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Standort für die Aussensauna vorbereiten: Fundament, Entwässerung und Abstände

PREPARATION

Standort für die Aussensauna vorbereiten: Fundament, Entwässerung und Abstände

Eine dauerhaft gute Aussensauna beginnt mit dem richtigen Standort. Dieser Leitfaden erklärt, wie Sie Untergrund, Fundament, Entwässerung, Sicherheitsabstände, Anschlüsse sowie Liefer- und Montagezugang für Schweizer Verhältnisse systematisch planen.

Geräumige Aussensauna auf einem vorbereiteten, ebenen Gartenstandort

Die Vorbereitung des Standorts entscheidet wesentlich darüber, ob eine Aussensauna langfristig stabil, trocken, zugänglich und angenehm nutzbar bleibt. Ein optisch passender Platz genügt nicht: Untergrund, Wasserabfluss, Abstände, Leitungsführung und Lieferweg müssen als zusammenhängendes System betrachtet werden. Das gilt für kompakte Fasssaunen ebenso wie für grössere, geradlinig gestaltete Saunakabinen.

Dieser Leitfaden unterstützt Sie bei der Vorplanung. Verbindlich bleiben immer die Unterlagen des gewählten Saunamodells, die Vorgaben des Ofenherstellers sowie die am Standort geltenden kommunalen und kantonalen Anforderungen. Bei Unsicherheiten zu Baubewilligung, Brandschutz, Kaminanlage oder Elektroinstallation sind die zuständigen Stellen und qualifizierte Fachpersonen einzubeziehen.

Checkliste für die Vorbereitung des Aussensauna-Standorts

  • Gewünschtes Saunamodell und tatsächliche Aufstellmasse bestätigen.
  • Türöffnung, Dachüberstände, Ofenposition und technische Anschlüsse berücksichtigen.
  • Standort bei Regen, Schnee, Wind und winterlichen Bedingungen beurteilen.
  • Tragfähigen, frostsicher geplanten und dauerhaft ebenen Untergrund festlegen.
  • Oberflächenwasser vom Baukörper wegführen.
  • Vorgeschriebene Sicherheits-, Montage- und Wartungsabstände freihalten.
  • Strom, Beleuchtung, Wasser und gegebenenfalls Rauchabzug frühzeitig planen.
  • Zufahrt, Abladeplatz und Transportweg bis zum Fundament prüfen.
  • Bewilligungs- und Nachbarschaftsfragen vor Baubeginn klären.
  • Fundament und Anschlüsse vor dem bestätigten Liefertermin fertigstellen.

Allgemeine Informationen zum Sortiment finden Sie im Bereich Sauna. Hinweise zu Bestellablauf und Logistik stehen unter Einkauf und Lieferung. Diese Informationen ersetzen jedoch nicht die modellspezifische Installationsanleitung.

Fasssauna aus Thermoholz auf einem stabilen Unterbau im Garten

1. Den besten Standort für die Aussensauna wählen

Mit der täglichen Nutzung beginnen

Ein guter Standort ist nicht nur bautechnisch geeignet, sondern im Alltag bequem. Überlegen Sie, wie Sie die Sauna vom Haus aus erreichen, wo Bademantel und Schuhe abgelegt werden und ob der Weg auch bei Dunkelheit, Regen oder Schnee sicher bleibt. Ein langer, vereister oder unbeleuchteter Gartenweg kann die spontane Nutzung erschweren.

Privatsphäre ist ebenfalls wichtig. Prüfen Sie Blickrichtungen von Nachbarliegenschaften, Wegen und Fenstern. Gleichzeitig sollte die Sauna nicht so eng zwischen Hecken und Mauern stehen, dass Reinigung, Holzpflege oder technische Arbeiten kaum möglich sind. Wer verschiedene Bauformen vergleichen möchte, findet ergänzende Einordnungen in den Beiträgen zur Fasssauna in der Schweiz und zur Aussensauna aus Thermoholz.

Das gesamte Grundstück beurteilen

Beachten Sie Geländegefälle, Stützmauern, Schächte, Leitungen, Drainagen, Dachrinnen, grosse Baumwurzeln und bekannte Nassstellen. Ein Platz am tiefsten Punkt des Gartens ist selbst mit einer soliden Platte oft problematisch, wenn sich dort Wasser sammelt. Auch verfüllte Bereiche oder lockere Gartenerde können sich später setzen.

