Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Duftwicken unter Glas: Anzucht, Rankhilfe und Hitzeschutz

Duftwicken unter Glas: Anzucht, Rankhilfe und Hitzeschutz

Schnittblumen unter Glas

Duftwicken können unter Glas früher blühen als im Freiland, wenn sie hell und kühl heranwachsen und nicht in dauernder Wärme weiche Triebe bilden. Das Gewächshaus schützt Saat und Jungpflanzen vor anhaltendem Regen und Wind, ist aber in einer unbeheizten Ausführung weder frostfrei noch automatisch gut belüftet. Für frühe Schnittblumen zählen deshalb drei Dinge zugleich: eine passende Aussaatzeit, eine Rankhilfe, die vor dem Pflanzen bereitsteht, und rechtzeitiges Lüften an sonnigen Tagen. Hier geht es um die Kultur der Duftwicke selbst – von der Aussaat bis zum Schnitt – und um den Platz, den Reihe, Arbeitsweg und Anzucht unter Glas benötigen.

Gewächshaus-Orangerie in der Galerieansicht

Warum Duftwicken unter Glas früher blühen können

Die Duftwicke (Lathyrus odoratus) ist eine einjährige Kletterpflanze, die bei kühlen Bedingungen heranwachsen kann. Ein geschützter Anzuchtplatz ermöglicht eine frühere Aussaat und bewahrt Jungpflanzen vor anhaltendem Regen und Wind. Das Glas schafft jedoch nicht von selbst passende Wachstumsbedingungen: In der Nacht kann es im ungeheizten Gewächshaus kalt werden, an einem sonnigen Tag steigt die Temperatur rasch. Für einen Vorsprung braucht es daher kräftige, kompakte Pflanzen und genügend natürliches Licht. Sehr frühe Aussaat allein führt nicht zuverlässig zu einer früheren Blüte; bei schwachem Winterlicht bleiben Pflanzen unter Umständen lange klein oder werden bei Wärme dünn und lang. Wenn die Saatguttüte Hinweise auf eine frühe Blüte oder die Eignung für den Schnitt enthält, helfen sie bei der Sortenauswahl.

Bei Duftwicken als Schnittblumen zählt nicht nur der erste Blütentag. Die Stängel sollen erreichbar bleiben, damit Sie laufend ernten können, ohne benachbarte Ranken zu beschädigen. Planen Sie deshalb eine Reihe samt Arbeitsweg und Platz für Anzuchtgefäße, statt die ganze Grundfläche zu bepflanzen. Als Flächenbeispiel ist das Pyramidenförmige Gewächshaus mit 5,53 bis 18,9 m² gelistet. Die Gesamtfläche ist nicht mit der Beetfläche gleichzusetzen: Türbereich, Weg und Arbeitsfläche müssen mitgerechnet werden. Eine klare Reihenführung erleichtert später das Anbinden und Schneiden. Welche Fläche innen tatsächlich zur Verfügung steht, ist anhand der gewählten Ausführung zu prüfen.

Aussaatzeit: Herbst oder Spätwinter

Für eine frühe Ernte kommt eine Aussaat im Herbst oder im Spätwinter infrage. Bei der Herbstsaat keimen die Samen, solange die Bedingungen noch ausreichend mild sind; danach wachsen die Pflanzen bei kühlem, hellem Wetter langsam weiter. Der Vorteil ist ein Entwicklungsvorsprung, der Nachteil die längere Pflege während der lichtarmen Monate. Eine Aussaat im Spätwinter verkürzt die Überwinterungsphase, braucht aber ebenfalls einen hellen Anzuchtplatz, an dem die Jungpflanzen nicht zu warm stehen. Ein fixer Kalendertag passt nicht für jeden Standort: Höhenlage, Ausrichtung, Schatten und die Temperatur im konkreten Gewächshaus verschieben den günstigen Zeitpunkt. Notieren Sie Aussaat und erste Blüte, um den Termin für die nächste Saison an Ihre Bedingungen anzupassen.

