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Außensauna: Lüftung, Entwässerung und Feuchtigkeit richtig planen

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Außensauna: Lüftung, Entwässerung und Feuchtigkeit richtig planen

Eine dauerhaft angenehme Außensauna braucht mehr als einen passenden Ofen: Zuluft, Abluft, Entwässerung, Fundament und Trocknung müssen als gemeinsames System funktionieren. Dieser Leitfaden zeigt, welche Fragen vor dem Kauf zu klären sind, welche Punkte bei der Montage kontrolliert werden sollten und wie sich Feuchteprobleme im laufenden Betrieb vermeiden lassen.

Fasssauna aus Thermoholz im Garten als Beispiel für die Planung von Lüftung und Feuchteschutz

In einer Außensauna entsteht Feuchtigkeit aus mehreren Richtungen: durch Badende, Aufgüsse, nasse Füße, Reinigung, abkühlende Raumluft sowie durch Regen, Schnee und Bodenfeuchte von außen. Eine gute Planung behandelt diese Einflüsse nicht getrennt. Lüftung, Bodenaufbau, Wasserableitung, Holzschutz und die Lage im Garten müssen als zusammenhängendes System funktionieren.

Dieser Leitfaden unterstützt Sie bei der Projektvorbereitung in Österreich. Er ersetzt weder die modellspezifische Montage- und Bedienungsanleitung noch die Beurteilung durch qualifizierte Fachbetriebe. Anforderungen an Entwässerung, Elektroinstallation, Ofenanschluss, Abstände und bauliche Ausführung können je nach Bundesland, Gemeinde, Grundstück und Ausstattung unterschiedlich sein. Prüfen Sie daher immer die für Ihren Standort geltenden Vorgaben.

Wie das gesamte Feuchtemanagement zusammenwirkt

Feuchteschutz beginnt außerhalb der Saunakabine. Oberflächenwasser soll vom Gebäude wegfließen, Niederschlag darf nicht dauerhaft an Sockel oder Holz stehen, und Spritzwasser sollte möglichst gering bleiben. Im Innenraum muss frische Luft zum vorgesehenen Zuluftpunkt gelangen, sich verteilen und über den vorgesehenen Abluftweg wieder austreten können. Wasser am Boden braucht entweder einen geplanten Ablauf oder muss durch eine geeignete Reinigungs- und Trocknungsroutine vollständig entfernt werden.

Kein einzelnes Bauteil kann Planungsfehler an anderer Stelle ausgleichen. Ein Bodenablauf hilft wenig, wenn das Wasser nicht zu ihm gelangt. Große Lüftungsöffnungen lösen kein Problem, wenn sie beim Aufbau verdeckt wurden. Eine gut belüftete Kabine bleibt ebenfalls belastet, wenn Niederschlagswasser unter das Gebäude läuft oder nasses Zubehör ständig im Innenraum lagert.

Die wesentlichen Ebenen sind:

  • Standort: Gefälle, Niederschlag, Schneelage, Wind, Vegetation und Zugang berücksichtigen.
  • Unterbau: tragfähig, eben beziehungsweise nach Systemvorgabe ausgeführt und gegen anhaltende Nässe geschützt.
  • Entwässerung: Wasser kontrolliert sammeln, ableiten oder aufnehmen.
  • Luftführung: Zuluft, Luftzirkulation und Abluft gemäß Sauna- und Ofenkonzept sicherstellen.
  • Betrieb: nach jeder Nutzung lüften, trocknen und sichtbares Wasser entfernen.
  • Kontrolle: kritische Stellen regelmäßig auf Geruch, Verfärbung, weiches Holz und verstopfte Öffnungen prüfen.
Moderne Außensauna aus Thermoholz mit Glasfront und wetterexponierten Außenflächen

Fragen, die vor dem Kauf zu klären sind

Beginnen Sie nicht erst bei der Montage mit der Entwässerungsplanung. Klären Sie vor der Bestellung, wie das gewünschte Modell belüftet wird, welchen Bodenaufbau es vorsieht und welche Anschlüsse vorbereitet werden müssen. Die Übersicht zu Saunen von Bloomcabin hilft bei der ersten Orientierung. Für Bestellablauf und Projektorganisation stehen außerdem die Seiten Wie zu bestellen und Einkauf und Lieferung bereit.

