Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Braucht eine Außensauna Wasseranschluss oder Abfluss?

Braucht eine Außensauna Wasseranschluss oder Abfluss?

Planungsratgeber Außensauna

Ob eine Außensauna Wasseranschluss oder Abfluss braucht, lässt sich nicht für jede Ausführung gleich beantworten. Für die Saunakabine allein ist ein fester Zulauf nicht automatisch nötig; eine Außendusche oder eine Nutzung als Nassbereich verändert die Planung. Entscheidend sind Ausstattung, Herstellerangaben, Reinigung und die Möglichkeiten vor Ort. Wer Kabine, Aufguss, Dusche und Entsorgung getrennt betrachtet, erkennt früh, welche Leitungen tatsächlich benötigt werden.

Produktabbildung einer Fasssauna aus Thermoholz, Modell HC-180.

Vor dem Kauf klären 1

Braucht die Saunakabine selbst Wasser?

Für die reine Nutzung einer Saunakabine ist ein fest verlegter Wasseranschluss nicht automatisch erforderlich. Ebenso braucht eine Außensauna nicht allein deshalb einen Bodenablauf, weil darin geschwitzt wird. Aufgusswasser kann, sofern Ofen und Herstelleranleitung es vorsehen, in einem Gefäß herangebracht werden; die normale Pflege muss nicht bedeuten, dass der Boden abgespült wird. Das gilt nicht pauschal für jede Bauart: Innenboden, Ofen, Konstruktion und vorgesehene Nutzung bestimmen, welche Wassermengen zulässig sind. Auch eine Waschmöglichkeit nach dem Saunagang ist eine separate Ausstattung. Wenn Sie sich außerhalb der Kabine waschen möchten, braucht diese Lösung eine eigene Planung. Entscheidend ist daher, ob Sie eine Saunakabine oder zusätzlich einen wasserführenden Bereich planen.

Trennen Sie die Kabine deshalb von Dusche, Waschplatz und Nassbereich. Eine Außendusche benötigt eine Wasserzufuhr und eine geeignete Lösung für das gebrauchte Wasser; beides muss nicht Teil der Saunakabine sein. Wenn Sie die Fasssauna S-140 aus Thermoholz in Ihre Auswahl aufnehmen, unterscheiden Sie in Ihrer Anfrage zwischen der Kabine selbst und separat gewünschter Sanitärausstattung. Die Produktangabe zur Fläche beantwortet diese Ausstattungsfragen nicht. Hilfreich sind zwei getrennte Positionen im Angebot: die gewählte Sauna einschließlich bestätigter Ausstattung und die zusätzlich geplante Wasserinstallation. Damit bleibt erkennbar, welche Teile tatsächlich geliefert werden und welche Arbeiten noch zu beauftragen sind. Eine vorhandene Gartenzapfstelle bedeutet beispielsweise noch nicht, dass eine Dusche oder ein Waschplatz mitgeplant ist. Ebenso sagt ein freier Platz neben der Kabine nichts über die Entwässerung aus. Für die erste Auswahl genügt daher ein klar beschriebenes Nutzungskonzept; die technische Ausführung der zusätzlichen Wasseranlage folgt als eigener Planungsschritt.

Aufgusswasser braucht nicht automatisch eine Leitung

Für einen Aufguss lässt sich Wasser in einem geeigneten Gefäß zur Sauna bringen; eine fest installierte Zapfstelle ist dafür nicht automatisch notwendig. Ob Wasser überhaupt und auf welche Weise auf die Steine gegeben werden darf, steht in der Anleitung des jeweiligen Ofens. Halten Sie sich an die dort genannten Mengen und Bedingungen, denn ein Wasserhahn in der Nähe ändert die zulässige Nutzung nicht. Ebenso wenig folgt aus der Möglichkeit eines Aufgusses, dass der gesamte Innenraum gegen stehendes Wasser ausgelegt ist. Verschüttetes Wasser und Spritzer sollten nach den Pflegehinweisen behandelt werden. Ein sicherer Platz für das Gefäß und ein freier Weg zur Kabine erleichtern die Handhabung, ohne dass dafür eine Rohrleitung nötig ist.

