Aufmass-Checkliste vor der Bestellung von Gewächshaus, Pergola oder Aussensauna
Ein Aufmass berücksichtigt mehr als Länge und Breite. Diese Checkliste führt durch Grundstück, Fundament, Höhen, Wandanschlüsse, Türen, Leitungswege, Entwässerung und Montagezugang.

Ein präzises Aufmass ist die Grundlage für eine belastbare Bestellung. Bei einem Gewächshaus, einer Pergola oder einer Aussensauna reichen zwei gemessene Seitenlängen nicht aus. Entscheidend sind auch Höhen, Diagonalen, Gefälle, Fundamente, Dachüberstände, Bewegungsflächen, Leitungswege und der Zugang zum Montageort.
Diese Anleitung unterstützt private Bauherren, Planer und Montagebetriebe dabei, einen Standort systematisch zu erfassen. Sie ersetzt weder die produktbezogene Zeichnung noch die Prüfung örtlicher Anforderungen. Massgeblich bleiben die zum gewählten Modell gehörenden Unterlagen sowie die am Aufstellort geltenden Vorgaben.
Den Standort vermessen, bevor das endgültige Modell gewählt wird
Beginnen Sie nicht mit der Frage, welches nominelle Produktmass noch in den Garten passt. Erfassen Sie zuerst die tatsächlich nutzbare Fläche. Daraus ergibt sich, welche Bauform, Ausrichtung und Grösse technisch sinnvoll sind.
Markieren Sie Grundstücksgrenzen, Gebäude, Mauern, Wege, Bäume, Beete, Schächte und Leitungen. Klären Sie beim Amt für Hochbau und Raumplanung (AHR) und bei der Gemeinde, welches Verfahren für Standort, Nutzung und Bauvorhaben gilt. Der Beitrag Baubewilligung für Gewächshaus oder Pergola bietet eine erste thematische Orientierung; verbindlich ist ausschliesslich die Auskunft der zuständigen Stelle für das konkrete Vorhaben.
Berücksichtigen Sie nicht nur den Baukörper. Auch Türen, Dachkanten, Entwässerung, Wartung und Montage benötigen Raum. Ein Modell kann geometrisch auf die Fläche passen und trotzdem unpraktisch sein, wenn sich eine Tür nicht vollständig öffnen lässt oder eine Seitenwand später nicht erreichbar ist.
Vier Messregeln, die immer gelten
- Mehrfach messen: Nehmen Sie wichtige Masse mindestens zweimal auf. Lange Strecken sollten nach Möglichkeit von zwei Personen kontrolliert werden.
- Nicht von Rechtwinkligkeit ausgehen: Terrassen, Mauern und Bestandsfundamente sind häufig nicht exakt rechtwinklig. Messen Sie deshalb beide Diagonalen.
- Höhen separat erfassen: Eine ebene Zeichnung zeigt kein Gefälle. Dokumentieren Sie Höhenunterschiede an allen Ecken und an auffälligen Zwischenpunkten.
- Istmass und Planmass trennen: Notieren Sie gemessene Werte, gewünschte Positionen und Produktmasse in getrennten Spalten. Dadurch werden Annahmen nicht als Bestandsmass behandelt.
Runden Sie nicht vorschnell auf ein bequemes Mass. Für die Auswahl kann ein gerundeter Wert genügen; vor Bestellung und Fundamentbau sind die erforderlichen Produkt- und Anschlussmasse zu prüfen.

Werkzeuge und Informationen vorbereiten
- stabiles Bandmass und geeigneter Entfernungsmesser;
- Wasserwaage, Richtlatte oder geeignetes Nivelliergerät;
- Schnur, Pflöcke, Kreide oder ablösbares Markierband;
- Winkel, Lot und gegebenenfalls Leiter für sicher erreichbare Höhenmessungen;
- Notizblatt, Lageplanskizze und Kamera zur Dokumentation;
- Produktzeichnung, Fundamentplan und Montageanleitung des vorgesehenen Modells;
- Informationen zu unterirdischen Leitungen, Entwässerung und vorhandenen Fundamenten.