Beantworten Sie möglichst früh folgende Fragen:

  1. Woher kommt die Zuluft, und wo verlässt die feuchte Luft die Kabine?
  2. Ändert ein elektrischer oder anderer vorgesehener Ofentyp die erforderliche Luftführung?
  3. Ist ein Bodenablauf konstruktiv vorgesehen, möglich oder für die geplante Nutzung sinnvoll?
  4. Wohin darf das anfallende Wasser am konkreten Standort abgeleitet werden?
  5. Wie wird verhindert, dass Regen- oder Schmelzwasser unter die Sauna läuft?
  6. Ist der Ablauf auch bei Frostperioden funktionsfähig, oder muss er saisonal entleert beziehungsweise geschützt werden?
  7. Wie bleibt die Unterseite des Gebäudes kontrollierbar und ausreichend trocken?
  8. Wer koordiniert Fundament, Entwässerung und elektrische Arbeiten?
  9. Wo wird die Lieferung bis zur Montage trocken und sicher gelagert?

Vergleichen Sie nicht nur die äußere Form. Unterschiedliche Konstruktionen können andere Anschlusspunkte und Montageabläufe haben. Das betrifft etwa die elegante Außensauna Elma S und Elma L ebenso wie die Fasssaunen N-210, HC-180 und N-250. Maßgeblich bleiben immer die Unterlagen des konkret bestellten Modells.

Standortplanung: Außenwasser bleibt draußen

Beobachten Sie den vorgesehenen Platz bei starkem Regen, wenn das möglich ist. Wo bilden sich Pfützen? Aus welcher Richtung kommt Schlagregen? Rutscht Schnee vom Nachbargebäude ab? Fließt Wasser von einer Böschung oder befestigten Fläche zur Sauna? Ein Platz, der im Sommer trocken wirkt, kann während der Schneeschmelze völlig andere Bedingungen aufweisen.

Das Gelände rund um die Sauna sollte Wasser vom Baukörper wegführen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Fundament nach Gefühl schräg hergestellt werden darf. Auflageflächen müssen die modellspezifischen Anforderungen erfüllen. Ein erforderliches Gefälle gehört in die dafür vorgesehene Entwässerungsebene und darf Tragfähigkeit, Montagegenauigkeit oder Türfunktion nicht beeinträchtigen.

Planen Sie außerdem genügend Arbeitsraum für Montage, Wartung und Reinigung ein. Dichte Bepflanzung direkt am Holz hält Feuchtigkeit, erschwert die Luftbewegung und verdeckt Schäden. Dachrinnen, Fallrohre oder angrenzende Bewässerungsanlagen dürfen Wasser nicht in Richtung Sauna abgeben. Wege sollten auch bei Nässe sicher begehbar sein.

Vor baulichen Maßnahmen ist zu prüfen, ob am Standort Anzeige-, Bewilligungs- oder sonstige lokale Anforderungen gelten. Der Beitrag zur Baubewilligung für Gartenbauten in Österreich bietet allgemeine Denkanstöße; die verbindliche Auskunft für eine Sauna ist bei der zuständigen Stelle einzuholen.

Kompakte Fasssauna aus Thermoholz auf vorbereitetem Untergrund im Außenbereich

Lüftung einer Außensauna

Saunalüftung soll frische Luft bereitstellen, die Wärmeverteilung unterstützen, verbrauchte und feuchte Luft abführen und nach dem Baden die Trocknung ermöglichen. Die richtige Anordnung hängt von Kabine, Ofentyp und Herstellerkonzept ab. Lüftungsöffnungen dürfen daher nicht eigenmächtig versetzt, verkleinert oder dauerhaft verschlossen werden.

Zuluft, Luftzirkulation und Abluft

Zuluft muss auf dem vorgesehenen Weg in den Raum gelangen. Danach soll sie sich so verteilen, dass auf den Sitzplätzen ein angenehmes Klima entsteht. Die Abluft nimmt Feuchtigkeit und verbrauchte Luft mit. Werden Öffnungen durch Verkleidungen, gelagerte Gegenstände, Handtücher oder nachträgliche Einbauten blockiert, verändert sich der gesamte Luftweg.

Kontrollieren Sie bereits bei der Montage, ob innen und außen alle Öffnungen frei sind. Außengitter müssen vor Laub und grobem Schmutz geschützt bleiben, dürfen den erforderlichen Querschnitt aber nicht unzulässig reduzieren. Auch Insekten- oder Wetterschutz ist nur dann geeignet, wenn er mit dem vorgesehenen System vereinbar ist.