Bei der Auswahl der Thermoholz-Fasssauna HC-150 sollten Sie die Unterlagen zum vorgesehenen Ofen getrennt von der Kabinenbeschreibung lesen. Entscheidend für den Aufguss ist die Anleitung des tatsächlich gewählten Ofens, nicht die Größe oder Form der Sauna. Überlegen Sie außerdem, wo Sie das Gefäß füllen, wie Sie es zur Kabine tragen und wo es während der Nutzung sicher stehen kann. Ein kurzer, freier Weg kann für diesen Zweck praktischer sein als eine zusätzliche Zapfstelle direkt an der Sauna. Wenn Sie Wasser an einem vorhandenen Hahn holen, gehört der Transportweg zum Nutzungskonzept: Türen müssen erreichbar bleiben, und das Gefäß sollte nicht mitten im Durchgang stehen. Eine lose Schlauchlösung ist nicht gleichbedeutend mit einer dauerhaften Leitung und kann Stolperstellen verursachen. Beurteilen Sie deshalb zunächst die Handhabung mit einem tragbaren Gefäß. Ob sich eine neue Zapfstelle lohnt, hängt dann von der gewünschten Bequemlichkeit und weiteren Nutzungen ab, etwa einer separat geplanten Dusche.

Vor dem Kauf klären 2

Wann ein Bodenablauf in der Kabine sinnvoll ist

Ein Bodenablauf wird relevant, sobald die Kabine gezielt nass genutzt werden soll, etwa bei einer integrierten Dusche oder regelmäßigem Abspülen. Ob eine bestimmte Sauna dafür ausgelegt ist, muss aus der vorgesehenen Konstruktion hervorgehen. Ein nachträglich eingesetzter Ablauf macht einen gewöhnlichen Kabinenboden nicht automatisch für größere Wassermengen geeignet. Fragen Sie, welche Bodenoberfläche vorgesehen ist, ob Nassreinigung zulässig ist und wohin Spritzwasser gelangen darf. Ist die Kabine nur für die Saunanutzung vorgesehen, sollte daraus nicht ohne Herstellerfreigabe eine dauerhafte Nasszone gemacht werden. Auch der Übergang zwischen Kabine und Dusche muss in die Planung einbezogen werden.

Für die Fasssauna HC-225 aus Thermoholz lässt sich aus der angegebenen Fläche keine Ausstattung mit Bodenablauf ableiten. Fragen Sie bei einer gewünschten Nassnutzung nach einer Zeichnung, die Bodenaufbau, Übergänge und eine gegebenenfalls vorgesehene Ablaufstelle zeigt. Wichtig ist nicht nur, ob eine Öffnung vorhanden ist, sondern auch, wie Wasser aus den tatsächlich benetzten Bereichen dorthin gelangt. Ein herausnehmbarer Bodenrost, falls vorgesehen, ist für sich genommen kein Nachweis einer geeigneten Entwässerung darunter. Klären Sie deshalb auch, ob der Bereich unter solchen Einbauten zur Reinigung und Kontrolle erreichbar bleibt. Wasser, das unter Sitzflächen oder an Übergängen stehen bleibt, erschwert die Pflege und kann Bauteile belasten. Die Anschlussstelle muss zudem mit der außerhalb der Kabine geplanten Ableitung zusammenpassen. Lassen Sie mögliche Änderungen am Innenboden nach den Herstellervorgaben von einem geeigneten Fachbetrieb beurteilen. Einen Boden selbst zu durchbohren oder einen Ablauf lediglich nach dem verfügbaren Platz auszuwählen, ersetzt diese Abstimmung nicht.

Eine Außendusche braucht eine eigene Wasserplanung

Eine Außendusche verändert die Planung, weil sie Wasser gezielt und wiederholt an einen Ort bringt. Klären Sie zunächst, ob sie fest installiert oder nur saisonal genutzt werden soll, woher das Wasser kommt und wohin es nach dem Duschen geleitet wird. Die Kabine kann daneben stehen, ohne selbst über eine Dusche zu verfügen; beide Ausstattungen müssen nicht als ein gemeinsames System behandelt werden. Auch eine Kaltwasserdusche bringt Fragen zur Entsorgung mit sich. Duschfläche, Zugang und Spritzwasser an der Saunatür gehören deshalb in die Standortskizze. So lässt sich früh erkennen, ob Dusche und Kabine sinnvoll nebeneinander liegen oder getrennte Plätze benötigen.

