Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Aluminium-Gewächshaus später erweitern?

Aluminium-Gewächshaus später erweitern?

Planung eines Aluminium-Gewächshauses

Wer ein Gewächshaus zunächst klein plant und später mehr Anbaufläche braucht, denkt schnell an eine Verlängerung. Bei einem Aluminium-Gewächshaus ist das jedoch keine automatische Folge des Materials: Entscheidend sind das konkrete Modell, seine Bauweise, passende Ersatz- und Erweiterungsteile sowie der Unterbau. Selbst eine heute angebotene größere Variante beweist nicht, dass sich ein bereits montiertes Haus nachträglich verlängern lässt. Dieser Ratgeber zeigt, welche Nachweise vor dem Kauf und bei einem geplanten Ausbau zählen, wie Sie Fundament, Bestand und Teileversorgung einbeziehen und welche Alternativen bleiben, wenn für das gewählte System keine Erweiterung dokumentiert ist.

Klassisches Gewächshaus aus Glas

Aluminium als Material sagt nichts über die Erweiterbarkeit aus

Ein Aluminiumrahmen beschreibt zunächst das Material, nicht den Aufbau des Gewächshauses. Ob sich ein Modell verlängern lässt, hängt davon ab, wie Profile, Verbindungselemente, Dach, Seitenwände und Stirnseiten konstruiert sind und ob der Hersteller dafür eine passende Erweiterung vorgesehen hat. Zwei Gewächshäuser aus Aluminium können unterschiedliche Anschlussmaße und Montagelösungen haben. Auch innerhalb einer Modellfamilie können Ausstattung, Verglasung oder Fertigungsstand variieren. Aus dem Werkstoff, einem Produktfoto oder dem Wort „modular“ in einer allgemeinen Beschreibung lässt sich deshalb keine konkrete Nachrüstbarkeit ableiten. Entscheidend ist eine Freigabe für genau das vorhandene Modell und seine Ausführung.

Klären Sie auch, welche Art von Erweiterung gemeint ist. Eine Verlängerung in Längsrichtung ist etwas anderes als zusätzliche Breite, eine geänderte Höhe oder ein zweites Gewächshaus daneben. Falls der Hersteller ein Verlängerungsmodul vorsieht, kann der Umbau je nach System das Öffnen einer Stirnseite, das Versetzen von Bauteilen oder eine teilweise Demontage einschließen. Das ist kein allgemeingültiger Montageablauf. Fragen Sie daher, ob es ein vorgesehenes Set gibt, welche vorhandenen Teile weiterverwendet und welche ersetzt werden müssen. Eine improvisierte Verbindung ist kein Ersatz für eine vom Hersteller geplante Erweiterung.

Woran Sie ein vorgesehenes Erweiterungsmodul erkennen

Eine echte Erweiterbarkeit ist mehr als die theoretische Möglichkeit, ein Gewächshaus auseinanderzuschrauben. Der Anbieter sollte eine für die konkrete Modellreihe vorgesehene Verlängerung benennen und zeigen, wie der zusätzliche Abschnitt angeschlossen wird. Eine Zeichnung der vorhandenen und der erweiterten Ausführung sollte erkennbar machen, wie Dach- und Seitenprofile, Stirnwand, Verglasung und Öffnungen zusammenpassen. Dazu gehört eine Teileliste: Welche Profile, Verbindungselemente und Abdeckungen kommen hinzu, was wird ausgebaut und was bleibt? Achten Sie darauf, dass beide Zeichnungen dieselbe Ausgangsausführung betreffen und die Anschlussstellen eindeutig dargestellt sind. Eine Zeichnung eines größeren Neubaus beantwortet diese Frage nicht unbedingt. Hilfreich ist eine Gegenüberstellung, in der vorhandene, neue und entfallende Teile getrennt gekennzeichnet sind. Damit lässt sich nachvollziehen, ob tatsächlich ein zusätzlicher Abschnitt vorgesehen ist oder wesentliche Teile des Hauses ausgetauscht werden müssten. Ohne diesen Abgleich bleibt „modular“ eine allgemeine Beschreibung und ist noch keine Zusage für Ihr Gewächshaus.

