Um die Qualität der Inhalte dieser Website zu verbessern und sie an die Bedürfnisse der Nutzer anzupassen, werden Cookies verwendet – auch Cookies von Drittanbietern. Durch die weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies sowie einer möglichen Kommunikation zu, wenn Sie Ihre Kontaktinformationen in eines der Formulare auf der Seite eingeben.
Zurück zum Blog

Glasdach und Polycarbonat im Gewächshaus?

Glasdach und Polycarbonat im Gewächshaus?

Gewächshausverglasung

Ein Gewächshaus mit Glasdach und Polycarbonat-Seiten verbindet zwei unterschiedliche Verglasungsarten – doch die Kombination ist keine frei austauschbare Standardlösung. Entscheidend ist, ob der Hersteller sie für das konkrete Modell und die gewählte Größe konstruktiv vorsieht. Materialstärken, Befestigungen, Dichtungen und Anschlüsse müssen zusammenpassen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Angaben zur Mischverglasung wichtig sind und weshalb ein nachträglicher Eigenumbau keine verlässliche Planungsgrundlage bietet.

T-Modell-Gewächshaus in einer Gartenansicht

Vor dem Kauf zu klären 1

Wann Glasdach und Polycarbonat-Seiten zusammenpassen

Ein Glasdach mit Polycarbonat-Seiten ist als Verglasungskonzept denkbar; entscheidend ist jedoch, ob der Hersteller diese Kombination für genau das gewählte Gewächshausmodell, die Größe und die Rahmenausführung vorsieht. Dachscheiben und Seitenplatten lassen sich nicht allein anhand ihrer Außenmaße austauschen: Profile, Halter, Dichtungen und Übergänge sind auf bestimmte Materialstärken, Formate und Bewegungen abgestimmt. Eine Kombination, die für eine Baureihe freigegeben ist, gilt deshalb nicht automatisch für andere Modelle oder Größen. Maßgeblich sind die Unterlagen zur konkreten Ausführung, in denen die Materialzuordnung für Dach und Wände eindeutig erkennbar sein sollte. Unterscheiden Sie dabei zwischen einer Auswahl verschiedener Verglasungen für das gesamte Gewächshaus und einer tatsächlich vorgesehenen Mischverglasung. Wenn ein Angebot Glas oder Polycarbonat nennt, kann damit eine Entscheidung zwischen zwei vollständigen Ausführungen gemeint sein. Erst die genaue Zuordnung zu einzelnen Flächen beantwortet die Frage, ob beide Materialien gemeinsam verwendet werden dürfen.

Auch Modellname, Produktfoto und Flächenangebot reichen als Nachweis nicht aus. Die Produktseite des klassischen Aluminiumgewächshauses nennt beispielsweise eine Flächenspanne von 3,77 bis 28,08 m². Diese Angabe hilft beim Einordnen der Modellgrößen, sagt aber nicht, ob für eine bestimmte Ausführung ein Glasdach mit Polycarbonat-Seiten vorgesehen ist. Die im Text verlinkten Modellseiten dienen der Orientierung an Modellnamen und ausgewiesenen Flächen; sie sind keine bestätigten Beispiele für eine Mischverglasung. Lassen Sie die gewünschte Materialkombination für Ihre Größe in einer modellbezogenen Zeichnung oder schriftlich bestätigen.