Passive und mechanische Lüftung

Bei passiver Lüftung entsteht der Luftwechsel durch Temperaturunterschiede, Druckverhältnisse und die Anordnung der Öffnungen. Mechanische Systeme bewegen Luft mit einem Ventilator. Ein Ventilator ist nicht automatisch besser: Falsche Position, ungeeignete Leistung oder eine unpassende Betriebsweise können Zugluft erzeugen, die Wärmeverteilung stören oder Luft in die falsche Richtung ziehen.

Fügen Sie deshalb nicht ohne Prüfung einen gewöhnlichen Badezimmerlüfter hinzu. Temperatur, Feuchtigkeit, Einbauort, elektrische Eignung und das Lüftungskonzept müssen zusammenpassen. Elektrische Arbeiten sind nach den am Standort geltenden Anforderungen durch entsprechend qualifizierte Personen auszuführen.

Lüften nach der Nutzung

Nach dem Saunagang enthält die Kabine besonders viel Feuchtigkeit. Entfernen Sie zuerst sichtbares Wasser. Öffnen beziehungsweise stellen Sie die vorgesehenen Lüftungselemente anschließend in die Trocknungsposition, die in der Anleitung beschrieben ist. Je nach Modell kann zeitweises Öffnen der Tür helfen. Dauerhaftes Offenlassen ist jedoch nicht immer sinnvoll, etwa bei Schlagregen, hoher Außenluftfeuchte, Frost oder wenn Tiere eindringen könnten.

Restwärme unterstützt die Trocknung, sofern die Bedienungsvorgaben eingehalten werden. Nasse Textilien und Kübel sollten nicht in der abkühlenden Sauna verbleiben. Ausführlichere Auswahlhinweise finden Sie in den Beiträgen Holzsauna kaufen und Fasssaunen für Outdoor-Wellness.

Bodenentwässerung und Wasserentsorgung

Ob ein Bodenablauf erforderlich oder vorgesehen ist, hängt von Modell, Bodenaufbau, Reinigung und Nutzungsweise ab. Auch ohne intensive Nassreinigung können Aufgusswasser, Schweiß, Kondensat und Feuchtigkeit von Schuhen anfallen. Entscheidend ist, dass dieses Wasser nicht über längere Zeit in Fugen, unter Rosten oder an Wandanschlüssen stehen bleibt.

Was ein Entwässerungsplan beantworten muss

Planungspunkt Zu klärende Frage
Wassermenge Welche Feuchte entsteht durch Nutzung und vorgesehene Reinigung?
Sammelpunkt Wie gelangt Wasser zum Ablauf oder zu einer entnehmbaren Auffanglösung?
Leitungsweg Wo verläuft die Leitung, und bleibt sie zugänglich?
Ausleitung Wohin darf Wasser am Grundstück rechtmäßig und schadlos gelangen?
Frost Können Leitung, Geruchsverschluss oder Auslass einfrieren?
Rückstau Wie wird verhindert, dass Wasser in Richtung Sauna zurückläuft?
Wartung Wie werden Ablauf, Sieb und Leitung gereinigt und kontrolliert?

Saunawasser sollte nicht ungeprüft direkt im Boden versickern oder unter dem Gebäude enden. Reinigungsmittel, Bodenverhältnisse, Grundwasserschutz und örtliche Entwässerungsregeln können die zulässige Lösung beeinflussen. Lassen Sie die konkrete Ausführung bei Bedarf von einem geeigneten Fachbetrieb beurteilen.

Stehendes Wasser vermeiden

Prüfen Sie nach der Montage mit einer kleinen, kontrollierten Wassermenge, ob Wasser tatsächlich zum vorgesehenen Punkt gelangt. Eine solche Funktionsprüfung darf das Holz nicht unnötig durchnässen. Bleiben Pfützen zurück, sind Bodenlage, Ablaufhöhe und mögliche Hindernisse zu kontrollieren.

Herausnehmbare Bodenroste sollten regelmäßig angehoben werden. Darunter bleiben Haare, Blätter und Feuchtigkeit leicht unbemerkt. Reinigen Sie schonend und verwenden Sie nur Mittel, die für die betroffenen Materialien geeignet sind. Hochdruckreiniger und übermäßiges Spülen können Wasser in Anschlüsse und Fugen treiben.