Vergleichen Sie nicht nur zwei Flächenangaben. Bei den klassischen Aluminium-Gewächshäusern nennt die Produktseite Varianten von 3,77 bis 28,08 m². Diese Spanne zeigt, dass unterschiedliche Größen geführt werden; sie belegt nicht, dass sich ein montiertes Haus von einer kleineren auf eine größere Variante umbauen lässt. Bitten Sie um Zeichnungen und Teilebezeichnungen für genau die gewünschte Ausgangs- und Endgröße. Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen einer größeren Konfiguration bei der Bestellung und einer späteren Verlängerung des bereits aufgebauten Modells.

Modell und Ausführung eindeutig bestimmen

Bevor Sie eine Erweiterung anfragen, sammeln Sie die Unterlagen zum vorhandenen Gewächshaus. Relevant sind die genaue Modellbezeichnung, die bestellte Größe, die Ausführung und – soweit dokumentiert – Angaben zum Fertigungsstand. Auch die Montageanleitung, eine vorhandene Teileliste und die Bestellbestätigung helfen bei der Zuordnung. Halten Sie außerdem fest, welche Türen, Fenster und Verglasung tatsächlich eingebaut sind; ein Modellname allein beschreibt nicht immer den Zustand des einzelnen Hauses. Dokumentieren Sie spätere Änderungen gesondert, etwa versetzte Einrichtungen oder bereits ausgetauschte Bauteile. Unterscheiden Sie dabei zwischen Angaben aus den Bestellunterlagen und Beobachtungen am heutigen Bestand. Übersichtsaufnahmen aller Seiten und Detailfotos vorhandener Kennzeichnungen erleichtern dem Anbieter die erste Einordnung. Bauteile müssen Sie dafür nicht demontieren. Bei einem gebrauchten Gewächshaus können Sie zusätzlich beim Vorbesitzer nach Rechnungen oder Anleitungen fragen. Fotos sind hilfreich, ersetzen aber weder die Identifikation der Ausführung noch eine Kompatibilitätsbestätigung des Anbieters.

Die Produktseite der Aluminium-Gewächshäuser der Limited Edition führt Größen von 3,77 bis 28,08 m² auf. Für die Zuordnung eines vorhandenen Hauses brauchen Sie neben dem Namen der Modellreihe jedoch die konkrete Ausführung. Lassen Sie sich deshalb schriftlich bestätigen, welche Teilebezeichnungen zu Ihrem Bestand gehören und ob die angefragten Erweiterungsteile damit kompatibel sind. Ähnlich aussehende Profile oder gleiche Außenmaße reichen als Zuordnung nicht aus. Wenn Unterlagen fehlen, fragen Sie, welche zusätzlichen Angaben der Anbieter zur Identifikation benötigt und welche Unsicherheiten damit noch verbleiben. Eine nachvollziehbare Antwort sollte sich auf Ihr einzelnes Gewächshaus beziehen, nicht nur auf die heute angebotene Produktfamilie.

Verfügbarkeit der passenden Bauteile klären

Die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die von Erweiterungsteilen sind zwei getrennte Fragen. Ein einzelnes Ersatzprofil für eine Reparatur bedeutet nicht, dass auch alle Teile für einen zusätzlichen Abschnitt beschafft werden können. Bei Gewächshäusern mit integriertem Lager nennt die Produktseite Größen von 5,52 bis 28,08 m². Klären Sie bei einer solchen Ausführung zusätzlich, ob der Lagerbereich vom geplanten Umbau betroffen wäre und welche Teile gegebenenfalls dort benötigt werden. Die Anfrage sollte den vollständigen Ausbau umfassen, nicht nur die auffälligsten Rahmenprofile. Lassen Sie den Anbieter auch Verbindungselemente, Dichtungen und Abdeckungen berücksichtigen, soweit sie laut Teileliste für die Erweiterung erforderlich sind.