Prüfen Sie ausserdem die Distanz zu Grundstücksgrenzen und bestehenden Gebäuden. Ob eine Sauna bewilligungspflichtig ist und welche Grenz-, Gebäude- oder Brandschutzabstände gelten, hängt vom Standort und vom konkreten Vorhaben ab. Die örtlich anwendbaren Anforderungen müssen vor der Ausführung geklärt werden.

Sonne, Wind und Exposition berücksichtigen

Starke Wetterexposition beeinflusst Nutzung und Unterhalt. Eine offene Lage kann Schlagregen, Schneeverwehungen und Winddruck begünstigen. Unter Bäumen besteht dagegen ein höherer Reinigungsaufwand durch Laub, Nadeln, Harz und Vogelkot. Fallende Äste und dauerhaft tropfende Kronenbereiche sind zusätzliche Risiken.

Wintersonne kann den Zugangsweg angenehmer machen, während sommerliche Beschattung die Aussenflächen weniger stark aufheizt. Entscheidend ist nicht eine bestimmte Himmelsrichtung, sondern ein ausgewogenes Verhältnis aus Wetterschutz, Trocknung, Privatsphäre und sicherem Zugang.

2. Den Grundriss vor dem Fundament bestätigen

Das Fundament darf nicht nach einem ungefähren Katalogbild erstellt werden. Bestätigen Sie zuerst das konkrete Modell, seine Auflagepunkte und die aktuelle technische Dokumentation. Neben der reinen Grundfläche sind Türschwenkbereich, Vordach, Dachentwässerung, Stufen, Ofenanschluss und Wartungszugang zu berücksichtigen.

Die Unterschiede lassen sich bereits beim Vergleich verschiedener Modelle erkennen, etwa bei der Aussensauna ELMA S, der Aussensauna ELMA L, der Fasssauna S-140 und der Fasssauna N-250. Aus der Modellbezeichnung allein dürfen keine Fundamentmasse abgeleitet werden.

Zu bestätigen Warum es für die Vorbereitung wichtig ist
Aussenabmessungen und Auflagepunkte Bestimmen Grösse und Konstruktion des Fundaments.
Türposition und Öffnungsrichtung Beeinflussen Zugang, Podest und freie Bewegungsfläche.
Ofenart und Anschlussseite Bestimmen Leitungsweg, Sicherheitsplanung und Facharbeiten.
Dachform und Überstände Beeinflussen Abstände und Ableitung des Niederschlagswassers.
Montageprinzip Bestimmt, wie viel Arbeitsraum rund um die Sauna nötig ist.
Thermoholz-Fasssauna mit freiem Zugang für Nutzung und Unterhalt

3. Einen geeigneten Unterbau auswählen

Ein Saunafundament muss Lasten zuverlässig in den Boden ableiten, Setzungen begrenzen und die Konstruktion vom feuchten Erdreich trennen. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Bauform, Gewicht, Auflagepunkten, Bodenbeschaffenheit, Gefälle und lokalen Frostverhältnissen ab. Häufig kommen fachgerecht ausgeführte Betonplatten, Streifen- oder Punktfundamente sowie entsprechend aufgebaute Pflasterflächen infrage. Die Eignung muss für das konkrete Modell bestätigt werden.

Eben bedeutet nicht schlecht entwässert

Die tragenden Auflageflächen müssen in der vom Hersteller verlangten Ebene liegen. Eine Fasssauna darf beispielsweise nicht absichtlich schräg aufgestellt werden, um Wasser abzuleiten. Stattdessen wird die Konstruktion korrekt nivelliert und die Entwässerung ausserhalb beziehungsweise innerhalb der dafür vorgesehenen Ebenen gelöst.

Kontrollieren Sie nicht nur zwei äussere Punkte. Messen Sie längs, quer und diagonal. Unebenheiten können dazu führen, dass Rahmen oder Auflager nicht gleichmässig tragen, Türen klemmen oder Bauteile verspannt werden.

Den Boden unter der sichtbaren Oberfläche vorbereiten

Schöne Platten auf unverdichtetem Boden bilden noch kein dauerhaftes Fundament. Organischer Oberboden, lockere Auffüllung und weiche Stellen müssen fachgerecht beurteilt und gegebenenfalls entfernt werden. Der Unterbau wird lagenweise mit geeigneten Materialien aufgebaut und verdichtet. Bei Hanglage, schwierigem Baugrund oder unklaren Bodenverhältnissen sollte eine Fachperson die Lösung festlegen.