Die Royal Horticultural Society (RHS) nennt für die Keimung in Töpfen etwa 15 °C. Beachten Sie zusätzlich die Angaben Ihres Saatgutanbieters. Unterscheiden Sie zwischen Keimung und Weiterkultur: Die RHS empfiehlt, im Herbst gesäte Jungpflanzen über Winter in einem kalten Gewächshaus oder Frühbeet zu halten, damit sie keine langen, schwachen Triebe bilden. Daraus lässt sich jedoch keine Frostsicherheit für jedes ungeheizte Gewächshaus ableiten. Prüfen Sie vor einer Herbstsaat, ob Sie die Jungpflanzen bei stärkerem Frost geschützt unterbringen können. Nach der Keimung sollen sie hell und kühler weiterwachsen, statt dauerhaft auf einer warmen Fensterbank zu stehen. Ein Minimum-Maximum-Thermometer hilft, Tagesspitzen und kalte Nächte zu erfassen. Die spätere Blüte richtet sich nicht allein nach dem Aussaattermin, sondern auch nach Sorte, natürlicher Tageslänge und dem Verlauf des Frühjahrs.

Saatgut und tiefe Anzuchtgefäße

Duftwicken bilden kräftige Wurzeln und brauchen bei einer längeren Anzucht ausreichend Wurzelraum. Verwenden Sie tiefe Anzuchttöpfe oder schmale, tiefe Anzuchtmodule mit freien Abzugslöchern; flache Schalen sind dafür ungünstig, weil die Wurzeln bald wenig Raum haben. Säen Sie ein bis zwei Samen pro Gefäß und richten Sie die Saattiefe nach den Angaben auf der Packung. Wenn beide aufgehen, können Sie den schwächeren Sämling an der Erdoberfläche abschneiden, statt beim Herausziehen die Wurzeln des stärkeren zu stören. Beim späteren Umpflanzen soll der Wurzelballen möglichst intakt bleiben. Achten Sie deshalb auch darauf, dass sich die Pflanzen aus den gewählten Gefäßen gut entnehmen lassen. Beschriften Sie die Töpfe mit Sorte und Aussaatdatum, besonders wenn Sie mehrere Farben oder Aussaattermine planen.

Die Erde soll gleichmäßig feucht sein, aber überschüssiges Wasser muss ablaufen können. Nach dem Säen vorsichtig angießen und die Gefäße so stellen, dass sie nicht in einer mit Wasser gefüllten Untertasse stehen. Verwenden Sie sauberes Anzuchtsubstrat mit einer lockeren Struktur und halten Sie die Abzugslöcher frei. Wie schnell die Erde trocknet, hängt unter anderem von Temperatur, Sonne und Gefäßgröße ab. Kontrollieren Sie daher nicht nur nach einem festen Zeitplan, sondern fühlen Sie in die obere Erdschicht. Vorquellen ist nicht grundsätzlich nötig. Wenn Sie Saatgut mit besonders harter Schale verwenden, sind die Hinweise des Anbieters maßgeblich; beim Aufbrechen oder Anschneiden kann der Keimling verletzt werden. Sobald die ersten Sämlinge erscheinen, sollten Sie die Feuchtigkeit weiterhin regelmäßig prüfen, ohne die Töpfe dauerhaft nass zu halten.

Helle, kühle Bedingungen für Jungpflanzen

Nach dem Auflaufen brauchen die Sämlinge vor allem Licht und Luft. Rücken Sie die Töpfe nicht so eng zusammen, dass Blätter dauerhaft übereinanderliegen, und drehen Sie die Gefäße gelegentlich, wenn das Licht überwiegend von einer Seite kommt. Kühle Bedingungen nach der Keimung fördern einen gedrungenen Wuchs; bei Wärme und wenig Licht strecken sich die Triebe, kippen leichter und lassen sich später schwerer anleiten. Gießen Sie erst nach, wenn das Substrat abzutrocknen beginnt, ohne den Wurzelballen völlig austrocknen zu lassen. Werden zwei Sämlinge in einem Gefäß zu dicht, bleibt der kräftigere stehen; mehr Dünger ist keine Lösung für Lichtmangel oder zu hohe Temperatur. Gewöhnen Sie die Jungpflanzen vor dem Auspflanzen schrittweise an veränderte Bedingungen.

