Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Rissige Tomaten im Gewächshaus: mögliche Ursachen

Rissige Tomaten im Gewächshaus: mögliche Ursachen

Pflanzenprobleme im Gewächshaus

Aufgesprungene Tomaten kurz vor der Ernte wirken oft wie eine Folge von zu viel Wasser. Häufig steckt eher ein schneller Wechsel der Wasseraufnahme dahinter: Nach trockener Erde nimmt die Pflanze plötzlich wieder mehr Wasser auf, während die Frucht weiterwächst. Das Rissbild gibt einen Hinweis, beweist die Ursache aber nicht. Reifestadium, Sorte, Wurzelraum und Gewächshausklima können gleichzeitig mitwirken.

Klassisches Gewächshaus aus Aluminium

Rissformen an Tomaten erkennen

Bei rissigen Tomaten lohnt sich zuerst ein Blick auf Verlauf und Tiefe. Längsrisse ziehen oft vom Stielansatz nach unten; konzentrische Risse bilden Bögen oder Ringe um den Stiel. Auch sternförmige Sprünge sind möglich. Solche Öffnungen entstehen, wenn das Fruchtfleisch sich ausdehnt und die Schale die Dehnung nicht mehr auffängt. Eine feine, trockene Linie ist anders zu beurteilen als ein tiefer Spalt, der das Innere freilegt. Fotografieren Sie den Schaden möglichst frisch und bei ähnlichem Licht. Notieren Sie zusätzlich, ob die Frucht noch fest ist und ob mehrere Früchte derselben Rispe betroffen sind.

Das Rissbild gibt einen Hinweis, aber keine sichere Diagnose. Ein klarer Spalt passt eher zu einer Dehnung als ein dunkler, eingesunkener Fleck am Blütenende. Unregelmässige Löcher, Frassspuren oder grossflächige Verfärbungen weisen ebenfalls in eine andere Richtung. Auch aus einem zunächst sauberen Riss können später weiche oder dunkle Ränder werden; das muss nicht der ursprüngliche Auslöser sein. Vergleichen Sie mehrere Früchte derselben Sorte und Reifestufe. Liegen einzelne beschädigte Früchte an einer engen Durchgangsstelle, achten Sie zusätzlich auf mögliche Druck- oder Reibstellen. Für einen späteren Vergleich der Platzverhältnisse bieten die klassischen Aluminiumgewächshäuser mit 3,77 bis 28,08 m² eine Grössenorientierung. Entscheidend für die Bewegungsfreiheit ist jedoch, wie viel Platz nach der Aufteilung in Beete und Wege tatsächlich bleibt.

Wie eine wechselnde Wasseraufnahme Risse auslöst

Tomatenpflanzen nehmen Wasser über die Wurzeln auf und versorgen damit auch die Früchte. Ist der Wurzelraum längere Zeit trocken und wird dann plötzlich wieder reichlich befeuchtet, kann die Wasseraufnahme rasch zunehmen. Die Frucht gewinnt an Volumen; Haut und darunterliegendes Gewebe müssen diese Ausdehnung ausgleichen. Ist die Schale bereits gespannt oder die Frucht weit gereift, kann sie einreissen. Häufig handelt es sich um eine physiologische Reaktion und nicht um eine ansteckende Krankheit. Das erklärt, warum ein Riss kurz vor der Ernte auftauchen kann, obwohl die Pflanze zuvor gesund wirkte und keine sichtbaren Blattprobleme zeigt.

Ein einzelner Giessvorgang ist aber nicht automatisch schuld. Entscheidend kann die Abfolge mehrerer Faktoren sein: trockene Erde, danach eine grosse Wassergabe, eine längere Hitzephase oder ein dicht durchwurzelter Topf. Auch die Sorte und die Widerstandsfähigkeit ihrer Fruchthaut spielen mit. Unter Glas ist Regen als direkte Bewässerung meist weniger bestimmend als im Freiland; Wärme und Sonneneinstrahlung können den Wasserbedarf jedoch rasch verändern. Suchen Sie daher nach einer zeitlichen Abfolge statt nach einem einzelnen Ereignis: Was änderte sich in den Tagen vor dem Aufplatzen, und waren die Früchte bereits weit entwickelt? Ein Muster über mehrere Früchte ist aussagekräftiger als die Erinnerung an den letzten Giessgang.