Dach und Seitenwand haben unterschiedliche Anforderungen

Dach und Seitenwände sind Witterung ausgesetzt, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben für den Lichteinfall und die Nutzung des Gewächshauses. Daraus folgt keine allgemeine Rangfolge der Materialien. Polycarbonat gibt es beispielsweise als massive Platte oder mehrwandige Stegplatte; auch Glas kann sich je nach Ausführung und Oberflächenbehandlung unterscheiden. Lichtdurchgang, Durchsicht, Eigengewicht und Wärmedurchgang lassen sich deshalb nicht allein aus den Sammelbegriffen Glas und Kunststoff ableiten. Wer beide Materialien kombinieren möchte, sollte die Anforderungen an jede Fläche getrennt benennen und anschließend die Eigenschaften der konkret angebotenen Platten vergleichen. Möchten Sie durch die Seitenwände in den Garten sehen, ist die Durchsicht ein anderes Auswahlkriterium als die Lichtmenge für Pflanzen. Geht es um weniger Einblick von außen, sollte die tatsächliche optische Wirkung der Platte geprüft werden. Polycarbonat bedeutet nicht automatisch Sichtschutz, ebenso wenig bedeutet Glas ohne nähere Angaben immer eine völlig klare Ansicht.

Auch die Nutzung im Inneren zählt: Für hoch wachsende Pflanzen kann die Lichtverteilung anders wichtig sein als für niedrige Anzuchtflächen. Ein Arbeitsgang benötigt wiederum Platz und eine geeignete Anordnung der Einrichtungen. Zeichnen Sie daher Beete, Regale und Arbeitsflächen in den Grundriss ein, bevor Sie Anforderungen an bestimmte Wandfelder festlegen. Beim Limited-Edition-Gewächshaus mit Lager ist außerdem das eingebaute Lager als Produkteigenschaft genannt. Für eine solche Aufteilung wäre anhand der konkreten Zeichnung zu klären, welche Außenflächen zum Pflanzenbereich und welche zum Lager gehören. Ein Wunsch nach Durchsicht oder einer bestimmten Lichtwirkung sollte sich auf die tatsächlich genutzten Bereiche beziehen. Die Produktbezeichnung allein beantwortet weder diese räumliche Zuordnung noch die Frage, ob eine Mischverglasung angeboten wird.

Vor dem Kauf zu klären 2

Profil, Plattenstärke und Dichtung müssen zusammenpassen

Glas und Polycarbonat benötigen nicht automatisch dieselbe Aufnahme. Unterschiede bei Stärke, Plattenformat und Kanten können beeinflussen, wie eine Scheibe oder Platte in Profilen gehalten und abgedichtet wird. Auch das Verhalten bei Temperaturwechseln ist nicht gleich: Materialien dehnen sich unterschiedlich aus, und die Befestigung muss dafür ausgelegt sein. Deshalb reicht es nicht, eine Platte mit ähnlichen Außenmaßen zu finden. Die zulässigen Abmessungen, Auflageflächen und Befestigungselemente müssen zur vorgesehenen Konstruktion gehören. Gerade bei einem Wechsel von einem Material zum anderen sollte der Hersteller bestätigen, dass die betreffende Profil- und Plattenkombination vorgesehen ist. Fragen Sie dabei nicht nur nach der Plattenstärke, sondern auch danach, ob die angebotene Mischverglasung andere Halter oder Dichtungen benötigt als die einheitlich verglaste Variante. Diese Angaben gehören in die Beschreibung des Angebots. Eine identische Rahmenansicht auf zwei Produktbildern belegt nicht, dass auch die verdeckten Befestigungs- und Dichtungsteile übereinstimmen.

Besonders wichtig sind die Übergänge zwischen Dach und Wand, etwa an Traufe, Ecke und Giebel. Dort müssen Halterung und Dichtung zur jeweiligen Fläche passen; zugleich muss die Konstruktion den vorgesehenen Wasserablauf ermöglichen. Bei einem Modell wie dem Prestige-Gewächshaus mit Metallfundament benennt der Produktzusatz das Fundament, nicht aber die Verglasung oder die Verbindung zwischen unterschiedlichen Platten. Für diese Fragen brauchen Sie die Angaben zur konkreten Verglasungsausführung. Eigenmächtig zugeschnittene Platten oder improvisierte Übergänge ersetzen weder eine Freigabe noch eine passende technische Zeichnung.

