Aussensauna richtig belüften: Entwässerung, Kondensat und Feuchteschutz
Eine langlebige Aussensauna benötigt ein abgestimmtes System aus Standortentwässerung, Luftwechsel, kontrollierter Trocknung und regelmässiger Kontrolle. Dieser Ratgeber erklärt, welche Fragen vor dem Kauf zu klären sind, wie sich stehendes Wasser vermeiden lässt und worauf Eigentümer im Schweizer Klima achten sollten.

Feuchtigkeit gehört zum Saunabetrieb: Badende geben Wasserdampf ab, beim Aufguss steigt die Luftfeuchte kurzzeitig stark an, nasse Füsse bringen Wasser auf den Boden und an kalten Glas- oder Metallflächen kann Kondensat entstehen. Problematisch wird Feuchtigkeit erst, wenn sie nicht kontrolliert abgeführt wird oder Holzbauteile zwischen zwei Nutzungen nicht vollständig trocknen können.
Bei einer Aussensauna kommt Niederschlagswasser hinzu. Schlagregen, Schnee, Schmelzwasser, Spritzwasser und feuchter Untergrund wirken von aussen auf das Gebäude ein. In der Schweiz unterscheiden sich diese Belastungen je nach Höhenlage, Exposition, Mikroklima und Grundstück deutlich. Deshalb müssen Belüftung, Entwässerung und Standortplanung als zusammenhängendes System betrachtet werden.
Wie das gesamte Feuchtemanagement zusammenwirkt
Ein zuverlässiges Konzept besteht nicht aus einer einzelnen Lüftungsöffnung oder einem Bodenablauf. Es umfasst vier aufeinander abgestimmte Ebenen:
- Wasser fernhalten: Dachwasser, Hangwasser und Oberflächenabfluss dürfen nicht zur Sauna geleitet werden.
- Wasser kontrolliert abführen: Wasser auf dem Boden benötigt einen festgelegten Weg zu einem zulässigen Ablauf- oder Entwässerungspunkt.
- Feuchte Luft austauschen: Zuluft, Luftzirkulation und Abluft müssen zum Saunamodell und Heizsystem passen.
- Bauteile trocknen lassen: Nach der Nutzung braucht die Sauna genügend Zeit, Wärme und Luftbewegung, damit Bänke, Boden und Wandoberflächen abtrocknen.
Fällt eine Ebene aus, können die übrigen Massnahmen dies nur begrenzt kompensieren. Eine starke Lüftung löst beispielsweise kein Problem mit Wasser, das sich permanent unter dem Gebäude sammelt. Umgekehrt schützt eine gute Grundstücksentwässerung nicht vor dauerhaft feuchten Sitzbankunterseiten.
Bei der Wahl einer Sauna für den Aussenbereich lohnt es sich daher, nicht nur Grundriss und Erscheinungsbild zu vergleichen. Konstruktion, vorgesehene Lüftungswege, Bodenaufbau, Zugang zu Kontrollstellen und die spätere Reinigung gehören ebenso in die Bewertung.

Fragen, die vor dem Kauf zu klären sind
Die Entwässerungs- und Lüftungsplanung beginnt vor der Bestellung. Halten Sie die Antworten schriftlich fest und gleichen Sie diese mit den Unterlagen des gewählten Modells ab.
- Woher kommen Zuluft und Ersatzluft, und wo verlässt feuchte Luft den Raum?
- Welches Heizsystem ist vorgesehen, und welche Lüftungsanordnung verlangt dessen Hersteller?
- Wird im Innenraum nur gebadet oder auch mit grösseren Wassermengen gereinigt?
- Besitzt das Modell einen vorgesehenen Ablauf oder muss die Entwässerung bauseits geplant werden?
- Wohin darf das Wasser auf diesem Grundstück rechtmässig und frostsicher abgeleitet werden?
- Ist der Standort bei Starkregen, Schneeschmelze oder Hangabfluss gefährdet?
- Bleiben Lüftungsöffnungen, Ablauf und Unterseite nach der Montage kontrollierbar?
- Wer koordiniert Fundament, Sanitäranschluss und gegebenenfalls Elektroarbeiten?