Wenn Sie die Fasssauna N-210 mit einer Außendusche kombinieren möchten, behandeln Sie die Dusche zunächst als gesonderte Ausstattung; die vorliegende Produktangabe bestätigt keine integrierte Dusche. Entscheiden Sie, ob nur kaltes oder auch warmes Wasser gewünscht ist. Bei warmem Wasser ist zusätzlich zu klären, woher es kommt und welche separate Ausstattung dafür benötigt wird, ohne daraus eine Eigenschaft der Sauna abzuleiten. Zeichnen Sie die Duschfläche einschließlich Zugang und Spritzwasserbereich ein. Berücksichtigen Sie dabei auch, wo Kleidung und Handtücher trocken abgelegt werden können und wie Sie von der Dusche zur Saunatür gelangen. Ein kurzer Weg ist angenehm, sollte aber nicht durch einen regelmäßig nassen Durchgang führen. Bei der Standortwahl spielen außerdem Privatsphäre und die Erreichbarkeit der Armaturen eine Rolle. Eine mobile oder saisonale Dusche kann den Aufwand für feste Leitungen verändern, beseitigt aber nicht die Frage nach der Entsorgung des Duschwassers. Vergleichen Sie die Varianten deshalb als vollständige Duschlösungen, nicht nur anhand der Wasserzufuhr.

Produktabbildung einer Fasssauna aus Thermoholz, Modell HC-225.

Vor dem Kauf klären 3

Gartensauna reinigen und Reinigungswasser handhaben

Reinigung bedeutet nicht automatisch, dass viel Wasser eingesetzt oder ein Bodenablauf benötigt wird. Viele Oberflächen werden nach Herstellerangabe trocken oder mit einem gut ausgewrungenen Tuch gepflegt; für die konkrete Ausführung gelten die passenden Pflegehinweise. Wenn Wasser auf den Boden gelangt, sollte geklärt sein, ob es aufgenommen und wie es entsorgt werden kann. Nicht ungeprüft mit einem Gartenschlauch in die Kabine spritzen: Wasser kann in Ecken, Fugen und Übergänge gelangen, die für solche Nässe nicht vorgesehen sind. Ein Ablauf ersetzt weder passende Reinigungsmittel noch eine Freigabe für die Nassreinigung. Nach der Pflege sind auch die Hinweise zum Trocknen zu beachten.

Für die Thermoholz-Fasssauna N-250 ist aus der Produktangabe keine bestimmte Reinigungsmethode abzuleiten. Lassen Sie sich die Pflegehinweise für Boden, Sitzflächen und weitere Innenbauteile geben, denn eine einheitliche Behandlung aller Flächen ist nicht automatisch vorgesehen. Für die praktische Planung hilft die Unterscheidung zwischen feuchtem Wischen mit anschließender Aufnahme von Restwasser und einer Reinigung, bei der Wasser gezielt ablaufen soll. Im ersten Fall müssen Reinigungsutensilien und die Entsorgung des aufgenommenen Wassers organisiert werden; daraus folgt noch kein Bedarf an einer Leitung in der Kabine. Im zweiten Fall muss die gesamte Ausführung für diese Wassernutzung geeignet sein. Fragen Sie auch, wie zugängliche Bereiche unter Sitzflächen gereinigt werden sollen und welche Teile sich dafür laut Anleitung herausnehmen lassen. Schützen Sie angrenzende Flächen vor unbeabsichtigt austretendem Wasser. Reinigungswasser sollte nicht ungeprüft wie Regenwasser in den Boden oder einen beliebigen Ablauf gelangen. Bei verwendeten Reinigungsmitteln sind deren Hinweise und die örtliche Entwässerung zu berücksichtigen.

