S 210 Fasssauna: 12 m³ Saunaraum, lange Bänke und Elektro- oder Holzofen
Die Bloomcabin S 210 nutzt ihre kompakten Außenmaße von ca. 211 × 210 × 222 cm nahezu vollständig für die beheizte Kabine. Mit einer Innenhöhe von rund 195 cm, einem Bankbereich von etwa 180 × 198 cm und einem Innenvolumen von ungefähr 12 m³ bietet sie viel Platz zum Sitzen und Bewegen. Da kein Vorraum vorgesehen ist, eignet sie sich besonders für Grundstücke, auf denen der Saunaraum Vorrang vor einem integrierten Umkleide- oder Ablagebereich hat. Planen Sie zusätzlich zur Stellfläche einen trockenen, gut begehbaren Bereich direkt vor der Tür ein.
Einen Überblick über weitere Bauformen finden Sie im Bloomcabin Sauna-Sortiment.

Großzügiger Saunaraum ohne separaten Vorraum
Die S 210 ist für alle gedacht, die möglichst viel der vorhandenen Außenlänge zum Saunieren nutzen möchten. Zwischen Außentür und Saunaraum liegt kein eigener Umkleidebereich: Beim Öffnen der Tür betreten Sie direkt die beheizte Kabine. Diese einfache Raumaufteilung schafft innen mehr Platz, macht aber eine gute Organisation des Bereichs vor der Sauna umso wichtiger.
Der Bankbereich misst ungefähr 180 × 198 cm. Ob diese Fläche für bequemes Zurücklehnen oder Ausstrecken ausreicht, hängt von Körpergröße und bevorzugter Sitzposition ab. Beurteilen Sie das Modell daher nicht nur nach der vorgesehenen Personenzahl, sondern auch danach, ob Sie aufrecht sitzen, die Beine hochlegen oder mit größerem Abstand zueinander saunieren möchten.
Beziehen Sie die Türseite und den Zugangsweg von Anfang an in die Standortplanung ein. Vor dem Eingang muss genügend freie Fläche bleiben, damit sich die Tür ungehindert bedienen lässt und der Weg beim Betreten oder Verlassen der Sauna nicht durch Ablagen oder Möbel eingeengt wird. Eine vor Ort markierte Außenkontur hilft dabei, das Verhältnis zwischen Fasssauna, Zugang und angrenzender Terrasse realistisch einzuschätzen.
Maße, Raumaufteilung und Heizoptionen der S 210
Beim Modellvergleich sollten Außenmaß, nutzbarer Bankbereich, Innenhöhe, Vorraum und Heizart gemeinsam betrachtet werden. Die S 210 verbindet eine kompakte Fassform mit einem Saunaraum, der nicht durch einen Nebenraum verkürzt wird. Messen Sie am vorgesehenen Standort nicht nur die Außenkontur aus, sondern berücksichtigen Sie auch den Aufbau, spätere Wartungsarbeiten, den Türbereich und die Voraussetzungen für die gewählte Ofenausführung.
Ca. 211 × 210 × 222 cm
Kompakte Fassform mit Saunaraum ohne abgetrennten Vorraum.
Ca. 180 × 198 cm Bankbereich
Großzügige Sitzfläche mit Platz für unterschiedliche Sitzpositionen.
Ca. 195 cm Innenhöhe
Angenehme Kopffreiheit im Innenraum.
Elektro- oder Holzofen
Wahlweise komfortable elektrische Beheizung oder klassisches Holzfeuer.
Für regelmäßige Saunagänge im eigenen Garten
Für regelmäßige Saunagänge sollten die Abläufe außerhalb der Kabine ebenso sorgfältig geplant sein wie der Innenraum. Ein kurzer, sicher begehbarer Weg vom Haus, ein fester Platz für trockene Textilien sowie gut erreichbare Ruhe- und Abkühlungsmöglichkeiten erleichtern den Wechsel zwischen den Saunagängen. Da kein Vorraum vorhanden ist, müssen diese Funktionen außerhalb der S 210 organisiert werden.