Weitere Produktbereiche und Planungshinweise finden Sie unter Nützliche Informationen, bei den Gewächshäusern und Wintergärten sowie im Bereich Sauna. Bei objektspezifischen Fragen sollte vor dem Fundamentbau über Kontakt geklärt werden, welche Unterlagen für das gewählte Produkt massgeblich sind.
Einen vollständigen Lageplan erstellen
Zeichnen Sie die Aufstellfläche aus der Draufsicht. Die Skizze muss nicht massstabsgerecht sein, sollte aber klar ausgerichtet sein. Tragen Sie Norden, alle Begrenzungen und mindestens einen festen Bezugspunkt ein, beispielsweise eine Gebäudeecke.
Erfassen Sie die Abstände des geplanten Baukörpers zu mindestens zwei dauerhaft vorhandenen Bezugslinien. Ergänzen Sie Seitenlängen, Diagonalen, Türschwenkbereiche und Wartungswege. Bei einem Anschluss an ein Gebäude ist zusätzlich eine Ansicht der Wand erforderlich.
| Planinhalt | Zu dokumentieren |
|---|---|
| Grundstück und Bestand | Grenzen, Gebäude, Mauern, Wege, Vegetation, Schächte |
| Geplanter Baukörper | Aussenkontur, Ausrichtung, Türen, Dachkanten |
| Höhen | Eckhöhen, Gefälle, Stufen, Schwellen und Wandanschlüsse |
| Technik | Leitungswege, Abläufe, Entwässerungsrichtung |
| Logistik | Zufahrt, Transportweg, Engstellen und Montagefläche |
Masse, die für jede Konstruktion benötigt werden
Unabhängig vom Produkttyp sollten folgende Werte vorhanden sein:
- verfügbare Gesamtlänge und Gesamtbreite;
- beide Diagonalen der markierten Fläche;
- Höhen an allen Ecken;
- Abstände zu Grenzen, Wänden und Hindernissen;
- kleinste lichte Breite des Transportwegs;
- verfügbare Höhe unter Ästen, Dachkanten oder Leitungen;
- Breite und Öffnungsrichtung angrenzender Türen und Tore;
- Positionen von Schächten, Rohren und Kabeln;
- Fläche für Montage, Leiterstellung und spätere Wartung.
Messen Sie bei unregelmäßigen Flächen zusätzliche Zwischenpunkte. Eine vermeintlich gerade Mauer kann ausbauchen, eine Terrasse kann trapezförmig sein und ein Randstein kann in den vorgesehenen Pfostenbereich hineinragen.
Produkttyp wählen, bevor die Grundfläche endgültig festgelegt wird
Die Bauform verändert die Anforderungen an Standort und Fundament. Eine wandmontierte Pergola benötigt eine geeignete Anschlusswand; eine freistehende Konstruktion benötigt ringsum definierte Aufstellpunkte. Der Vergleich Wandpergola oder freistehende Pergola hilft bei dieser Grundentscheidung.
Auch die Dachfunktion wirkt sich auf Entwässerung, lichte Höhe und angrenzende Fassaden aus. Lesen Sie dazu Bioklimatische oder klassische Pergola und den Hintergrundbeitrag Was ist eine bioklimatische Pergola?.
Bei Saunen unterscheiden sich rechteckige Kabinen und Fassformen in ihrer räumlichen Wirkung, im Zugang und in der nutzbaren Umgebung. Vergleichen Sie beispielsweise Elma S, Elma L und die Fasssauna HC150 anhand ihrer jeweiligen Produktunterlagen, nicht allein anhand von Gartenfotos.

Aufmass-Checkliste für ein Gewächshaus
- Sonnenverlauf, Verschattung und Ausrichtung der Längsachse dokumentieren.
