Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Getrennte Bewässerungszonen für Töpfe und Beete im Gewächshaus

Getrennte Bewässerungszonen für Töpfe und Beete im Gewächshaus

Bewässerung im Gewächshaus

Ein Timer, der morgens alle Pflanzen im Gewächshaus gleichzeitig versorgt, spart Handgriffe, passt aber nicht automatisch zu jedem Wurzelraum. Ein kleiner Topf kann zwischen zwei Gießgängen schneller austrocknen als ein tiefes Beet; umgekehrt verträgt eine Beetfläche nicht zwangsläufig dieselbe Wassermenge wie ein Pflanzgefäß. Getrennte Bewässerungszonen geben Ihnen die Möglichkeit, Töpfe und Beete unabhängig zu steuern – vorausgesetzt, Leitungen und Einstellungen sind tatsächlich getrennt. Entscheidend ist nicht ein pauschaler Zeitplan, sondern was im jeweiligen Wurzelraum ankommt.

Orangeriegewächshaus in einer Gartenansicht

Warum Töpfe und Beete oft unterschiedliche Gießrhythmen brauchen

Pflanzen in Töpfen und im Beet stehen zwar im selben Gewächshaus, nutzen aber nicht denselben Wasserspeicher. Im Gefäß ist das Substrat durch die Topfwand begrenzt; die Wurzeln können nicht in benachbarte Erde ausweichen. Topfgröße, Substrat und Standort beeinflussen, wie rasch die Feuchtigkeit abnimmt. Ein kleines Gefäß kann weniger Wasser speichern als ein großes, doch daraus folgt nicht automatisch, dass jeder Topf häufiger gegossen werden muss. Im Beet verteilt sich Feuchtigkeit über Bodenfläche und -tiefe, soweit Bodenstruktur und Durchwurzelung das zulassen. Auch dort unterscheiden sich Kulturen, Pflanzdichte und Entwicklungsstadien. Ein gemeinsames Gewächshausklima schafft also nicht automatisch gleiche Bedingungen an den Wurzeln.

Eine gemeinsame Laufzeit zwingt Sie unter Umständen zu einem Kompromiss: Reicht sie für das Beet, kann ein kleiner Topf zu viel erhalten; ist sie auf Töpfe abgestimmt, erreicht die Feuchtigkeit im Beet möglicherweise nicht den gewünschten Wurzelbereich. Unterscheiden Sie dabei zwischen Wassermenge und Gießrhythmus. Unterschiedliche Auslässe können bei gleicher Laufzeit verschiedene Mengen abgeben, ermöglichen aber noch keine unterschiedlichen Gießintervalle. Wenn Sie die Pflanzflächen im Bloomcabin Prestige Gewächshaus mit Metallfundament planen, halten Sie deshalb fest, welche Gruppen zwischen den Wassergaben unterschiedlich abtrocknen. Eine eigene Zone ist vor allem dann hilfreich, wenn eine Gruppe bereits wieder Wasser braucht, während die andere noch ausreichend feucht ist. Sie schafft die Möglichkeit eines eigenen Zeitplans, korrigiert aber nicht automatisch eine ungleichmäßige Wasserverteilung.

Bewässerungszonen nach Pflanzenbedarf bilden

Eine Zone sollte eine Gruppe versorgen, deren Pflanzen unter ähnlichen Bedingungen Wasser erhalten können. Notieren Sie zunächst, was in jedem Topf und Beet wächst, wie groß der durchwurzelbare Raum ist, welches Substrat verwendet wird und ob die Pflanzen noch anwachsen oder bereits gut eingewurzelt sind. Dazu kommen Standortunterschiede: Ein Platz nahe einer sonnigen Verglasung kann anders abtrocknen als eine schattigere Ecke. Die Pflanzenart gibt eine Orientierung, ersetzt aber nicht die Beobachtung unter den Bedingungen Ihres Gewächshauses. Sie müssen nicht jede Sorte auf einen eigenen Timer legen. Zweckmäßiger sind wenige Gruppen, deren Feuchte sich mit derselben Einstellung ähnlich entwickelt. Vergleichen Sie dafür mehrere repräsentative Pflanzen, nicht nur die erste am Leitungsanfang.