Die Antworten können je nach Bauform unterschiedlich ausfallen. Vergleichen Sie deshalb konkrete Modelle wie die Aussensauna Elma S und die Aussensauna Elma L anhand ihrer jeweiligen Produkt- und Montageunterlagen. Auch bei Fasssaunen sollten keine Details von einem Modell auf ein anderes übertragen werden. Zur Orientierung stehen unter anderem die Modelle N-210, HC150, HC-180 und N-250 zur Auswahl.
Vor dem Kauf sind ausserdem die am Standort geltenden kommunalen und kantonalen Vorgaben zu prüfen. Das betrifft insbesondere Abstände, Bewilligungen, Entwässerung sowie elektrische oder feuerungstechnische Installationen. Bei Unklarheiten hilft der Kontakt mit Bloomcabin bei produktbezogenen Fragen; standortbezogene Bewilligungen müssen jedoch mit den zuständigen lokalen Stellen und Fachpersonen geklärt werden.
Standortplanung: Aussenwasser bleibt draussen
Eine Aussensauna sollte nicht am tiefsten Punkt des Gartens stehen. Beobachten Sie das Grundstück idealerweise während kräftigen Regens und bei der Schneeschmelze. Wasser kann entlang einer Mauer, über einen Weg oder aus einem Hang zufliessen, obwohl der Platz bei trockenem Wetter eben wirkt.
Der Unterbau muss tragfähig, dauerhaft stabil und zum gewählten Saunamodell passend sein. Er sollte verhindern, dass Holzteile im Wasser stehen oder ständig durch Spritzwasser belastet werden. Die konstruktiven Auflager müssen gemäss den modellspezifischen Montageunterlagen angeordnet sein; allgemeine Annahmen über Abstände oder Punktfundamente sind nicht ausreichend.
Planen Sie rund um die Sauna eine gut entwässernde Oberfläche. Ein Gefälle vom Gebäude weg reduziert die Belastung. Dachwasser sollte an einem vorgesehenen Punkt gesammelt oder abgeführt werden, statt unmittelbar am Sockel zu versickern. Bei Hanglagen kann eine separate Massnahme gegen zufliessendes Wasser notwendig sein.
Beachten Sie auch den Winterbetrieb. Schnee, der an der Fassade angehäuft wird, kann beim Schmelzen die unteren Bauteile über längere Zeit durchnässen. Ein vereister Zugangsweg erschwert zudem das Lüften und Kontrollieren. Der Bereich vor Tür, Lüftungsöffnungen und Entwässerungspunkten muss zugänglich bleiben.
Das Fundament trägt die Sauna; die Umgebungsgestaltung schützt sie vor Wasser. Beide Aufgaben sind getrennt zu planen und müssen dennoch zusammenpassen.

Belüftung einer Aussensauna
Saunalüftung hat mehrere Aufgaben. Sie stellt Frischluft für die Badenden bereit, unterstützt eine gleichmässige Temperaturverteilung und führt nach dem Betrieb feuchte Luft ab. Die richtige Anordnung hängt von Raumform, Ofenart, Herstellerangaben und Nutzung ab. Lüftungsöffnungen dürfen deshalb nicht nach einem pauschalen Schema versetzt oder verschlossen werden.
Zuluft, Umwälzung und Abluft
Zuluft muss so in den Raum gelangen, dass das Heizsystem ordnungsgemäss arbeiten kann und keine unangenehmen kalten Luftzüge an den Sitzplätzen entstehen. Die erwärmte Luft soll im Raum zirkulieren können. Freie Bereiche unter und um die Bänke helfen, Feuchtenester zu vermeiden; sie dürfen nicht dauerhaft mit Taschen, Handtüchern oder Aufbewahrungsboxen blockiert werden.
Die Abluft führt verbrauchte, feuchte Luft ab. Entscheidend ist nicht nur die Öffnungsgrösse, sondern der vollständige Strömungsweg. Wenn Zuluft und Abluft ungünstig zueinander liegen, kann die Luft den kürzesten Weg nehmen, ohne Bankunterseiten und Boden ausreichend zu erfassen. Befolgen Sie daher die Dokumentation des Saunamodells und des Ofens.
Kontrollieren Sie Lüftungsgitter regelmässig auf Staub, Laub, Insektennester und Schnee. Aussenliegende Öffnungen benötigen freien Luftzutritt, dürfen aber nur mit dafür geeigneten Bauteilen geschützt werden. Eigenmächtige, sehr dichte Abdeckungen können den erforderlichen Querschnitt reduzieren.