- Grundfläche einschließlich Fundament- oder Sockelbereich prüfen.
- Türseite, Öffnungsweg und schwellenfreien Zugang berücksichtigen.
- Trauf- und Firstbereich auf Äste, Leitungen und Dachüberstände prüfen.
- Platz für Fensteröffner, Lüftungselemente und Reinigung freihalten.
- Wasserentnahme, Regenwasserführung und Wege für Pflanzerde einplanen.
- Bei Wandmodellen Fensterbänke, Fallrohre, Sockel und Fassadenvorsprünge erfassen.
Historisch inspirierte oder geometrisch gegliederte Anlagen können zusätzliche Achsen und Anschlussdetails besitzen. Der Beitrag über viktorianische Gewächshäuser zeigt gestalterische Zusammenhänge; für das Aufmass bleiben ausschliesslich die konkreten Zeichnungen des gewählten Modells verbindlich.
Aufmass-Checkliste für eine Pergola
- Terrassenbreite und -tiefe an mehreren Stellen messen.
- Position jedes vorgesehenen Pfostens auf tragfähigem Untergrund prüfen.
- Dachüberstände und gegebenenfalls integrierte Entwässerungswege beachten.
- Lichte Höhe im Verhältnis zu Türen, Fenstern und Rollläden kontrollieren.
- Öffnung und Bewegungsfläche von Lamellen, Beschattung oder Verglasung einplanen.
- Regenabfluss der vorhandenen Terrasse und mögliche Spritzwasserzonen erfassen.
- Windoffene Seiten und die Umgebung für die standortbezogene Planung dokumentieren.
Für die Grössenwahl ist der Grössenratgeber für Pergolen hilfreich. Materialwahl und Nutzungskonzept werden in Aluminium oder Holz erläutert. Wenn Seitenwände vorgesehen sind, müssen Schiebewege, Anschläge und Bodenverlauf mitgemessen werden; siehe Pergola mit Glaswänden.
Aufmass-Checkliste für eine Aussensauna
- Gesamte Aufstellzone einschließlich Einstieg und Wartungszugang aufnehmen.
- Türposition, Öffnungsrichtung und sicheren Vorbereich markieren.
- Fundamentpunkte oder durchgehende Auflageflächen gemäss Produktunterlagen prüfen.
- Leitungswege für die vorgesehene technische Ausstattung dokumentieren.
- Abfluss- und Reinigungsmöglichkeiten standortbezogen klären.
- Abstände zu Vegetation, Gebäuden und anderen Einrichtungen prüfen.
- Transportweg auf Breite, Höhe, Kurven und Tragfähigkeit untersuchen.
Unterschiedliche Modelle dürfen nicht mit einem gemeinsamen Standardgrundriss geplant werden. Prüfen Sie die Unterlagen etwa für HC 180, HC 225, HCF 225, HCF 300 und LC 225 jeweils einzeln. Eine allgemeine Einordnung bietet der Beitrag Holzsauna und Fasssauna auswählen.

Fundament und Terrasse vermessen
Ein vorhandener Belag ist nicht automatisch ein geeignetes Fundament. Erfassen Sie Aufbau, Randabstände, Fugen, Gefälle, sichtbare Schäden und erreichbare Informationen zur Unterkonstruktion. Ob Tragfähigkeit, Frostsicherheit, Verankerung und Entwässerung ausreichen, muss für das konkrete Bauwerk fachgerecht beurteilt werden.
Für Pergolen fasst der Leitfaden zum Pergola-Fundament die wesentlichen Planungsfragen zusammen. Übertragen Sie Bohr- oder Auflagepunkte erst aus der freigegebenen Produktzeichnung. Verwenden Sie keine aus einem Produktfoto geschätzten Abstände.
So wird das abgesteckte Rechteck geprüft
- Aussenkanten mit Schnüren markieren.
- Beide Längsseiten und beide Querseiten einzeln messen.
- Die beiden Diagonalen aufnehmen.