Die Lichtverteilung im ganzen Gewächshaus beurteilen

Wie viel Licht Pflanzen erreicht, hängt nicht nur davon ab, ob oben Glas und seitlich Polycarbonat eingesetzt wird. Plattenart, Oberfläche und mögliche Beschichtungen beeinflussen die Durchlässigkeit; bei Polycarbonat ist außerdem der konkrete Aufbau entscheidend. Seiten erhalten Licht aus einer anderen Richtung als das Dach, und Bäume, Gebäude oder Zäune können den seitlichen Einfall abschatten. Vergleichen Sie daher Daten zur tatsächlich angebotenen Verglasung, wenn Lichtdurchgang für Ihre Bepflanzung wichtig ist. Achten Sie darauf, welche Eigenschaft beschrieben wird: Lichtdurchlässigkeit und Lichtstreuung sind nicht dasselbe. Eine Platte kann Licht durchlassen und zugleich die Durchsicht verändern. Die Bezeichnung eines Materials allein liefert keinen zuverlässigen Wert für die Lichtmenge am Beet. Auch ein Foto mit heller Innenansicht ist dafür kein Messwert, weil Beleuchtung, Aufnahmezeit und Belichtung das Bild beeinflussen. Für einen Vergleich sollten die Angaben zu beiden Plattenarten dieselbe Kenngröße beschreiben.

Eine Skizze mit den geplanten Pflanzflächen und den umgebenden Schatten hilft, die Materialfrage in den richtigen Zusammenhang zu stellen. Berücksichtigen Sie auch, dass sich Schatten im Tages- und Jahresverlauf verändern können. Bei der Bloomcabin-Orangerie nennt die Produktangabe eine Flächenspanne von 47 bis 70 m². Bei der Planung eines solchen Grundrisses lohnt es sich, nicht nur die äußeren Wandflächen, sondern auch die Positionen der Pflanzen im Inneren zu betrachten. Ein Beet unmittelbar an einer Seitenwand erhält Licht unter anderen Bedingungen als eine Fläche weiter innen. Hohe Pflanzen oder Regale können zusätzlich Licht abschirmen. Halten Sie deshalb fest, wo seitlicher Lichteinfall besonders wichtig ist und wo vor allem Licht über das Dach ankommt. So lässt sich eine angebotene Materialverteilung gezielt beurteilen, ohne aus der Gesamtfläche auf die Lichtverhältnisse zu schließen.

Ansicht eines T-Modell-Gewächshauses

Vor dem Kauf zu klären 3

Wärmedämmung und Lüftung getrennt betrachten

Eine Mischverglasung sorgt nicht automatisch für ein bestimmtes Innenklima. Wärmedurchgang hängt unter anderem davon ab, ob es sich um eine massive Polycarbonatplatte oder eine Stegplatte handelt, wie diese aufgebaut ist und welches Glas beim Dach verwendet wird. Ohne Angaben zur konkreten Ausführung lässt sich nicht beurteilen, ob die Kombination Wärmeverluste verändert oder wie stark. Fragen Sie nach den technischen Werten der angebotenen Platten und danach, auf welche Bauteile sie sich beziehen. Wird ein U-Wert angegeben, beschreibt ein niedrigerer Wert bei vergleichbaren Angaben einen geringeren Wärmedurchgang. Daraus lässt sich jedoch noch keine bestimmte Innentemperatur ableiten. Ein Wert für eine Seitenplatte ist auch kein Wert für das gesamte Gewächshaus: Dach, Rahmen, Anschlüsse und Öffnungen gehören ebenfalls zur Hülle. Notieren Sie deshalb bei jedem Vergleichswert die zugehörige Platte oder Konstruktion. So vermeiden Sie, die Eigenschaft eines einzelnen Bauteils versehentlich als Gesamtleistung der Mischverglasung zu bewerten.