Für den Komfort zählt neben der Bankfläche auch der freie Bewegungsbereich in der Kabine. Alle regelmäßigen Nutzer sollten ihre Plätze erreichen und wieder verlassen können, ohne sich gegenseitig ausweichen zu müssen. Prüfen Sie deshalb nicht nur die Sitzpositionen, sondern auch die Abläufe beim Aufstehen, beim Aufguss und auf dem Weg zur Tür.
Wenn häufig mehrere Gäste gleichzeitig saunieren oder ein geschützter Umkleideraum benötigt wird, lohnt sich der Vergleich mit anderen Modellen. Maßgeblich ist nicht eine seltene Höchstbelegung, sondern die Zahl der Personen, die üblicherweise bequem zusammen saunieren soll. Denken Sie außerdem an die Ruhepausen: Bei mehreren Nutzern werden außerhalb der S 210 entsprechend mehr Sitzplätze benötigt.
Natürliche Fassoptik für Garten, Terrasse oder Ferienhaus
Die S 210 wird aus FSC®-zertifiziertem Thermoholz gefertigt. Durch die Wärmebehandlung nimmt das Holz weniger Feuchtigkeit auf und bleibt formstabiler. Dennoch ist es ein natürlicher Werkstoff, der auf Feuchtigkeit, Sonne und Temperaturschwankungen reagiert. Leichte Veränderungen in Farbe und Oberfläche gehören zur natürlichen Entwicklung des Materials. Verwenden Sie für Reinigung und Außenpflege nur Mittel, die ausdrücklich für den jeweiligen Einsatzbereich und für thermisch behandeltes Holz geeignet sind.
Der warme Holzton und die runde Form passen besonders gut in begrünte Gärten, zu Holzterrassen und an Ferienhäuser. Bei der Wahl des Standorts sollte die Optik jedoch nicht allein entscheiden. Spritzwasser, dichter Bewuchs, dauerhafte Verschattung und schwer erreichbare Rückseiten erschweren Reinigung und Kontrolle. Mit ausreichend Abstand zu Pflanzen und angrenzenden Bauteilen bleiben Holzflächen, Fassbänder und Dachabdeckung später gut zugänglich.
Sonnenlicht kann den Farbton des Holzes mit der Zeit verändern. Eine geeignete Außenbehandlung kann dazu beitragen, den ursprünglichen Ton länger zu erhalten. Entscheiden Sie möglichst vor der ersten Behandlung, ob Sie diese natürliche Farbveränderung zulassen oder den anfänglichen Holzton bewahren möchten. Beachten Sie die Anwendungshinweise des Pflegemittels und testen Sie es zunächst an einer unauffälligen Stelle.
Elektro- oder Holzofen: zwei unterschiedliche Arten zu saunieren
Ein Elektroofen lässt sich komfortabel bedienen und passt besonders gut zu einer spontanen oder regelmäßigen Nutzung. Brennholz muss weder vorbereitet noch gelagert werden, und es fällt keine Asche an. Voraussetzung ist ein fachgerecht ausgeführter Anschluss, der zur gewählten Ofenausführung passt. Klären Sie deshalb vor der Bestellung mit einem Elektrofachbetrieb, wie Leitungsweg, Absicherung, Steuerung und Anschluss am vorgesehenen Standort umgesetzt werden.
Bei einem Holzofen gehört bereits das Anheizen zum Saunaerlebnis. Feuer, Holzgeruch und das Nachlegen schaffen eine klassische Atmosphäre, verlangen aber mehr Vorbereitung und Aufmerksamkeit. Das Brennholz muss trocken und sicher gelagert werden, der Ofen benötigt während des Betriebs Betreuung und die abgekühlte Asche muss ordnungsgemäß entfernt werden. Planen Sie außerdem Rauchführung und Zugang für spätere Kontrollen bereits bei der Standortwahl ein.