Passive und mechanische Lüftung
Passive Lüftung nutzt Temperatur- und Druckunterschiede. Sie benötigt keine beweglichen Bauteile, reagiert aber auf Wind, Aussentemperatur und die Lage der Öffnungen. Bei korrekt geplanter Konstruktion kann sie für Betrieb und Nachtrocknung geeignet sein.
Mechanische Lüftung arbeitet mit einem Ventilator. Sie kann einen definierten Luftwechsel unterstützen, ist jedoch nicht automatisch besser. Ein falsch angeordneter oder zu stark arbeitender Ventilator kann die Luftführung des Ofens beeinträchtigen, Zugluft erzeugen oder Feuchtigkeit in ungeeignete Bauteilbereiche drücken. Elektrische Komponenten müssen für den jeweiligen Temperatur- und Feuchtebereich zugelassen und fachgerecht installiert werden. Die örtlich anwendbaren Vorschriften sind zu prüfen.
Wer verschiedene Fasssaunakonzepte vergleicht, sollte bei der HC-225 und der HCF-225 jeweils die zugehörigen Unterlagen heranziehen. Ergänzende Einblicke in Bauformen und Auswahlkriterien bieten die Beiträge Fasssauna in der Schweiz kaufen und Premium-Aussensauna aus Thermoholz.
Lüften nach der Nutzung
Nach dem letzten Saunagang beginnt die wichtigste Trocknungsphase. Entfernen Sie nasse Textilien und stehendes Wasser. Öffnen oder stellen Sie die vorgesehenen Lüftungselemente gemäss Bedienungsanleitung ein. Restwärme kann das Verdunsten unterstützen, sofern das Heizsystem bestimmungsgemäss betrieben und überwacht wird.
Die Tür kann zeitweise geöffnet werden, wenn dies zur vorgesehenen Trocknungsstrategie passt. Dauerhaftes Offenstehen ist jedoch nicht in jeder Situation sinnvoll: Regen, Nebel, Tiere oder sehr feuchte Aussenluft können eindringen. Entscheidend ist das Ergebnis. Bänke, Boden und berührbare Holzflächen sollten vor der nächsten längeren Schliessphase trocken sein.
Bodenentwässerung und Wasserableitung
Ein Ablauf ist vor allem dort wichtig, wo bei der Nutzung oder Reinigung regelmässig Wasser auf den Boden gelangt. Er ersetzt aber weder das Abziehen von Wasser noch die Lüftung. Ein schlecht positionierter Ablauf kann trockene Bereiche entwässern, während Wasser in Fugen oder an Wandanschlüssen stehen bleibt.
Was ein Entwässerungsplan beantworten muss
| Planungsfrage | Zu klärender Punkt |
|---|---|
| Wo entsteht Wasser? | Türbereich, Ofenumgebung, Wasch- oder Reinigungszone und tiefste Bodenstellen prüfen. |
| Wie erreicht es den Ablauf? | Bodengefälle, Schwellen, Fugen und herausnehmbare Bodenroste berücksichtigen. |
| Wohin fliesst es? | Zulässige Ableitung oder Versickerung nach den lokal geltenden Anforderungen bestimmen. |
| Wie bleibt das System frosttauglich? | Leitungsführung, Gefälle, Tiefe und Entleerbarkeit fachlich planen lassen. |
| Wie wird es gewartet? | Zugang für Reinigung, Kontrolle und Entfernung von Haaren oder Ablagerungen vorsehen. |
Wasser darf nicht ohne Prüfung direkt unter die Sauna geleitet werden. Dort kann es den Untergrund aufweichen, Frostbewegungen fördern, Gerüche verursachen und die Unterseite dauerhaft feucht halten. Ob eine Versickerung zulässig und technisch geeignet ist, hängt von Boden, Wassermenge und lokalen Anforderungen ab.
Stehendes Wasser verhindern
Ein Boden sollte Wasser zu einem vorgesehenen Punkt führen, ohne dass die gesamte Tragkonstruktion unkontrolliert geneigt wird. Fundamentebene und innere Entwässerung sind deshalb voneinander zu unterscheiden. Verändern Sie das Fundamentgefälle nicht ohne Abgleich mit den Montagevorgaben.