Dieselben Grundprinzipien gelten auch bei anderen langlebigen Gartenbauten. Weitere Planungsperspektiven bieten die Bereiche Gewächshäuser und Wintergärten sowie Gartenhaus. Konstruktive Details sind dennoch nicht ungeprüft von einem Gebäudetyp auf einen anderen übertragbar.

4. Entwässerung und Feuchtigkeitsmanagement

Feuchtigkeit muss auf mehreren Ebenen beherrscht werden: Niederschlag vom Dach, Wasser auf dem Gelände, Spritzwasser im Sockelbereich und Wasser aus der Saunanutzung. Ein einzelner Ablauf löst nicht automatisch alle vier Aufgaben.

Dachwasser kontrolliert ableiten

Beobachten Sie, wohin Regen und Schmelzwasser vom Saunadach gelangen. Es sollte weder am Sockel stehen bleiben noch auf den Zugangsweg, gegen eine Hauswand oder unkontrolliert auf das Nachbargrundstück laufen. Falls das Modell eine Dachentwässerung vorsieht, muss deren Auslass in die Geländegestaltung einbezogen werden. Lokale Vorgaben zur Versickerung und Ableitung sind zu beachten.

Das umliegende Gelände richtig modellieren

Die unmittelbare Umgebung sollte Wasser vom Baukörper wegführen. Das bedeutet nicht, dass das Saunafundament schräg sein soll. Vielmehr werden angrenzende Beläge und Geländeübergänge so ausgebildet, dass keine Mulde rund um die Sauna entsteht. In schneereichen Lagen ist zusätzlich Platz für geräumten Schnee sinnvoll. Schneehaufen direkt an Holzwänden halten Feuchtigkeit lange im Sockelbereich.

Wasser im Innenraum einplanen

Ob ein Bodenablauf erforderlich oder vorgesehen ist, hängt vom Saunamodell, der Nutzung, dem Bodenaufbau und den örtlichen Anforderungen ab. Kleine Mengen Aufgusswasser sind nicht mit einer Nassraumreinigung oder einer integrierten Dusche gleichzusetzen. Ein nicht vorgesehener Durchbruch kann Bauteile, Abdichtung und Tragstruktur beeinträchtigen.

Wenn ein Ablauf vorgesehen ist, müssen Gefälle, Frostschutz, Geruchsschutz, Reinigungsmöglichkeit und zulässiger Ableitungsweg fachgerecht geplant werden. Leiten Sie Wasser nicht einfach unter die Sauna. Dort kann es Feuchtigkeit, Frostbewegungen und schwer erkennbare Schäden verursachen.

Belüftung unter der Konstruktion erhalten

Vorgesehene Luftspalten und Unterlüftungsbereiche dürfen nicht mit Erde, Kies, Randsteinen oder späteren Terrassenbelägen verschlossen werden. Auch Laub sollte regelmässig entfernt werden. Eine gute Luftzirkulation unterstützt das Abtrocknen der Unterseite, ersetzt aber keine funktionierende Oberflächenentwässerung.

Das übergeordnete Thema Wassermanagement wird auch bei klimaangepassten Aussenräumen wichtiger. Dazu bietet der Beitrag Klima-Garten, Biodiversität und Outdoor Living zusätzliche Denkanstösse.

Moderne Aussensauna aus Thermoholz an einem entwässerten Standort

5. Freiräume rund um die Sauna

Hersteller- und Ofenabstände

Massgebend sind die modellspezifischen Vorgaben der Sauna und des gewählten Ofens. Das gilt für Abstände zu brennbaren Materialien, Wänden, Einfriedungen, Dachkanten und anderen Bauteilen. Bei einem Holzofen kommen Anforderungen an Rauchrohr, Kaminführung, Funkenschutz und Brandschutz hinzu. Solche Werte dürfen nicht geschätzt oder pauschal von einer anderen Anlage übernommen werden.

Platz für Montage und Unterhalt

Ein Mindestabstand aus baurechtlicher Sicht ist nicht automatisch ausreichender Arbeitsraum. Monteure müssen Bauteile bewegen, Befestigungen erreichen und gegebenenfalls rund um die Konstruktion arbeiten können. Später benötigen Sie Zugang für Reinigung, Oberflächenkontrolle, Dachpflege und technische Wartung.

Planen Sie auch die Nutzung vor der Tür: Stufen, ein rutschhemmender Austrittsbereich und genügend Platz zum sicheren Öffnen der Tür. Vergleichen Sie beispielsweise die Bauformen der Fasssauna HC-180, der Fasssauna HCF-225 und der Fasssauna LC-225. Unterschiedliche Formen verlangen eine jeweils eigene Abstandsprüfung.