Freistehendes Aluminiumgewächshaus in einem sorgfältig entwässerten Gartenbereich

Kondensation und Holzfeuchte

Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kühlere Flächen trifft. Glas, Metallteile und Bereiche nahe Außenwänden reagieren oft zuerst. Ein leichter, vorübergehender Beschlag während oder kurz nach dem Betrieb ist nicht automatisch ein Mangel. Problematisch wird Kondensation, wenn Tropfwasser dauerhaft stehen bleibt, Holz über lange Zeit dunkel oder weich wird oder ein modriger Geruch nicht verschwindet.

Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Kleine jahreszeitliche Veränderungen sind daher möglich. Ziel ist nicht, jede Feuchteschwankung zu verhindern, sondern wiederholte vollständige Trocknung zu ermöglichen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen Bankunterseiten, Wand-Boden-Anschlüsse, Türschwellen, verdeckte Ecken und der Bereich unter Zubehör.

Ein separates Raumklimamessgerät kann bei der Beobachtung helfen, ersetzt aber keine Sicht- und Geruchskontrolle. Messwerte hängen von Position und Gerät ab. Wichtiger als ein einzelner Wert ist der Verlauf: Trocknet die Sauna nach vergleichbarer Nutzung wieder ab, oder bleibt das Klima über lange Zeit feucht?

Montageablauf und Kontrollpunkte

  1. Standort prüfen: Wasserwege, Zugänglichkeit, Abstände und lokale Anforderungen klären.
  2. Modellunterlagen lesen: Fundament, Lüftung, Ablauf und Anschlüsse vor Arbeitsbeginn abstimmen.
  3. Unterbau kontrollieren: Tragfähigkeit, Höhenlage und vorgesehene Entwässerung prüfen.
  4. Leitungswege vorbereiten: Ablauf und elektrische Zuleitungen so planen, dass sie die Montage nicht behindern.
  5. Bauteile schützen: Holz während der Montage nicht auf nassem oder verschmutztem Boden ablegen.
  6. Lüftungswege freihalten: Öffnungen vor dem Schließen von Verkleidungen nochmals kontrollieren.
  7. Anschlüsse prüfen: Durchführungen und Übergänge nach Systemvorgabe ausführen.
  8. Funktionskontrolle durchführen: Türen, Lüftung, Wasserweg und zugängliche Wartungspunkte kontrollieren.
  9. Abnahme dokumentieren: Fotos von verdeckten Leitungswegen und Anschlüssen für spätere Wartung aufbewahren.

Modelle wie HCF-225, S-140 und LC-260 können sich in Aufbau und Anschlusssituation unterscheiden. Übertragen Sie daher keine Detaillösung ungeprüft von einem anderen Saunamodell.

Annahme und Lagerung vor der Montage

Bereiten Sie vor dem Liefertermin eine trockene, ebene und zugängliche Lagerfläche vor. Verpackte Holzteile sollen nicht in Pfützen stehen und nicht direkt auf feuchtem Erdreich lagern. Gleichzeitig ist eine unkontrollierte, lange Lagerung in vollständig geschlossener Folie bei wechselnden Temperaturen zu vermeiden, weil sich Kondensat bilden kann. Befolgen Sie die gelieferten Lagerhinweise.

Kontrollieren Sie die Sendung bei Annahme gemäß den geltenden Lieferhinweisen. Dokumentieren Sie sichtbare Verpackungsschäden und halten Sie Bauteile geordnet. Öffnen Sie Packstücke nicht wahllos im Regen. Wenn die Montage nicht zeitnah möglich ist, fragen Sie nach der geeigneten Zwischenlagerung. Ergänzende Informationen finden Sie unter Einkauf und Lieferung sowie Garantie.

Anlehngewächshaus mit gepflastertem Zugang und geplantem Übergang zum Garten

Checkliste für den laufenden Betrieb

Vor dem Aufheizen

  • Lüftungsöffnungen auf Laub, Schnee, Textilien oder andere Hindernisse kontrollieren.
  • Boden und Bankbereiche auf stehendes Wasser oder ungewöhnliche Verfärbungen prüfen.
  • Ablauf beziehungsweise Auffanglösung auf freien Durchgang kontrollieren.
  • Nasse Gegenstände aus der Kabine entfernen.
  • Ungewöhnlichen Geruch vor dem Aufheizen ernst nehmen und Ursache suchen.
  • Ofen und Luftführung nach der jeweiligen Bedienungsanleitung einstellen.