Giessrhythmus und Bodenfeuchte beurteilen

Ein Giesskalender nach Wochentagen bildet den tatsächlichen Bedarf nur grob ab. Sonne, Temperatur, Pflanzenmasse, Topfgrösse und Boden beeinflussen, wie schnell die Erde austrocknet. Prüfen Sie deshalb den Wurzelbereich und nicht nur die Oberfläche: Oben kann die Erde trocken aussehen, obwohl darunter noch Feuchte vorhanden ist; umgekehrt kann ein nasser Fleck neben einem trockenen Wurzelballen täuschen. Beobachten Sie wiederholt an denselben Stellen und in vergleichbarer Tiefe. Ein einfacher Eintrag zu Bodenfeuchte, Giesszeitpunkt und Wetter genügt oft, um grössere Schwankungen zu erkennen. Einzelne Messungen an wechselnden Stellen lassen sich dagegen kaum vergleichen.

Ziel ist keine ständig nasse Erde, sondern eine möglichst gleichmässige Versorgung ohne extreme Wechsel. Lassen Sie die Pflanzen nicht regelmässig stark austrocknen, um danach mit einer aussergewöhnlich grossen Wassergabe aufzuholen; ebenso sollte Wasser im Wurzelbereich nicht stehen bleiben. Giessen Sie gezielt den Boden und passen Sie die Menge schrittweise an dessen Zustand an. Prüfen Sie danach auch eine etwas weiter entfernte Stelle im selben Beet, damit nicht nur der unmittelbar benetzte Bereich Ihre Einschätzung bestimmt. Wenn schwer erreichbare Beete die Kontrolle erschweren, gehört der Zugang zur Planung des Hauses. Die Aluminiumgewächshäuser der Limited Edition sind mit Flächen von 3,77 bis 28,08 m² angegeben. Zeichnen Sie beim Grössenvergleich auch die vorgesehenen Kontrollstellen ein: Sie sollten diese erreichen können, ohne zwischen den Pflanzen hindurchgreifen oder bei jeder Feuchteprüfung Gefässe umstellen zu müssen.

Einfluss von Reifestadium und Sorte

Mit zunehmender Reife wird die Frucht grösser, und ihre Schale muss weiter nachgeben. Bei vielen Tomaten treten Risse deshalb an Früchten auf, die schon weit entwickelt sind oder sich gerade färben. Das bedeutet nicht, dass Reife allein der Auslöser ist: Ohne Schwankung in Wasseraufnahme oder Wachstum bleibt die Haut oft intakt. Manche Sorten zeigen häufiger Risse als andere; auch Fruchtgrösse, Form und Eigenschaften der Schale können mitspielen. Vergleichen Sie gleichartige Früchte derselben Pflanze, nicht einfach eine kleine mit einer grossen Tomate. Wenn es vor allem eine Sorte oder eine bestimmte Reifestufe trifft, ist das ein hilfreicher Hinweis für die nächste Anbauplanung, aber noch kein Beweis.