Lüftung bleibt eine eigene Planungsfrage. Öffnungen, Luftaustausch, Verschattung und die Sonneneinstrahlung wirken neben der Verglasung auf die Bedingungen im Gewächshaus. Ein Polycarbonat-Seitenfeld ersetzt keine geeignete Lüftung, und ein Glasdach ist für sich genommen keine Zusage für ein bestimmtes Temperaturniveau. Prüfen Sie deshalb, welche Lüftungsmöglichkeiten die gewählte Modellkonfiguration vorsieht und ob sie zu den Pflanzen und der Nutzung passen. Wenn ein Hersteller Werte zur Wärmedämmung nennt, sollten diese zur vollständigen, tatsächlich angebotenen Konstruktion gehören und nicht nur zu einer einzelnen Platte.

Gewicht und Belastbarkeit als Gesamtsystem prüfen

Die Verglasung beeinflusst, welche Anforderungen an Profile, Rahmen und Unterbau gestellt werden. Glas und Polycarbonatplatten können sich deutlich im Eigengewicht unterscheiden; maßgeblich sind dabei die tatsächlichen Formate, Stärken und Plattenaufbauten. Hinzu kommen Einwirkungen wie Wind und Schnee, die nicht allein an einer einzelnen Platte beurteilt werden können. Eine leichtere Seitenplatte bedeutet deshalb nicht automatisch, dass eine beliebige Kombination für den vorhandenen Rahmen geeignet ist. Lassen Sie sich vom Hersteller bestätigen, dass die vorgesehene Materialverteilung für das konkrete Modell und die gewählte Größe ausgelegt ist. Ebenso wichtig ist die genaue Glasart des Dachs: Die allgemeine Bezeichnung Glas lässt offen, welche Ausführung für diese Position vorgesehen ist. Fragen zur Tragfähigkeit, zur Dachverglasung oder zum Unterbau sollte eine qualifizierte Fachperson anhand der projektspezifischen Unterlagen beurteilen. Angaben aus einer anderen Verglasungsvariante sind dafür kein Ersatz, selbst wenn Grundriss und Modellname übereinstimmen.

Für eine technische Anfrage sollten Größe, Standort und gewünschte Verglasung zusammen beschrieben werden. Beim Limited-Edition-Aluminiumgewächshaus reicht die angegebene Flächenspanne von 3,77 bis 28,08 m²; nennen Sie deshalb die ausgewählte Variante statt nur die Modellreihe. Ergänzen Sie, ob das Dach vollständig aus Glas bestehen soll und welche Wandfelder Polycarbonat erhalten sollen. Türen und Lüftungsflügel sollten dabei ausdrücklich zugeordnet werden, statt stillschweigend als Teil der Seitenwände zu gelten. So lässt sich klären, auf welche vollständige Ausführung eine technische Auskunft tatsächlich zutrifft. Falls Standortbedingungen eine zusätzliche Beurteilung erforderlich machen, sollte diese auf derselben Zeichnung beruhen wie das Angebot. Unterschiedliche Planstände können sonst zu widersprüchlichen Aussagen über die geplante Konstruktion führen.

Vor dem Kauf zu klären 4

Reinigung und Ersatzteile vorab berücksichtigen

Für Glas und Polycarbonat gelten nicht zwangsläufig dieselben Pflegehinweise. Oberflächen und mögliche Beschichtungen können unterschiedlich auf Reinigungsmittel und mechanische Beanspruchung reagieren. Verwenden Sie daher die Pflegeempfehlungen des Herstellers für genau die eingesetzten Platten, statt von einem Material pauschal auf geeignete Mittel oder Werkzeuge zu schließen. Bei einer Mischverglasung ist auch zu klären, ob ein Reinigungsmittel für beide angrenzenden Flächen und ihre Dichtungen geeignet ist. Die Zugänglichkeit der Dachflächen spielt ebenfalls eine Rolle: Überlegen Sie, welche Bereiche regelmäßig gereinigt werden müssen und wie eine Fachfirma diese sicher erreichen könnte. Das Dach darf nicht ohne ausdrückliche entsprechende Auslegung als begehbar betrachtet werden. Lassen Sie sich gegebenenfalls erläutern, welche Reinigungsmöglichkeiten vorgesehen sind. Hinweise zur Reinigung sollten außerdem von Vorgaben zur Wartung der Profile und Dichtungen unterscheidbar sein, damit die Pflege einer Oberfläche nicht mit der Kontrolle des gesamten Verglasungssystems verwechselt wird.