Planen Sie die Gruppen auf einem einfachen Grundriss ein, statt sie nur als „Töpfe“ und „Beete“ zu benennen. Die angebotenen Größen des Pyramidengewächshauses Bloomcabin Oasis reichen laut Produktangabe von 5,53 bis 18,9 m². Zeichnen Sie für die gewünschte Variante ein, wo Gefäße stehen, welche Flächen bepflanzt sind und welche Wege frei bleiben sollen. Geben Sie jeder geplanten Gruppe eine eindeutige Bezeichnung, etwa „kleine Anzuchttöpfe“ oder „eingewachsene Beetpflanzen“. Räumliche Nähe allein ist kein Grund für einen gemeinsamen Zeitplan: Zwei benachbarte Gruppen können unterschiedlich abtrocknen. Umgekehrt können vergleichbare Töpfe an mehreren Stellen über eine Zone versorgt werden, sofern die Leitungsführung das zulässt. Der Plan sollte deshalb sowohl die Standorte als auch die Zuordnung zur jeweiligen Zone zeigen.

Leitungen und Steuerung unabhängig planen

Eine Zone ist nur dann unabhängig, wenn sie separat eingeschaltet und gesteuert werden kann. Zwei Leitungen, die lediglich an denselben Schlauch angeschlossen sind, laufen nicht automatisch nach unterschiedlichen Zeitplänen. Für eine automatische Bewässerung braucht jede Zone eine passend angesteuerte Ventil- oder Steuerungsmöglichkeit; bei manueller Bedienung müssen die Bereiche getrennt absperrbar sein und einzeln gegossen werden. Welche Lösung passt, hängt von der vorhandenen Steuerung und den Komponenten ab. Prüfen Sie vor dem Aufbau, wie viele unabhängig schaltbare Ausgänge zur Verfügung stehen, ob die Anschlüsse zusammenpassen und ob der Controller zeitlich getrennte Programme zulässt. Eine zweite Leitung allein schafft keine zweite Zone, wenn sie immer zeitgleich mit der ersten Wasser erhält.

Zeichnen Sie den Weg von der Wasserquelle über die gemeinsame Zuleitung bis zu den Abzweigen ein. Markieren Sie, welche Leitungen zu den Töpfen und welche ins Beet führen; so bleibt nachvollziehbar, welcher Ausgang welchen Bereich bedient. Bei einem Gewächshaus mit integriertem Lager wie dem Aluminiumgewächshaus Limited Edition mit Lager sollten Sie Lager- und Pflanzbereiche im Plan unterscheiden. Eine Leitung kann durch einen nicht bepflanzten Bereich führen, ohne dass dort Wasser abgegeben werden soll. Berücksichtigen Sie außerdem Türen, Arbeitsplätze und Wege, damit Schläuche nicht bei jeder Nutzung verschoben werden müssen. Halten Sie Ventile erreichbar und beschriften Sie die Leitungen einheitlich. Tragen Sie auch die Anschlussstellen ein, an denen sich eine Topfgruppe später abtrennen oder erweitern lässt.

Töpfe nach Wurzelraum und Standort gruppieren

Bei Gefäßen zählt nicht nur die Pflanzenart, sondern auch das Volumen des durchwurzelbaren Substrats. Zwei Töpfe mit derselben Kultur können unterschiedlich schnell austrocknen, wenn sie deutlich verschieden groß sind oder ein anderes Substrat enthalten. Sortieren Sie deshalb zunächst nach vergleichbarer Gefäßgröße und Kultur, danach nach Standort und tatsächlich beobachteter Feuchteentwicklung. Junge Pflanzen und frisch umgetopfte Exemplare können andere Bedingungen haben als gut eingewachsene Pflanzen; setzen Sie sie nicht automatisch in dieselbe Gruppe. Wenn viele kleine und wenige große Töpfe nebeneinanderstehen, prüfen Sie, ob sie wirklich mit derselben Abgabe versorgt werden können. Halten Sie fest, welche Gefäße häufig bewegt oder ergänzt werden, damit die Zuordnung aktuell bleibt.