Wasserleitungen im Freien für den Winter planen

Bei einer festen Wasserleitung im Freien muss auch der Winterbetrieb geplant werden. Außenleitungen, Armaturen und wasserführende Teile können bei Frost Schaden nehmen, wenn sie nicht passend geschützt oder außer Betrieb genommen werden. Welche Lösung für Standort und Anlage geeignet ist, hängt von Leitungsweg, Nutzung und technischen Vorgaben ab; daraus lässt sich keine allgemeine Einbauanleitung ableiten. Besprechen Sie mit einem Sanitärfachbetrieb, wie die Leitung im Winter genutzt, abgesperrt oder entleert wird und wer die Arbeiten übernimmt. Eine gelegentliche Nutzung im Sommer ist anders zu organisieren als eine ganzjährig verfügbare Dusche.

Auch Ablauf und Abwasserführung sollten zum Nutzungsrhythmus passen. Unterscheiden Sie dabei zwischen einer Sauna, die Sie ganzjährig nutzen möchten, und einer Dusche, die im Winter außer Betrieb bleibt. Beides kann zum selben Standort gehören, ohne denselben Betriebszeitraum zu haben. Die Produktangabe zur Sauna LC-260 aus Thermoholz bestätigt keine Frostsicherheit einer zusätzlich angeschlossenen Wasseranlage. Für diese Anlage sollten Sie eine verständliche Beschreibung der saisonalen Bedienung erhalten: Welche Teile bleiben in Betrieb, welche werden stillgelegt, und wer übernimmt die Wiederinbetriebnahme? Das ist keine Aufforderung zu eigenen Installationsarbeiten, sondern eine Grundlage für die Abstimmung mit dem Fachbetrieb. Berücksichtigen Sie auch, dass Absperrstellen und andere für die Wartung benötigte Teile nach dem Aufbau zugänglich bleiben müssen. Falls die Dusche im Winter nicht nutzbar ist, sollte Ihr Nutzungskonzept eine andere Waschmöglichkeit vorsehen. So entsteht kein Widerspruch zwischen dem Wunsch nach ganzjährigem Saunieren und einer nur für die warme Jahreszeit geplanten Wasserversorgung.

Vor dem Kauf klären 4

Leitungswege am Standort früh einzeichnen

Der Leitungsweg kann bestimmen, ob ein Wasseranschluss am geplanten Platz praktikabel ist. Markieren Sie auf einer einfachen Skizze die Sauna, die Türseite, eine optionale Dusche, den möglichen Zulauf und die Abwasserroute. Notieren Sie vorhandene Anschlusspunkte sowie Hindernisse wie befestigte Wege, Beete oder Flächen, die später zugänglich bleiben sollen. Der Plan ersetzt keine Fachplanung, macht aber offene Fragen vor Bestellung und Montage sichtbar. Denken Sie daran, dass Absperrungen, Reinigung und Wartung erreichbar bleiben müssen. Eine Leitung, die später unter einer festen Einrichtung verschwindet, erschwert den Zugang und sollte deshalb früh eingezeichnet werden.

Wenn Sie das Modell HCF-300 aus Thermoholz für Ihren Standort prüfen, verwenden Sie die passende Herstellerzeichnung statt allein der angegebenen Fläche. Für die Skizze benötigen Sie die tatsächlichen Außenmaße, die Türposition und die für Zugang oder Wartung vorgesehenen Bereiche. Tragen Sie vorhandene Anschlusspunkte nur als Bestand ein, nicht bereits als bestätigte Lösung. Eine nahe gelegene Wasserstelle kann gut erreichbar sein, während der geeignete Abwasserweg in einer anderen Richtung liegt. Kennzeichnen Sie deshalb Zulauf und Ableitung getrennt. Hilfreich sind außerdem Fotos der vorgesehenen Wege und der Stellen, an denen befestigte Flächen überquert werden müssten. So kann ein Fachbetrieb den Aufwand gezielter beurteilen, ohne dass Sie selbst Leitungstiefen oder Gefälle festlegen. Stimmen Sie die Leitungsführung vor dem endgültigen Aufbau ab, damit spätere Arbeiten nicht unnötig den Zugang zur Kabine oder bereits fertiggestellte Flächen beeinträchtigen. Die endgültige Lage der Sauna und die Planung einer zusätzlichen Dusche sollten auf derselben Standortskizze beruhen.