Eine Aussage zur heutigen Beschaffbarkeit ist keine automatische Zusage für einen späteren Zeitpunkt. Wenn Sie erst in einigen Jahren erweitern möchten, lassen Sie ausdrücklich beantworten, ob eine spätere Lieferung zugesagt werden kann oder dann erneut geprüft werden muss. Erkundigen Sie sich auch, ob eine Erweiterung nur mit bestimmten Teilen möglich ist und ob diese für ältere Ausführungen vorgesehen sind. Falls Sie erwägen, ein bestätigtes Erweiterungsset schon jetzt mitzubestellen, klären Sie dessen Vollständigkeit und die vom Anbieter empfohlenen Lagerbedingungen. Vergleichen Sie den Vorteil verfügbarer Teile mit dem Platzbedarf für ihre Aufbewahrung und der Unsicherheit Ihrer späteren Planung. Ein früh gekaufter Satz löst die Standort- und Fundamentfragen nicht. Bewahren Sie Montageanleitung, Bestellbestätigung und Teilebezeichnungen zusammen auf und halten Sie das Datum der Auskunft fest. Damit lässt sich eine spätere Anfrage genauer stellen, auch wenn das ursprüngliche Gewächshaus dann nicht mehr neu angeboten wird.

Gewächshaus mit Accoya-Lagerbereich

Fundament und Untergrund mitplanen

Mit einer Verlängerung verändert sich die geplante Grundfläche. Deshalb darf der vorhandene Unterbau nicht ohne Prüfung als passend vorausgesetzt werden. Die Produktseite zum Prestige-Gewächshaus mit Metallfundament nennt Flächen von 3,77 bis 28,08 m² und weist das Metallfundament in der Modellbezeichnung aus. Daraus lässt sich weder ableiten, ob es auf einen vorhandenen Sockel passt, noch ob es später verlängert werden kann. Für die konkrete Lösung braucht es Angaben zum ausgewählten Modell und zur geplanten Erweiterung sowie eine Zeichnung des Übergangs zum Bestand.

Teilen Sie einer qualifizierten Fachperson mit, welcher Unterbau vorhanden ist und wie das Gewächshaus darauf angeordnet wurde. Ob eine Anpassung, ein ergänzender Unterbau oder eine andere Lösung erforderlich ist, hängt vom System und vom Standort ab. Besonders wichtig ist die Anschlussstelle zwischen bestehendem und neuem Abschnitt: Sie muss zur vorgegebenen Konstruktion passen. Stellen Sie vorhandene Fundamentzeichnungen, Fotos vom Aufbau und Angaben zu späteren Veränderungen bereit. Falls solche Unterlagen fehlen, sollte geklärt werden, was vor Ort aufgenommen werden muss. Auch sichtbare Unebenheiten oder Schäden gehören in diese Bestandsaufnahme; ihre Bedeutung lässt sich nicht allein aus einem Foto beurteilen. Beginnen Sie mit Fundamentarbeiten erst, wenn die endgültige Erweiterungszeichnung und die dafür maßgeblichen Maße vorliegen. Halten Sie im Plan fest, welche Flächen unverändert bleiben und wo Arbeiten vorgesehen sind. So können auch angrenzende Wege oder Beete berücksichtigt werden, bevor sie angelegt oder erneuert werden.

Fläche und Montagezugang am Standort prüfen

Ein größerer Grundriss muss nicht nur auf die freie Fläche passen, sondern auch sinnvoll ausgerichtet werden können. Prüfen Sie, in welche Richtung eine Verlängerung überhaupt Platz hätte und ob Wege, Beete oder andere feste Elemente betroffen wären. Wenn Sie statt eines Anbaus eine andere Grundkonfiguration erwägen, ist das Aluminium-Wandgewächshaus eine eigene Modellart; die Produktseite nennt dafür Größen von 3,69 bis 14,34 m². Diese Flächenangabe sagt nichts über die Verbindung mit einem bereits gekauften Gewächshaus aus. Vergleichen Sie deshalb den gesamten Standortbedarf statt nur die Quadratmeterzahl.