Reservieren Sie während der Anzucht einen hellen Stellplatz, der nicht gleichzeitig als Abstellfläche für leere Töpfe, Erde und Werkzeug dient. Sonst wandern die Jungpflanzen leicht in schattige Ecken oder werden beim Arbeiten umgestellt. Planen Sie Lager- und Kulturfläche getrennt, damit Sie denselben Platz nicht doppelt veranschlagen. Die Produktseite der Limited Edition mit eingebautem Lager nennt eine Ausführung mit Lager; wie viel Platz für Anzuchttisch, Weg und Pflanzen übrig bleibt, lässt sich nur anhand der konkreten Zeichnung beurteilen. Bringen Sie häufig benötigte Hilfsmittel wie Etiketten und Bindematerial griffbereit unter, ohne damit die Anzuchtfläche zu belegen. Saatgut bewahren Sie trocken auf, nicht offen im feuchten Gewächshaus.

Außenansicht eines T-Modell-Gewächshauses

Beet oder Kübel: Wurzelraum für Duftwicken

Im Gewächshausbeet können die Wurzeln in durchlässigem, nährstoffreichem Erdreich wachsen. Lockern Sie die Pflanzstelle, ohne nasse Erde zu verdichten, und arbeiten Sie reifen Kompost nur dort ein, wo der Boden ihn braucht. In Gefäßen ist die Kultur flexibler, doch das Substrat trocknet schneller aus und das begrenzte Volumen reagiert stärker auf warme Tage. Wählen Sie daher tiefe, ausreichend große Töpfe mit Abzugslöchern und stellen Sie sie so auf, dass Sie gießen und die Triebe erreichen können. Für beide Varianten gilt: Die Wurzelballen beim Setzen möglichst wenig auseinanderreißen und die Pflanzen nicht in dauerhaft nasse Erde stellen. Kontrollieren Sie Töpfe bei sonnigem Wetter häufiger als ein Beet, da sie rascher austrocknen können.

Setzen Sie die Jungpflanzen mit etwas Abstand, damit Luft zwischen den Blättern zirkulieren kann und Sie später an die Schnittstiele gelangen. Ein dichter Bestand wirkt anfangs platzsparend, wird aber beim Anbinden, Gießen und Ernten unübersichtlich. Richten Sie den Abstand nach der Sorte und den Angaben auf der Saatguttüte; die Reihe soll sich noch pflegen lassen, wenn die Pflanzen höher werden. Die Beetplanung sollte außerdem Tür, Weg und Zugang zur Rankhilfe berücksichtigen. Das Prestige-Gewächshaus mit Metallfundament ist laut Produktangabe in Flächen von 3,77 bis 28,08 m² aufgeführt; daraus lässt sich nicht direkt ablesen, wie groß das nutzbare Beet im gewählten Aufbau ist. Prüfen Sie Innenmaße und Grundriss, bevor Sie Reihenlänge und Pflanzenzahl festlegen.

Rankhilfe und Führung der Triebe

Die Rankhilfe gehört an ihren Platz, bevor die Duftwicken gesetzt werden. So müssen Sie später keine Pfosten oder Schnüre zwischen den Wurzeln nachrüsten und riskieren weniger, junge Triebe abzubrechen. Geeignet sind stabile, senkrechte Ranknetze oder einzelne Schnüre, an denen sich die Pflanzen mit ihren Ranken festhalten können. Junge Triebe lassen sich in der Anfangszeit vorsichtig in Richtung der Stütze führen; grobes Entwirren kann sie knicken. Wählen Sie ein Netz, durch dessen Maschen Sie die Blütenstiele zum Schneiden erreichen können. Spannen und befestigen Sie es so, dass es nicht in den Arbeitsweg hängt. Die Rankhilfe sollte bis zur vorgesehenen Wuchshöhe reichen und auch bei ausgewachsenen Pflanzen den Zugang zur Reihe freilassen.