Für die Holzofenvariante müssen Schornstein, Hitzeschutz, Sicherheitsabstände und die örtlichen Anforderungen an Feuerstätten berücksichtigt werden. Prüfen Sie bei beiden Heizarten vor der Bestellung, welche Bauteile zur ausgewählten Konfiguration gehören. Entscheiden Sie nicht allein nach der gewünschten Atmosphäre, sondern auch nach den baulichen Voraussetzungen und dem Aufwand im Alltag. Maßgeblich sind die Unterlagen des gewählten Ofens, die örtlichen Vorgaben und die fachgerechte Planung der Anschlüsse beziehungsweise der Rauchführung.
Ein ebener, tragfähiger Untergrund für die S 210
Die Sauna benötigt eine ebene und dauerhaft tragfähige Fläche. Der Untergrund muss neben der Holzkonstruktion auch Ofen, Saunasteine und Nutzer aufnehmen können. Unterschiedliche Setzungen können die Fassform, die Funktion der Tür und vorhandene Anschlüsse beeinträchtigen. Lassen Sie den geplanten Aufbau fachkundig beurteilen, wenn die Bodenverhältnisse, ein vorhandenes Fundament oder die Tragfähigkeit einer Terrasse nicht eindeutig bekannt sind.
Bei einer vorhandenen Terrasse sollte die gesamte Konstruktion geprüft werden, besonders wenn sie erhöht, älter oder aus Holz gebaut ist. Entscheidend sind nicht nur die sichtbaren Dielen, sondern auch Unterkonstruktion, Auflager und tragende Verbindungen. Klären Sie außerdem vor der Montage, wie die Bauteile bis zum vorgesehenen Platz transportiert werden können, ohne Geländer, Dachüberstände oder andere Gebäudeteile zu beschädigen.
Unter der Sauna darf sich kein Regen- oder Reinigungswasser dauerhaft sammeln. Der Standort sollte Wasser kontrolliert ableiten und zugleich eine ausreichende Luftzirkulation an der Unterseite ermöglichen. Vermeiden Sie dicht anliegende Verkleidungen, nachträglich angeschüttetes Material oder Pflanzenbewuchs, der Feuchtigkeit festhält und den Blick auf die Unterkonstruktion versperrt.
S 210 oder N 210: großer Saunaraum oder separater Vorraum?
Die N 210 verfügt bei ähnlicher Grundform über einen separaten Vorraum. Dieser geschützte Zwischenbereich erleichtert den Wechsel zwischen draußen und der beheizten Kabine, nimmt aber einen Teil der verfügbaren Länge ein. Beim Vergleich geht es deshalb weniger um die äußere Form als um die Frage, welche Nutzung innerhalb der jeweiligen Modellgröße Vorrang haben soll.
Bei der S 210 steht dagegen fast die gesamte Länge für den Saunaraum und den großen Bankbereich zur Verfügung. Sie ist die passendere Aufteilung, wenn bequemes Sitzen und viel Bewegungsfreiheit in der Kabine im Mittelpunkt stehen. Der fehlende Vorraum bleibt dabei eine bewusste Entscheidung: Umkleiden, Ablegen und der wettergeschützte Übergang finden außerhalb der Fasssauna statt.
Entscheidend ist, wo die Funktionen eines Vorraums untergebracht werden können. Prüfen Sie am Standort konkret, ob für Schuhe, trockene Textilien und den Übergang zum Ruheplatz ein geschützter Bereich außerhalb der Sauna vorhanden ist. Ist dieser Ablauf praktikabel, bietet die S 210 mehr Raum für die eigentliche Kabine. Sollen Umkleiden und Ablegen innerhalb des Saunabauwerks stattfinden, ist der Vorraum der N 210 die passendere Lösung.