Planen Sie auch den Zugang für die Arbeiten ein. Je nach Konstruktion kann für den Umbau Platz an einer Stirnseite oder entlang der Seiten erforderlich sein, und die benötigten Bauteile müssen zum Aufstellort gelangen können. Fragen Sie vorab, welche Bereiche während der Arbeiten freigeräumt sein müssen und ob Teile des vorhandenen Hauses gelöst oder versetzt werden. Bedenken Sie außerdem, ob Pflanzen, Regale oder andere Einrichtungsgegenstände vorübergehend entfernt werden müssen. Der Anbieter kann anhand der konkreten Montagefolge erklären, welcher Zugang erforderlich ist. Stimmen Sie den Umbau möglichst mit Ihrer Anbauplanung ab: Ein bereits voll belegtes Haus lässt sich organisatorisch schwerer räumen als eines zwischen zwei Kulturen. Klären Sie mit dem ausführenden Betrieb, wann das Gewächshaus nicht nutzbar sein wird und wo ausgebaute Teile vorübergehend aufbewahrt werden sollen. Berücksichtigen Sie dabei auch den Weg durch Gartentore und andere Engstellen. So umfasst die Standortplanung nicht nur den fertigen Grundriss, sondern auch die Durchführung der Arbeiten.

Verglasung, Türen und Fenster im Ausbauplan berücksichtigen

Bei einer Erweiterung müssen neue Bauteile zur vorhandenen Ausführung passen. Lassen Sie sich bestätigen, welche Verglasung, Profile und Befestigungselemente für das Modell vorgesehen sind und wie sie am Übergang zum Bestand zusammengeführt werden. Je nach Umbau müssen Bauteile an einer Stirnseite erhalten bleiben, versetzt oder ersetzt werden; die Zeichnung sollte das zeigen. Das T-Modell-Gewächshaus Orangerie wird mit Flächen von 16,52 bis 30 m² geführt. Wenn Sie diese Modellart als Alternative betrachten, vergleichen Sie ihren Grundriss mit Ihrem gewünschten Ausbauziel: Mehr Gesamtfläche ist nicht dasselbe wie eine Verlängerung in der gewünschten Richtung. Eine Verbindung mit vorhandenen Bauteilen müsste gesondert bestätigt werden. Schneiden oder verändern Sie Verglasung und Profile nicht aufgrund einer vermuteten Passform.

Auch Türen, Fenster und Öffnungen gehören in den Plan der erweiterten Ausführung. Lassen Sie einzeichnen, was an seinem bisherigen Platz bleibt, was versetzt wird und welche zusätzlichen Bauteile vorgesehen sind. Das betrifft den Zugang zu den einzelnen Bereichen und die Anordnung von Beeten oder Regalen im Inneren. Prüfen Sie im Grundriss, ob Türöffnungen frei bleiben und Fenster nach dem Ausbau weiterhin erreichbar und bedienbar sind. Ein neuer Stellplatz ist wenig hilfreich, wenn dort das Öffnen oder die Bedienung eines Fensters behindert wird. Besprechen Sie mit dem Anbieter auch, ob das Lüftungskonzept für die größere Ausführung angepasst werden muss; aus der zusätzlichen Fläche allein lässt sich die benötigte Ausstattung nicht bestimmen. Wenn Sie eigene Einrichtungen oder Bewässerung nutzen, notieren Sie, wo sie verlaufen und ob sie von den Arbeiten betroffen wären. Markieren Sie solche Einrichtungen getrennt von den Bauteilen des Gewächshauses. So bleibt erkennbar, welche Änderungen zur Konstruktion gehören und welche Sie für die spätere Nutzung zusätzlich einplanen müssen.

Heutigen Platzbedarf mit der späteren Nutzung vergleichen

Schätzen Sie den künftigen Bedarf möglichst konkret ein: Welche Pflanzen möchten Sie unterbringen, wie viel Platz brauchen Wege und Arbeitsflächen, und soll zusätzlicher Raum für weitere Kulturen frei bleiben? Das geräumige Gewächshaus wird in der Produktübersicht mit Flächen von 47 bis 70 m² geführt. Für einen sinnvollen Größenvergleich brauchen Sie jedoch auch den jeweiligen Grundriss und die Innenmaße. Zeichnen Sie die geplanten Beete, Tische und größeren Pflanzgefäße mit ihren tatsächlichen Abmessungen ein. Berücksichtigen Sie den Platz, den ausgewachsene Pflanzen beanspruchen, statt nur die Größe ihrer Anzuchtgefäße. Wege sollten auch dann nutzbar bleiben, wenn die Kulturen ihre geplante Größe erreicht haben. Unterscheiden Sie regelmäßig benötigte Fläche von saisonalen Spitzen, etwa während der Jungpflanzenanzucht. So wird deutlicher, ob dauerhaft mehr Raum fehlt oder lediglich die Einrichtung anders organisiert werden müsste. Die angebotene Gesamtfläche allein zeigt weder diese Aufteilung noch eine spätere Umbaumöglichkeit.