Klären Sie außerdem, wie ein beschädigtes Feld später ersetzt werden kann. Ersatz muss hinsichtlich Material, Stärke, Format und Befestigung zum vorhandenen System passen; eine beliebige Platte aus dem Handel ist nicht automatisch kompatibel. Fragen Sie vor dem Kauf, welche Angaben zur Bestellung eines Ersatzteils benötigt werden und ob die Dach- und Seitenflächen getrennt identifiziert sind. Bei einer Mischverglasung ist es hilfreich, wenn die Zeichnung jede Materialzone eindeutig benennt. Damit wird auch Jahre später nachvollziehbar, welches Ersatzteil für die jeweilige Fläche vorgesehen ist.

Standort und Gewächshausform mit der Verglasung abstimmen

Die Lage im Garten kann beeinflussen, welche Seiten besonders viel oder wenig Licht erhalten und welche Flächen an Gebäude, Hecken oder andere Hindernisse grenzen. Bei einem freistehenden Gewächshaus sind die Außenflächen anders zu beurteilen als bei einer Planung an einer Wand. Prüfen Sie deshalb den Standort zusammen mit der Zeichnung: Welche Seiten und Giebelflächen sind tatsächlich verglast, wo liegen Türen und Öffnungen, und welche Bereiche sollen Pflanzen aufnehmen? Auch die Ausrichtung einzelner Dachflächen sollte in der Skizze erkennbar sein. Eine gewünschte Polycarbonat-Seite ist sonst möglicherweise nicht diejenige, die später an der betrachteten Gartengrenze steht. Verwenden Sie eindeutige Bezeichnungen wie Eingangsseite und gegenüberliegende Giebelseite sowie eine eingezeichnete Himmelsrichtung. Das erleichtert die Abstimmung, insbesondere wenn Ansichten aus verschiedenen Perspektiven vorliegen. Aus der Bezeichnung eines Modells allein lässt sich nicht ableiten, welche Wandflächen eine gewünschte Materialkombination erhalten.

Bei einem Aluminium-Wandgewächshaus ist die Zuordnung der Flächen zur vorhandenen Wand besonders wichtig. Prüfen Sie anhand der konkreten Produktzeichnung, welche Bereiche an das Gebäude anschließen und welche frei nach außen liegen. Eine benachbarte Wand kann den Lichteinfall beeinflussen; daraus ergibt sich aber nicht automatisch eine geeignete Verglasung oder ein ausreichender Wärmespeichereffekt. Halten Sie außerdem fest, ob die gewünschte Materialverteilung nur die freien Seitenwände betrifft oder auch Giebelflächen einschließen soll. Der Anschluss an das Gebäude ist eine eigene Planungsfrage, die mit dem Hersteller und bei Bedarf einer qualifizierten Fachperson zu klären ist. Die Wahl von Polycarbonat statt Glas beantwortet diese Anschlussfrage nicht. So bleibt die Standortplanung von den Eigenschaften der einzelnen Platten klar unterscheidbar.