- Bei abweichenden Diagonalen die Ecken korrigieren und erneut messen.
- Höhen an allen Ecken nivellieren.
- Positionen anschliessend gegenüber einem festen Bezugspunkt sichern.
Gleiche Diagonalen sind ein wichtiger Kontrollwert, ersetzen aber nicht die Prüfung aller Seiten. Bei komplexen Grundrissen sollte jede rechteckige Teilfläche separat kontrolliert werden.
Zusätzliche Kontrollen bei wandmontierten Konstruktionen
Erstellen Sie eine bemasste Wandansicht. Erfassen Sie Fassadenbreite, nutzbare Anschlusshöhe, Fenster, Türen, Rollladenkästen, Leuchten, Fallrohre, Lüftungsöffnungen, Aussenwasserhähne, Vorsprünge und Sockelversätze. Prüfen Sie die Wand nicht nur unten, sondern auch auf Höhe des Anschlussprofils.
Die Eignung der Wand und der Befestigung muss objektspezifisch beurteilt werden. Dämmung, Bekleidung oder unklare Wandaufbauten dürfen nicht durch Annahmen ersetzt werden. Bei Bedarf ist ein qualifizierter Fachbetrieb frühzeitig einzubeziehen.
Türen, Laufwege und Innenraum planen
Markieren Sie jede Tür in geöffneter Stellung. Prüfen Sie, ob sie mit Gartenwegen, Mobiliar, Hochbeeten oder bestehenden Gebäudetüren kollidiert. Ein bequemer Hauptweg sollte nicht durch einen Pfosten, eine Bank oder technische Einbauten verengt werden.
Planen Sie den Innenraum vor der endgültigen Ausrichtung. Im Gewächshaus sind Pflanztische und Schubkarrenwege relevant. Unter der Pergola bestimmen Tisch, Stühle, Grill oder Aussenküche die Verkehrsflächen. Bei einer Sauna müssen Einstieg, Umkleidesituation und ein sicherer Weg zum Gebäude berücksichtigt werden. Gestaltungsideen für Terrassen finden Sie unter Pergola-Ideen für Terrasse und Garten.

Leitungen, Entwässerung und Umgebungsbedingungen
Tragen Sie vorhandene und geplante Leitungen in den Lageplan ein. Dazu gehören Strom, Wasser, Entwässerung und sonstige Installationen. Anschlüsse dürfen erst nach den Anforderungen des gewählten Produkts und den örtlich geltenden technischen Regeln geplant werden. Feste Elektroinstallationen und fest angeschlossene Geräte sind durch entsprechend zugelassene Fachbetriebe auszuführen.
Beobachten Sie den Standort möglichst auch bei Regen. Dokumentieren Sie Fliessrichtungen, Pfützen und vom Gebäude ablaufendes Wasser. Prüfen Sie ausserdem Verschattung, Laubfall, Windoffenheit und winterliche Bedingungen. Hinweise zur saisonalen Nutzung enthält Pergola im Winter. Standortbezogene Lastannahmen und örtliche Anforderungen müssen separat geprüft werden.
Liefer- und Montageweg vermessen
Der Weg vom Entladepunkt zur Aufstellfläche gehört zum Aufmaß. Erfassen Sie die kleinste lichte Breite und Höhe, enge Kurven, Stufen, Gefälle, weiche Böden, Tore und niedrige Äste. Prüfen Sie, ob lange Bauteile um Ecken geführt werden können und ob am Ziel ausreichend Platz zum Sortieren und Montieren vorhanden ist.
Dokumentieren Sie auch Einschränkungen auf Gemeinschaftsflächen oder an schmalen Zufahrten. Aus einem ausreichend breiten Gartentor folgt nicht automatisch, dass jedes Bauteil die gesamte Route passieren kann.