Freiraum nach oben

Äste, Vordächer, Balkone, Leitungen und Dachvorsprünge dürfen Montage, Dachunterhalt oder eine allfällige Kaminführung nicht behindern. Berücksichtigen Sie zudem Wachstum und Bewegung von Ästen. Bei Holzfeuerung ist die vertikale Planung besonders früh mit den zuständigen Fachstellen abzustimmen.

6. Ofen und Versorgungsleitungen planen

Elektrische Saunaöfen

Die Elektroplanung sollte beginnen, sobald Modell und Ofen feststehen. Leistungsbedarf, Absicherung, Kabeldimensionierung, Leitungsweg, Schutzmassnahmen und Steuerung richten sich nach der gewählten Ausstattung und den in der Schweiz anwendbaren Vorschriften. Planung, Anschluss und Prüfung gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachpersonen.

Leerrohre dürfen nicht dort enden, wo später ein Auflager, eine Wand oder eine Türschwelle liegt. Stimmen Sie den Austrittspunkt mit den aktuellen Unterlagen ab. Vermeiden Sie provisorische Verlängerungskabel als Dauerlösung. Auch Aussenbeleuchtung, Wegbeleuchtung und mögliche Steuerleitungen sollten jetzt berücksichtigt werden.

Holzbefeuerte Saunaöfen

Bei Holzfeuerung sind Ofen, Untergrundschutz, Rauchrohr, Kamin, Dachdurchführung, Verbrennungsluft und Abstände als Gesamtsystem zu planen. Zusätzlich können lokale Anforderungen zu Feuerungsanlagen, Emissionen, Brandschutz und Nachbarschaft gelten. Klären Sie die Zulässigkeit vor der Bestellung und lassen Sie die konkrete Anlage fachgerecht beurteilen.

Denken Sie an eine trockene, sichere Holzlagerung und einen sauberen Transportweg. Brennholz sollte weder die Hinterlüftung blockieren noch in unzulässiger Nähe zu heissen Bauteilen gelagert werden.

Wasser, Beleuchtung und weitere Anschlüsse

Ein Wasseranschluss ist für eine klassische Aussensauna nicht immer nötig. Wird jedoch eine Dusche, ein Aussenhahn oder eine Reinigungsmöglichkeit geplant, sind Frostschutz, Entleerung und Abwasserführung zu lösen. Leitungen sollten zugänglich bleiben und nicht unkontrolliert im Fundament verschwinden.

Beleuchtung erhöht die Sicherheit auf dem Weg und vor der Tür. Vermeiden Sie Blendung und positionieren Sie Leuchten so, dass Wartung möglich bleibt. Inspiration zur Einbindung in einen zusammenhängenden Aussenraum finden Sie auch in den Beiträgen über Aluminium-Pergolen für Terrasse und Garten und Sauna und Entspannung zu Hause.

7. Liefer- und Montagezugang

Der Weg von der Strasse zum Fundament ist ebenso wichtig wie der Standort selbst. Prüfen Sie Torbreiten, Kurven, Stufen, Mauern, Böschungen, weiche Rasenflächen, niedrige Äste und Freileitungen. Ein Gartenweg, den Personen bequem passieren, kann für lange oder schwere Bauteile ungeeignet sein.

Klären Sie anhand der konkreten Lieferung, wie abgeladen und weitertransportiert wird und wer die erforderlichen Hilfsmittel bereitstellt. Halte- oder Zufahrtsbeschränkungen, enge Quartierstrassen sowie der Schutz bestehender Beläge müssen früh eingeplant werden. Aktuelle Einzelheiten sind über Kontakt und die Informationen zu Wie zu bestellen abzuklären.