Außenansicht eines sechseckigen Gewächshauses

Vor dem Kauf zu klären 5

Die Herstellerfreigabe muss das konkrete Modell nennen

Eine belastbare Auskunft sollte Modell, Rahmenausführung und gewählte Größe eindeutig bezeichnen. Außerdem muss sie zeigen, welches Material für das Dach, die Seitenwände, Giebelflächen und gegebenenfalls Türen vorgesehen ist. Fragen Sie nach der genauen Art der Glas- und Polycarbonatplatten sowie nach ihrer Stärke und ihrem Aufbau. Eine allgemeine Aussage wie „Glas und Polycarbonat sind möglich“ lässt offen, ob beide Materialien gleichzeitig, an den gewünschten Stellen und in Ihrer gewählten Größe vorgesehen sind. Hilfreich ist eine Zeichnung, in der die Materialzonen durch Beschriftungen oder eine Legende eindeutig unterschieden werden. Die Bezeichnungen sollten mit denen im Angebot übereinstimmen. Eine mündliche Erläuterung zu einem ähnlichen Modell kann diese Zuordnung nicht ersetzen. Falls eine Sonderausführung angeboten wird, sollte erkennbar sein, welche Unterlagen gerade diese Variante beschreiben und welche lediglich die Standardausführung zeigen. So bleiben offene Fragen vor der Bestellung sichtbar.

Lassen Sie Anschlussprofile, Dichtungen, Wasserführung und die Belastbarkeit der vollständigen Ausführung berücksichtigen. Angaben zu Lüftung, Pflege und passenden Ersatzteilen ergänzen die Konfigurationsbeschreibung für den späteren Betrieb. Beim T-Modell-Gewächshaus ist eine eindeutige Benennung der einzelnen Gebäudeseiten hilfreich, damit sich Materialangaben nicht auf die falsche Ansicht beziehen. Eine beschriftete Zeichnung ist dafür aussagekräftiger als eine bloße Aufzählung von Glas und Polycarbonat. Prüfen Sie abschließend, ob Zeichnung, Angebot und technische Angaben denselben Stand beschreiben. Wird die Aufteilung während der Beratung geändert, sollten die betroffenen Unterlagen entsprechend aktualisiert werden. Bewahren Sie die endgültige Konfigurationsbeschreibung zusammen mit den Pflege- und Ersatzteilangaben auf. Damit lässt sich später nachvollziehen, welche Ausführung bestellt wurde.

Mischverglasung mit anderen Ausführungen vergleichen

Vergleichen Sie die Mischverglasung mit anderen Ausführungen, sofern der Hersteller diese für dasselbe Modell anbietet. Entscheidend sind nicht nur die Optik und die Materialnamen, sondern auch die angegebenen Eigenschaften, Pflegehinweise, Lüftung und Ersatzteilversorgung. Fragen Sie sich, welchen konkreten Vorteil Glas auf dem Dach und Polycarbonat an den Seiten in Ihrer Nutzung bieten soll. Halten Sie die wichtigsten Anforderungen getrennt fest, etwa Durchsicht an den Seiten, Lichtdurchlässigkeit oder den dokumentierten Wärmedurchgang. Ordnen Sie diesen Anforderungen anschließend die Angaben der angebotenen Varianten zu. Ein nicht angegebener Wert bleibt dabei offen und sollte nicht durch eine Vermutung ersetzt werden. Wenn sich der gewünschte Vorteil anhand der Unterlagen nicht beschreiben lässt, ist die zusätzliche Abstimmung unterschiedlicher Platten womöglich nicht nötig. Für einen aussagekräftigen Vergleich sollten Größe, Rahmen und Lüftung möglichst gleich bleiben. Andernfalls könnte ein vermeintlicher Materialvorteil tatsächlich auf einer anderen Ausstattung beruhen.