Praktischer Messablauf: Anna Koku Skola
Die Bildfolge Anna Koku Skola ist als eine zusammenhängende Installationssequenz zu betrachten. Für die Aufmasspraxis lässt sich daraus ein klarer Arbeitsablauf ableiten: zuerst den Gesamtstandort erfassen, danach die Baukontur abstecken, anschliessend Fundament- und Anschlussbereiche kontrollieren und zum Schluss die Montageumgebung freihalten.
- Bestand aufnehmen: Feste Bezugspunkte und Hindernisse in einer Skizze festhalten.
- Kontur übertragen: Die vorgesehene Grundform mit Schnüren sichtbar machen.
- Geometrie kontrollieren: Seiten, Diagonalen und Höhen unabhängig voneinander messen.
- Anschlüsse prüfen: Wand-, Boden- und Entwässerungsbereiche mit den Unterlagen abgleichen.
- Nutzung simulieren: Türen öffnen, Wege ablaufen und Innenbereiche markieren.
- Logistik bestätigen: Transportstrecke und Montagefläche abschliessend kontrollieren.
Die einzelnen Bilder dürfen dabei nicht als voneinander unabhängige Projekte interpretiert werden. Sie dokumentieren denselben Installationszusammenhang aus unterschiedlichen Phasen beziehungsweise Blickrichtungen.
Arbeitsblatt für das Aufmass vor der Bestellung
| Prüfpunkt | Istwert oder Ergebnis | Status |
|---|---|---|
| Verfügbare Länge und Breite | Eintragen | Offen/geprüft |
| Diagonale A und B | Eintragen | Offen/geprüft |
| Höhen an allen Ecken | Eintragen | Offen/geprüft |
| Abstände zu Grenzen und Bestand | Eintragen | Offen/geprüft |
| Tür- und Laufwege | Beschreiben | Offen/geprüft |
| Fundamentzustand | Beschreiben | Offen/geprüft |
| Leitungen und Entwässerung | Markieren | Offen/geprüft |
| Transportweg | Engste Stelle eintragen | Offen/geprüft |
| Produktzeichnung abgeglichen | Dokumentversion notieren | Offen/geprüft |

Abschlusskontrolle vor der Bestellfreigabe
- Das konkrete Modell und seine Ausführung sind eindeutig festgelegt.
- Alle Maße stammen vom tatsächlichen Standort.
- Grundfläche, Überstände und Öffnungsbereiche wurden unterschieden.
- Diagonalen und Höhen sind geprüft.
- Fundament und Verankerung wurden nicht nur anhand der sichtbaren Oberfläche beurteilt.
- Wandanschlüsse und Fassadenhindernisse sind vollständig dokumentiert.
- Zubehör und geplante Erweiterungen sind im Flächenbedarf enthalten.
- Transport- und Montageweg sind plausibel.
- Örtliche Anforderungen sind mit AHR und Gemeinde geklärt.
- Offene technische Fragen sind vor Freigabe beantwortet.
Informationen über das Unternehmen stehen unter Über uns bereit. Ergänzende Gartenbereiche, die bei einer Gesamtplanung relevant sein können, finden Sie unter Gartenhaus.
Zeichnungen und Anleitungen nach der Bestellung erneut prüfen
Nach Eingang der auftragsbezogenen Unterlagen ist ein zweiter Abgleich erforderlich. Kontrollieren Sie Modellbezeichnung, Ausrichtung, Aussenmasse, Fundamentpunkte, Türpositionen und Anschlüsse. Beginnen Sie Fundamente oder Leitungsarbeiten nicht auf Basis einer älteren Skizze, eines ähnlichen Modells oder einer Bildschirmdarstellung ohne Masskontrolle.
Geben Sie dem Fundamentbauer und dem Montageteam dieselbe aktuelle Dokumentversion. Änderungen am Standort müssen in die Unterlagen übernommen und erneut geprüft werden.
Für spätere Wartung messen, nicht nur für die Montage
Eine Konstruktion kann montierbar und dennoch schlecht wartbar sein. Lassen Sie Flächen für Reinigung, Beschlagpflege, Kontrolle von Entwässerungswegen und den Austausch erreichbarer Komponenten zugänglich. Pflanzen Sie keine stark wachsenden Gehölze direkt an Bauteile, die regelmässig geprüft werden müssen.