Den Bereich vor der Sauna als Teil des Projekts einplanen
Ein kleiner überdachter Bereich bietet geschützten Platz für Schuhe, Handtücher und Bademäntel. Dafür kommen beispielsweise eine vorhandene Terrassenüberdachung oder eine Pergola infrage. Halten Sie den Schwenk- und Laufbereich der Saunatür vollständig frei. Möbel, Körbe und Schuhablagen stehen im Alltag am besten seitlich neben dem Eingang.
Eine Außendusche oder ein Tauchbecken kann die Abkühlung ergänzen, ist für die Nutzung der S 210 aber nicht erforderlich. Wichtiger ist eine gut erreichbare Abkühlungsmöglichkeit außerhalb der Kabine. Wenn Wasserinstallationen vorgesehen sind, sollten Entwässerung, Reinigung und der Umgang mit Frostperioden bereits in die Planung einbezogen werden.
Für die Nutzung bei Dunkelheit und im Winter sind eine gute Beleuchtung und zuverlässig begehbare Wege wichtig. Stufen und Kanten sollten klar erkennbar sein, ohne dass das Licht blendet. Lose Platten, glatte Holzflächen und schlecht befestigte Matten können bei Nässe zum Hindernis werden. Prüfen Sie den Zugang daher auch bei Dunkelheit und feuchter Witterung.
Bänke und Thermoholz richtig reinigen, trocknen und kontrollieren
Nach jedem Saunagang sollten nasse Textilien und sichtbares Wasser aus der Kabine entfernt werden. Öffnen Sie anschließend Tür und vorgesehene Lüftungswege, damit die Restfeuchtigkeit entweichen kann. Wie lange das Trocknen dauert, hängt von Nutzung und Witterung ab. Schließen Sie die Sauna daher nicht nach einer festen Zeit, sondern erst, wenn Bänke, Boden und schwer einsehbare Randbereiche ausreichend abgetrocknet sind.
Reinigen Sie die Bankflächen regelmäßig mit materialverträglichen Mitteln. Saunatücher schützen die Holzoberflächen vor direktem Kontakt mit Schweiß. Verwenden Sie nur wenig Wasser und verzichten Sie auf aggressive Haushaltsreiniger oder scheuernde Werkzeuge, sofern diese nicht ausdrücklich für den Einsatz geeignet sind. Entfernen Sie sämtliche Reinigungsmittelrückstände, bevor die Kabine wieder aufgeheizt wird. Eine regelmäßige, schonende Reinigung beansprucht das Material weniger als seltene intensive Grundreinigungen.
Kontrollieren Sie außerdem Fassbänder, Verbindungen und Dachabdeckung, insbesondere nach starken Wetterereignissen. Achten Sie auf lockere Bauteile, auffällige Spalten, beschädigte Flächen und Stellen mit stehendem Wasser. Früh erkannte Veränderungen lassen sich prüfen, bevor Feuchtigkeit oder Bewegung weitere Bereiche beeinträchtigt. Arbeiten an Ofen, Elektrik oder Schornstein gehören in fachkundige Hände; beachten Sie dabei die jeweiligen Hersteller- und Betriebsvorgaben.
Für Paare und kleine Haushalte mit Wunsch nach viel Bankfläche
Wenn meistens ein oder zwei Personen saunieren und ein großzügiger Bankbereich wichtig ist, passt die S 210 besonders gut. Das Modell richtet sich an Nutzer, die den vorhandenen Platz lieber dem eigentlichen Saunaraum als einem vorgeschalteten Aufenthaltsbereich geben. Neben der Personenzahl zählen dabei die bevorzugte Sitzhaltung, der gewünschte Abstand und die Frage, ob die Ruhepausen vollständig außerhalb der Sauna stattfinden sollen.
Auch kleine Familien können die Kabine nutzen, sofern sie keinen separaten Vorraum benötigen. Planen Sie die Sitzordnung so, dass alle bequem Platz nehmen und die Kabine geordnet verlassen können. Kinder dürfen die Sauna nur unter unmittelbarer Aufsicht benutzen und können Wärme anders empfinden als Erwachsene. Heiße Ofenteile, Saunasteine und Aufgüsse erfordern einen ruhigen, kontrollierten Ablauf.