Bei einer besonderen Form wie dem pyramidenförmigen Gewächshausmodell sollte zunächst die Zeichnung zeigen, welche Flächen als Dach und welche als Seiten vorgesehen sind. Übertragen Sie eine Materialaufteilung eines anderen Modells nicht allein aufgrund einer ähnlichen Außenansicht. Wenn mehrere vom Hersteller vorgesehene Varianten zur Auswahl stehen, vergleichen Sie die vollständigen Angebote einschließlich der jeweiligen Profile, Dichtungen und Öffnungen. Ein Preisvergleich einzelner Platten erfasst diese Unterschiede nicht. Beziehen Sie auch die dokumentierten Pflegeanforderungen und das Vorgehen bei einem späteren Ersatz ein. Die passende Wahl ist diejenige, deren belegte Eigenschaften Ihren Bedarf erfüllen und deren vollständige Ausführung eindeutig beschrieben ist. Das kann eine Mischverglasung sein, muss es aber nicht: Eine einheitliche Verglasung bleibt eine sinnvolle Vergleichsoption, sofern sie für das gewählte Modell angeboten wird.

Häufige Fragen

Kann ich die Seiten meines Gewächshauses selbst durch Polycarbonat ersetzen?

Nur wenn der Hersteller diesen Umbau für das konkrete Modell und die gewählte Größe ausdrücklich vorsieht. Andernfalls können Plattenstärke, Befestigung, Dichtung und Belastbarkeit nicht zusammenpassen. Eine Produktbeschreibung, die Glas und Polycarbonat allgemein erwähnt, ist keine Freigabe für eine selbst zusammengestellte Kombination.

Warum wird ein Glasdach mit Polycarbonat-Seiten gewünscht?

Die Materialien können unterschiedliche Anforderungen an Dach- und Wandflächen erfüllen. Ob die Kombination tatsächlich Vorteile bietet, hängt jedoch vom konkreten Glas, der Polycarbonatplatte, der Konstruktion und der Nutzung ab. Vergleichen Sie deshalb die Angaben zur vollständigen Ausführung, nicht nur die Materialnamen.

Sind alle Polycarbonatplatten für Gewächshausseiten gleich?

Nein. Platten unterscheiden sich beispielsweise nach Aufbau, Stärke und Oberfläche. Diese Eigenschaften beeinflussen, wie sie in Profile passen und welche Licht- oder Wärmedurchgangswerte angegeben werden. Entscheidend sind die Spezifikationen der Platte, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht.

Macht ein Glasdach mit Polycarbonat-Seiten das Gewächshaus wärmer?

Das lässt sich aus der Materialkombination allein nicht ableiten. Plattenaufbau, Dichtungen, Lüftung, Sonneneinstrahlung und die gesamte Konstruktion wirken zusammen. Lassen Sie sich für die konkrete Ausführung technische Werte nennen, statt von den Materialbezeichnungen auf ein bestimmtes Innenklima zu schließen.

Welche Unterlagen sollte ich vor der Bestellung anfordern?

Sinnvoll sind eine modell- und größenspezifische Zeichnung mit der Zuordnung der Materialien zu Dach und einzelnen Wandflächen sowie Angaben zu Plattenaufbau, Profilen und Belastbarkeit. Klären Sie außerdem, welche Ersatzteile vorgesehen sind und ob der Hersteller die Kombination für Ihre gewählte Ausführung bestätigt.

Glasdach und Polycarbonat-Seiten können zusammenpassen, wenn die Kombination für das konkrete Modell und die gewählte Größe vorgesehen ist. Entscheidend sind eine eindeutige Zeichnung und passende technische Angaben zu Platten, Profilen und Belastbarkeit. Ohne diese Grundlage ist ein Eigenumbau keine verlässliche Alternative zur freigegebenen Herstellerkonfiguration.

45% BESSERER PREIS BEI ONLINE-KÄUFEN
Handeln im Internet ist bequem und profitabel
Fragen Sie uns!
Kontaktieren Sie uns
Telefon:
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Handelsregisternummer:
38944924
Adresse:
Thriges Plads 6, 5000 Odense C, Denmark
Soziale Medien
Folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter, um die neuesten Nachrichten und besten Angebote von Bloomcabin zu erhalten.
X
Haben Sie Fragen und möchten, dass wir Sie zurückrufen?
+49
−
✖