Denken Sie auch an Leiterstellung, Fensterreinigung und die Erreichbarkeit von Dachrändern. Der notwendige Freiraum hängt von Modell, Umgebung und Wartungsaufgabe ab; deshalb sollte kein allgemeiner Pauschalabstand als verbindliches Mass übernommen werden.
Häufig gestellte Fragen
Sollte ich anhand der auf einer Produktseite genannten Grundfläche bestellen?
Nein, nicht ohne Abgleich. Prüfen Sie, worauf sich das Mass bezieht und ob Dachüberstände, Befestigungsbereiche oder Bewegungsflächen zusätzlich zu berücksichtigen sind. Massgeblich sind die Unterlagen des konkret ausgewählten Modells.
Wie erkenne ich, ob eine rechteckige Absteckung rechtwinklig ist?
Messen Sie beide Diagonalen. Bei einem geometrisch korrekten Rechteck sind sie gleich lang. Zusätzlich müssen gegenüberliegende Seiten übereinstimmen und die Eckpunkte auf derselben vorgesehenen Höhenebene kontrolliert werden.
Kann eine vorhandene Betonterrasse verwendet werden?
Möglicherweise, aber nicht allein aufgrund ihrer Oberfläche. Aufbau, Zustand, Gefälle, Randabstände, Tragfähigkeit, Frostverhalten und Verankerungsmöglichkeiten müssen für das Vorhaben geeignet sein. Eine fachliche Prüfung kann erforderlich sein.
Wie viel Abstand sollte um die Konstruktion bleiben?
Dafür gibt es kein universelles Mass. Der Freiraum richtet sich nach Türen, Dachüberständen, Reinigung, Montage, Entwässerung, Grundstückssituation und örtlichen Anforderungen. Er ist anhand des konkreten Modells festzulegen.
Was ist bei einem Anlehngewächshaus oder einer Wandpergola zu messen?
Zusätzlich zur Grundfläche benötigen Sie eine bemasste Wandansicht. Darin müssen Anschlusshöhe, Wandbreite, Sockel, Öffnungen, Leitungen, Fallrohre, Vorsprünge und der Wandaufbau berücksichtigt werden.
Muss ich selbst messen, wenn Bloomcabin Produktzeichnungen bereitstellt?
Ja. Die Zeichnung beschreibt das Produkt, nicht die tatsächlichen Bedingungen Ihres Grundstücks. Erst der Vergleich von Produktdaten und Standortaufmaß zeigt, ob Aufstellung, Nutzung und Montage möglich sind.
Wann sollte der Monteur einbezogen werden?
Möglichst vor Fundamentbau und Leitungsverlegung, besonders bei Gefälle, engen Transportwegen, Wandmontage oder unklarem Bestand. So lassen sich Annahmen klären, bevor schwer korrigierbare Arbeiten beginnen.
Was ist bei einem geneigten Garten zu tun?
Messen Sie die Höhen aller Ecken und relevanter Zwischenpunkte. Planen Sie nicht nur nach dem mittleren Gefälle. Die geeignete Gründung und Geländeanpassung müssen standort- und produktbezogen festgelegt werden.
Muss geplantes Zubehör in das Aufmaß aufgenommen werden?
Ja. Seitenwände, Beschattung, Rinnen, technische Komponenten, Stufen, Mobiliar und spätere Erweiterungen können Platz, Anschlüsse oder Fundamentbereiche beeinflussen.
Was ist der häufigste Aufmassfehler?
Häufig wird nur eine nominelle Länge und Breite gemessen. Diagonalen, Höhenunterschiede, Türbewegungen, Überstände und Montagewege bleiben unberücksichtigt. Ein vollständiger Lageplan verhindert diese verkürzte Betrachtung.