Die Sorte bestimmt, wie hoch die Triebe klettern; lesen Sie daher die angegebene Wuchshöhe auf der Saatgutpackung und vergleichen Sie sie mit der nutzbaren Innenhöhe. Für lange Schnittstiele können Sie die Pflanzen an einem Haupttrieb führen und Seitentriebe regelmäßig begrenzen; das braucht mehr laufende Pflege als ein locker bewachsenes Netz. Wenn möglichst wenig Eingriff gewünscht ist, ist eine breite Rankfläche einfacher, allerdings können die Stiele dann stärker ineinanderwachsen. Das klassische Aluminium-Gewächshaus ist mit Flächen von 3,77 bis 28,08 m² gelistet; die Fläche sagt nichts über die für Ihre Sorte verfügbare Höhe aus. Lockere Bindungen und regelmäßige Kontrollen helfen, die Triebe beim Wachsen zu führen. Befestigen Sie Rankhilfen nur an dafür vorgesehenen Punkten und prüfen Sie die Modellunterlagen.

Licht, Wasser und Nährstoffe während des Wachstums

Die RHS empfiehlt für Duftwicken einen sonnigen Standort mit fruchtbarem Boden. Beobachten Sie deshalb vor der Pflanzung, wann Gebäude, Bäume oder Regale die vorgesehene Reihe beschatten. An trüben Wintertagen lässt sich fehlendes Tageslicht nicht durch warme Luft ausgleichen. Gleichzeitig erhöht direkte Sonne die Temperatur hinter dem Glas, deshalb gehören Licht und Lüftung zusammen. Bei einem Wandgewächshaus ist der Schatten des Gebäudes besonders mitzuplanen; die Produktseite des Aluminium-Wandgewächshauses nennt 3,69 bis 14,34 m², sagt aber nichts darüber, wie viele Stunden Licht am konkreten Aufstellort ankommen. Prüfen Sie den Lichteinfall zu verschiedenen Tageszeiten, bevor Sie den Platz für die Duftwickenreihe festlegen.

Bei der Wasserversorgung ist gleichmäßiges Gießen wichtiger als häufiges oberflächliches Besprühen. Geben Sie das Wasser an die Erde, nicht über Blüten und Laub, und passen Sie die Menge an Topfgröße, Boden und Wetter an. In der kühlen Anzucht trocknet ein Topf langsamer; an sonnigen Tagen oder bei starkem Wachstum steigt der Bedarf. Staunässe lässt Wurzeln leiden, ein vollständig ausgetrockneter Topf bremst die Pflanzen. Düngen Sie maßvoll nach den Angaben des verwendeten Produkts. Übermäßig stickstoffbetonte Gaben fördern viel Blattmasse, ohne kräftige Blütenstiele sicher zu unterstützen. Prüfen Sie zuerst Licht, Wärme und Feuchte, wenn das Wachstum schwach erscheint.

Lüftung und Hitzeschutz an sonnigen Tagen

Der Hitzeschutz beginnt, bevor die Pflanzen schlaff wirken. Ein Thermometer auf Höhe des Laubs zeigt, wie rasch sich der Innenraum an einem sonnigen Vormittag erwärmt; die Temperatur am Boden oder draußen kann ein anderes Bild liefern. Öffnen Sie vorhandene Lüftungsmöglichkeiten rechtzeitig und sorgen Sie für Luftaustausch, ohne junge Pflanzen kalten Nächten ungeschützt auszusetzen. Lüften Sie nicht erst dann, wenn Knospen abfallen oder Blätter hängen. Eine vorübergehende Schattierung kann an sehr sonnigen Tagen entlasten, sollte aber nicht dauerhaft so viel Licht nehmen, dass die Triebe im Halbschatten schwach werden. Beobachten Sie auch, zu welcher Tageszeit die stärkste Erwärmung eintritt, und passen Sie die Maßnahmen an Standort und Wetter an.