Prüfen Sie, ob alle Gefäße innerhalb einer Gruppe zuverlässig erreicht werden. Eine Leitung entlang einer Topfreihe ist nur dann praktisch, wenn die Abgabestellen an den tatsächlichen Standorten liegen und beim Umstellen nicht unbemerkt daneben geraten. Kontrollieren Sie Töpfe am Anfang und Ende der Leitung sowie Gefäße mit anders zusammengesetztem Substrat. Beim Einrichten eines Bloomcabin Wandgewächshauses hilft eine feste Zuordnung von Topfplätzen und Abgabestellen, auch wenn Sie die Bepflanzung später wechseln. Kennzeichnen Sie leere Plätze, damit dort nicht weiter Wasser abgegeben wird; nutzen Sie dafür die vorgesehenen Verschlussmöglichkeiten des Bewässerungssystems. Sind einzelne Töpfe früher trocken, prüfen Sie zunächst Gefäß, Substrat und Abgabe. Lässt sich die Abweichung nicht beheben und tritt sie regelmäßig auf, ist eine andere Gruppierung sinnvoller als eine längere Bewässerung aller Töpfe.

Ansicht eines Orangeriegewächshauses

Beetflächen in vergleichbare Bereiche aufteilen

Ein Beet lässt sich als eine Zone führen, wenn die bepflanzten Bereiche in etwa denselben Bewässerungsrhythmus vertragen. Das ist nicht automatisch der Fall, nur weil die Kulturen in durchgehender Erde wachsen. Unterschiedliche Pflanztermine, Wurzeltiefen, Substrate oder Pflanzdichten können dazu führen, dass ein Teilbereich bereits feucht ist, während ein anderer mehr Wasser benötigt. Zeichnen Sie Reihen, Randbereiche und freie Stellen ein. Bei Jungpflanzen ist wichtig, dass die Wasserabgabe dort ankommt, wo sich ihre Wurzeln befinden, statt nur die Beetoberfläche an einer beliebigen Stelle zu benetzen. Wenn ein Beet in getrennte Pflanzstreifen oder Bereiche mit unterschiedlicher Bodentiefe gegliedert ist, kontrollieren Sie diese Stellen einzeln, bevor Sie sie derselben Zone zuordnen.

Enthält ein Beet mehrere klar unterscheidbare Pflanzengruppen, prüfen Sie, ob sie eigene Abzweige bekommen sollten oder ob eine gemeinsame Zone mit passend platzierten Abgabestellen genügt. Teilen Sie nicht allein deshalb, weil zwei Reihen verschiedene Namen tragen; zusätzliche Zonen erhöhen den Steuerungsaufwand. Bei der Bloomcabin Orangerie reichen die in der Produktangabe genannten Größen von 47 bis 70 m². Berücksichtigen Sie bei der Flächenplanung auch, welche Beetabschnitte gleichzeitig bepflanzt werden und welche zeitweise leer bleiben. Ein separat absperrbarer Abschnitt kann während einer Anbaupause ohne Bewässerung bleiben, ohne dass die übrigen Pflanzen trockenstehen. Für einen eigenen automatischen Zeitplan benötigt er dagegen eine unabhängig ansteuerbare Zone. Diese Unterscheidung verhindert, dass jeder kleine Beetabschnitt unnötig ein eigenes Programm bekommt.

Laufzeit und Häufigkeit getrennt festlegen

Der Zeitplan hat mindestens zwei Stellschrauben: Wie oft eine Zone startet und wie lange sie jeweils Wasser erhält. Eine häufigere, kurze Bewässerung ist nicht automatisch besser, und eine lange Laufzeit löst keine ungleichmäßige Verteilung. Richten Sie die erste Einstellung an Kulturen, Substrat, Wurzelraum und den Angaben der verwendeten Bewässerungskomponenten aus. Wo es keine verlässliche Ausgangseinstellung gibt, beginnen Sie mit einem vorsichtigen Test und prüfen anschließend die Feuchtigkeit im Wurzelbereich. Übernehmen Sie keine Minutenangabe aus einem anderen Gewächshaus, weil Auslässe, Wasserzufuhr, Gefäße und Boden abweichen können. Eine Timerdauer lässt sich nur sinnvoll beurteilen, wenn Sie wissen, was die jeweiligen Auslässe tatsächlich abgeben.