Wenn ausgewachsene Früchte gerade Farbe ansetzen, helfen regelmässige Kontrollen dabei, sie bei passender Reife rechtzeitig zu ernten. Das ersetzt keine verlässliche Wasserversorgung und ist kein pauschaler Rat, noch unreife Früchte abzunehmen; Geschmack und Verwendung bleiben wichtig. Prüfen Sie auch, ob jede Rispe erreichbar ist, denn schwer zugängliche Früchte werden leicht übersehen. Halten Sie bei einem Sortenvergleich getrennt fest, welche Früchte noch grün sind, welche sich färben und welche erntereif sind. Sonst kann ein Unterschied im Reifestadium wie ein Sortenunterschied wirken. Bei einer Neuplanung sollten Sie den Zugang zu den ausgewachsenen Pflanzen berücksichtigen. Das T-Modell Gewächshaus Orangerie ist mit 16,52 bis 30 m² angegeben. Tragen Sie im Grundriss neben den Beeten auch die Stellen ein, von denen aus Sie die hinteren Rispen kontrollieren und ernten möchten.

Klassisches Gewächshaus mit Glasflächen

Welche Rolle Gewächshausklima und Lüften spielen

Das Gewächshausklima wirkt auf die Rissbildung vor allem über den Wasserbedarf. An sonnigen, heissen Tagen verdunsten Pflanzen mehr Wasser, und der Wurzelraum kann schneller austrocknen. Wird erst nach einer solchen Phase gegossen, folgt auf den Wassermangel eine stärkere Veränderung als bei gleichbleibender Feuchte. Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit können zwischen Beeten und im Tagesverlauf schwanken. Solche Schwankungen sind mögliche Mitursachen, aber nicht automatisch die Erklärung für jeden Riss. Lüften verändert die Luftbedingungen und kann Überhitzung begrenzen; es ersetzt jedoch keine gleichmässige Bodenfeuchte und regelt die Wasserversorgung der Wurzeln nicht allein.

Beurteilen Sie deshalb nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch den Standort und das Substrat. Wenn in einer Ecke oder entlang einer sonnigen Seite mehr Früchte platzen, vergleichen Sie dort Bodenfeuchte, Schatten und Giesszugang mit einer weniger betroffenen Stelle. Notieren Sie auch, wann Sie lüften und wie sich die Bedingungen an den Pflanzen verändern. Halten Sie dabei Beobachtung und Vermutung auseinander: «Erde am Nachmittag trocken» beschreibt einen Befund; «zu spät gelüftet» ist zunächst eine mögliche Erklärung. So bleiben Ihre Aufzeichnungen auch dann nützlich, wenn sich die erste Vermutung nicht bestätigt. Bei einem Modellvergleich, etwa mit dem pyramidenförmigen Gewächshaus mit 5,53 bis 18,9 m², sollten Sie Standort und geplante Beetaufteilung mitbetrachten. Bauform und Gesamtfläche allein belegen weder kühlere Bedingungen noch einen besseren Luftaustausch an den Tomatenpflanzen.

Boden, Töpfe und Wasserabfluss prüfen

Im Beet bleibt Wasser je nach Bodenart, Verdichtung und Wurzeldichte unterschiedlich lange verfügbar. In Pflanzgefässen kann die Erde schneller trocknen als in einem gewachsenen Beet, während ein schlecht ablaufender Topf oder eine verdichtete Stelle Wasser zurückhalten kann. Ein einheitlicher Zeitplan versorgt solche Bereiche daher nicht automatisch gleich. Kontrollieren Sie einzelne Pflanzen und Zonen separat, ohne tief neben den Wurzeln zu graben. Ein Vergleich nach dem Giessen und vor der nächsten Gabe zeigt, ob bestimmte Stellen besonders rasch austrocknen oder lange feucht bleiben. Auch zwei benachbarte Gefässe können unterschiedlich schnell trocknen, wenn sie verschieden stark durchwurzelt sind oder anders stehen.