Elegante Aussensauna ELMA L mit sorgfältig geplanter Gartenfläche

8. Empfohlene Reihenfolge der Vorbereitung

  1. Nutzung definieren: Personenzahl, Ofenart, Zugang, Privatsphäre und gewünschte Einbindung in den Garten festlegen.
  2. Modell auswählen: Bauform und Ausstattung vergleichen, beispielsweise auch die Fasssauna N-210.
  3. Unterlagen prüfen: Aufstellmasse, Auflagepunkte, Tür, Dach und Anschlüsse anhand der aktuellen Dokumente bestätigen.
  4. Standort abstecken: Grundfläche, Öffnungsbereich, Wartungsraum und Zugangsweg vor Ort markieren.
  5. Anforderungen klären: Gemeinde, Fachplanung, Brandschutz und Elektroinstallation je nach Projekt einbeziehen.
  6. Entwässerung planen: Dachwasser, Geländegefälle, Innenwasser und Schneeablage berücksichtigen.
  7. Fundament ausführen: Tragfähigen Unterbau und massgerechte Auflageflächen erstellen lassen.
  8. Leitungen vorbereiten: Austrittspunkte exakt koordinieren und bis zur Installation sichern.
  9. Zugang kontrollieren: Abladezone und Transportkorridor freiräumen.
  10. Vor Lieferung abnehmen: Masse, Ebene, Diagonalen, Entwässerung und Zugänglichkeit nochmals prüfen.

9. Häufige Fehler bei der Standortvorbereitung

  • Fundament vor der Modellbestätigung: Kleine Abweichungen bei Auflage oder Türposition können aufwendige Änderungen verursachen.
  • Aufstellung auf Rasen oder losem Kies: Der Boden kann sich setzen; Feuchtigkeit und Spritzwasser bleiben schlecht kontrollierbar.
  • Nur die sichtbare Fläche nivellieren: Ein ungenügender Unterbau wird durch saubere Deckplatten nicht dauerhaft stabil.
  • Wasser zur Sauna hin führen: Terrassengefälle, Fallrohre oder Hangwasser dürfen den Sockelbereich nicht belasten.
  • Zu wenig Arbeitsraum: Eine Sauna kann zwar in eine Lücke passen, dort aber kaum montiert oder gepflegt werden.
  • Anschlüsse nachträglich improvisieren: Falsche Austrittspunkte führen zu sichtbaren Umwegen oder Eingriffen in fertige Bauteile.
  • Lieferweg unterschätzen: Die letzte enge Kurve oder Stufe kann wichtiger sein als die Zufahrtsbreite an der Strasse.
  • Lokale Prüfung aufschieben: Bewilligungs-, Elektro- oder Brandschutzfragen gehören vor Fundament und Bestellung geklärt.

Weitere Informationen zu Auswahl und Ausführung finden Sie in der zentralen Sammlung Nützliche Informationen. Konditionen und Umfang einer Garantie sind ausschliesslich den geltenden Unterlagen im Bereich Garantie zu entnehmen.

Kompakte Fasssauna S-140 auf einem ebenen und tragfähigen Fundament

10. Erkenntnisse aus der Planung anderer Gartenbauten

Gewächshaus, Pergola, Gartenhaus und Sauna stellen unterschiedliche technische Anforderungen. Trotzdem bewähren sich dieselben Planungsgrundsätze: zuerst die Nutzung definieren, dann das konkrete Bauwerk auswählen, den Standort vermessen und erst anschliessend Fundament sowie Anschlüsse ausführen.

Auch die langfristige Gartenentwicklung verdient Beachtung. Neu gepflanzte Bäume werden grösser, Hecken breiter und zusätzliche Terrassen können Wasserströme verändern. Ein heute grosszügiger Wartungsweg darf nicht unbemerkt zuwachsen. Beiträge zu Aluminium-Glas-Gewächshäusern zeigen ebenfalls, weshalb eine dauerhafte Gartenstruktur nicht isoliert geplant werden sollte.

FAQ zur Vorbereitung einer Aussensauna

Kann eine Aussensauna direkt auf Rasen stehen?

In der Regel ist Rasen kein geeigneter dauerhafter Untergrund. Oberboden ist organisch, speichert Feuchtigkeit und kann sich ungleichmässig setzen. Erforderlich ist eine tragfähige, für das konkrete Modell geeignete Gründung. Auch provisorisch untergelegte Platten lösen das Problem eines weichen Untergrunds nicht zuverlässig.

Muss das Fundament vollkommen eben sein?

Es muss innerhalb der Vorgaben des Herstellers eben, masshaltig und verwindungsfrei sein. Entwässerung wird nicht durch eine willkürlich geneigte Sauna erreicht, sondern über den vorgesehenen Bodenaufbau und das Gefälle der Umgebung. Vor der Montage sollten Höhen und Diagonalen kontrolliert werden.

Kann eine Sauna auf einer bestehenden Betonterrasse installiert werden?

Möglicherweise, sofern Fläche, Tragfähigkeit, Ebenheit, Entwässerung, Zustand und Auflagepunkte geeignet sind. Risse, unbekannter Unterbau, starkes Gefälle oder stehendes Wasser müssen beurteilt werden. Ausserdem braucht es genügend Abstand und einen passenden Leitungsweg. Eine bestehende Platte ist nicht automatisch ein geprüftes Saunafundament.

