blick wieder auf Blütenform, Temperatur und Pflanzenplatz. Der Katalogeintrag zu den klassischen Gewächshäusern aus Aluminium nennt Grössen von 3,77 bis 28,08 m²; für die Suche im eigenen Bestand ist jedoch eine Übersicht der Pflanzenplätze hilfreicher als die reine Grundfläche. Markieren Sie darin betroffene und unauffällige Pflanzen und ergänzen Sie die Fundstellen sichtbarer Schäden. Liegen diese nicht bei den Pflanzen mit fehlendem Fruchtansatz, sollten Sie beides nicht vorschnell auf dieselbe Ursache zurückführen. Halten Sie auch fest, ob in dem betroffenen Bereich Schatten liegt, Pflanzen dicht stehen oder Lüftungswege verstellt sind.

Wiederkehrende Ausfälle nach Standort vergleichen

Ein Ausfall nur an einer Seite des Gewächshauses wirft eine andere Frage auf als ein gleichzeitiger Ausfall an allen Pflanzen. Vergleichen Sie Pflanzen nahe Tür, Wand und Lüftungsöffnung mit Exemplaren in der Mitte, und notieren Sie Schatten, Kondensation und Temperatur am jeweiligen Platz. Eine Wand oder ein Dachbereich kann die Bedingungen verändern; die Wirkung hängt aber von Lage und Tagesverlauf ab. Leiten Sie deshalb keine feste Regel allein aus der Himmelsrichtung ab. Wenn alle Pflanzen während derselben kühlen oder heissen Phase betroffen sind, gewinnt der Temperaturverlauf an Bedeutung. Auch das bleibt eine Arbeitshypothese und kein sicherer Beweis.

Ein Wandgewächshaus ist laut Produktangabe in Flächen von 3,69 bis 14,34 m² erhältlich. Wenn Sie diese Bauform in Betracht ziehen, gehören die vorgesehene Wand und deren Beschattung zu den Standortfragen; beides lässt sich nicht aus der gewählten Fläche ableiten. Für die Fehlersuche an vorhandenen Auberginen dient derselbe Grundgedanke: Beurteilen Sie das konkrete Umfeld der betroffenen Pflanze. Wählen Sie aus Ihren Beobachtungen zunächst einen begründeten Ansatz und ändern Sie möglichst nur einen Faktor, etwa die vorhandene Lüftung an einem heissen Tag oder die Bewässerung bei tatsächlich trockenem Wurzelbereich. Notieren Sie die Änderung und vergleichen Sie anschliessend neu geöffnete, markierte Blüten mit den bisherigen Beobachtungen. Eine einzelne später angesetzte Frucht bestätigt die vermutete Ursache noch nicht, besonders wenn sich zugleich das Wetter geändert hat. Verfolgen Sie die Entwicklung mehrerer Blüten weiter. Der Ratgeber Auberginen im Gewächshaus anbauen behandelt die allgemeine Kultur; hier geht es gezielt darum, das Muster des fehlenden Fruchtansatzes einzugrenzen.

Häufige Fragen

Brauche ich zwei Auberginenpflanzen für die Bestäubung?

Normalerweise nicht. Auberginenblüten sind zwittrig und meist selbstfruchtbar; Pollen aus derselben Blüte oder von einer anderen Blüte derselben Pflanze kann zur Befruchtung führen. Entscheidend ist, dass der Pollen die Narbe erreicht und die Bedingungen für die weitere Fruchtentwicklung passen.

Soll ich jede Blüte von Hand bestäuben?

Nein. Versuchen Sie es zunächst nur bei einigen frisch geöffneten, trockenen Blüten: Tippen Sie vorsichtig an den Blütenstiel oder übertragen Sie Pollen mit einem weichen Pinsel auf die Narbe. Lassen Sie andere Blüten unbehandelt zum Vergleich. Handbestäubung behebt weder Hitze- noch Wasserstress.

Welche Temperaturen können den Fruchtansatz beeinträchtigen?

Wiederholt kühle Nächte um oder unter etwa 15 °C und anhaltende Tageshitze von ungefähr 32 bis 35 °C oder darüber können den Ansatz je nach Sorte erschweren. Das sind Orientierungsbereiche, keine festen Grenzen. Messen Sie Minimum und Maximum auf Höhe der Blüten.

Sind kurzgriffelige Auberginenblüten ein Grund für fehlende Früchte?

Sie können dazu beitragen. Bei kurzgriffeligen Blüten liegt die Narbe innerhalb oder etwa auf Höhe der Staubbeutel; solche Blüten setzen im Allgemeinen seltener Früchte an. Vergleichen Sie mehrere Blüten, denn die Griffellänge kann variieren und eine einzelne Blüte erklärt nicht das Ergebnis der ganzen Pflanze.

Hilft zusätzlicher Dünger, wenn keine Früchte entstehen?

Nicht unbedingt. Fehlender Fruchtansatz allein beweist keinen Nährstoffmangel. Üppiges Blattwachstum kann unter anderem auf zu viel Stickstoff hindeuten, ist aber keine sichere Diagnose. Prüfen Sie zuerst die bisherigen Düngergaben und den Zustand von Boden oder Substrat, bevor Sie Nährstoffe ergänzen.

Für die Ursachenklärung zählt das Muster: Bleibt der Fruchtknoten klein, tritt der Ausfall nur bei bestimmten Blütentypen auf oder fällt er mit einer kühlen Nacht, starker Hitze oder trockenem Wurzelbereich zusammen? Markieren Sie mehrere Blüten, messen Sie die Temperatur am Pflanzenplatz und prüfen Sie Boden oder Substrat, bevor Sie mehrere Bedingungen gleichzeitig ändern. Eine Bestäubungshilfe ist ein gezielter Test, kein Ersatz für diese Beobachtungen. Einzelne abgefallene Blüten reichen nicht aus, um eine Ursache sicher festzustellen.

45 % GÜNSTIGER BEIM ONLINE-KAUF
Online einkaufen ist bequem und günstig
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+423
−
✖