Wenn das Substrat Wasser ungleich aufnimmt, kann eine grössere Giessmenge das Problem sogar verdecken: Wasser läuft an einem trockenen Wurzelballen vorbei oder staut sich tiefer im Topf. Prüfen Sie, ob die Feuchtigkeit tatsächlich den Wurzelbereich erreicht und überschüssiges Wasser ablaufen kann. Wenn Wasser an der Oberfläche abläuft, statt einzusickern, kann eine vorsichtige Anpassung der Gabe helfen, den Boden gleichmässiger zu befeuchten. Halten Sie bei der Kontrolle fest, ob Sie die Erde im Gefäss oder im Beet geprüft haben; diese Beobachtungen sollten getrennt bleiben. Mulch oder Bodenänderungen sind kein Sofortmittel für bereits gerissene Früchte. Bei der Flächenplanung ist ausserdem zwischen Anbaufläche, Wegen und anderen Nutzungen zu unterscheiden. Für das Aluminiumgewächshaus mit Stauraum der Limited Edition sind 5,52 bis 28,08 m² angegeben. Berücksichtigen Sie den vorgesehenen Stauraum separat, wenn Sie den Platz für Beete und Pflanzgefässe vergleichen.

Rissmuster und Standort systematisch vergleichen

Eine kurze Beobachtungsliste hilft, wiederkehrende Muster von einzelnen Schäden zu unterscheiden. Schreiben Sie Datum, Sorte, Fruchtstand und Reifestufe auf; ergänzen Sie, ob die Risse vom Stielansatz ausgehen oder ringförmig verlaufen, wie tief sie sind und welche Stelle des Hauses betroffen ist. Notieren Sie die letzte Bewässerung, den Zustand der Erde sowie auffällig heisse oder trübe Tage. Ein Foto der Pflanze oder eine einfache Skizze des Beets macht Vergleiche später leichter. Mehrere Einträge sind aussagekräftiger als die Erinnerung an einen einzelnen Giessvorgang. Es genügt, dieselben Beobachtungspunkte konsequent festzuhalten; eine umfangreiche Messreihe ist nicht nötig.

Vergleichen Sie dann gerissene und intakte Früchte sowie ihre Bedingungen. Treten Risse nur bei einer Sorte, nur an oberen Fruchtständen oder in einer sonnigen Randreihe auf? Gibt es Unterschiede zwischen Beet- und Topfpflanzen? Wenn mehrere Standorte nach demselben Giessgang reagieren, spricht das eher für einen gemeinsamen Einfluss; ein einzelner betroffener Platz kann auf lokale Unterschiede hinweisen. Beides bleibt eine Arbeitshypothese. Bezeichnen Sie die Bereiche in Ihrer Skizze eindeutig, etwa als Türseite, hinteres Beet und Topfreihe. So vergleichen Sie bei der nächsten Kontrolle dieselben Plätze. Eine solche Aufteilung ist auch bei einer räumlichen Neuplanung hilfreich. Das Prestige-Gewächshaus bietet mit angegebenen 3,77 bis 28,08 m² eine Grössenorientierung. Übertragen Sie die geplanten Pflanzbereiche in den Grundriss, statt aus der Gesamtfläche auf die Bedingungen an einer einzelnen Pflanze zu schliessen.

Gerissene Früchte rechtzeitig kontrollieren

Gerissene Früchte sollten bei der nächsten Kontrolle nicht übersehen werden. Ein offener Spalt legt Fruchtgewebe frei, in das Feuchtigkeit und Mikroorganismen leichter eindringen können; mit der Zeit können weiche oder faulige Stellen entstehen. Nehmen Sie stark gerissene Früchte zeitnah ab und lagern Sie sie nicht zusammen mit unbeschädigten Tomaten. Ein frischer, kleiner Riss und eine bereits weiche, schimmelnde oder unangenehm riechende Frucht sind nicht gleich zu behandeln. Prüfen Sie jede Frucht vor der Verwendung und verwerfen Sie sie, wenn sie verdorben wirkt. Ein Riss allein lässt sich nicht mit beginnender Fäulnis gleichsetzen, sollte aber beobachtet werden.