Nach der Reinigung sollte sichtbares Wasser mit einem geeigneten Abzieher entfernt werden. Nehmen Sie herausnehmbare Matten oder Roste zum Trocknen hoch. Kontrollieren Sie besonders Türschwellen, Ecken, den Bereich unter den Bänken und Übergänge zwischen verschiedenen Materialien.

Kondensat und Holzfeuchte
Kondensat entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf eine kältere Oberfläche trifft. Kleine Mengen auf Glas während oder kurz nach dem Saunieren können normal sein. Bleiben Scheiben, Rahmen oder Wandbereiche viele Stunden nass, muss geprüft werden, ob Luftwechsel, Temperaturverlauf oder Abdichtung mangelhaft sind.
Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Kurzzeitige Feuchte ist daher nicht gleichbedeutend mit einem Schaden. Kritisch sind wiederholte Nassphasen ohne vollständige Trocknung. Mögliche Hinweise sind muffiger Geruch, dunkle Verfärbungen, weiche Stellen, ungewöhnlich offene Fugen oder dauerhaft feuchte Bankunterseiten.
Oberflächen dürfen nicht mit ungeeigneten, filmbildenden Mitteln versiegelt werden. Solche Beschichtungen können die Feuchteabgabe verändern oder bei Saunatemperaturen ungeeignet sein. Verwenden Sie ausschliesslich Pflegeprodukte und Verfahren, die für die betreffende Oberfläche und den Saunainnenraum freigegeben sind.
Grundlagen zum Verhalten von Feuchte an Gebäudehüllen erläutert auch der Beitrag über Kondensat und Materialwahl beim Gewächshaus. Die Konstruktionen sind nicht gleich, doch das bauphysikalische Prinzip – warme Feuchtluft trifft auf eine kalte Fläche – hilft beim Verständnis.
Montageablauf und Kontrollpunkte
- Standort prüfen: Zufliessendes Wasser, Schneelagerung, Windseite und Wartungszugang beurteilen.
- Lokale Anforderungen klären: Bewilligung, Entwässerung sowie elektrische oder feuerungstechnische Arbeiten mit den zuständigen Stellen abstimmen.
- Fundament erstellen: Tragfähigkeit, Ebenheit und Auflager exakt nach den Modellunterlagen ausführen.
- Entwässerung vorbereiten: Ablaufweg vor dem Aufbau festlegen und verdeckte Leitungen vor dem Schliessen prüfen.
- Sauna montieren: Bauteile trocken halten und Lüftungsöffnungen nicht verdecken.
- Gebäudehülle kontrollieren: Dach, Anschlüsse, Tür, Glas und Durchdringungen auf korrekte Montage prüfen.
- Ofen und Technik installieren: Nur gemäss Herstellerunterlagen und mit den lokal erforderlichen Fachpersonen arbeiten.
- Probebetrieb durchführen: Luftweg, Kondensat, Ablauf und Trocknung beobachten, bevor die Sauna regulär genutzt wird.
Fotografieren Sie verdeckte Leitungen und Anschlüsse vor dem Schliessen. Bewahren Sie Montage-, Bedienungs- und Pflegeunterlagen gemeinsam auf. Die Bibliothek mit Montageanleitungen sowie die Seite Nützliche Informationen erleichtern spätere Kontrollen.
Annahme und Lagerung vor der Montage
Prüfen Sie die Lieferung bei der Annahme entsprechend den bereitgestellten Hinweisen und dokumentieren Sie sichtbare Auffälligkeiten. Informationen zum Ablauf finden Sie unter Einkauf und Lieferung. Auch die Seiten Wie zu bestellen und Garantie sollten vor Projektbeginn gelesen werden.
Bis zur Montage müssen Bauteile gemäss den Liefer- und Montagehinweisen geschützt lagern. Sie dürfen nicht in Pfützen stehen oder direkt auf feuchtem Erdreich liegen. Gleichzeitig ist zu vermeiden, dass eine ungeeignete, vollständig geschlossene Abdeckung Kondenswasser einschliesst. Sortieren und öffnen Sie Pakete nur so weit, wie es die Anleitung und der unmittelbar folgende Arbeitsablauf vorsehen.