Wer mehr Innenhöhe oder Platz für vier oder mehr Personen sucht, sollte auch eine Fasssauna der HCF-Reihe prüfen. Vergleichen Sie die Modelle anhand der jeweils angegebenen Produktdaten und Ihrer üblichen Belegung, nicht anhand eines seltenen Ausnahmefalls. Eine größere Bauform benötigt mehr Stell- und Bewegungsfläche und kann andere Anforderungen an Zugang, Fundament und Heizung stellen. Die S 210 setzt dagegen auf einen großzügigen Bankbereich innerhalb kompakter Außenmaße.
Gute Zugänglichkeit erleichtert die Nutzung zu jeder Jahreszeit
Für die Nutzung zu jeder Jahreszeit ist vor allem ein zuverlässiger Weg zwischen Haus und Sauna wichtig. Da die S 210 keinen Vorraum hat, sollten unmittelbar vor der Tür keine Hindernisse stehen. Eine feste Oberfläche, gut sichtbare Kanten und eine passende Beleuchtung erleichtern den Zugang. Laub und Nässe dürfen weder den Eingang noch die Bewegung der Tür beeinträchtigen.
Falls Dusche, Becken oder Wasseranschluss zur Saunazone gehören sollen, muss das Wasser vom Fundament weggeführt werden. Leitungen und Armaturen sollten so geplant sein, dass sie bei saisonalen Nutzungspausen zugänglich bleiben und gewartet werden können, ohne dafür Teile der Sauna demontieren zu müssen. Das ist besonders wichtig, wenn die Wasserinstallation auch Frostperioden ausgesetzt ist.
Eine Überdachung kann den Eingangsbereich wettergeschützter machen, darf aber die Lüftung, den Wasserablauf vom Dach oder den Zugang zu den Außenflächen nicht beeinträchtigen. Zwischen Überdachung und Fass sollte sich kein Regenwasser sammeln. Auch Sichtschutzelemente benötigen genügend Abstand, damit Fassbänder, Holzflächen und Dachanschlüsse weiterhin kontrolliert und gepflegt werden können.
Vier Fragen für die Modellauswahl
Bewerten Sie die folgenden Punkte nicht isoliert: Die gewünschte Sitzhaltung bestimmt den Platzbedarf auf den Bänken, der fehlende Vorraum den Ablageort und die gewählte Heizart die technische Vorbereitung. Erst wenn auch die Zugänglichkeit für Aufbau und Pflege gesichert ist, lässt sich der Standort sinnvoll beurteilen.
Wie möchten Sie sitzen?
Vergleichen Sie die ca. 180 × 198 cm große Bankfläche mit Ihrer bevorzugten Sitzhaltung.
Wo legen Sie Textilien ab?
Schuhe, Handtücher und Bademäntel benötigen einen trockenen Platz außerhalb.
Welche Heizart passt zum Standort?
Elektro- und Holzofen stellen unterschiedliche Anforderungen an Planung und Betrieb.
Bleibt die Sauna zugänglich?
Aufbau, Reinigung und Wartung benötigen freie Wege rund um das Fass.
Konfiguration, Lieferweg und örtliche Anforderungen vor dem Kauf klären
Prüfen Sie den Lieferumfang der ausgewählten Konfiguration anhand der Bestellunterlagen. Ob Ofen, Steuerung, Saunasteine, Schornsteinteile und Schutzkomponenten enthalten sind, hängt von der Ausführung ab. Gleichen Sie Bestellpositionen und Montageunterlagen miteinander ab, bevor vorbereitende Arbeiten beginnen. So lassen sich Anschlüsse und erforderliche Schutzbauteile rechtzeitig einplanen.