Vor dem Kauf sollte erkennbar sein, welche Öffnungen und Lüftungsmöglichkeiten die gewählte Ausführung tatsächlich hat. Der Produktname oder die angegebene Grundfläche beantwortet diese Frage nicht. Bei der Limited Edition aus Aluminium sind Flächen von 3,77 bis 28,08 m² angegeben; die Lüftung der konkreten Variante ist separat in den Produktdetails zu prüfen. Denken Sie auch an den eigenen Arbeitsablauf: Können Sie Fenster oder Türen erreichen, ohne durch die Pflanzenreihe zu steigen, und lässt sich bei Bedarf rasch lüften? Vergleichen Sie die Ausführung, die Sie tatsächlich in Betracht ziehen, statt von einer Modellbezeichnung auf die Öffnungen zu schließen. Das Gewächshaus soll den kühlen Start unterstützen, nicht als geschlossener warmer Raum behandelt werden.

T-Modell-Gewächshaus in einer Gartenansicht

Schnittzeitpunkt und Pflege für eine längere Ernte

Regelmäßiges Schneiden unterstützt die weitere Blütenbildung und verhindert, dass die Pflanze früh Energie in Samenstände steckt. Ernten Sie einen Stängel, wenn die ersten Blüten geöffnet sind und weitere Knospen noch folgen; warten Sie nicht, bis der ganze Blütenstand verblüht ist. Entfernen Sie abgeblühte Stiele, bevor sich deutlich entwickelte Hülsen bilden, und kontrollieren Sie die Pflanzen bei warmem Wetter häufiger. So bleibt die Reihe übersichtlich, und Sie sehen schneller, ob neue Triebe an der Rankhilfe geführt werden müssen. Wie lange die Blüte anhält, hängt jedoch auch von Sorte, Licht und Temperatur ab; ein Gewächshaus verhindert den natürlichen Einfluss der Sommerhitze nicht. Für eigenes Saatgut müssten Sie einzelne Hülsen ausreifen lassen. Diese Stiele stehen dann nicht mehr für die laufende Schnittblumenernte zur Verfügung.

Schneiden Sie möglichst in einer kühlen Tagesphase mit einer sauberen Schere und stellen Sie die Stiele rasch in Wasser. Entfernen Sie Blätter, die später im Vasenwasser stehen würden, und sortieren Sie beschädigte oder sehr kurze Stiele gleich beim Ernten aus. Für einen größeren Schnittblumenplan müssen außerdem Weg, Ablagefläche und weitere Kulturen Platz finden. Das geräumige Gewächshaus ist mit 47 bis 70 m² gelistet; diese Flächengröße ist für ein kleines Duftwickenbeet kein Muss, sondern ein Anlass, den Gesamtplan mit weiteren Kulturen abzugleichen. Legen Sie die erforderliche Fläche anhand der Reihenlänge, des Arbeitswegs und der übrigen Nutzung fest, statt nach einer möglichst großen Pflanzenzahl zu planen.

Ein Gewächshaus für Duftwicken auswählen

Vergleichen Sie mögliche Gewächshäuser anhand derselben geplanten Nutzung: Wie viele Duftwicken sollen dauerhaft unter Glas bleiben, und welche anderen Pflanzen brauchen daneben Platz? Ein Haus, das nur für die Anzucht genutzt wird, muss andere Aufgaben erfüllen als eines mit einer festen Schnittblumenreihe. Beim T-Modell-Gewächshaus Orangerie sind Flächen von 16,52 bis 30 m² angegeben. Für den Vergleich ist wichtig, welche Bereiche des gewählten Grundrisses Sie für die hohe Rankreihe und welche für Anzucht oder andere Kulturen vorsehen können. Lassen Sie sich dazu die Innenmaße und die Lage der Türen und Lüftungsöffnungen zeigen. So vergleichen Sie tatsächlich nutzbare Bereiche, statt allein die größte angebotene Fläche oder eine Modellbezeichnung zur Grundlage der Entscheidung zu machen.