Checkliste für den laufenden Betrieb
Vor dem Aufheizen
- Boden, Bänke und Ofenumgebung auf Restfeuchte oder ungewöhnliche Verfärbungen prüfen.
- Sicherstellen, dass Zuluft- und Abluftwege frei sind.
- Ablauf auf sichtbare Blockaden kontrollieren.
- Nasse Textilien und nicht saunageeignete Gegenstände entfernen.
- Bei Frost prüfen, ob die geplante Wasserableitung funktionsfähig ist.
- Bei muffigem Geruch nicht einfach stärker aufheizen, sondern zuerst die Ursache suchen.
Nach dem Saunagang
- Nasse Handtücher, Sitzauflagen und Behälter herausnehmen.
- Stehendes Wasser abziehen und den Ablauf bei Bedarf reinigen.
- Bänke oben, unten und an den Auflagern kontrollieren.
- Lüftungselemente in die vorgesehene Trocknungsstellung bringen.
- Die Sauna trocknen lassen und später nachkontrollieren.
- Ungewöhnliche Kondensatmengen, Gerüche oder Leckspuren notieren.
Saisonale Wartung
Im Frühling sind Frost- und Schneeschäden, gelockerte Anschlüsse sowie der Abfluss von Schmelzwasser zu prüfen. Reinigen Sie Lüftungsgitter und kontrollieren Sie den Bereich unter der Sauna, soweit er sicher zugänglich ist. Im Sommer können Pollen, Staub und Insekten die Öffnungen beeinträchtigen.
Im Herbst sollten Dachwasserführung, Ablauf und Grundstücksentwässerung vor den niederschlagsreichen Perioden frei sein. Entfernen Sie Laub, ohne Bauteile zu beschädigen. Vor dem Winter ist zu klären, ob Leitungen entleert oder anderweitig gegen Frost geschützt werden müssen. Das hängt von der individuellen Installation ab und gehört in die Verantwortung der planenden Fachperson.
Eine breitere Perspektive auf Niederschlag, Biodiversität und Aussenraumplanung bietet der Beitrag Gartentrends und Klima-Garten in der Schweiz. Für die gestalterische Einbindung können zudem Informationen zu einer Aluminium-Pergola im Aussenraum hilfreich sein. Eine Pergola darf jedoch nicht ohne technische Prüfung als Wetterschutz oder konstruktiver Bestandteil der Sauna behandelt werden.

Typische Feuchtesymptome richtig einordnen
| Symptom | Mögliche Ursache | Erste Prüfung |
|---|---|---|
| Muffiger Geruch | Unvollständige Trocknung, nasse Textilien oder verborgene Feuchte | Bankunterseiten, Bodenroste, Ecken und Unterbau kontrollieren |
| Wasser an Glas | Kondensat durch kalte Oberfläche oder ungenügenden Luftwechsel | Zeitpunkt, Menge und Dauer beobachten; Lüftungsweg prüfen |
| Pfütze am Türbereich | Fehlendes Gefälle, blockierter Ablauf oder eingetragener Schnee | Schwelle, Bodenverlauf und Ablauf reinigen beziehungsweise prüfen |
| Dunkle Holzstellen | Verschmutzung, wiederholte Durchnässung oder mikrobieller Befall | Nicht überstreichen; Ursache und Materialzustand fachlich beurteilen |
| Feuchte unter der Sauna | Oberflächenwasser, ungeeignete Ableitung oder mangelnde Bodenlüftung | Nach Regen Abflusswege und Gelände kontrollieren |
| Starker kalter Luftzug | Ungünstige Lüftungseinstellung oder veränderte Öffnungen | Mit Modell- und Ofenunterlagen abgleichen |
Ein einzelnes Symptom beweist noch keine bestimmte Ursache. Dokumentieren Sie, ob es nur bei tiefen Aussentemperaturen, nach Aufgüssen, nach Regen oder bei jeder Nutzung auftritt. Fotos und zeitliche Aufzeichnungen erleichtern eine technische Beurteilung.
Verwandte Ressourcen für die Planung von Aussengebäuden
Weitere Modellbeispiele sind die kompakte Fasssauna S-140 und die grössere HCF-300. Nutzen Sie stets die Dokumente des tatsächlich bestellten Modells.
- Die Übersicht Holzsauna und Fasssauna in der Schweiz unterstützt den Bauformvergleich.