Prüfen Sie Zufahrt, Entladeplatz und den gesamten Transportweg bis zum Fundament. Berücksichtigen Sie niedrige Äste, Dachvorsprünge, Gefälle und empfindliche Bodenbeläge. Am Entladeplatz müssen sich die Bauteile geordnet und vor Verschmutzung geschützt ablegen lassen, ohne öffentliche oder gemeinsam genutzte Wege unnötig zu blockieren.
Je nach Grundstück können örtliche Vorgaben zu Bauweise, Abständen und Elektroinstallation gelten; bei einem Holzofen sind zusätzlich die Anforderungen an die Feuerstätte zu beachten. Klären Sie frühzeitig, welche Abstimmungen und Facharbeiten am vorgesehenen Standort erforderlich sind. Grundstücksgrenzen und benachbarte Gebäude können ebenfalls für die Planung relevant sein. Weitere Planungshinweise finden Sie unter Hinweise zu Planung und Aufbau.
Sicheren Betrieb und gute Wartungszugänge von Anfang an berücksichtigen
Legen Sie vor dem Aufbau fest, zu welcher Seite der Eingang zeigen soll und wie die Sauna bei Dunkelheit oder schlechtem Wetter erreicht wird. Der Standort darf Privatsphäre bieten, muss aber für die regelmäßige Nutzung gut zugänglich bleiben. Halten Sie rund um die Konstruktion ausreichend Raum für Reinigung, Kontrollen und mögliche Reparaturen frei. So fügt sich die S 210 in den Garten ein, ohne die spätere Pflege zu erschweren.
Vor dem Aufheizen sollte das Ofenumfeld frei von brennbaren Gegenständen sein. Verwenden Sie nur die für die gewählte Ausstattung vorgesehenen Bedienelemente und beachten Sie die jeweilige Betriebsanleitung. Bei einem Holzofen gelten zusätzlich die Vorgaben für Schornstein, Hitzeschutz und Sicherheitsabstände. Bei ungewöhnlichem Geruch, sichtbaren Schäden oder einer Störung darf die Sauna erst nach fachkundiger Prüfung wieder genutzt werden.
Bereiten Sie die Sauna auch auf längere Nutzungspausen vor. Die Kabine sollte zuvor gereinigt und vollständig getrocknet werden; Textilien, lose Gegenstände und Pflegeprodukte gehören nicht dauerhaft hinein. Halten Sie die Lüftungswege frei. Kontrollieren Sie vor dem nächsten Aufheizen Innenraum, Tür, Ofenumfeld und zugängliche Außenbauteile auf Feuchtigkeit, Fremdkörper oder sichtbare Schäden.
FAQ zur Bloomcabin S 210
Wie lässt sich prüfen, ob der Bankbereich zu den eigenen Sitzgewohnheiten passt?
Vergleichen Sie den ungefähr 180 × 198 cm großen Bankbereich mit den Positionen, in denen Sie gewöhnlich saunieren möchten. Entscheidend ist, ob Sie aufrecht sitzen, die Beine auf der Bank ablegen oder sich zurücklehnen möchten. Sie können die Fläche vor dem Kauf probeweise markieren und typische Sitzabstände nachstellen. So lässt sich die nutzbare Größe besser beurteilen als allein anhand der vorgesehenen Personenzahl.
Welche Angaben benötigt der Elektrofachbetrieb für die Anschlussplanung?
Der Fachbetrieb benötigt die Unterlagen der konkret gewählten Ofenausführung sowie Angaben zum vorgesehenen Aufstellort. Auf dieser Grundlage lassen sich Leitungsweg, Absicherung, Steuerung und Anschluss planen. Die Abstimmung sollte vor vorbereitenden Bauarbeiten stattfinden, damit der benötigte Leitungsweg und die Anschlussstelle rechtzeitig berücksichtigt werden.
Wo sollte das Brennholz für einen Holzofen gelagert werden?