Welche Unterlagen Anschlüsse und Abläufe zeigen

Produktbilder, Modellnamen und Flächenangaben geben nicht automatisch Auskunft darüber, ob Wasser- oder Abwasseranschlüsse zur Ausführung gehören. Wenn Sie die Fasssauna LCF-300 vergleichen, ordnen Sie die Unterlagen jeweils einer konkreten Frage zu: Die Ausstattungsbeschreibung nennt enthaltene Teile, die Montageunterlagen zeigen vorgesehene Anschlussstellen, und die Pflegehinweise erklären die zulässige Reinigung. Die Ofenanleitung behandelt wiederum die Wassergabe beim Aufguss. Nicht jede Information muss in derselben Datei stehen. Achten Sie darauf, dass Modell, Ausführung und gegebenenfalls gewählte Zusatzausstattung mit Ihrem Angebot übereinstimmen. Ein Bild mit Zubehör beweist nicht, dass dieses zum Lieferumfang gehört. Fehlt eine benötigte Angabe, ist sie vor der Bestellung gezielt anzufragen, statt aus der Darstellung eine Anschlussmöglichkeit abzuleiten. Bewahren Sie die zur Bestellung gehörenden Unterlagen gemeinsam auf. So lässt sich bei der späteren Abstimmung mit dem Installationsbetrieb nachvollziehen, welche Ausstattung vereinbart wurde und welche Wasseranschlüsse tatsächlich vorgesehen sind.

Für ein Beratungsgespräch ist eine Liste konkreter Fragen hilfreicher als die pauschale Frage, ob die Sauna „Wasser braucht“. Fragen Sie, ob die Kabine für trockene Nutzung vorgesehen ist, welche Wassergabe der Ofen erlaubt, wie der Innenboden gepflegt werden soll und ob ein Ablauf ausdrücklich vorgesehen ist. Bei einer Dusche kommen Zulauf, Abwasserlösung, Frostschutz und Wartungszugang hinzu. Lassen Sie außerdem klären, was zum Lieferumfang zählt, welche Arbeiten ein Installationsbetrieb übernimmt und welche örtlichen Stellen die Entwässerung beurteilen. Halten Sie Antworten zur gewählten Ausführung fest, damit Angebot und Planung dieselbe Ausstattung meinen.

Produktabbildung einer Fasssauna aus Thermoholz, Modell HC-150.

Vor dem Kauf klären 5

Abwasser und örtliche Entsorgung vorab klären

Für Dusch- und Reinigungswasser reicht es nicht, lediglich einen Ablauf zu finden; das Wasser muss in eine geeignete Entsorgungslösung gelangen. Ob ein vorhandener Kanalanschluss genutzt werden kann oder eine andere Lösung infrage kommt, hängt vom Grundstück und der örtlichen Infrastruktur ab. Erkundigen Sie sich vor Kauf oder Installation bei der zuständigen Stelle und lassen Sie die Leitungsplanung von einer qualifizierten Fachkraft beurteilen. Die Annahme, Wasser könne einfach im Garten versickern, ersetzt diese Klärung nicht. Verwechseln Sie außerdem nicht den Ablauf aus einer Dusche mit der Ableitung von Regenwasser.

Beschreiben Sie bei einer Anfrage konkret, welche Nutzung geplant ist: gelegentlicher Aufguss ohne Dusche, regelmäßige Außendusche oder Nassreinigung der Kabine. Nennen Sie auch die geplante Nutzungszeit im Jahr, damit Fachleute Frostschutz und Stilllegung gezielter beurteilen können. Weisen Sie auf vorhandene Abwasserwege hin, ohne selbst anzunehmen, dass ein nahegelegener Schacht für Duschwasser geeignet ist. Wenn die örtliche Stelle oder der Installationsbetrieb Unterlagen benötigt, legen Sie Herstellerzeichnung und Angaben zur tatsächlich gewählten Ausstattung vor. So wird die reale Wasserführung statt einer abstrakten Produktkategorie beurteilt.

Welche Ausstattung passt zur geplanten Nutzung?