Regelmässiges Nachsehen bei beginnender Reife zeigt auch, ob nach einer Änderung der Wasserversorgung neue Risse auftreten. Unterscheiden Sie dabei bereits beschädigte Früchte von solchen, die bei der letzten Kontrolle noch intakt waren. Ein alter Riss kann die Wirkung einer späteren Anpassung nicht zeigen. Entfernen Sie beschädigte Früchte vorsichtig und halten Sie fest, an welcher Pflanze sie gewachsen sind. Bei weitläufigen Anlagen helfen erreichbare Beetwege und eine feste Reihenfolge der Kontrolle. Für das geräumige Gewächshaus sind 47 bis 70 m² angegeben. Planen Sie bei einer solchen Flächengrösse, wie Sie alle Pflanzreihen überblicken und die Früchte zur Prüfung erreichen. Eine einfache Aufteilung in Kontrollbereiche erleichtert es, keinen Abschnitt auszulassen. Behalten Sie diese Reihenfolge möglichst bei, damit auffällige Veränderungen nicht nur dort erfasst werden, wo Sie ohnehin gerade ernten.

Gewächshaus mit Stauraumbereich aus Accoya

Ähnliche Schäden von Rissen unterscheiden

Nicht jeder Spalt ist ein klassischer Wachstumsriss. Ein einzelner Schaden kann auch durch Druck, Reibung oder eine Verletzung entstanden sein. Dunkle, eingesunkene Bereiche am Blütenende, Flecken mit scharfem Rand oder fortschreitende Fäulnis sollten gesondert betrachtet werden. Sonnenbrand zeigt sich eher als helle, später trockene Stelle auf der exponierten Frucht als als sauberer Längsriss. Untersuchen Sie Blätter, Stiel und benachbarte Früchte mit. Wenn weitere Symptome dazukommen oder sich Schäden ausbreiten, reicht die Rissform allein nicht aus, um die Ursache sicher zu bestimmen. Ein einzelnes Foto kann dabei helfen, ersetzt aber nicht den Blick auf die ganze Pflanze.

Eine schnelle Düngergabe ist bei aufgesprungenen Tomaten selten der erste sinnvolle Schritt. Rissbildung ist nicht dasselbe wie Blütenendfäule, und zusätzliche Nährstoffe beheben keine stark schwankende Wasseraufnahme. Beschreiben Sie zunächst, wo der Schaden beginnt und wie er aussieht: ein offener Spalt am Stielansatz, eine eingesunkene Stelle am Blütenende oder eine helle Fläche auf der Sonnenseite. Diese Unterscheidung hilft, verschiedene Schadbilder nicht unter «platzende Tomaten» zusammenzufassen. Ändern Sie nicht gleichzeitig Giessmenge, Dünger und Standort; sonst lässt sich kaum erkennen, was die Entwicklung beeinflusst hat. Bei konkretem Verdacht auf Boden- oder Nährstoffprobleme sind Bodenzustand und Pflanzenbild getrennt zu prüfen. Wenn an derselben Frucht mehrere Schäden vorkommen, halten Sie auch deren zeitliche Reihenfolge fest, soweit Sie sie beobachtet haben.

Die Wasserversorgung für die nächste Reifephase stabilisieren

Für die nächste Reifephase ist ein kleiner, nachvollziehbarer Plan besser als eine radikale Korrektur. Beobachten Sie die Feuchte im Wurzelraum regelmässig, halten Sie die Versorgung möglichst stabil und kontrollieren Sie die Früchte besonders nach warmen Tagen oder grösseren Giessgaben. Wenn die Erde zu schnell austrocknet, suchen Sie nach der Ursache – Gefäss, Beet, Durchwurzelung oder Wasserverteilung – statt nur den Giessabstand zu verkürzen. Prüfen Sie zugleich, ob Wasser ablaufen kann. Verändern Sie, soweit praktisch möglich, jeweils einen Faktor und vergleichen Sie die folgenden Fruchtstände. So wird erkennbar, ob sich die Risshäufigkeit verändert.