Stellen Sie die Werte für Töpfe und Beete getrennt ein und ändern Sie zunächst nur eine Stellschraube pro Test. Wenn Sie zugleich Häufigkeit und Dauer anpassen, bleibt unklar, welche Änderung die Wirkung verursacht hat. Für die geplante Bepflanzung eines klassischen Aluminiumgewächshauses von Bloomcabin können Sie die ersten Einstellungen direkt neben den jeweiligen Gruppen im Pflanzplan festhalten. Prüfen Sie nicht nur unmittelbar nach dem Gießen, sondern auch vor dem nächsten vorgesehenen Start. Ist der Wurzelraum dann noch zu nass, kann das Intervall zu kurz sein; bleibt er bereits nach der Wassergabe stellenweise trocken, ist zunächst die Benetzung zu untersuchen. Wärme, Bewölkung, Lüftung und Pflanzenwachstum verändern den Bedarf. Beurteilen Sie eine Einstellung deshalb über mehrere Beobachtungen und nicht anhand eines einzelnen Gießgangs.

Wasserabgabe und Benetzung kontrollieren

Eine eingestellte Laufzeit sagt noch nicht, wie viel Wasser jede Pflanze erhält. Kontrollieren Sie die tatsächliche Abgabe an mehreren Stellen: etwa am Anfang und Ende einer Leitung sowie an repräsentativen Gefäßen oder Beetabschnitten. Für einen einfachen Vergleich können Sie die abgegebene Wassermenge über eine festgelegte Zeit in geeigneten Auffanggefäßen sammeln und die Werte gegenüberstellen; halten Sie die Bedingungen dabei gleich. Das zeigt Unterschiede zwischen Auslässen, aber nicht allein, ob die Menge für die Pflanzen richtig ist. Prüfen Sie nach dem Gießen zusätzlich, wie weit die Feuchtigkeit im Wurzelraum angekommen ist und ob einzelne Stellen trocken oder sehr nass bleiben. Eine Auffangmessung ersetzt diese Kontrolle im Substrat nicht.

Zur Kontrolle gehört auch, ob Wasserquelle und Komponenten zusammenpassen. Lesen Sie die Vorgaben der verwendeten Schläuche, Tropfer, Filter und Steuerung. Entscheidend ist nicht nur ein Druckwert bei geschlossenem System, sondern die Versorgung während der Bewässerung. Lassen Sie Druck und Durchfluss unter den vorgesehenen Betriebsbedingungen fachkundig messen, wenn Sie diese Anforderungen nicht sicher beurteilen können. Für die Bewässerungsplanung im Aluminiumgewächshaus Limited Edition sollten Sie die Messbedingungen zusammen mit dem Leitungsplan dokumentieren: Welche Zone war geöffnet, welche Auslässe waren angeschlossen und wo wurde gemessen? So bleiben Ergebnisse nach einem Umbau vergleichbar. Weichen die Abgabemengen stark voneinander ab, prüfen Sie zunächst auf Knicke, verstopfte Auslässe oder ungeeignete Komponenten. Eine längere Laufzeit kann sonst die gut versorgten Stellen zusätzlich vernässen.

Feuchtesensoren den Zonen zuordnen

Ein Sensor kann die Beobachtung ergänzen, ersetzt aber nicht automatisch den Blick auf alle Pflanzen. Ein Messpunkt in einem kleinen Topf ist kein verlässlicher Stellvertreter für ein tiefes Beet; umgekehrt bildet ein Sensor im Beet nicht unbedingt die Feuchte eines Topfes an einem anderen Standort ab. Platzieren Sie das Messgerät in dem Medium und Bereich, dessen Zustand tatsächlich gesteuert werden soll, und beachten Sie die Einbau- und Nutzungshinweise des Herstellers. Ein Messwert nahe der Oberfläche oder direkt an einer Abgabestelle kann ein verzerrtes Bild liefern. Vergleichen Sie ihn deshalb mit einer direkten Kontrolle im Wurzelraum. Wenn die Gruppen deutlich unterschiedliche Bedingungen haben, braucht jede Zone eine passende Messung oder eine andere Form der Kontrolle.