Zeichnen Sie vor dem Kauf die gewünschte Reihe, den Arbeitsweg und den Platz für Anzuchtgefäße in einen einfachen Grundriss ein. Ergänzen Sie die Rankhilfe, die erreichbaren Lüftungsöffnungen und die Fläche, auf der Sie beim Schneiden stehen werden. Ein Weg, der nicht durch die Pflanzenreihe führt, macht Pflege und Ernte leichter. Ein kleiner, gut zugänglicher Bestand kann für den frühen Schnitt praktischer sein als viele Pflanzen, die sich in der Wärme gegenseitig beschatten. Wenn Sie auch andere Kulturen im selben Gewächshaus pflegen, müssen deren Licht- und Temperaturansprüche mit der Duftwicke vereinbar sein. Für dieses Vorhaben zählt eine Anordnung, die einen hellen, kühlen Start, sichere Pflanzenführung und rechtzeitigen Luftaustausch im Alltag ermöglicht.

Häufige Fragen

Wann sollte ich Duftwicken für eine frühe Blüte säen?

Für einen Vorsprung kommt eine Aussaat im Herbst infrage; eine Aussaat im Spätwinter ist eine spätere Alternative. Entscheidend sind Licht, Temperatur und die Möglichkeit, die Jungpflanzen bei stärkerem Frost geschützt unterzubringen. Ein fester Termin passt nicht für jeden Standort. Beachten Sie zusätzlich die Angaben auf der Saatguttüte.

Muss ich Duftwickensamen vor der Aussaat einweichen?

Nicht grundsätzlich. Viele Samen keimen bei gleichmäßiger Feuchtigkeit auch ohne Vorquellen. Bei besonders hartschaligem Saatgut sind die Hinweise des Anbieters maßgeblich; beschädigen Sie die Samenschale nicht mit einem Messer.

Wie hoch muss die Rankhilfe für Duftwicken sein?

Das hängt von der Sorte ab. Vergleichen Sie die angegebene Wuchshöhe mit der nutzbaren Höhe im Gewächshaus und berücksichtigen Sie zusätzlich den Platz, den Sie zum Anbinden und Schneiden brauchen.

Warum werden meine Jungpflanzen lang und dünn?

Häufig kommen zu wenig Licht und zu viel Wärme zusammen. Stellen Sie die Töpfe heller, halten Sie die Pflanzen nach der Keimung kühler und rücken Sie sie auseinander, wenn sie sich gegenseitig beschatten.

Wie beuge ich Hitzestau im Gewächshaus vor?

Beobachten Sie die Temperatur auf Höhe der Pflanzen und lüften Sie an sonnigen Tagen rechtzeitig. Eine vorübergehende Schattierung kann bei starker Sonne entlasten, sollte aber nicht dauerhaft zu viel natürliches Licht nehmen.

Ein früher Schnitt gelingt nicht durch Wärme allein. Entscheidend ist, dass Duftwicken hell und kühl beginnen, mit möglichst intaktem Wurzelballen ausreichend Raum bekommen und von Beginn an geführt werden. Wer Aussaat, Rankhilfe, Arbeitsweg und Lüftung zusammendenkt, erhält eine überschaubare Reihe, die sich ohne ständiges Entwirren beernten lässt. So nutzt das Gewächshaus seinen Vorteil als Wetterschutz, während die Pflanzen weiterhin natürliches Licht und frische Luft brauchen.

45% SPAREN BEI ONLINE-BESTELLUNG
Online einkaufen ist einfach und lohnt sich
Kontaktieren Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+43
−
✖