Wenn das Problem trotz gleichmässiger Bodenfeuchte wiederkehrt, rücken Sorte, Reifestadium und örtliche Bedingungen stärker in den Vordergrund. Ein Wechsel zu einer weniger rissempfindlichen Sorte kann für eine spätere Pflanzung infrage kommen; er ändert nichts an den bereits reifenden Früchten. Bewahren Sie deshalb die Notizen zu den betroffenen Sorten bis zur nächsten Anbauplanung auf. Bei der Planung eines neuen Hauses zählt auch, ob Beete und Wasserstellen im Alltag erreichbar sind. Das Wandgewächshaus aus Aluminium ist mit 3,69 bis 14,34 m² angegeben. Prüfen Sie im geplanten Grundriss, wie Sie die wandseitigen Pflanzen zum Giessen, zur Feuchtekontrolle und zur Ernte erreichen. Damit wird aus den Beobachtungen der laufenden Saison eine konkrete Planungsgrundlage. Bei zusätzlichen oder sich ausbreitenden Schäden kann eine fachkundige Beurteilung der Pflanzen hilfreich sein.

Häufige Fragen

Warum platzen Tomaten oft nach dem Giessen?

Nach einer trockenen Phase kann die Pflanze wieder rasch Wasser aufnehmen. Die Früchte dehnen sich dann aus, während die Haut nicht immer schnell genug nachgibt. Ob das Giessen tatsächlich der Auslöser war, lässt sich besser beurteilen, wenn Sie auch Reifestadium, Bodenfeuchte und Wetter der vorangegangenen Tage berücksichtigen.

Soll ich reife Tomaten weniger oder gar nicht mehr giessen?

Ein abrupter Giessstopp ist keine gute Gegenmassnahme: Er kann die Erde austrocknen lassen und damit den nächsten Wechsel verstärken. Versorgen Sie die Wurzeln möglichst gleichmässig, ohne den Boden ständig nass zu halten. Richten Sie Zeitpunkt und Menge nach dem tatsächlichen Zustand des Wurzelraums.

Sind manche Sorten stärker gefährdet?

Ja, Sorten können sich darin unterscheiden, wie häufig ihre Früchte aufreissen. Auch Fruchtgrösse, Form und Reifestadium können mitwirken. Vergleichen Sie möglichst gleichartige Früchte und notieren Sie, ob es vor allem eine Sorte oder einen bestimmten Fruchtstand betrifft.

Kann ich eine aufgesprungene Tomate noch verwenden?

Prüfen Sie die Frucht genau. Eine frisch aufgerissene Tomate ohne weiche, schimmelnde oder unangenehm riechende Stellen sollte zeitnah verarbeitet werden. Bei Fäulnis oder wenn Sie unsicher sind, verwenden Sie sie nicht. Offene Risse sind zudem ein Grund, die Frucht nicht lange zu lagern.

Fehlt aufplatzenden Tomaten Kalzium?

Risse sind nicht dasselbe wie Blütenendfäule, die sich typischerweise als dunkle, eingesunkene Stelle am Blütenende zeigt. Geben Sie deshalb nicht vorsorglich Kalzium oder zusätzlichen Dünger. Prüfen Sie zuerst Wasseraufnahme, Reifestadium und Rissbild; bei einem konkreten Nährstoffverdacht sollte auch der Boden beurteilt werden.

Risse an Tomaten sind oft ein Hinweis auf eine rasche Ausdehnung der Frucht, aber keine eindeutige Diagnose. Am aussagekräftigsten ist die Kombination aus Rissbild, Reifestufe, Pflanzenstandort und tatsächlichem Feuchteverlauf im Wurzelraum. Vermeiden Sie starke Wechsel zwischen Austrocknen und reichlicher Wassergabe, ohne den Boden ständig nass zu halten. Mit wiederholten Beobachtungen wird klarer, ob Giessrhythmus, Sorte oder ein bestimmter Bereich im Gewächshaus beteiligt ist.

45 % GÜNSTIGER BEIM ONLINE-KAUF
Online einkaufen ist bequem und günstig
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+423
−
✖