Nach dem Saunagang

  • Sichtbares Wasser mit geeigneten Hilfsmitteln entfernen.
  • Bodenroste bei Bedarf anheben und darunter trocknen.
  • Kübel leeren und Textilien außerhalb der Sauna trocknen.
  • Vorgesehene Abluft- und Trocknungsstellung herstellen.
  • Tür nur so lange und in jener Weise öffnen, wie es Wetter und Anleitung erlauben.
  • Nach angemessener Trocknungszeit kontrollieren, ob kritische Bereiche trocken werden.

Saisonale Wartung

Im Frühjahr sind Frostschäden, verschobene Untergründe, verstopfte Abläufe und Feuchtigkeit nach der Schneeschmelze wichtig. Im Sommer können Pollen, Staub und Insekten Lüftungsgitter beeinträchtigen. Im Herbst sollten Laub und organisches Material rund um Sockel und Wasserwege entfernt werden. Im Winter dürfen Schneeanhäufungen Lüftungsöffnungen und Entwässerungsauslässe nicht blockieren.

Kontrollieren Sie mehrmals im Jahr:

  • Außenflächen, Anschlüsse und Sockelzonen auf anhaltende Nässe;
  • Lüftungsgitter und Luftwege auf Verschmutzung;
  • Ablauf, Sieb, Rinne und zugängliche Leitungsabschnitte;
  • Bankunterseiten, Bodenränder und Türbereich auf dunkle Stellen;
  • Dichtungen und Anschlüsse auf sichtbare Beschädigung;
  • den Untergrund auf Setzungen oder neue Pfützenbildung;
  • angrenzende Pflanzen, Dachentwässerung und Bewässerungssysteme.

Wie stark Außenbauten durch Mikroklima und Luftfeuchtigkeit beeinflusst werden, zeigt auch der Beitrag über Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die Nutzung ist anders, das Planungsprinzip bleibt jedoch ähnlich: Feuchtequellen, Luftwechsel und kalte Oberflächen müssen gemeinsam betrachtet werden.

T-förmiges Gewächshaus als Beispiel für Standortplanung und Wasserführung bei Gartenbauten

Häufige Feuchtesymptome richtig einordnen

Symptom Mögliche Ursache Erster Prüfschritt
Modriger Geruch Unvollständige Trocknung, verdeckte Nässe oder verschmutzter Ablauf Roste und lose Gegenstände entfernen, alle zugänglichen Flächen prüfen
Pfütze am Boden Ablauf blockiert, ungünstige Bodenlage oder Wasser von außen Wasserweg beobachten und Ablauf reinigen
Starker Glasbeschlag Hohe Feuchtelast, kalte Scheibe oder unzureichender Luftwechsel Lüftungsstellung und Nutzungsablauf kontrollieren
Dunkle Holzstelle Wiederholte Benetzung, Schmutz oder beginnende Materialschädigung Stelle trocknen lassen und Veränderung beobachten
Tropfen an Anschlüssen Kondensation oder Wassereintritt von außen Wetterbezug und Verlauf der Tropfen prüfen
Feuchte unter der Sauna Oberflächenwasser, schlechte Ableitung oder Leckage Standort bei Regen und Entwässerungsweg kontrollieren

Überstreichen oder verdecken Sie auffällige Stellen nicht, bevor die Ursache gefunden ist. Wiederkehrende Nässe, weiches Holz, ausgedehnte Verfärbung oder ein Geruch, der nach Reinigung und Trocknung bleibt, sollte fachlich beurteilt werden.

Weitere Planungshilfen für Gartenbauten

Eine Außensauna ist meist Teil eines größeren Gartenkonzepts. Wege, Sichtschutz, Aufenthaltsbereiche und Regenwasserführung sollten zusammen geplant werden. Anregungen liefern der Beitrag zu bioklimatischen Pergolen in Österreich und die Übersicht zu klimaresilienten Gärten. Informationen zu anderen Außenbauten finden Sie unter Gewächshäuser und Wintergärten sowie Gartenhaus.

Weitere Ratgeber stehen im Bereich Nützliche Informationen und im Bloomcabin Blog bereit. Für individuelle Fragen zu einem konkreten Modell nutzen Sie bitte die Kontaktseite.