Das Brennholz sollte trocken, sicher und gut erreichbar außerhalb des Ofenumfelds aufbewahrt werden. Der Lagerplatz darf weder den Zugang zur Sauna noch vorgeschriebene Sicherheitsabstände beeinträchtigen. Planen Sie außerdem einen sinnvollen Weg für das Nachlegen und einen geeigneten Umgang mit vollständig abgekühlter Asche ein. Maßgeblich bleiben die Vorgaben für den ausgewählten Ofen und die konkrete Anlage.
Woran erkennt man, dass der Innenraum ausreichend getrocknet ist?
Bänke, Boden und Randbereiche sollten frei von sichtbarem Wasser und ausreichend abgetrocknet sein, bevor Tür und Lüftungswege wieder geschlossen werden. Entfernen Sie nasse Textilien unmittelbar nach dem Saunagang. Eine feste Trocknungszeit gibt es nicht, da Nutzung und Witterung den Feuchtegehalt beeinflussen. Prüfen Sie deshalb immer den tatsächlichen Zustand der Kabine.
Wie lässt sich die Entwässerung am vorgesehenen Standort beurteilen?
Auf der Fläche darf sich nach Niederschlag oder Reinigung kein Wasser unter der Sauna sammeln. Achten Sie darauf, wohin das Wasser abläuft und ob angrenzende Bauteile betroffen sein könnten. Auch die Unterseite der Fasssauna muss belüftet und für Sichtkontrollen erreichbar bleiben. Wenn Gefälle, Bodenaufbau oder Ablauf unklar sind, sollte der Standort vor dem Aufbau fachkundig beurteilt werden.
Dürfen Innen- und Außenflächen mit demselben Pflegemittel behandelt werden?
Nicht automatisch. Außenflächen sind der Witterung ausgesetzt, während im Saunaraum andere Bedingungen gelten. Verwenden Sie ein Produkt nur dort, wo es laut Anwendungshinweisen ausdrücklich geeignet ist. Prüfen Sie besonders bei Innenflächen, ob das Mittel für diesen Einsatzbereich vorgesehen ist, und testen Sie eine Außenbehandlung zunächst an einer unauffälligen Stelle.
Welche Unterlagen sollten nach dem Aufbau aufbewahrt werden?
Bewahren Sie Bestellübersicht, Montageunterlagen und die Anleitungen der gewählten Ausstattung für Betrieb und Wartung auf. So bleiben Angaben zu Ofen, Steuerung, Schornsteinteilen oder Schutzkomponenten später nachvollziehbar. Die Unterlagen sind auch hilfreich, wenn Fachbetriebe Wartungsarbeiten ausführen oder ein Bauteil der konkreten Konfiguration eindeutig zugeordnet werden muss.
Sauna, Zugang und Außenbereich gemeinsam planen
Eine schlüssige Reihenfolge erleichtert die Umsetzung: Legen Sie zuerst Stellfläche und Türseite fest, prüfen Sie anschließend Fundament, Heizart und Anschlüsse und planen Sie danach Zugang, Ablage und Ruhebereich. Halten Sie rund um die S 210 die benötigten Wege für Montage, Reinigung und Kontrollen frei. So greifen die Nutzung der Kabine und die Gestaltung des Außenbereichs von Beginn an sinnvoll ineinander.
Vergleichen Sie bei Bedarf weitere Außensaunen und Fasssaunen von Bloomcabin.
Abschließende Checkliste
✓ Außenkontur und Türbereich am vorgesehenen Standort markiert
✓ Übliche Belegung und bevorzugte Sitzpositionen anhand der Bankmaße geprüft
✓ Trockenen Ablageplatz seitlich des Zugangs festgelegt
✓ Gewählte Ofenausführung mit der bestellten Konfiguration abgeglichen
✓ Benötigte Anschlüsse und Facharbeiten vor dem Aufbau abgestimmt
✓ Fundament, Wasserablauf, Transportweg und Wartungszugang geprüft
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