Wie viel Abstand sollte rund um die Aussensauna bleiben?

Es gibt keinen universellen Wert für alle Modelle und Standorte. Massgebend sind Herstellerangaben, Ofenvorgaben, Montagebedarf, Wartungszugang und lokale Bestimmungen. Planen Sie nicht nur den zwingenden Sicherheitsabstand, sondern auch realistisch nutzbaren Arbeitsraum.

Soll das Fundament grösser als die Sauna sein?

Das hängt von Bauform, Auflagepunkten und Fundamentart ab. Eine etwas grössere Fläche kann den Zugang erleichtern, darf aber keine Wasserwanne bilden oder die vorgesehene Unterlüftung beeinträchtigen. Erstellen Sie das Fundament nach bestätigten Planunterlagen und nicht nach einer pauschalen Zugabe.

Braucht jede Aussensauna einen Bodenablauf?

Nein. Der Bedarf richtet sich nach Modell, Bodenaufbau, Nutzung und lokalen Anforderungen. Eine Sauna ohne Dusche wird anders beurteilt als ein kombinierter Nassbereich. Wenn ein Ablauf vorgesehen ist, müssen Anschluss, Gefälle, Frostschutz und zulässige Wasserableitung fachgerecht gelöst werden.

Kann die Sauna unter Bäumen aufgestellt werden?

Grundsätzlich kann ein teilweise beschatteter Platz geeignet sein. Vermeiden Sie jedoch gefährdete Bereiche unter instabilen Ästen und berücksichtigen Sie Laub, Harz, Vogelkot, tropfendes Wasser sowie Wurzelwachstum. Das Dach muss erreichbar bleiben, und Äste dürfen weder Kamin noch Belüftung behindern.

Wann sollte die Elektroplanung beginnen?

Sobald Saunamodell, Ofen und Standort feststehen. Dann lassen sich Leistungsbedarf, Kabelweg, Steuerung und Austrittspunkt korrekt bestimmen. Erfolgt die Planung erst nach dem Fundamentbau, liegen Leerrohre häufig an der falschen Stelle. Ausführung und Prüfung müssen nach den anwendbaren Schweizer Anforderungen durch qualifizierte Fachpersonen erfolgen.

Kann die Sauna direkt neben einem Zaun oder einer Hauswand stehen?

Nur wenn sämtliche baulichen, brandschutztechnischen und herstellerseitigen Anforderungen eingehalten werden und genügend Montage- sowie Wartungsraum verbleibt. Ein formal verfügbarer schmaler Streifen ist oft praktisch ungeeignet. Prüfen Sie auch Dachwasser, Fenster, Dachvorsprünge und den Zugang zur Rückseite.

Was ist unmittelbar vor der Lieferung zu kontrollieren?

Kontrollieren Sie Fundamentmasse, Höhe, Ebene, Diagonalen, Festigkeit und Sauberkeit. Prüfen Sie, ob Leitungen korrekt positioniert und geschützt sind, Wasser abfliessen kann und der Transportweg frei ist. Tore müssen zugänglich, Fahrzeuge umparkiert und lose Hindernisse entfernt sein. Stimmen Sie offene Lieferfragen rechtzeitig ab.

Abschliessende Bereitschaftskontrolle

Die Sauna ist erst montagebereit, wenn Fundament, Entwässerung, Abstände, Anschlüsse und Lieferzugang für genau das bestellte Modell bestätigt sind.

  • Aktuelle Montageunterlagen liegen vor.
  • Fundament und Auflagepunkte wurden vermessen.
  • Oberflächen- und Dachwasser laufen kontrolliert ab.
  • Sicherheits- und Wartungsräume bleiben frei.
  • Elektro-, Wasser- oder Kaminplanung ist fachlich geklärt.
  • Der Transportweg ist bis zum Standort nutzbar.
  • Örtliche Anforderungen und notwendige Freigaben sind geprüft.

Eine sorgfältige Vorbereitung kostet weniger Aufwand als spätere Korrekturen an Fundament, Leitungen oder Gartenanlage. Wer Standort und Modell gemeinsam plant, schafft die beste Grundlage für eine dauerhaft nutzbare Aussensauna. Ergänzende Unternehmens- und Sortimentsinformationen stehen unter Über uns und im Bloomcabin Blog zur Verfügung.

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