Häufig gestellte Fragen

Braucht jede Außensauna einen Bodenablauf?

Nein, nicht jede Konstruktion und Nutzungsweise verlangt automatisch denselben Ablauf. Entscheidend sind der vorgesehene Bodenaufbau, die Reinigungsmethode, die anfallende Wassermenge und die Modellvorgaben. Es muss aber immer eine verlässliche Möglichkeit geben, Wasser zu entfernen und den Boden vollständig trocknen zu lassen.

Soll die Saunatür nach der Nutzung offen bleiben?

Zeitweises Öffnen kann die Trocknung unterstützen. Ob und wie lange die Tür offen bleiben soll, hängt von Modellanleitung, Lüftungsstellung und Außenwetter ab. Bei Schlagregen, Nebel oder sehr feuchter Außenluft kann langes Offenlassen zusätzliche Feuchtigkeit eintragen. Kontrolliertes Nachlüften ist besser als eine pauschale Dauerstellung.

Darf ich die Lüftungsöffnungen während des Badens schließen, damit es heißer wird?

Vorgesehene Lüftungsöffnungen sollten nicht eigenmächtig vollständig geschlossen werden. Die Luftführung ist Teil des sicheren und angenehmen Betriebs und kann auch die Funktion des Ofens beeinflussen. Verwenden Sie nur die vorgesehenen Einstellungen aus der modellspezifischen Anleitung.

Ist Kondenswasser auf dem Saunaglas normal?

Vorübergehender Beschlag kann entstehen, wenn warme, feuchte Luft auf kühles Glas trifft. Dauerhaftes Tropfwasser, Wasseransammlungen am Rahmen oder Beschlag, der nach dem Trocknen nicht verschwindet, sollten geprüft werden. Kontrollieren Sie Luftführung, Trocknungsroutine und mögliche Kälte- oder Wassereintrittsbereiche.

Darf der Saunaablauf direkt unter dem Gebäude enden?

Das ist ohne standortbezogene Prüfung nicht zu empfehlen. Wasser unter der Sauna kann Bodenfeuchte, Frostprobleme, Geruch und Materialbelastung verursachen. Zusätzlich können örtliche Regeln bestimmen, wie Wasser gesammelt, versickert oder abgeleitet werden darf. Planen Sie einen kontrollierten und wartbaren Wasserweg.

Soll das Fundament zum Ablauf geneigt sein?

Nicht automatisch. Die tragende Grundlage muss entsprechend den Anforderungen des konkreten Modells hergestellt werden. Ein notwendiges Gefälle gehört in die dafür vorgesehene Boden- oder Entwässerungsebene. Ein schiefes Fundament kann Montage, Türfunktion und Lastabtragung beeinträchtigen.

Kann ich einen Badezimmer-Abluftventilator nachrüsten?

Nur nach fachlicher und modellspezifischer Prüfung. Ein gewöhnlicher Ventilator ist möglicherweise nicht für Temperatur, Feuchte oder Einbauort geeignet. Außerdem kann er die geplante Strömungsrichtung verändern. Elektrische Komponenten und Anschlüsse müssen den am Standort geltenden Anforderungen entsprechen.

Was soll ich bei modrigem Geruch tun?

Beenden Sie zunächst die Feuchtequelle. Nehmen Sie lose Bodenroste und nasses Zubehör heraus, reinigen Sie den Ablauf und lassen Sie die Kabine vollständig trocknen. Prüfen Sie verdeckte Ecken, Bankunterseiten und Wand-Boden-Anschlüsse. Bleibt der Geruch bestehen oder ist Holz weich beziehungsweise großflächig verfärbt, sollte die Ursache fachlich untersucht werden.

Wann sollte ich Bloomcabin kontaktieren?

Kontaktieren Sie Bloomcabin, wenn Angaben zu Lüftungsöffnungen, Bodenaufbau, Entwässerungsmöglichkeit oder Montageablauf des konkreten Modells unklar sind. Halten Sie Modellangabe, Bestellinformationen, Fotos und eine genaue Beschreibung bereit. Bei Fragen zu lokalen Bau-, Entwässerungs- oder Elektroanforderungen ist zusätzlich die jeweils zuständige Behörde beziehungsweise ein qualifizierter Fachbetrieb einzubeziehen.

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