Prüfen Sie bei einer Steuerung mit mehreren Ausgängen getrennt, welche Zeitprogramme sie erlaubt und wie sie Sensordaten verwendet. Unabhängige Zeitpläne bedeuten nicht automatisch, dass jeder Ausgang einen eigenen Feuchtewert auswertet. Ein gemeinsamer Sensor kann beispielsweise die Freigabe mehrerer Programme beeinflussen, ohne die Feuchte aller Pflanzengruppen zu erfassen. Für einen Grundriss wie beim T-Modell Gewächshaus Orangerie sollten Sie Messpunkte deshalb den tatsächlich bepflanzten Zonen zuordnen, statt sie allein nach der Gebäudeform zu verteilen. Halten Sie im Plan fest, welcher Messpunkt welche Zone beeinflusst und welche Bereiche Sie zusätzlich von Hand kontrollieren. Testen Sie nach der Einrichtung, ob eine Sensorreaktion nur die vorgesehenen Programme betrifft. Konfigurieren Sie diese Zuordnung ausschließlich nach den Möglichkeiten und Hinweisen des Geräteherstellers.

Außenansicht des T-Modell-Gewächshauses

Einstellungen protokollieren und saisonal anpassen

Notieren Sie Datum, Zone, eingestellte Häufigkeit und Dauer sowie Beobachtungen im Wurzelbereich. Ergänzen Sie, welche Pflanzen und Substrate in der Zone stehen und ob sich Wetter oder Standort verändert haben. So erkennen Sie, ob eine Anpassung tatsächlich Wirkung hatte oder nur mit einem anderen Faktor zusammenfiel. Eine einfache Tabelle oder ein Heft reicht; wichtig ist, Topf- und Beetzone nicht in einem allgemeinen Eintrag zusammenzufassen. Markieren Sie außerdem, wann Sie Töpfe umgesetzt, Pflanzen ersetzt oder Abgabestellen verschoben haben. Dann lässt sich später nachvollziehen, warum sich die Wasserverteilung verändert hat. Vermerken Sie auch, ob Sie die Zonen einzeln oder gleichzeitig geprüft haben.

Überprüfen Sie die Einstellungen nach Änderungen im Bestand, bei deutlich verändertem Wachstum oder wenn sich die Feuchte zwischen den Bewässerungen anders entwickelt als zuvor. Auch ein neuer Standort kann durch abweichende Sonneneinstrahlung oder Luftbewegung die Trocknung beeinflussen. Nehmen Sie bei einer Abweichung nicht sofort eine große Verlängerung der Laufzeit vor: Prüfen Sie zuerst, ob eine Leitung geknickt, ein Anschluss gelöst oder eine Abgabestelle versetzt wurde. Sehen Sie anschließend nach, ob die Zone weiterhin Pflanzen mit vergleichbarem Bedarf umfasst und ob Wasser tatsächlich ankommt. Wenn möglich, vergleichen Sie Beobachtungen unter ähnlichen Bedingungen. So lässt sich besser unterscheiden, ob eine Änderung am Zeitplan, an der Verteilung oder an der Gruppierung nötig ist.

Gemeinsame Wasserquelle und typische Fehler berücksichtigen

Zwei Zeitpläne bedeuten nicht, dass die Zonen gleichzeitig laufen müssen. Bei einer gemeinsamen Wasserquelle kann ein zeitversetzter Betrieb sinnvoll sein, wenn deren Versorgung für den Parallelbetrieb nicht ausreicht. Berücksichtigen Sie dabei alle Startzeiten und die jeweilige Laufzeit: Ein langes Beetprogramm kann noch laufen, wenn die Topfzone bereits erneut startet. Prüfen Sie auch, wie die Steuerung mit Überschneidungen umgeht, etwa ob sie Programme nacheinander ausführt oder mehrere Ausgänge gleichzeitig öffnet. Halten Sie die gewünschte Reihenfolge im Plan fest. Nach einer Verlängerung der Laufzeit oder dem Hinzufügen weiterer Starts sollten Sie diese Reihenfolge erneut prüfen. So verändert eine Anpassung für eine Pflanzengruppe nicht unbemerkt die Betriebsbedingungen der anderen.