- Der Beitrag Sauna für zu Hause auswählen behandelt allgemeine Kaufüberlegungen.
- Die Seite Gewächshäuser und Wintergärten zeigt weitere dauerhaft installierte Gartenbauten.
- Unter Gartenhaus finden Sie zusätzliche Lösungen für den Aussenraum.
- Informationen über das Unternehmen stehen unter Über uns bereit.
Häufig gestellte Fragen
Benötigt jede Aussensauna einen Bodenablauf?
Nicht zwingend. Das hängt von Konstruktion, Nutzungsweise, Reinigung und Herstellervorgaben ab. Sobald regelmässig grössere Wassermengen auf den Boden gelangen, ist ein geplanter Ablauf besonders wichtig. Ohne Ablauf muss nachvollziehbar sein, wie Wasser vollständig entfernt wird und der Boden trocknet.
Soll ich die Saunatür nach der Nutzung offen lassen?
Zeitweises Öffnen kann die Trocknung unterstützen. Die vorgesehene Lüftungsstellung und die Bedienungsanleitung haben jedoch Vorrang. Bei Regen, Nebel oder hoher Aussenluftfeuchte kann eine dauerhaft offene Tür zusätzliche Feuchtigkeit eintragen. Kontrollieren Sie den tatsächlichen Trocknungserfolg.
Kann ich die Lüftungsöffnungen beim Saunieren schliessen, damit es heisser wird?
Vorgesehene Öffnungen dürfen nicht eigenmächtig geschlossen werden. Dies kann Luftqualität, Ofenbetrieb und Temperaturverteilung beeinträchtigen. Verwenden Sie nur die in den Modell- und Ofenunterlagen beschriebenen Einstellungen.
Ist Kondensat auf Saunaglas normal?
Eine vorübergehende Beschlagbildung oder eine geringe Kondensatmenge kann bei kalter Witterung normal sein. Dauerhaft laufendes Wasser, Nässe bis weit nach der Nutzung oder Feuchtigkeit in Anschlüssen sollte untersucht werden.
Darf der Saunaablauf direkt unter dem Gebäude enden?
Nicht ohne standortbezogene Planung. Wasser unter der Sauna kann Untergrund und Bauteile dauerhaft belasten. Zulässigkeit, Bodenaufnahme, Frostverhalten und Wartung müssen geprüft werden. Lokale Anforderungen können eine bestimmte Ableitung verlangen.
Soll das Fundament zum Ablauf hin geneigt sein?
Nicht pauschal. Das tragende Fundament muss den Montagevorgaben entsprechen. Ein notwendiges Gefälle kann Teil des inneren Boden- oder Entwässerungsaufbaus sein, ohne dass die gesamte Sauna schief gestellt wird. Lassen Sie beide Ebenen koordiniert planen.
Kann ich einen Badezimmer-Abluftventilator einbauen?
Ein gewöhnlicher Badventilator ist nicht automatisch für Saunatemperaturen, Feuchtebelastung oder die erforderliche Luftführung geeignet. Jede mechanische Lösung muss mit Sauna- und Ofenhersteller abgestimmt, für den Einsatzbereich zugelassen und nach den geltenden lokalen Anforderungen installiert werden.
Was soll ich bei muffigem Geruch tun?
Stoppen Sie zunächst die normale Nutzung und entfernen Sie nasse Gegenstände. Kontrollieren Sie Bodenroste, Bankunterseiten, Ecken, Ablauf und Unterbau. Trocknen Sie die Sauna kontrolliert, aber überdecken Sie Verfärbungen nicht. Bleibt der Geruch bestehen oder zeigt sich weiches beziehungsweise stark verfärbtes Holz, ist eine fachliche Beurteilung sinnvoll.
Wann sollte ich Bloomcabin kontaktieren?
Kontaktieren Sie Bloomcabin, wenn Fragen zur vorgesehenen Lüftungsanordnung, zu modellspezifischen Bauteilen, Montageunterlagen oder zur bestimmungsgemässen Nutzung bestehen. Halten Sie Modellbezeichnung, Bestellangaben, Fotos und eine Beschreibung des Feuchteverlaufs bereit. Bei Fragen zu Bewilligung, Entwässerungsrecht oder Installationen sind zusätzlich die zuständigen lokalen Stellen und Fachbetriebe einzubeziehen.