Wer die Kabine allein zum Saunieren nutzt und Aufgusswasser nach Anleitung von Hand bereitstellt, braucht nicht automatisch einen festen Wasserzulauf oder Bodenablauf. Wird eine Außendusche ergänzt, entstehen eigene Fragen zu Wasserzufuhr, Entsorgung und Frostschutz. Soll die Kabine selbst regelmäßig nass gereinigt werden, müssen Boden und Pflege dafür ausdrücklich geeignet sein. Damit lautet die Antwort nicht pauschal Ja oder Nein: Sie hängt davon ab, welche Funktion tatsächlich geplant wird und was die Unterlagen für die konkrete Ausführung erlauben.

Formulieren Sie vor der Bestellung ein klares Nutzungsbild: nur Sauna, Sauna mit Aufguss, separate Dusche oder ein Innenraum mit regelmäßiger Wassernutzung. Prüfen Sie dazu Ofenanleitung, Angaben zu Boden und Ausstattung sowie die Anschlusszeichnung; offene Punkte können Sie gezielt mit dem Anbieter und bei Leitungen oder Abwasser mit einem Fachbetrieb klären. Wenn weder Dusche noch Nassreinigung vorgesehen sind, gibt es keinen Grund, allein vorsorglich einen Wasseranschluss oder Ablauf vorauszusetzen. Umgekehrt sollte ein geplanter Duschplatz nicht erst nach der Wahl des Standorts berücksichtigt werden.

Häufige Fragen

Braucht der Saunaofen einen eigenen Wasseranschluss?

Nicht automatisch. Aufgusswasser kann in einem geeigneten Gefäß bereitgestellt werden, wenn die Anleitung des konkreten Ofens das vorsieht. Ein fester Zulauf ist eher eine Komfortfrage oder wird für zusätzliche Ausstattung benötigt. Entscheidend sind die Hinweise zum Ofen und zur Kabine.

Braucht eine Außensauna immer einen Bodenablauf?

Nein, nicht allein deshalb, weil es eine Außensauna ist. Relevant wird ein Ablauf, wenn die Kabine ausdrücklich als Nassbereich genutzt werden soll oder Wasser regelmäßig auf den Boden gelangt. Prüfen Sie, ob Boden und Entwässerung für diese Nutzung vorgesehen sind.

Kann ich eine Dusche einfach neben die Gartensauna stellen?

Die Dusche lässt sich als eigener Bereich planen, aber Wasserzufuhr und Entsorgung müssen mitgedacht werden. Klären Sie außerdem Standort, Spritzwasser, Zugang und gegebenenfalls den Winterbetrieb. Ob die örtliche Entwässerung dafür geeignet ist, sollten Sie vorab mit der zuständigen Stelle oder einem Fachbetrieb klären.

Wie plane ich die Abwasserentsorgung einer Außendusche?

Klären Sie, wohin das gebrauchte Wasser geleitet werden darf und welche Lösung am Standort möglich ist. Gehen Sie nicht einfach davon aus, dass ein vorhandener Ablauf oder der Garten geeignet ist. Eine örtliche Auskunft und die Beurteilung durch einen qualifizierten Installationsbetrieb helfen, die Wasserführung passend zu planen.

Kann ich die Saunakabine mit dem Gartenschlauch reinigen?

Nur wenn die Pflegehinweise für die konkrete Ausführung eine solche Reinigung erlauben. Ein Schlauch kann Wasser in Fugen oder Übergänge bringen, die nicht für starke Nässe vorgesehen sind. Halten Sie sich an die Herstellerangaben zu Reinigungsmethode, Wassermenge und Trocknung.

Ob Wasseranschluss oder Abfluss gebraucht wird, hängt nicht allein davon ab, dass es eine Außensauna ist, sondern von der vorgesehenen Nutzung. Aufgusswasser lässt sich nach Ofenanleitung von Hand bereitstellen; die Reinigung richtet sich nach den Pflegehinweisen zur Kabine. Eine zusätzliche Dusche braucht dagegen eine eigene Planung für Wasserzufuhr, Abwasser und saisonalen Betrieb. Für eine Nassreinigung muss geklärt sein, wie viel Wasser zulässig ist und wie es aufgenommen oder abgeleitet wird. Wer diese Nutzungen getrennt betrachtet, kann die nötige Ausstattung gezielt auswählen, ohne vorsorglich jede Kabine mit Sanitäranschlüssen zu planen.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+49
−
✖