Ordnen Sie Fehler zunächst danach ein, ob sie eine einzelne Pflanze, eine ganze Zone oder alle Zonen betreffen. Bleibt nur ein Topf trocken, liegt die Ursache eher an dessen Abgabestelle oder Standort als am gemeinsamen Zeitplan. Startet eine ganze Zone nicht, prüfen Sie die Programmzuordnung und die vorgesehenen Betriebsanzeigen der Steuerung nach Herstelleranleitung. Sind alle Bereiche betroffen, kontrollieren Sie zunächst die gemeinsame Wasserzufuhr. Beachten Sie außerdem, ob ein manueller Testlauf zusätzlich zum regulären Programm Wasser abgegeben hat; doppelte Wassergaben können die Beurteilung verfälschen. Ändern Sie nicht vorsorglich alle Programme zugleich. Eine gezielte Prüfung erhält funktionierende Einstellungen und macht sichtbar, ob tatsächlich ein anderer Gießrhythmus nötig ist oder eine Störung behoben werden muss.

Häufige Fragen

Müssen Töpfe und Beete immer getrennte Bewässerungszonen bekommen?

Nein. Eine Trennung ist sinnvoll, wenn Töpfe und Beet bei gleicher Einstellung unterschiedlich austrocknen oder verschieden viel Wasser erhalten. Sind ihre Kulturen, Wurzelräume und beobachteten Feuchteverläufe vergleichbar, kann eine gemeinsame Zone funktionieren. Entscheidend ist die Prüfung im konkreten Gewächshaus – nicht die Annahme, dass jeder Topf grundsätzlich häufiger Wasser braucht.

Reicht ein Timer mit zwei Leitungen aus?

Nicht unbedingt. Zwei Leitungen an einem dauerhaft geöffneten Abzweig erhalten denselben Schaltimpuls. Für getrennte automatische Zeitpläne braucht es unabhängig ansteuerbare Ventile oder Ausgänge und eine kompatible Steuerung. Mit getrennten manuellen Absperrungen können Sie die Bereiche einzeln gießen, aber nicht automatisch unterschiedliche Zeiten programmieren.

Wie finde ich die passende Bewässerungsdauer?

Eine feste Minutenzahl lässt sich nicht einfach übertragen: Abgabe, Wasserzufuhr, Substrat, Gefäßgröße und Pflanzen beeinflussen das Ergebnis. Prüfen Sie die Auslässe und anschließend die Feuchtigkeit im Wurzelraum. Ändern Sie Dauer oder Häufigkeit schrittweise und jeweils einzeln, damit Sie die Wirkung der Anpassung beurteilen können.

Kann ein einzelner Feuchtesensor beide Zonen steuern?

Ein einzelner ortsfester Sensor misst nur die Feuchtigkeit an seinem Standort. Ein Messpunkt in einem Topf bildet das Beet daher nicht zuverlässig ab. Je nach Steuerung kann ein Sensor mehrere Programme gemeinsam freigeben oder sperren; das ist aber keine unabhängige Feuchteregelung beider Zonen. Dafür benötigen Sie passende Messstellen und eine Steuerung, die deren Werte den jeweiligen Zonen zuordnen kann. Beachten Sie die Herstellerhinweise und ergänzen Sie die Messung durch direkte Kontrollen im Wurzelraum.

Wann sollte ich den Bewässerungsplan anpassen?

Überprüfen Sie ihn nach dem Umtopfen, Umstellen, Austausch von Kulturen oder einer Änderung der Auslässe. Auch deutlich verändertes Pflanzenwachstum und andere Bedingungen im Gewächshaus können eine neue Kontrolle nötig machen. Notieren Sie Änderungen und passen Sie die Einstellungen anhand Ihrer Beobachtungen an, nicht allein nach dem Kalender.

Getrennte Zonen sind am nützlichsten, wenn sie einen tatsächlichen Unterschied im Wurzelraum abbilden: Töpfe erhalten einen eigenen Zeitplan, Beete einen zweiten, und weitere Gruppen werden erst nach Beobachtung aufgeteilt. Prüfen Sie an repräsentativen Pflanzen, ob das Wasser dort ankommt, wo es gebraucht wird, und halten Sie Änderungen knapp fest. So bleibt die Bewässerung steuerbar, ohne den Gewächshausplan mit unnötig vielen Programmen zu überladen.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+49
−
✖