Stellen Sie zwei realistische Möglichkeiten gegenüber: die benötigte Größe von Anfang an zu wählen oder zunächst kleiner zu kaufen und nur auf Basis einer bestätigten Erweiterung zu planen. Eine größere Konfiguration beansprucht die entsprechende Fläche bereits zu Beginn. Die spätere Erweiterung eines kleineren Modells hängt dagegen von passenden Teilen, der Verfügbarkeit und der Anpassung des Unterbaus ab. Zeichnen Sie beide Varianten mit Wegen und Arbeitsbereichen ein, statt nur die Außenmaße oder Quadratmeter zu vergleichen. Wenn Sie sich für einen späteren Ausbau entscheiden, sollten die dafür nötigen Bauteile und der Fundamentplan schon vor dem Kauf geklärt sein.

Außenansicht einer Orangerie

Was tun, wenn das Modell nicht verlängert werden kann?

Kann der Anbieter keine modellbezogene Erweiterung mit passenden Teilen und Zeichnung benennen, sollten Sie die spätere Verlängerung als ungesichert behandeln. Je nach Platz und Bedarf kommen dann andere Lösungen infrage: die vorhandene Fläche anders aufteilen, ein größeres Gewächshaus als vollständige Konfiguration wählen oder ein separates Gewächshaus planen. Als eigenständige Produktoption wird das Pyramidengewächshaus Bloomcabin Oasis mit Flächen von 5,53 bis 18,9 m² geführt. Beurteilen Sie eine solche Alternative anhand ihres eigenen Grundrisses und Ihrer geplanten Nutzung, nicht als Ersatz für einen fehlenden Anbausatz. Soll das bisherige Haus ersetzt werden, gehört auch dessen Demontage oder weitere Verwendung in den Vergleich.

Wenn Sie zwei Gewächshäuser behalten möchten, planen Sie sie zunächst als getrennte Einheiten. Berücksichtigen Sie ihren jeweiligen Zugang, die benötigte Fläche und den Unterbau. Eine Verbindung zwischen beiden ist nur dann als Teil der Konstruktion zu behandeln, wenn sie für genau diese Anordnung vorgesehen und bestätigt ist. Andernfalls entsteht kein gemeinsamer, durchgängiger Innenraum. Zwei getrennte Häuser können dennoch zu Ihrem Vorhaben passen, wenn sich die geplanten Kulturen sinnvoll aufteilen lassen. Überlegen Sie, welche Geräte oder Arbeitsflächen Sie gemeinsam nutzen möchten und welche Wege dadurch zwischen den Häusern entstehen. Auch die Bewässerung und die Bedienung der jeweiligen Fenster müssen für beide Standorte organisiert werden. Ein zusätzliches Haus kann deshalb einen anderen Arbeitsablauf bedeuten als eine zusammenhängende Erweiterung. Vergleichen Sie diese Unterschiede mit Ihrem eigentlichen Ziel: Brauchen Sie vor allem zusätzliche Stellfläche, einen längeren zusammenhängenden Beetbereich oder mehr Platz zum Arbeiten? Erst daraus ergibt sich, welche Alternative den Bedarf tatsächlich abdeckt.

Diese Auskünfte sollten Sie vor dem Kauf einholen

Nennen Sie dem Anbieter die genaue Modellbezeichnung, Ausführung und Größe des Gewächshauses, das Sie später möglicherweise erweitern möchten. Bitten Sie um eine schriftliche Aussage, ob genau diese Konfiguration nachträglich verlängert werden kann oder ob die größere Größe nur bei der Erstbestellung vorgesehen ist. Verlangen Sie außerdem eine Zeichnung des vorhandenen und des erweiterten Zustands sowie eine Teileliste mit eindeutigen Bezeichnungen. Fragen Sie, welche Teile weiterverwendet, ausgebaut oder ersetzt werden und ob Türen, Fenster oder Verglasung davon betroffen sind. So wird aus einer allgemeinen Auskunft eine Antwort zu Ihrem konkreten Plan.

Für einen wirtschaftlichen Vergleich sollten Angebote denselben Leistungsumfang abdecken. Lassen Sie ausweisen, ob neben den Erweiterungsteilen auch Demontage, Montage, Anpassungen am Unterbau und der Umgang mit ausgebauten Bauteilen enthalten sind. Halten Sie fest, welche Arbeiten Sie selbst organisieren müssten und welche Positionen erst nach einer Bestandsaufnahme geklärt werden können. Ein reiner Teilepreis ist nicht unmittelbar mit dem Angebot für ein vollständig aufgebautes größeres Gewächshaus vergleichbar. Trennen Sie außerdem ein aktuelles Angebot von einer unverbindlichen Auskunft für einen Ausbau in einigen Jahren. So erkennen Sie, welche Kosten heute konkret benannt werden können und wo noch Planungsunsicherheit besteht. Bewahren Sie das Angebot zusammen mit den zugehörigen Zeichnungen auf.

Häufige Fragen

Kann ich jedes Aluminium-Gewächshaus später verlängern?

Nein. Aluminium beschreibt das Material des Rahmens, nicht die Bauweise oder ein vorhandenes Modulsystem. Eine Verlängerung ist nur dann verlässlich planbar, wenn sie für das konkrete Modell und seine Ausführung vorgesehen ist und passende Bauteile samt Anschlusslösung verfügbar sind.

Beweist eine Produktübersicht mit mehreren Größen, dass sich mein Gewächshaus erweitern lässt?

Nein. Eine Größenauswahl zeigt, welche Flächenvarianten auf der Produktseite genannt werden. Sie belegt nicht, dass ein bereits montiertes Gewächshaus von einer kleineren auf eine größere Variante umgebaut werden kann. Dafür brauchen Sie eine modellbezogene Zeichnung und eine klare Bestätigung.

Kann ich das vorhandene Fundament einfach verlängern?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Ob der bestehende Unterbau weiterverwendet, angepasst oder ergänzt werden kann, hängt vom Modell und vom Standort ab. Eine qualifizierte Fachperson sollte den Anschluss anhand der neuen Zeichnung und der vorhandenen Konstruktion beurteilen.

Woran erkenne ich, ob neue Bauteile zu meinem Gewächshaus passen?

Legen Sie Modellbezeichnung, Ausführung und vorhandene Montageunterlagen zugrunde. Lassen Sie sich bestätigen, dass die Teile für genau diese Variante vorgesehen sind. Eine passende Teileliste und eine Zeichnung der erweiterten Ausführung sind aussagekräftiger als ein ähnlicher Produktname oder ein Foto.

Was mache ich, wenn Erweiterungsteile nicht mehr erhältlich sind?

Dann ist die Nachrüstung zunächst nicht gesichert. Verändern oder verbinden Sie die Konstruktion nicht ohne eine bestätigte Lösung für Ihr Modell. Vergleichen Sie stattdessen, ob eine größere Ausführung als vollständiges Modell oder ein separates Gewächshaus den Bedarf abdeckt.

Ein Aluminium-Gewächshaus lässt sich nicht allein wegen seines Materials später verlängern. Maßgeblich sind eine modellbezogene Freigabe, passende und beschaffbare Bauteile sowie ein geeigneter Unterbau und Montagezugang. Wer den künftigen Platzbedarf bereits absehen kann, sollte ihn mit einer vollständig angebotenen größeren Konfiguration vergleichen. Wer bewusst kleiner beginnt, braucht dagegen belastbare Unterlagen zur Erweiterung statt einer allgemeinen Vermutung. So richtet sich die Kaufentscheidung danach, was für genau dieses Gewächshaus und seinen Standort tatsächlich belegt ist.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+49
−
✖